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Mietschulden - Verjährung?

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T400

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#1
Hallo Zusammen!

Ein Bekannter (ALG II) von mir hat im Oktober 2005 seine Miete nicht gezahlt. Daraufhin wurde die Miete ab November 05 immer direkt vom Amt an den Vermieter bezahlt. Der Vermieter hat im November ein Schreiben bezügl. der Miete gesendet und im März 2006 noch mal erinnert (keine Mahnung).

Wann wäre das Ganze denn nun für den Mieter erledigt, wenn der Vermieter keine "Maßnahmen" ergriffen hat (Mahnung, Mahnbescheid etc.)?

Grüße
T400
 

Silvia V

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#2
T400 sagte :
Hallo Zusammen!

Ein Bekannter (ALG II) von mir hat im Oktober 2005 seine Miete nicht gezahlt. Daraufhin wurde die Miete ab November 05 immer direkt vom Amt an den Vermieter bezahlt. Der Vermieter hat im November ein Schreiben bezügl. der Miete gesendet und im März 2006 noch mal erinnert (keine Mahnung).

Wann wäre das Ganze denn nun für den Mieter erledigt, wenn der Vermieter keine "Maßnahmen" ergriffen hat (Mahnung, Mahnbescheid etc.)?

Grüße
T400
Für die Verjährung von Miete und Betriebskosten gelten immer 3 Jahre.

Die Verjährungsfrist beginnt bei der 3-jährigen Verjährung erst nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Anspruch entstanden ist, so dass dieser Zeitraum noch hinzu kommen könnte.


Gruß

Silvia
 

T400

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#3
Hallo Silvia!

Ich danke Dir!

Grüße
T400
 
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#4
gilt für die bk nicht eine andere frist? zb bk-abrechnung von 2004, verjährt 2006. wenn der vermieter sie bis dahin nicht geltend gemacht hat. ich meine sowas jetzt schon des öfteren gelesen zu haben.
 

Arco

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#5
sugarman1974 sagte :
gilt für die bk nicht eine andere frist? zb bk-abrechnung von 2004, verjährt 2006. wenn der vermieter sie bis dahin nicht geltend gemacht hat. ich meine sowas jetzt schon des öfteren gelesen zu haben.
... das ist richtig, aber oben wurde gefragt wann diese Kosten/Miete verjähren wenn ordnungsgemäß berechnet wurde ---

also z.B. die BK-Abrechnung von 2004 in 2005 berechnet und nach Ablauf von 2005 dann in 3 Jahren erst verjähren wenn nicht beglichen und nicht gemahnt etc. wurde .....
 
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#7
Habe heute einen Brief vom Vermieter erhalten, in dem mir offene Mietrückstände mitgeteilt wurden, mit der Aufforderung diese sofort zu begleichen. Dabei sind welche von Mitte 2004. Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass ich diese nicht zahlen muss, wenn ich zuvor keine Mahnung oder ähnliches erhalten habe?

Wäre es ratsam diese nicht zu begleichen bzw. diese bei einer Ratenzahlung nicht zu berücksichtigen (sofern ich diese nicht zahlen muss und den Vermieter darauf aufmerksam mache)?
 

Arco

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#8
sugarman1974 sagte :
Habe heute einen Brief vom Vermieter erhalten, in dem mir offene Mietrückstände mitgeteilt wurden, mit der Aufforderung diese sofort zu begleichen. Dabei sind welche von Mitte 2004. Habe ich das jetzt richtig verstanden, dass ich diese nicht zahlen muss, wenn ich zuvor keine Mahnung oder ähnliches erhalten habe?

Wäre es ratsam diese nicht zu begleichen bzw. diese bei einer Ratenzahlung nicht zu berücksichtigen (sofern ich diese nicht zahlen muss und den Vermieter darauf aufmerksam mache)?
..... Nein - Du hast es immer noch nicht richtig verstanden (siehe obige Beiträge).

Für die Verjährung von Miete und Betriebskosten gelten immer 3 Jahre.

Die Verjährungsfrist beginnt bei der 3-jährigen Verjährung erst nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem der Anspruch entstanden ist, so dass dieser Zeitraum noch hinzu kommen könnte.

Das heißt dann für Mietrückstände Mitte 2004 ? ? Ende 2004 plus 3 Jahre :!:
 

elli62

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#9
... das ist richtig, aber oben wurde gefragt wann diese Kosten/Miete verjähren wenn ordnungsgemäß berechnet wurde ---

also z.B. die BK-Abrechnung von 2004 in 2005 berechnet und nach Ablauf von 2005 dann in 3 Jahren erst verjähren wenn nicht beglichen und nicht gemahnt etc. wurde .....
Habe da mal ne Frage,unsere Mietwohnungen sollen versteigert werden!
Alles was Mietschulden hat ,soll raus.Ein bekannter möchte das durch Ratenzahlungen ausgleichen.Der Vermieter riet eine verjährung für 2004
und 2005 zu beantragen.Fals der Mieter verjährung beantragt,läuft er
dann trotzdem Gefahr eine fristlose kündigung zu erhalten.
 

Silvia V

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#10
Habe da mal ne Frage,unsere Mietwohnungen sollen versteigert werden!
Alles was Mietschulden hat ,soll raus.Ein bekannter möchte das durch Ratenzahlungen ausgleichen.Der Vermieter riet eine verjährung für 2004
und 2005 zu beantragen.Fals der Mieter verjährung beantragt,läuft er
dann trotzdem Gefahr eine fristlose kündigung zu erhalten.
Sollte er eine Kündigung erhalten,dann hat er gute Chancen diese abzuwenden.
Nach §314 BGB muß der Vermieter nachdem er vom Kündigungsgrund Kenntnis erhalten hat,in einer angemessenen Frist das Mietverhältnis kündigen.Diese Frist ist definitiv überschritten.
Inzwischen dürfte er sein Kündigungsrecht verwirkt haben.Jedoch würde ich im Fall des Falles einen Anwalt aufsuchen.
 
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#11
Genau gucken. Was steht auf den Überweisungsträgern. Wenn bis einschließlich 2008 ARGE ununterbrochen direkt geleistet hat, dann steht da immer drauf für welchen Monat das Geld ist. Da hat Vermieter was verpennt. Wurde nicht in der ganzen Zeit von ARGe direkt geleiste, dann sind die Überweisungsträger zu prüfen. Ist kein Monat angegeben, dann darf der Vermieter das geld auf den ältesten Rückstand anrechnen, dann ist Vermieter im Glück.

Mietrückstand ist im BGB eindeutig geklärt.
Versteigerung nach ZVG bringt dem Ersteigerer immer ein Sonderkündigungsrecht
 
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