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Mietrückstand was tun?

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The_Vulcan

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#1
Hallo Freunde,

folgendes Problem.

Ich habe ca. 410.-EUR Miete und hatte etwas mietrückstand.

Nun musste ich mir ein Bett, Matratze, Lattenrost kaufen da ein Antrag auf erstattung oder Zuzahlung mit hinweis auf den Entschied des SG (bzw. Darlehn ist zu gewähren etc.) mit der Begründung abgelehnt wurde das es nicht zum Bedarf gehört und im Katalog nicht enthalten ist.... von meinem Regulärem Geld kaufen.

Naja irgendwie hab ich mich da wohl etwas verrechnet, weis garnicht mehr wobei genau aber hatte am ende Weniger Geld als Erwartet und nun habe ich ca. 350.-EUR Mietrückstand deswegen.

Ich zahle zum monatslatzten bzw. 1. die Miete per Onlineüberweisung.
Meist bekomme ich nun aber halt etwa 1 Woche 1x auch fast 2 vorher eine Mahnung das noch xyz.-eur offen sind und ich solle binnen 7 Tagen bezahlen.

Meine Befürchtung ist nun das der Vermieter das in einem der Folgemonate nicht mehr so macht sondern gleich einen Gerichtlichen Mahnbescheid erwirkt, wodurch ja wieder mehr kosten auf mich zu kommen würden.

Werde auch noch versuchen mit der Verwaltung bzw. deren Schuldenabteilung zu reden, aber was könnt Ihr sonst noch empfehlen?
(überweise derzeit ca. 10-30eur monatlich mehr an miete zur abstotterung)
 

HajoDF

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#2
Immerhin hast Du Deine Zahlungsbereitschaft schon signalisiert, da sollte es möglich sein, die Restzahlung weiter abzustottern!
Zur Kündigung reicht der Rückstand nicht!
Ein Zahlungsbefehl wäre unangemessen, wenn Du tatsächlich schon zurück zahlst.
Aber reden hilft fast immer in solchen Fällen!
 

Rounddancer

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#3
Genau. Nichts ist schlimmer für einen Gläubiger, als wenn kein Geld kommt und der Schuldner nicht von selbst sich meldet und erklärt, warum.

Meldet sich der Schuldner aber,- und sagt, warum, dann weiß der Gläubiger schon mal, daß der Schuldner (noch) nicht zu denen gehört, die einfach Briefe, die Rechnungen oder Mahnungen enthalten könnten, gar nimmer aufmacht. Nein, dann sieht der Gläubiger, daß der Schuldner zahlen will, bloß halt gerade nicht (oder nicht alles) kann, der Gläubiger sieht den guten Willen und ist dann in der Regel auch bereit, die Schuld etwas zu stunden, andere Zahlungsmodalitäten (=z.B. kleinere Raten) zu vereinbaren, etc.

Nicht ohne Grund haben große Wohnungsvermietungsgesellschaften Schuldenberater laufen, die den Mietern in Fällen des finanziellen Chaos beistehen.

Also: Beim Vermieter laut geben,- sagen, daß es klemmt und warum, und alternative Zahlungsmethode anbieten.
Nicht ins ängstliche Schneckenhaus verkriechen.
 

Arania

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#4
2 Monatsmieten im Verzug würde Kündigung bedeuten, also auf jeden Fall mit dem Vermieter reden, auch eine Teilzahlung muss er nicht akzeptieren
 
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