Mietnebenkosten über meinem Kopf erstattet

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belphegore

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Beim letzten Weiterbewillungsbescheid hat man mich aufgefordert zur Mitwirkung (sprich Mietnebenkosten für 2016 einzureichen). Ich habe dese eingereicht, obwohl ich dazu schrieb das ich den Nebenkosten und der Mietanpassung mit Hilfe des Mietervereins widersprochen hatte. Das Schreiben des Mietervereins lag bei.
Nun hat das Jobcenter, ohne das ich einen Antrag gestellt hatte, einfach, die Kosten übernommen ebenso die Mietanpassung.

Ich bin eigentlich der Meinung das nicht so hinzunehmen und den Leistungbescheiden diesbezüglich zu widersprechen, zumal ich auch nichts beantragt hatte.
Nur der Knilch vom Mieterverein meint, er würde da keinen Widerspruch einlegen. Aber ganz ehrlich, der ist auch ein Bequemer, bloß e keinen unnötigen Ärger eingehen...

Nebenbei sei noch vermerkt das die Mietnebenkosten für 4 Monate in 2016 über 400 Euro betragen. Alle im Haus haben entsprechend hohe Nebenkostennachzahlungen. Von einer Nachbarin weiß ich, das man von ihr für ein Jahr eine Nachzahlung von über 3000 Euro verlangt.

Was machen, Widerspruch einlegen oder bequem sein und weiterlaufen lassen? So im Sinne soll der Jobcenter doch bezahlen, ist ja nicht mein Geld?
 

ela1953

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Nebenbei sei noch vermerkt das die Mietnebenkosten für 4 Monate in 2016 über 400 Euro betragen. Alle im Haus haben entsprechend hohe Nebenkostennachzahlungen. Von einer Nachbarin weiß ich, das man von ihr für ein Jahr eine Nachzahlung von über 3000 Euro verlangt


100 Euro Nebenkosten im Monat sind doch wenig.
 

belphegore

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Nicht direkt Wintermonate, August bis Dezember. Wenn ich mich jetzt nicht irre.

@ela
Nicht 100 Euro Nebenkosten im Monat, sondern 416 Euro Nebenkostennachzahlung, was dann auf den Monat die ungefähren 100 Euro Nachzahlung macht.
Halte ich für persönlich für viel.

Auch hält der Mieterverein die Kosten für die Müllbeseitigung von 0,57€/m2 pro Monat recht viel. Laut Betriebskostenspiegel liegen die bei 0,17€/m2 pro Monat.
Außerdem sind Grundsteuer und Versicherungen lediglich nach Wohnfläche abgerechnet wordern. Obwohl es drei gewerblich genutzte Flächen gibt und dabei klärungsbedürftig ist ob die gewerbliche genutze Flächen sich prämienerhöhend auswirken und eine erhöhte Grundsteuer dafür zu zahlen ist.
Eine Verwaltungsgebühr ist ebenfalls berechnet worden, obwohl es sich dabei nicht um Betriebskosten im Sinne des Gesetzes handelt.
 

Regensburg

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Hier sehe ich das vorgehen vom JC rechtens.

Die kosten -> sind Tatsachen und das JC hat richtig reagiert und die Kosten übernommen.

Ob deinem Widerspruch stattgegeben wird (Mietverein) ist eine andere Sache.

Falls ja, Mitteilung an JC und die Rechnen das ganzes neu.
 

belphegore

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Fragwürdig für mich ist schon allein, wie die Kosten übernehmen können, obwohl keinerlei Antrag gestellt wurde und wie die eine Verwaltungsgebühr bezahlen können, obwohl es laut Gesetz keine Betriebskosten sind.

Wenn die das mal an andere Stelle machen würden.
 

belphegore

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Ob deinem Widerspruch stattgegeben wird (Mietverein) ist eine andere Sache.

Hm, ja unsere Einwände gegenüber der Vermietergesellschaft bezüglich der Betriebskosten-Abrechung wird niemand stattgeben können.
Solange die Überprüfung der Rechnung allerdings nicht abgeschlossen ist, wollten wir die Abrechnung und auch die Mietanpassung nicht anerkennen und vom gesetzlichen Zurückbehaltungsrecht Gebrauch machen.
Jo, da macht das Jobcenter nun einen Strich durch die Rechnung und das obwohl denen das komplette Schreiben des Mietervereins vorliegt.

Wir warten seit Ende Januar darauf das die Vermietergesellschaft dazu Stellung bezieht und uns auch Rechnungen vorlegt, bis jetzt vergebens.
Na und jetzt wo die das Geld vom JC bekommen, werden die erst Recht nichts unternehmen.
 
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