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Mietnachzahlung bis wann?

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sancine

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#1
Hallo Zusammen

Habe mal eine Frage habe heute eine Nachzuahlung erhalten von meinem Vermieter,der verlangt von mir das Ich vom 1.10.04-1.10.05
eine Nachzahlung leisten muß.Daher meine Frage muß Ich die Leisten.
Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen.

LG Sancine
 

Arania

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#2
sieht so aus, Verjährung erst nach 2 Jahren wenn ich richtig infomiert bin, kann sogar länger sein
 

Arco

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#4
Arania sagte :
sieht so aus, Verjährung erst nach 2 Jahren wenn ich richtig infomiert bin, kann sogar länger sein
... sehe ich ein klein wenig anders Arania wie du ;)

ich gehe mal davon aus das hier die Nebenkostenabrechnung gemeint ist.

Eine Nebenkostenabrechnung muß innerhalb 1 Jahres nach Ablauf der Abrechnungsperiode (Kalenderjahr) erfolgen - ansonsten erlischt der Anspruch .....

So habe ich es im Hundeköpfchen und zu Faul nachzusehen ....

Somit wäre allerding nur der Zeitraum 10 bis 12/ 2004 außen vor :!: :!:

Es wundert mich allerdings warum der Vermieter nicht nach Kalenderjahr abrechnet :kinn: :kinn: nur bei Dir oder auch bei den Anderen - oder sogar im Mietvertrag geregelt ? ?

Ich bitte um andere Meinungen wenn ich falsch liege ;) ;)

EDIT: Arania - die Verjährung tritt erst ein für die erbrachte Forderung - oder soooo keine Forderung / keine Verjährung
 

Arania

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#5
Auskunft meiner SB vom Mai dieses Jahres, der Vermieter hat 2 Jahre Zeit die Nebenkostenabrechnung zu erstellen und zuzuschicken ;)
 

Arco

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#6
so so

Betriebskostenabrechnung: Abrechnungs- und Ausschlussfrist

Spätestens 12 Monate nach Ende der Abrechnungsperiode für Betriebskosten muss der Mieter die Vermieterabrechnung erhalten haben. Nach Ablauf der Frist kann der Vermieter im Regelfall keine Nachzahlungen mehr fordern:

Beispiel: Läuft die Abrechnungsperiode vom 1.1. bis 31.12.2004, müssen die Betriebskostenabrechnungen spätestens Silvester 2005 beim Mieter eingetroffen sein. Kommt die Abrechnung erst im Januar 2006 oder noch später, kann der Vermieter keine Nachzahlungen mehr fordern.

Diese Regelung gilt seit 2001 - Änderung des Mietrechtes ....

Die Frage ist nur, so wie ich gefragt habe, ob hier verbindlich im Mietvertrag eine Abkehr des Kalenderjahres vereinbart wurde ...... ansonsten :mrgreen:


EDIT: tschuldigung für obiges Zitat - Quelle
[/url]http://www.mieterbund.de/
 

Arania

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#7
okay sorry ich zieh zurück, so hat es die SB auch gesagt, ich hab das kalendarisch falsch gerechnet :oops:
 

Willi_

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#8
Wann muss die Nebenkostenabrechnung vorliegen?

Vor der Mietrechtsreform, die am 1.9.2001 in Kraft trat, galt folgende Regelung: Bei Sozialwohnungen muss die Nebenkostenabrechnung kraft Gesetz innerhalb eines Jahres nach Ende der Abrechnungsperiode vorgelegt werden. Danach kann der Vermieter keinen Cent mehr verlangen, auch wenn für den Mieter eigentlich noch eine Nachzahlung fällig gewesen wäre. Zwar gab es dieses gesetzliche Limit bei freifinanzierten Wohnungen nicht, doch gingen die Gerichte davon aus, dass es auch dort möglich sein muss, die Nebenkostenabrechnung innerhalb von zwölf Monaten zu erstellen. Ein Vermieter konnte danach seinen Anspruch auf die Nachzahlung verwirken.
_____________________________________
Seit der Mietrechtsreform gilt für Abrechnungszeiträume, die nach dem 1.9.2001 enden ebenfalls, dass die Abrechnung dem Mieter spätestens ein Jahr nach dem Ende des Abrechnungszeitraums vorliegen muss. Hält der Vermieter diese Frist nicht ein, kann er keine Nachzahlung geltend machen.
Dabei soll es nach der neuen gesetzlichen Regelung nur dann Ausnahmen geben, wenn der Vermieter die verspätete Abrechnung nicht zu vertreten hat, bzw. nicht verschuldet hat.

Wurde die Nebenkostenabrechnung pünktlich vorgelegt und gibt es inhaltlich keine Beanstandungen, muss der Mieter die ggf. fällige Nachzahlung innerhalb angemessener Frist leisten. Gleiches gilt für den Vermieter, falls aufgrund zu hoher Vorauszahlungen eine Rückerstattung ansteht. Nachforderungen aus Betriebskostenabrechnungen verjähren ebenso wie Rückforderungen grundsätzlich in drei Jahren, nachdem die Abrechnung vorgelegt wurde.
 

Arco

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#9
:hihi: :hihi:

:daumen: :daumen: ..... genehmigt ;) ;)
 

Willi_

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#10
Irren ist menschlich :x


Betriebskostenabrechnung: Fristen, in denen die Abrechnung bisher vorgenommen werden musste, gab es früher allein beim preisgebundenen Wohnraum. Nunmehr ist geregelt, dass die Ausschlussfrist für die Betriebskostenabrechnung auch bei preisfreiem Wohnraum eingeführt wird. Die Frist beträgt 1 Jahr nach Ablauf der Abrechnungsperiode. Danach kann der Vermieter nicht mehr abrechnen. Der Mieter kann längstens 1 Jahr nach Vorlage der Abrechnung Einwände gegen die Betriebskostenabrechnung erheben.
 

Arco

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#11
Willi_ sagte :
Irren ist menschlich :x


Betriebskostenabrechnung: Fristen, in denen die Abrechnung bisher vorgenommen werden musste, gab es früher allein beim preisgebundenen Wohnraum. Nunmehr ist geregelt, dass die Ausschlussfrist für die Betriebskostenabrechnung auch bei preisfreiem Wohnraum eingeführt wird. Die Frist beträgt 1 Jahr nach Ablauf der Abrechnungsperiode. Danach kann der Vermieter nicht mehr abrechnen. Der Mieter kann längstens 1 Jahr nach Vorlage der Abrechnung Einwände gegen die Betriebskostenabrechnung erheben.
So hatte ich es auch im Hundehinterkopf :daumen: :mrgreen:
 

sancine

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#13
Hallo Zusammen
Danke für Eure Antworten.
Habe noch eine wichtige Frage.
Was passiert wenn der Vermieter seiner Auskünftspflicht nicht nachgekommen ist,und den Beleg über Heizkosten nicht rausgerückt hat .
Und somit auch wir keine Zahlungen von der Arge erhalten haben da wir nichts in der Hand hatten.Trotz mehrmaliger Aufforderungen hat der Vermieter uns keine Heizkosten Abrechnung zu gesand.
Somit hat die Arge uns auch keine Heizkosten u. Nebenkosten gezahlt.
habe dem Vermieter auch darauf aufmerksam gemacht das wenn er seinen Verpflichtungen nicht nach geht Ich auch nicht die Nebenkosten zahlen kann.
Habe von ihm auch keinerlei Reaktion bekommen,bis heute die Nachzahlung kam.
Auf eine Antwort würde ich mich freuen.
LG Sancine
 

Arco

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#14
... habt ihr also demnach auch keine Vorauszahlungen gemacht ? ? ?

Wie sieht denn Euer Mietvertrag aus ? ? ?

Also für das Jahr 2005 wäre ja die Abrechnung als Abrechnung OK - obwohl da noch 2 Monate fehlen.

Also könnt/müßt Ihr dann mal die Aufstellung überprüfen auf Richtigkeit (Belege einsehen etc... das muß er ! !) und dann bei der Arge den Antrag auf Übernahme stellen.

Dann mit dem Vermieter eine Abmachung treffen wegen Vorauszahlungen und die der Arge einreichen für die mtl. KdU ....

So und wenn er sich querstellt, dann bekommt er kein Geld und ihr keines von der Arge zurück - ist ja normalerweise für Euch eh ein Nullsummenspiel (plus minus 0)
 

sancine

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#15
Hallo Arco

Also unser Mietsvertrag sieht so aus das dort nur die Kaltmiete
seht die wir zu bezahlen haben .alles andere Heizung und die Nebenkosten werden extra bezahlt sobald wir die Nachweise haben was wir zu zahlen haben ,und da ist nun das Problem das er es uns die nie hat zukommen lassen trotz Aufforderung.
Ich habe Ihn ja sogar Mitgeteilt das wenn er es nicht schickt ich es nicht Überweissen kann da ich es ja auch nicht bekomme von der Arge.Aber null Reaktion hat Sich 2 jahr zeit gelassen bis heute. Selbst am Telefon habe ich ihn nie erreichen können.

Lg Sancine
 

Arania

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#16
was er nicht geschickt hat muß nicht bezahlt werden, insofern wie Arco schrieb, ein Nullspiel
 

Arco

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#17
sancine sagte :
Hallo Arco

Also unser Mietsvertrag sieht so aus das dort nur die Kaltmiete
seht die wir zu bezahlen haben .alles andere Heizung und die Nebenkosten werden extra bezahlt sobald wir die Nachweise haben was wir zu zahlen haben ,und da ist nun das Problem das er es uns die nie hat zukommen lassen trotz Aufforderung.
Ich habe Ihn ja sogar Mitgeteilt das wenn er es nicht schickt ich es nicht Überweissen kann da ich es ja auch nicht bekomme von der Arge.Aber null Reaktion hat Sich 2 jahr zeit gelassen bis heute. Selbst am Telefon habe ich ihn nie erreichen können.

Lg Sancine
--- zum Verständnis nochmal :kinn: :kinn:

steht in eurem Mietvertrag neben der Kaltmiete

a) sinngemäß drin " die Nebenkosten ( das sind ....... Aufzählung welche ) und die Heizkosten werden nach gesonderter Aufstellung berechnet

oder

b) steht da (in Mietvertrag) garnichts wegen den NK + HzK drin ???

Aber eigentlich, bei (b) ist klar das ihr überhaupt keine zahlen müßt - da müßte nach meiner Meinung der Mietvertrag ganz geändert werden ....

Und bei (a) nur die NK die expliziet im Mietvertrag einzeln aufgeführt werden - sonst auch nicht - sense :hmm: :hmm:

Ist allerdings nur eine Meinung eines vollkommenen Laien ......

:shock: was habt ihr dann für ein Mietverhältnis ? ? ?
 

listche

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#18
vielleicht könnte man es auch so auslegen, dass es sich um eine Pauschalmiete handelt. Dann sind Nachforderungen eh ausgeschlossen.

Gruß Listche
 

mrspock

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#19
hallo zusammen

ich habe noch ein paar ergänzugen zu diesem thema nebenkosten:

- eine abrechnung kann nur über nebenkosten gemacht werden, wenn sie einzeln und mit namen in dem mietvertrag genannt sind

- die einzelnen positionen müssen an die Betriebskostenverordnung (BetrKV
In-Kraft-Treten: 01.01.2004) geknüpft sein, anders benannte positionen haben im normalen rahmen keine gültigkeit - bis auf wenige ausnahmen.

eine Heizkostenabrechnung ist nur nach den strengen vorschriften der Heizkostenverordung gültig

- eine widerspruchsfrist hat eine gültigkeit von einem jahr, ab dem zugestellten datum der Abrechnung durch den vermeiter, sie besteht auch dann, wenn der mieter eine etwalige nachzahlung geleistet hat und im zuge einer späteren prüfung fehler oder hinweise eine nicht korrekten NK abrechnung vorfindet.

Dann mal kurz zu dem Mietvertrag:
sofern die einzelnen positionen der Betriebskosten nicht aufgeführt sind, kann und darf keine abrechnung erfolgen, handelt es sich um eine pauschalmiete, ist mit einem vollen betrag der miete alles abgegolten und es können seitens des vermieters keine abrechnungen oder gar nachzahlungen verlangt werden.

dann hab ich auch noch ein paar fragen zu deinem MV:
- du schreibst, ihr zahlt die NK und HK auf vorlage von rechnungen, was ist die grundlage für dieses verfahren? wie lautet der genaue text in deinem MV dazu? eine mündliche vereinbarung über sowas ist absolut nicht haltbar.

zu einer vertragsänderung bedarf es auch der ausdrücklichen zustimmung seites des mieters, änderung die einseitig vom vermieter gemacht werden und diese auch noch zu seinem vorteil ausgelegt werden sind der lacher und haben keinen bestand.

am besten wäre eine genaue prüfung deines mietvertrages, dann könnte man sehen wo die fehler stecken und auch eine gute lösung finden, wenn du die möglichkeit hast, ihn zu scannen, sende ihn mir mal in einer PN und ich schau was ich dort finde...so wie es sich anhört scheint da einiges im argen zu sein 8)

eine andere möglichkeit wäre deinen MV und gerade die NK durch einen mieterverein prüfen zu lassen, die freuen sich immer über sowas und die meisten vermieter "freuen" sich noch viel mehr über sowas.

generell gilt, das du zunächst widerspruch beim vermieter einlegst, begründung dafür: die sog. abrechnung ist für dich nicht nachvollziehbar und er soll dir bitte die einelnen positionen, die vertragsgrundlage und seinen abrechnungszeitraum schlüssig dalegen. in diesem fall mußt du auch noch keine nachzahlung leisten. erst, wenn die sog. NK abrechnung schlüssig und nachvollziehbar in allen punkten durch den vermieter dagelegt ist bist du dazu verpflichtet, andernfalls nicht.

doch wie gesagt um dir richtig wertvollt tipps zu geben, müßte man den MV sehen und prüfen.

lg
mrspock

auch bei mir keine rechtsauskunft, nur tipps und infos für die ich nicht hafte
 
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