Mietkostensenkung

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
E

ExitUser

Gast
hallo, hier habe ich dann mal meine bescheide angehangen...
dies hatte ich in einem alten thread geschrieben...
hallo ich bin bill und neu hier...auch ich habe momentan ärger mit der arge wegen senkung der mietkosten...habe aber erst am 24.03.2011 einen antrag auf hartz4 gestellt und die haben mir sofort 133€ eingehalten um meine miete vollständig zu zahlen...mir blieben jetzt zum leben 150€ davon muss ich essen, strom zahlen und telefon...
auf meine anfrage warum ich denn jetzt schon weniger geld bekomme, ich habe ja 6 monate zeit kam nur die antwort dass sie mich ja im juli letzten jahres schon darauf hjingewiesen hätten einen passende wohnung zu suchen...zu der zeit habe ich alg1 bezogen und das geld was die arge vorgestreckt hatte weil die firma in der ich gearbeitet hatte insolvenz gegangen ist...das geld hat die arge aber zurückgefordert und es wurde m ir vom arbeitslosengeld abgezogen in raten...
widerspruch habe ich schon schriftlich per einschreiben eingelegt...
ist es überhaupt rechtens das die jemanden quasi am hungertuch nagen lassen?...auch die kosten für strom sollte er abgesperrt werden, würde die arge nicht übernehmen auch nicht als darlehen sagte man mir...
es kann doch nicht sein dass man im deutschen staat gefahr läuft als hartz 4 empfänger ohne strom dazustehen...weiss jemand einen rat oder wie meine chancen eventuell sind das ich noch eine nachzahlung erhalte und die, die miete erst mal komplett übernehmen?...
ich bedanke mich schon mal im voraus für konstrutive tips
https://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/5229-aufforderung-wohnkostensenkung.html#post818725

sorry for that...hoffe ich habe nun doch alles richtig gemacht...
bin hier wirklich in einer notsituation da ich nur noch 150euro zum leben hatte von der arge davon aber auch strom sowie telefon zu bezahlen sind...was ich nicht kann...also bleibt strom, versicherung und tel. lliegen...immerhin muss ich ja auch etwas essen...ich bedanke mich schon mal für eure tips...
 

wolliohne

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
19 August 2005
Beiträge
14.320
Bewertungen
831
willkommen im Club.

da hilft wohl nur ne Klage

Empfehlung: Beratung suchen,evtl.RA und hier mal intensiv lesen
denn du bist nicht der Erste mit diesem Problem und wirst nicht der letzte bleiben.

Viel Glück
 

Kikaka

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 April 2008
Beiträge
3.238
Bewertungen
702
-Was konkret hast Du denn konkret auf Grund der KOstensenkungsaufforderung, die ja jetzt auf Grund abgelaufener Fristen vollzogen wurde, unternommen ?
Ps: Ich kann die Bescheide teilweise nicht lesen, beim Kopfverbiegen meldet sich mein Halswirbelsyndrom. Vielleicht die Bescheide mal " hochkant" einstellen.
 
E

ExitUser

Gast
ich habe widerspruch eingelegt erst mal...heute ein schreiben bekommen dass sie mein schreiben erhalten haben und die widedspruchsverhandlung nun bearbeitet wird...was aber noch eine weile dauern könnte...
wenn das nichts nutzt werde ich einen RA aufsuchen....
leider liegt das auf der seite liegen der dokumente nicht an mir sondern an meinem pdf converter von dem mich aber keine SN habe...deswegen macht der so einen quatsch....
kann die aber gerne als jpg einstellen dann zeigen die in die richtige richtung...:icon_klatsch:
 

Kikaka

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 April 2008
Beiträge
3.238
Bewertungen
702
-Ich will jetzt keinen Bezug auf die Bescheide nehmen, aber eines muß man leider feststellen : Wenn Du auf die Kostensenkungsaufforderung nicht reagiert hast, indem Du z. Bsp. eine schriftliche Dokumentation über vergebliche Wohnungssuche angelegt hast, dann hast Du einen schweren Stand. Du bist Deiner Mitwirkungspflicht nicht nachgekommen
- Denk mal drüber nach, Du könntest jetzt evtl. die Chance eines Umzuges nutzen. Du könntest Dir schriftlich vorsorglich die Umzugskostenübernahme einholen, falls Du eine angemessene Wohnung finden würdest, dann könntest Du umziehen,aber bitte, nur wenn Du das willst.
 
E

ExitUser

Gast
danke dir...aber in der zeit war ich ja beim arbeitsamt gemeldet und habe alg I bezogen...und ein bekannter der in der kämmerei arbeitet sagte mir auch das ein antrag ja mit dem anderen nichts zu tun hat...zumal der neue antrag ja erst ende letzten monats gestellt wurde....
und ehrlich gesagt umziehen möchte ich nicht da ich eine schöne wohnung habe...nur leider ist sie zu gross...
es soll auch kein dauerzustand werden das ich jetzt ewigkeiten algII bekomme...ich möchte ja schon arbeiten damit ich mein zeug alleine zahlen kann...bin leider durch schuld anderer arbeitslos geworden d.h. die firma ist insolvenz gegangen....
auf jeden fall danke ich dir auch schon mal für deine meinung ich werde jetzt mal abwarten was die mir schreiben und dann sehe ich weiter...bin ja auch jeden tag auf der suche nach einen neuen job, egal was...hauptsache arbeit...aber bisher hatte ich noch kein glück...:icon_daumen:
 
W

Wossi

Gast
- Denk mal drüber nach, Du könntest jetzt evtl. die Chance eines Umzuges nutzen. Du könntest Dir schriftlich vorsorglich die Umzugskostenübernahme einholen, falls Du eine angemessene Wohnung finden würdest, dann könntest Du umziehen,aber bitte, nur wenn Du das willst.

Eine Aufforderung zur Kostensenkung kann auch von Vorteil sein, wenn man umziehen möchte, da dann ein Umzug als erforderlich gilt !

Wie ist die aktuelle Rechtslage ???

Muss das JC nach Aufforderung zahlen, oder kann ???
Diese Aufforderungsschreiben werden ja als Info gewertet und sind kein Bescheid.
 

Kikaka

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 April 2008
Beiträge
3.238
Bewertungen
702
-Wenn Du erst am 24.03. 2011 Antrag auf AlG2 gestellt hast, ändert das natürlich die Situation. Da ist dann schon doch in Zweifel zu stellen,ob die eine Kostensenkungsaufforderung so vollziehen dürfen.
Andererseits meine Ich zu erkennen das bereits im Zeitraum März 2010 Alg 2 -Leistungen bezogen wurden.Leider kann Ich die Bescheide teilweise kaum entziffern.
Von wann bis wann genau warst Du im Alg 1 Bezug ?Wie hoch war der Verdienst,hat er nicht zur Deckung der Unterkunftskosten gereicht, hattest Du Wohngeld beantragt ,oder wurde der nicht ausreichende Verdienst durch Alg2-Leistungen aufgestockt ? Oder war es immer AlG 2 was Du bekommen hast ?

@wossi
eine Kostensenkungsaufforderung berechtigt immer einen Antrag auf Umzugsübernahme. Jedenfalls hat JC dann die Pflicht, eine Abwägung zu treffen, ob ein Umzug wirtschaftlich sinnvoll ist, deshalb kann solch ein Antrag auf Umzugsübernahme ein gutes taktisches Mittel sein, eine Kostensenkung abzuwehren.
 
E

ExitUser

Gast
hallo, mein alg I lief vom 16.03.2010 bis 14.03.2011....da die firma insolvenz gegangen ist und ich drei monate kein gehalt bekam ist natürlich die arge eingesprungen bis der antrag algI durch war....das geld hat die arge aber vom AA zurückgefordert...
zusätzlich zu algI habe ich wohngeld bekommen...in der zeit bin ich gut zurecht gekommen und konnte meine unkosten decken....
in dieser zeit denkt man natürlich nicht daran umzuziehen da ich ja alles zahlen konnte...

@wossi...klar könnte eine aufforderung von vorteil sein,....aber ich möchte ja hier wohnen bleiben und habe nicht vor umzuziehen...ich habe von einer bekannten auch noch erfahren dass sie auch so ein problem hatte und als sie dann nach umzugskosten frug, bzw diese beantragte wurde abgelehnt...sie solle selber schauen wie sie das regelt...ein kleiner transporter wäre ja nicht so teuer...nur das sie keinen führerschein hat...das JC bestand darauf, sie hatte vor bis vor das sozialgericht zu ziehen aber dazu ist es nicht mehr gekommen weil das JC sich dann anders enschied und sie dort wohnen bleiben konnte....
aber wenn ich aus taktischen gründen evtl. umzugskosten beantrage dann muss ich doch sicher auch erst eine wohnung vorweisen...
 

Kikaka

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
1 April 2008
Beiträge
3.238
Bewertungen
702
hallo, mein alg I lief vom 16.03.2010 bis 14.03.2011....da die firma insolvenz gegangen ist und ich drei monate kein gehalt bekam ist natürlich die arge eingesprungen bis der antrag algI durch war
- hm, doch mal beim Anwalt nachfassen, ob Du ein JC-Schäfchen warst..wenn alle Bescheide vom JC kamen,wäre es schlecht, sollten aber Alg1 -Bescheide für die Zeit vorhanden sein, dann dürften Deine Zweifel an der Korrektheit der Kostensenkung berechtigt sein.

das geld hat die arge aber vom AA zurückgefordert...
zusätzlich zu algI habe ich wohngeld bekommen...in der zeit bin ich gut zurecht gekommen und konnte meine unkosten decken....
in dieser zeit denkt man natürlich nicht daran umzuziehen da ich ja alles zahlen konnte...

@wossi...klar könnte eine aufforderung von vorteil sein,....aber ich möchte ja hier wohnen bleiben und habe nicht vor umzuziehen...ich habe von einer bekannten auch noch erfahren dass sie auch so ein problem hatte und als sie dann nach umzugskosten frug, bzw diese beantragte wurde abgelehnt...sie solle selber schauen wie sie das regelt...ein kleiner transporter wäre ja nicht so teuer...nur das sie keinen führerschein hat...das JC bestand darauf, sie hatte vor bis vor das sozialgericht zu ziehen aber dazu ist es nicht mehr gekommen weil das JC sich dann anders enschied und sie dort wohnen bleiben konnte....
also hat sie mit dem Antrag doch Ihr Ziel erreicht
aber wenn ich aus taktischen gründen evtl. umzugskosten beantrage dann muss ich doch sicher auch erst eine wohnung vorweisen...
nein, Du würdest unter den Umzugskostenübernahmeantrag schreiben :
Selbstverständlich setzt Ihre Zusage definitiv voraus, das von mir einzureichende Mietangebote, die zur Zeit von mir nicht vorgelegt werden können, ihren KdU-Richtlinien entsprechen müssen.
..............
 
E

ExitUser

Gast
ja es gibt ja den algI bescheid...indem steht ja auch ab wann und wie lange ich wieviel von der AA bekomme....
und das mit der umzugskosten übernahme wusste ich nicht das man es auch vorher schon beantragen konnte...danke für diesen tip...wenn alle stricke reissen werde ich natürlich so ein schreiben aufsetzten...
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.324
Bewertungen
847
@bill.k
Ich sehe deine Sache erst jetzt wegen eines neuen Beitrags von dir in einem anderen Thread. Ich tue mir mal die alten Bescheide erst mal nicht an, sondern versuche zu ergründen, wann du welche Leistung bezogen hast:

1. vor dem 16.03.2010: letztendlich ein Darlehen des Jobcenters / der ARGE wegen Firmeninsolvenz und damit Lohnausstand
2. 16.03.2010 bis 14.03.2011: ALG I + Wohngeld
3. ab 14.03.2011: ALG II

zu 1.: Das Jobcenter hat dir per Bescheid mitgeteilt, deine KdU zu senken. Wie lange lief der Bescheid bzw. wie lange hast du Geld von dort bekommen? Also wie viele Monate?

zu 2.: Woher kam das "Wohngeld" - von der Wohngelstelle oder vom Jobcenter?

Mario Nette
 
E

ExitUser

Gast
@Mario Nette...
ich bin am 06.01.2010 informiert worden dass die miete unangemessen ist und sollte bis zum 30.06.2010 meine miete senken...
der bescheid lief ja dann somit ca 3 monate denn ab dem 16.03.10 bezog ich algI...am 21. 03.2011 stellte ich erneut einen antrag auf algII das wohngeld wurde von der wohngeldstelle gezahlt.
der widerspruch den ich eingelegt hatte wurde als unbegründet abgewiesen...ich kann die begründung dazu auch gerne noch einscannen...
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.324
Bewertungen
847
Dann sehe ich gute Chancen für dich, jetzt noch an Geld zu kommen. Denn das Jahr ohne ALG-II-Leistungsbezug macht es notwendig, dass das Jobcenter dich erneut zur Kostensenkung aufzufordern hat, bis dahin aber die kompletten KdU zu zahlen hat. Sofern die Widerspruchsfrist des Bescheids, der dir ab 14.03.2011 ALG-II-Leistungen bewilligt, noch nicht abgelaufen ist, lege Widerspruch ein. Wenn die Frist bereits abgelaufen ist, kannst und solltest du für die Zeit vom 14.03.2011 bis jetzt einen Überprüfungsantrag einreichen.

Angesichts der Höhe deines aktuellen Regelsatzes halte ich es sogar für möglich, dass du über eine Einstweilige Anordnung (beim Sozialgericht zu beantragen) erst einmal die kompletten KdU bekommen kannst.

Dennoch wirst du damit nicht um den Versuch der Senkung der KdU herumkommen. Dokumentiere daher unbedingt deine Versuche, wie du die KdU senkst. Also Mietangebote aufheben, den Ausgang von Gesprächen mit Vermietern dokumentieren etc. Denn sollte es dir nicht gelingen, die KdU zu senken, wäre die komplette Übernahme dieser durch das Jobcenter weiterhin notwendig.

Mario Nette
 
E

ExitUser

Gast
danke Mario Nette...den widerspruch hatte ich ja schon eingereicht und leider verloren, aber den überprüfungsantrag werde ich auf jeden fall einreichen...ich finde auch das es nicht zumutbar ist mit ca 150 € auszukommen da davon ja auch strom usw gezahlt werden muss...ne frechheit war auch das man mir sagte es würde bei stromabsperrung keinerlei darlehen an mich gezahlt...da frage ich mich wo leben wir eigentlich...aber werde mich erkundigen wegen der einstweiligen anordnung...was ich nur nicht verstehe ist, das mein anwalt sich kein bisschen darum geschehrt hat, im gegenteil er war der meinung dass die arge recht hat..unterlagen das ich mich um eine neue wohnung bemüht habe, besitze ich, habe die telefonate dokumentiert...ich bemühe mich krampfhaft um einen job damit ich nicht umziehen muss denn die wohnung würde ich gerne behalten...deshalb warte ich gespannt auf den anruf eines arbeitgebers bei dem ich mich unter anderen vorgestellt habe...ist ja nicht so als das ich auf der faulen haut liegen möchte und weiterhin algII kassieren möchte...und selbst wenn ich den job bekommen sollte, ich werde anträge einreichen damit ich ggf. die zuwenig gezahlten leistúngen nachträglich bekomme...
 
G

gast_

Gast
Ich würde auf jeden Fall die Stromkosten und die Miete überweisen, auch wenn dann noch weniger bleibt.

Und dann würde ich hingehen - mit Beistand - und die Situation klären.

Protokoll schreiben - und damit zum Sozialgericht.

Ich würde damit argumentieren, daß die alte Aufforderung keine Gültigkeit mehr haben kann - und abgewandelt mit dem was spin bei Sanktionen vorbringt: Das Existenzminimum muß gewährleistet sein.

https://www.elo-forum.org/alg-ii/70498-anhoerung-sanktion-richtige-form.html#post865243
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.324
Bewertungen
847
Wenn der Widerspruch jünger als einen Monat ist, dann keinen Ü-Antrag, sondern sofort klagen. Ist er älter als einen Monat, dann musst du tatsächlich auf den Ü-Antrag zurückgreifen. Dann irgendwann vermutlich wieder ein Widerspruch, dann EA/Klage.

Mario Nette
 
E

ExitUser

Gast
@Kiwi..die mietkosten und strom zahle ich auf jeden fall regelmässig...miete wird sowieso vom amt an den vermieter überwiesen und strom überweise ich selber...habe ja keine lust im dunkeln zu sitzen..;)..ich werde auf jeden fall hingehen und das noch mal ansprechen denn der lebensunterhalt ist ja tatsächlich nicht gewährleistet...und wie heisst es so schön in dem ablehnungsbescheid ...ein hartz 4 empfänger soll bescheiden und sparsam leben...was ja mit den paar kröten gesichert ist denn im luxus lebe ich garantiert nicht...;)...

@Mario Nette..der widerspruch ist leider älter als 1 monat...der anwalt bei dem ich war meinte ja es liegt kein grund vor zu klagen da er der meinung ist es hätte alles seine richtigkeit...:icon_evil:...
aber ich werde auf jeden fall morgen den Ü-antrag fertig machen und den einreichen, sollte das alles nichts nutzen werde ich auch bis zum äusseren gehen...
und dann kann ich nur hoffen dass ich den job auch bekomme und ich in keiner weise mehr vom amt abhängig bin...da bin ich froh wenn der ganze zirkus vorbei ist..
vielleicht sollte ich dem JC auch eine kostenaufstellung vorlegen, was ich an strom und telefon jeden monat zahle...strom und telefon ist nun mal wichtig denke ich..

ich bedanke mich aber schon mal für eure mühe die ihr euch gemacht habt mit meinem "fall":icon_klatsch:
 

Erolena

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
7 November 2007
Beiträge
5.939
Bewertungen
1.508
Es ist dem Jobcenter egal, welche konkrete Strom- oder Telefon-Rechung du hast. Das ist pauschal im Regelsatz enthalten.

Entweder die alte Aufforderung zu Senkung der KdU aus 2010 zählt nicht. Weil es kein echter ALG2-Bezug war. Du hast ja alles zurückgezahlt. Ein Urteil dazu kann ich leider auch nicht liefern.

Oder du machst, was empfohlen wurde. Du stellst Bemühungen an, die Wohnung zu wechseln. Und wenn diese Bemühungen scheiten, dann hast du genug getan um die KdU zu senken. Dann müssten sie die volle Warmmiete weiterbezahlen.
unterlagen das ich mich um eine neue wohnung bemüht habe, besitze ich, habe die telefonate dokumentiert...
Von wann? jetzt 2011 oder schon damals 2010?

Außerdem gibt es das Prinzip der Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit. Dieses Prinzip muss das Jobcenter anwenden. D.h. die Kosten des Umzugs müssen im Verhältnis zur Mietersparnis stehen. Es kann nicht sein, dass sie dir 700 Euo für den Umzug zahlen, um dann monatlich 30 Euro Miete zu sparen.
 
E

ExitUser

Gast
ich bin dabei alles zurück zu zahlen...:icon_smile:
bemühungen um eine wohnung sind jetzt von 2011...denn damals ich ich alg 1 bezogen habe konnte ich die kosten der miete decken ohne probleme...aber da machte man mir zum vorwurf dass ich ind er zeit als ich alg1 bezogen habe mich ja schon um eine wohnung hätte bemühen können...habe der dame vom amt versucht zu erklären das ich zu dem zeitpunkt doch ausgekommen bin und all meine kosten zahlen konnte, warum soll ich dann eine kleiner wohnung suchen?..aber das war der auch egal...naja ich werde schauen was ich noch regeln kann...und wie gesagt es ist ja hoffentlich bald vorbei:icon_smile:
 

Mario Nette

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
13 Dezember 2007
Beiträge
12.324
Bewertungen
847
Genau das isses: Du hast ja keine Kristallkugel, um zu sehen, was am Ende des ALG-I-Bezugs hätte geschehen können. Nicht nur hättest du vielleicht eine Arbeit finden können, sondern es hätte sich z. B. auch die Bemessungsgrenze für durch das Jobcenter maximal zu übernehmende KdU zu deinen Gunsten ändern können. Es gibt dazu, ich finde sie aber gerade nicht, Urteile. Also dass die Senkungsaufforderung bei ALG-II-Leistungsbezugsunterbrechung erneut zu tätigen ist und ein angemessener Zeitraum dafür zu setzen ist - maximal sechs Monate.

Mario Nette
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten.
Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.

Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten