• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.
    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc...
    Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.
    (Dieser Hinweiß kann oben rechts, für die Sitzung, ausgeblendet werden)

Mietkaution als Darlehen abgelehnt

Albi82

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
29 August 2016
Beiträge
19
Bewertungen
2
Hallo ihr lieben, kurz zu meiner Person, ich lebe in Leipzig und bin seit November 2018 in der Notunterkunft dort, da ich meine letzte Wohnung bzw. ein Zimmer über Airbnb hatte
und dort mehr oder minder vor die Tür gesetzt wurde wegen Eigenbedarfs, aber das ist nicht das Thema.

Jedenfalls, eben seit November 2018 bin ich auf Wohnungssuche in Leipzig, was sich als sehr, sehr, sehr schwierig erweist als arbeitsloser und noch dazu als wohnungsloser. Letzte Woche
hatte ich mal wieder einen Besichtigungstermin (habe pro Woche circa 10-20 solcher Termine, weil man in der Notunterkunft so schnell es geht wieder raus muss eigentlich und denen auch nachweisen muss, dass man sich selber um Wohnungen bemüht.), das war am 26.03.2019 um 17 Uhr.

Die Vermieterin wollte keine Mieterselbstauskunft, also habe ich auch erstmal nicht erwähnt, dass ich Geld vom Jobcenter bekomme. Es handelte sich um ein möbliertes 1 Zimmer-Apartement für normalerweise 360 Euro Warmmiete.

Da dies die Angemeßenheit für mich von 335 Euro übersteigt, habe ich mit ihr auch so im Mietvertrag niedergeschrieben und wir einigten uns, dass ich anstatt 2 Monatsmieten Kaution eben 3 Monatsmieten Kaution hinterlegen werde und mich selber um Telefon und Internet kümmere (wäre in diesen 360 Euro inkulsive gewesen), da das Jobcenter dieses eh nicht bezahlen würde.

Jedenfalls hat sie sich dann bereit erklärt nur 335€ monatlich und auch pauschal zu verlangen. Wir verabredeten uns dann zur Schlüsselübergabe zum Montag den 01.04.19, da sollte ich dann auch die erste Monatsmiete und die Kaution gleich mitbringen und würde dann die Schlüssel bekommen. Soweit so gut.... also mit dem Mietvertrag dann zum Jobcenter was ich erst am Donnerstag letzte Woche den 28.03.19 machen konnte, da es am Dienstag schon zu spät war und Mittwochs hat das Jobcenter in Leipzig nicht geöffnet, bzw. kann man nur mit einem Termin hin.

Nun gehts los. Habe mich am Donnerstag direkt zur Leistungsabteilung Durchgerungen aufgrund von Dringlichkeit da bbdachlos bzw. wohnungslos. Zunächstmal wollte ich eine Vorabzusage, dass die Kosten übernommen werden und dann pochte ich darauf oder versuchte es so schnell wie möglich über eine Barauszahlung.

Die Barauszahlung lehnte die Sachbearbeiterin selbstverständlich ab, alles bitten und flehen hat nichts genutzt, aber man kann es ja mal probieren, also gab es dann das Problem, dass das Geld nicht bis zum 01.04 bei mir sein könnte, selbst wenn sie es noch an eben dem Donnerstag vergangene Woche anweisen würde. Ich stand dann vor dem Problem, da ich nicht wußte ob die Vermieterin es akzeptieren würde die Zahlung ein wenig später zu handhaben.

Also verblieb ich mit der Sachbearbeiterin so, dass ich die Vermieterin versuche noch zu erreichen und zu Fragen ob ich auch erst ein paar Tage später das Geld bringen kann, im Sinn hatte ich den morgigen Freitag den 05.04.2019, da falls das Geld vom Jobcenter angewiesen werden sollte, es bis dahin auch kommen würde und falls die Vermieterin sich nicht darauf einlassen würde, es sich ohnehin erledigt hätte.

Ich verblieb also mit der Sachbearbeiterin so, dass ich dann am Freitag letzte Woche den 29.04.19 nochmals bei ihr vorbeikomme und Bescheid gebe ob es für die Vermieterin ok wäre ein paar Tage länger zu warten, falls ja, könnte sie eben das Geld gleich am Freitag anweisen und dann wäre es bis Ende dieser Woche bei mir auf dem Konto und ich könnte es der Vermieterin übergeben, eine Quittung über diese Bezahlung sollte ich dann nachreichen.

Also rief ich die Vermieterin an und fragte ob es ok für sie wäre wenn wir die Schlüsselübergabe und Bezahlung der Kaution und Miete erst am Freitag den 05.04 diese Woche machen könnten, sie war damit einverstanden, also ging ich wie abgesprochen am Freitag letzte Woche wieder zu der Sachbearbeiterin und sagte dass das ok ist. Sie nahm dann alles auf und meinte, dass sie es noch heute anweisen wird und es in jedem Fall diese Woche kommen wird.

Nun geht der Schabernack wirklich los.... In der Notunterkunft in Leipzig ist es so, dass man diese immer Morgens um 8 Uhr verlassen muss und erst ab 16 Uhr wieder rein darf, dementsprechend bekommt man die Post dort auch erst eben nach 16 Uhr.

Jedenfalls wart ich natürlich voller Freude auf den dann auch schriftlichen Bewilligungsbescheid und gestern am Mittwoch ist auch tatsächlich Post für mich da vom Jobcenter, aber natürlich kein Bewilligungsbescheid, sondern ich sollte am Donnerstag, also heute, nochmals um 9 Uhr direkt bei der Sachbearbeiterin erscheinen und in Handschrift zusätzlich geschrieben, den Mietvertrag im Original mitbringen.

Ab hier wußte ich schon dass es dann natürlich nicht klappen wird mit der rechtzeitigen Überweisung, aber gut. Ich dann heute dorthin gegangen um 9 Uhr und die Aussage an den Kopf bekommen, sie wollen eine Kontonummer der Vermieterin haben mit Stempel, dass die Mietkaution eben auf deren Konto überwiese werden soll....

Jetzt hab ich natürlich dass Problem, dass ich der Vermieterin nicht gesagt habe dass ich Leistungen vom Arbeitsamt erhalte (ich habe auch keine Mietauskunft ausgefüllt oder dergleichen), klar ist das unangenehm, aber wenn man mich nicht explizit fragt, sag ich das auch nicht, weil sonst ist wie in jüngerer Vergangenheit die Wohnung direkt weg.

Jedenfalls sagte ich der Sachbearbeiterin, dass ich das nicht muss, da die Vermieterin nicht weiß dass ich Geld vom Jobcenter bekomme und dass das Jobcenter Daten Dritter auch überhaupt nichts angehen, da ich diese ja nicht mal rausgeben darf ohne das Einverständnis eben dritter Personen und wenn ich das Einverständnis holen würde, eben diese Personen wissen würden dass ich vom Jobcenter Geld erhalte, das ist nicht rechtens meinte ich, zumal sämtliche relevante Angaben zu Zahlungen im Mietvertrag standen den ich ihnen letzte Woche Freitag zeigte.

Dann fragte sie ob ich den Mietvertrag dabei habe, ich hatte ihn zwar dabei, stellte mich dann aber auf stur (ja auch vor Wut ein wenig) und meinte dass sie den bereits gesehen haben und nun kommts, sie steht auf und geht raus und kommt mit einer Kopie von diesem Mietvertrag wieder, knallt ihn auf den Tisch und öffnet diesen auch auf ihrem PC.... keine Ahnung wann sie diese Kopie gemacht hat oder wie oder woher (muss am Freitag gewesen sein letzte Woche, sie verlies kurz das Büro und ich musste draussen warten so 10 Minuten) und meinte dann, hier steht nirgends eine Kontonummer wohin sie die Zahlungen zu tätigen haben und so kann ich das nicht freigeben....

Ich war erstmal ein wenig verdutzt und ging dann auch einwenig mehr in die Offensive und meinte dss sie ohne meine Erlaubnis das gar nicht kopieren dürfen und zweitens ich ihnen die Kontonummer der Vermieterin auch nicht preisgeben muss für eine Kautionsübernahme (das denk ich zumindest), ich kann aber wenn sie das Geld angewiesen haben, nach der bezahlung dessen, selbstverständlich die Quittung oder den Beleg über die Zahlung dann nachreichen.

Nein, hatte alles keinen Sinn, sie bestand darauf dass ich von der Vermieterin ein Schreiben hole wo die Kontonummer von ihr steht, wo die Höhe der Kaution deklariert ist und dies auch unterschrieben bzw. mit Firmenstempel signiert.... Ich meinte dann dass ich zunächst mal schriftlich ein Schreiben möchte wo ich zur Mitwirkung gebeten werde dies zu tun, das habe ich auch direkt erhalten.

Dort begründete ich, dass ich dieses Schreiben nicht einholen muss wegen Datenschutz und das Jobcenter sämtliche relevanten Daten der Mietkaution betreffend im vorgelegten Mietvertrag bereits zur "Sichtung", nicht als Kopie, bereits erhalten haben..... (hab ich alles heute quasi so gemacht dort)

Für mich ist klar, dass die Wohnung ohnehin weg sein wird, nochmals einen Aufschub wird die Vermieterin denke ich nicht eingehen, da morgen um 17 Uhr quasi die Übergabe wäre und ich nun nicht mal weiß bis wann ich Geld bekommen würde, falls ich im Recht wäre (das weiß ich auch nicht so ganz genau in Bezug auf Mietkautionsdarlehen), wasich aber weiß ist, dass die einfach eine Kopie ohne meine Erlaubnis gemacht haben und mir geht es eigentlich nur noch darum, wie ich gegen diese Menschen dort am besten vorgehen kann, da wie schon erwähnt, ich die Wohnung nun wohl doch nicht bekommen werde....

Sorry für den langen Text, ich bin so wütend, vielleicht auch zu unrecht weil ich auf dem Holzweg bin, aber die Frage wäre jetzt für mich eben ob ich auf dem Holzweg bin und die das auch so dürfen und falls nicht, wie ich am besten gegen die vorgehe, nicht mal mehr um die Kaution zu bekommen da die Wohnung wohl ohnehin weg ist, sondern um denen falls sie im Unrecht sind in ihre Schranken zu weisen... Hoffe der ein oder andere hier von den Experten kann mir da weiterhelfen....

Beste Güße, Albi.....
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

frau ela1984

Elo-User*in
Mitglied seit
8 Februar 2016
Beiträge
424
Bewertungen
257
Natürlich ging dein SB viel zu weit, du solltest mit dem Vermieter offen reden oder weiter suchen.

Mir stellt sich halt nur die Frage, du wohnst doch in Sachsen?
Warum suchst du denn unbedingt in Leipzig eine Wohnung?
Chemnitz, Zwickau oder auch Plauen haben genug freien und bezahlbaren Wohnraum.
Leipzig ist von Chemnitz sogar nur 45 min Bahnfahrt entfernt, also falls du bedenken hast, wegen Familie und Co.

Wenn du in einer Notunterkunft wohnst, gibt es denn keinen Sozialarbeiter oder so, der dich bei der Wohnungssuche und beim gang zum JC an die Hand nimmt und dir hilft?
 

Seepferdchen

Teammitglied
Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
23.525
Bewertungen
14.506
Hallo Albi82

kurzer Gedanke, der Vermieter muß die Miekaution auf einem extra Konto führen, also getrennt
vom Vermögen, die jährlichen Zinsen bekommt der Mieter.

Schade da ist auch in deinem Verhalten einiges schief gelaufen,klar verständlich bei deiner
Situation das du so schnell wie möglich eine eigene Unterkunft haben willst.

sie bestand darauf dass ich von der Vermieterin ein Schreiben hole wo die Kontonummer von ihr steht, wo die Höhe der Kaution deklariert ist und dies auch unterschrieben bzw. mit Firmenstempel signiert...
Hier stellt sich die Frage, was stand im Untermietvertrag?

Und natürlich brauch der SB zumindest die Angabe über die Höhe der Kaution und welche Zahlungsweise. Auch da Jobcenter unterliegt der Belegpflicht,also keine Buchung/Zahlung ohne Beleg.

Das alles hat zumindest im Vertrag zu stehen oder würdest du auf Zuruf eine Rechnung bezahlen?
 

Albi82

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
29 August 2016
Beiträge
19
Bewertungen
2
Hey, zunächst mal danke an euch zwei für eure Antworten. :)

@ frau ela1984 , ja das ist schon richtig mit Chemnitz ect. allerdings sind dort die "Erfolgsaussichten" zwar viel besser an bezahlbaren Wohnraum zu kommen, nicht aber zwingend als arbeitsloser obdachloser aus Leipzig und dann müsste ich den nächsten behördlichen Akt machen und beim Jobcenter Leipzig um Erlaubnis bitten nach Chemnitz zu ziehen, was voraussetzen würde, dass ich bereits ein Wohnungsangebot hätte, was wiederum vorraussetzen würde, dass ich den Vermieter vor Ort treffen müsste und auch die Wohnung erstmal ansehen müsste und dafür fehlt das nötige Kleingeld um Fahrten nach Chemnitz und wieder zurück auf mich zu nehmen, das kann ich vielleicht 1x im Monat machen dann bei genau einer Wohnung. Kein Vermieter lässt sich ohne betreffende Person zumindest mal gesehen zu haben auf sowas ein, schon gar nicht wenn ich dann angeben muss dass ich arbeitslos und wohnungslos bin, gaub mir, alles schon probiert.

@ Kerstin_K, das Problem ist nicht die Höhe der Kautionszahlung und auch nicht die Vermieterin, sondern dass das Jobcenter diese nicht bewilligt mit der Begründung die ich oben geschrieben habe. Bewilligt das Jobcenter die Kaution nicht, kann ich den Mietvertrag nicht unterschreiben und da ich den Mietvertrag erst unterschreiben kann mit der Vermieterin wenn ich das Geld habe, da ich auch erst dann den Schlüssel bekommen würde (was morgen der Fall wäre), wird es eben nicht dazu kommen, unterschreibe ich den Mietvertrag trotzdem, muss ich die Kaution selber bezahlen, was ich nicht kann, auch nicht in 3 Monatsraten, wenn das Jobcenter die Mietkaution nicht übernimmt, was sie eben Stand heute nicht machen werden.

Mir geht es wie gesagt auch nicht mehr darum die Kaution durchzubekommen für diese Wohnung, dieser Zug ist heute abgefahren, mir geht es darum wie ich am besten gegen diese Willkür vorgehen kann, da ich mir ziemlich sicher bin, dass das Jobcenter nicht von mir verlangen kann Daten Dritter einzuholen die für sie nicht relevant sind (Kontonummer des Vermieters mit Stempel oder Unterschrift) und vor allem auch nicht einfach den Mietvertrag kopieren dürfen ohne meine Genehmigung und die des Vermieters, weil soviel ich weiß der Mietvertrag nur zur Ansicht vorgelegt werden muss, um die Kosten die man in der KDU angegeben hat zu verifizieren und selbiges gilt auch für die Kaution, aber ich bin eben dahingehend auch kein Profi und ihr kennt euch da sicher besser aus, auch für zukünftige Wohnungsangebote bei mir könnte ich dann schon mal vorab mich vorbereiten um dann nicht quasi einen Tag vor Mietvertragunterschrift und voller Vorfreude endlich eine Wohnung wieder zu bekommen, dann dazustehen wie ein nasser Hund....

......und ja, in der Notunterkunft gibt es Sozialarbeiter bei denen man dann auch vorsprechen muss in regelmäßigen Abständen, bei denen muss ich auch nachweisen dass ich mich um Wohnraum bemühe (reichen e-Mail Anfragen usw. aus), dann geben die ein Schreiben raus dass man sich bemüht, mit dem geht an zum Sozialamt, dann bekommt man einen Stempel und einen Zeitraum mit dem man dann wieder in die Notunterkunft darf, ohne dieses Schreiben (so alle 2 Wochen muss man das holen), darf man nicht in die Notunterkunft rein und die Wohnungsangebote die man von den Sozialarbeitern dort bekommt, sind die selben die es bei Immoscout ect. gibt....

Hallo Albi82

kurzer Gedanke, der Vermieter muß die Miekaution auf einem extra Konto führen, also getrennt
vom Vermögen, die jährlichen Zinsen bekommt der Mieter.

Schade da ist auch in deinem Verhalten einiges schief gelaufen,klar verständlich bei deiner
Situation das du so schnell wie möglich eine eigene Unterkunft haben willst.



Hier stellt sich die Frage, was stand im Untermietvertrag?

Und natürlich brauch der SB zumindest die Angabe über die Höhe der Kaution und welche Zahlungsweise. Auch da Jobcenter unterliegt der Belegpflicht,also keine Buchung/Zahlung ohne Beleg.

Das alles hat zumindest im Vertrag zu stehen oder würdest du auf Zuruf eine Rechnung bezahlen?
Auch an dich danke für deine Antwort! :)

Hier der Auszug aus dem Mietvertrag zwecks Kautionszahlung im Zitat:

9. Kaution

Die Kaution beträgt 3 Monatsmieten (1.005,00 EUR) und ist vor Schlüsselübergabe an den Vermieter in bar zu übergeben. Der Vermieter verpflichtet sich die Kaution nach Anforderung des § 551 Abs.3 BGB entsprechenden Weise, d.h. auf einem insolvenzfesten Konto zu einem für Spareinlagen mit dreimonatiger Kündigungsfrist üblichen Zinssatz anzulegen. Nach Übergabe der Kaution erhält der Mieter eine Quittung für den Empfang der Kaution vom Vermieter.

Das steht so im Mietvertrag drin, also frage ich mich warum das Jobcenter darauf pocht vom Vermieter eine unterschriebene Kontoverbindung zu nennen, da das Jobcenter doch eigentlich alle Informationen hat die es für ein ja oder nein braucht?!
 

frau ela1984

Elo-User*in
Mitglied seit
8 Februar 2016
Beiträge
424
Bewertungen
257
beim Jobcenter Leipzig um Erlaubnis bitten nach Chemnitz zu ziehen
Brauchst du als Wohnungsloser wirklich die Erlaubnis in eine andere Stadt zu ziehen? Haben die dir das so gesagt? Hast du diese Aussage schriftlich?
das kann ich vielleicht 1x im Monat machen dann bei genau einer Wohnung.
Versuch doch mal, möglichst alle Wohnungsbesichtigungen auf einen Tag zu legen. Als ich noch auf Wohnungssuche war, habe ich pro Tag 6-10 Besichtungen manchmal geschafft. Und du musst ja nicht zwingend mit der Bahn anreisen, sondern es gibt auch noch Flixbus ;)
dass ich arbeitslos und wohnungslos bin,
das mit dem wohnungslos würde ich selber auch nicht sagen, sag einfach du hast dich grade von deinem Partner getrennt und wohnst bei Freunden oder so, Notunterkunft würde ich auch nicht erwähnen das hat leider so einen negativen Beigeschmack.
Arbeitslos habe ich auch nie gesagt, als ich noch auf Wohnungssuche war, sondern das ich Grundsicherung beziehe, das klingt viel besser als arbeitslos oder gar Hartz IV.
mir geht es darum wie ich am besten gegen diese Willkür vorgehen kann
Ich glaube dadurch, das du so kurzfristig den Mietvertrag bekommen hast, hast du leider diese ganzen Fehler gemacht.
Ich persönlich finde deinen potenziellen Vermieter mit der Barzahlung, auch etwas komisch. Darauf würde ich mich nicht einlassen.
Stell dir nur mal vor, die verweigert die Quittung und das Geld ist dann weg oder du wirst auf dem weg zu dem Termin ausgeraubt.
1000 Euro sind immerhin viel Geld.
Ich würde mich nur auf Überweisungen einlassen und kann das JC etwas verstehen, das sie dabei so rumzickt.
darf man nicht in die Notunterkunft rein und die Wohnungsangebote die man von den Sozialarbeitern dort bekommt, sind die selben die es bei Immoscout ect. gibt.
Ist ja eine tolle "Arbeit" die die Sozialarbeiter da machen..tz...und dafür muss man auch noch studieren.

Ich hoffe das du schnell eine andere Wohnung findest:)
 

Seepferdchen

Teammitglied
Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
23.525
Bewertungen
14.506
Das steht so im Mietvertrag drin, also frage ich mich warum das Jobcenter darauf pocht vom Vermieter eine Unterschriebene Kontoverbindung zu nennen, da das Jobcenter doch eigentlich alle Informationen hat?!
Gut ich Danke dir, das ist völlig ausreichend was im Vertrag steht.
 

Albi82

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
29 August 2016
Beiträge
19
Bewertungen
2
@ frau ela1984 , der Vermieter ist eine eingetragene Immobilienfirma (Lesax Invest GmbH) und die Person mit der ich den Mietvertrag ausgehandelt habe ihre Prokuristin. Das Gebäude besteht aus 40 möblierten Apartments 1- 3 Zimmer. Es ist ja auch nicht so, dass es keinen Firmenstempel gibt, der ist selbstverständlich auf dem Mietvertrag drauf, nur ich selber habe noch nicht unterschrieben, weil ich ja erst die Genehmigung vom Amt holen muss.

Sorry wenn ich mich in meinem "Wahn" und der vielen Worte vielleicht doof ausgedrückt habe, also wir reden hier nicht von einem Zimmer irgendwo im Hinterhof mit einem Mietvertrag einer vielleicht etwas zwielichten Privatperson, sondern eben von einem recht bekannten Immobilienbüro in Leipzig.

Es spricht überhaupt nichts gegen eine "Bar-Kaution" (zumindest meinem empfinden nach) von rechtswegen und was habe ich eigentlich falsch gemacht?! Ich möchte nicht, dass mein Vermieter weiß, dass ich Sozialleistungen erhalte wenn er mich nicht explizit danach fragt und ich möchte auch nicht Daten Dritter an das Jobcenter weitergeben, da das (glaube ich zumindest) rechtswiedrig wäre bzw. mein gutes Recht. Ansonsten habe ich eigentlich alles vorgelegt und gezeigt was für den Antrag auf Mietkautionsdarlehen und Übernahme der Mietkosten erforderlich wäre. Eine Dringlichkeit ist auch gegeben da ich wohnungslos bin und in der Notunterkunft.

Klar, wenn ich kusche, wäre es womöglich anders verlaufen, ich hätte auch gekuscht, hätte ich mehr Zeit für die Bezahlung, die habe ich aber nicht, da man mir vorhin absagte da ich den Termin morgen zur Bezahlung nicht wahrnehmen kann, also bin ich jetzt ein wenig sauer, da ich meine mich eigentlich rechtlich korrekt verhalten zu haben und dennoch mit leeren Händen dastehe und dies zumindest für mich erstmal als Willkür deklariere und da die Wohnung nun ohnehin nicht mehr verfügbar ist, durchaus dann auch die Muse besitze dem nachzugehen und deswegen hier eben mir Informationen vorab einholen möchte, aber eben auch weil ich ja vielleicht komplett auf dem Holzweg bin und es dann dabei belasse, was ich mir aber beim besten Willen irgendwie nicht vorstellen kann.

Dazu kommt noch, wenn ich kusche und brav erneut den Mietvertrag gezeigt hätte heute Mittag und nicht erstmal auf stur gestellt hätte, dann hätte ich auch niemals erfahren, dass (und da bin ich mir sehr sicher) unberechtigterweise eine Kopie vom Mietvertrag erstellt wurde, was das Jobcenter nicht machen darf ohne meine Genehmigung. :)

Danke aber für die Tipps, ich werde natürlich den Kopf nicht in den Sand stecken und es weiter probieren mit den Wohnungen. Ich will die Sozialarbeiter dort auch ein wenig in Schutz nehmen, die können ja auch nicht mehr machen als es der Wohnungsmarkt zulässt, also die helfen schon und sind auch sehr freundlich usw. das kam vielleicht ein wenig schlechter rüber als gewollt, die haben schon auch Kontakte zu Vermietern oder Genossenschaften die auch an arbeitslose vermieten ohne Probleme, aber diese Wohnungen sind nur sehr rar und alle vergeben natürlich, es gibt auch keine Warteliste, man muss dann quasi jeden Tag dort anrufen und fragen, was ich auch mache. :)

p.s. ich kann auch gerne den Mietvertrag hochladen falls erwünscht und das Schreiben zur Aufforderung zur Mitwirkung, wo dann noch handschriftlich zwischen reingeschrieben wurde, die Bankverbindung vom Vermieter mit der Angabe der Höhe der Mietkaution nachzureichen und zwar bis zum 21.04...... :D :D :D

Diesem Schreiben habe ich wie gesagt direkt heute dann wiedersprochen und direkt um eine Ablehnung gebeten, weil dann müssen die ja formulieren warum und weshalb, diese Ablehnung wollen sie mir aber dann erst per Post zusenden in den kommenden Tagen....
 

Albi82

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
29 August 2016
Beiträge
19
Bewertungen
2
Das mag ja sein, aber nur weil etwas "ungewöhnlich" ist, ist es dann auch gleich ein Grund für eine Ablehnung. Mir wäre auch neu, dass man Kautionen nicht in Bar hinterlegen darf/soll beim Vermieter bzw. was dagegen sprechen sollte?!
 

frau ela1984

Elo-User*in
Mitglied seit
8 Februar 2016
Beiträge
424
Bewertungen
257
Wie @Kerstin_K schrieb für so eine große Firma ist das mit der Barzahlung schon ungewöhnlich. Zumal man rechtlich gesehen garnicht alles auf einmal zahlen muss.

Ich kenne das halt von den Flüchtlingen, das die einen persönlichen Ansprechpartner haben, wenn sie auf Wohnungssuche sind. Dieser Ansprechpartner berät sich auch was man mit Ämter und Vermieter etc, zu beachten hat, und geht auch ggf. mit zu den Wohnungsbesichtungen und den Ämtern.

Das man dir nur Ausdrucke von Immobilienscout gibt finde ich schon etwas wenig.

Ich finde wie oben schon mal gesagt, du hast nichts falsch gemacht, dein größtes Problem in der ganzen Sache war der Zeitdruck und das der Vermieter Barzahlung wollte.

Wenn das Mietverhältnis erst im Mai beginnen würde, hätte wohl alles problemlos geklappt.

Das du nicht sagen willst das du im Leistungsbezug bist, ist ja deine Sache, aber was sagst du dann Vermietern die dich fragen, wovon du die Miete bezahlen willst?

Kennst du eigentlich wg-gesucht? Da habe ich meine jetzige Wohnung her, und als ich noch auf Wohnungssuche war, habe ich über dieses Portal damals die meisten Wohnungsbesichtungen gehabt.
Über Immobilienscout nur eine einzige ;)
 

Albi82

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
29 August 2016
Beiträge
19
Bewertungen
2
Ja klar, da hast natürlich absolut Recht, wenn der Zeitdruck nicht enorm gewesen wäre, hätte ich auch gekuscht und die Bankverbindung nachgereicht und hier eben die Frage, darf ich das überhaupt ohne Einwilligung des Vermieters und wenn ich eine Einwilligung holen würde, ja mehr oder minder offenlegen würde, dass ich Hartz IV beziehe obwohl ich das eben nicht muss.

Hätte der Vermieter, bzw. die gute Frau (Prokuristin) gefragt wovon ich die Miete bezahle, hätte ich natürlich gesagt, dass ich arbeitslos bin und dann wäre das Thema sehr wahrscheinlich auch direkt beendet gewesen, ich antworte immer ehrlich, nur wenn man mich nicht fragt, sage ich es auch nicht, eben weil die Erfahrung zeigt dass dann sowieso keine Chance besteht. Es kam aber irgendwie überhaupt nicht zu dem Thema, es fing damit an, dass ich 15 Minuten zu früh da war und in dem Büro erstmal gessesen habe während sie andere Mietverträge ausdruckte, dann ging es auch schon los zur Besichtigung des Apartments und eben dort fragte ich (da bereits in der Anzeige eine Miete pauschal ausgeschrieben war mit eben WLAN usw. inklusive) ob es möglich wäre auf WLAN zu verzichten und dafür die Miete zu veringern und sie meinte klar, kein Problem, ich kann mich auch selber drum kümmern wenn ich mag, dann waren wir auch schon bei den Modalitäten, 3. Monatsmieten Kaution, Pauschalmiete 335 Euro und Schlüsselübergabe dann zum 01.04 wenn ich das Geld gebracht habe in Bar. Zu dem Zeitpunkt war ich dann einfach nur happy weil ich wußte dass das klappen würde und absolut im Rahmen der Angemessenheit liegt für das JC.

Ich hatte ja auch letzte Woche die Zusage vom JC bzw. der Sachbearbeiterin, sie schaute den Mietvertrag an den ich letzte Woche ja vorgezeigt hatte (und kopierte ihn wohl ohne dass ich es wußte, da ich für 10 Minuten rausgebeten wurde da sie das Büro verlassen hat), sie sagte dass das so ok ist, nur bis Montag klappt das nicht, sie wird es heute anweisen und dann ist es bis spätestens diese Woche Freitag auf meinem Konto, dann kann ich es abheben und übergeben und die Quittung über die Bezahlung dann nachreichen. Deswegen war ich ja guter Dinge, die haben es ja quasi schon bestätigt die Anweisung, am Mittwoch Abend erhalte ich dann einen Brief dass ich heute nochmals mit dem Mietvertrag um 9 Uhr kommen sollte (den sie ja unerlaubterweise im Computer als Kopie hatte) und dann eben meinte es geht doch nicht ohne Kontoverbindung des Vermieters.... what?! :D

Bis heute morgen 9 Uhr, war das der Plan, bis sie eben plötzlich die Bankverbindung haben wollte nochmals mit Firmenstempel, ab da wußte ich dass es eh nicht mehr klappen wird, den Vermieter nochmals um Zeitaufschub bitten wohl eh nicht klappen wird und ich in welcher Form auch immer gegen diese Willkür vorgehen werde oder es zumindest versuchen. :)

Ja, ich schau natürlich auch nach WGs bzw. gehe dorthin, auch da ist das Problem in Leipzig, dass die dortigen WGler zumeist Studenten sind und dann in aller Regel auch an Studenten vermieten, eben auch aufgrund der akuten Wohnungsknappheit und/oder ich dann einfach zu alt bin mit meinen 36 Jahren und/oder Frauen präferiert werden, liest sich alles so als ob ich für alles eine Ausrede hätte, ist aber gar nicht so gemeint, nur ein Erfahrungsbild der letzten Monate von mir hier in Leipzig. Ich suche wie gesagt quasi jeden Tag und versuch es auch jeden Tag, da wird sich bestimmt wieder irgendwann eine solche Möglichkeit wie die vergangene ergeben, alles besser als die Notunterkunft, dort ist es furchtbar, ich mein besser als auf der Straße, aber Drogenabhängige, Alkoholsüchtige und es wird geklaut wie blöd, man kann/darf die Zimmer nicht abschließen, morgens um 8 muss man raus, da darf man auch nichts auf dem Zimmer lassen, sonst wird es weggeworfen oder zur Fundgrube gebracht und man hat zwar ein Fach für eine Tasche, aber da passt gerade mal eine klein Sporttasche rein, so dass zumindest kleinere Wertsachen aufbewahrt werden können während man ausser Haus ist. Den Leuten die dort hausen, möchte man auch nicht im dunkeln begegnen, auch nicht alle aber viele, glaub mir, ich mach alles was in meinen Möglichkeiten steht um dort wegzukommen, ich bin quasi jeden Tag in der Uni Bibliothek von 8 Uhr bis 0 Uhr und organisiere mich von dort aus, dort hab ich einen Arbeitsplatz, WLAN und vor allem Ruhe und bin zentrumsnah um schnell eben auf Termine zur Wohnungsbesichtigung zu kommen. Deswegen sitzt der Stachel nach solchen Vorkommnissen wie heute beim JC richtig tief, am liebsten würde ich die ja vors Gericht ziehen, aber ohne Mittel kommen die natürlich trotzdem durch...
 
Zuletzt bearbeitet:

frau ela1984

Elo-User*in
Mitglied seit
8 Februar 2016
Beiträge
424
Bewertungen
257
Ich hatte ja auch letzte Woche die Zusage vom JC bzw. der Sachbearbeiterin
Ja, wie du siehst ist das mit den mündlichen Zusagen von SBs immer so eine Sache.
Ich hatte das selber auch mal, das SB sagte er schickt mir den Bildungsgutschein zu...stattdessen bekam ich ne neue Einladung zum Meldetermin, in denen er Unterlagen für den Bildungsgutschein forderte die ihn garnichts angehen.
Da war ich auch ziemlich sauer.

Du könntest gegen das unerlaubte kopieren deines Mietvertrages aber noch eine Beschwerde einreichen, beim Datenschutz und bei dem Vorgesetzen des SB.

Ansonsten kennst du das sicher, das man schriftlich und nachweislich immer nur Sachen beim JC einreichen sollte, am besten per Fax mit Sendungsnachweis.
Da das aber dringend war, kann ich verstehen das du da persönlich hingegangen bist.

Bei nächsten Mal drauf achten den Mietvertrag nicht aus der Hand zu geben.
Die Kontodaten des Vermieters kannst du aber ohne dessen Einstimmung ruhig weitergeben. Ich habe da selber nie Probleme bekommen.
Und wenn du den Mietvertrag unterschrieben hättest, die Kaution gezahlt wurde und du die Schlüssel bekommen hättest, hätte dich diese Firma auch nicht rauswerfen kündigen.
 

Albi82

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
29 August 2016
Beiträge
19
Bewertungen
2
Ja du hast eben Recht, das hätte ich auch getan mit dem unterschreiben, nur hat ja das JC heute erstmal abgelehnt bzw. zum mitwirken aufgefordert, der Weg wäre dann gewesen bei dem Vermieter anzurufen und Bescheid geben zu müssen dass es morgen wieder nicht klappt, ach und dass ich dann noch bitte die Bankverbindung mit Firmenstempel hätte und dann bitte noch knapp 7-10 Tage warten und dann bring ich das Geld.... :D :D :D

Also ich hab natürlich heute morgen angerufen und zunächst mal vorsichtig gefragt ob eine nochmalige "letzte" Verschiebung des Termins zur Übergabe und der Bezahlung möglich wäre und das wurde dann direkt abgelehnt, das habe ich heute früh gemacht bevor ich um 9 Uhr zum JC bin, da ich eben nochmals zum Termin eingeladen wurde, wußte ich ja quasi dass das Geld bis morgen nicht da sein wird. Während des Termins beim JC wußte ich also quasi schon dass das nichts werden wird und dementsprechned war ich dann auch geladen, das mit dem Mietvertrag hat mir nur noch den Rest gegeben wo ich gedacht habe "was zum teufel denken die eigentlich wer sie sind".... :D

Naja, ich seh es positiv, man lernt ja nie aus, man lernt jeden Tag dazu, für das nächste mal wie du schon schreibst bin ich dahingehend besser gewappnet. Das mit den direkt offenen Karten mit Vermietern auf den Tisch legen ist halt auch so ne Sache, kann man nicht pauschalisieren, muss sich aus dem Gespräch heraus ergeben, dann wäre auch alles kei Problem mit dem JC, so steht man quasi immer so im Zwiespalt, sagt man das man arbeitslos ist, ist die Wohnung wohl weg, sagt man es nicht, stellt sich das JC vielleicht quer, bei eben der letzten war ich felsenfest davon überzeugt dass alles passt, kurzfristig, aber mit persönlicher Vorsprache und dem verweisen auf die Dringlichkeit doch machbar, was ja im Grunde bis heute morgen um 9 Uhr ja eigentlich auch der Fall war und ich bleib dabei, cih glaube das war Willkür, aus welchen Beweggründen auch immer, aber ich werde versuchen dagegen vorzugehen, auf welchem Wege auch immer, in der Uni-Bibliothek gibts ja das BGB und SGB usw. ich lern die einfach auswendig.... :D :D :D
 

Zeitkind

Teammitglied
Super-Moderation
Mitglied seit
30 Januar 2015
Beiträge
4.381
Bewertungen
6.671
und dann müsste ich den nächsten behördlichen Akt machen und beim Jobcenter Leipzig um Erlaubnis bitten nach Chemnitz zu ziehen
Ich konnte nicht herauslesen wie alt Du bist aber eine Erlaubnis zum Umzug ist bei Ü25 nicht erforderlich.
Was ich aber nachvollziehen kann ist Deine Notlage und daß Du Dich aufgrund der fehlenden Unterstützung derzeit auf der Stelle bewegst.
Da Du ja zumindest zeitlich und örtlich noch nicht gebunden bist, wäre es gut, eine bessere Strategie zu entwickeln.
Wenn Kommunikationswege wie Internet und Telefon stehen, würde ich mir zunächst alternative Wohnorte heraussuchen.
Diese Wohnorte gälte es nach Wohnungsangeboten zu durchforsten. Und zwar in erster Linie Genossenschaften sowie Sozialwohnungen.
Ich bin seinerzeit ähnlich vorgegangen und habe in einer relativ gut versorgten Kleinstadt u.a. eine Genossenschaftswohnung entdeckt.
Dabei hatte ich als Bezieher von ALG auf die Angemessenheit der jeweiligen Wohnungen geachtet.
An mehrere Gesellschaften wurden 1A Bewerbungsmappen versand und die entsprechenden Kontakte aufgebaut.
Das war langwierig und aufwendig aber führte letztlich zum Erfolg. Ich bin gezielt zu mehreren Wohnungsbesichtigungen in den Ort gereist
und bekam den Zuschlag für die Genossenschaftswohnung (50 qm/ 2 Zimmer/ Balkon /Vollbad und Küche mit Fenster incl. SaT für 300€ Warmmiete).
Kaution und erste Monatsmiete kosteten mich ca. 750 Euro. Für die Genossenschaftsanteile wurde eine erträgliche Rate von 52 Euro vereinbart.
Zu der Zeit war ich allerdings noch im ALG 1 Bezug und konnte zumindest die erste Zahlung sowie magere Umzugskosten stemmen.

In Deinem Fall (wenn Ü25) würde das anders laufen. Du müßtest mit dem Mietangebot erst zum örtlich zuständigen JC
und dort die Zusicherung der Übernahme dieser KDU einholen. Sind die KDU angemessen, darf das JC die Übernahme nicht ablehnen.

Liste der Optionskommunen
Richtlinien zu Unterkunft, Heizung, Warmwasser und Wohnraumsicherung

Ist die Zusicherung erfolgt, kann der Mietvertrag abgeschlossen werden, sofern zumindest die Kaution übernommen wurde.
Mit dem Mietvertrag könntest Du Dich dann in der Stadt anmelden und auch Leistungen beim JC beantragen.
Das Problem in Deinem Fall ist die fehlende Reserve. Vielleicht gibt es die Möglichkeit einer Ansparung oder Hilfe durch Verwandte.
Ich weiß, leichter gesagt, als getan ...
 

Albi82

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
29 August 2016
Beiträge
19
Bewertungen
2
Guten Morgen und vielen Dank für deinen Beitrag, ich bin 36 Jahre alt und Ansparungen tätige ich jeden Monat ein klein wenig, es ist nicht viel aber besser als überhaupt nix. Ich bin zwar auch nicht Standort gebunden, würde aber gerne in Leipzig bleiben, weil ich dort auch bessere berufliche Chancen sehe für die nahe Zukunft. Man bekommt hier eine Wohnung, man muss nur eben dran bleiben und irgendwann ergibt sich wieder so eine Chance wie die letzte.

Ich war heute morgen auch bei einer Anwältin, die direkt gegenüber vom Jobcenter Leipzig sitzt, sie meinte auch, dass man unbedingt dagegen vorgehen muss, ich soll warten bis der Ablehungsbescheid bei mir eintrifft weil dort die Begründung dann steht und man dann dagegen vorgehen kann. In der Zwischenzeit werde ich jeden Tag mit einem geschwärzten Mietvertrag dorthin gehen (die müssen mich immer direkt in die Leistungsabteilung lassen da eine Dringlichkeit besteht aufgrund der Wohnungslosigkeit) und hole mir dann für jeden Mietvertrag die Absage, bin mir ziemlich sicher dass die SB ihren Weg so weitermachen wird und dann leiten wir ein Disziplinarverfahren ein.

Die Anwältin meinte im Erstgespräch heute morgen, dass die SB mich nicht dazu zwingen kann Daten Dritter zu erheben und das kein Ablehnungsgrund sein darf, alles für sie relevante zur Berechnung in der KDU sowie im Mietvertrag steht und eine Mitwirkungspflicht in der verlangt wird dem JC eben Daten Dritter ohne deren Einwilligung einzuholen nicht rechtens ist. Eine Barauszahlung der Kaution können sie selbstverständlich ablehnen, eine Überweisung auf mein Konto aber nicht. Dann gibt es noch eine Klausel falls der Verdacht der Zweckentfremdung der Mietkaution im Raum steht, diesen muss sie dann aber deklarieren, damit man dann dagegen auch vorgehen kann und darf nicht einfach so geschehen wie sie es gerade im Sinn hat, sondern da müsste mindestens mal was in der Vergangenheit geschehen sein, ansonsten ist es einfach an den Haaren herbeigezogen (und nein, ich habe noch nie eine Mietkaution erhalten oder Mieten nicht bezahlt, sprich habe keine Mietschulden) einfach einen anderen Grund vorschieben geht so nicht.

Eine Kopie des Mietvertrages dürfen die auch nicht machen ohne meine Einwilligung die ich selber gar nicht geben darf ohne die Einwilligung Dritter die im Mietvertrag deklariert sind selber einzuholen. Sie berufen sich da gerne darauf, dass es notwendig ist für ihre Eingaben ins System, was aber auch an den Haaren herbeigezogen ist da sie wie erwähnt sämtliche Daten auf der ausgefüllten KDU haben und ein Antrag auf Mietkautionsdarlehen separat ausgefüllt und gestellt wird und die Zahlen die ich dort reinschreiben nur mit dem Mietangebot auf dem Mietvertrag abgeglichen werden müssen. Eine Quittung oder einen Beleg über die geleistete Zahlung können die dann im nachhinein einfordern. Es spricht dort alles tatsächlich auf die Willkür zweier SBs.

Möglichkeiten sind jetzt Disziplinarverfahren einzuleiten und im härteren Weg eine Strafanzeige wegen Nötigung zum Rechtsbruch (das fordern Personenbezogener Daten Dritter ohne Rechtsgrundlage ist in meiner Situation eine Nötigung, da ich aufgrund meiner Wohnungslosigkeit vor die Wahl gestellt werde Rechtsbruch zu begehen oder weiterhin auf Wohnraum der mir von Gesetzeswegen zusteht zu verzichten). Die aber erstmal nur in der Schublade. Schriftlich habe ich diese Art von Nötigung ja auf dem Mitwirkungsschreiben, sogar handschriftlich von der SB persönlich.

Najo, ich halte euch auf dem laufenden, ich werde wie gesagt jetzt jeden Tag einen geschwärtzten Mietvertrag dorthin bringen wo nur die Infos ersichtlich sind die die SB braucht, mir eine Absage bzw. Mitwirkungspflicht einholen, dieser dann mit Begründung nicht nachgehen da nicht rechtens und stappele so bis zum Disziplinarverfahren ihre Vergehen und wenns ganz dumm läuft, sagt sie ja vielleicht einfach zu und ich hätte dann wieder eine Wohnung. Ich halte euch auf dem laufenden wie es weitergeht. :)

p.s. klingt jetzt als ob ich eine Rebellion starten wollte, dem ist nichts so, aber da ich ohnehin auf Wohnungssuche bin, kann ich ja auch jeden Tag dort einen Mietvertrag hinbringen und den ablehnen lassen, weil ich gegen diese Person vorgehen will, vielleicht hilft es einigen anderen oder vielleicht sogar ihr selber gewisse Grenzen aufgezeigt zu bekommen, vielleicht auch nicht, zu verlieren hab ich ja nix, die Anwältin hat sich gegen eine Zahlung von 10 Euro bereit erklärt mich da zu unterstützen und sollte es tatsächlich bis vor das SG gehen, wird einfach Prozesskostenhilfe beantragt die mir zusteht. :)
 

Helga40

Priv. Nutzer*in
Mitglied seit
30 Dezember 2010
Beiträge
6.898
Bewertungen
4.199
Wenn die Wohnung weg ist, besteht weder für Klage noch für einen Widerspruch ein Rechtsschutzbedürfnis, da eine Kaution dann gar nicht mehr zu zahlen ist. Das sollte eine gute Anwältin wissen. Von daher sehe ich in Bezug auf PKH auch schwarz.
 

Albi82

Elo-User*in
Thematiker*in
Mitglied seit
29 August 2016
Beiträge
19
Bewertungen
2
Hey Helga, danke für die Antwort. Es würde ja nicht um das "Einklagen" der Kaution gehen, sondern um die Willkür und dem Auffordern, unrechtmässig Daten zu erheben, wo ich keine Daten erheben muss, z.B. die Bankverbindung mit Firmenstempel von meinem Vermieter vorzeigen bzw. diese einzuholen, da ein solches Mitwirken meinerseits nicht notwendig wäre um darüber zu entscheiden ob die Mietkaution übernommen wird, wenn sämtliche relevanten Angaben in der KDU und dem Mietvertrag deklariert sind und die Bankverbindung meines Vermieters mitFirmenstempel gehört da eben nicht dazu und dennoch forderte meine SB diese Daten von mir mit dem Verweis ansonsten keine Kautionsübernahme zu gewähren. :)

Mein Vermieter oder grundsätzlich niemand muss mir seine Kontodaten, noch dazu mit Firmenstempel übergeben, die SB forderte etwas dem ich nicht wirklich nachgehen konnte, darum gehts und dagegen gehe ich vor in der Hoffnung, dass sie eins auf die Mütze bekommt und in Zukunft ordentlich ihren Job erledigt. Hab da ja nix zu verlieren. :)

Es geht eben mehr darum dieser Dame ihre Grenzen aufzuzeigen und für sowas würde man denke ich schon PKH bekommen, die Kautionszahlung hat sich dahingehend selbstverständlich erledigt, da ich die Wohnung ohne Kaution natürlich nicht beziehen kann, in meinem Fall da eine Wohnungslosigkeit besteht, auch ein gewisser Grad an Dringlichkeit herrscht, kann man auch dies noch zusätzlich heranführen. Ich werde hier den Verlauf weiterhin posten, vielleicht wird das anderen in Zukunft helfen, vielleicht darf die SB das ja auch alles, auch dann hätte man wieder neue Erkentnisse dahingehend. :)

p.s. kann man sich eben aufgrund meiner Hilfebedürftigkeit durchaus auch auf Nötigung beruhen, da ich entweder gegen geltendes Recht verstossen soll und der Forderung der SB nachkomme oder aber wohnungslos bleibe. Dies aber natürlich erstmal nur in der Theorie, müsste dann wenn es überhaupt soweit kommen sollte ein Richter klären. DIe Kautionszahlung ist dabei gar nicht mehr von Relevanz. :)
 

frau ela1984

Elo-User*in
Mitglied seit
8 Februar 2016
Beiträge
424
Bewertungen
257
klingt jetzt als ob ich eine Rebellion starten wollte
Ich kann ja verstehen das du extrem sauer bist auf deine SBs.
Aber du solltest deine Energien in erster Linie auf die weitere Wohnungssuche lenken und wenn du dann noch Restenergien hast, kannst du dich ja gerne beim Jobcenter austoben ;)

Ach, was mir heute morgen noch einfiel, ich aber keine Zeit mehr hatte hier zu schreiben.
Besitzt du eigentlich einen WBS? Das ist ein Wohnberechtigungschein und damit kannst du staatlich geförderte Wohnungen beziehen.
Was viele nicht wissen, der WBS gilt nicht nur für die Stadt in der man sucht, sondern für das gesamte Bundesland.
Ist bei mir in NRW jedenfalls so.
Hast du es eigentlich mal mit eigenen Wohnungsgesuche in Zeitungen und Internet probiert?
 

Kerstin_K

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
11 Juni 2006
Beiträge
14.744
Bewertungen
8.024
Ich frage mich gerade, wie denn zukünftig die Mietzahlung hätte erfolgen sollen, wenn kiene Bankverbindeung des Vermieters bekannt ist. Jeden Monat bar?:icon_kinn:
 
Zuletzt bearbeitet:
Oben Unten