Miethöhe oder Wohnungsgröße?

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Morch

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Hallo erstmal :)

Vielleicht kann mir ja jemand weiterhelfen.
Ich habe das Forum schon durchsucht, habe auch Links zu Miethöhen gefunden. Die haben mir leider nicht weitergeholfen.

Es geht um Folgendes
Bisher habe ich zusammen mit meinem Tochter in einer Bedarfgescheinschaft gewohnt.
Mit Lehrgeld, Kindesunterhalt und Kindergeld hat sie genug Geld um um sich selbst zu finanzieren und in einer eingenen Wohnung zu leben. Sie braucht keine ergänzenden Leistungen von der ARGE.

Jetzt wohne ich alleine in meiner Wohnung.
Ich habe die Befürchtung das ich zum Umzug aufgefordert werde.
Was ist eigentlich wichtiger? Die Miethöhe oder die Wohnungsgröße?

Kosten für meine Wohnung, 3ZKB, 64 m²:
236 € Kaltmiete, 64 € Betriebsnebenkosten. Insgesamt 300 €.
Dazu kommen noch die Heizkosten in Höhe von 93 €.
Die dürften allerdings sinken da ich ja jetzt ein Zimmer weniger zu heizen haben.
Betriebskosten senken kann ich nicht. Posten sind Gartenpflege, Hauswart, Müllentsorgung, Allgemeinstrom und ähnliches.

Die Miete ist ja schon sehr günstig, und ich glaube auch das sie noch im Rahmen liegt für eine alleinstehende Person.
Aber soweit mir bekannt ist dürfen es höchstens 50 qm² sein. Und da lieg ich ja nun mit meiner Wohnung um 14m² drüber :-(

Wäre schön wenn mir jemand weiterhelfen könnte :)
 

redfly

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Welche Angemessenheitskriterien gelten, kann dir die an deinem Wohnort zuständige ARGE beantworten. Evtl. ist deine Stadt hier aufgeführt:
Harald Thome - Örtliche Richtlinien

Ist z. B. die Miete angemessen, könnte die ARGE aber trotzdem aufgrund einer zu grossen Wohnung die Nebenkosten deckeln. Besser ist natürlich immer eine Wohnung von angemessener Größe.
 

Morch

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Habe mich mal noch durchs Forum gelesen.
Meinst du mit "Nebenkosten deckeln", das es möglich wäre das die Kaltmiete komplett übernommen wird und die Betriebsnebenkosten nur anteilig übernommen werden?
Also nur die Betriebsnebenkosten für 50 qm² anstatt für 64qm²?
Das würde ich in Kauf nehmen.
Die Wohnung ist sehr günstig und vielleicht habe ich ja bald wieder Arbeit.
 

Hotti

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Hallo, ich kann nur so viel sagen. Unsere(Gattin und ich)Wohnung ist zu gross. Die Arge zahlt aber nur nach dem Mietspiegel unserer Stadt, den Rest der Mehrmietkosten müssen wir alleine aufbringen. Die Nebenkosten sind auch umgerechnet auf die uns zustehenden Quadratmeter.
 
E

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Falls es drastisch wird, könnte man sich ev. auf eine Klage einlassen. Es gibt vor dem SG auch eine Berücksichtigung von Verhältnismäßigkeitskriterien.
Wenn der Umzug teurer wird als eine Einsparung an Kosten für die ARGE, dürften sie Dir gar nichts abziehen dürfen, Begründung:

§ 3 Leistungsgrundsätze
(1) Leistungen zur Eingliederung in Arbeit können erbracht werden, soweit sie zur Vermeidung oder Beseitigung, Verkürzung oder Verminderung der Hilfebedürftigkeit für die Eingliederung erforderlich sind. Bei den Leistungen zur Eingliederung in Arbeit sind
1. die Eignung,
2. die individuelle Lebenssituation, insbesondere die familiäre Situation,
3. die voraussichtliche Dauer der Hilfebedürftigkeit und
4. die Dauerhaftigkeit der Eingliederung
der erwerbsfähigen Hilfebedürftigen zu berücksichtigen. Vorrangig sollen Maßnahmen eingesetzt werden, die die unmittelbare Aufnahme einer Erwerbstätigkeit ermöglichen. Bei der Leistungserbringung sind die Grundsätze von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit zu beachten.
 

Morch

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Hotti, ihr dürft aber in der Wohnung wohnen bleiben.
Das ist schon mal gut.
Ich hoffe das ich auch bleiben kann.
Die Kaltmiete ist bei mir ja nicht sehr hoch, gerade mal 236 €.
Und die Betriebsnebenkosten für die 14qm² die zuviel sind würde ich in dem Fall dann von meinem Regelsatz abzweigen.
 

Morch

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Selbstdenker, in meinem Fall würde da ganz schön was zusammenkommen.
Umzug mit einer Spedition. Ich habe keinen Führerschein und kenne auch niemanden mit Führerschein der mir da helfen könnte.
Die Wohnung müsste bei Auszug renoviert werden.
Und ob sich ohne Makler was finden lässt ist schwer zu sagen.
Viele Vermieter lassen Makler für sich arbeiten.
Es käme dann also auch noch die Maklerprovision dazu.

Und soweit ich mich jetzt durchgelesen haben sind das alles Kosten die vollständig von der ARGE übernommen werden müssten.

Und etwas bis 50qm² zu finden das günstiger ist als 236 € Kaltmiete ist sehr schwer.
 

Morch

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Isidoro, ich habe gerade mal nach dem Mietspiegel geschaut.
Nach dem Baujahr des Hauses liegt der qm²-Preis bei 4,87 €.
4,87x50=243,50 €.
Da liege ich mit meiner Kaltmiete von 236 € noch darunter.

Wenn ich jetzt von nur 45 qm² ausgehen komme ich auf 219,15 €.
 

Morch

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Komme gerade von der ARGE :icon_smile:

Mir wurde gesagt das ich ein Schreiben bekomme in dem ich aufgefordert werde mir eine günstigere Wohnung zu suchen und das für die nächsten 6 Monate die volle Miete weitergezahlt wird.
Sollte ich nicht umziehen wollen in eine kleinere Wohnung könnte ich auch problemlos ist meiner Wohnung bleiben.
Ich muss lediglich die Differenz von 20 € selbst aus meinem Regelsatz zahlen.
236 € Kaltmiete. Davon übernimmt die ARGE nach 6 Monaten dann nur noch 216 € und die restlichen 20 € zahle ich noch dazu :icon_smile:
Die Betriebsnebenkosten werden weiter voll übernommen.

Ist mir ein Stein vom Herzen gefallen, ich kann in meiner Wohnung bleiben :icon_smile:

Hoffe das ich bald Arbeit finde und mich wieder selbst finanzieren kann
 
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