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Mieterhöhung

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Daemion

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#1
Liebes ELO-Team, liebe Mitglieder! :)

Ich konnte mich leider nicht zu 100% durch den -in meinen Augen- recht unverständlichen Paragraphendschungel kämpfen, deshalb erstelle ich diesen Thread.

Meine Frau und ich bewohnen zu zweit eine Dreizimmerwohnung, ca 56qm² (inkl. Balkon), im 5.Obergeschoss (je nachdem, wie man es rechnet, der 6.Stock) eines Plattenbaus.
Die Wohnung ist undicht und es schimmelt, aber das soll gerade nicht Gegenstand dieses Threads sein.

Bisher zahlten wir eine Warmmiete in Höhe von 297 €.
Von der ARGE bekamen wir 289,36 € bezahlt, den Differenzbetrag in Höhe von 7,64 € mussten wir selber von unserem Hartz IV, in Höhe von 323,00 € pro Person, begleichen.

Nun wurde unsere Wohnungsmiete aber auf Grund von angeblichen Heizkosten (die Gegend hier ist recht unbewohnt, deshalb stehen viele Wohnungen leer) ab 01.12.09 auf 342,11€ erhöht.
Von der ARGE bekommen wir 329,89 €, den Differenzbetrag von jetzt 12,22€ sollen wir von unseren 323,00€ selber begleichen.

Ist das so rechtens, dass die Miete auch für uns jetzt erhöht werden soll?
In nachfolgender Tabelle http://www.harald-thome.de/media/files/KdU/KdU-Halle---01.10.2009.pdf steht, uns würde zu zweit eine Warmmiete bis 396€ zustehen.
Wie ist das mit den Zuzahlungen?

Über eine Antwort würde ich mich sehr freuen. :)
Im voraus schon einmal vielen Dank!

MfG,

~Daemion
 

Mario Nette

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#2
Wie schaut es mit der Wassererwärmung aus - Durchlauferhitzer oder "aus der Wand"?

Mario Nette
 

Daemion

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#3
Wie schaut es mit der Wassererwärmung aus - Durchlauferhitzer oder "aus der Wand"?

Mario Nette

Vielen Dank für deine Antwort, Mario Nette! :)

Wir bekommen unser Warmwasser aus der Wand, Leitungen, kein Durchlauferhitzer.

Darf ich fragen, weshalb du fragst?

LG,
~Daemion
 

Koelschejong

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#4
Weil Warmwasser im Regelsatz enthalten ist, dafür darf Euch die Miete um € 11,75 gekürzt werden. Die ARGE rechnet mit etwas höheren Sätzen, die aber durch die Rechtsprechung nicht gedeckt sind.
 

Daemion

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#5
Weil Warmwasser im Regelsatz enthalten ist, dafür darf Euch die Miete um € 11,75 gekürzt werden. Die ARGE rechnet mit etwas höheren Sätzen, die aber durch die Rechtsprechung nicht gedeckt sind.
Danke erstmal für die Antwort! :)
Also wenn wir jetzt gerichtlich dagegen vorgehen würden, würden wir das für einen Differenzbetrag von 0,47€ machen, habe ich das so richtig verstanden?

Aber die Miete wird doch erhöht, dürfen die da also wirklich mehr Geld von uns nehmen, obwohl wir schon recht günstig mit allem sind und wir theoretisch teurer wohnen dürften?
 

holly8

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#6
11,75 Euro zu zweit ist doch ein Witz. Sei froh, dass dein Vermieter die Wassererwärmungskosten nicht exakt abrechnen kann. Ich zahle zum Beispiel zu zweit jeden Monat 26,41 Euro. Nur wird das von der Arge nach jeder Nebenkostenabrechnung jährlich wieder eingefordert.
 

redfly

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#7
11,75 Euro zu zweit ist doch ein Witz. Sei froh, dass dein Vermieter die Wassererwärmungskosten nicht exakt abrechnen kann. Ich zahle zum Beispiel zu zweit jeden Monat 26,41 Euro. Nur wird das von der Arge nach jeder Nebenkostenabrechnung jährlich wieder eingefordert.
Wird deine Abrechnung tatsächlich nach Heiz-/ Warmwasserkosten aufgeschlüsselt. Ich denke das ist aber eher selten der Fall. Das ist dann natürlich bitter, so hat die ARGE dann alle "Fakten" um die Warmwasserkosten komplett abzuziehen.
 

holly8

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#8
Ja, ist leider tatsächlich so. Da steht auch ganz exakt Wasserwärmungskosten, nicht Warmwasser. Die gesamten Wasserkosten stehen extra. Leider dürfen die das dann auch so machen.
 

Daemion

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#9
11,75 Euro zu zweit ist doch ein Witz. Sei froh, dass dein Vermieter die Wassererwärmungskosten nicht exakt abrechnen kann. Ich zahle zum Beispiel zu zweit jeden Monat 26,41 Euro. Nur wird das von der Arge nach jeder Nebenkostenabrechnung jährlich wieder eingefordert.

Wenn's nur die Mieterhöhung wäre, aber sie sperren uns auch zusätzlich ab dem 01.01.10 monatl. 60€ für unsere chronischen Krankheiten an Mehrbedarf und außerdem schimmelt es bei uns, weil das Dach undicht ist. Das ist ein bisschen viel auf einmal. Keine Klage hat bisher was gebracht, haben alle verloren. Und die Krankenkassen zahlen auch nichts mehr. Aber ich nehme mir den Rat von einem anderen User (Rounddancer) zu Herzen und frag mal bei der Krankenkasse genauer nach, was die Ärzte nicht aufs Privatrezept verschreiben sollten.

Aber danke für deine Beteiligung, holly8! :)
 
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