Mieterhöhung nach 5 Jahren

Lemmywinks

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Hallo,



ich habe heute eine Mieterhöhung in der Post gehabt.

wohne hier seit Mitte 2011 und jetzt sind halt etwas über 5 Jahre vergangen seitdem ich hier wohne und hatte sowas auch noch nicht.

die Kaltmiete ist von 290 auf 330 Euro gestiegen und es wurden vom Schreiben 2 Kopien angefertigt und ich solle diese unterschreiben, bis zum 30.11.
Und der neue Preis wird ab 01.12 gelten.


Ich selbst lebe von Sozialhilfe und damals war es schon knapp dass ich überhaupt die Wohnung bekommen habe. (aber die vom amt haben damals auch viel schei*se gesagt)


Mittlerweile hab ich online bei immobilienscout gesehen dass es eine 55m² für 330-340 gibt
Meine ist im vergleich bei 34 m²


Zudem kommen noch die Probleme hinzu der letzten Jahre und dass ich allgemein nicht mehr so zufrieden bin, hier zu leben.


Jetzt ist die Frage, wie ich das alles so handhaben soll.

Was soll ich jetzt für eine Wohnung kämpfen, die es nicht wert ist, obwohl es eig. keine Probleme machen dürfte, beim Amt. da die bestimmt nicht wollen, dass ich wie damals ins Obdach komme, was dann viel teurer wäre.



Ich hab online jedenfalls nachgefragt wegen den Wohnungen, da es nicht ersichtlich ist, ob es Nachtspeicher Heizungen sind. oder woran es jetzt liegt dass se bei 55 m² "nur" so "wenig" kosten.


Ansonsten würd ich denk ich mal umziehen. Jedoch hab ich das Gefühl dass mich das Amt auch nicht wirklich umziehen lässt.


Bin auch irgendwie am überlegen nach Köln zu ziehen. Viell. können einige davon berichten, wo es da gute Wohnungen gibt (Dachgeschoss wär mir am liebsten)


Danke für eure Hilfe.
 
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Eine Mieterhöhung muss bestimmte Mindestkriterien erfüllen.
Ich gehe mal von einer Erhöhung zur ortsüblichen Vergleichsmiete aus. Eine Erhöhung wegen Modernisierung wäre ja auch möglich.
Mieterhöhung nach § 558 BGB: Ortsübliche Vergleichsmiete
Muster: Mieterhöhung nach Mietspiegel (§ 558 BGB - ortsübliche Vergleichsmiete)

Ohne das Erhöhungsschreiben zu sehen, kann man da nichts sagen.

Der Zeitpunkt der Erhöhung wäre korrekt -> Übernächster Monat nach Eingang des Schreibens.
Auch die Kappungsgrenze 15 -20 % wäre eingehalten. https://dejure.org/gesetze/BGB/558.html

Die Frage ist, ob die Vergleichsmieten korrekt angegeben sind. Bei einem Mietspiegel ist es idR einfacher, zu erhöhen.
 
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34m² sind für Wohnraum der auf Dauer genutzt werden soll, sehr wenig. Da JC als "Eckwert" bei Singlewohnungen Kosten von Wohnungen mit 50m² als Vergleich heranzieht, wird JC dem Mieterhöhungsverlangen sicherlich zustimmen. Verweigert JC die Zustimmung zur Mietanpassung, darfst Du Deinem Vermieter die Mietanpassung auch nicht bewilligen. Nach Ablauf der Nachdenkfrist, darf der Vermeiter zum Gericht gehen und sein Glück versuchen, sofern Du nicht vom Sonderkündigungsrecht Gebrauch gemacht hast machst. Ohne rechtzeitig Zustimmung von JC bleibt nur zu letzt möglichen Termin die Kündigung. Schon wg. der Kostenrisiken eines Mietrechtsverfahrens vor Gericht. Zur Absicherung sollte rechteitig BRH und PKH beantragt werden. Dir kann derzeit wohl nichts günstigers passieren, als eine Weigerung des JC. Nachtstromspeicherheizungen können u.U. sehr wirtschaftlich betrieben werden. Eine Betrachtung dieses Thema lohnt aber nur, wenn in absehbarer Zeit Unabhängigkeit von JC erreicht werden kann.
 

Lemmywinks

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34m² sind für Wohnraum der auf Dauer genutzt werden soll, sehr wenig. Da JC als "Eckwert" bei Singlewohnungen Kosten von Wohnungen mit 50m² als Vergleich heranzieht, wird JC dem Mieterhöhungsverlangen sicherlich zustimmen.

ehrlich gesagt hat das auch spuren hinterlassen, dass ich hier so lange gewohnt habe.

ich hab jeden schei*s hier im hausflur mithören müssen.

zudem bin ich leidenschaftlicher sänger und nehme gerne bei mir zuhause auf, und das war natürlich immer ein problem für 1-2 mieter. (besonders für eine partei, die aber die letzten 30 jahre im grunde schon mit jedem stress gehabt haben, dadurch dass ihre eigene unzufriedenheit so groß ist und bei anderen die kleinsten fehler raussuchen mussten um diese gegen die zu verwenden)


jedenfalls im vergleich: ich wohne in einem 30.000 seelendorf und mein ehemaliges gegenstück der in wuppertal wohnt hatte bisher 3-4 wohnungen und die waren immer so um die 50m ² wenn nich sogar größer. er ist sogar jünger als ich und ist mehr umgezogen, dadurch dasser immer vermieter hatte die nichts an der bude gemacht haben und die vermietet haben sogar mit schimmel drinne.



naja jedenfalls war ich gestern kurz vor schluss noch beim sozialamt und hab mir dort papiere mitgenommen. da legen ja immer so wohnungsangebote rum, jedoch bin ich am überlegen, ob ich doch nicht nach köln ziehen soll, da einfach mehr möglichkeiten für mich in großsstäden gibt, besonders was musik betrifft. bin selbst 28 jahre und kein bock noch hier in ner kleinstadt zu versauern.

nur die frage ist wie soll man das handhaben
die hier beim amt wären glücklich mich loszuwerden, aber die aufnahme dann in köln ist eher so:
"geh weg , wir wollen dich nicht"



(im anhang ist übrigens das schreiben was ich bekommen habe)


ich wollte eig. auch immer dachgeschoss wohnen. wohne zurzeit in der mitte von nem erdgeschoss.

die ironie dahinter. meine mutter hat so ne wohnung die ich gerne haben möchte, und die kann es ja eig. nicht mehr mit dem ganz nach oben gehen. zudem hat se nur 2 andere mieter in dem haus bzw in der haushälfte und die sind kaum da.

das wäre ja so der traum von mir.
 

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Ich muss ja langsam mal das Amt und den Vermieter anschreiben.

Jetzt brauch ich Hilfe beim Formulieren.


an Vermieter:

Guten Tag Herr ******,


hiermit äußere ich mich zu ihrem letzten Schreiben, wo es um die Mieterhöhung geht:

Im Grunde bin ich nicht damit einverstanden, jedoch ist es so, dass wenn ich keine geeignete Wohnung finde, wird das Amt die von ihnen erhöhte Miete von 330,- nachkommen und muss diese überweisen.

Jetzt ist die Frage ob meine Unterschrift auf diesen 2 Schreiben noch gebraucht wird.
Die 330 Kaltmiete wird ja sowieso dann automatisch überwiesen.


Mit freundlichen Grüßen,
************




Schreiben ans Sozialamt:

Liebe/r Frau/Herr so und so,


Ich hab kürzlich eine Mieterhöhung von meinem Vermieter bekommen.
Er möchte ab 1.12.2016 eine Kaltmiete von 330 Euro also 40 Euro mehr haben.

Ich bin schon ne Weile dran eine neue Wohnung zu finden, da ich eigentlich auch nicht mehr länger hier wohnen möchte, unabhängig von der Mieterhöhung.
(Mit ist z.B. schon vor meinem Einzug hier eine Dachgeschosswohnung mit mehr m² lieber gewesen)


Hab vor kurzem den Zettel also das Vermieterverzeichnis mitgenommen, der vor ihrer Tür ausgelegt wird.
Nur sieht es momentan leider nicht so gut aus.


MFG
*****
 
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Die Mieterhöhung scheint im Grunde (bezogen auf die Höhe) ok zu sein.
Ich würde aber dem VM schreiben, dass du dir erst die Zustimmung vom Amt einholen musst.
Anscheinend wird die Miete ja direkt vom Amt bezahlt und der VM weiß eh schon bescheid, dass du Leistungen beziehst? Denn du musst dem VM nicht offenbaren, dass du Leistungen beziehst.

Oder erst mal gar nichts schreiben, denn Schweigen ist keine Zustimmung!!
Stimmst du nicht zu, muss er auf Zustimmung/Mieterhöhung klagen.

Gleichzeitig beim Amt um schriftliche Zustimmung zur Übernahme der neuen Miete bitten.
Sie sollen dir bestätigen, dass du der Mieterhöhung zustimmen kannst und die neue Miete anerkannt wird. Dann bist du auf der sicheren Seite.
 
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Bin auch irgendwie am überlegen nach Köln zu ziehen. Viell. können einige davon berichten, wo es da gute Wohnungen gibt (Dachgeschoss wär mir am liebsten)
Leider nicht bezahlbar. Du kannst zwar Genossenschaften oder GAG anschreiben, wirst da aber als "Sozialfall" keine oder nur völlig überteuerte Schrottangebote bekommen.
Da ich Aussicht auf eine Anstellung in Köln hatte, habe ich mich da mal intensiver umgeschaut.

Den wenigen Sozialwohnungen stehen tausende Härtefälle gegenüber und Vitamin B spielt da sicher auch eine Rolle.

p.s. Wichtig wäre wegen der Mieterhöhung erst die Zustimmung vom Sozialamt abzuwarten, bevor du den Vermieter kontaktierst.
 

Lemmywinks

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Denn du musst dem VM nicht offenbaren, dass du Leistungen beziehst..
naja dieses direkt überweisen vom amt an vermieter oder man machts selbst, erschliesst mir nicht so ganz wenn man bedenkt, dass der vermieter das sowieso von anfang an weiss.

wenn ich in eine neue wohnung ziehe, dann will er wissen was ich mach oder verlangt gehaltsnachweis oder sowas.

wenne nichts davon sagst, haste auch schlechte karten überhaupt die wohnung zu bekommen.

so oder so wissen die das bzw kriegens raus.




Leider nicht bezahlbar. Du kannst zwar Genossenschaften oder GAG anschreiben, wirst da aber als "Sozialfall" keine oder nur völlig überteuerte Schrottangebote bekommen.
Da ich Aussicht auf eine Anstellung in Köln hatte, habe ich mich da mal intensiver umgeschaut.

Den wenigen Sozialwohnungen stehen tausende Härtefälle gegenüber und Vitamin B spielt da sicher auch eine Rolle.

p.s. Wichtig wäre wegen der Mieterhöhung erst die Zustimmung vom Sozialamt abzuwarten, bevor du den Vermieter kontaktierst.

das thema hier ist es genauso in unserer "kleinstadt"

hab die jetzige wohnung nur bekommen weil ich provision bezahlt habe, die ich immer noch meiner oma zurückzahle.


ansonsten wär ich ins obdachlosenheim gekommen.


und ich kenne jemanden in köln der wohnt in nem 25 quadratmeter hamsterkäfig (jedenfalls kleiner als bei mir)
und der typ macht ausbildung und haste nicht gesehen und selbst er hat einfach nichts bekommen

also das leute mit arbeit was bekommen, halt ich auch eher für fraglich.

denn im grunde kannste von heute auf morgen arbeitslos werden und geld vom amt krichste nicht bzw die kennen sich nich aus und amt verarscht die und BOOOM.


bei mir ist die sicherheit, dass ich zB seit über 5 Jahren hier wohne und das geld geht quasi direkt an den vermieter.
es gab nie mietrückstände etc...

natürlich interessierts die vermieter & makler dann nich.


damals hatte ich dann so nen fall wo ich eine angeguckt habe und beim besichtigungstermin gings dann so:

vermieter/makler: "was machen sie denn so beruflich"

ich: " lebe von amt bzw sozialhilfe wegen meiner gesundheit"

vermieter/makler: " warum haben sie das denn nicht gleich gesagt. dann hätten wir uns das sparen können"

in nem richtig assi ton.

hab dazu noch gesagt dass das bei mir ne sichere bank ist. aber interessierte den heini nich.
 
E

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vermieter/makler: " warum haben sie das denn nicht gleich gesagt. dann hätten wir uns das sparen können"

in nem richtig assi ton.

hab dazu noch gesagt dass das bei mir ne sichere bank ist. aber interessierte den heini nich.
Da haben die Vermieter halt Vorurteile. Selbst als Aufstocker hat man es nicht leicht, auch wenn man sich bereit erklärt, die Differenz zum KdU-Satz selbst zu übernehmen.
 

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Seh die Mieterhöhung irgendwie auch nich ein ,
wenn man ma bedenkt, dass immer noch um 22 Uhr die Tür abgeschlossen wird.
Ich war damit nie einverstanden und ich glaub selbst im Mietvertrag steht dies nicht.

Das Problem zieht sich schon länger und Vermieter wurde selbst per FAX verständigt.
Hab nie was zurückbekommen.
Hab daraufhin die Feuerwehr verständigt und dies kam zum Ordnungsamt.


Zudem wurde eben wieder oben rumgepoltert

Eher Mietminderung aber selbst dagegen kann ich nichts tun. Nachher bin ich wieder der Gearschte.
 

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habt ihr viell. eine ahnung wo ich so ein musterschreiben finde für's sozialamt wegen kostenübernahme
 
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Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Grund einer Mieterhöhung wird die Miete ab xx.xx.2016 xxx € betragen. Ich beantrage die Übernahme der neuen Miete.

Mit freundlichen Grüßen


Ich würde erstmal abwarten, was kommt, bevor ich einen (un)möglichen Umzug anspreche.
Du wolltest das schon Anfang September gemacht haben?!
 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Grund einer Mieterhöhung wird die Miete ab xx.xx.2016 xxx € betragen. Ich beantrage die Übernahme der neuen Miete.

Mit freundlichen Grüßen


Ich würde erstmal abwarten, was kommt, bevor ich einen (un)möglichen Umzug anspreche.
Du wolltest das schon Anfang September gemacht haben?!

ich hatte den ja ne info geschickt dass ich suche aber das wird leider nichts mit 290 euro kalt.

und die haben mir auch nie zurückgeantwortet

deswegen will ich jetzt was abschicken was ne sichere bank ist.

natürlich kanns auch wieder sein dasse nich antworten bei ner kostenübernahme.

aber ich muss denen bei ner kostenübernahme ja glaub ich auch 4 wochen zeit geben
 

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@goodwill XXXXXXXXXXXXXXX


soll das ein scherz sein ?

was hab ich denn jetzt deiner meinung nach getan ?

oder biste nur hier um rumztrollen ?

und es geht hier nicht allein um die größe

und statt mal mit dem formulieren zu helfen bzw allgemein mal tipps zu geben wie man das ganze angeht, machst du mich schräg von der seite an.
und hab ich irgendwo gesagt es sei unwürdig ?

ich wohne hier seit 5 Jahren und hab mich sons nie beschwert oder sowas
und es ist ja wohl mein ding, wenn ich umziehen möchte, meinst du nicht auch ?

330 kalt für ne 35m ² wohnung obwohl man dann im grunde schon für 320 eine 40-44m² bekommt ?


Danke !


Mal das:

recht.de ? Thema anzeigen - Haustüre abschliessen untersagen

Kündigung möglich, was sagt ihr?
habs schon hier bei feuerwehr/ordnungsamt versucht aber leider erfolglos.

es handelt sich eig. auch nur um eine mietpartei die meine informationen zufolge übrigens seit 30 Jahren rumstänkert und andere Leute trietzen will. Vermieter hat sich diesbzg. auch nie gemeldet. (wurde per FAX verschickt)
 

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Sehr geehrte Damen und Herren,

auf Grund einer Mieterhöhung wird die Miete ab xx.xx.2016 xxx € betragen. Ich beantrage die Übernahme der neuen Miete.

Mit freundlichen Grüßen


Ich würde erstmal abwarten, was kommt, bevor ich einen (un)möglichen Umzug anspreche.
Du wolltest das schon Anfang September gemacht haben?!

reicht denn wirklich nur dieser eine satz ?
und muss dazu nich irgendwie so ne frist rein oder so ?
 
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Die Frist für die Bearbeitung von Anträgen gibt der Gesetzgeber mit sechs Monaten vor.
 
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