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Mieterhöhung höher als KDU genehmigt

Gunhilde

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Hallo,

heute möchte ich mal etwas positives berichten. :smile:

Ich bekomme eine kleine EM Rente, die mit Grundsicherung aufgestockt wird.

Nun hatte ich eine Mieterhöhung bekommen und lag damit über den KDU in meiner Stadt. Ab dem letzten Jahr hatte man meine Miete komplett übernommen, auch wenn die Wohnung zu groß war, aber ich lag mit den Gesamtkosten im Rahmen. Es gab einen Spielraum, von ca, 10 Euro. Ich bin davon ausgegangen, dass ich auch nur diesen Betrag genehmigt bekomme. Doch es wurden zusätzlich zu den ca. 10 Euro auch die 25 Euro übernommen, die ich an Kosten für die Kaltmiete mehr zahlen muss. Also insgedamt ca. 35 Euro Erhöhung.
Es ist für 11 Monate genehmigt und keine Aufforderung, dass ich mir eine neue Wohnung suchen muss. Damit wurde mir vorher schon mündlich gedroht.
Meine Wohnung ist auch für mich alleine zu groß, aber ich weiß, dass eine kleinere Wohnung auch nicht weniger kosten würde. Das Amt hat das aber bisher nicht interessiert.

Trotzdem bin ich schon etwas verwundert, dass es so geklappt hat und freue mich natürlich :smile:

Ist aber doch ungewöhnlich oder ?

Gruß Gunhilde
 

Kikaka

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http://elo-leipzig.de/Urteile/2014-02-13_Urteil_S_9_AS_ 26-14_Schluessiges_Konzept.pdf
S 9 AS 261/14
Die von der Beklagten zu tragende Mietzinsobergrenze für die Kaltmiete einschließlich der
kalten Betriebskosten errechnet somit wie folgt:
Nach § 12 WoGG richtet sich der jeweilige Höchstbetrag der Tabelle nach den Mietstufen.
Die Mietstufen wurden vom Bundesministerium für Verkehr, Bau- und Wohnungswesen
festgelegt. Danach fällt Leipzig in die Mietstufe 3. Der Tabellenwert der rechten Spalte
und unter Berücksichtigung der Mietstufe 3 beträgt demnach 330,00 €. Zu diesen 330,00 €
ist ein 10 %iger „Sicherheitszuschlag“ hinzuzählen, so dass die Mietzinsobergrenze, die
die Kaltmiete und die kalten Betriebskosten beinhaltet, im vorliegenden Fall 363,00 € be*
trägt
 
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