Mieterhöhung Antrag auf Wohngeld möglich?

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derus96

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Hallo allerseits,

meine Oma bekommt eine Rente in Höhe von 1108,56€ monatlich.

Nun hat sich die Miete erhöht wegen der Betriebskostennachzahlung.

Sie bezahlt für ihre Wohnung(78,61 qm² groß).

Kaltmiete: 448,35€
Betriebskosten: 139,93
Heizkosten: 63,48
Herdabschlag - 1,58€

Insgesamt: 650,18€

Dazu kommen nochmal die monatlichen GEZ Kosten in Höhe von 17,50€ dazu.

Hat sie einen Anspruch auf Wohngeld oder nicht?

Wäre sehr nett wenn mir das einer mitteilen könnte, ob sich da überhaupt ein Antrag auf Wohngeld lohnt.

MfG

derus96
 

Doppeloma

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Hallo derus96,

meine Oma bekommt eine Rente in Höhe von 1108,56€ monatlich.
Nun hat sich die Miete erhöht wegen der Betriebskostennachzahlung.

Dann sollte mal überprüft werden welche konkreten Nebenkosten diese Nachzahlung verursacht haben könnten und ob man da nicht etwas "sparen" könnte, um das bei der nächsten Abrechnung wieder abzusenken ???

Sie bezahlt für ihre Wohnung(78,61 qm² groß).

Auch bei Wohngeld gibt es örtliche Grenzen für die Größe / Kosten einer Wohnung entsprechend der Personenzahl, die dort wohnt und Heizkosten werden bei Wohngeld nicht übernommen meiner Kenntnis nach.

Richtschnur könnte ein Vergleich mit Grundsicherung (gesetzliches Existenz-Minimum) sein, nach den Regelungen des SGB XII und das würde grob gerechnet so aussehen ...

1108,56 Rente - 650,18 für die Gesamtmiete = 458,38 für den restlichen Lebensunterhalt.

Der aktuelle Regelsatz (2018) für einen Single beträgt 416 € im Monat und soll ab 01.01.2019 um 8 € erhöht werden = 424 €

Dazu kommen nochmal die monatlichen GEZ Kosten in Höhe von 17,50€ dazu.

458,38 - 424 - 17,50 = 16,88 € "Überschuss" noch in 2019

Von der Rente bleibt (aus Ämtersicht) genug übrig, um ALLES selbst finanzieren zu können, die "GEZ" interessiert die Wohngeldstelle sowieso nicht, davon wird sie mit Wohngeld auch nicht befreit.

Hat sie einen Anspruch auf Wohngeld oder nicht?

Ich denke eher NICHT, im Juli 2019 wird die Rente (wahrscheinlich) wieder etwas "angepasst", dann dürfte der "Überschuss" sogar noch ansteigen ...

Mir ist schon klar, dass es schwierig ist, so am "finanziellen Limit" leben zu müssen aber das geht deiner Oma nicht alleine so ...

MfG Doppeloma
 
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