Mieter zahlt Miete unpünktlich, was kann man tun?

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Kerstin_K

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Hallo zusammen,

Ich habe mal eine Frage aus Vermietersicht:

Meine Bekannten haben ihre abgezahlte Eigentumswohnung vermietet und leben im eigenen Haus, das bei weitem noch nicht abgezahlt ist.

Die Wohnung ist an eine FAmilie mit 2 schwerbehinderten Kindern vermietet, die mit ALG II aufstocken.

Es kommt immer mal wieder vor, dass die Mieter unpünktlich zahlen. Meistens, wenn der Vermieter dann persönlich dort vorbeigeht. zahlen sie die Mieter sofort in bar. Als Begründung für die verspätetet Zahlung geben sie meist Probleme mit dem JC an.

Für meine Bekannten ist die Situation schwierig, weil sie wegen der verspäteten Zahlung jedes Mal in den Dispo geraten. Ärgerlich ait auch, dass die Mieter sich nie von sich aus melden, wenn die Miete mal wieder später kommt, sonder immer warten, bis die Miete eingefordert wird.

Ich habe mich jetzt mal schlau gemacht und herausgefunden, dass es wohl möglich wäre, zumindest Verzugszinsen 5 % über dem basiszinzsatz zu fordern. Wenn sie diese nachweisen könneen, wäre es wohl sogar möglich, DieDispozinsen zu verlangen. Nach vorheriger Abmahnung wäre wohl bei wiederholter npünktlicher Zahlung sogar eine Kündigung des Mietverhältnisses möglich.

Jetzt stellt sich natürlic die Frage, was bei Aifstochenden ALG II-Beziehern Sinn macht. Selbst wenn an die Zinsen geltend macht, dürfte die Famielie unter der Pfändungsgrenze leben, so dass da wohl nichts zu holen ist. UNd eine Kündigung und Räumung gegen eine Famileie mit 2 Schwerbehindertn Kindern (Trisomie 21) durchzusetzen, dürfte auch nicht so einfach sein, irgendwo müssen die ja hin.

Mietzahlung direkt durch das JC ist bei Aufstockern wohl auch keine Option, zumal ich mir nicht sicher bin, ob die Miete dann unbedingt pünktlicher kommt.

Hat jemand noch eine Idee?
 

Schmerzgrenze

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Mietzahlung direkt durch das JC ist bei Aufstockern wohl auch keine Option, zumal ich mir nicht sicher bin, ob die Miete dann unbedingt pünktlicher kommt.
Es ist die einzige Option. Unpünktlicher kommt die Miete bei Direktzahlung ganz sicher nicht.
Und schon garnicht mit diesem vorgeschobenen Argument;
Als Begründung für die verspätetet Zahlung geben sie meist Probleme mit dem JC an.
Eine Direktzahlung von KDU an den Vermieter unterliegt nach Abs. 7 § 22 SGB II der Antragserfordernis des LE.
Der Mieter müßte also in einem klärenden Gespräch dazu gebracht werden, diesen Antrag zu stellen.

Dazu ein Artikel von anwalt.de: Direktzahlung der Miete durch Jobcenter – Tipps für den Vermieter
 
G

Gelöschtes Mitglied 66109

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Von wieviel Verzug, also in Tagen bzw. Wochen reden wir denn hier und wie oft ist das in der Vergangenheit vorgekommen?

Ich würde beim nächsten mal, wenn bis zum 5. Bankarbeitstag das Geld nicht auf dem Konto ist, letztmals selbst und sehr eindringlich schriftlich anmahnen und unmissverständlich zum Ausdruck bringen, daß jedweder zukünftiger Zahlungsverzug entsprechende Konsequenzen hat.

Sollte es dann nochmals so sein, daß die Miete nicht spätestens am 5. Bankarbeitstag auf dem Konto ist, sofort und dann auch konsequent alles weitere einen Rechtsanwalt machen lassen. Der muß ja nicht in seinem ersten Schreiben direkt kündigen. Aber zumindest ist denn Mietern dann klar, daß so ein Zahlungsverzug mit Kosten für sie verbunden ist und das sie dann in Zukunft evtl. nicht nur die Kosten für den Anwalt sondern ggf. auch weitere Folgen zu tragen haben.

Wenn der Warnschuss dann immer noch nicht hilft, bleibt letztlich und endlich irgendwann nur noch die Kündigung.
 

Annie

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Was anderes bleibt einem doch gar nicht übrig wenn ein Mieter sich entschließt keine Miete mehr zu zahlen oder nur unregelmäßig. Auf eine pünktliche Zahlung ist man doch auch angewiesen.
 

Kerstin_K

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WIr machen heute Abbend mal ne Lagebesprechung. Nach dem, was ich bisher weiss, sind die wohl grundsätzlich zahlungswilig, haben aber eine etwas laxe Einstellung, was die Pünktlihckeit angeht.

Ich tendiere erstmal zu einem deutlichen Brief von Vermieterseite ohne Anwalt, ewentuell für die bisher aufgetrtenen Verzüge schonmal Verzugszinsen in Rechnung stellen. Das sind zwar nur Minibeträge, setzt aber ein deutliches Zeichen. Bisher wirde ja nur rumgelabert. Wenn es dann nicht besser wird, kann man immer noch rechtliche Schritte einleiten.
 
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Gelöschtes Mitglied 28373

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Einen Anwalt muss man erstmal bezahlen.
Wenn die zu spät bezahlte Miete die eigenen Finanzen so sehr belastet und sich das nicht regeln lässt... Die Mieter wirste nicht rausbekommen. Also bleibt nur, die Whg zu verkaufen.
 

romeo1222

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Ich persönlich würde es so machen, wie Zeitkind schreibt. Aber in einem persönlichen Gespräch, um direkt die reaktion zu sehen. Sollte es wirklich an dem Jobcenter liegen, so sollte es für die Mieter ja kein Problem sein. Und selbst wenn nur ein (großer) Teil der Miete pünktlich kommt, ist es immerhin besser als alles zu spät.

Wobei ich vermute, dass sie sich nicht darauf einlassen werden, da sie ja komischerweise immer die Miete direkt bezahlen können, wenn der Vermieter vor der Tür steht.
 

Kerstin_K

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So, jetzt sehe ich klarer:

Das ist erst zum 2. Mal passiert. Wir machen jetzt erstmal nichts, er hat dem Mieter gestern deutlich gesagt, dass er in Zukunft wenigstens mal bescheid geben soll, wenn er sieht, dass die Miete später kommen wird.

Zum Hintergrund: Der Mann ist Tischler. Die Wohnungsvermittlung lief Ende 2017 über den Arbeitgeber des Mieters, die Familie sass mit den Kindern auf 50 m².

Inzwischen hat sich der Mieter selbstaändig gemacht als Tischler, aber das läuft gerade erst an, weshalb er momentan Aufstockung vom JC erhält. Und da gab es jetzt wohl gerade in der Anlaufphase Probleme.

Ansonsten sind das wihl gute Mieter, halten die Wohnung sauber und in Schuss, sind git in die Hausgemeinschaft integriert.
 

Kerstin_K

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Ach, na dann... kein Grund für Stress. :)
Naja, da kochten wohl im ersten Moment die emotionen hoch, weil es beim Vermieter eben gerade diesen Monat finanziell besonders eng ist. Dann auch noc Nachtschicht und demzufolge wenig geschlafen und da hat er sich mir gegenüber falsch ausgedrückt. er sagte: "Der hat das schon öfter gemacht." und meinte: "Der hat das schon ienmal gemacht."
Dann wäre es gut dem Mieter beizubringen das auch Kommunikation wichtig ist.
Ihch hoffe, das diese Botschaft jetzt beim Mietr angekomen ist. Sollte das nochmal vorkommen, werden wir es mit schriftlicher Komunikation versuchen.
 

DieAbzocker

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Das ist wohl die unsinnigste Idee!
Wenn jeder das Haus verkauft wenn einer gerade keine Lust hat Miete zu bezahlen -gaebe es keine Hausbesitzer mehr!
Was soll das? Kauf bricht Miete nicht! Also bleibt alles beim Alten!
Der Mieter ist der Vertragspartner zum Vermieter und nicht JC/AFA! Den "Schwarzen Peter" anderen in die Tasche schieben ist mies.
 
G

Gelöschtes Mitglied 66567

Gast
Wenn jeder das Haus verkauft wenn einer gerade keine Lust hat Miete zu bezahlen -gaebe es keine Hausbesitzer mehr!
Was soll das? Kauf bricht Miete nicht! Also bleibt alles beim Alten!
Der Mieter ist der Vertragspartner zum Vermieter und nicht JC/AFA! Den "Schwarzen Peter" anderen in die Tasche schieben ist mies.

Als Vermieter sollte man genügend Kapital haben um verspätete Mieteinnahmen verkraften zu können. Ein Handwerker-Talent oder gute Bekannte mit handwerklichen Kenntnissen sind zudem unabdingbar. Ein Lehrer hier im Ort hat vor Jahren einige frühere Fabrikarbeiterwohnungen geerbt und vermietet sie. Und er sorgt auch für die entsprechenden Schönheitsreparaturen.

Ganz schlimm ist dran, wer auf die Mieteinnahmen wirklich angewiesen ist, um selbst eigene Schulden zu tilgen. Ich kann es Vermietern nicht verdenken, wenn sie den Kram verscherbeln, um ihre Ruhe zu haben. Meine Vermieterin ist regelmäßig am Rande der Verzweiflung, aber nicht wegen mir.
 

ZynHH

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Das Mietverhältnis wird über kurz oder lang doch eh an einen anderen Vermieter übergehen.....

Die finanziellen Verhältnisse des Vermieters scheinen ja mehr als nur strapaziert zu sein, wenn er in finanzielle Engpässe gerät, weil ein Mieter etwas zu spät zahlt.....
Legt der Vermieter überhaupt Geld beiseite, um Reparaturen, Modernisierungen oder Leerstand zu kompensieren?

Nur mal ne Frage so am Rande....
 

Kerstin_K

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Caye meinte wohl eher, dass der Vermieter die Wohnung verkaufen soll, damit er mal ein finanzielles Polster hat.
Finde ich aber auch nicht so die Pralle Idee.

Beim Vermieter sieht es so aus, dass er Ende 2017 in ein neu gebautes eigenes Haus gezogen ist, dass natürlich noch nicht abgezahlt ist. Da es in diesem Haus eine aus meiner Sicht für Menschen mit Handicap unmögliche Wendeltreppe gibt (Ich bin das erste Mal in meeinem Leben eine Treppe auf dem Hintern runtergrutscht, sonst habe ich noch jede Treppe auf meinen Füssen bezwungen, und dass, obwohl ich draussen auf den Rollstuhl angewiesen bin.) Er will im Alter wieder in die Wohnung umziehen, das Haus soll dann der Sohn bekommen oder es wird verkauft.

De Wohnung ist in top Zustand, der Vermieter ist ein begnadeter Universalhandwerker, der Mieter ist Tischlermeister. Also von der Seite her mache ich mir die wenigsten Sorgen.

Der Vermieter hat einfach im Moment keine Rücklagen mehr. Steckt alles im Haus, dann ist im Januar bei Ihm eine Bonus weggefallen, den der Arbeitgeber jahrelang gezahlt und urplötzlich gestrichen hat, macht im Monat 450 EUR netto weniger, da läuft noch ein Prozess am Arbeitsgericht (Vertretung durch Verdi) Dann gab es eine grössere Steuernachzahlung, da die Ehefrau im Vorjahr Krankengeld und ALG I bezogen hat, da hat der Progressionsvorbehlt voll zugeschlagen, weil es kaum Werbungskosten zum Absetzen gibt, da er nahe an der Arbeitsstelle wohnt, da läuft noch Einspruch. Jetzt ist die Erwerbsminderungsrente der Ehefrau durch und der Mann hat noch eien Nebenjob, bei dem aber leider die erste Lohnzahlung auch verspätet kam, weil der Steuerberater des arbeitgebers in Urlaub war, so kam da wirklich in den enem Monat alles auf einmal und dann obendrauf noch ein Autounfall, wegen dem jetzt auch prozessiert wird un dann lässt Sohnemann Mamas Handy auch noch ins Klo fallen.

Der Vermieter kommt zurech und hat bis auf das Haus keine Schulden, ist nichtmal im Dispo, aber jetzt kam wirklich ALLES gelichzeitig.
 
G

Gelöschtes Mitglied 28373

Gast
Natürlich ist es blöd, Eigentum zu verkaufen, weil man verspätete Mietzahlungen nicht kompensieren kann.
Das Ganze hat sich ja zum Glück inzwischen lange geklärt und wird künftig hoffentlich mit weniger Problemen weiter laufen.

Wenn es aber so ist, dass ein Mieter permanent zu spät zahlt, dann kann man als Vermieter dagegen quasi nichts unternehmen. Kündigen geht erst ab 2MM Rückstand. Alles davor ist doch eh nur Schall und Rauch. (Hiermit meine ich: Kann man als Vermieter tun, man wäre auch im Recht, aber durch eine solche Kündigung einen Mieter sicher loswerden ist fast unmöglich, erst recht mit behinderten Kindern... Man kann also Lärm machen und Rauch verursachen, aber Erfolg wird das nicht haben...)
Selbst das ist dann aber inkl. einer evtl. notwendigen Räumung für den Vermieter teuer.
Das wird dann durch die behinderten Kinder des Mieters noch zusätzlich erschwert.

Wenn der schon einen verspäteten Mieteingang nicht kompensieren kann, wie soll er das dann finanziell stemmen?
Klar, Kredit mit der Whg als Sicherheit aufnehmen, um die säumigen Mieter rauszuklagen.... und wovon sollte der Vermieter diesen Kredit wieder abbezahlen? Selbst wenn nach so einem Rechtsstreit die Miete weiter gezahlt werden sollte, kann es gut sein, dass die Rendite nichtmal ausreicht, um diesen Kredit zu tilgen.
Momentan sind die Immobilienpreise so hoch, dass der Verkauf und eine schöne Sondertilgung des selbst bewohnten Hauses als Option nicht zu vernachlässigen sind.
Zwar bietet die Immobilie auf lange Sicht vermutlich eine bessere Rendite als ihr Verkauf, aber nur, wenn die Vermietung auch läuft. Mit säumigem, kaum rausklagbarem Mieter sieht das schnell nicht mehr so rosig aus.

Grundsätzlich ist es gut, dass das deutsche Recht sehr mieterfreundlich ist. In diesem Fall ist - bzw. wäre, das Problem bestand ja offenbar gar nicht und ist nun gelöst - das halt ein Problem.

Also ja, ich habe gemeint, was ich geschrieben habe. Würde das Problem langfristig bestehen oder womöglich sogar schlimmer werden, würden die dadurch entstehenden Anwalts- und Gerichtskosten schnell jegliche Rendite fressen.
Da macht es mit hoher Wahrscheinlichkeit mehr Sinn, die vermietete Wohnung zu verkaufen, bevor die Kacke überkocht und den Ärger jemand anderem zu überlassen.

Nicht die feine englische Art, aber das interessiert doch sonst auch keinen.
 

HermineL

Super-Moderation
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Wenn es aber so ist, dass ein Mieter permanent zu spät zahlt, dann kann man als Vermieter dagegen quasi nichts unternehmen. Kündigen geht erst ab 2MM Rückstand. Alles davor ist doch eh nur Schall und Rauch.
Falsch. Der Vermieter kann sehr wohl bei wiederholten Verspätungen der Mietzahlungen kündigen. Gerade wenn er selber
auf die Zahlungen angewiesen ist um z.B. Kredite abzuzahlen.

Die andauernde und trotz wiederholter Abmahnung des Vermieters fortgesetzte verspätete Entrichtung der Mietzahlung durch den Mieter stellt eine gravierende Pflichtverletzung dar, sodass die Fortsetzung des Mietverhältnisses für den Vermieter unzumutbar und eine Kündigung aus wichtigem Grund gerechtfertigt sein kann. Dies gilt auch dann, wenn dem Mieter (nur) Fahrlässigkeit zur Last fällt, weil er aufgrund eines vermeidbaren Irrtums davon ausgeht, dass er die Miete erst zu einem späteren Zeitpunkt (z. B. zur Monatsmitte oder zum Monatsende) zahlen müsse.

Ein Verschulden des Mieters an den unpünktlichen Zahlungen ist grundsätzlich nicht erforderlich. Ein wichtiger Grund für die fristlose Kündigung kann sich allein aus der in der unpünktlichen Zahlung liegenden objektiven Pflichtverletzung des Mieters und den für den Vermieter daraus folgenden negativen Auswirkungen ergeben. Denn das Verschulden einer Vertragspartei ist zwar ein in § 543 Abs. 1 Satz 2 BGB ausdrücklich hervorgehobener Umstand ("insbesondere"), dem bei der Gesamtabwägung regelmäßig ein erhebliches Gewicht zukommen wird; es stellt jedoch keine zwingende Voraussetzung für das Vorliegen eines wichtigen Grunds dar. Vielmehr kann die erforderliche – dem Tatrichter obliegende – Gesamtabwägung auch unabhängig von einem Verschulden des Mieters an den unpünktlichen Zahlungen zu dessen Lasten ausfallen und ergeben, dass die Fortsetzung des Mietverhältnisses für den Vermieter unzumutbar ist, z. B. weil zahlreiche Verspätungen aufgetreten sind, diese jeweils einen erheblichen Zeitraum und erhebliche Beträge betreffen oder der Vermieter im besonderen Maße auf den pünktlichen Erhalt der Miete angewiesen ist, beispielsweise weil er daraus seinen Lebensunterhalt bestreitet oder Kredite bedienen muss.
Quelle: Kündigung durch den Vermieter - Unpünktliche Mietzahlung

Recht gebe ich dir allerdings dahingehend das es dem Vermieter in der Situation auch an finanziellen Mitteln fehlen wird eine Räumung durchzusetzen.
 
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