Mieter lässt komische WG im Mietshaus einrichten

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Cube

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Hallo zusammen, ich hätte eine frage, hoffe nur das Thema nicht den Rahmen sprengt.
Aktuell wohne ich in einer Mehrfamilienhaus, wo der Vermieter nun eine große WG in eine freigewordene Apartment einrichtet wo polnische Arbeiter einziehen.
Die genauen Strukturen sind mir nicht ganz genau bekannt, ich glaube aber das die Wohnung auf Personen laufen, die garnicht dort einziehen. Vielmehr besorgen
diese Leute die eigendlichen Personen die dort einziehen. Die zahlen dann wohl pro Bett oder so. Jedenfalls ist das Apartment so dermaßen voll, dass es eigendlich nur auf
diese Möglichkeit hinhaus läuft. Die Personen wechseln sich auch relativ stark schnell aus.

Jedenfalls ist die Qualität des Hauses seit dem stark gesunken und ich frage mich, ob der Vermieter das einfach so machen kann? Irgendwo ist es doch auch eine Mietminderung, oder?


Hoffe das es thematisch hier noch reinpasst. Ansonsten schonmal vielen Dank für eure Hilfe!
 

Zerberus X

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Was spricht dagegen wenn ein z.B. Bauunternehmer für seine Leute eine Wohnung mietet,ist doch besser als ein Schlaf-Container.

Was hat sich an der Qualität des Hauses geändert?
 

Realo

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Ich würde an deiner Stelle nur darauf achten. Wie bei euch die nebenkosten abgerechnet werden... Insbesondere beim Wasser... Wenn jede Wohnung einen eigenen Zähler hat ist das okay... Wenn aber die gesetzliche Regelung greift und nach Quadratmetern umgelegt wird... Und dann im extremfall ein Haufen polnische erntehelfer einziehen.... Dann hast du ein Problem
 

Cube

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Was hat sich an der Qualität des Hauses geändert?

Ein Mörder hat diese untransparente Konstellation ausgenutzt und sich eingenistet. Der durch eine große Polizeitaktion "eingefangen" werden musste. Wenn in einem Haus in ein paar Jahren zwei Mörder rauskommen, sollte man doch irgendwie von einer Mietminderung sprechen können, oder?
 

Schmerzgrenze

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Wenn in einem Haus in ein paar Jahren zwei Mörder rauskommen, sollte man doch irgendwie von einer Mietminderung sprechen können, oder?
:icon_neutral: Was hat das mit der Qualität des Mietobjektes zu tun? Mietminderung bezieht sich i.d.R. auf den Zustand der angemieteten Räume.
Wenn Dir vor Angst die Hosen vollaufen, bleibt zumindest doch die Wohnung trocken.
 

Nena

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Alle Mörder kommen immer aus Polen. Alle Polen sind immer Mörder. So?
 

Cube

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Alle Mörder kommen immer aus Polen. Alle Polen sind immer Mörder. So?


LOL, was hast du den bitte für Komplexe? Wo wurde das behauptet? Hätte auch ein deutscher sonst was sein können. In diesem hier beschriebenen Fall war es nunmal ein Pole.
 

Cube

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Wenn die Nationalität egal wäre, hättest Du sie nicht erwähnt. Also ist sie (für Dich) wohl entscheidend.

Lass mich mit dieser linksfaschistischen Blödsinn in ruhe. Ich habe die Nationalität angegeben, um die Gruppe zu beschreiben. Und damit nichts falsch gemacht. Ob du es wahr haben willst oder nicht, Menschen teilen sich in Ethnien und diversen anderen Gruppen auf. Bei dieser Gruppe handelt es sich eindeutig um eine Gruppe, die nur so zusammengekommen ist weil sie polnischer Herkunft sind. Damit habe ich mit der Angabe eine gute Beschreibung getätigt. Das die Qualität des Hauses gesunken ist damit zusammenhängt das sie polen sind, hast du hier kombiniert. Ich habe sowas nicht gemacht und es auch nicht angedeutet.
 

TazD

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ich frage mich, ob der Vermieter das einfach so machen kann?
Grundsätzlich kann der Vermieter mit seinem Eigentum erstmal machen, was er will.

Das die Qualität des Hauses gesunken ist damit zusammenhängt das sie polen sind, hast du hier kombiniert. Ich habe sowas nicht gemacht und es auch nicht angedeutet.
Die Frage, worin denn nun die Beeinträchtigung deiner Mietsache liegt, bleibst du aber nach wie vor schuldig. Im Umkehrschluss scheint es für dich also tatsächlich nur ein Problem mit einem anderen Kulturkreis zu sein.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

Gast
war in einem Wohnhaus in unserer Straße ähnlich. Die Wohnung diente u. a. dazu, dass Menschen hier eine Meldeanschrift haben, um Zugang zum Sozialsystem zu erhalten. Der Vermieter war ein Bauunternehmer, hat die Arbeiter under Mindestlohn bezahlt und horrende Preise für die Unterkunft verlangt, und diese gleich vom Lohn abgezogen.

Überbelegung führt zu prekären Wohnverhältnissen, davon können die Nachbarn durchaus beeinträchtigt sein. Jeden Abend Saufgelage, ständige Polizeieinsätze, Ruhestörungen, Vermüllung der Nachbarschaft.

Aber nach einem anonymen Hinweis aus der Nachbarschaft, hat der Zoll das Treiben recht schnell beendet.
 

Sprotte

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Im Umkehrschluss scheint es für dich also tatsächlich nur ein Problem mit einem anderen Kulturkreis zu sein.

....mag sein,trotzdem möchte er eine Antwort aus dem Mietrecht :
Die Frage, worin denn nun die Beeinträchtigung deiner Mietsache liegt, bleibst du aber nach wie vor schuldig.
.....steht in #1 :
Jedenfalls ist das Apartment so dermaßen voll......... Die Personen wechseln sich auch relativ stark schnell aus.

.......eventuell Überbelegung.....

und ich frage mich, ob der Vermieter das einfach so machen kann?

Vermietet der Wohnungsinhaber an Monteure,Urlauber ect. hat er einiges zu beachten......hier mal ein kleiner Überblick ---> Klick

Näheres weiss sicherlich der Mieterverein......kostet aber jährliche Mitgliedsgebühr.
 

TazD

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Überbelegung.....
Ist kein Grund für eine Mietminderung. Ob in der Nachbarwohnung jetzt zwei oder zwanzig Menschen wohnen, hat die Nachbarn erstmal nicht zu tangieren. Erst wenn damit eine Beeinträchtigung der eigenen Mietsache verbunden ist, dann kann eine Mietminderung unter Umständen geltend gemacht werden. Von einer Beeinträchtigung lese ich hier aber nach wie vor nichts. "Polnische Arbeiter" ist meines Wissens kein anerkannter Grund für eine Mietminderung. ;)

Vermietet der Wohnungsinhaber an Monteure,Urlauber ect. hat er einiges zu beachten......hier mal ein kleiner Überblick
Hab ich mir mal durchgelesen, aber das betrifft in erster Linie steuerrechtliche und baurechtliche Aspekte. Immer noch nichts, was das Mietverhältnis betrifft oder Gründe für eine Mietminderung liefert.
 

Sprotte

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"Polnische Arbeiter" ist meines Wissens kein anerkannter Grund für eine Mietminderung. ;)

Nein,ist es nicht........ABER Unruhe,Lärmbelästigung ect auch durch Monteure,ob wenige ODER eben auch durch eine Überbelegung der Mietsache schon.

Wenn du dir den Link durchgelesen hast,dann bist du sicher auch auf das :
Wohnen im Rest des Gebäudes überwiegend Mieter, kann es aber auch zu Problemen kommen – immer dann, wenn sich bei der Hausverwaltung Beschwerden über die Monteurwohnung und deren Gäste häufen.
in Punkt 5 gestossen, auch Punkt 6 spricht das Mietrecht im Text an......

Weshalb versteifst du dich einzig und allein darauf,das der TE von Polen schrieb........vielleicht hat er Probleme gehabt,keine Ahnung..... du hattest keine,ich auch nicht.....das heisst nicht,das es das nicht gibt.
Darf man weder über Probleme mit Ausländern schreiben,gar Kritik üben,noch eine Sache so schildern,wie sie ist, ohne gleich in eine Schublade gesteckt zu werden ?
Da von mal abgesehen :
In Beitrag 1 hat Cube lediglich geschildert was Sache ist.......nicht mehr und nicht weniger......und die "Qualität" eines Hauses kann "sinken" durch Monteur-Urlauber-Belegung,egal woher wer kommt......auch wenn es Bajuwaren an die Deiche der Nordsee zieht,die in neu gebauten Häusern Strippen ziehen......oder Deichbewohner in die Berge,um beim Almabtrieb zu helfen.....oder einfach um zu relaxen.

.....er hatte eine Frage.........sind wir ein Hilfeforum oder sind wir keins ? Sags mir.
 

TazD

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Weshalb versteifst du dich einzig und allein darauf,das der TE von Polen schrieb
Ich versteife mich nicht darauf, dass er von Polen schreibt. Ich versteife mich darauf, dass es anscheinend (oder bisher) das einzige Problem des TE ist. Von daher muss man aufgrund der bisher vorliegenden Informationen die zwei Eingangsfragen mit "Ja." und "Nein." beantworten, was ich im Übrigen jetzt zum zweiten Mal tue. Von daher kannst du dir die provokante Frage nach dem Hilfeforum sparen.
 

Sprotte

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Ich versteife mich nicht darauf......

....nun,das lese ich anders.

Von daher kannst du dir die provokante Frage nach dem Hilfeforum sparen.

Ah ja....... DEINE Antwort empfinde ICH ebenfalls als sehr provokant.

Und nun ?

Da es aber in einem Hilfetrööt zu sehr OT wird,schlage ich dir vor das Gespräch woanders weiter zu führen....
 

Cube

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Wie bereits mehrmals geschrieben, geht es mir nicht um deren ethnische Zugehörigkeit. Ich dachte es wäre Selbsterklärend warum man so eine Gruppe als störend empfinden könnte, aber anscheinend muss man sowas selbst erstmal erlebt haben. Wir reden hier von ca. 20 Leuten die in ein 70qm gesteckt wurden. Dadurch hat sich der Zahl der Mitbewohner natürlich drastisch erhöht. Genau so zb. der Gebrauch der Treppenhauses und deren bedarf an Reinigung. Daran wurde aber natürlich nichts geändert. Generell wird sich nicht an die Hausordnung gehalten, warum auch, die sind ja in ein paar Monaten eh wieder weg. Mit dem Müll und schmutz was zurück bleibt, muss ich leben. Als ich damals in dieses Haus einzog, zog ich hier ein weil es ein Mehrfamilienhaus war und kein Hotel für neue ausländischer Arbeiter die für ein paar Monate ein Aufhenthalt brauchen bis die was richtiges finden. Außerdem erinnert die Haustür inzwischen mehr an einen Eingang zu einem Fabrik wo schnell nochmal eine geraucht wird. Von dem ganzen Lärm ganz zu schweigen. Jetzt soll die WG erweitert bzw. noch ein weiteren eingerichtet werden. Langsam kann man hier nicht mehr von einem Mehrfamilienhaus sprechen. Deswegen auch meine frage, kann der Vermieter so einfach die zu Mietsvertrag vorhandenen Strukturen verändern?
 

TazD

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Ich dachte es wäre Selbsterklärend warum man so eine Gruppe als störend empfinden könnte
Arbeiter? Warum sollte von einer Gruppe körperlich tätiger Menschen automatisch eine Störung ausgehen? Oder ist mit "so eine Gruppe" doch wieder gemeint, dass es Ausländer sind und damit grundsätzlich eine Störung einhergeht?
ausländischer Arbeiter
geht es mir nicht um deren ethnische Zugehörigkeit
Komisch.... klingt irgendwie ganz anders. Wenn es dir nicht darum geht, warum erwähnst du sie dann in jedem deiner Beiträge?

Von dem ganzen Lärm ganz zu schweigen
Lärmbelästigung kann für eine Mietminderung geltend gemacht werden. Allerdings ist hierbei zuerst der Vermieter anzusprechen, damit dieser die Möglichkeit hat für Abhilfe zu sorgen. Erst danach kann eine Mietminderung in Betracht gezogen werden.

Deswegen auch meine frage, kann der Vermieter so einfach die zu Mietsvertrag vorhandenen Strukturen verändern?
Welche Strukturen sind denn in deinem Mietvertrag festgelegt?
 

Cube

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Arbeiter? Warum sollte von einer Gruppe körperlich tätiger Menschen automatisch eine Störung ausgehen? Oder ist mit "so eine Gruppe" doch wieder gemeint, dass es Ausländer sind und damit grundsätzlich eine Störung einhergeht?


Komisch.... klingt irgendwie ganz anders. Wenn es dir nicht darum geht, warum erwähnst du sie dann in jedem deiner Beiträge?


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Administrationshinweis...

Moinsen Cube, und immer schön an den Umgangston achten hier ...! Forenregel #12





Es sind ausländische Arbeiter, ich habe also ein Fakt beschrieben. Diesen Fakt zu erwähnen macht genauso einen Sinn. Ein Ausländer geht wieder, Ihm ist es exkrement egal was für ein Eindruck er bei dem Nachbarn macht oder wie er das Mietshaus zurück lässt. Ich versuche hier die Lage zu beschreiben. Ich will mich auch nicht darüber auslassen, wie diese Menschen ticken. Wären wir in Ihrer Situation, würden viele von uns ebenfalls auf diese Sachen scheißen. Das sind am ende auch nur Menschen die als billige Arbeitskräfte missbraucht werden.

Es ändert aber nichts dran, dass dieses WG für mich persönliche Nachteile wie Lärm, schmutz etc. mitbringt. Und würde mich gern gegen diese Sachen schützen wollen, sofern die Gesetzeslage dies zu lässt.
 

Sprotte

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[...] ......*undsoweiterundsofort

Cube....das IST beleidigend ( und kann unter Umständen eine Straftat sein),verstehst du vielleicht nicht,doch ist so.....soll das auf diesem Niveau so weiter gehen ?

EINE Hilfestellung hat TazD dir schon gegeben :

Lärmbelästigung kann für eine Mietminderung geltend gemacht werden. Allerdings ist hierbei zuerst der Vermieter anzusprechen, damit dieser die Möglichkeit hat für Abhilfe zu sorgen. Erst danach kann eine Mietminderung in Betracht gezogen werden.
....und das am BESTEN in SCHRIFTFORM,sonst hast du nichts beweisbares,das du dich überhaupt beschwert hast.
....und diese Frage :
Welche Strukturen sind denn in deinem Mietvertrag festgelegt?
....solltest du vielleicht mal beantworten.
 
G

Gelöschtes Mitglied 64517

Gast
Hat der Vermieter wenigstens die Anzahl der Mülltonnen angepasst? Falls ja, musst du auch hier darauf achten wie diese Kosten umgelegt werden Wenn plötzlich mehr Menschen dort wohnen werdet ihr schnell ein Problem mit dem Müll bekommen. Zumal nicht alle wissen was Mülltrennung ist.
 

gila

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ich denke ich verstehe das Problem, etwas ähnliches hatte sich vor einigen Jahren mal ein Vermieter unseres Hauses mit nur zwei Parteien geleistet, der Kellerräume, die noch nicht einmal eine vorgeschriebene Höhe hatten, an eine Firma vermietete und sich dann Schwarmweise das Putzpersonal einer Firma bei uns in den Kellern aufhielt zum umziehen und Putzzeug herrichten, Rauchen Kaffee trinken ratschen und sonstiges.
Das haben wir uns als Mieter nicht gefallen lassen und das Gewerbeamt benachrichtigt. Die haben dem Unfug dann ein schnelles Ende bereitet.

Ich kann mir auch sehr gut vorstellen dass in einem Mehrfamilienhaus, indem wie der Name schon sagt Familien wohnen, eine solche fragwürdige Vermietung eine Belastung darstellt ... und zwar ist es da ganz egal ob das Leute aus Polen, Afrika oder Aliens aus dem All sind ... da geht diese ganze Diskussion hier mal wieder in eine merkwürdige Richtung, die der eigentlichen Problemstellung nicht gerecht wird.

Es gibt nicht nur für Mieter, die sich eine Wohnung gemietet haben und permanent Leute einziehen lassen bei sich Vorschriften, sondern auch im umgekehrten Fall wenn ein Vermieter eine Wohnung überbelegt.
Das sind ganz klare Kriterien und haben alleine schon damit etwas zu tun, dass ein Mensch eine menschenwürdige Behausung braucht und hier für eine bestimmte Quadratmeterzahl einfach vom Gesetz her vorgesehen ist.
Wenn ich jetzt lese, dass auf 70 Quadratmeter 20 Leute und mehr verteilt werden, dann ist das mit Sicherheit aus diesem Grunde schon grenzwertig, ohne dass ich als Mieter hier den ganzen Rotz drumherum mit aushalten muss.

Daher würde ich beim nächsten Mieterverein anrufen, das Problem schildern auch ohne Mitglied zu werden und einfach mal fragen an welche Stellen übergeordnet man sich da wenden kann, im Zweifel eventuell Stadtverwaltung, Gewerbeamt und so weiter, die dem Vermieter da auf die Füße treten müssen und vielleicht sogar die Befürchtung äußern, dass hier am Finanzamt vorbei einfach mit Vermietung unter unwürdigen Umständen schwarz Geld verdient wird.

Und wenn ich sehr ehrlich und realistisch bin und mir vorstelle dass vielleicht über meinem Kopf die Wohnung vermietet wird wo jetzt zwei Leute wohnen und sich da bei ähnlicher Größe auch 20 Mann aufhalten und ich mit dem Drumherum hier belastet werde, würde ich mich auch nicht wohlfühlen und entweder mir eine andere Wohnung suchen sollte das ein Dauerzustand werden, zumindestens aber alle mir vom Gesetz zustehenden Möglichkeiten nutzen würde, diesen munteren Treiben mal beim Vermieter auf die Finger schauen zu lassen.
Ein Mehrfamilienhaus ist nunmal kein Hotel und keine Absteige.

Freunde von mir haben schon vor vielen Jahren in Berlin mehrere Eigentumswohnungen gekauft und für die ersten Asylberechtigten Unterkünfte eingerichtet und da gibt es sehr strenge Kriterien wie viel Platz ein jeder braucht und was sein darf und was nicht sein darf. Üblicherweise werden die Vermieter solcher Etablissements auch kontrolliert. Weiterhin sind solche Sachen zumeist auch als Gewerbe meldepflichtig und auch genehmigungspflichtig und das bezweifle ich dass hier bei einem Mehrfamilienhaus überhaupt solche Genehmigungen vorliegen.

Um zu den polnischen Landsleuten zu kommen, wobei mir jetzt auch scheißegal ist ob hier wieder das Getöse laut wird von irgendwelchen Ethnien....Aber es ist eine bekannte Tatsache dass sehr viele polnische Mitmenschen auch Saisonweise zu uns rüber kommen um Arbeiten zu verrichten, aber genauso gut ist es eine Tatsache, dass gerade auch aus dem Nachbarland Polen und Tschechien viele herüber kommen und hier schwarz auf dem Bau beschäftigt werden. Das kann auch nicht im Sinne aller sein.
Weder im Sinne der hier vielfach ausgenutzten Arbeitern, die unter eben solchen menschenunwürdigen Bedingungen hausen müssen um sich ein paar Kröten zu verdienen, keinerlei Versicherungen etc haben, noch im Sinne unserer eigenen Interessen auf dem Arbeitsmarkt etc.


 
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