Mieter bei eigenem Vater legal ? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

Undercoverjobber

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
7 Juli 2011
Beiträge
22
Bewertungen
15
Eine Bekannte von mir möchte demnächst aus der gemeinsamen Wohnung die sie momentan noch mit ihrem Exfreund bewohnt ausziehen und wird dann H4 beantragen müssen.
Ihr Vater widerrum ist kein Reicher Mann jedenfalls kein Millionär überlegt aber bei sich in der Nähe eine Wohnung zu kaufen und zu vermieten jetzt kommt die frage könnte meine Bekannte mit ihren 36 Jahren diese Wohnung anmieten oder würde das Jobcenter dann Probleme machen?
 

desmona

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
17 September 2007
Beiträge
1.119
Bewertungen
402
Eine Bekannte von mir möchte demnächst aus der gemeinsamen Wohnung die sie momentan noch mit ihrem Exfreund bewohnt ausziehen und wird dann H4 beantragen müssen.
Ihr Vater widerrum ist kein Reicher Mann jedenfalls kein Millionär überlegt aber bei sich in der Nähe eine Wohnung zu kaufen und zu vermieten jetzt kommt die frage könnte meine Bekannte mit ihren 36 Jahren diese Wohnung anmieten oder würde das Jobcenter dann Probleme machen?
Die Anmietung ist möglich...und ja natürlich auch legal...Vorraussetzung ist natürlich die Angemessenheit der KdU

...und bitte beachten...in dieser Vertragskonstellation ist der Vater nichts anderes als der Vermieter...!!!

...und wenn man das auf dieser Ebene knallhart durchzieht, dann kann und darf das JC keine Probleme machen
 

Undercoverjobber

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
7 Juli 2011
Beiträge
22
Bewertungen
15
Ich frage deshalb ,weil das ja schon hart nach verarsche klingt und mir so eine Fragestellung noch nie untergekommen ist.
Könnte das mal weitergesponnen nicht der ideale Weg sein um als Hartz4ler für die Zukunft vorzusorgen ?
Eltern kaufen Wohnungen rechnen die kosten in eine angemessene Miete um und vererben dann ihren Kindern diese Immobilien wenn sie irgendwann sterben ?
 

hartaber4

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
8 September 2011
Beiträge
11.613
Bewertungen
2.631
siehe da:

BUNDESSOZIALGERICHT Urteil vom 3.3.2009, B 4 AS 37/08 R
Arbeitslosengeld II - angemessene Unterkunftskosten - Anforderungen an die Entstehung tatsächlicher Aufwendungen - Mietvertrag zwischen Familienangehörigen - keine Übertragung der Maßstäbe des Fremdvergleichs - sozialgerichtliches Verfahren
Leitsätze
Tatsächliche Aufwendungen für Unterkunft sind vom Grundsicherungsträger bis zur Angemessenheitsgrenze zu übernehmen, wenn sie auf Grund einer wirksamen rechtlichen Verpflichtung vom Hilfebedürftigen zu tragen sind, unabhängig davon, ob die Höhe oder die Vertragsgestaltung einem Fremdvergleich standhält.

Link:

https://juris.bundessozialgericht.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bsg&Art=en&nr=10913
 

Ulli66

Elo-User*in
Mitglied seit
17 September 2009
Beiträge
461
Bewertungen
21
Hallo,

meine Freundin hat auch eine Wohnung von ihrem Vater gemietet, das gab überhaupt keine Probleme mit dem JC. Lediglich wollte das JC gerne selber die KDU an den Vater überweisen. Sie hat sich nicht dagegen gewährt und alles ist reibungslos verlaufen. Gleiche Handhabung später mit dem Wohngeldamt.

Es hat nie Probleme gegeben.

LG
 
Mitglied seit
10 Januar 2007
Beiträge
4.185
Bewertungen
344
Wenn Vater schlau ist, nimmt er eine billige Wohnung, nimmt die netten Zinsen langfristig in Anspruch, gönnt dem Mieter die "richtige" Kaltmiete und wälzt alle zulässigen Kosten auf den Mieter ab.
So kann man auch Vermögen ansammeln.
 
Oben Unten