• Herzlich Willkommen!
    Schön, dass Sie zu uns gefunden haben.

    Wir sind das Erwerbslosen Forum Deutschland und befassen uns vor allem mit den Problemen bei Erwerbslosigkeit, Armut und gesellschaftlicher Benachteiligung.
    Das wichtigste Ziel ist, dass jeder zu seinem Recht kommt und diese nicht von den Behörden vorenthalten werden. Dazu gehört auch, dass Sie Ihre gewonnenen Informationen an andere weiter tragen. Bei den vielen völlig willkürlichen Handlungen von Behörden - und besonders bei Hartz IV - müssen Betroffene wissen, wie sie sich erfolgreich wehren können.
    Was man als Erwerbsloser zur Abwehr von Behördenwillkür alles wissen muss.
    Genauso wichtig ist es, dass Sie mit dazu beitragen, dass dieses unsägliche Gesetz Hartz IV überwunden werden muss. Deshalb brauchen wir auch aktive Unterstützer, die durch zivilen Ungehorsam, bei Demonstrationen etc. sich für diese Ziele einsetzen. Hierzu geben wir regelmäßig Informationen heraus.
    Mit diesen Zielen haben wir hier viele Menschen versammeln können, welche offen über sich diskutieren und ihre eigenen Erfahrungen hilfsbereit anderen mitteilen. Am besten ist es, wenn Sie sich kurz fürs Forum registrieren und Ihre Probleme, Meinungen und Ideen schreiben Das geht ganz schnell, ist kostenlos und bringt Ihnen nur Vorteile. So werden Sie sicherlich auf Gleichgesinnte stoßen, welche gerne versuchen, Ihnen weiter zu helfen, damit Sie den richtigen Weg finden. Ebenso habe Sie damit Zugriff auf unsere Vorlagen zu Widersprüchen, Klagebeispiele etc... Hier können Sie sich registrieren.

    Hoffentlich finden Sie, was Sie suchen.

Mieten macht bald keinen Spaß mehr

Status
Nicht offen für weitere Antworten.

opado

Elo-User/in
Mitglied seit
23 Jul 2009
Beiträge
91
Gefällt mir
1
#2
Hallo zusammen

ich bin auch dafür
das Vermieter das Recht erhalten
,,sogenannte „Mietnomaden“
schneller vor die Tür zu setzen

zur Zeit ist ein Vermieter gegen solche
,,Flodders,, MACHTLOS

hatte in 2006 so einen ,,Zugvogel,,
in meinem Mehrfamilienhaus
,,hausen,,
das hat mich über Anwalt und Gericht
mit Zwangsräumung und Mietausfall sowie der
Renovierung der Wohnung in einen
VERMIETBAREN Zustand

zig TAUSENDE gekostet

DARAUF BLEIBT DER VERMIETER IMMER SITZEN

auch das die ARGEN die kompletten Kosten der KDU sofort auf die Konten der Vermieter überweisen,halte ich für klug und sinnvoll
da wird dann mit diesen Leistungen kein Schindluder mehr getrieben,und der Vermieter kann sicher sein,das die Miete auch KOMMT

das wird vielen Vermietern die Endscheidung auch an Hilfebedürftige zu Vermieten erleichtern

meine negativen Erfahrungen möchte ich aber mit diesem Beitrag nicht verallgemeinern
sicherlich bezahlt die Mehrheit ihre Miete pünktlich per Dauerauftrag oder Überweisung

aber nicht alle,wie ich leider selbst erfahren mußte

Gruß opado
 

Arania

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Gefällt mir
178
#3
auch das die ARGEN die kompletten Kosten der KDU sofort auf die Konten der Vermieter überweisen,halte ich für klug und sinnvoll
da wird dann mit diesen Leistungen kein Schindluder mehr getrieben,und der Vermieter kann sicher sein,das die Miete auch KOMMT
klar, was die verspäteten Zahlungen der ARGE sehr oft beweisen, dann fröhliches Hinterherlaufen bei der Miete und den Nebenkosten

Ausserdem kenne ich auch sehr viele Vermieter die sich überhaupt nicht um ihre Häuser kümmern, die sollte man dann auch von Staats wegen enteignen
 

Rote Socke

Elo-User/in

Mitglied seit
17 Sep 2005
Beiträge
1.035
Gefällt mir
62
#4
auch das die ARGEN die kompletten Kosten der KDU sofort auf die Konten der Vermieter überweisen,halte ich für klug und sinnvoll
Denk daran wie viele hier Probleme mit den Argen haben, die zahlungsunwillig mit der KDU sind.
Dann kannst Du Dich mit der Arge befassen.

Viel Glück!
 
E

ExitUser

Gast
#5
opado schrieb:
"das wird vielen Vermietern die Endscheidung auch an Hilfebedürftige zu Vermieten erleichtern"

Das kann sich bestimmt jeder hier vorstellen.
 

opado

Elo-User/in
Mitglied seit
23 Jul 2009
Beiträge
91
Gefällt mir
1
#6
Hallo Arania

aber dann ist der Mieter doch aus den Schneider,und der Vermieter kann sich DIREKT an die ARGE wenden und dort auf pünktliche Zahlung der KDU drängen

zur Zeit ist es ja noch so
das der Mieter
bei der ARGE sein Einverständniss
zur sofortigen Zahlung der KDU an den Vermieter
erklären muß

ich habe seit Jahren einen Mieter dessen Mietkosten
sofort von der ARGE auf mein Konto überwiesen werden
und da gab es noch nie Verspätete Zahlungen der KDU

Betreffend : Zustand der Häuser

warum sollte ich mein Eigentum ( meine Altersvorsorge ) verkommen lassen,oder nichts drann Erneuern oder Reparieren
was dessen Wert verbessert oder erhält

da schneide ich mir doch ,ins eigene Fleisch,,

von den Jährlichen Mieteinnamen ( Mietüberschuss ) bekommt der Fiskus von mir 48% WENN ich keine AUSGABEN für ausgeführte Arbeiten betreffend Instandhaltung-Verschönerung und Reparatur oder Erneuerungen am Haus mit RECHNUNG vorweisen kann

Gruß opado
 

druide65

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
24 Feb 2006
Beiträge
4.676
Gefällt mir
287
#7
Ich hatte vor einigen Jahren mal ein Vermieter:

Schimmel.Dadurch Schäden an meinem beweglichen Eigentum.
Falsche NK Abrechnungen
Heizung ständig defekt
Falsche Sanierung .Feuerlöschraumreste in der Wand.

Vor Gericht wurden dann aber meine Mietminderungen NULL anerkannt.Dank des Winkeladvokaten von Haus und Grund.

Solchen Vermietern sollte man einen Riegel vorschieben.
Und nicht immer das Bla Bla über so genannte Mietnomaden die dann gleich gesetzt werden mit H4 Empfängern.

auch das die ARGEN die kompletten Kosten der KDU sofort auf die Konten der Vermieter überweisen,halte ich für klug und sinnvoll
da wird dann mit diesen Leistungen kein Schindluder mehr getrieben,und der Vermieter kann sicher sein,das die Miete auch KOMMT
Ach ja?Jemand der im Job ist und gut verdient kann dir auch die Miete vorenthalten.
Das hat nichts mit H4 zu tun.
 

DomiOh

Elo-User/in

Mitglied seit
15 Mrz 2006
Beiträge
367
Gefällt mir
5
#8
auch das die ARGEN die kompletten Kosten der KDU sofort auf die Konten der Vermieter überweisen,halte ich für klug und sinnvoll
da wird dann mit diesen Leistungen kein Schindluder mehr getrieben,und der Vermieter kann sicher sein,das die Miete auch KOMMT
Meine Miete ist erst EINMAL nicht gekommen. Wieso? Weil die ARGE vergessen hat, ein Häkchen in der Datenbank zu setzen, damit das Geld ausgezahlt wird.

Das wäre für mich der größte Verlust an Stolz, wenn ich meine Rechnungen nicht bezahlen würde.

Das ist das einzige, was mir noch geblieben ist: Dass ich meine Rechnungen SELBER bezahlen kann ohne dass jeder direkt weiß: "Oh ein H4er".

Und dann noch solche Leute wie du, die das toll finden...

Und ich lasse mich auch nicht gern mit Mietnomaden über einen Kamm scheren. Es gibt genug, die gut verdienen, ausziehen und die Wohnung wie Sau hinterlassen.

Ist doch zum :icon_kotz: solche dummen Aussagen.

PS: Davon ab, Schindluder mit DIESEN Leistungen treiben meistens Leute, die von irgendwas abhängig sind (Alkohol, Drogen). Bei dieser Personengruppe erscheint es, bis es Anzeichen für eine Heilung gibt, sinvoll, die Leistungen sofort an den Vermieter zu überweisen. Und da wird es (sofern ich es hier in meiner Stadt weiss) auch so gemacht. Natürlich auch in den Fällen, dass die Miete mehrfach im Verzug ist.
 

Arania

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
Mitglied seit
5 Sep 2005
Beiträge
17.180
Gefällt mir
178
#9
warum sollte ich mein Eigentum ( meine Altersvorsorge ) verkommen lassen,oder nichts drann Erneuern oder Reparieren
was dessen Wert verbessert oder erhält
frag mal meinen Vermieter, der tut schon seit 15 Jahren nichts mehr was das Haus erhält, und andere sehe ich da genauso, das zu klären ist nicht mein Problem, das sollte dann wohl auch die Regierung tun
 

opado

Elo-User/in
Mitglied seit
23 Jul 2009
Beiträge
91
Gefällt mir
1
#10
Hallo

Rote Socke schrieb

Denk daran wie viele hier Probleme mit den Argen haben, die zahlungsunwillig mit der KDU sind.
Dann kannst Du Dich mit der Arge befassen.


das ist doch kein Problem !

ich beauftrage meinen Anwalt sofort gegen die ARGE zu Klagen

wenn die Kosten der KDU einmal von der ARGE bewilligt wurden,hat sie auch zu ZAHLEN

solange für den Mieter ,,Hilfebedürftigkeit ,, besteht

ich gehe mal davon aus das es sich die ARGE überlegen wird gegen einen Vermieter vor Gericht zu ziehen
wei sie Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen ist

die noch zusätzlichen Kosten für Anwalt und Gericht zahlt auch die ARGE wenn sie vor Gericht verliert
und das wird sie,denn bei nichtzahlung der KDU besteht für den Mieter die Gefahr der Obdachlosigkeit
und das hat die ARGE zu vermeiden

solange keine gravierenden Gründe zur Nichtzahlung vorliegen

aber das erfährt der Vermieter oder dessen Anwalt kurzfristig von der Arge

Gruß opado
 

DomiOh

Elo-User/in

Mitglied seit
15 Mrz 2006
Beiträge
367
Gefällt mir
5
#11
Hallo

aber das erfährt der Vermieter oder dessen Anwalt kurzfristig von der Arge

Gruß opado
Glaubst du wirklich, etwas kurzfristig von der Arge zu erfahren?

die noch zusätzlichen Kosten für Anwalt und Gericht zahlt auch die ARGE wenn sie vor Gericht verliert
und das wird sie,denn bei nichtzahlung der KDU besteht für den Mieter die Gefahr der Obdachlosigkeit
und das hat die ARGE zu vermeiden
Die Arge hat auch zu vermeiden, dass man am Monatsanfang ohne was zu Essen ist. Letztes Pfingsten war meiner ARGE das ziemlich egal...
 

Mario Nette

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.345
Gefällt mir
846
#12
Schade, dass opado Mieter mindestens teilweise nicht für mündig hält. Von Vertragspartner kann da keine Rede mehr sein.

Mario Nette
 

Rote Socke

Elo-User/in

Mitglied seit
17 Sep 2005
Beiträge
1.035
Gefällt mir
62
#13
Was im Falle der Zahlungsunwilligkeit der Argen angeht, bin ich mit
opado konform.

Auf diese Weise kriegt auch mal die Mittelschicht am eigenem Leibe zu spüren wes es bedeutet von diesen ach so wohtätigen Verbrechern abhängig zu sein.

Und das ist gut für des Volkes Bildung.
 

haef

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Feb 2009
Beiträge
2.278
Gefällt mir
574
#14
@ opado

die meisten Deiner Meinungen wurde hier schon sachgerecht widerlegt.

"Mietnomaden" sind aber ein besonders Kapitel.

1. Zum einen sind das i.d.R. keine Hartz4ler oder Erwerbslose, wie denn, logischerweise, auch, da diese sich ihre "Bewegungen" "genehmigen" lassen müssen, sonst fehlen sofort die Ansprüche!
Bei "Mietnomaden" finden sich aber i.d.R. im Nachhinein keine verfolgbaren Spuren.

2. Der Begriff "Mietnomaden" ist eine, m.E. bewusste, Verunglimpfung einer Lebensweise, die in mehrfacher Hinsicht bedenklich und falsch ist.
Zum einen unterstellt man damit dem Nomadentum eine zerstörerische Absicht/Wirkung, das Gegenteil ist der Fall. Nomaden sind sehr darauf bedacht Ressourcen zu schonen, die Nachhaltigkeit ist ihre "Erfindung", da sie bei der turnusmässigen Rückkehr darauf angewiesen sind.
Zum anderen diskreditiert man damit eine Lebensweise, die sich einem jederzeitigen und umfassenden Zugriff, wie in "unserer Welt" benötigt und gewollt, entzieht.

Das Nomaden i.d.R. auch in größeren (Familien)Verbänden organisiert sind, die ebenfalls nur schwer "unter Kontrolle" zu bringen sind, macht diese Lebensweise für die "Kontrolleure" noch unsympathischer und abstoßender.

Folglich nutzt man die Gelegenheit, ein ähnliches Beisiel gab es schon einmal mit Asybewerber und "Asylanten", per Wortschöpfung diese Lebensweise zu bekämpfen.

Betrachtet man den Tatbestand der dieser Wortschöpfung zugrunde liegt, i.d.R. neben fehlenden Mietzahlungen auch oder gerade Zerstörungen und Verwüstungen, dann käme man als "vernünftiger" Wortschöpfer zu "Mietvandalismus" mit 2 Effekten.

1. das Wort trifft die Umstände, zumindest nach landläufiger Meinung, genau. Vandalen=zerstörerisches Volk zur Zeit der Völkerwanderung
2. Man tut damit niemandem mehr weh, denn die Vandalen, auch wenn diese Synonymität wohl geschichtlich ohnehin nicht richtig ist, leben nicht mehr.

fG
Horst
 

Kleeblatt

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
5 Mrz 2008
Beiträge
2.454
Gefällt mir
844
#15
Hallo

Rote Socke schrieb

Denk daran wie viele hier Probleme mit den Argen haben, die zahlungsunwillig mit der KDU sind.
Dann kannst Du Dich mit der Arge befassen.


das ist doch kein Problem !

ich beauftrage meinen Anwalt sofort gegen die ARGE zu Klagen
auf welcher Rechtsgrundlage ? Den Mietvertrag hast du mit dem Mieter, ein Rechtsverhältnis zwischen dir und dem Jobcenter, aufgrund dessen du eine entsprechende Forderung herleiten könntest, liegt nicht vor, denn der Vertragspartner der Arge ist ebenfalls dein Mieter, NICHT du.
Also, - aufgrund welchen Rechtsverhältnisses möchtest du als Vermieter gegen die Arge nun klagen ?

wenn die Kosten der KDU einmal von der ARGE bewilligt wurden,hat sie auch zu ZAHLEN
ja, aber an ihren Vertragspartner, den Mieter

solange für den Mieter ,,Hilfebedürftigkeit ,, besteht
DAS entscheidet sich aus dem Verhältnis zwischen Arge und Mieter /Arbeitslosem

ich gehe mal davon aus das es sich die ARGE überlegen wird gegen einen Vermieter vor Gericht zu ziehen
weshalb sollte sie ? Die Arge hat mit dir keinen Vertrag, zwischen Vermieter und Arge besteht keinerlei rechtsverhältnis und von dir will die Arge doch nichts, ebensowenig wie du etwas von der Arge wollen darfst.
wei sie Ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachgekommen ist
Einem Vermieter gegenüber besteht keinerlei Rechtsverhältnis aus welchem sich eine Zahlungspflicht herleiten läßt.

die noch zusätzlichen Kosten für Anwalt und Gericht zahlt auch die ARGE wenn sie vor Gericht verliert
Irrtum ! Das wird dein privatvergnügen, zumal eine solche Klage bei keinem mir bekannten Gericht angenommen werden wird, - weil DU keinerlei rechtliche Basis für deine Forderung hast.
und das wird sie,denn bei nichtzahlung der KDU besteht für den Mieter die Gefahr der Obdachlosigkeit
und das hat die ARGE zu vermeiden
Ach ja ? Die Arge ist kein Sozialverein und sie hat sich ausschließlich darum zu kümmern (soweit sie es kann und will) das der Arbeitslose in eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung kommt, nicht darum das seine Rechnungen stetig gezahlt werden.

solange keine gravierenden Gründe zur Nichtzahlung vorliegen

aber das erfährt der Vermieter oder dessen Anwalt kurzfristig von der Arge
Dann träume mal einfach fröhlich weiter, - ich sage da nur Datenschutz.

Gruß opado
Ziemlich merkwürdiges Rechtsverständnis und Glaube an die eigene "Macht".
 

haef

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Feb 2009
Beiträge
2.278
Gefällt mir
574
#16
Schade, dass opado Mieter mindestens teilweise nicht für mündig hält. Von Vertragspartner kann da keine Rede mehr sein.

Mario Nette
eben, und darum sage ich zu diesem Aspekt der "Unterhaltung", bei mir gibt es 2 Vertragspartner - meinen Vermieter und mich, BASTA! :icon_hug:

fg
Horst

was kratzt mich das Geplätscher eines "üblen, fließenden Gewässers" :icon_twisted:
 

KK aus C

Elo-User/in

Mitglied seit
10 Sep 2009
Beiträge
232
Gefällt mir
60
#18
@ kleeblatt: :icon_klatsch:

Hier in BaWü ist der Mietwohnungsmarkt sehr stark nachfrageorientiert. Das hat mehrere Auswirkungen:
- der Vermieter kann sich seinen Mieter aussuchen und tut dies anhand von ziemlich detaillierten Fragebögen und der Forderung nach den letzten 3 Gehaltsabrechnungen
- fast alle Wohnungen werden über Makler vermietet, so dass dem Mieter für eine vom Umfang her kleine (oder unnötige) Dienstleistung ein satter Betrag verloren geht
- die Vermieter werden selbst unterdurchschnittliche Wohnungen zu Fantasiepreisen los
- beim Abschluss eines Mietvertrags fordern die Vermieter hier mittlerweile: Kaution VOR ABSCHLUSS des Vertrages bar auf die Hand, Kautionsbürgschaften oder so wollen die gar nicht.
- ausserdem bei Abschluss des Vertrages SOFORT die erste Miete, auch wenn der Vertrag erst in 2 oder 3 Monaten in Kraft tritt
- Sanierung: Fehlanzeige. Auf Grund der Lage auf dem Wohnungsmarkt ist das überhaupt nicht erforderlich. Selbst notwendige Instandhaltungen werden oft auf ein nicht zu vermeidendes Mindestmaß reduziert. Eine Fahrt durch die Wohngebiete reicht, um sich davon zu überzeugen.
- die Mieten - vor allem für kleine und sehr kleine Wohnungen steigen drastisch

Das mit der kaution und der ersten Miete scheint mittlerweile bei fast allen privaten Vermietern hier in der Region üblich zu sein. Habe auch schon von Bekannten aus München gehört, dass das dort schon lange praktiziert wird.

Der neuste Trend schein zu sein, dass zusätzlich zur Kaution noch ein Bürge beizubringen ist. Und das sind, wie gesagt, keine Einzelfälle.

Ich habe gehört, ein Hartzi hat hier derzeit gar keine Chancen, überhaupt einen Vermieter zu finden, selbst wenn die ARGE die Miete direkt überweist.

LG von KK
 

Mario Nette

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.345
Gefällt mir
846
#19
Nur zwischendrin, weil KK aus C das gerade erwähnt: Wird zu einer Kaution eine Bürgschaft zusätzlich verlangt, so ist diese Bürgschaft hinfällig. Wird sie vom Mieter hingegen angeboten, dann nicht.

Mario Nette
 

pinguin

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
22 Sep 2008
Beiträge
3.900
Gefällt mir
381
#20
In Punkto Miete kann ich die Äußerung von einigen nur unterstützen; als vergangenes Jahr zum Jahreswechsel die ARGE TF Zossen meinen Weiterbewilligungsantrag hausintern verschlampt hatte, gab's erstmal auch keine Miete für den Vermieter.

Das Hauptproblem liegt bei den ARGEN selber, von denen sich einige nicht an Gesetze oder nachträglich ergangene Gerichtsurteile halten; das Problem liegt in den wenigsten Fällen am Mieter.
 

Kleeblatt

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
5 Mrz 2008
Beiträge
2.454
Gefällt mir
844
#21
Soweit ich das überblicken kann ist diese Vorgehensweise u.a. auch in Berlin, Leipzig, Dresden ect., also eigentlich im gesamten Bundesgebiet, Gang und Üblich.

Daher ist z.B. die Suche nach geegnetem Wohnraum nicht nur schwierig, insbesondere bei Umzugsverlangen seitens der Arge immer öfters unmöglich.

Steigt demnach die Miete der bisher jahrelang bewohnten Wohnung über das hinaus was die Arge für sich selbst als Höchstsumme deklariert hat, dann erfolgt die Aufforderung sich einen "angemessenen" neuen Wohnraum zu suchen.

Ist dieser seitens des Betroffenen nicht auffindbar, so zahlt er entweder die Differenzsumme von seinem Regelsatz oder aber er wird obdachlos.
Die Verpflichtung des ARBEITSLOSEN zur Eigensuche ist demnach die Basis für ggf. Obdachlosigkeit.

Solange es nicht nach Maßgabe der Arge die Aufgabe der Arge ist dem Arbeitslosen z.B. 3 Wohnungen nachzuweisen die er beziehen kann liegt der Schwarze Peter und alle Folgen einzig beim Betroffenen. Die Devise heißt, - "finde oder lebe auf der Straße".

WIE und WO zu finden UND dann noch alles zu bezahlen ist, - DIESE Antwort bleibt der Hartz IV-Gesetzgeber allerdings schuldig. Es werden auch die unzwischen (wie du beschrieben hast) mehrfachen VORABzahlungen nicht übernommen, keine Bürgschaft ect.pp.

"Friß oder stirb" ist damit gemeint.

Gut für all Jene die im eigenen Haus wohnen, - es sei ihnen gegönnt, stellt jedoch m.M. nach eine unverhältnismäßige Ungleichbehandlung dar. Der Eine ist sicher, der Andere kann jederzeit auf der Straße sitzen.
Wenn Gleiches oder Vergleichbares ungleich behandelt wird, dann ist der Gesetzgeber gefordert diesen Umstand / Zustand zu beenden.

Dafür jedoch muß geklagt werden und das nimmt heutzutage sehr viel Zeit in Anspruch, währenddessen immer mehr Menschen auf der Straße landen.
 

Mario Nette

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.345
Gefällt mir
846
#22
Wenn ein Arbeitgeber mit der Gehaltszahlung in Verzug kommt - wollen Vermieter dann auch am besten mit dem Arbeitgeber reden statt mit dem Mieter?

Mario Nette
 

Kleeblatt

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
5 Mrz 2008
Beiträge
2.454
Gefällt mir
844
#23
Wenn ein Arbeitgeber mit der Gehaltszahlung in Verzug kommt - wollen Vermieter dann auch am besten mit dem Arbeitgeber reden statt mit dem Mieter?

Mario Nette
Tja, solche grundlegenden Zusammenhänge scheinen sichtlich nicht einmal die angeblichen "Juristen" in den verdächtigen Parteien zu begreifen.

Eine Pflicht / Duldung zu Überweisung der Miete (habe ich in einem anderen Zusammenhang hier bereits mehrfach erläutert) von der Arge an den Vermieter greift in unzulässiger Weise in so ziemlich alle Vertragrechte ein.

Das könnte man dann ebensogut auf den Rententräger, die jeweilige Krankenkasse und natürlich auch den jeweiligen Arbeitgeber ausdehnen.

Die Wünsche und Vorstellung seitens z.B. der Vermieter werden dann keinerlei Grenzen der Begehrlichkeiten mehr kennen.

Das erfordert letztendlich zwingend ein Umschreiben sämtlicher Gesetze und §§ in den einschlägigen BGB.

Na dann mal viel Freude dabei.

Zuerst allerdings muß noch entsprechend das GG und die Verfassung umgeschrieben werden.

Da bin ich aber gespannt und begeistert ! :icon_lol:
 

Hopefull

Elo-User/in

Mitglied seit
29 Okt 2009
Beiträge
327
Gefällt mir
14
#24
Also irgenwie läuft dieses Thema gerade dahin, dass hier ganz viele Mieter gegen einen Vermieter antreten, damit dieser feststellen muß, dass er hier vor die Wand läuft.
Seine Einbringungen konnten wohl in (fast) jedem Punkt widerlegt werden.

Ich muß allerdings auch sagen, dass man sich zwecks folgendem Zitat:

warum sollte ich mein Eigentum ( meine Altersvorsorge ) verkommen lassen,oder nichts drann Erneuern oder Reparieren
was dessen Wert verbessert oder erhält

......viele solcher Vermieter wünschen könnte. Die Realität ist es in den meisten Fällen allerdings nicht.

Wir wohnen in einer Fußgängerzone, in der die meisten Wohnungen von Geschäftsleuten vermietet werden. Da sollte man auch annehmen, dass das EIGENTUM gehegt und gepflegt wird. Ich würde behaupten, dass es nur max 10 % der Eigentümer sind, die sich überhaupt kümmern. Von abgebröckelten Fassaden über fehlende Hausanstriche bis hin zu vergammelten, seit Jahren nicht renovierten aber viel geldeinbringenden vermieteten Ladenlokalen mal ganz zu schweigen.

Ich kann hier beide Seiten verstehen, da ich selber sowohl Vermieter als auch Mieter war und muß sagen, dass i c h irgendwie immer die A....karte gezogen habe.
Sowohl den tollen Verein "Haus und Grund" als auch den Mieterschutzbund habe ich kennenlernen müssen.
Hatte ich eine Wohnung vermietet, ging der Mieter hin und nahm eine Mietminderung vor, obwohl gutachterlich erwiesen war, dass die hohe Luftfeuchtigkeit durch FALSCHES WOHNVERHALTEN aufgetreten ist.
Jetzt als Mieterin mußte ich mir ( mangels Beweisen) gefallen lassen, dass die Vormieterin sämtliche nicht niet und nagelfesten Gegenstände, die damals bei Besichtigung noch vorhanden waren und zur Wohnung gehörten, abmontiert und entfernt hat. Selbst so lapidare Teile wie Badewannenstöpsel usw. Es war der "nackte" Wahnsinn, in welchem Zustand sie diese/unsere jetzige Mietwohnung zurückgelassen hatte.

Ich bin mal gespannt, wie unsere Politiker mit ihren neuen Plänen der Kündigungsfristen umgehen.
Senkung der Kündigungsfrist bei den Vermietern oder Anhebung derselbigen bei den Mietern.
Das Gefühl sagt mir, es wird zu einer Anhebung auf 6 statt 3 Monaten bei den Mietern rauslaufen.
Ob die Argen damit einverstanden wären bleibt mal dahingestellt.

Hopefull
 

haef

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Feb 2009
Beiträge
2.278
Gefällt mir
574
#25
trotz aller schlimmen Meldungen sollten wir die Kirche im Dorf lassen und überlegen was dagegen zu tun ist.

@ kleeblatt: :icon_klatsch:

Hier in BaWü ist der Mietwohnungsmarkt sehr stark nachfrageorientiert. Das hat mehrere Auswirkungen:
- der Vermieter kann sich seinen Mieter aussuchen und tut dies anhand von ziemlich detaillierten Fragebögen und der Forderung nach den letzten 3 Gehaltsabrechnungen
- fast alle Wohnungen werden über Makler vermietet, so dass dem Mieter für eine vom Umfang her kleine (oder unnötige) Dienstleistung ein satter Betrag verloren geht

das wird doch wohl für Genossenschaften und städt. Wohnobjekte nicht gelten?
Grundsätzlich wären dann aber auch die Maklerkosten von der ARGE zu übernehmen


- die Vermieter werden selbst unterdurchschnittliche Wohnungen zu Fantasiepreisen los

das kann man aber relativ einfach dokumentieren und dann auch an ARGE und zusätzlich Sozialausschuss, Beirat etc., zwecks Anpassung der Grenzen geben

- beim Abschluss eines Mietvertrags fordern die Vermieter hier mittlerweile: Kaution VOR ABSCHLUSS des Vertrages bar auf die Hand, Kautionsbürgschaften oder so wollen die gar nicht.

rechtlich unzulässig

- ausserdem bei Abschluss des Vertrages SOFORT die erste Miete, auch wenn der Vertrag erst in 2 oder 3 Monaten in Kraft tritt

ebenso, s.v.

- Sanierung: Fehlanzeige. Auf Grund der Lage auf dem Wohnungsmarkt ist das überhaupt nicht erforderlich. Selbst notwendige Instandhaltungen werden oft auf ein nicht zu vermeidendes Mindestmaß reduziert. Eine Fahrt durch die Wohngebiete reicht, um sich davon zu überzeugen.

einklagbar bzw. über Mietminderung, ggfls. auch Schadenersatz, erzwingbar

- die Mieten - vor allem für kleine und sehr kleine Wohnungen steigen drastisch

leider ein Problem, das viele Unistädte schon seit Jahrzehnten kennen, aber siehe zu "Fantasiepreisen"

Das mit der kaution und der ersten Miete scheint mittlerweile bei fast allen privaten Vermietern hier in der Region üblich zu sein. Habe auch schon von Bekannten aus München gehört, dass das dort schon lange praktiziert wird.

Der neuste Trend schein zu sein, dass zusätzlich zur Kaution noch ein Bürge beizubringen ist. Und das sind, wie gesagt, keine Einzelfälle.

Ich habe gehört, ein Hartzi hat hier derzeit gar keine Chancen, überhaupt einen Vermieter zu finden, selbst wenn die ARGE die Miete direkt überweist.

LG von KK
wenn wir uns, zu Recht, auf die Vertragspartnerschaft berufen, dann müssen wir auch in den sauren Apfel beissen und Rechte, die wir noch haben, gegenüber dem Vertragspartner durchsetzen, auch wenn wir davon keinen finanziellen Vorteil haben.

fG
Horst
 

Kleeblatt

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
5 Mrz 2008
Beiträge
2.454
Gefällt mir
844
#26
@ heaf
Der von dir zitierte Beitrag kam von KK aus C, NICHT von mir.

Passiert hier zwar öfters, aber bitte seid doch so lieb und achtet auf richtiges Zitieren. :biggrin:
 

haef

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Feb 2009
Beiträge
2.278
Gefällt mir
574
#27
@ heaf
Der von dir zitierte Beitrag kam von KK aus C, NICHT von mir.
Passiert hier zwar öfters, aber bitte seid doch so lieb und achtet auf richtiges Zitieren. :biggrin:
???
Zitat von KK aus C
bitte sei so lieb und achte auf die richtigen Zitate :icon_twisted:
ansonsten natürlich haef, nicht heaf und der Einfachheit halber Horst
fG
Horst
 
E

ExitUser

Gast
#28
hallole ihr lieben,

einiges hier beschriebene aus BaWü kenne ich in der art auch. das war dort aber schon vor 10-12 jahren so, also vor hartz4. manchmal frage ich mich wie ein ELO heute z.B. in heidelberg eine wohnung bekommen soll!

meine damaligen erfahrungen: 2 gute gehälter (zus. über 6500DM netto), abstandszahlung, kaution sofort bar, miete sofort ab vertrag, bürge (damals hat die BW für ihre angehörigen gebürgt, war standard), privat grundsätzlich miethai und schmieriger makler/in, öffentlicher WoBau (die allgegenwärtige SüBa) wartelisten von über 1 jahr für winzbuden. bei auszug ist die kaution grundsätzlich weg. fazit einigermaßen bewohnbar, nicht so gutes viertel ca. 50qm, damals nicht gelogen gute 1450DM warm!

ansonsten: repariert wird grundsätzlich nichts, unfreundlich, abkassierer mit strohmann (glaub dort einer nicht das der eigentümer auch wirklich der eigentümer ist :icon_kinn:) wir haben bei auszug auch erst mal geklagt.

liebe grüße von barbara
 

KK aus C

Elo-User/in

Mitglied seit
10 Sep 2009
Beiträge
232
Gefällt mir
60
#29
@ haef
Zitat: das wird doch wohl für Genossenschaften und städt. Wohnobjekte nicht gelten?
Grundsätzlich wären dann aber auch die Maklerkosten von der ARGE zu übernehmen

Genossenschaften? Städtische Wohnobjekte? Gibt es kaum noch, weil hier der soz. Wohnungsbau seit Jahren nicht mehr stattfindet. Wartezeit für ein derzeitiges Projekt: ca. 18 - 24 Monate.

Zitat: rechtlich unzulässig

Ja klar und alle wissen es. Und wie willst Du als Wohnungssuchender rechtlich dagegen vorgehen? Nein, ich zahle erst an den gesetzlich geregelten Terminen? Dann suchste noch Weihnachten 2010. Im Nachhinein klagen? Ist möglich, aber man zerüttet das MV auf diese Weise von Anfang an.

Zitat: einklagbar bzw. über Mietminderung, ggfls. auch Schadenersatz, erzwingbar

Alles richtig. Ist was für Leute mit viel Energie und Drahtseilnerven. Und Rechtsschutzversicherung und entsprechendem finanziellen Background. Ein Hartzi wie ich hat dafür kaum die Resourcen.

Zitat: leider ein Problem, das viele Unistädte schon seit Jahrzehnten kennen, aber siehe zu "Fantasiepreisen"

Und Hartz 4 hat es noch verschlimmert.

@ DieFrettchen
Zitat: bei auszug ist die kaution grundsätzlich weg.

Ja, das soll unser Vermieter grundsätzlich auch so handhaben. Habe ich auch schon von einem Bekannten und einen Arbeitskollegen zu anderen Vermietern gehört.

Hören wir auf zu Jammern und lassen wir uns nicht kleinkriegen

LG von KK
 

KK aus C

Elo-User/in

Mitglied seit
10 Sep 2009
Beiträge
232
Gefällt mir
60
#30
Also irgenwie läuft dieses Thema gerade dahin, dass hier ganz viele Mieter gegen einen Vermieter antreten, damit dieser feststellen muß, dass er hier vor die Wand läuft.
Seine Einbringungen konnten wohl in (fast) jedem Punkt widerlegt werden..... ........Die Realität ist es in den meisten Fällen allerdings nicht.

Hast ja recht. Der arme Vermieter. Er gehört wirklich zu einer Spezies, die eher selten vorkommt. Sicher so einer, mit dem man auch reden kann, obwohl er von Leistungsempfängern denkt, sie können nicht mit Geld umgehen.

.... nur max 10 % der Eigentümer sind, die sich überhaupt kümmern... abgebröckelten Fassaden über fehlende Hausanstriche .... seit Jahren nicht renovierten ... vermieteten Ladenlokalen mal ganz zu schweigen.
kann man auch hier überall sehen.

...Senkung der Kündigungsfrist bei den Vermietern oder Anhebung derselbigen bei den Mietern... auf 6 statt 3 Monaten bei den Mietern rauslaufen.
Ich denke auch, dass es auf eine allg. Angleichung der Kündigungsfristen hinauslaufen wird.
LG von KK
 

haef

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Feb 2009
Beiträge
2.278
Gefällt mir
574
#31
hallo kk,

die Antworten waren vorhersehbar und Du hast natürlich auch Recht damit, nur bei
Ist möglich, aber man zerüttet das MV auf diese Weise von Anfang an.
musste ich schmunzeln, ist ein Verhältnis das den anderen unter Druck setzt nicht schon von vornherein zerrüttet?

Hören wir auf zu Jammern und lassen wir uns nicht kleinkriegen
genau, nicht jammern - sondern klagen :icon_twisted:

fG
Horst

@ haef
Zitat: das wird doch wohl für Genossenschaften und städt. Wohnobjekte nicht gelten?
Grundsätzlich wären dann aber auch die Maklerkosten von der ARGE zu übernehmen

Genossenschaften? Städtische Wohnobjekte? Gibt es kaum noch, weil hier der soz. Wohnungsbau seit Jahren nicht mehr stattfindet. Wartezeit für ein derzeitiges Projekt: ca. 18 - 24 Monate.

Zitat: rechtlich unzulässig

Ja klar und alle wissen es. Und wie willst Du als Wohnungssuchender rechtlich dagegen vorgehen? Nein, ich zahle erst an den gesetzlich geregelten Terminen? Dann suchste noch Weihnachten 2010. Im Nachhinein klagen? Ist möglich, aber man zerüttet das MV auf diese Weise von Anfang an.

Zitat: einklagbar bzw. über Mietminderung, ggfls. auch Schadenersatz, erzwingbar

Alles richtig. Ist was für Leute mit viel Energie und Drahtseilnerven. Und Rechtsschutzversicherung und entsprechendem finanziellen Background. Ein Hartzi wie ich hat dafür kaum die Resourcen.

Zitat: leider ein Problem, das viele Unistädte schon seit Jahrzehnten kennen, aber siehe zu "Fantasiepreisen"

Und Hartz 4 hat es noch verschlimmert.

@ DieFrettchen
Zitat: bei auszug ist die kaution grundsätzlich weg.

Ja, das soll unser Vermieter grundsätzlich auch so handhaben. Habe ich auch schon von einem Bekannten und einen Arbeitskollegen zu anderen Vermietern gehört.

Hören wir auf zu Jammern und lassen wir uns nicht kleinkriegen

LG von KK
 
E

ExitUser

Gast
#32
hallole haef,

klagen ist gut in BaWü, als wir die wohnung in heidelberg 2000 kündigten (fristgerecht, gestrichen und sauber), gab es mit der anschließenden klage folgendes problem, die sog. hausverwaltung konnte nicht mal feststellen wer den nun der eigentümer wäre? tja so sind die verhältnisse bei den ":icon_party:baadensern". die haben nämlich in ca. 3,5 jahren gewechselt wie die unterhosen.

liebe grüße von barbara
 

druide65

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
24 Feb 2006
Beiträge
4.676
Gefällt mir
287
#33
In Ländchlichen Gebieten gibt es noch bezahlbare Wohnungen.

Aber kein Jobs die bezahlt werden.

Ein "gesunder Single Hartzi" ist gezwungen sich Bundesweit zu bewerben und dann auch in Kauf zu nehmen sich in Ballungsgebieten zu bewerben.

Dann wird er eingstellt....als "Einsteiger" in der Firma wird er nicht die Asche verdienen.

Nun...wovon dann die teuren Wohnungen bezahlen?
Aus eigener Erfahrung sehe ich ja das:Kaution,letzen 3 Gehaltsabrechnungen(Wovon wenn ich gerade aus der Arbeitslosigkeit wieder raus bin? :icon_mued: )Bürgen usw.

Was soll es sonst noch sein?Blut und AIDS Test?

Uns wird Mobilität vorgeschrieben ...aber wir können sie gar nicht bezahlen.....sie macht uns nur noch ärmer....
 

haef

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Feb 2009
Beiträge
2.278
Gefällt mir
574
#34
hallole haef,

tja so sind die verhältnisse bei den ":icon_party:baadensern". die haben nämlich in ca. 3,5 jahren gewechselt wie die unterhosen.

liebe grüße von barbara
na also, wenigstens "untenrum" sauber :icon_twisted:

lG
Horst
 

Eierbecher

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Sep 2008
Beiträge
331
Gefällt mir
7
#35
Nun ja, nach all dem Hin und Her hier gebe ich auch mal meinen Senf ab.

Hier im Raum Lippe gibt es noch bezahlbare Behausungen.

Meine Eltern vermieten einige Wohnungen, auch wir haben schon des öfteren mit Leuten zu tun gehabt die nicht gewillt waren die Miete zu zahlen.

Daher begrüßt mein Vater natürlich die verkürzte Form des Herausklagens.

Am liebsten sind ihm übrigens die Mieter wo die Miete direkt von der Arge überwiesen wird.

Da gibt es hier in Detmold keinerlei Probleme.

Jede "Baustelle" wird übrigens sofort erledigt.
Auch wird auf das Erscheinungsbild geachtet.

Es wird immer investiert.

Es gibt immer Solche und Andere:icon_party:

Und nochwas, die Mieten bewegen sich immer unter dem aktuellen Mietspiegel.
Lieber einen zuverlässigen Mieter der die selbige auch bezahlen kann als Jemand der sowieso pleite ist.

MfG
Eierbecher
 

MrsNorris

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
26 Jun 2007
Beiträge
1.115
Gefällt mir
8
#36
Hier ist der Wohnungsmarkt auch eine einzige Katastrophe. Ich kenne ein Ehepaar mit einer Tochter, die über beide Ohren verschuldet sind. Trotzdem finden sie eine Wohnung nach der anderen und ziehen ständig um (inklusive Miete prellen). Hauptsache, sie können einen Arbeitsplatz vorweisen.
 

Woodruff

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
25 Jun 2006
Beiträge
2.039
Gefällt mir
1
#38
auch das die ARGEN die kompletten Kosten der KDU sofort auf die Konten der Vermieter überweisen,halte ich für klug und sinnvoll
da wird dann mit diesen Leistungen kein Schindluder mehr getrieben,und der Vermieter kann sicher sein,das die Miete auch KOMMT
Ach ja?Jemand der im Job ist und gut verdient kann dir auch die Miete vorenthalten.
Das hat nichts mit H4 zu tun.
Stimmt schon, aber wer gut verdient, dessen Einkommen liegt überhalb der Pfändungsgrenze. Ein klarer Vorteil aus Sicht eines Vermieters.
 

Doink

Elo-User/in

Mitglied seit
26 Jan 2009
Beiträge
543
Gefällt mir
6
#39
@ opado

die meisten Deiner Meinungen wurde hier schon sachgerecht widerlegt.

"Mietnomaden" sind aber ein besonders Kapitel.

1. Zum einen sind das i.d.R. keine Hartz4ler oder Erwerbslose, wie denn, logischerweise, auch, da diese sich ihre "Bewegungen" "genehmigen" lassen müssen, sonst fehlen sofort die Ansprüche!
Bei "Mietnomaden" finden sich aber i.d.R. im Nachhinein keine verfolgbaren Spuren.

2. Der Begriff "Mietnomaden" ist eine, m.E. bewusste, Verunglimpfung einer Lebensweise, die in mehrfacher Hinsicht bedenklich und falsch ist.
Zum einen unterstellt man damit dem Nomadentum eine zerstörerische Absicht/Wirkung, das Gegenteil ist der Fall. Nomaden sind sehr darauf bedacht Ressourcen zu schonen, die Nachhaltigkeit ist ihre "Erfindung", da sie bei der turnusmässigen Rückkehr darauf angewiesen sind.
Zum anderen diskreditiert man damit eine Lebensweise, die sich einem jederzeitigen und umfassenden Zugriff, wie in "unserer Welt" benötigt und gewollt, entzieht.

Das Nomaden i.d.R. auch in größeren (Familien)Verbänden organisiert sind, die ebenfalls nur schwer "unter Kontrolle" zu bringen sind, macht diese Lebensweise für die "Kontrolleure" noch unsympathischer und abstoßender.

Folglich nutzt man die Gelegenheit, ein ähnliches Beisiel gab es schon einmal mit Asybewerber und "Asylanten", per Wortschöpfung diese Lebensweise zu bekämpfen.

Betrachtet man den Tatbestand der dieser Wortschöpfung zugrunde liegt, i.d.R. neben fehlenden Mietzahlungen auch oder gerade Zerstörungen und Verwüstungen, dann käme man als "vernünftiger" Wortschöpfer zu "Mietvandalismus" mit 2 Effekten.

1. das Wort trifft die Umstände, zumindest nach landläufiger Meinung, genau. Vandalen=zerstörerisches Volk zur Zeit der Völkerwanderung
2. Man tut damit niemandem mehr weh, denn die Vandalen, auch wenn diese Synonymität wohl geschichtlich ohnehin nicht richtig ist, leben nicht mehr.

fG
Horst
In Zukunft wird es dann ja wohl mehr Vermietnomaden geben und ich hoffe, dass sich das Wort dann auch mal durchsetzt, da die Medien ja imemr nur die armen armen Vermieter hervorheben und die Mieter als Nomaden abspeisen, was sich heutzutage ja schon in den Köpfen der Bevölkerung festgesetzt hat.
Hartz 4 = Mietnomade
 

haef

Elo-User/in

Mitglied seit
18 Feb 2009
Beiträge
2.278
Gefällt mir
574
#40
In Zukunft wird es dann ja wohl mehr Vermietnomaden geben und ich hoffe, dass sich das Wort dann auch mal durchsetzt, da die Medien ja imemr nur die armen armen Vermieter hervorheben und die Mieter als Nomaden abspeisen, was sich heutzutage ja schon in den Köpfen der Bevölkerung festgesetzt hat.
Hartz 4 = Mietnomade
Da hast Du mich missverstanden, ich lehne das Wort "Nomaden" in jeglichem negativen Bezug ab.

Nomaden, in allen Facetten, sind die letzten freien Menschen auf diesem Planeten, dafür gebührt ihnen Respekt und Achtung, denn dieses freie Leben ist oft nicht leicht.

fG
Horst
 

Doink

Elo-User/in

Mitglied seit
26 Jan 2009
Beiträge
543
Gefällt mir
6
#41
Da hast Du mich missverstanden, ich lehne das Wort "Nomaden" in jeglichem negativen Bezug ab.

Nomaden, in allen Facetten, sind die letzten freien Menschen auf diesem Planeten, dafür gebührt ihnen Respekt und Achtung, denn dieses freie Leben ist oft nicht leicht.

fG
Horst
Du hast wohl Recht. Wiedereinmal etwas, was die Medien bewusst als schlecht in die Hirne der Völker übertragen haben. Nun sehe ich die Sache auch anderes.

Nomaden ? Wikipedia
 
E

ExitUser

Gast
#42
Selbst wenn die Miete von der Arge direkt an den Vermieter überwiesen wird, ist sie nicht sicher, wenn der Mieter seinen Mitwirkungspflichten gegenüber der Arge nicht nachkommt und geforderte Unterlagen nicht beibringt. Dann streicht die Arge die Leistungen und die Miete wird nicht überwiesen.

Auf die Aussage eines potenziellen Mieters "Die Miete kriegen Sie direkt vom Amt, die ist sicher" kann man sich also nicht immer verlassen ....

Es gibt halt leider solche und solche ...

Grüße
Arbeitssuchend
 

Mario Nette

Star VIP Nutzer/in
Mitglied seit
13 Dez 2007
Beiträge
12.345
Gefällt mir
846
#43
Wenn schon prekäre Arbeitsverhältnisse, dann muss auch die Wohnung unsicher sein
Geschrieben von Jochen Hoff
Samstag, 28. November 2009

Die Hornissenkoalition ist zügig bei der Abwicklung der Aufträge des Kapitals. Nachdem die Arbeitsverhältnisse aller Menschen in Deutschland bewusst prekär gemacht wurden, sollen nun die Wohnverhältnisse für Mieter bis zur totalen Rechtlosigkeit in Bruchbuden gebracht werden. Der wichtigste Punkt ist die Mietminderung. Der Abzocker muss es sich in Zukunft dank schwarz/gelb nicht mehr gefallen lassen, wenn Mängel mit Mietminderung bis zur Einstellung der Mietzahlungen beantwortet werden.

Weiterlesen ...

Mario Nette
 

galigula

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
9 Jul 2008
Beiträge
1.063
Gefällt mir
61
#44
Ich habe heute eine Mieterhöhung erhalten.10 % mehr,Kaltmiete nun 365 € bei 46,5 qm.
Schicke es an Arge weiter,Ich glaube nicht,dass ich in nächster Zeit ruhig schlafen kann.
 

roterhusar

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jul 2006
Beiträge
3.339
Gefällt mir
35
#45
Haef, du musst ein lehrer sein, mit welcher geduld du versuchst zu erklären.
hier oben im Norden auf dem Land wurde ein mietspiegel von 180 plus "Betriebskosten" plus Nebenkosten max. 270 festgelegt und daraufhin kostete auch das dunkelste Kellerloch so 38qm 270€.

Mein Vorschlag ist, die Miete muss wieder in den Regelsatz rein, damit der Vermieter nicht mehr wuchern kann. Dann hört auch sein gejammer auf.
 

hergau

Elo-User/in

Mitglied seit
19 Aug 2009
Beiträge
1.103
Gefällt mir
152
#46
Das schlimmste was passieren kann, ist wenn die Miete pauschal im regelsatz ausbezahlt wird !!!!
 
Mitglied seit
5 Mrz 2007
Beiträge
1.217
Gefällt mir
162
#48
So könnte der Wohnungsanspruch für Alleinstehende auf nur noch 25 Quadratmeter beschränkt werden.
uaaaah ............. die kleinen Wohnungen sind doch oft teurer als größere Wohnungen :icon_kinn:

"Derzeit wird viel gestritten, was einer Person zusteht, Fragen wie Größe, Wohnstandard, Bad. :eek:
Bad? ........... soso ............ dann reicht wohl ne Schüssel, oder was?

weitere Sparideen gesammelt: Behinderte könnten etwa nicht mehr kostenlos Bus und Bahn nutzen dürfen, und der Zugang zu Behindertenwerkstätten könnte für alle beschränkt werden, .......
mir schwant Übles .............:icon_kotz2:
 

april

Elo-User/in

Mitglied seit
25 Apr 2010
Beiträge
439
Gefällt mir
43
#49
Selbst wenn die Miete von der Arge direkt an den Vermieter überwiesen wird, ist sie nicht sicher, wenn der Mieter seinen Mitwirkungspflichten gegenüber der Arge nicht nachkommt und geforderte Unterlagen nicht beibringt. Dann streicht die Arge die Leistungen und die Miete wird nicht überwiesen.

Auf die Aussage eines potenziellen Mieters "Die Miete kriegen Sie direkt vom Amt, die ist sicher" kann man sich also nicht immer verlassen ....

Es gibt halt leider solche und solche ...

Grüße
Arbeitssuchend
...und ergänzend dazu kann der Fall eintreten, dass der Mieter bei Arbeitsaufnahme oder anderen Gründen weniger von der Arge bekommt als er Miete zahlen muss und spätestens dann hat sich die Direktzahlung erledigt!
 

april

Elo-User/in

Mitglied seit
25 Apr 2010
Beiträge
439
Gefällt mir
43
#50
Ich habe heute eine Mieterhöhung erhalten.10 % mehr,Kaltmiete nun 365 € bei 46,5 qm.
Schicke es an Arge weiter,Ich glaube nicht,dass ich in nächster Zeit ruhig schlafen kann.
Normalerweise widerspricht man, bevor die Arge ins Spiel kommt, wenn man vorher geschaut hat, ob die Erhöhung rechtens ist. Was ist der Grund der Mieterhöhung?
 

ThisIsTheEnd

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
27 Mai 2008
Beiträge
6.027
Gefällt mir
514
#51
uaaaah ............. die kleinen Wohnungen sind doch oft teurer als größere Wohnungen :icon_kinn:
Yup, aber wo gibt es ausreichend 25qm Wohnungen? Wir werden wirklich zugemüllt mit absolut unrealistischem Schwachsinn. Millionenfache Zwangsumzüge in 25qm Wohnklos oder wie stellen sich die "Experten" das vor?

Manchmal glaub ich die Redaktionen von "Welt" und Co. trinken ne Pulle Schnaps auf Ex mit ein paar Lines Koks dazu und denken sich dann so einen Dreck aus. Widerwärtig. :icon_kotz:
 

Wossi

Forumnutzer/in

Mitglied seit
17 Jun 2010
Beiträge
1.469
Gefällt mir
291
#52
Yup, aber wo gibt es ausreichend 25qm Wohnungen? Wir werden wirklich zugemüllt mit absolut unrealistischem Schwachsinn. Millionenfache Zwangsumzüge in 25qm Wohnklos oder wie stellen sich die "Experten" das vor?

Das ist doch denen egal, obwohl sie es wissen, dass es die Wohnungen nicht gibt !
Wichtig ist doch erst einmal, z.B. die KdU darauf zu begrenzen.
Da spart man erst einmal jahrelang Gelder.
Irgendwann, nach 5 Jahren, oder vielleicht auch 10, wird dann ein oberstes Gericht feststellen, dass es nicht realisierbar ist ! :icon_kotz:

Manchmal glaub ich die Redaktionen von "Welt" und Co. trinken ne Pulle Schnaps auf Ex mit ein paar Lines Koks dazu und denken sich dann so einen Dreck aus. Widerwärtig. :icon_kotz:
.
 

zombie35

Elo-User/in

Mitglied seit
5 Apr 2010
Beiträge
114
Gefällt mir
38
#53
So wird das ewig weitergehen, weil die Masse sich nicht wehrt. Und das bedeutet im Ursprung nunmal körperliche Gewalt, auch wenn jetzt wieder alle aufschreien und lieber die Millionste Latschdemo starten. Die "Erfolge" von Latschdemos sieht man ja täglich an solchen Nachrichten.
 

alpha

VIP Nutzer/in
Mitglied seit
4 Jun 2006
Beiträge
1.197
Gefällt mir
80
#54
So wird das ewig weitergehen, weil die Masse sich nicht wehrt. Und das bedeutet im Ursprung nunmal körperliche Gewalt, auch wenn jetzt wieder alle aufschreien und lieber die Millionste Latschdemo starten. Die "Erfolge" von Latschdemos sieht man ja täglich an solchen Nachrichten.
Welche Demos ? :icon_kinn:
 
Status
Nicht offen für weitere Antworten.
Oben Unten