miete erhöht-amt zahlt nicht erhöhung-frage für eine freundin? (1 Betrachter)

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Mausie39

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hallo.ich frage hier für eine freundin.
sie wohnt seit langem in einer 2 raumwohnung und die warmmiete betrug immer 277 euro.dies ist angemessen und wurde immer gezahlt vom amt.
die miete wurde um ca 40 euro erhöht.
jetzt zalht das amt aber nicht diese erhöhung,sprich meine freundin solle es selbst zahlen von ihrem hartz 4 oder umziehen.
sie hat auch schon ein schreiben aufgesetzt deshalb an die arge und die ablehnung kam diese woche,dass die miete nur bis 277 euro übernommen wird.
jetzt eine frage bitte.hat sie denn einen anspruch auf umzugskostenbeihilfe?denn einerseits soll sie umziehen,anderseits soll sie 40 euro selbst zahlen vom hartz 4.beide dinge sind jedoch nicht möglich,da hartz 4 eh kaum reicht zum leben und der umzug nicht bezahlbar ist für sie.was kann sie tun?vielen dank im vorraus.
 

Arania

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Wenn das Amt den Umzug fordert muss es auch alle Kosten übernehmen
 

Mausie39

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also gefordert haben sie es nicht direkt.sie sagte nicht zu ihr,dass sie umziehen muss/soll.sie sagte nur,dass sie ja umziehen kann,wenn sie die 40 euro nicht selbst draufzahlen will.
ich halte das irgendwie für nicht ok.oder täusche ich mich da?
 
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Das SGB 2 spricht hier eine eindeutige Sprache:

Soweit die Aufwendungen für die Unterkunft den der Besonderheit des Einzelfalles angemessenen Umfang übersteigen, sind sie als Bedarf des allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft so lange zu berücksichtigen, wie es dem allein stehenden Hilfebedürftigen oder der Bedarfsgemeinschaft nicht möglich oder nicht zuzumuten ist, durch einen Wohnungswechsel, durch Vermieten oder auf andere Weise die Aufwendungen zu senken, in der Regel jedoch längstens für sechs Monate.
SGB 2 - Einzelnorm

Und solange steht ihr auch die erhöhte Miete zu.

Hier kann ich wirklich nur anraten, dass Deine Bekannte einen Widerspruch gegen die von Dir erwähnte schriftliche Ablehnung der Mietkostenübernahme schreibt.

Auch zur Frage der Umzugskosten gibt es unter dem gleich Link eine eindeutige Aussage:

Die Zusicherung soll erteilt werden, wenn der Umzug durch den kommunalen Träger veranlasst oder aus anderen Gründen notwendig ist und wenn ohne die Zusicherung eine Unterkunft in einem angemessenen Zeitraum nicht gefunden werden kann.
 
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also gefordert haben sie es nicht direkt.sie sagte nicht zu ihr,dass sie umziehen muss/soll.sie sagte nur,dass sie ja umziehen kann,wenn sie die 40 euro nicht selbst draufzahlen will.
ich halte das irgendwie für nicht ok.oder täusche ich mich da?
Na, das hättest Du aber auch direkt eindeutig schreiben sollen. :cool:

Wie auch immer, lese Dir mein voriges Posting durch.
 

Kerstin_K

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Die ARGE kann Deine Freundin auffordern, die Unterkunftskosten zu senken. Ein Mittel zur Senkung ist der Umzug in eine billigere Wohnung. Zunächst hat die ARGE aber die neue Miete voll zu übernehemn und Deiner Freundin für die Senkung eine Frist zu setzen, in der sie sich um die Senkung bemühen muss, z. B. durch Wohnungsssuche. In der Regel sind dies 6 Monate. Erst wenn Deien Freundin diese Frist ungenutzt verstreichen läßt, darf die ARGE die Zahlung der KdU wieder af den angemmessenen Betrag senken. Kann Deine Freundin nachweisen, dass sie sich um eine Senkung bemüht hat, dies aber nicht möglich war, z. B. weil es keine Wohnung zu den Preisen gibt, die die ARGE als angemessen betrachtet, so muss die ARGE auch über die gesetzte Frist hinausdie vollen Mietkosten übernehmen.

Die Umzugskosten sind von der ARGE vollständig zu übernehmen.
 

Mausie39

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ganz lieben dank.ihr habt mir sehr geholfen.ich werde es meiner freundin mitteilen.l.g.beate
 
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Die Mietanpassung unterliegt nicht der Zustimmung der ARGE.
Mietanpassung auf Basis Mietspiegel kann die "Angemessenheitsgrenze" nicht überschreiten, denn die Grenze ist der Mietspiegel.


Hier hat SB nur den Bescheid anzupassen.

Alles weitere ist Arbeitszeitverschwendung.

Man könnte auch annehmen, SB, der wissende, weis mehr und überweist dem Vermieter nur das was SB bewilligt.
 
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