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Mietbescheinigung trotz Mietvertrag?

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Nicht offen für weitere Antworten.

trivia

Elo-User/in

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19 Jun 2009
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#1
Hallo,

folgende Frage möchte ich an Euch richten. Ich werde in Kürze eine neue Wohnung beziehen. Nun verlangt die Arge von mir eine Mietbescheinigung und den Mietvertrag. Jedoch habe ich starke Bedenken, die Mietbescheinigung bei meinem Vermieter vorzulegen, denn ich möchte nicht, dass er von meiner Arbeitslosigkeit erfährt. Der Mietvertrag ist schon unterschrieben und kann bei der Arge vorgelegt werden. Dieser erhält auch eine genaue Aufschlüsselung der gesamten Kosten. (Außer Baujahr des Hauses und die Frage nach Modernisierung und Erweiterung des Objektes)

Kann ich nun die Vorlage der Mietbescheinigung verweigern und mich auf irgendein Urteil berufen? Zudem ist die Mietbescheinigung nicht neutral gehalten und man sieht sofort, dass es um ALG 2 geht.

Ich wäre euch für eine Antwort wirklich sehr dankbar.

Grüße

trivia
 
E

ExitUser

Gast
#2
Passieren kann Dir ja nichts, da der Mietvertrag bereits unterzeichnet ist. Bleibt evtl. die Scham oder was sonst noch an Gründen?

Gruß...
 
E

ExitUser

Gast
#3
Hallo,

folgende Frage möchte ich an Euch richten. Ich werde in Kürze eine neue Wohnung beziehen. Nun verlangt die Arge von mir eine Mietbescheinigung und den Mietvertrag. Jedoch habe ich starke Bedenken, die Mietbescheinigung bei meinem Vermieter vorzulegen, denn ich möchte nicht, dass er von meiner Arbeitslosigkeit erfährt. Der Mietvertrag ist schon unterschrieben und kann bei der Arge vorgelegt werden. Dieser erhält auch eine genaue Aufschlüsselung der gesamten Kosten. (Außer Baujahr des Hauses und die Frage nach Modernisierung und Erweiterung des Objektes)

Kann ich nun die Vorlage der Mietbescheinigung verweigern und mich auf irgendein Urteil berufen? Zudem ist die Mietbescheinigung nicht neutral gehalten und man sieht sofort, dass es um ALG 2 geht.

Ich wäre euch für eine Antwort wirklich sehr dankbar.

Grüße

trivia
Das Formular der Arge muss dafür aus datenschutzrechtlicher Sicht gar nicht genutzt werden. Du verlangst von Deinem Vermieter eine Mietbescheinigung, die alle Angaben zur Wohnung enthält und sagst ihm, dass Du sie zur Vorlage bei der Wohngeldstelle brauchst (z. B.).

Vermieter nutzen in der Regel eigene Formulare. Wenn nicht, melde Dich einfach noch mal an dieser Stelle.:icon_smile:
 

trivia

Elo-User/in

  Th.Starter/in  
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19 Jun 2009
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#4
Passieren kann Dir ja nichts, da der Mietvertrag bereits unterzeichnet ist. Bleibt evtl. die Scham oder was sonst noch an Gründen?

Gruß...
Danke für die Antwort. Ja, es ist mir wirklich nur unangenehm. Sonst hat es keine Gründe.

Das Formular der Arge muss dafür aus datenschutzrechtlicher Sicht gar nicht genutzt werden. Du verlangst von Deinem Vermieter eine Mietbescheinigung, die alle Angaben zur Wohnung enthält und sagst ihm, dass Du sie zur Vorlage bei der Wohngeldstelle brauchst (z. B.).

Vermieter nutzen in der Regel eigene Formulare. Wenn nicht, melde Dich einfach noch mal an dieser Stelle.:icon_smile:
Auch Dir danke ich für die Antwort. Es wäre nett, wenn Du dann noch ein Formular für mich hättest.:icon_smile:

Meint Ihr, dass man nicht doch irgendwie die Vorlage der Bescheinigung verweigern kann? Aus dem Mietvertrag sind ja eigentlich alle relevanten Daten zur Antragsbearbeitung vorhanden.
 
E

ExitUser

Gast
#5
...
Auch Dir danke ich für die Antwort. Es wäre nett, wenn Du dann noch ein Formular für mich hättest.
Damit Du halbwegs ruhig schlafen kannst:

Formular_Vermieterbescheinigung.pdf :icon_smile:

Meint Ihr, dass man nicht doch irgendwie die Vorlage der Bescheinigung verweigern kann? Aus dem Mietvertrag sind ja eigentlich alle relevanten Daten zur Antragsbearbeitung vorhanden.
Ich bin mir nicht sicher, aber ich meine gelesen zu haben, dass der MV nicht kopiert werden darf, wohingegen die Vermieterbescheinigung zu den Akten genommen wird. In meinem Fall war es so. Einmal abgegeben/vorgelegt und bisher nicht wieder.

Sieh Dich mal hier um. datenschutzzentrum.de

Die Ausrede mit der Wohngeldstelle klappt.
 
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