Mietbescheinigung pflicht?

Sirtalksalot

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Vom Prinzip her wäre mir eine eigene Wohnung eh das liebste, das könnte ihr mir glauben ich habe echt kein Bock mehr zuhause zu wohnen immerhin bin ich schon 29... und ich bin nicht der Hotel Mama macht es schon Typ.

Allerdings ist meine Krankheit das Problem, ich bin nicht in der Lage eine ganzen Haushalt auch wenn es nur um eine Person geht zu bestreiten.

Ich helfe natürlich zuhause mit so gut es geht, ich geh z.B. einkaufen koche das essen usw. aber da ich nur ein kleinen Teil des Haushaltes machen muss kann ich mir zeit lassen. Ich kaufe zum Beispiel ein kann mich dann ausruhen, bereite das essen, vor ruhe mich wieder eine Stunde aus etc.

Also ich bin dann nicht erschöpft, aber ich habe danach halt sehr starke schmerzen, ich bekomme zwar Morphium dafür aber das bringt es auch nicht es lässt mich die schmerzen ertragen da sind sie aber immer.

Mein Arzt sagt das ich grad in der schlimmste Phase der Krankheit bin deshalb habe ich Hoffnung das ich irgendwann endlich mich dann aus dem Haus verpi.... kann aber bis dahin geht es halt nicht.
 

Caso

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Es wäre sehr schön wenn ihr mal einen Blick auf meine Stellungnahme werfen könntet, ob das so adäquat ist und in Ordnung geht.
Betreff: Stellungnahme zu Ihrem Schreiben vom 31.07.2014

Sehr geehrte Damen und Herren,

Hiermit nehme ich zu Ihrem Schreiben wie folgt Stellung:
Zum einem ist die Aussage, daß ich seit dem 05.08.2005 in der Wohnung Adresse hier einfügen wohne, nicht zutreffend.

Ich habe von---bis eine 3-jährige Ausbildung zum Koch in Ort absolviert und dort in Ort auch gewohnt. Lediglich die Meldeadresse der Hauptwohnung habe ich noch in Ort beibehalten.

In dieser Zeit hab ich am Ausbildungsort auch Berufsausbildungsbeihilfe bezogen für die Miete, was durch Sie gern nachgeprüft werden kann.

Leider ist während meiner Ausbildung eine chronische Krankheit diagnostiziert worden und demzufolge kann ich diesen Beruf nicht ausüben.
Dank einer vom Sozialamt finanziert Maßnahme wurde mir jedoch eine 2-jährige Umschulung zum Groß- und Außenhandelskaufmanns ermöglicht und meine Eltern gestatteten mir für diese 2 Jahre umsonst wieder zuhause zu wohnen, da ich als Lebensunterhalt nur Sozialhilfe bekam.
Ich bin nun derzeit leider ganz ohne eigenes Einkommen, meine Eltern können mich aber nicht weiterhin unterstützen, sie gewähren mir nun aber Unterkunft gegen eine Mietpauschale.

Nur aus diesen Grund hab ich am 11.07.2014 einen Antrag auf eine Übernahme von Unterkunftskosten gestellt. Es ist also keinesfalls so, daß ich diesen Mietvertrag nur schloß, um höhere Sozialleistungen zu beziehen. Gegen diese Unterstellung möchte ich mich, auch im Namen meiner Eltern, entschieden verwahren.

Viel lieber würde ich mir eine eigene Wohnung suchen, aber leider bin ich zur Zeit aus gesundheitlichen Gründen absolut nicht in der Lage, einen Haushalt ohne Hilfe zu bewältigen und wir, meine Eltern und ich, denken, daß diese Mietpauschale in Höhe von 300,- die kostengünstige Lösung sei.
Ich bitte Sie, meine Stellungnahme entsprechend meiner aufgeführten Gründe zu prüfen und mir das Ergebnis als rechtsmittelfähigen Bescheid mitzuteilen.
Ggfls. muß ich dann doch andere Bemühungen anstellen.

Freundliche Grüße

Sirtalksalot
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Das wäre mein Vorschlag. Ob das Soz-amt deine genaue Krankheit wissen soll, kannst du dir ja noch überlegen. Grundsätzlich geht die das nicht unbedingt was an.
Viel Glück!
 

gizmo

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Hallo Sirtalksalot,
ich denke mal du solltest das Wochenende nutzen um dir klar zu werden was du jetzt machen willst, ich meinerseits würde den Weg zum eigenen Haushalt nicht scheuen, hier versuchen einen Wohnraum in der Nähe deiner Eltern zu bekommen.

Vom Prinzip her wäre mir eine eigene Wohnung eh das liebste, das könnte ihr mir glauben ich habe echt kein Bock mehr zuhause zu wohnen immerhin bin ich schon 29... und ich bin nicht der Hotel Mama macht es schon Typ.
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Allerdings ist meine Krankheit das Problem, ich bin nicht in der Lage eine ganzen Haushalt auch wenn es nur um eine Person geht zu bestreiten.

Das sollte nicht so das Problem werden, da eine Unterbringung in einem Pflegeheim noch viel Teurer ist. Hier wird es Hilfen für dich geben.
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Ich helfe natürlich zuhause mit so gut es geht, ich geh z.B. einkaufen koche das essen usw. aber da ich nur ein kleinen Teil des Haushaltes machen muss kann ich mir zeit lassen. Ich kaufe zum Beispiel ein kann mich dann ausruhen, bereite das essen, vor ruhe mich wieder eine Stunde aus etc.

Ich wage mal zu Tippen das du so etwas wie eine Haushaltshilfe brauchst, die dir die schweren Arbeiten und das Putzen abnimmt. Hier gibt es durchaus Hilfen für dich die auch zu Bezahlen sind von einem Kostenträger.
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Also ich bin dann nicht erschöpft, aber ich habe danach halt sehr starke schmerzen, ich bekomme zwar Morphium dafür aber das bringt es auch nicht es lässt mich die schmerzen ertragen da sind sie aber immer.
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Mein Arzt sagt das ich grad in der schlimmste Phase der Krankheit bin deshalb habe ich Hoffnung das ich irgendwann endlich mich dann aus dem Haus verpi.... kann aber bis dahin geht es halt nicht.


Bis du dir da so sicher, da scheint es aber noch verstecktest Potenzial bei dir zu geben. Du musst dir da nur Hilfe holen und dich erstmal richtig Schlau machen was da so alles Möglich ist, was du da alles an Unterstützung bekommen kannst.
Nun mal dazu wie es wirklich ist, das SOZI Amt ist zwar für dich zuständig, für das SOZI Amt bist du aber nur ein Kostenfaktor, hier werden sie Versuchen soviel Kohle zu sparen wie es geht.

Hier jetzt bitte nicht so Agumentieren das es ja schon geht weil du Zuhause wohnen kannst und deine Eltern das machen, auch das es für das SOZI Amt so billiger ist, alles was da deine Eltern leisten und dem SOZI Amt Kosten erspart wird das S Amt weiter verlangen das das deine Eltern tun müssen.

Bitte hier jetzt so aufstellen das, du mit ein wenig Unterstützung von etweiligen Kostenträgern dein Leben selber führen kannst, hier bitte auch immer die so zu sagen teuerste Variante der Unterstützung wählen, die Kostenträger werden dann schon die Kosten der Unterstützung deiner Person drücken.

Bitte auch mit deinen Eltern das mal besprechen, hier sollten sie so wenig wie nötig dann Unterstützung einbringen. Hört sich hart an, aber nur so wird es mehr Unterstützung von den möglichen Kostenträgern geben.
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Habe so den Eindruck das der Post hier eher ins SGB XII passt mit einen Ausflug zur KDU. Schlage hier vor das du dir dieses Wochendende die Zeit nimmst um zu Entscheiden was du willst und dann die hier :

Information - Schwerbehinderte / Gesundheit / Rente im Erwerbslosen Forum Deutschland

Hilfe holst und einen Post startest.

Der nächste Schritt wäre dann die KDU Richtlinie deines JC hier:

https://www.elo-forum.org/kosten-unterkunft/

zu überprüfen.

Danach kann es sein das du über das SGB IX noch Leistungen abrufen kannst.

Es werden sich auch Fragen auftun im Rahmen von:

Information - Grundsicherung SGB XII im Erwerbslosen Forum Deutschland

Wie du merkst ist das Ganze sehr Komplex, hier würde ich es so machen das ich hier mit vertrauten Personen das alles abarbeiten würde.
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Einer ersten Schritte sollte jetzt sein herauszubekommen wo du überall Hilfe herbekommen kannst, besonders aus deiner Nähe.

Hier jetzt bitte mal herausbekommen wo euer Behindertenbeauftragter sitzt. Vielleicht im Rathaus. Der kann dir bestimmt Anlaufstellen nennen die dir da weiterhelfen. Allso erstmal Input sammeln, egal was, dann Aufstellen auch bedenken das nicht alle Hilfestellung wirklich hilfreich sind, sondern nur die Kosten drücken sollen.

Mehr dann.

Ach so du solltest Unterscheiden zwichenden Dingen die du nicht kannst und Befunden von Ärzten die deine Krankheit beschreiben. Befunde etc. gehören nicht in die Hände der SB, hier sollte nur der Amtsarzt, RV und KK Zugang zu bekommen. Die Stellen werden aber versuchen jegliche Info über dich zu bekommen.
 

gila

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Ich denke auch, vorerst kannst du die Stellungnahme abschicken.
Ich würde jedoch das herausnehmen, dass du "absolut nicht in der Lage" wärest, ohne Hilfe zu wohnen.
Abmildern in "derzeit" und "vorübergehend, bis eine Besserung der Schmerzzustände zu erwarten ist" o.ä.

Gib ruhig an, dass du dir in "absehbarer Zeit" eine eigene Wohnung suchen möchtest und hier JETZT SCHON um Auskunft bittest, wie die Mietrichtlinien im Bezug der Grundsicherung sind, was zu beachten ist und auch darauf aufmerksam machen, dass du für einen Umzug volle Kostenübernahme für Wohnungs-SUCHE, Unterstützung durch Helfer etc. benötigst :icon_hihi:

Bei der Aussicht auf die Kosten, die sie DANN zu gewähren hätten, wird so ein "Amt" schon mal "einsichtig", dass die jetzige Situation für sie wohl die allerbilligste ist.

Als letzten Satz würde ich hinzufügen, dass eine weitere Auseinandersetzung bei eigentlich KLARER Rechtslage für dich gesundheitlich sehr belastend ist und du - sollte die Angelegenheit nicht nun umgehend erledigt werden - auf anwaltliche Hilfe zurückgreifen musst.

Auch DAS mögen die nicht so gerne ...

Für deine Pläne, irgendwann alleine zu wohnen, stimme dich mal "optimistisch" und versuche es je nach Gesundheit "planvoll" anzugehen!

Du kannst auch beim Sozialamt anfragen, wer bei Euch in der Stadt oder im Kreis zuständig ist für das "Persönliche Budget". Die müssen das wissen - die ham damit immer zu tun.
Hier in Bayern/München z.B. ist es der "Bezirk Oberbayern"

BMAS - Persönliches Budget

Persönliches Budget - einfach teilhaben - Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Du kannst dir durch Nachfrage bei Institutionen, die sich mit einem "betreuten Einzelwohnen" befassen, nachfragen nach Adressen von Sozialpädagogen/Sozialbetreuern, die dich bei der Beantragung des PB unterstützen können.
Anstatt dass Du eben in einem "Heim" wohnst, unterstützt das PB durch konkrete finanzielle Hilfen dich dabei, eigenständig (ob bei den Eltern oder in eigner Wohnung) zu leben - der Bedarf, der in einem "Heim" oder einer Tagesstätte entstünde, wird hier errechnet und zugrunde gelegt - du kannst einen Sozialarbeiter/Dienst (es gibt hier auch unabhängige Dienstleister - den Bezirken sind die bekannt!) an die Seite bekommen, den DU dann bezahlst, mit dem du individuell Stunden vereinbarst, an denen er dich z.B. besucht, mit dir deine Problematiken bespricht, dich zu Ärzten begleitet, auf Ämter wenns sein muss ... und darüber hinaus auch bei der Beantragung des PB unterstützt und deine Bedarfe vertritt.

Das kann z.B. sein: eine Einkaufshilfe, die für dich oder mit dir einkaufen geht, Begleitung zu Veranstaltungen, wenn du Kontakt haben willst zu Nicht-Behinderten (Verein, Sport) etc. etc. auch Mitgliedsbeiträge etc. - eben Dinge, die dir eine TEILHABE am Leben in der Gemeinschaft ermöglichen.
Du verwaltest dieses Geld selbst und "kaufst" dir die besprochenen Hilfen dann ein.

Das solltest du dir - so jung wie du bist - nicht entgehen lassen!
Seit meine Tochter ein PB hat, passiert ganz viel Positives in ihrem Leben und das unterstützt sie sehr!
 

Sirtalksalot

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Huhu ihrs ,

Sorry das ich mich solange nicht gemeldet habe, ich hatte ein sehr bescheidenes Wochenende und Wochenstart.

Allerdings hatte ich dadurch sehr viel Zeit zum nachdenken, und erst einmal zu dem Schluss gekommen die Stellungnahme abzugeben.
Vielen Dank für die Verbesserung Vorschläge.

Zum Thema PB vielen vielen Dank für den Tipp Gila, ich wusste gar nicht das es so etwas gibt und werden mich morgen darüber informieren und sollte ich so etwas bewilligt bekommen, nächstes Jahr ausziehen wenn der Antrag auf Miete für zuhause absegnet wird.
Falls nicht werde ich das dann sofort tun^^
Das wäre soooo genial und dadurch habe ich auch wieder ein bisschen Hoffnung auf Eigenständigkeit :icon_mrgreen:

Ich hab auch Herausgefunden das es hier einen Verband gibt der Menschen wir mir Hilfe anbietet genaueres werde ich morgen erst erfahren (wo, Öffnungszeiten usw.) und mich dann dort auch melden.
Es geht also vorwärts !
 

Sirtalksalot

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Falls ihr nochmal euch nochmal die untere abgeänderte Hälfte anschauen wollt.

Leider hat sich herausgestellt das ich aufgrund meiner Krankheit, wofür ich nun auch ein Behindertenausweis und eine ärztliche Bestätigung bekommen haben das ich langfristig nicht arbeitsfähig bin, die Umschulung beenden musste.

Aus diesen Grund hab ich am 11.07.2014 einen Antrag auf eine Übernahme von Unterkunftskosten gestellt. Da aus diesen 2 Jahren nun wahrscheinlich eine längere Zeit werden wird die ich bei meinen Eltern lebe, da ich zumindest zurzeit sehr auf Hilfe angewiesen bin.

Ansonsten würde ich mir lieber eine eigene Wohnung suchen, aber leider bin ich im Moment nicht in der Lage einen Haushalt ohne Hilfe zu bewältigen und wir , meine Eltern und ich, uns dachte das dieses die kostengünstigste Methode sei.

Falls es mir in absehbarer Zeit besser gehen sollte, werde ich mich natürlich um eine eigene Wohnung bemühen und es wäre sehr freundlich von ihnen wenn sie mir vielleicht dann schon einmal Auskunft darüber erteilen könnten wie die Mietrichtlinien im Bezug auf Grundsicherung sind und was zu beachten ist. Außerdem würde ich Hilfe benötigen bei der Kostenübernahme des Umzuges, Unterstützung durch Helfer etc. Außerdem hätte ich dann gerne etwaige Informationen über eine Unterstützung durch eine Haushaltshilfe usw.

Ich hoffe sie glauben mir das ich wirklich lieber alleine in meiner eigenen Wohnung leben würde anstatt mit 29 Jahren noch bei den Eltern.

Da eine weitere Auseinandersetzung bei eigentlich klarer Rechtslage für mich gesundheitlich sehr belastend ist - sollte die Angelegenheit nicht nun umgehend erledigt werde - werde ich leider auf anwaltliche Hilfe zurückgreifen müssen, ich hoffe sie nehmen mir das nicht übel.
 

Caso

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Falls ihr nochmal euch nochmal die untere abgeänderte Hälfte anschauen wollt.
Es kann ja nach dieser Stellungnahme nur ein entweder JA oder NEIN geben. Wenn die 300,- abgelehnt werden (was ich mir nicht vorstellen kann), hast du die Alternative, dir von deinen Eltern kündigen zu lassen.
Dann gehst du eben den anderen Weg---mit Hilfe des Vereins, mit dem Antrag aufs PB und dann bald dem Umzug in eine eigene Unterkunft.
Werden die 300,- als KDU akzeptiert---bleibt dir AUCH dieser Weg!!
Zu verlieren hast du also nichts!
Alles Gute für dich!
 

gila

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Also der letzte Satz .... 'ich hoffe Sie nehmen es mir nicht übel' ist ja gut gemeint und 'niedlich,' gehört da aber echt nicht rein.
Du bist nicht auf deren Freundlichkeit angewiesen. Die sollen nur die Gesetze ordentlich ausüben.
Und ich wäre weniger persönlich, also keine Aussagen wie lange du evtl d s heim bist und aus Hilfe angewiesen bist etc.
Glaub mir die kommen sonst auf die nächsten Ideen!

Fakt ist, durch Urteile belegt, auch in einer 'WG' hat man Anspruch auf KdU bis zur Richtlinie wie ein Singlehaushalt.
Hast du eine PAUSCHALE im Vertrag, ist die zu übernehmen.
Vorlage weiterer Nachweise nicht nötig.
 

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@TE (aus aktuellem Anlass):

Weiterer Tipp gegen den "Kürzungswahn" der Sozialämter:


Kassel – Behinderte und Pflegebedürftige Sozialhilfeempfänger bekommen auch dann den vollen Regelsatz, wenn sie im Haushalt von Freunden oder Angehörigen versorgt werden. Die verbreitete Kürzung der Leistungen auf 80 Prozent ist verfassungswidrig, wie am Mittwoch das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel entschied. (Az: B 8 SO 14/13, B 8 SO 31/12 und B 8 SO 12/13)

aus

https://www.elo-forum.org/aktuelle-entscheidungen/135525-bsg-az-so-14-13-so-31-12-so-12-13-anspruch-regelbedarfsstufe.html

Ggf. also einen Überprüfungsantrag stellen!
 

gila

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Leider muss man das oft trotzdem einklagen!
Das stimmt leider - dann ist es aber gut zu wissen, dass man hier Rechte HAT!
Leider lassen sich Tausende Bürger immer wieder ins Bockshorn jagen ...:icon_frown:
 

Sirtalksalot

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Huhu,

Sorry das ich mich solange nicht gemeldet habe, hatte viel um die Ohren.
Ich wollte mich nur noch einmal herzlich bei euch allen bedanken und mitteilen das die KDU nun nach der Stellungnahme genehmigt wurde.

Also VIELEN DANK euch allen für die Hilfe!!!

Mit freundliche Grüßen

SirTalksalot
 
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