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Mietangebot incl. allen Kosten, nicht aufschlüsselbar, da WG?

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aeolos

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#1
Habe nun nochmal eine Frage; möchte umziehen nach Norderstedt (ca. 140 km weiter weg,anderes Bundesland);dort ist der Höchsatz der KdU 376,80 Bruttokaltmiete/40 qm. Ich habe nun ein Mietangebot für zwei Zimmer+Bad innerhalb eines Einfamilienhauses, also WG-ähnlich; kostet 450,- € alles incl., auch Internet+Telefon.
Möchte dort wohnen und war heute bei ARGE Norderstedt, um Wohnungsangebot abzugeben bzw. prüfen zu lassen. Ausdruck von WG-Angebot wurde nicht so akzeptiert. Die FM bestand auf Aufschlüsselung der Mietkosten. Auf meinen Einlass, dass das nicht nicht möglich sei, kam die patzige Antwort, dass dann dieser Antrag nicht bearbeitet werde! Ausserdem sei die Miete sowieso zu hoch und ich solle mich anderweitig umschauen.
Muss zum 01.02.aus meiner jetzigen Wohnung raus und bin froh, aus der Entfernung was gefunden zu haben.Will am Sonntag den Mietvertrag unterschreiben sonst ist die Bude weg. Fragen:
1. Kann die FM darauf bestehen, dass die Miete aufgeschlüsselt wird? Bin ja sicher nicht die einzige, die in eine WG einzieht und eine Pauschalmiete bezahlt.
2. Meine, dass die qm-Zahl nicht 40, sondern zwischen 45 und 50 liegt o. kann das jeder Kreis selbst beschliessen?
3. Wenn ich die Aufschlüsselung vornehmen würde/könnte, kann trotzdem keine Abrchng erfolgen, da einfach keine separaten Zähler vorhanden sind.
Würde eine solche Aufschlüsselung realistisch sein:
Heizung 50,-- (ist das zu hoch? gibts da eine Pauschale?),Strom 15,84 (stimmt diese Pauschale?), Warmwasser 6,79, DSL/Telefon/TV 20,--.
Komme dann auf eine Bruttokaltmiete von ca.€360,--.
Ist das jetzt logisch richtig?
4. Wiie soll ich das jetzt besser anstellen: bei Pauschalmiete bleiben oder versuchen, in den Mietvertrag die obige Aufschlüsselung reinzunehmen.
Die FM murmelte dann noch irgendwas von Beweispflicht - hier bezogen auf Nebenkosten - was soll das?
Vielen lieben Dank für eure Hilfe......
 

Mario Nette

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#2
Dass die ARGE denn Antrag sonst "nicht bearbeitet", ist nicht hinnehmbar. Sie müsste, wenn sie nicht konform geht, den Antrag ablehnen. Eine Ablehnung ist eine Bearbeitung.

Die maximal zulässige Größe der Unterkunft ist kommunal unterschiedlich - vielleicht findest du hier die Angemessenheitskriterien der Zielstadt: http://www.elo-forum.org/kosten-unt...linien-unterkunftskosten-erstausstattung.html

ARGE kann zwar verlangen, dass die Mietkosten aufgeschlüsselt werden, aber der Vermieter kann immer noch selbst bzw. einvernehmlich mit dem Mieter entscheiden, wie er seinen Mietvertrag ausgestaltet. Ob derlei Mietverträge problemlos von der ARGE verarbeitet werden können, kann ich nicht sagen.

Beweispflicht: Ja, das wollen die immer wieder mal. Es läuft darauf hinaus, dass die ARGE dich damit konfrontieren wird, dass du den Mietvertrag des Hauptmieters vorlegst, damit die ARGE prüfen kann, ob die im Untermietvertrag stehenden Zahlen plausibel sind oder sich der Hauptmieter "bereichert". Allerdings ist mir kein Gesetz bekannt, welches eine Bereicherung untersagt. Natürlich muss der Hauptmieter den Gewinn versteuern (davon habe ich nicht wirklich Ahnung), aber ob er das macht oder nicht, das ist weder dein noch der ARGE ihr Bier.

Mario Nette
 

aeolos

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#3
Vielen Dank für die Antwort. Kann mir noch jemand helfen, was die Aufschlüsselung der Nebenkosten betrifft? Soll ich den Vermieter bitten aufzuschlüsseln oder nicht?
Der Vermieter ist der Hausbesitzer und ich bekomme einen Mietvertrag für zwei Zimmer und ein Bad des Hauses, in dem noch eine andere Person mitwohnt und die Küche gemeinsam benutzt wird.
Ich weiss wirklich nicht, was ich jetzt tun soll! Was passiert, wenn ich den Mietvertrag unterschreibe und der FM lehnt die Wohnung ab - obwohl sie qm- und mietemässig im 'ARGE-Rahmen' liegt?
FM meinte ich solle doch einfach irgend eine andere Wohnung nehmen, sprich billigere Wohnung.
Habe einfach keine Zeit mehr und auch kein Geld um mir noch was anderes zu suchen,
Bahn Schleswig-Hamburg kostet jedes Mal 33Euro!
Help!! Danke!
 

ethos07

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#4
Vielen Dank für die Antwort. Kann mir noch jemand helfen, was die Aufschlüsselung der Nebenkosten betrifft? Soll ich den Vermieter bitten aufzuschlüsseln oder nicht?
Der Vermieter ist der Hausbesitzer und ich bekomme einen Mietvertrag für zwei Zimmer und ein Bad des Hauses, in dem noch eine andere Person mitwohnt und die Küche gemeinsam benutzt wird.

Sinnvoll scheint mir, wenn die Nebenkosten gemäß anteiligen qm aufgeschlüsselt würden.

Wobei m.W. es eh besser ist, ihr würdet beide je einen regulären Untermietvertrag erhalten, falls das möglich ist.

Tipp am Rande: Ich 'beruhige' die ARGE in solchen Fragen immer mit möglichst umfänglichen hübsch auf ordentlich & offiziell hochgetrimmten Tabellen - aus wenig wird so etwas Wichtiges, womit sie sich beschäftigen darf ;-).
Damit beugst du vermutlich auch sog. Hausbesuchen des externen Prüfdienstes deiner ARGE - ugs. Schnüfflerdienste - vor.

Ich weiss wirklich nicht, was ich jetzt tun soll! Was passiert, wenn ich den Mietvertrag unterschreibe und der FM lehnt die Wohnung ab - obwohl sie qm- und mietemässig im 'ARGE-Rahmen' liegt?
FM meinte ich solle doch einfach irgend eine andere Wohnung nehmen, sprich billigere Wohnung.

Dann bezahlt die ARGE nur die KdU die du bisher erhalten hast.

Habe einfach keine Zeit mehr und auch kein Geld um mir noch was anderes zu suchen,
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Falls dir die ARGE die KdU nach dem Umzug verweigert , muss man dann sofort weitersehen.
 
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#5
Sinnvolle Aufschlüssselung???
Hier zählt nur der Mietvertrag. Will der Vermieter nicht aufschlüsseln, dann hat ARGE Pech. Bei diesem Mietangebot / Mietvertrag ist noch nicht einmal ein Ausweis der Heizkosten(vorauszahlung) notwendig.

Für SB: Eine Aufschlüsselung einer Bruttomiete macht keinen Sinn. Es gibt keine Abrechnung.

Nebenleistungen wie Internet würde ich nicht im Mietvertrag mit Preis versehen. Dazu ändert sich dort zu schnell zu viel. Ich würde den Anschluss gar nicht erwähnen.
Nur den Strom würde ich mit einem Fixwert von 10,--€ bewerten.
 
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