Miet Endabrechnung vom vorherigen Jahr ( Was nun?)

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Tigerman

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Hallo,

ich beziehe SGB X II Leistungen. Habe nun meine Miet Endabrechnung vom

vorherigen Jahr erhalten und ein Guthaben von etwas über 200€.

Meine Frage ist nun, darf ich dieses Geld behalten?

Falls nein wie wäre denn dann das weitere vorgehen?
 

doppelhexe

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wenn das jobcenter die volle miete übernimmt, du also selbst keinerlei zahlungen der miete leistest, dann werden dir diese 200€ auf denen bedarf angerechnet, das heisst, du bekommst nächsten monat (oder den monat darauf) 200€ weniger leistung überwiesen.

du musst diese abrechnung im jobcenter einreichen.

LG
 

Tigerman

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Den Hauptteil von der Miete trägt auch das Sozialamt dies ist richtig.

Das Problem ist nur, es heißt meine Wohnung wäre nicht angemessen.

Damit wird die Miete nicht voll übernommen, sondern ich muss von von den 399€

ungefähr 15€ selbst noch mit dabei packen.


Wie sieht das Ganze denn in diesem Fall dann aus?

Trotz alle dem muss ich damit rechnen das mir die 200€ als sogenanntes

Einkommen angerechnet werden?
 

Tigerman

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Sorry war mein Fehler. Damit war ja meine Frage beantwortet.

Da lasse mich überraschen was da auf mich zu kommt. Also dürfte es ja in dem

Fall nicht angerechnet werden da ich ja 15€ von mir aus zur Miete noch mit

beisteuere.
 

Tigerman

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AW: Miet Endabrechnung vom vorherigen Jahr UPDATE !!!!!!

So war vor 2- 3 Tagen beim Sozialamt und wollte die Sache klären.

Obwohl ich die etwas über 15€ von meiner Grundsicherung zur Miete zu zahle (Da Wohnung angeblich nicht angemessen ist) wollen die trotz alle dem

das einmalige Guthaben aus der Miet - Endabrechnung als Einkommen anrechnen für den nächsten Monat.

Was nun ?
 

Helga40

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Nun, entweder, du weist das Sozialamt gleich mal auf diese Rechtsnorm hin:

Einkünfte aus Rückerstattungen, die auf Vorauszahlungen beruhen, die Leistungsberechtigte aus dem Regelsatz erbracht haben, sind kein Einkommen.
SGB 12 - Einzelnorm

BEVOR die den Änderungsbescheid erlassen

oder

du gehst nach Erlass des Bescheides gegen diesen mit o. g. Begründung in Widerspruch.
 
E

ExitUser

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WENN nicht die volle Miete vom Sozialamt übernommen wird, ist hier die Frage WAS nicht vom Sozialamt übernommen wurde!

WENN lediglich die Kaltmiete als zu hoch bezeichnet wurde (unangemessen) und die Neben-und Heizkosten komplett übernommen wurden, ist ein eventuelles Guthaben aus den Neben- oder Heizkosten auf den nächsten Monat in voller Höhe anzurechnen.

WENN allerdings die Neben- und/oder Heizkosten als zu hoch bezeichnet wurden (unangemessen), dann sind die 15€ im Monat von der Gutschrift abzuziehen, da dieser Betrag ja aus der Regelleistung gezahlt wurde (wie Helga 40 ja schon geschrieben hat.

SOLLTE ein Kombination bestehen, Kaltmiete sowie Heizkosten beides unangemessen, muß natürlich der Betrag, der auf zu hohen Nebenkosten erfolgte, ausgerechnet werden.

WAS das Jobcenter zuviel gezahlt hat, steht diesem zu.
WAS das Jobcenter nicht gezahlt hat, steht diesem nicht zu.

Gruß
Wanda
 

Tigerman

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WENN nicht die volle Miete vom Sozialamt übernommen wird, ist hier die Frage WAS nicht vom Sozialamt übernommen wurde!

WENN lediglich die Kaltmiete als zu hoch bezeichnet wurde (unangemessen) und die Neben-und Heizkosten komplett übernommen wurden, ist ein eventuelles Guthaben aus den Neben- oder Heizkosten auf den nächsten Monat in voller Höhe anzurechnen.

WENN allerdings die Neben- und/oder Heizkosten als zu hoch bezeichnet wurden (unangemessen), dann sind die 15€ im Monat von der Gutschrift abzuziehen, da dieser Betrag ja aus der Regelleistung gezahlt wurde (wie Helga 40 ja schon geschrieben hat.

SOLLTE ein Kombination bestehen, Kaltmiete sowie Heizkosten beides unangemessen, muß natürlich der Betrag, der auf zu hohen Nebenkosten erfolgte, ausgerechnet werden.

WAS das Jobcenter zuviel gezahlt hat, steht diesem zu.
WAS das Jobcenter nicht gezahlt hat, steht diesem nicht zu.

Gruß
Wanda
Also bei mir ist folgendes:

1. Eine Kürzung habe ich bei den Unterkunftskosten (Damit ist die Kaltmiete gemeint)

2. Jeweils noch einmal eine Kürzung in den Nebenkosten wegen Unangemessenheit

Dann müsste ja eigentlich die Variante 2 in meinem Fall gelten oder?
 

MissRuhrpott

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Also bei mir ist folgendes:

1. Eine Kürzung habe ich bei den Unterkunftskosten (Damit ist die Kaltmiete gemeint)

2. Jeweils noch einmal eine Kürzung in den Nebenkosten wegen Unangemessenheit

Dann müsste ja eigentlich die Variante 2 in meinem Fall gelten oder?
Da können wir nur spekulieren,denn - eine "Miet-Endabrechnung" gibt es nicht :icon_evil:

Handelt es sich um die Heiz- oder Betriebskostenabrechnung?
 

Tigerman

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Da können wir nur spekulieren,denn - eine "Miet-Endabrechnung" gibt es nicht :icon_evil:

Handelt es sich um die Heiz- oder Betriebskostenabrechnung?

Es handelt sich um die Heiz und Betriebskostenabrechnung so zu mindest die Überschrift der Rechnung.

Nur ändert die Bezeichnung leider nicht mein Problem. :icon_sad:
 
G

Gelöschtes Mitglied 30227

Gast
Wo kommt den das Guthaben her?
Einfach alles einzeln gegenüberstellen.

Miete, Heizkosten, Betriebskosten, Strom.
Guthaben oder Nachzahlung erwirtschaftet.
 

MissRuhrpott

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Es handelt sich um die Heiz und Betriebskostenabrechnung so zu mindest die Überschrift der Rechnung.
Das ist doch schonmal was :wink:

Ein evtl. Heizkostenguthaben wird zunächst mal zugunsten des Amtes herausgerechnet.
Das (Rest)guthaben fließt bis zur Deckung der anerkannten NK auch dem Amt zu.
Was dann übrig bleibt,ist Deins.

Je nach Höhe der Beträge muß das auch nicht den NK-Anteil (der Kaltmiete-Eigenanteil bleibt hier unberücksichtigt) in den 15,- mal x Monate ergeben,das kann u.U. auch geringer ausfallen.
 

Helga40

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Ein evtl. Heizkostenguthaben wird zunächst mal zugunsten des Amtes herausgerechnet.
Das (Rest)guthaben fließt bis zur Deckung der anerkannten NK auch dem Amt zu.
Was dann übrig bleibt,ist Deins.

Je nach Höhe der Beträge muß das auch nicht den NK-Anteil (der Kaltmiete-Eigenanteil bleibt hier unberücksichtigt) in den 15,- mal x Monate ergeben,das kann u.U. auch geringer ausfallen.
Manchmal frage ich mich, ob denn überhaupt mal gelesen wird, was vorher schon geschrieben wurde.

Es geht hier ums SGB XII!

Und da gilt, ich zitiere NOCHMALS:

Einkünfte aus Rückerstattungen, die auf Vorauszahlungen beruhen, die Leistungsberechtigte aus dem Regelsatz erbracht haben, sind kein Einkommen.
 

MissRuhrpott

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Heißt also,daß einem HE immer die gesamte Gutschrift nicht angerechnet werden kann,auch wenn sein Eigenanteil an den Vorauszahlungen diesen Betrag nicht erreicht?
 

Helga40

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Wenn du mit "HE" einen Empfänger von Leistungen nach dem SGB XII meinst, dann ist es dort so, dass Guthaben in der Höhe, wie dieser selbst geleistet hat (also in der Höhe, wie das Sozialamt KdUH nicht als Bedarf berücksichtigt hat) nicht angerechnet werden darf.

Wie du darauf kommst, das gar nichts angerechnet werden darf, entgeht mir.
 

MissRuhrpott

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Wenn du mit "HE" einen Empfänger von Leistungen nach dem SGB XII meinst, dann ist es dort so, dass Guthaben in der Höhe, wie dieser selbst geleistet hat (also in der Höhe, wie das Sozialamt KdUH nicht als Bedarf berücksichtigt hat) nicht angerechnet werden darf.
Genau das meinte auch ich in meinen Ausführungen :wink:
Ich wollte lediglich nahebringen,daß sehr wohl ein Teil der 200,- angerechnet werden darf und den Rechenweg darstellen (vermutlich nur mißverständlich gelungen,mit mehr und konketen Zahlen ist das einfacher).
Da TE danach fragte,ob er das komplette Guthaben behalten kann,und von 15,- Eigenanteil ausgeht,was hier nicht richtig ist,habe ich weiter ausgeholt.Andernfalls hätte Dein Verweis auf die Einzelnorm sicher vollkommen ausgereicht.

Wie du darauf kommst, das gar nichts angerechnet werden darf, entgeht mir.
Da Du oberes moniert hast,schlussfolgerte ich zunächst dies,war aber nicht wirklich überzeugt,darum die Nachfrage.

Danke für die Rückmeldung!
 
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