Midijob & Minijob

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Joshma

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Hallo zusammen !

Ich habe im August einen Minijob gefunden. Der Arbeitgeber ist mit mir zufrieden und hat meinen Minijob seit November in einen Midijob umgewandelt. Nun darf ich 800€ steuerfrei verdienen, zahle aber Sozialabgaben und bekomme für 100 Std. rund 630€ netto. Die Arge stockt auf ...

Der neue SB ist von meinen Eigenbemühungen begeistert und grundsätzlich sehr umgänglich. Er möchte aber, dass ich mir zusätzlich nen Minijob suche und macht mir diesbezüglich auch keine Vorschriften, wie oft ich mich bewerben soll. So weit, so gut. Ich habe 3 feste Tage die Woche und springe an den Anderen, ab und an für kranke Kollegen, oder als Urlaubsvertretung ein - ergo, gestaltet sich die Minijobsuche eher schwierig. D.h. ich könnte mir nur für Samstag / Sonntag was suchen und wäre dann trotz ner 7-Tage-Woche, auf Hilfe angewiesen.

Ich drehe mich quasi im Kreis und sehe mich gesundheitlich auch nicht in der Lage, 7 Tage die Woche zu ackern.

Habt Ihr ne Idee / nen Rat für mich ?

Danke & VG
Josh
 
S

silka

Gast
@Joshma,
was dein SB von dir verlangt, hast du wie leider ganz viele andere auch mißverstanden.
Der hat nicht gasagt, daß du an 7 Tagen ackern sollst.
Ganz sicher nicht!
Der hat dir ans Herz gelegt, deine Hilfebedürftigkeit (aufstock-Alg2) weiter zu verringern.

Hast du also noch nicht mal eine Eingliederungsvereinbarung, wo Genaueres drin steht?
Wunderbar!

Du tust also, was der verlangt.
Du bemühst dich. Das ist doch kein Ackern!

Mein Rat?
Bemühe dich weiter.
Erst, wenn etwas Schriftliches vereinbart ist, mußt du deine Bemühungen auch nachweisen. Meistens jedenfalls.

Also schön ruhig den Job ausfüllen, und dann bemühen.
Auch schön ruhig.
 

Joshma

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Hallo & danke für die Antwort.

Ich habe Nichts missverstanden ! Klar, hat mich mein SB nicht dazu
aufgefordert, 7 Tage die Woche arbeiten zu gehen. Es geht um die Veringerung meiner Hilfebedürftigkeit...

Nur wie gesagt, wenn in regelmäßig / unregelmäßig, an 5 Tagen die Woche
meinem Midi-Job-Arbeitgeber zu Verfügung stehe, wann - ausser Samstag und Sonntag, soll ich noch einen 400-Job ausüben, nachts ?

Deshalb schrieb ich, dass ich weder 7 Tage die Woche ackern möchte, noch mich gesundheitlich dazu in der Lage fühle.

Den Midijob, habe ich während des letzten Bewilligungszeitraums angefangen
( es gab eine EGV, nix dramatisches, Eigenbemühungen vorlegen ).
Zu Ende Dezember läuft er aus. Die Folgebewilligung habe ich bereits bekommen. Bisher, wurde ich noch nicht ins Jobcenter eingeladen. Der Wisch wird in den nächten Tagen, sicher im Briefkasten sein. Ich bin schon gespannt, was in der neuen EGV steht.

Also abwarten und Tee trinken ;-)

Josh
 
R

Rounddancer

Gast
Probiere es einfach. Oder versuch, den jetzigen Job durch Lohnerhöhung, z.B. nach der Einarbeitungs-, oder Probezeit, und/oder durch Erweiterung Deiner Einsatzstunden so aufzubohren, daß Du Deinen Lebensunterhalt wieder voll selbst verdienen kannst.

Hin und wieder gibt es auch Minijobs, die man machen kann, wenn man Zeit hat.
Auch gibt es die Möglichkeit, z.B. bei MyHammer: Bewertete und qualifizierte Handwerker & Dienstleister. Einzelaufträge wür irgendwas an Land zu ziehen.

Irgendwo gibt es auch eine Seite, da kann man alles anbieten, was man für fünf Dollar machen würde, also Miniaufträge, etc.

Und natürlich kannst Du, auch das ist zeitunabhängig, im Empfehlungsmarketing arbeiten,- oder als Energieberater Menschen und Betrieben helfen, Geld zu sparen bei Strom, Gas und Telekommunikation. Und so weiter.
 

ela1953

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Bei 25 Stunden in der Woche brauchst du nicht Samstags oder Sonntags arbeiten. Du kannst auch einen Minijob an den Arbeitstagen machen.

z.B. morgens die Tageszeitung zustellen passt auf fast alle anderen Arbeiten. Du kannst auch Bewerbungen schreiben, bei denen du 40 Stunden arbeiten kannst, oder 25 mit einem höheren Stundenlohn.

Es geht ja nur um die Bemühungen, also dass du dich kümmerst, mehr zu verdienen.

Wenn das aber so einfach wäre, gäbe es nicht so viele Arbeitslose, bzw. Aufstocker.
 
S

silka

Gast
Ich hab das schon verstanden, @Joshua
Es ist trotzdem zunächst nichts weiter verlangt, als daß du dich bewirbst.

Ich bezeichne das Bewerben nicht als ackern und es muß auch nicht in Schichten passieren.
Was gehen dich im Moment die Aufstocker an?

Jetzt gehts erst einmal um dich und dein Kind.
Damit deine Sozialleistungen nicht durch blöde unnötige Sanktionen gekürzt werden, solltest du dich bewerben.
BEWERBEN
Mehr nicht--- aber auch nicht weniger.

Und das mit dem Bewerben kannst du nach Feierabend oder am Wochenende machen.
Am besten ganz schnell und unaufwändig per e-mail.
 
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