Micropayment und Diagonal Inkasso

TerminNatter

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
10 Februar 2013
Beiträge
4
Bewertungen
0
Hallo zusammen :O)

Ich versuche es ganz kurz. Ich habe von kurzem eine „Zahlungserinnerung“ von der Fa. MicroPayment erhalten, mit folgenden Positionen:

9,50 € Dienstleistung Call-2-Pay
7,50 € Mahngebühr
5,00 € Nebenkosten

= Gesamt 22,00 €
Sehr wichtig: ich habe bis jetzt gar keine Rechnung erhalten (zu zahlen wären 9,50 €). Jetzt versucht die Fa. Micro Payment total überhöhte Gebühren (144% mehr als vereibart!) einzutreiben. Ich habe nur die Hauptforderung in Höhe von 9,50 € überwiesen, richtig ?
M.E. sind die oben aufgeführten, scherzhaften Gebühren nicht mit:

Rechtsprechung Inkassogebhren - Inkassogebhren nicht erstattungsfhig Blog

in Einklang zu bringen. Sieht Ihr es auch so ? Außerdem betrachte ich die o.g. „Zahlungserinnerung“ als die 1. Rechnung, weil ich bis jetzt gar keine Rechnung erhalten habe.



Die Diagonal Inkasso aus Buchholz versucht mittlerweile mit diversen dubiosen Schreiben die nicht bezahlten Positionen („Nebenkosten“ u. „Mahnkosten“, siehe oben) einzutreiben. Einfach ignorieren ?

Viele Grüße,
TerminNatter
 

TerminNatter

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
10 Februar 2013
Beiträge
4
Bewertungen
0
Nein, Call-2-Pay wird über Telekommunikationsanbieter abgerechnet, d.h. diese 9,50 € müssten auf der Telefonrechnung erscheinen. Es wurde aber m.E. nichts abgerechnet – eine separate Rechnung von Micropayment habe ich ebenfalls nicht erhalten. Deswegen gehe ich davon aus, dass ich die 9,50 € bezahlen muss – aber dann bitte nicht mit irgendwelchen Mahngebühren.
 

Inkasso

Super-Moderation
Mitglied seit
25 Oktober 2005
Beiträge
3.659
Bewertungen
431
Nein, Call-2-Pay wird über Telekommunikationsanbieter abgerechnet, d.h. diese 9,50 € müssten auf der Telefonrechnung erscheinen. Es wurde aber m.E. nichts abgerechnet – eine separate Rechnung von Micropayment habe ich ebenfalls nicht erhalten. Deswegen gehe ich davon aus, dass ich die 9,50 € bezahlen muss – aber dann bitte nicht mit irgendwelchen Mahngebühren.
Dann würde ich gegenüber dem Inkassoladen wie folgt retournieren :

".....Sehr geehrtes Inkassounternehmen
ich weise die Forderung vollumfänglich zurück - Weitere briefe Ihres Hauses sowie Ihrer Vertragskanzlei werden zu keiner Zahlung führen - mit der Weitergabe meiner daten bin ich gem BDSG nicht einverstanden - Unterlassen Sie die Kontaktaufnahme per telefon ...."

schläft nach 2 oder 3 nervenden Briefen ein allerdings ist Diagonal bekannt dafür trotzdem über das bekannte maß weiterzunerven :


Klagt Diagonal Inkasso wegen nicht bezahlter Inkassogebühren ?
 

TerminNatter

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
10 Februar 2013
Beiträge
4
Bewertungen
0
Herzlichen Dank für den Ratschlag. Es ist aber schon dreist, unzulässige Mahngebühren über ein Inkassounternehmen einzutreiben (bei beglichener Hauptforderung). Ich werde künftig nichts mehr über Micropayment abwickeln. Was da betrieben wird ist m.E. reinste Abzocke.
 

Inkasso

Super-Moderation
Mitglied seit
25 Oktober 2005
Beiträge
3.659
Bewertungen
431
micropayment ist wohl auch dazuzuzählen


Quelle
https://www.iff-hamburg.de
Kritik an ClickandBuy aufgrund unzulässiger Inkassokosten
Kaufen im Internet wird immer einfacher. Damit werben neben den bekannten Online-Bezahlsystemen wie PayPal, Moneybookers, Giropay, und ClickandBuy zahlreiche weitere Anbieter.........
......Auf die Anfrage einer Verbraucherzentrale hin hat das iff die Gebührenregelungen in den AGB von ClickandBuy überprüft (infobrief 18 und 19/2012). Das iff ist zu dem Ergebnis gekommen, dass AGB-Klauseln, wonach ein pauschalisierter Schadensersatzanspruch über 10 € für Rücklastschriften oder eine Mahngebühr über 2,50 € verlangt werden kann, gemäß § 309 Nr. 5 BGB und § 307 BGB unwirksam sind. Inkassokosten können überhaupt nicht verlangt werden. Die Bemühungen bei der Forderungseinziehung gehören zum eigenen Pflichtenkreis des Gläubigers. Insbesondere dann, wenn der Anbieter eines Bezahlsystems eingeschaltet wird, der bereits das Inkasso für den Händler übernimmt, wird diese Tätigkeit bereits durch das vom Händler hierfür zu zahlende Entgelt abgegolten. Dieser grundsätzlich nicht ersatzfähige Eigenaufwand für die Einziehung der Rechnung kann zwar ausgelagert werden, der Anbieter des Bezahlsystems verstößt aber gegen seine Schadensminderungspflicht, wenn er die Kosten hierfür vom Verbraucher ersetzt verlangt. Schließlich kann das Inkassobüro auch nicht mehr tun, als der Anbieter des Bezahlsystems selbst. Ist der Verbraucher zahlungsunwillig, wäre seine Einschaltung sogar sinnlos und damit nicht erforderlich.........
 

TerminNatter

Neu hier...
Thematiker*in
Mitglied seit
10 Februar 2013
Beiträge
4
Bewertungen
0
Sehr interessant, danke für die Info :O) Hat da Micropayment etwa ein zusätzliches Geschäftsfeld entdeckt ?

Sitz der Fa. Micropayment: Bremerstr. 1, 21244 Buchholz
Sitz der Fa. Diagonal Inkasso: Bremerstr. 11, 21244 Buchholz
 

Inkasso

Super-Moderation
Mitglied seit
25 Oktober 2005
Beiträge
3.659
Bewertungen
431
Sehr interessant, danke für die Info :O) Hat da Micropayment etwa ein zusätzliches Geschäftsfeld entdeckt ?

Sitz der Fa. Micropayment: Bremerstr. 1, 21244 Buchholz
Sitz der Fa. Diagonal Inkasso: Bremerstr. 11, 21244 Buchholz
Ist wahrscheinlich nur reiner Zufall
Die Quantenphysik lässt derartige Zufälle explicit zu :biggrin:
 
Oben Unten