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Micha1976

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#1
Hi,

Also nach dem mein 1 Euro Job bei der Toys vorbei ist soll ich nun Montag wieder einen neuen 1Euro Job anfangen und ich will diesen unbedingt abwehren, denn dieser Hilft mir keineswegs der Integrität in den ersten Arbeitsmarkt. Vielmehr ist es nur - so denke ich mich aus der Statistik rauszuholen und mich sinnlos zu beschäftigen.

Ich habe die Zuweisung mal eingescant und angehangen.
Ich habe mich auch im Internet darüber infomiert und da wo ich hinsoll wird der reinste Sklavenhandel betrieben. Und unter einer Knechtschaft möchte ich mich da nicht begeben.

Das ganze soll schon Montag losgehen und heute hatte ich die Zuweisung im Briefkasten. Habe aber auch am 21.9.2009 eine Einladung zu meiner Vermittlerin. Dieser 1 EURO Job kam nicht von meiner Vermittlerin sondern von jemand den ich nicht einmal kenne.

Ich bitte unbedingt um Hilfe um diesen 1 EURO Job abzuschmettern.
Das ist deren Allgemeine Webseite:

JUMP-gGmbH Bestensee Jugendarbeit, Bildung, Beschäftigung, Wohnheim Frankfurt Oder, JUMP-gGmbH Bestensee Jugendarbeit Betreuung, Qualifikation, Freizeitgestaltung, Wohnheim Frankfurt Oder

P.s Die Zuweisung kam auch mit der üblichen Rechtsfolgebelehrung.
 

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Cigan

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#2
Ich würde mich die nächste Zeit krank schreiben laßen,dann hast du das Problem weg!!

Den Termin kannst du wahrnehmen bei deiner SB,wenn du willst,bei Krankheit hat sich das erledigt mit Terminen hier bei mir in Bayern!
 
E

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Gast
#3
Aus dem "Angebot" geht hervor, dass Dein Schaulaufen am 14. August 2009 stattfand und die Erziehungsmaßnahme am 10. September (gestern!) begann.

Mit dieser Tätigkeitsbeschreibung und der Entschädigung für den Dir entstandenen Aufwand kannst Du überall arbeiten.
 
E

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Gast
#4
Hast du denn eine EGV unterschrieben, die noch gültig ist? Wenn ja, was steht da über EEJobs drin?
 

Erolena

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#5
Aus dem "Angebot" geht hervor, dass Dein Schaulaufen am 14. August 2009 stattfand und die Erziehungsmaßnahme am 10. September (gestern!) begann.

Mit dieser Tätigkeitsbeschreibung und der Entschädigung für den Dir entstandenen Aufwand kannst Du überall arbeiten.
Aber das Schreiben ist datiert am 10. September 2009.
 

Micha1976

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#7
Hast du denn eine EGV unterschrieben, die noch gültig ist? Wenn ja, was steht da über Ein-Euro-Jobobs drin?
Ja habe eine EGV aber diese ist schon abgelaufen seit dem 12.07.2009

Habe es mal angehangen.
Und da steht nix von einem 1 EURO Job drinnen.
Soweit ich mich erinnern kann habe ich keine weitere EGV unterschrieben, sprich eine veränderung.

vom 1.07.2009 bis zum 31.8.2009 war ich bei der TOYS Company beschäftigt.
 

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Erolena

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#8
Wenn dort die Hinführung Richtung Berufsabschluss passieren soll. Das stand doch bestimmt in der letzten Zuweisung zum 1-Euro-Job auch schon drin.

Oder gibt es einen Anlass weitere Berufsfelder zu prüfen?
In dem Job sollen Hilfsdienste unbestimmter Art gemacht werden. Das ist ja völlig sinnlos in Hinsicht auf den angeblichen Zweck Berufsabschluss anstreben.

Wenn Du ein bestimmtes Ziel für Berufsabschluss hättest,
dann würde ich jetzt mit einem Antrag auf Ausbildung / Umschulung / Bildungsgutschein antworten. Grund: die Ausbildungsjahre gehen gerade los.
Ergänzung:
na ich sehe, manche Umschulungen gehen auch Anfang 2010 los.
Die Umschulungen in Deinem Ort kannst Du finden unter:
KURSNET - Bildungsangebote einfach finden - Erweiterte Suche

In der 1. Zeile bei Bildungsbereich einstellen: Berufsausbildung.
Und den Ort eingeben, Umkreis einstellen.
Dann erscheinen die Umschulungen, die bei Euch laufen/anfangen/ geplant sind.
 

Micha1976

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#9
Nein in dieser hinsicht soll da nichts passieren und bei der letzten zuweisung stand auch sowas drin nur halt Toys Company und was die ist muss ich ja nicht sagen dazu gibs hier ja schon seitenweise was dazu :icon_neutral:

In der EGV stand auch drin soll im bereich Lager Logistik was suchen soll, daher ich aber mitten inner pampa wohne und ich nicht Flexieble bin, sprich kein Führerschein sowie Auto besitze macht die sache auch sehr schwer was zu finden und das weiß meine SB auch.

Diesen komischen Sklavenjob will ich auf jedenfall nicht machen - werd wohl hingehn müssen mir anhören müssen wie schick und toll es da ist und wie auch bei Toys wohl gleich ein Vertrag unterschreiben müssen, was ich diesmal nicht machen werde, weil ich diese art Sklavenjob nicht machen will. :icon_kotz::icon_kotz:

Bin 32 Jahre jung, da bin ich völlig verkhert aufgehoben und dient nur dazu mich aus der Statistik zu holen.
 

hergau

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#10
Nein in dieser hinsicht soll da nichts passieren und bei der letzten zuweisung stand auch sowas drin nur halt Toys Company und was die ist muss ich ja nicht sagen dazu gibs hier ja schon seitenweise was dazu :icon_neutral:

In der EGV stand auch drin soll im bereich Lager Logistik was suchen soll, daher ich aber mitten inner pampa wohne und ich nicht Flexieble bin, sprich kein Führerschein sowie Auto besitze macht die sache auch sehr schwer was zu finden und das weiß meine SB auch.

Diesen komischen Sklavenjob will ich auf jedenfall nicht machen - werd wohl hingehn müssen mir anhören müssen wie schick und toll es da ist und wie auch bei Toys wohl gleich ein Vertrag unterschreiben müssen, was ich diesmal nicht machen werde, weil ich diese art Sklavenjob nicht machen will. :icon_kotz::icon_kotz:

Bin 32 Jahre jung, da bin ich völlig verkhert aufgehoben und dient nur dazu mich aus der Statistik zu holen.
Da würde ich auch nicht hingehen.
Gerade erst hast Du einen 1-Eurojob hinter Dir, schon fängt der nächste an.
Da hat man ja gar keine Zeit, um arbeitslos zu sein.

Und bei Toys solltest Du ja auch fit gemacht werden für den ersten Arbeitsmarkt.
Frag mal Deine SB, ob das nicht gelungen ist oder wieviele 1-Eurojobs man machen muß, um für den ersten Arbeitsmarkt fit zu sein.

Außerdem hast Du deswegen keine EGV und auch steht nicht drin, was Du da eigentlich arbeiten sollst.
Nicht mal der Arbeitsort wurde Dir mitgeteilt.
Da kann der Maßnahmeträger ja mit Dir machen, was er möchte.
 

Micha1976

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#11
Gibt es irgendeine Möglichkeit das ganze abzuschmettern mit Begründungen? Weil will diesen Sklavenjob auf keinen fall machen.

Bin keine faule sau und nicht Arbeitsscheu, aber solche Sklavenjobs können sie sich sonstwo hinstecken wo die Sonne nicht hinscheint :icon_kotz:

Muss ich das denn machen zumal meine EGV eh keine Gültigkeit mehr hat und da auch nix von 1 EURO job drin steht?!

Muss ich da Montag hin mich von den volllabern lassen usw?
Wie gesagt eine Integration gibt es sicherlich nicht - was es aber sicher zu 100% ist ich bin aus der Statistik raus für die Zeit. Wenn der EURO Job vorbei wäre käme zu 100% der nächste - darauf wette ich.
 

gelibeh

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#12
In der Zuweisung steht, dass Du Dich am 14.8 da melden sollst, Montag haben wir den 14.9 !!!
 
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#13
Wenn du keine gültige EGV hast, um so besser! Es gibt nämlich keine gesetzliche Grundlage um den Nicht-Antritt eines EEJobs ohne vorheriger EGV zu sanktionieren.

D.h. man kann dich nicht sanktionieren. Damit habe ich aber nicht gesagt, dass die das auch nicht probieren werden.

Ich würde diesen Job erstmal schriftlich ablehnen, und zwar weil er nicht richtig bestimmt ist. Und zwar so:

Ablehnung der Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung vom 10.9.2009

Sehr geehrte....

ich lehne diese Arbeitsgelegenheit aus folgendem Grund ab:

Gem.[FONT=&quot] einem Urteil des BSG v. 16.12.2008 – B 4 AS 60/07 R müssen "Leistungsempfänger über Art und Umfang der Tätigkeit, der zeitlichen Lage der Arbeitszeiten und dem Umfang der Aufwandsentschädigung informiert werden." Diese Voraussetzung erfüllt Ihr "Angebot" bei weitem nicht. Die Tätigkeitsbezeichnung "Helfer ohne nähere Angabe" lässt "irgendwelche" Tätigkeiten zu. Die Tätigkeitsbeschreibung wirkt auf mit eher wie ein Ziel. Die Beschreibung fehlt. Die zeitliche Lage der Arbeitszeiten ist völlig offen und die wöchentlichen Stunden sollten nicht mehr als 30 Stunden für diese Art von Jobs betragen. [/FONT]
[FONT=&quot]

Ihr "Zusatzjob" soll für 35 Stunden pro Woche ausgeübt werden. Gem.
[/FONT]einem Urteil des Bundessozialgerichtes - B 4 AS 60/07 R - kann ein Empfänger von ALG II zu einem Ein-Euro-Job mit bis zu 30 Wochenarbeitsstunden verpflichtet werden. Gem. einem Beschluss des SG Ulm (S 4 AS 145/05 ER) vom 15.7.2009 liegt die zulässige Zeitgrenze für eine Arbeitsgelegenheit (AGH) sogar bei 20 Wochenstunden. Dies ergibt sich aus dem Verbot der Konkurrenz von Arbeitsgelegenheiten zum 1. und 2. Arbeitsmarkt. Zudem bleiben die Betroffenen auch während der AGH erwerbsfähige Hilfebedürftige und sind dem Grundsatz des Förderns nach § 2 SGB II unterworfen und brauchen daher ausreichend Zeit um auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Arbeit zu suchen (SG Bayreuth Beschluss v. 15.07.05).

Mit freundlichen Grüßen



Wenn du am Montag den Job nicht antrittst und dafür dieses Schreiben nachweislich abgibst, erwartet dich folgendes:

1) Es kommt gar nichts mehr
2) Es kommt eine besser beschriebene Zuweisung. Dann melde dich damit hier nochmal.
3) Die SB ruft dich. Dann gehe bitte nicht allein hin. Die wird Druck machen, damit du diesen Job doch noch antrittst. Nichts unterschreiben, nichts antreten.
4) Du erhälst eine Anhörung zur Prüfung, ob die Leistung gesenkt werden muss. Dies Anhörung müsstest du ausfüllen, und zwar gehört so ziemlich der gleiche Text wie dieser Brief rein.

Solltest du trotzdem eine Sanktion bekommen, dann müsstest du dir beim Amtsgericht einen Beratungsschein holen und damit einen Fachanwalt für Sozialrecht aufsuchen. Es kostet dich alles insgesamt 10 Euros. Der klagt das im Eilverfahren ein. Dann bekommst du innerhalb von ca. 4 Wochen dein Geld wieder zurück.

Ein derartig schlecht beschriebener Job ist nämlich nicht sanktionierbar. Ohne vorheriger EGV schon mal gar nicht. Trotzdem ist es nicht immer ganz risikolos, denn keiner erhält erst gerne eine Sanktion, um sie danach im Eilverfahren einzuklagen. Trotzdem hat sich dieser mühselige, aber doch sehr sichere Weg gut bewährt.

Und wenn das mit dem Anwalt oder dem Beratungsschein nicht klappen sollte, dann melde dich doch bitte hier nochmal. Einen Widerspruch mit Klage schaffen wir hier auch allemal.

 

Micha1976

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#15
Hi,

Soll ich dies so schreiben und persönlich gegen Eingangsstempel bei der Arge abgeben oder reicht auch ein Einschreibebrief mit Rückschein oder so?

Zur Arge fahre ich schon so ca. 90 Minuten von mir aus mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln.
 

tuwas

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#16
Hallo zusammen,

mich würde mal interessieren was "Verringerung der Hilfebedürftigkeit" ist. Steht so in seiner alten EGV und zwar als Zielsetzung!? Wer denkt sich sowas aus und was denkt er sich dabei??:confused:
 

tuwas

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#17
Empfehle Einschreiben mit Rückschein, man sollte nicht glauben was in einer Behörde so alles verloren gehen kann. Mit Rückschein belegst du - die haben es erhalten. Falls es auf dem Dienstweg verloren gehen sollte - nicht dein Problem.
 

Micha1976

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#19
Also soll ichg besser hinfahren zur Arge am Montag?
Oder kann ich das alles auch per Rückschein machen, weil normal is der Nachweis dadurch auch erbracht.

Ich bin mir da jetzt ein wenig unschlüssig und verwirrt.
 
E

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Gast
#20
Mit Einschreiben ist es auch getan. Zumindest kann das keiner leugnen. Am besten ist aber immer der Eingangsstempel der ARGE auf einer kopie des Schriftstückes.
 

Micha1976

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#21
Aber beim Träger müsste ich anrufen oder, das ich da erstmal nicht erscheine. Den genauen Hintergrund werde ich denen nicht auf die Nase binden, nur kurz und Bündig, das ich dort erst einmal nicht erscheine.

Oder soll ich denen garnichts sagen??
 
E

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Gast
#22
Das kannst du machen wie du willst. Schließlich kann dich der Träger nicht sanktionieren. Wenn du ihn anrufst, kannst du ihm sagen dass du nicht erscheinst, weil die Zuweisung der ARGE nicht korrekt war. Keine weitere Erklärung.
 

Karma

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#23
Hi,

Soll ich dies so schreiben und persönlich gegen Eingangsstempel bei der Arge abgeben oder reicht auch ein Einschreibebrief mit Rückschein oder so?

Zur Arge fahre ich schon so ca. 90 Minuten von mir aus mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln.
Hallo Micha,
solltest du das Schreiben per Einschreiben schicken, würde ich einen Zeugen besorgen, der zusieht, wie du das Schreiben in den Umschlag legst, mit Tesa zukleben und ab zur Post.Die Argen sind mehr als kreativ, wenn es darum geht, Unterlagen/Anträge und Briefe verschwinden zu lassen....ich spreche aus Erfahrung.
Gruß Karma
 

Rounddancer

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#24
mich würde mal interessieren was "Verringerung der Hilfebedürftigkeit" ist. Steht so in seiner alten EGV und zwar als Zielsetzung!? Wer denkt sich sowas aus und was denkt er sich dabei??:confused:
Nun, das hat sich der Gesetzgeber so ausgedacht.
Ist aber auch einsehbar.
Das "Verringerung der Hilfsbedürftigkeit" bedeutet einfach, daß wir alles tun sollen und müssen, um unseren Lebensunterhalt zu einem möglichst großen Teil, im besten Fall ganz (wieder) selbst zu bestreiten,- und so weniger oder keine Staatsknete zu brauchen.

Um den nötigen Druck auch auf die Arge-Mitarbeiter zu geben, kriegen diese ja regelmäßig von oben die Aufforderung, alles zu tun, um passive Leistungen zu reduzieren. Das heißt: Ausgaben für Regelsatz und KdU zu verringern.
 

Micha1976

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#25
Hallo Micha,
solltest du das Schreiben per Einschreiben schicken, würde ich einen Zeugen besorgen, der zusieht, wie du das Schreiben in den Umschlag legst, mit Tesa zukleben und ab zur Post.Die Argen sind mehr als kreativ, wenn es darum geht, Unterlagen/Anträge und Briefe verschwinden zu lassen....ich spreche aus Erfahrung.
Gruß Karma
Das mache ich sowieso immer.
Meine Eletern sind Zeuge und das ganze wurde auch per Tesafilm von mir versiegelt und mit Edding makiert :icon_smile: Das ganze ist auch per Einschreiben mit Rückschein rausgegangen - so dumm bin ich auch wieder nicht :icon_evil:

Nu heisst es abwarten was da nu zurück kommt.
Kann auch sein das das dann per VA kommt, aber dann Widerspruch und ich bin dann erstmal Krankgeschrieben.

Und ich denke am 21.09. wo ich den Termin bei der ARGE habe gibs eine neue EGV, aber diesmal nehme ich diese erstmal mit nach hause und lasse hier im Forum mal Prüfen.
 
E

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#26
Nun, das hat sich der Gesetzgeber so ausgedacht.
Ist aber auch einsehbar.
Das "Verringerung der Hilfsbedürftigkeit" bedeutet einfach, daß wir alles tun sollen und müssen, um unseren Lebensunterhalt zu einem möglichst großen Teil, im besten Fall ganz (wieder) selbst zu bestreiten,- und so weniger oder keine Staatsknete zu brauchen.
Und in welchem Gesetz soll denn das stehen??? In § 16d steht nämlich nur, dass das für Leistungsempfänger ist, die keine Arbeit finden können. Ein Richter hat daraus einmal geschlossen, dass infolgedessen der EEJ die Leute beruflich weiterbringen soll. Von "Verringerung der Hilfebedürftigkeit" hab ich im Gesetz nichts gefunden. Wäre schön wenn du mich mal mit dem § aufklärst.
 
E

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#27
Aber beim Träger müsste ich anrufen oder, das ich da erstmal nicht erscheine. Den genauen Hintergrund werde ich denen nicht auf die Nase binden, nur kurz und Bündig, das ich dort erst einmal nicht erscheine.

Oder soll ich denen garnichts sagen??
Alternativ kannst du dich ja beim Träger vorstellen und wenn der dann dich unbedingt haben will, dann kannst du ihm sagen, dass deine Zuweisung nicht korrekt wäre und du das zuerst mit der ARGE klären musst. Und gehst einfach wieder. Lass dich nicht festhalten.

Und gleich danach gibst du das Schreiben an die SB ab.

Wäre übrigens keine schlechte Idee wenn du dich beim Träger vorstellst. Vielleicht will er dich auch gar nicht haben und dir bleibt der Weg der Ablehnung, die ja nicht ganz risikolos ist, erspart.
 

Micha1976

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#28
Das Schreiben ist heute raus und wird denen am Montag auf dem Tisch liegen - somit ist der Stein schon ins Rollen gebracht worden.

Anrufen werde ich bei der Maßnahme, weil nix tun ist auch nicht ratsam. Und haben wollen die mich zu 100% war bei TOYS auch so gleich beim Termin Vertrag unter die Nase gehalten den ich unterschreiben musste.


Alternativ kannst du dich ja beim Träger vorstellen und wenn der dann dich unbedingt haben will, dann kannst du ihm sagen, dass deine Zuweisung nicht korrekt wäre und du das zuerst mit der ARGE klären musst. Und gehst einfach wieder. Lass dich nicht festhalten.

Und gleich danach gibst du das Schreiben an die SB ab.

Wäre übrigens keine schlechte Idee wenn du dich beim Träger vorstellst. Vielleicht will er dich auch gar nicht haben und dir bleibt der Weg der Ablehnung, die ja nicht ganz risikolos ist, erspart.
 

Rounddancer

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#29
Das mache ich sowieso immer.
Meine Eletern sind Zeuge und das ganze wurde auch per Tesafilm von mir versiegelt und mit Edding makiert :icon_smile:
Nur: Zeugen zählen nur dann wirklich, wenn sie nicht mit einem verwandt oder verschwägert sind.
 
E

ExitUser

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#30
Nur: Zeugen zählen nur dann wirklich, wenn sie nicht mit einem verwandt oder verschwägert sind.
Meinst du einen Beistand? Wieso zählt ein Verwandter nicht? Davon steht weder im § 13 SGB X noch sonstwo etwas. Der zählt sogar beim Strafprozess! Allerhöchstens könnte ihn ein Richter nur als einen "nicht sehr glaubwürdigen Zeugen" betrachten.

Jeder Beistand ist besser als keiner!!!
 

Graue Minna

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#31
Rounddancer schrieb unmissverständlich von Zeugen !

Der Unterschied zwischen einem Beistand und einem Zeugen ist bei Wikipedia nachzulesen.

Ein Verwandter darf als Zeuge aussagen.
Die Glaubwürdigkeit darf dann bei einem Rechtsstreit der Richter einschätzen.
 

Micha1976

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#32
So es kommt wie es kommen musste.
Ich wurde grad von der ARGE angerufen und mir wurde mitgeteilt, das ich nun ein Sanktionsbescheid über 30% für 3 Monate bekommen werde.

Mir wurde auch mitgeteilt, das die Urteile für Einzelfälle nur gelten. Mir wurde auch gesagt am Telefon, das ich den Rechtsweg über Klage gehen kann, was ich auch tun werde.

Daher ich am 21.9.09, sprich nächste Woche Montag eh ein Termin habe, werde ich auch gleich aufs Sozialgericht gehn und mir ein Beratungsschein holen und mir ein Fachanwalt für Sozialrecht suchen.

Ich kann erst Klage einreichen, wenn ich den Sanktionsbescheid habe und stelle ihn hier dann rein. Ich bekomme nicht einmal eine Anhörung sondern werde sofort 30% gekürtzt zum nächsten Monat. Sprich ich kann mich dazu nicht noch einmal äußern zu dem ganzen.

Mir wurde auch per PN geschrieben von nem user der nicht genannt werden will das ich das nicht machen soll, aber ich für mich die Entscheidung getroffen habe, weil diese art von 1 EURO Job nicht machen werde.

Es wird ein Steiniger Weg werden, aber ich werde das schon irgendwie durchstehen.
 

Graue Minna

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#33
Ohne Anhörung darf normalerweise nicht sanktioniert werden.
Telefonate sind nichtig.
Sanktionsbescheid abwarten und ab zum Fachanwalt für Sozialrecht.

Sollte die Anhörung nachzuholen gehen, bleibt ja noch der Hauptgrund für die Sanktion, die Ablehnung einer AGH.

Ich weiß leider nicht, ob immer eine Anhörung erforderlich ist.
Es gibt auch extreme Fälle, wo Leistungen sofort und ganz versagt werden.
Ob eine Arbeitsverweigerung, als was ja eine Ablehnung einer AGH gewertet wird, solch einen Hammer rechtfertigt, ist anzuzweifeln ? :confused:
 
E

ExitUser

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#34
So es kommt wie es kommen musste.
Ich wurde grad von der ARGE angerufen und mir wurde mitgeteilt, das ich nun ein Sanktionsbescheid über 30% für 3 Monate bekommen werde.

Mir wurde auch mitgeteilt, das die Urteile für Einzelfälle nur gelten. Mir wurde auch gesagt am Telefon, das ich den Rechtsweg über Klage gehen kann, was ich auch tun werde.
Finde ich schon sehr seltsam, dass die ARGE telefonisch Sanktionen ankündigt. Normalerweise bekommt man vor einem Sanktionsbescheid immer eine Anhörung.

Ich tippe deswegen auf einen Einschüchterungsversuch!

Trotzdem kann ich mich irren. In so einem Fall würde dann in den nächsten Tagen ein Anhörungsbogen kommen. Man müsste sehen, was man dir da vorwirft. Sicherlich sind Urteile immer auf den Einzelfall bezogen. Das Urteil des BSG kommt aber einem Gesetz so gut wie gleich und dagegen wird sich kein Richter stellen. Da hat dein Amt natürlich sehr schlechte Karten.

Jetzt bleib mal cool und lass dir keine Ängste einjagen.


Daher ich am 21.9.09, sprich nächste Woche Montag eh ein Termin habe, werde ich auch gleich aufs Sozialgericht gehn und mir ein Beratungsschein holen und mir ein Fachanwalt für Sozialrecht suchen.
Warte bitte erst den Sanktionsbescheid ab. Ansonsten wird das wohl nichts mit dem Beratungsschein. Du hast ja nichts in der Hand.

Ich bekomme nicht einmal eine Anhörung sondern werde sofort 30% gekürtzt zum nächsten Monat. Sprich ich kann mich dazu nicht noch einmal äußern zu dem ganzen.
Das wäre aber sehr schlecht für deine ARGE, denn das Gesetz sieht die Anhörung vor.

Mir wurde auch per PN geschrieben von nem user der nicht genannt werden will das ich das nicht machen soll, aber ich für mich die Entscheidung getroffen habe, weil diese art von 1 EURO Job nicht machen werde.
Was sollst du nicht machen?

Es wird ein Steiniger Weg werden, aber ich werde das schon irgendwie durchstehen.
Aber ganz sicher!!! Es gibt kein Anlass um dich zu sanktionieren. Es wird aber tatsächlich nervig, wenn die das tun. Und wenn das mit dem Anwalt nicht klappen sollte, dann helfen wir dir hier auch weiter. Auf dieser Sanktion wirst du nicht sitzenbleiben!
 

Graue Minna

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#35
Jetzt bleib mal cool und lass dir keine Ängste einjagen.
Siehe vorheriger Beitrag ! :icon_eek:

Leicht gesagt, wenn man nicht von Sanktionen betroffen ist, sondern dazu verhilft, durch Falschberatung. :icon_kotz:

Wie wäre es denn, wenn der Forenbetreiber Mobydick eine Reise nach KW spendiert, um am kommenden Montag seinem Xten Sanktionsopfer persönlich beizustehen.

Vielleicht eine Gelegenheit, dass sich die anderen Berliner und Brandenburger Opfer persönlich bei Mobydick für ihre Sanktionen bedanken.
 

gnom123

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#36
Seit wann kündigt die ARGE Sanktionen vorher telefonisch an?
Ohne vorherige Anhörung ist eine Sanktion sowieso rechtswidrig.
 

Micha1976

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#38
Hi,

Also ich war grad im internet und da klingelte mein Handy und die Frau ..... wollten mich sprechen - ich war natürlich dran. Sie nannte sich mit namen und sagte Sie habe mein Brief bekommen und sagte dann sie leite es an meine Vermittlerin weiter und würde jetzt ein Sanktionsbescheid fertig machen über die 30% und mir dann per Post zukommen lassen.

Damit war das Gespräch auch beendet.
Habe mir schon ein Anwalt rausgesucht der auf sowas spezialisiert ist, aber ohne Beratungsschein bekomme ich da kein Termin, daher wollte ich morgen gleich zum Amtsgericht fahren mit meinem Bescheid und mir so einen Schein holen.

Und Montag beim regulären Termin bei der Arge wird es wohl dann richtig Dampf geben, aber da werd ich erstmal nix Unterschreiben und habe auch schon um Beistand im Forum gefragt, um nicht alleine dazustehen und ich hoffe, das sich da wer meldet.


Seit wann kündigt die ARGE Sanktionen vorher telefonisch an?
Ohne vorherige Anhörung ist eine Sanktion sowieso rechtswidrig.
 
E

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#39
Jetzt male doch bitte nicht den Teufel an die Wand. Das kann ein Einschüchterungsversuch gewesen sein, damit du den Job antrittst. Warte bitte ab was da kommt und dann sehen wir weiter. Und immer die Ruhe bewahren. Wer nicht kämpft hat von vornherein verloren.
 
E

ExitUser

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#40
Ablehnung der Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung vom 10.9.2009

Sehr geehrte....

ich lehne diese Arbeitsgelegenheit aus folgendem Grund ab:
Könnte Micha 1976´s Sanktionsankündigung nicht an diesen Formulierungen liegen???
Jeder von w e i ß, dass man eine AGH niemals ablehnt!
Man kann die Zuweisung bemängeln, man kann auf eine klare und gesetzkonforme Zuweisung dringen, man braucht auch den Ein-Euro-Job auf Grund einer Gesetzeslücke nicht mehr antreten, doch a b l e h n e n sollte man ihn niemals, da man sich genau die Probleme an den Hals schafft, die man doch eigentlich verhindern will.

xxxxxx
 

Micha1976

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#41
Könnte Micha 1976´s Sanktionsankündigung nicht an diesen Formulierungen liegen???
Jeder von w e i ß, dass man eine AGH niemals ablehnt!
Man kann die Zuweisung bemängeln, man kann auf eine klare und gesetzkonforme Zuweisung dringen, man braucht auch den Ein-Euro-Job auf Grund einer Gesetzeslücke nicht mehr antreten, doch a b l e h n e n sollte man ihn niemals, da man sich genau die Probleme an den Hals schafft, die man doch eigentlich verhindern will.

Glaskugel? :biggrin: ^^
Ja aber nun habe ich die Entscheidung getroffen, weil ich auch selber der Meinung war das dieser 1EURO Job Konfus ist etc. Jetzt ist der Zug ins Rollen gekommen und aus einem fahrenden Zug absteigen macht mächtig aua.

Evtl. hätte man Ich wiederspreche dem ganzen schreiben sollen und dann die Gründe angeben sollen, aber ok ich werd mich irgendwie versuchen rauszuboxen.
 
E

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#42
Könnte Micha 1976´s Sanktionsankündigung nicht an diesen Formulierungen liegen???
Jeder von w e i ß, dass man eine AGH niemals ablehnt!
Man kann die Zuweisung bemängeln, man kann auf eine klare und gesetzkonforme Zuweisung dringen, man braucht auch den Ein-Euro-Job auf Grund einer Gesetzeslücke nicht mehr antreten, doch a b l e h n e n sollte man ihn niemals, da man sich genau die Probleme an den Hals schafft, die man doch eigentlich verhindern will.

xxxxxx
Du darfst als hartzler überhaupt nichts ablehnen! Das war hier schon x-mal ein Thema und das müsstest du inzwischen auch wissen. Bitte schredder hier nicht schon wieder die threads.

Wenn die Zuweisungen aber keinen Widerspruch zulassen, bleibt dir nichts anderes übrig als eine Ablehnung zu riskieren. Vielleicht wolltest du aber damit sagen, dass Micha den EEJ antreten sollte. Oder was wolltest du damit sonst sagen, unter Berücksichtigung, dass du die Lösung zum Problem nicht bringst?
 
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#43
Du darfst als hartzler überhaupt nichts ablehnen!
Genau! Davon habe ich gesprochen. Deswegen sollte das Wort "Ablehnung" auch nicht geschrieben werden.
Das war hier schon x-mal ein Thema und das müsstest du inzwischen auch wissen.
Ja, weiß ich! Aber weiß Micha 1976 das auch? Und weiß er auch, dass das Wort "Ablehnung" im Zusammenhang mit Ein-Euro-Jobobs oder Maßnahmen nicht geschrieben werden sollte?
Bitte schredder hier nicht schon wieder die threads.
Ich will nicht schreddern, sondern nur auf einen immer gleichen Fehler, der schnell in die Sanktion führen kann, aufmerksam machen.
Wenn die Zuweisungen aber keinen Widerspruch zulassen, bleibt dir nichts anderes übrig als eine Ablehnung zu riskieren.
Deine Erklärungen sind doch gut, nur das Wort "Ablehnung sollte zum Schutz vor unliebsamen Sanktionen nicht vorkommen. Das wäre doch sicher auch in deinem Sinne.
Vielleicht wolltest du aber damit sagen, dass Micha den Ein-Euro-Job antreten sollte. Oder was wolltest du damit sonst sagen, unter Berücksichtigung, dass du die Lösung zum Problem nicht bringst?
Nein Micha sollte den nicht antreten - Bödsinn! Ich machte und mache nur immer wieder auf das unseelige Wort A B L E H N U N G aufmerksam! Sie # 36.

LG :icon_smile:
 
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#44
Nein Micha sollte den nicht antreten - Bödsinn! Ich machte und mache nur immer wieder auf das unseelige Wort A B L E H N U N G aufmerksam! Sie # 36.

LG :icon_smile:
Ich brauche sinnvolle ALTERNATIVEN! und kein "darauf aufmerksam machen". xxxxxx
 

gnom123

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#45
Warum wartet man nicht einfach auf den Anhörungsbogen und spart sich das Ablehnungsschreiben?

In die Anhörung schreibt man dann die Gründe rein die man in die Ablehnung geschrieben hätte.

Dann kann nachher niemand sagen man hätte das Wort"Ablehnung" gebraucht.
 
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#46
Warum wartet man nicht einfach auf den Anhörungsbogen und spart sich das Ablehnungsschreiben?

In die Anhörung schreibt man dann die Gründe rein die man in die Ablehnung geschrieben hätte.

Dann kann nachher niemand sagen man hätte das Wort"Ablehnung" gebraucht.
Chapeau! :icon_klatsch:
Das nenne ich doch mal eine echte Alternative!

LG :icon_smile:
 
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#48
Sag mal, meinst du nicht auch, dass nach einer Anhörung eine Sanktion folgt? Wo ist denn hier die ALTERNATIVE?
Es ist eine Alternative zu deinem Vorschlag, der schließlich auch in eine Sanktion führt....^^Das Wort====> Ablehnung!!!! :icon_eek:
Dein Vorschlag ist doch gut, nur sollte niemals der Eindruck entstehen, dass der Elo unwillig oder sonstwas ist, und das tut es leider, wenn man ablehnt.
Du bist doch lange genug im "Geschäft" um das zu wissen.

Mobydick #13


Ablehnung der (<== ersatzlos streichen) Die Arbeitsgelegenheit mit Mehraufwandsentschädigung vom 10.9.2009

Sehr geehrte....

ich lehne diese Arbeitsgelegenheit aus folgendem Grund ab:(<=== ersatzlos streichen)

Gem.[FONT="] eines Urteil des BSG v. 16.12.2008 – B 4 AS 60/07 R müssen "Leistungsempfänger über Art und Umfang der Tätigkeit, der zeitlichen Lage der Arbeitszeiten und dem Umfang der Aufwandsentschädigung informiert werden." Diese Voraussetzung erfüllt Ihr "Angebot" bei weitem nicht. Die Tätigkeitsbezeichnung "Helfer ohne nähere Angabe" lässt "irgendwelche" Tätigkeiten zu. Die Tätigkeitsbeschreibung wirkt auf mit eher wie ein Ziel. Die Beschreibung fehlt. Die zeitliche Lage der Arbeitszeiten ist völlig offen und die wöchentlichen Stunden sollten nicht mehr als 30 Stunden für diese Art von Jobs betragen. [/FONT][/SIZE][FONT="]

Ihr "Zusatzjob" soll für 35 Stunden pro Woche ausgeübt werden. Gem.
[/FONT]einem Urteil des Bundessozialgerichtes - B 4 AS 60/07 R - kann ein Empfänger von ALG II zu einem Ein-Euro-Job mit bis zu 30 Wochenarbeitsstunden verpflichtet werden. Gem. einem Beschluss des SG Ulm (S 4 AS 145/05 ER) vom 15.7.2009 liegt die zulässige Zeitgrenze für eine Arbeitsgelegenheit (AGH) sogar bei 20 Wochenstunden. Dies ergibt sich aus dem Verbot der Konkurrenz von Arbeitsgelegenheiten zum 1. und 2. Arbeitsmarkt. Zudem bleiben die Betroffenen auch während der AGH erwerbsfähige Hilfebedürftige und sind dem Grundsatz des Förderns nach § 2 SGB II unterworfen und brauchen daher ausreichend Zeit um auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Arbeit zu suchen (SG Bayreuth Beschluss v. 15.07.05).

Mit freundlichen Grüßen

Um weitere Missverständnisse zu vermeiden:
Nur die blau markierten Einlässe weglassen, und alles andere ist perfekt.
Damit erspart man sich eine Menge Ärger.
 
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#49
Es ist eine Alternative zu deinem Vorschlag, der schließlich auch in eine Sanktion führt....^^Das Wort====> Ablehnung!!!! :icon_eek:
Dein Vorschlag ist doch gut, nur sollte niemals der Eindruck entstehen, dass der Elo unwillig oder sonstwas ist, und das tut es leider, wenn man ablehnt.
Du bist doch lange genug im "Geschäft" um das zu wissen.
In welchem Geschäft???

Wo ist deine ALTERNATIVE, wenn du etwas ablehnst und das Wort "Ablehnung" weglässt? Wo liegt der Unterschied, wenn man etwas meint und nicht ausspricht? Wie lautet sie? Bitte Hamburgeryn, informiere uns! Wieviele EEJobs hast du damit erfolgreich, ohne den Umweg über eine Sanktion, abgewehrt? Wir brauchen dringende das patentrezept von dir!!!
 

Micha1976

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#50
Hi,

ALso ich war heute bei der ARGE hatte ja ein Termin und es folgte u.a eine mündliche Anhörung zu meiner Sache. Sie wollte es mir noch einmal schmackhaft machen das ganze, damit ich den 1 EURO Job dennoch antrete.

Auf bischen sticheln sagte sie mir, das dieser 1 EURO Job zur Integration und eignung meiner Fähigkeiten dazu gedacht ist, um mir z.b in dem Bereich Lager & Logistik nochmal evtl. eine 2 Jährige Ausbildung machen zu lassen, weil ich leider kein Berufsabschluss habe. Darauf sagte ich, wenn Ausbildung, dann an die sache anknüpfen die aus Jugendlichten leitssinn damals nicht abgeschlossen habe, weil da noch die Erfahrungen da sein und ich sagte Ihr auch, das im Lagerbereich sehr Flexieble sein müsse, was ich aber nicht bin und Sprach noch einmal das Thema Führerschein an, wo sie sagte, wenn Si emir einen Arbitergeber nennen können, der Sie einstellt könnte man drüber nachdenken, aber auch hier sagte Sie das es in den Einzelfällen geprüft würde und das auch keine Garantie sei und wenn doch ich nur ein Zuschuss bekäme und selbst was dazu beisteuern müsse.

Darauf hin sagte ich, das kein Arbeitgeber auf mich warten würde, bis ich den Führerschein fertig habe, weil da stünden noch 1000 andere die ihn haben und sofort anfangen könnten. Sie sagte dann nichts mehr und sagte dann , das ich dann ein Sanktionsbescheid bekommen würde, aber wann dieser kommt könne Sie nicht sagen.

Und auch das zwecks Internen umstruktuierungen einen neuen Vermittler / Vermittlerin bekommen werde, sprich mit der nächsten Einladung bekäme ich schon einen neuen,

Ich war anschliessend auch gleich beim Amtsgericht und habe mir einen Beratungsschein mir ausstellen lassen und habe auch schon ein Fachanwalt für Sozialrecht und einer der sich genau auf solchen dingen Spezialisiert hat. Sobald der Sanktionsbescheid da ist, werde ich da anrufen mir ein Termin geben lassen und dann da gegen vorgehn, weil ich werde um mein bischen würde was ich noch besitze kämpfen.

Zumindest für den Monat Oktober bekomme ich noch meine volle Leistung - das habe ich heute beim Call Center der ARGE erfahren - sie dürfen keine Summen am Telefon sagen, aber mit der Ausssage "Es wurde die selbe Summe angewiesen wie beim letzten Monat" sagte mir schon, das ich da noch das volle Geld erhalten werde.
 
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