Methode Bahn – Preise rauf, Angebote runter” (1 Betrachter)

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wolliohne

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[FONT=&quot]Methode Bahn – Preise rauf, Angebote runter” läuft. Da man sich die Beiträge auch später im Web ansehen kann, erlauben wir uns diesen Programmhinweis mit entsprechenden Links auch noch in letzter Minute weiterzuleite

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Auch Mappus muss sich hier verantworten!

Sendung vom Mittwoch, 25.6. | 20.15 Uhr | SWR Fernsehen

Die Fahrpreise und Gewinne steigen, die Leistungen der Bahn nicht: weniger Personal, weniger Fernverbindungen, viele Bahnhöfe gehören dringend modernisiert. Zählen nur Profite, und nicht mehr der Versorgungsauftrag?

Während die Fahrpreise steigen, dünnt die Bahn auf vielen Strecken den Takt aus, hängt große Bahnhöfe vom Fernverkehr ab und baut bis 2016 ein Drittel ihres Personals in den Reisezentren ab.
Die Bahnfahrpreise sind teurer als in den meisten anderen Ländern Europas. Damit fährt die Bahn satte Gewinne ein. 2012 lag ihr operatives Ergebnis bei 2,7 Milliarden Euro. Der Konzern konzentriert sich auf die gut ausgelasteten Rennstrecken. Aber aus der Fläche zieht sich die Bahn zurück: Weniger profitable Verbindungen werden vernachlässigt.




Von Pleiten, Pech und Pannen überschattet: ICE-Übergabe mit Bahnchef Rüdiger Grube (Mitte) und Verkehrsminister Alexander Dobrindt (rechts).

Methode Bahn

Ludwigshafen verlor zum Beispiel im Fernverkehr fast 100 Abfahrten zwischen 1999 und 2010 (Minus 77 Prozent). Seit 1999 sank die Zahl der ICE- und Intercity-Abfahrten in rund 80 deutschen Städten schon um mehr als 30 Prozent. Die Bahn beteiligt sich zwar aktuell an Prestige-Projekten im Ausland, wie dem Bau einer Eisenbahnakademie in Quatar und einer

Hochgeschwindigkeitsstrecke Medina-Mekka, hängt aber gleichzeitig Städte wie Trier vom Fernverkehr ab. Während sie 2010 mit dem Kauf des britischen Verkehrsdienstleisters Arriva für 2,9 Milliarden Euro eines der größten europäischen Verkehrsunternehmen erwirbt und ihr Auslandsgeschäft ausweitet, schließt sie hierzuland Schalter und spart Personal für Stellewerke, nicht nur in Mainz.
Und die Modernisierung der Bahnhöfe wird noch lange dauern: Noch immer sind 1.600 deutsche Personenbahnhöfe nicht barrierefrei (Stand März 2012). An rund 600 Bahnhöfen mit mehr als 1.000 Reisenden pro Tag muss man seinen Kinderwagen noch über Stufen zum Bahnsteig schleppen. Viele Bahnkunden sind - z. B. als Pendler - auf ihre Bahnverbindung angewiesen und schimpfen über die Prioritätensetzung der Bahn.

Die Bahn wird ihrem Versorgungsauftrag nicht mehr gerecht und darf als Staatsunternehmen nicht allein auf Profit und internationale Expansion aus sein. Das Bundesverkehrsministerium muss die Bahn stärker in die Pflicht nehmen.


20 Jahre Bahnreform und Deutsche Bahn AG




Autor:Andreas Schwilling, Dr. Stephan Bunge Roland Berger Strategy Consultants GmbHPreis:10,00 EuroBestellnummer:ISBN: 978-3-7771-0461-4Extras:178 Seiten

Im Jahr 2014 jährt sich die Bahnreform und damit die Gründung der Deutschen Bahn AG zum zwanzigsten Mal. Am 1.1.1994 in Kraft getreten, legte diese weitsichtige Reform das Fundament für eine erfolgreiche Entwicklung des Schienenverkehrs in Deutschland. Die Deutsche Bahn AG hat das Jubiläum zum Anlass genommen, das Beratungsunternehmen Roland Berger Strategy Consultants mit einer Untersuchung zu beauftragen, die die Entwicklung des Schienenverkehrs in Deutschland während dieses Zeitraums seit 1994 aufarbeitet und Bilanz zieht.




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