Merkzeichen B oder aG ? Dann steht Euch ein Kfz zu für min. 9500 €. (1 Betrachter)

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Rechtsverdreher

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Es ist nicht erforderlich eine Arbeit in Aussicht zu haben.

Unterhalt und Instandhaltung des Fahrzeuges wird ebenfalls bezahlt.

Auf einen Fahrdienst darf nicht verwiesen werden, solange man das Kfz führen kann.

Berufliche und Soziale Teilhabe sind gleichberechtigt.

Das gilt auch für Sozialhilfeempfänger.
 

liriel

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Ich hätte gerne eine Quelle, aus der eine solche Weisheit stammt.
https://www.betanet.de/betanet/soziales_recht/Kraftfahrzeughilfe-228.html

Aber: ohne einen Arbeitsplatz oder die Aussicht auf diesen wird es in der Praxis extrem schwer, den Anspruch durchzusetzen.
Man wird dann gerne zwischen den Zuständigen hin und her "geschoben", weil jede Behörde meint, die andere müssen leisten.
Außerdem muss das Auto ganz bestimmte Kriterien erfüllen (Alter, Kosten..)

Es ist alles andere als so einfach! ;-)

Nur versuchen kann man es selbstverständlich.
Auch ohne B oder aG kann es klappen, wenn die Diagnose stimmt.

LG
 

AndreasB

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Ich hätte gerne eine Quelle, aus der eine solche Weisheit stammt.
Das einzige was ich in dem Zusammenhang kenne ist die Verordnung über Kraftfahrzeughilfe zur beruflichen Rehabilitation (Kraftfahrzeughilfe-Verordnung - KfzHV).

Es ist allerdings erforderlich, die Notwendigkeit eines Fahrzeuges nachzuweisen.
 

Hartzeola

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Nur versuchen kann man es selbstverständlich.
Auch ohne B oder aG kann es klappen, wenn die Diagnose stimmt.
Ja, eben, versuchen kann man alles, auch ohne "B" oder "AG". Auch auf der von Dir verlinkten Seite handelt es um einen Zuschuss, um zur Arbeit zu fahren, und nicht darum, dass jemand ein KfZ einfach so komplett bezahlt.

Kraftfahrzeughilfe erhalten kranke oder behinderte Menschen als Zuschuss zum Kauf eines Autos, zum Führerschein oder zur behindertengerechten Ausstattung eines Autos, um dadurch den Arbeits- oder Ausbildungsort zu erreichen. Sie wird geleistet, wenn der Versicherte nicht nur vorübergehend aufgrund von Krankheit oder Behinderung auf die Kfz-Benutzung angewiesen ist. Die Höhe ist abhängig vom Einkommen und kann maximal 9.500,- € betragen.
Das einzige was ich in dem Zusammenhang kenne ist die Verordnung über Kraftfahrzeughilfe zur beruflichen Rehabilitation (Kraftfahrzeughilfe-Verordnung - KfzHV).

Es ist allerdings erforderlich, die Notwendigkeit eines Fahrzeuges nachzuweisen.
Korrekt, und zwar unter Erfüllung der bestimmten Voraussetzungen, siehe §3

Die Threadüberschrift besagt allerdings etwas Anderes:

Merkzeichen B oder aG ? Dann steht Euch ein Kfz zu für min. 9500 €.
 
Zuletzt bearbeitet:

Rechtsverdreher

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Es ist so wie ich es sagte, Ende.

Wen es betrifft, der soll sich von Kommentaren hier nicht ins Bockshorn jagen lassen.
 

Goldfield

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Hallo,
Rechtsverdreher, benenne bitte die Quelle bzw.den Link oder Urteil halt etwas wo deine Aussage belegt, das jemand wo es betrifft evtl.auch davon Gebrauch machen kann, ansonsten ist dieser Thread leider nutzlos.

Grüße
 

Kerstin_K

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So wie Rechtsverdreher das hier darstellt, kann man das schlicht nicht stehenlassen.

Ich bin Mitglied im Verein https://mobil-mit-behinderung.de. Dort befassen wir uns mit desem Thema. Es wird ganz ganz langsam besser, zum Beispiel wurde im Einzelfall schon ein Kfz bewilligt, wenn ein EM-Rentner dies für seine ehrenmtliche Tätikeit benötigt, aber es ist nach wie vor so, dass, wenn man das Kfz nicht zum Erreichen des Arbeitsplatzes benötigt, es ein ziemlicher Kampf ist. Es gibt einfach keinen Rechtsanspruch auf individuelle Mobilität für Behinderte. Sehr oft wird auf Fahrdienste erwiesen, wenn der ÖPNV nicht genutzt werden kann. Nur muss man sich da meist lange vorher anmelden. Spontan geht da gar nichts.

Ganz besonders schlimm ist die Situation für Eltern mit behinderten Kindern, wenn diese nicht in einem normalen Kfz mit Kindersitz befördert werden können. In der Vergangenheit konnten hier oft Stiftungen helfen, aber auch dieser Weg wird wegen der großen Nachfrage immer schwerer.

Mindestens 9.500 EUR ist übrigens schlicht falsch, lieber Rechtsverdreher.

9.500 EUR ist der maximale Betrag für das Basisfahrzeug. wieviel man davon bekommt, hängt vom Einkomen ab. Hinzu kommen die Kosten für die behinderungsbedingte Zusatzausstattung (Automatik, Handgas, Verladehilfe....). Diese wird voll übernommen.
 
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