Merkwürdige Einladung von unbekannter SB des JC erhalten (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

E

ExitUser

Gast
Ich habe am 06.10. eine Vorladung auf den 09.10. (Freitag) erhalten.

"Ich möchte mit Ihnen Ihr(e) Stellengesuch(e) und vermittlungsrelevanten Daten besprechen bzw. ergänzen".
Bitte bringen Sie Ihren LL mit.

Das merkwürdige ist:

- die SB ist mir nicht bekannt
- es hat keinerlei Veränderungen gegeben
- die Dame läd mich in den Raum meiner SB ein
- die Dame ist laut Organigramm des JC für das ESF - Bundesprogramm zuständig

Meine Vermutung ist: dass ich von der für mich zuständigen SB und dieser ESF gemeinsam in die Mangel genommen werden soll. Die werden versuchen mich zu einer Unterschrift zu nötigen.


Kann ich ein Gespräch: 1(Kunde) zu 2 (Jobcentermitarbeiter) ablehnen?
1. wegen Datenschutz
2. wegen Beweisbarkeit der Gesprächsinhalte

Eigentlich darf ja nur ein Vorgesetzter mit anwesend sein (laut Forum).
 

Allimente

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Muß nicht sein! Ich hatte auch, gleich nach meiner Fortbildung, ein halbes Jahr einen "Spezialisten" vom JC, der mich "besser" betreuen sollte, um sofort nach der Fortibildung meine beruflichen Chancen zu erhöhen. Der Typ war ganz in Ordnung und vor allem kannte der sich mit meinem Berufszweig aus. Leider konnte er mich auch nicht vermitteln. Den hätte ich gerne behalten, der war rein sachlich und in meinen Augen auch echt fair und vor allem freundlich. Ich hatte noch nie einen besseren, soweit man überhaupt davon sprechen kann, Sachbearbeiter.

Aber Du solltest natürlich auf jeden Fall wachsam bleiben, wahrscheinlich habe ich einfach nur Glück gehabt. :wink:

Edit: Oh, ist ja was ganz anderes als bei mir, habe ich mich verlesen! Dann vergiss meinen Beitrag einfach. Admin, bitte löschen. Danke.
 

Texter50

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Vorsicht!

die Dame ist laut Organigramm des JC für das ESF - Bundesprogramm zuständig
Bist Du seit etwa zwei Jahren ohne Job?
Da kann es sehr gut sein, dass Du das große Los gezogen hast und ins LZA-Programm aufgenommen werden sollst. :biggrin:

Guckste bitte hier unter Dokumente und Vordrucke, da erhälste Infos.

Bundesverwaltungsamt - Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit

Grundsätzlich geht es darum, Dich zwei Jahre kontrolliert und überwacht in nen Job zu setzen, wobei der AG dann dicke Gelder bekommt und es viele neue Jobs inne JC gibt!
Aber, schau und urteile selber.

Wichtich: eigentlich solten die Informationen vom JC kommen.
Einfach nur: Sie machen das jetzt, das funktioniert nicht. :icon_stop:
Die Teilnahme am Projekt ist freiwillig.
Lass Dir Zeit, bevor Du was unterschreibst, frage besser erst hier nach. :icon_stop:
 
E

ExitUser

Gast
Am besten wäre es einen Beistand mitzunehmen, aber leider hat keiner Zeit.

Mein JC hat 30 Plätze vom ESF spendiert bekommen.
Ich habe nicht vor zu unterschreiben (da man der Verfolgungsbetreuung damit zustimmt).

Aber nochmal zu meinen Fragen, vielleicht kann mir die wer beantworten.

1. Bin ich verpflichtet mit der ESF Kopfjägerin über meine vermittlungsrelevanten Daten sprechen? Meiner Meinung nach nicht.
2. Was mache ich wenn 2 SB anwesend sind? Ist das erlaubt?
(Meine SB hat schon mal versucht mich auch unter zurhilfenahme einer weiteren SB zu einer Unterschrift unter einer EGV zu nötigen).
 

chris76

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Hallo Brave Heart,

auch mich wollte das JC vor Kurzen in das ESF-Bundesprogramm bringen. Ich hatte im Vorfeld dabei drei Termine im JC wegen dieser Sache. Mit dabei waren der Teamleiter, ein Herr vom Arbeitgeberservice und die für das ESF Programm zuständige SB und diese Damen und Herren waren mir auch vorher völlig unbekannt. Bei zwei Terminen konnte mich mein Beistand begleiten (ganz wichtig!). Es wurde von Seiten des JC versucht mich über den Finger zu wickeln und mich für das Programm zu gewinnen (Taktik), nur haben sie hierbei nicht mit meiner Intervention gerechnet - sprich ihnen sind die Elos am liebsten, die alles was man ihnen vorliegt, blind unterschreiben und zu allem Ja und Amen sagen. Deshalb ist es sehr wichtig, alles zu Hinterfragen, das wollen die SB´s überhaupt nicht. Nur wer seine Rechte kennt auch Dank diesem Forum und der Unterstützung vieler User hier, der ist auf der richtigen Seite.

Das ESF Programm ist auf freiwilliger Basis aufgebaut. Ich habe auf eine Teilnahme verzichtet. Gründe waren u.a die personenbezogene Datenerhebung, die Art und Weise eines Coachings (das geht eindeutig zu weit!) und die Tatsache das man nicht im voraus erfährt, welcher AG in Frage kommt. Da fehlt es mir insgesamt an der nötigen Transparenz und ich habe auch kein Interesse, dass dadurch meine Persönlichkeitsrechte massiv vom JC ausgehebelt werden. Mein Verzicht wurde dann letztendlich vom JC so zur Kenntnis genommen und ich würde dann wieder an meinen bisherigen SB zurückverwiesen.
 

Texter50

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Ich würd mich beim Lebenslauf darauf berufen, dass der ja im System vorliegt. Ich hätte das als Standard-Textbaustein verstanden. :biggrin:
Die Daten hassu ja schon abgegeben, darüber kannste auch reden. Mehr nicht. :icon_stop:

Wenns das Projekt ist, dann könnten der Betriebsaquisitör (der die geldgeilen AGs kontaktiert), der spätere Coach (der Dich verfolgen will und muss) und das SBchen dabei sein. Die sollen später auch zusammen arbeiten.
Gehts ums Projekt, wird man da nur schwer gegen die Leuts angehen können. :icon_stop:

Wichtich: keine EGV unterschreiben, in der der Müll drin ist. In nen EGV-VA dürfen se dat nicht reinzwängen (sacht das BMAS auf Papier).

Lass Dir das Zeuchs erzählen, frag nach schriftlichen Informationen und dann willste erst ma in Ruhe darüber nachdenken, da Du ja buis zum Termin nix davon weißt. :icon_mrgreen:
 
E

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Gast
@Texter50

hab gestern bereits ein Schreiben verfasst für die ESF lerin, welches ich Morgen bei der Anmeldung abgeben werde (natürlich nachweissicher).

Kann momentan leider nicht scannen.

Deshalb nur Stichpunkte des Schreibens:
- meine vermittlungsrelevanten Daten sind bereits vollständig dokumentiert, daher keine weitere Besprechung notwendig
- kein Änderung der vermittlungsrelevanten Daten, daher keine Ergänzung notwendig
- meinen aktuellen LL bereits der SB vorgelegt, keine Veränderungen seitdem

Weiterhin Info über:
- dass ich wortgetreues Gesprächsprotokoll führen werde
- Antrag auf Herausgabe des Vermerkes zu dieser Vorladung stelle

Überleg grade ob ich nicht noch ne Anfrage stelle:
Rechtsgrundlage für die: Besprechung vermittlungsrelevanten Daten mit irgendeiner dahergelaufenen/unbekannten Jobcentermitarbeiterin?
 

Texter50

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Stop - Stop - Stop

Bitte nix im Vorfeld für die Gegenseite ausführen, außer Dir den zweiten Absatz von @ Chris76 gut lesbar notieren.

Warum willste die vorwarnen? :icon_stop:
Du weißt von nix und die sollen Dir wat erzählen . das schindet Zeit - und Du denkst darüber nach.
Außerdem kann man denen bei Bedarf ans Zeuch flicken, weil die zu ausführlicher Beratuung verpflichtet sind.

Der anderen Seite bitte keine Info vorab geben, auf die sie reagieren können.
Mit dieser fiesen Taktik,gut informiert zu sein und die anderen Fehler auf Fehler begehen zu lassen, bin ich bislang besser gefahren. :icon_stop:

Kommste zurück und es gibt nen zweiten Termin, gebe ich Dir ne Liste mit Fragen, die Du denen stellen kannst - nur von FEINSTEN! :icon_mrgreen:
 
E

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Gast
Soll ich mich eigentlich überhaupt auf ein Gespräch mit Thema ESF einlassen.
Ich bin ja nicht verpflichtet, da als Grund der Vorladung: vermittlungsrelevante Daten Ergänzung/Besprechung angegeben ist.

Eigentlich müsste ich nur sagen: keine Veränderungen.
Und dann aufstehen und gehen (falls ich mich überhaupt gesetzt habe).

Das wär doch mal was ganz anderes, vielleicht mach ichs so.
Dann gibts nen neuen Termin mit Grund ESF.
Bis dahin hab ich mir nen Beistand besorgt.
 

Texter50

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Soll ich mich eigentlich überhaupt auf ein Gespräch mit Thema ESF einlassen.
Ich bin ja nicht verpflichtet, da als Grund der Vorladung: vermittlungsrelevante Daten Ergänzung/Besprechung angegeben ist.
Warum mehr Ärger haben als nötig?
Lass es Dir erklären und bring uns das Protokoll.
Hör auf gegen das Volk zu kämpen, baue die Leute in Deine Spiele ein und schiebe sie wie Schachfiguren auffem Brett rum! :icon_stop:

Eigentlich müsste ich nur sagen: keine Veränderungen.
Und dann aufstehen und gehen (falls ich mich überhaupt gesetzt habe).
Wer ruhiger, mit Deinem Temperament schreiste nach Ärger.
Wer handelt, der macht Fehler - warum musst Du das sein? :icon_stop:

Das wär doch mal was ganz anderes, vielleicht mach ichs so.
Dann gibts nen neuen Termin mit Grund ESF.
Bis dahin hab ich mir nen Beistand besorgt.
Den zweiten Termin scheints, wie bei Chris76 eh zu geben, wenn Du denen nicht begeistert ummen Hals fällst. :biggrin:
 
E

ExitUser

Gast
Eigentlich müsste ich nur sagen: keine Veränderungen.
Und dann aufstehen und gehen (falls ich mich überhaupt gesetzt habe).
Ich kann das verstehen, aber:

Wäre es nicht besser, da eher nüchtern und tendenziell wortkarg aufzutreten? Unter der Prämisse, dass alle vermittlungsrelevanten Daten bereits vorhanden sind. In scharfer Abgrenzung zu Informationen, die die nichts angehen. Ruhig und sachlich. Sitzen bleiben, Gesprächspartner in die Augen schauen.

Am Ende sagen: Danke, Sie werden sicher verstehen, dass ich mir das durch den Kopf gehen lassen muss. Abgang.
 

nowork

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Ich kann das verstehen, aber:

Wäre es nicht besser, da eher nüchtern und tendenziell wortkarg aufzutreten? Unter der Prämisse, dass alle vermittlungsrelevanten Daten bereits vorhanden sind. In scharfer Abgrenzung zu Informationen, die die nichts angehen. Ruhig und sachlich. Sitzen bleiben, Gesprächspartner in die Augen schauen.

Am Ende sagen: Danke, Sie werden sicher verstehen, dass ich mir das durch den Kopf gehen lassen muss. Abgang.
Sehe ich genau so! Gerade der Augenkontakt mit dem jeweiligen Gesprächspartner "signalisiert" Selbstbewusstsein! Den meisten Menschen ist dieser unangenehm und verunsichert. Wenn Du das kannst, haste viel gewonnen. Habe ich im Beruf bei Vorgesetzten oft genug selbst angewendet!

Probiere es im Vorfeld ggf. bei Freunden oder Bekannten aus! Du wirst überrascht sein. Warum sollen nicht auch ELO's Psycho-Tricks anwenden?

Viel Glück!
 
E

ExitUser

Gast
Wortkarg sein klingt nach Unterwürfigkeit. Man vermittelt den Eindruck unsicher zu sein.
Ein Gegenüber sieht das und wird es, so er will, gnadenlos ausnutzen.

Mein SB gilt als ein ganz Harter.
Ein Mal hat er sich in Rage versetzt und mich angebrüllt.
Da hab ich ihm in die Augen geschaut und im ruhigen Ton gefragt, ob wir das Gespräch beenden können.

Er hat sich sofort beruhigt und sich unzählige Male bei mir entschuldigt.
Seit dem behandelt er mich mit Respekt.

Ich zeige ihm, dass wir auf Augenhöhe reden.
Es reicht manchmal schon sich zu verinnerlichen, dass der SB einen beschissenen Job macht und ihm das ständige bla bla eigentlich auch tierisch auf den S*ck geht.


Nur wer sich duckt, kann von oben herab behandelt werden.
 

nightangel

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Neinnein, Wortkarg wirkt nicht immer unterwürfig.
Also nicht wenn man dem Gegenüber in die Augen schaut und nur ab und an mal nickt das man deren Geschwafel gehört hat. Also nicht nur stumm da sitzen und den Blick senken, sondern selbstbewusst gerade vor ihr/ihm sitzen, dem Gegenüber in die Augen schauen und nur das nötigste sprechen.

Habe ich bei meiner SB am Anfang auch gemacht.
Beim ersten Termin schon meinte die laut werden zu müssen und hatte einen Ton drauf der unter aller Sau war. Auch von wegen EGV, warum mit nehmen sie hat mir ja alles vorgelesen und erklärt was da drin steht, und das gefällt ihr ja so garnicht und und und (hatte darüber mal hier berichtet).
Ich bin ganz ruhig geblieben, hab ihr nur in die Augen geschaut und ab und an mal genickt. Also je aufbrausender die wurde desto ruhiger wurde ich.
Bezüglich EGV z.B. habe ich nur immer wiederholt das ich die nicht sofort unterschreibe sondern erstmal mit nehme um die in Ruhe zu prüfen und dass das mein gutes Recht wäre.
Ich habe also nur das nötigste gesprochen und das im ruhigen aber bestimmten Ton.
Am Ende gab sie zähneknirschend nach.

Beim zweiten Termin ging das gleiche Spiel so weiter und beim dritten Termin war die plötzlich sehr ruhig und freundlich, ja schon fast Handzahm (was nicht heißt das ich ihr nun über den Weg traue :wink:).
Seit dem weiß sie sich zu benehmen und wird nicht mehr laut und vergreift sich im Ton.

Scheinbar hat sie gemerkt das sie mich nicht mit ihrer Art einschüchtern konnte und ich auch hartnäckig meine Rechte verteidigen kann. :biggrin:

Auch später kam sie ab und an nochmal mit irgwendwelchen Maßnahmen an und fragte ob das nicht was für mich wäre. Habe dann nur ruhig und bestimmt gefragt was mir das bringt, die und die habe ich doch gerade erst gemacht und gebracht haben sie nichts also warum sollten die jetzt was bringen? (Tja sie, hatte leider nur immer wieder den gleichen Mist zu vergeben und nichts neues :icon_hihi:).
Auf meine Fragen was mir das bringt und wie mir das weiter helfen kann wußte sie meist keine Antwort und somit hatte sich dieses Thema dann auch erledigt.
Oder wenn dann kam, die können ihnen das und das vermitteln.......... "Ok, aber das habe ich gelernt und in meiner Arbeitszeit Jahrelang angewendet, das kann ich alles schon."
Bewerbungen? "Och, ich hab schon einige Bewerbungstrainings hinter mir und meine Unterlagen sind in Ordnung, hat mir sogar der Arbeiteberservice bestätigt".
So oder so ähnlich fielen dann ganz ruhig meine Antworten/Kommentare aus, also kurz, knapp und bestimmt.
 

Sonne11

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Erfahrung: Ich wurde 40 Minuten zugelabert bezüglich ESF. Es ging die ganze Zeit um den Lebenslauf! Die TL meinte später auf Nachfrage, wenn ich den Lebenslauf übergebe, würde es einer Zustimmung bezüglich des ESF Projekts gleichkommen! Normal ist Deine Unterschrift bezuglich Datenweitergabe nochwendig. Es gibt sogar Teil A und Teil B an Infomaterial! Diese Infos solltest Du erhalten!

Nichts zustimmen, keinen Lebenslauf übergeben! Anhören und ablehen, wegen Datenweitergabe und Speicherung.
 

Texter50

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Erfahrung: Ich wurde 40 Minuten zugelabert bezüglich ESF. Es ging die ganze Zeit um den Lebenslauf! Die TL meinte später auf Nachfrage, wenn ich den Lebenslauf übergebe, würde es einer Zustimmung bezüglich des ESF Projekts gleichkommen! Normal ist Deine Unterschrift bezuglich Datenweitergabe nochwendig. Es gibt sogar Teil A und Teil B an Infomaterial! Diese Infos solltest Du erhalten!

Nichts zustimmen, keinen Lebenslauf übergeben! Anhören und ablehen, wegen Datenweitergabe und Speicherung und unerwünschtem Coaching.
Zuerst kommt die Unterschrift unter die Teilnahmeerklärung.
Ohne die darf das Datenblatt nicht ausgefüllt werden.
Wer seine Fingerchen ruhig hält, kommt da gut raus. :biggrin:
 

Sonne11

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Zuerst kommt die Unterschrift unter die Teilnahmeerklärung.
Ohne die darf das Datenblatt nicht ausgefüllt werden.
Wer seine Fingerchen ruhig hält, kommt da gut raus. :biggrin:
Danke für Deine Info!

Es geht aber perfider! Man erzählt das Nötigste über das "Projekt". Es hieß, es gäbe Stellen, die besetzt würden, aber keine Infos dazu. Also wurde so getan, als müsse man Infos vom Elo abfragen.

Dabei wurde von dieser Person anscheinend ein Formular ausgefüllt, also abgefragt und eingertragen. Dann sollte ein Lebenslauf übergeben werden. Nur nach Wutanfall des Elo wurden Informationen überreicht! Lebenslauf sollte als Zustimmung gedeutet werden! "Unterschreiben sie hier, dass ich den Lebenslauf an die AG weiterreichen darf"

Sehr geschickt! Elo war klüger! :biggrin:
 

Texter50

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Danke für Deine Info!

Es geht aber perfider! Man erzählt das Nötigste über das "Projekt". Es hieß, es gäbe Stellen, die besetzt würden, aber keine Infos dazu. Also wurde so getan, als müsse man Infos vom Elo abfragen.
Dazu bräuchte man nen fundiertes Protokoll und das geht dann an das BMAS, den ESF und das BAV. In der Theorie geht mnan von der Information durch die JC aus... :biggrin:

Dabei wurde von dieser Person anscheinend ein Formular ausgefüllt, also abgefragt und eingertragen. Dann sollte ein Lebenslauf übergeben werden.
Das dürfte der Fragebogen gewesen sein, der zur Teilnahmeerklärung gehört, in der ja die Datenfreigabe steht.

Nur nach Wutanfall des Elo wurden Informationen überreicht! Lebenslauf sollte als Zustimmung gedeutet werden! "Unterschreiben sie hier, dass ich den Lebenslauf an die AG weiterreichen darf"
Da möchte ich nicht wissen, was da wirklich unterschriben werden sollte.

Die verbindlichen Formulare findest Du im Beitrag #3
- den Link anklicken, runter scrollen und auf Vordrucke klicken
- wieder runter scrollen und im Bereich Berichtswesen

Wenn man nur immer die Unterlagen zu dem Programm-Wundertüten-Müll vorher so schön einsehen könnte... :icon_hihi:
 
E

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Vielen Dank an alle die mir geholfen haben,
insbesondere an @Texter50 @chris76 @Sonne11

ich kanns aber nicht lassen, da ich ein freches Mädchen bin, für die ESF Tante morgen ein nettes Schreiben (nachweissicher) zukommen zu lassen.

Inhalt keine Änderung der vermittlungsrelevanten Daten + Antrag auf Auskunft laut SGB I ( Réchtsgrundlage - welche Mitarbeiter sind berechtigt unter Androhung des Entzuges des Existenzminimums den LL anzufordern bzw der vermittlungselevanten Daten) auch die mit der Vermittlung nicht zuständigen z.B. Hausmeister, Reinigungsfachkräfte.

Ich werde morgen berichten.

Auf ein Gespräch in Bezug auf ESF lasse ich mich gar nicht erst ein.
Sind mehrer Personen anwesend wie bei chris76 verlange ich Auskunft über deren Funktion + Rechtsgrundlage für die Anwesendheit.
Meinen LL werde ich sowieso nicht aushändigen, wie bei Sonne11 beschrieben.

Glück auf, wird schon schief gehen.
Sehe schon Arbeit aufs zuständige SG zukommen.

PS.: Geld und Angst hatte ich noch nie!
 
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Termin ist super gut gelaufen.
Die Frau vom ESF ist total ok.
Kein Zwang kein Druck.
Sie war auch allein im Zimmer (meine Vermittlungsfachkraft hat ein neues Zimmer bekommen)
Sie ist auch neu im JC, hatte vorher 50+ bei der IHK.

Sie hat gleich gesagt: dass das Programm freiwillig ist.
Ich hab ihr mitgeteilt: dass ich mit einer Verfolgungsbetreuung nicht einverstanden bin. Und gefragt: warum ich mir von selber Teilzeitarbeitslosen = Coaches Vorschriften machen lassen muss.
Sie hat es so akzeptiert. Da Coaching verpflichtend keine Aufnahme in ESF.

Vielleicht nutzt es jemanden irgendwann mal.
Sie hat mit erzählt:
Das die Coaches 1 mal pro Woche zur Arbeitsstelle kommen.
Die Coaches sind 3 Frauen vom BFZ = selbst Teilzeitarbeitslos wenn ohne Auftrag.
Und sehen wollen wie man mit Vorgesetzten, Kollegen klar kommt usw. Bevormundung eben.

Die wollte mich mit nen Job kötern, den ich eigentlich gern machen würde: Fahrerin bei einer Securityfirma Geldtransporte.
Aber verbunden mit Verfolgungsbetreuung: nein Danke.

Auf meine Frage: Ihre Kanditaten dürfen doch keine Ausbildung haben bzw keine verwertbare und bei der Tätigkeit würde meine Qualfikation des 34a verwertet, keine Antwort.

Was mir erst vorhin gekommen ist: es kann doch nicht sein, dass sich manche Unternehmer hier Security einen Wettbewerbsvorteil verschaffen indem die am ESF teilnehmen und somit ihren Angestellten so gut wie nix aus der eigenen Tasche zahlen müssen.

Von wegen: zusätzlich und wettbewerbsneutral; wird wohl nicht so eng gesehen!

Ach ja hab noch was vergessen: die SB treffen eine Auswahl der Kunden die für den ESF in Frage kommen.
Die ESF -Zuständige läd dann alle ein. Und schlägt die Teilnahme vor.
 

0zymandias

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:dank: für den Bericht!

Ergänzung: Die Arbeitgeber zahlen in den ersten sechs Monaten weniger als 3 €/h; aus den von Staat und EU gepoolten Geldern wird auf 8,50 €/h aufgestockt.
Wettbewerbsneutralität kann wohl kaum vorliegen.

Die Couches erfahren eine "[FONT=Arial, sans-serif]anteilige Kürzung des Gehalts bei (dauerhafter) Unterschreitung des Betreuungsschlüssels (weniger als 10 Fälle der Normalförderung oder 8 Fälle der Intensivförderung)" (Quelle: Bundesverwaltungsamt - Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit - Vordrucke, unter "Coach").[/FONT]
Überschreitung wird wohl kein Problem sein.
 
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Gast
@Ozymandias
Da habe ich dann wohl was falsch verstanden.
Die Jobs müssen also nicht wettbewerbsneutral und zusätzlich sein.

Ich werde Widerspruch wegen dieser Vorladung einlegen, da hier einiges faul ist/war.

1.die Begründung war gelogen, warum wurde nicht der wahre Grund (ESF) in der Vorladung genannt?
2. die Betriebsakqusiteurin des ESF hatte vorgeladen, ist die überhaupt dazu berechtigt vorzuladen? Und ist die überhaupt berechtigt, Änderungen in VerBis vorzunehmen (vermittlungsrelevante Daten)? Aber es ging ja gar nicht um die Daten sondern ausschließlich um das ESF-Programm.
3.Hätte nicht die "Vermittlungsfachkraft" vorladen müssen (um über den ESF zu sprechen (anzubieten)?

Meiner Meinung nach versuchen die auf diese Weise die "Kunden" zu überrumpeln/reinzulegen.
Wenn man nicht weiß was auf einem zukommt haben die leichteres Spiel (eine Unterschrift abzunötigen).

Ich werde deshalb rückwirkend Widerspruch einlegen. Und vielleicht auch klagen.
 
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