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Merkel verlangt mehr Sensibilität für Kinder in Not

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ExitUser

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Niemand spricht Dir das Recht ab, Deine Kinder so zu erziehen, wie Du es für richtig hältst, nur weil alle halbe Jahr ihr Gesamtgesundheitszustand untersucht wird!

Das ist doch klar wie Klosbrühe, eben gesunder Verstand. Ich erlaubte mir sogar öfter den Kinderarzt aufzusuchen. Doch wie geht's ab bei vielen Kinder/ärzten - 5 min. nach Plan - ausziehen - rechtes Bein in die Höhe und Reflexe getestet ... alles gut. Es gibt Ausnahmen! Andere tragen zum Geschehen bei. Diese Pflichtuntersuchungen "U1 bis ..." enden glaube ich mit dem 3. Lebensjahr.

Müßig auch deswegen, wie will ein Arzt den Alltag einschätzen.
Wie will dies eine Behörde und mit welchem Personal, täglich und jederzeit.
Also bleibt nur die Trennung von Eltern und Kindern.

Die Ursache bleibt unverändert, bzw. ändert sich täglich drastisch zum Negativen. Eine ausgewogene Gesellschaft, soziale Kontakte, besonders die Möglichkeit diese zu pflegen, die wachsende Existenzangst, Arbeiten in 2 oder 3 Jobs nimmt Dir den Atem und die Zeit für Deine Kinder. Von Nerven sei hier nicht die Rede.
 

Dopamin

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Debra,

gehört hier nicht her, auch weils wohl niemanden interessiert, ob ich oder ob ich nicht verfolgungsbetreut werde, aber damit Du beruhigt bist, sie habens versucht, und siehe da - in der ersten Geschichte sindse eingeknickt - über die nächsten werde ich auch hier auf dem Laufenden halten - ganz besonders wenns erfolgreich ist :icon_twisted:

Dopamin

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Liebe Tweety

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Offenbar bekommst Du da wieder was nicht mit. Was das Jugendamt JETZT teilweise macht, ist Kontrolle und "Verfolgungsbetreuung". Mehr eine Verfolgungsbetreuung der Eltern statt der Kinder. Daher kommt das Elend. Die Kinder stehen NIE im Mittelpunkt, immer nur die Befindlichkeiten der Eltern. Das "Recht" der Eltern - was für ein Recht? - ist schützenswerter als wehrlose Kinder. Eure Kinderfeindlichkeit und Euer Egoismus kotzt mich an.

Im Übrigen findest Du doch HartzIV ganz große Klasse und wirst nicht "verfolgungsbetreut".
Hallo Witz komm raus du bist umzingelt.
 

Debra

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Ich schüttel nur mal mit dem Kopf.

@Debra: gestehe auch mal anderen zu, das sie einwenig Recht haben könnten, können, wie auch immer.


Gruß
Eka
Du solltest weniger Angst haben, dass Dir irgendjemand als Mutter was Böses will. Aber weißt Du was? Es gibt Kinder, die werden täglich von Sadisten gequält und nach außen hin, geben sich diese, als würden sie alles für ihre Kinder tun. Sie werden Untersuchungen mit denselben Argumenten versuchen zu unterbinden, die Du hier aufgefahren hast. Weil Mütter immer meinen, sie "kennen" ihre Kinder schließlich am besten. Das behaupten aber auch kranke Mütter und wollen alles kontrollieren und da fängt es an, krank zu werden. Kinder haben ein Eigenleben. Das geht schon in der Schule los.
Oder stehst Du dort in der Klasse und nimmst vorher Einfluss drauf, was Deinem Kind gelehrt werden darf und was nicht?!

Daher haben Eltern bei einer Schuluntersuchung absolut gar nichts zu sagen. Die wollen nur Einfluss auf den Arzt nehmen, aber der soll unabhängig urteilen und sich nicht beeinflussen lassen!
 

Debra

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Debra,

gehört hier nicht her, auch weils wohl niemanden interessiert, ob ich oder ob ich nicht verfolgungsbetreut werde, aber damit Du beruhigt bist, sie habens versucht, und siehe da - in der ersten Geschichte sindse eingeknickt - über die nächsten werde ich auch hier auf dem Laufenden halten - ganz besonders wenns erfolgreich ist :icon_twisted:

Dopamin

P.S.: Sieh Dir doch meine letzten Beiträge an, um auf dem Laufenden zu sein :icon_smile:
Och Dopie, langweil mich doch nicht. Dein Blog ist aber witzig geschrieben! ;-) Die Passage, wo Du gemerkt hast, wie kalt es ist um 8 Uhr morgens und wie müde man dann noch ist ... auch, dass Du Neusprech so verinnerlicht hast.
 

Eka

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Geht mittlerweile bis U12. Und wenn ich nicht irre gehen die mittlerweile bis zum 12ten Lebensjahr? Hab das gelbe Buch gerade nicht zur Hand. Nur zwischen den letzten U-Untersuchungen liegen ziemlich lange Zeiten.

Ahja, ich bin vielleicht einer der wenigen Eltern die oft zum Arzt müssen mit dem Kind, da sieht der Arzt das Kind fast nackig. Dieser Kinderarzt behandelt auch ADHS. Deshalb ist dieses so. Und da möchte ich keine weiteren Außenstehende Ärzte. Und das geht mir nicht um das Recht oder die Macht, sondern um das Wohl des Kindes. Was kann er verkraften, wem kann er vertrauen, vom wem lässt er sich anschauen, etc.
Schulzahnärzte besuchen schon seit Jahren die Schulen, manche sogar Kindergärten. Da ist wohl schon Kontrolle.


Gruß
Eka
 
E

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Gast
Jetzt kommt wieder dieses unsägliche "Nachbar"-Argument. Selber eingreifen? Selbstjustiz? Wie ich hier schon schrieb, kann das ganz schnell nach hinten losgehen! Wie komm ich denn dazu, auf einen bloßen Verdacht hin, irgendjemand die Polizei auf den Hals zu hetzen? Und warum sollen das Nachbarn tun? - Nachbarn informieren in aller Regel das Jugendamt. Und wenn das Jugendamt - so wie ich es jetzt hier gelernt habe - solche Hinweise, vielleicht weil die Anrufer sich vorsichtig ausdrücken, überhaupt nicht ernst genug nimmt und sich damit zufrieden gibt, ein anderes Kind vorgeführt zu kommen und nicht darauf besteht, das andere auch zu sehen, da können auch keine Nachbarn helfen! In dem Fall des jüngst verhungerten Mädchens, noch nichtmals der eigene Opa! Noch der Kindergarten, den sie vorher besuchte. Weil - im Grunde ist es Leuten wie Euch doch egal, was mit anderer Leute Kinder passiert. Aber Eure darf noch nichtmals ein harmloser Schularzt untersuchen, weil sie ja Eure "Privatsache" sind. Wenn man so was liest, kann man schon Nachbarn verstehen, die nichts gehört haben, wenn ein Kind nebenan mißhandelt wird. Weil - ist ja PRIVATSACHE! "Geht uns nichts an!"
Ich habe in beiden Fällen selber gehandelt, Initiative ergriffen, Kontakt aufgenommen und damit beurteilen können, brauche ich die Polizei, das Jugendamt, oder kann ich selber was tun.
Es entstand ein sozialer Kontakt und führte zum Wachwerden der Eltern, bevor die völlig überforderte Mutter ausrastete ... weil sie niemanden mehr hatte, mit dem sie einfach mal plaudern konnte und Kindergeschichten austauschen konnte. (Nachzufragen im Arbeitskreis gegen Sozialabbau, Halberstadt)

Zum Thema NIE die Kinder - hier geht es doch um den Verursacher, respektive ohne den es Keine Kinder gäbe *lol*
 

Debra

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Ja, und das ist doch nicht verkehrt, oder? Oder hast Du persönlich Nachteile durch die Zahnuntersuchungen?
Wenn es so ist mit Deinem Sohn - und vielleicht bei anderen - wird das der Schule ja sicherlich bekannt sein und wenn Dein Sohn sowieso regelmäßig einen Arzt sieht, ist doch alles ok. Nur, wenn alle anderen Kinder zur Untersuchung gehen, wieso willst Du ihn unbedingt dort zum Außenseiter machen?
 

Debra

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Zum Thema NIE die Kinder - hier geht es doch um den Verursacher, respektive ohne den es Keine Kinder gäbe *lol*
Nein, das hast Du völlig falsch verstanden, womöglich wegen der Beiträge, die sich darum drehen. Es geht NUR um Kinder. Um eigene, fremder Leute Kinder, Schulkinder allgemein. Nicht darum, wer eine "gute" oder "schlechte" Elter ist.
 

Eka

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@Debra: *gelöscht*


Und wie gesagt ich habe keine Angst, ich denke an meinem Kind zum Wohle meines Kindes. Auch mit den Lehrern der Grundschule besteht ein sehr enger Kontakt, das ist aber wohl so bei E-Schulen, sollte man von ausgehen. Natürlich stehe ich nicht oder sitze in der Schule neben dem Kind. Aber wenn es Probleme irgendwelcher Art gibt, ist die Zusammenarbeit zwischen dieser Schule (den Lehrern) und den Elternhäusern ziemlich gut.

In gewissen Bereichen hast du Recht und auch ich denke das Kinder geschützt werden müssen, aber da müssen andere Wege her, nur welche?

Eka
 

Debra

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Ich habe in beiden Fällen selber gehandelt, Initiative ergriffen, Kontakt aufgenommen und damit beurteilen können, brauche ich die Polizei, das Jugendamt, oder kann ich selber was tun.
Es entstand ein sozialer Kontakt und führte zum Wachwerden der Eltern, bevor die völlig überforderte Mutter ausrastete ... weil sie niemanden mehr hatte, mit dem sie einfach mal plaudern konnte und Kindergeschichten austauschen
Nun, nicht jeder Mensch kann so viel Zeit investieren. Es sei denn, es wird bezahlt (Sozialarbeiter, Jugendamt). Vielleicht hast Du auch gelesen, dass unseren Nachbarn das Kind weggenommen wurde. Ich finde das richtig, denn es ist ein Baby und die Eltern sind drogensüchtig und sich völlig selbst überlassen.
 

Debra

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@Debra: Weißt du was, ich war selber ein sexuell mißbrauchtes und mißhandeltes Kind, dahingehend brauchst du mir nichts erzählen.

Und wie gesagt ich habe keine Angst, ich denke an meinem Kind zum Wohle meines Kindes. Auch mit den Lehrern der Grundschule besteht ein sehr enger Kontakt, das ist aber wohl so bei E-Schulen, sollte man von ausgehen. Natürlich stehe ich nicht oder sitze in der Schule neben dem Kind. Aber wenn es Probleme irgendwelcher Art gibt, ist die Zusammenarbeit zwischen dieser Schule (den Lehrern) und den Elternhäusern ziemlich gut.

In gewissen Bereichen hast du Recht und auch ich denke das Kinder geschützt werden müssen, aber da müssen andere Wege her, nur welche?

Eka
Das freut mich. Aber dann - und auch gerade bei der Krankheit Deines Sohnes - müßtest Du Dich doch freuen, wenn er in der Klasse kein Außenseiter ist und total dazugehört.
 
E

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Gast
Eine gute "Zusammenarbeit" im Umfeld meiner Kinder kann ich nur bestätigen. Aber dazu muss der "*Verusacher" was tun.
Also geht es beim Kind wohlbemerkt um Eltern oder heruntergebrochen um Erwachsene. Kinder sind ohne "Anleitung" wenig in der Lage ausgewogene Selbstbestimmung zu üben.
Es ist Pflicht der Erwachsenen für Kinder Sorge zu tragen.
Es ist Pflicht Erwachsener untereinander bei "Schwächen" zu helfen, sich einzumischen.
 

Eka

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Klar, mittlerweile tut er das, aber auch nur weil er mittlerweile Medikamente bekommt, womit er sein Verhalten steuern kann, was davor nicht möglich war.

Aber hier geht es nicht um mein Kind, sondern um alle.

Womit kann man überlastete Eltern helfen, wo fängt die Hilfe an, gehört ein enges Eltern-Schulverhältnis (Kindergarten) dazu usw... Wo können Eltern Hilfe herbekommen, außer vom Jugendamt? Mit wem können sie reden? Vater Staat hat viel gekürzt die letzten Jahre.
....aber nicht mit Zwangspflicht zur ärztlichen Untersuchung.


Gruß
Eka
 
E

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Gast
Ich finde es verwerflich nach einer Gleichmache zu rufen, nichts anderes ist ein Jugendamt mit dieser Aufgabe der totalen Einmischung.
Es mag sogar bestimmtes Ziel sein - Gleichmacherei.
Dies resultiert aus den Vorschriften und Erziehungsanweisungen des Amtes ( obwohl ... ist ja nicht mal ein Amt!).

Wir sind krank vor Mainstream und Anpassungszwängen, doch das ist ein anderes Thema. Hat aber gewaltigen Einfluß auf das Leben und die Entwicklung von Kindern.
 
E

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Gast
Ich finde die teilweisen Schizophrenien welche bei diesem Thema hier sichtbar werden, hochinteressant. Die einen, die gegen das aufgebaute Kontrollsystem der ARGEn wettern, wenn sich das Kontrollnetz wieder einmal ein bsisschen enger in die Familie hineinzieht, mit der exakt beabsichtigten Wirkung aber voll drauf reinfallen. Fleet hat nämlich voll recht, was da abgeht. Wers nicht gemerkt hat, der wird es noch.

Die typisch deutsche Gläubigkeit, dass Menschen, die zwar hierarchisch höher stehen als man selbst, aber eindeutig die Berufsgruppe mit der grössten Anfälligkeit für Indoktrination durch Pharma-Interessen darstellen, zeigt sich auf 7 Seiten ganz hervorragend.

Fur Eka: Es gibt nicht nur einige sehr kompetente Ärzte, welche AD(H)S nicht als Krankheit anerkennen. Im Zusammenhang mit obigem Absatz dürfte auch klar sein, warum ihre Stimmen so leise hallen.
Meine Kinderärztin hat in einer heissen Diskussion zum Thema der Rückschulung von Händigkeit und einem damit verbundenen Rezept für die Unterstützung durch eine Therapieform sich selbst als "Kassenknecht" bezeichnet. Ich finde, damit sieht sie zumindest sehr klar, auch wenn sie (noch) nichts daran ändert. Im Übrigen darf ich auch noch dezent darauf hinweisen, das Kinder und auch Erwachsene mit umgeschulter Händigkeit (meist auf rechts als ursprünglich dominant links) extrem häufig mit Symptomen wie AD(H)S auffallen. Nur einmal zum Nachdenken, dass Ursachen manchmal ganz woanders liegen - und woran das wohl liegen mag.

Dass JA-Mitarbeiter kaum die Lösungen in Händen haben, wurde durch etliche postings aufgezeigt. JA-Mitarbeiter sind auch stets massiv daran beteiligt, wenn von häuslicher Gewalt betroffene Kinder an ihre/n Missbraucher im Sinne des Umgangrechtes ausgeliefert werden. Ist von solchen Menschen wirklich zu erwarten, dass sie objektiv das Wohl des Kindes vertreten können? Vermutlich können die nicht mal sich selber helfen, wie sollen sie dann anderen helfen können. Ein Kind aber aus den Klauen des Jugendamtes zu befreien, da dieses eine sichere Einnahmequelle für etliche daran Verdienende darstellt und die Rückführung den Verlust von "Arbeitsplätzen" bedeutet, abgesehen von einem Verlust von über Wehrlose auszuübender Macht, ist ein wahrer Kraftakt, der Einzelnen allein gar nicht gelingen kann.

Wer ausserdem immer noch blind ist: Da ein Kind sich bis zur eigenen Ablösung sozial mit den Eltern identifiziert, wirkt jede Maßnahme, die die Eltern entwürdigt, auch auf das Kind entwürdigend zurück. Eltern, die selbst Mängel erfahren haben, werden diese sicher nicht nachholen indem man sie unter die totale Kontrolle setzt. Im Gegenteil, damit verlieren sie jedes mögliche Vertrauen - und die Kinder mit dazu. Damit ist Hilfe und eine mögliche Auflösung problematischer Familienstrukturen bereits für die folgende Generation unmöglich gemacht.

In keinem Maß und Verhältnis , insbesondere bei den staatlichen Strukturen und Machtmissbrauchsversuchungen die darin gegeben sind, können Zwangsuntersuchungen das Problem der getöteten oder vernachlässigten Kinder lösen.

Zuwendung und bedingungslos angebotene Hilfen aber schon.

Und: Ich bringe meinen Kinder nicht bei, unkritisch alles mit und an sich machen zu lassen, nur weil derjenige vom Staat dazu bestellt ist. Wer das tut oder dafür plädiert, hat hier einfach noch gar nichts kapiert!

Emily
 

Debra

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Es ist Pflicht der Erwachsenen für Kinder Sorge zu tragen.
Es ist Pflicht Erwachsener untereinander bei "Schwächen" zu helfen, sich einzumischen.
Aber Du siehst doch, auf wieviel Widerstand schon eine harmlose Untersuchung des Allgemeinzustands von einer neutralen Stelle, der Schule, stößt! Wenn Ihr irgendwas für Kinder in diesem Land ändern wollt - und nicht nur für Eure eigenen - und Kinderfreundlichkeit drückt sich eben auch dadurch aus, dass man sich auch um die Kinder der "anderen Leute" Gedanken macht und nicht nur um sich selbst kreist - dann solltet Ihr doch wollen, dass ALLE Menschen sich ein bißchen verantwortlicher fühlen auch für Eure Kinder! Ich hab es oft erlebt, dass wildfremde Kinder mich auf der Straße angesprochen haben und um Hilfe baten oder sich an MIR orientierten. Soll ich mich da wegdrehen und sagen, "Geh zu Deinen Eltern und lass mich in Ruhe, ich will keinen Ärger mit Deinen Eltern riskieren, Du bist deren Privatangelegenheit?"
 

Eka

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@Emily: gut geschrieben. ;)

Bei dem Rest halte ich mich nun raus. Und bei deinem geschrieben von ADHS hat jeder wohl seine eigenen Erfahrungen. Jedes Kind ist anders. ;)


Gruß
Eka
 

Debra

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Ich finde es verwerflich nach einer Gleichmache zu rufen, nichts anderes ist ein Jugendamt mit dieser Aufgabe der totalen Einmischung.
Hallo?! Ich habe nichts von Jugendamt und totaler Einmischung gesagt! Auch nicht von Gleichmacherei! Ehrlich, es geht NUR um das eigene Leben der Kinder (in der Schule fangen sie an, ALLEIN bzw. mit Gleichaltrigen zu sein). "Unsere" Pockenimpfung war lustig. Wir haben gespannt beobachtet, wie sich die Narben bei wem ausbilden. Kinder sind GERN mit Gleichaltrigen zusammen, glaubt mir! Und da habt Ihr auch nicht Eure Nasen drin!

*verzweifel*
 
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Aber Du siehst doch, auf wieviel Widerstand schon eine harmlose Untersuchung des Allgemeinzustands von einer neutralen Stelle, der Schule, stößt! Wenn Ihr irgendwas für Kinder in diesem Land ändern wollt - und nicht nur für Eure eigenen - und Kinderfreundlichkeit drückt sich eben auch dadurch aus, dass man sich auch um die Kinder der "anderen Leute" Gedanken macht und nicht nur um sich selbst kreist - dann solltet Ihr doch wollen, dass ALLE Menschen sich ein bißchen verantwortlicher fühlen auch für Eure Kinder! Ich hab es oft erlebt, dass wildfremde Kinder mich auf der Straße angesprochen haben und um Hilfe baten oder sich an MIR orientierten. Soll ich mich da wegdrehen und sagen, "Geh zu Deinen Eltern und lass mich in Ruhe, ich will keinen Ärger mit Deinen Eltern riskieren, Du bist deren Privatangelegenheit?"
Du kannst anscheinend nicht differenzieren, dass zur Verfügung stehende und von selbst und aus freiem Willen annehmbare Hilfe Menschlichkeit ist, Zwangsmaßnahmen, welche bereits in äußerst prägungsintensiven Jahren eine gesunde Distanz und Kritikfähigkeit ausser Kraft setzen, jedoch Übergriffe sind?

Emily
 
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