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Merkel verlangt mehr Sensibilität für Kinder in Not

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Dopamin

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Es hat vielleicht nur bedingt mit mit dem Thema zu tun, aber ich habe dabei zusehen "dürfen", wie sich eine schizophrene Psychose über Monate/Jahre entwickelte... Die Trennung hat bei meinem Ex wahrscheinlich den ersten Schub ausgelöst, und ich nehme an die Entgiftung die zweite und um vieles heftigere... Er lebte zwei Strassen weiter und hat mir das Leben zur Hölle gemacht - bis ich dann auch nervlich nicht mehr konnte...

Ich habe erst Monate nach dem zweiten Schub erfahren, wie das Problem überhaupt hiess, was genau das war habe ich erst erfahren, als ich selbst wegen Depressionen in Behandlung war. Um sowas (speziell psychische Probleme) zu erkennen reicht oft nicht nur der "gesunde Menschenverstand" sondern Hintergrundwissen, das nicht jeder hat, auch wenns nicht nett ist, ich behaupte mal, wers nie gesehen hat, wirds kaum beurteilen können.

Und wie ich vorher schon schrieb, darüber zu urteilen steht NIEMANDEM zu, der das nicht durchgemacht hat, was der/die Betroffene durchgemacht hat. Ich wünsche NIEMANDEM das, was mein Ex erlebt (nicht mal ihm!), denn er nimmt seine verzerrte Welt als echt wahr, wird den Rest seines Lebens Medikamente nehmen müssen und nicht wissen warum, denn er ist ja gar nicht krank, daher wundert er sich auch, warum er regelmässig zum Psychiater muss und seinen Sohn nicht sehen darf. Wobei "wundern" sich recht friedlich anhört, wenn er seinen Willen nicht durchbekommt kann er auch recht aggressiv und unberechenbar werden, wo er die Kontrolle über sich verlieren kann und sich in dem Moment auch völlig im Recht fühlt (verzerrte Wahrnehmung eben). Ich habe ihn jetzt seit 2 Jahren nicht mehr gesehen und ich werde ihm auch nicht beistehen, weil ich in erster Linie für MICH und die Kinder da sein muss, er ist krank, aber ich werde mir nicht sein Leiden aufbürden und meine seelische und körperliche Unversehrtheit damit aufs Spiel setzen - einmal am Ende hat mir völlig ausgereicht... Das mag sich eiskalt lesen, aber das ist schlicht und ergreifend gesunder Egoismus...

Wenn die Frau aus Darry eines Tages realisiert was sie getan hat, wird niemand vorhersagen können wie sie reagieren wird, ich schätze mal da ist alles drin, und wünsche ihr, sie ist zu dem Zeitpunkt in guten Händen...

Dopamin
 

Vanzella

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Und? Wo ist da jetzt das Problem?:icon_evil:
Ich habe Probleme damit, mir vorzustellen, dass sich jemand, der sich sexuell anderweitig umorientiert hat und demzufolge nie Kinder haben wird (außer adoptierte, wenn die Kohle stimmt), sensibel genug mit dem Thema
"5 Schwangerschaften, 2 behinderte Kinder plus psychische Krankheit" umgehen/moderieren kann.

Jemand, der nie Kinder hatte, kann sich meiner Ansicht nach nicht in jemand hineinfühlen, der eben doch Kinder hat. Jemand, der noch nie H4 bezogen hat, kann sich auch nicht ein jemanden einfühlen, der das eben doch tut, oder?

Nicht mehr und nicht weniger sollte mein Posting ausdrücken.

Falls mein Posting verstanden worden sein sollte, als Diskriminierung homosexueller oder lesbischer Partnerschaften, so war das definitiv nicht so gemeint.

Van
 
E

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Siehe auch hier: http://www.elo-forum.org/showpost.php?p=189348&p ostcount=80
Das habe ich gelesen, ist aber kein Argument.
Weil die Eltern, die vernünftig genug sind, diese Untersuchungen zu machen, eigentlich damit kein Problem haben sollten. Die anderen schon.
 
E

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Ich habe Probleme damit, mir vorzustellen, dass sich jemand, der sich sexuell anderweitig umorientiert hat und demzufolge nie Kinder haben wird (außer adoptierte, wenn die Kohle stimmt), sensibel genug mit dem Thema
"5 Schwangerschaften, 2 behinderte Kinder plus psychische Krankheit" umgehen/moderieren kann.

Jemand, der nie Kinder hatte, kann sich meiner Ansicht nach nicht in jemand hineinfühlen, der eben doch Kinder hat. Jemand, der noch nie H4 bezogen hat, kann sich auch nicht ein jemanden einfühlen, der das eben doch tut, oder?

Nicht mehr und nicht weniger sollte mein Posting ausdrücken.

Falls mein Posting verstanden worden sein sollte, als Diskriminierung homosexueller oder lesbischer Partnerschaften, so war das definitiv nicht so gemeint.

Van
Ich bin voll Deiner Meinung. Man kann versuchen, sich in eine andere Lage zu versetzen, aber erst wenn man selbst drin ist, weiß man definitiv, wie es ist.
 

Vanzella

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Jetzt geht mir aber der Hut hoch. Bitte nicht alles pauschalisieren.
Ich war im Kinderheim und nichts von dem fand da statt. Das war allerdings auch ein Heim für Kinder ohne Eltern.
Vielleicht verwechselst du das mit den Jugendwerkhöfen, wo KInder hinkommen, die zum Beispiel abgehauen sind.
Auch da war ich schon, weil ich wegen Missbrauch bei meinen Pflegeeltern abhaute. Ich traute mich leider damals nicht, zum Jugendamt zu gehen, weil ich nicht glaubte, dass die mir glauben.
Ein Pflegevater in gehobener Position, eine gute Familie und dann Missbrauch?
In dem Jugendwerkhof musste man dann zur Strafe arbeiten, aber in dem Kinderheim, wo ich war (Wickersdorf) ging es fast familiär zu.
Ich fühlte mich dort wohler, als bei diesen Pflegeeltern, die mich nur geholt hatten, weil die Mutter dachte, er geht dann nicht mehr fremd.
Ich wäre lieber im Heim geblieben, wenn ich geahnt hätte, was für Abgründe in den Menschen sind!!!
Da ich nicht in der Ex-DDR gelebt habe, ist mir nicht bekannt, wie dort die "Erziehungsheime" hießen.

Wenn du "Jugendwerkhof" schreibst, dann dürfte sich das mit meinen Erfahrungen aus "Erziehungsheimen" mehr als nur decken. Man musste dort allerdings nicht "zur Strafe" sondern generell und unentgeltlich malochen.

Von der zwangsverordneten Einzelhaft bei Brot und Wasser bei Widerspruch oder nicht aufgegessenem Teller schreibe ich hier nichts, lässt sich problemlos googeln.

Hier Links für dich, die die Heime betreffen, die ich meine:

http://www.imheim.de/letstalk/hmportal.php?sid=8b0895297fcc1cab1c6a7588940eeb75


http://www.amazon.de/Sonderdrucke-Sonderveröffentlichungen-Deutschen-öffentliche-Fürsorge/dp/3442129745/ref=pd_bbs_sr_1?ie=UTF8&s=books&qid=1197311191&sr=8-1

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,400215,00.html


Van
 

Vanzella

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Das habe ich gelesen, ist aber kein Argument.
Weil die Eltern, die vernünftig genug sind, diese Untersuchungen zu machen, eigentlich damit kein Problem haben sollten. Die anderen schon.

Noch mal, andine:

Es ist grundfalsch, Eltern "Pflichtuntersuchungen" aufs Auge zu drücken.

Schräuble kommt wohl nicht so ohne weiteres mit seinen spinnerten Ansichten durch, nun drückt man auf die Tränendrüse .... Kinder werden schließlich täglich ermordet. Terror wohin man guckt. Da muss man gegensteuern *g

Pflichtuntersuchungen für die Kids sind die Lösung (denkt die Elite). Da wird das Blödvolk nach den täglichen Horrormeldungen sofort abnicken .... der Rest ist dann einfach (für die Elite).

Ich bin gegen "Pflichtuntersuchungen", Punkt.
 
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Da ich nicht in der Ex-DDR gelebt habe, ist mir nicht bekannt, wie dort die "Erziehungsheime" hießen.
Das finde ich jetzt aber echt lustig, aber schreibst hier, wie es dort war. :icon_lol:

Wenn du "Jugendwerkhof" schreibst, dann dürfte sich das mit meinen Erfahrungen aus "Erziehungsheimen" mehr als nur decken. Man musste dort allerdings nicht "zur Strafe" sondern generell und unentgeltlich malochen.
Siehe oben deine eigene Aussage. Du hast dort nicht gelebt und kannst es nicht mit Heimen im Westen vergleichen.
 

Arania

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Ich habe Probleme damit, mir vorzustellen, dass sich jemand, der sich sexuell anderweitig umorientiert hat und demzufolge nie Kinder haben wird (außer adoptierte, wenn die Kohle stimmt), sensibel genug mit dem Thema
"

Van

Das ist echt der grösste Blödsinn den ich je gelesen habe, dann dürften auch nur Lehrer die Kinder haben welche unterrichten, Erzieher müssten generell Kinder haben etc.

Du diskriminierst nicht nur Lesben oder Homosexuelle sondern auch Leute die aus gesundheitlichen Gründen keine Kinder bekommen können
 

Bruno1st

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Nimmt man die Pflicht weg und macht ein Recht daraus, dann fühlen sich auch Eltern gleich besser.
Die nächste Steigerung dieser Untersuchungspflicht sind dann Zwangsimpfungen.
Mir fällt dazu nur noch ein, daß irgendwie typisch deutsch, statt das ursächliche Problem anzugehen, immer mehr Kontrollen gefordert werden. Dabei ist trotz der Sollerfüllung aller Vorschriften in Schwerin ein Kind "nach Vorschrift" verhungert.
Als ursächliches Problem sehe ich die gewollte Verrohung der gesamten Gesellschaft - durch unsere Führung. Denn das sind nur Leid- aber keine Leitfiguren. Außerdem, wieveil Leitfigur hat ein Minister der erfühlen kann, daß sich in einem Umschlag den er nie geöffnet hat 100.000,- befinden - ein laufender Hosenanzug der Indien auffordert die Armut zu bekämpfen und die eigenen Bürge rin die Not treiben läßt, usw..............
 

Vanzella

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Das finde ich jetzt aber echt lustig, aber schreibst hier, wie es dort war. :icon_lol:


Siehe oben deine eigene Aussage. Du hast dort nicht gelebt und kannst es nicht mit Heimen im Westen vergleichen.


Na, dann freuen wir uns doch einfach, dass die "Erziehungsheime" in der Ex-DDR - von denen ich null Ahnung habe und darüber auch nicht geschrieben habe - das glatte Himmelreich sind bzw. gewesen sind. Kann man direkt wieder einführen, oder? Kiddis ab in die Heime ... da haben sie es eh besser *ironie


Macht dann auch Sinn, wenn du plädiert, für "Pflichtuntersuchungen" zu sein. *g
 

Vanzella

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Das ist echt der grösste Blödsinn den ich je gelesen habe, dann dürften auch nur Lehrer die Kinder haben welche unterrichten, Erzieher müssten generell Kinder haben etc.

Du diskriminierst nicht nur Lesben oder Homosexuelle sondern auch Leute die aus gesundheitlichen Gründen keine Kinder bekommen können

Deine Denke, liebe Arania, ist mir seit jeher suspekt.

Leute, die aus gesundheitlichen Gründen keine Kids bekommen können, sehen ihr Glück im (einzelnen) "Kind", ohne eine Ahnung davon zu haben, was fünffache Schwangerschaft und Kindeserziehung bedeutet, gar nicht zu reden davon, was es heißt, nur EIN behindertes Kind aufzuziehen.

Über "Lehrer und Erzieher" hat man aus den Nachrichten genug gelesen. Ist dir das tatsächlich entgangen *wunder
 

Debra

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Die nächste Steigerung dieser Untersuchungspflicht sind dann Zwangsimpfungen.
Mir fällt dazu nur noch ein, daß irgendwie typisch deutsch, statt das ursächliche Problem anzugehen, immer mehr Kontrollen gefordert werden.
Also ich weiß ja nicht, wo ihr alle aufgewachsen seid, aber ich bin in West-Deutschland aufgewachsen. Und da gab es doch tatsächlich "Zwangsimpfungen". Pockenschutzimpfung in den Arm, alle hatten wir die Narbe. Und Polio-Schluckimpfungen. Und damals kam auch immer noch ein fahrbarer Röntgenwagen in die Wohnviertel und es gab eine Pflichtuntersuchung auf Tuberkulose für Erwachsene, soviel ich weiß.

Redet Ihr das einfach nur schlecht, weil der Vorschlag von der CDU kommt? Wer kann denn allen Ernstes etwas Böses in der Gesundheitsvorsorge-Untersuchung von Kindern sehen?

Ach ja, und der Schulzahnarzt kam auch 2mal im Jahr und oftmals ist Mutti erst mit einem zum Zahnarzt gegangen, nachdem dieser einen Brief mitgegeben hatte.

Dabei ist trotz der Sollerfüllung aller Vorschriften in Schwerin ein Kind "nach Vorschrift" verhungert.
Hier hat klar wieder mal das Jugendamt versagt. Warum, werden wir wohl nicht erfahren. Es gab genug Menschen, die sich an das Jugendamt gewandt hatten in der Sache.

Als ursächliches Problem sehe ich die gewollte Verrohung der gesamten Gesellschaft - durch unsere Führung. Denn das sind nur Leid- aber keine Leitfiguren. Außerdem, wieveil Leitfigur hat ein Minister der erfühlen kann, daß sich in einem Umschlag den er nie geöffnet hat 100.000,- befinden - ein laufender Hosenanzug der Indien auffordert die Armut zu bekämpfen und die eigenen Bürge rin die Not treiben läßt, usw..............
Da hast Du schon Recht, ändert aber nichts an der Lage der Kinder im Moment. Und da sollte vorrangig getan werden, was getan werden kann. Wenn manche Leute schon so verroht sind, dass noch nichtmals mehr das "Kindchenschema" greift und Jugendamtsmitarbeiter ein Kleinkind in der Obhut eines gewalttätigen, unberechenbaren Drogensüchtigen "gut aufgehoben" sehen, dann können wir uns, wenn nichts getan wird, nämlich allmählich dran gewöhnen an solche Meldungen.
 

Arania

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Deine Denke, liebe Arania, ist mir seit jeher suspekt.

Leute, die aus gesundheitlichen Gründen keine Kids bekommen können, sehen ihr Glück im (einzelnen) "Kind", ohne eine Ahnung davon zu haben, was fünffache Schwangerschaft und Kindeserziehung bedeutet, gar nicht zu reden davon, was es heißt, nur EIN behindertes Kind aufzuziehen.

Über "Lehrer und Erzieher" hat man aus den Nachrichten genug gelesen. Ist dir das tatsächlich entgangen *wunder
Nun suspekt ist mir das was Du schreibst auch, bei Dir heisst es also tatsächlich alle Erzieher die keine eigenen Kinder haben sollten einen anderen Beruf haben, alle Richter die noch keinen ermordet haben, dürfen keinen Mörder verurteilen etc.

@Debra: das mit dem Impfungen kenne ich genauso
 
E

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Gast
Also ich weiß ja nicht, wo ihr alle aufgewachsen seid, aber ich bin in West-Deutschland aufgewachsen. Und da gab es doch tatsächlich "Zwangsimpfungen". Pockenschutzimpfung in den Arm, alle hatten wir die Narbe. Und Polio-Schluckimpfungen. Und damals kam auch immer noch ein fahrbarer Röntgenwagen in die Wohnviertel und es gab eine Pflichtuntersuchung auf Tuberkulose für Erwachsene, soviel ich weiß.
Die Narben habe ich auch. Und hätte ich diese Zwangsimpfung nicht bekommen, wäre ich ganz sicher nicht geimpft worden.
Über Impfungen kann man ja trefflich streiten, aber ich komme aus einer ziemlich üblen Herkunftsfamilie, und ohne die Schuluntersuchungen damals gäbe es mich gar nicht mehr. Ich wäre verhungert.

Das wäre dann genauso ein Fall gewesen, wie sie nun wieder breitgetreten werden. So wurde ich durch die Zwangseinschulungsuntersuchung eine Zeitlang aus der Ursprungsfamilie genommen und aufgepäppelt.

Was um Himmels willen spricht gegen einen Zwang zur regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung der Kinder? Wer das sowieso tut, wirds auch weiterhin tun, der hat Verantwortungsgefühl. Wers nicht tut: Der sollte gezwungen werden dazu.
Ich war mit allen meinen Kindern bei allen Vorsorgeuntersuchungen, die empfohlen wurden. Das hat mich nicht im Geringsten gestört, im Gegenteil, ich war beruhigt, daß alles normal verläuft.
Und beruhigt in dem Wissen, daß eventuelle Auffälligkeiten, an denen ich mich durch die Gewöhnung daran gar nicht störte, erkannt werden. Für mich war das "Pflicht", nämlich moralische.
Man ist halt angehalten, eine vertrauenswürdige Kinderärztin/arzt zu suchen. Man kann doch nicht alles alleine beurteilen, die Verantwortung ist zu groß. Ich wollte das gar nicht!!

Könnt Ihr Euch vorstellen, wie glücklich man aus der Praxis schwebt, wenn der Arzt sagte: super, alles rundrum gut entwickelt? Oder wie erleichtert man ist, wenn er sagt: na, der Sehtest war nicht so toll, da machen wir dieses und jenes....und damit die Verantwortung dafür ein Stück weit übernimmt?

Ich empfand alle diese Untersuchungen als große Erleichterung, und mir tat es nur leid, daß sie nicht weiter gingen, als die Kinder älter wurden: wäre sonst der Mißbrauch und die Mißhandlungen durch meinen Ex vielleicht früher entdeckt worden?

Vorsorgeuntersuchungen verpflichtend bis in die Volljährigkeit, bei freier Arztwahl: ich bin dafür!

Viele Grüße,
angel
 
E

ExitUser

Gast
Was ich gar nicht nachvollziehen kann, warum es so schwierig ist, dass Untersuchungen zur Pflicht werden.
Ich bin der Meinung, dass da Kindeswohl Vorang hat und die Eltern, welche ihre KInder ohnehin zur Untersuchung bringen, wird es sicher nicht stören, dass es Pflicht ist.
Doch, es würde mich stören. Da ich eine Mutter bin die trotz Sozialhilfe darauf geachtet hat, dass ihre Kinder stets beste Schuhe tragen damit das Grundgerüst gut wachsen kann, die stets zu Fachstellen marschiert ist wenn etwas anstand, die bei einer vom Kind aspirierten Maroni (Esskastanie) trotz Hinweise der Ärztin, dass die Lungenflügel o.k. klingen, dennoch zum Röntgen gegangen ist und damit ihrem Kind das Leben gerettet hat (und das sind nur ein paar Auszüge aus dem, was ich als für meine Kinder Verantwortliche erlebt habe), bin ich der Meinung dass ein gutes Elter (ich vermeide also den Begriff Mutter, da die Eigenschaft Elter zu sein an sich nicht geschlechtsgebunden ist) ein besseres Elter ist als jede vermeintliche Fachkraft. Die Entmündigung und Erniedrigung die ich in den Jahren als Mutter erleben "durfte" in diesem ziemlich unemanzipierten Land, reicht mir.
Dopamin schrieb:
wo waren die Väter der Kinder (es soll mehr als einen von den Kindern in Darry gegeben haben)? JEDES Kind hat auch einen VATER, WO sind DIE in solchen Fällen? Wer zerrt DIE vor das Objektiv der Fotografen? Es ist ja immer sehr leicht die Mutter zur Verantwortung zu ziehen, SIE hätte ja können, und für Väter endet die Verantwortung in dem Moment, wo sie ihr bestes Stück wieder rausziehen? Nicht nach meiner Meinung, aber die ist ja zum Glück nicht massgeblich...
Immer wieder erschreckend wahr. Wenn es darum geht auf Müttern rumzureiten, wird stets "vergessen" anzumerken, dass sie allein die Last zu tragen haben während von Vätern immer noch NICHTS gefordert wird, nicht einmal Unterhalt zu leisten.


Emily
 

Debra

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Genauso sehe ich es auch, dass die Eltern respektiert werden, ihnen geholfen wird, ohne sie zu ihrem "Glück" zu zwingen.
Stop. Es geht hier nicht um Eltern. Es geht auch nicht darum, diese zu etwas zu zwingen oder sie zu bevormunden. Aber Kinder sind nicht "Eigentum" der Eltern, auch wenn manche das gern so hätten... besonders Kinderschänder und -Quäler. Es geht hier einzig und allein um Kinder und deren Wohlergehen. Ich habe es damals so empfunden, dass sich noch jemand um mich sorgt. Nämlich die Gesellschaft, der Staat oder das Land, dessen Sprache ich spreche. Die Ärzte waren nett, die Impfungen aufregend für uns Kinder und als Zwang oder Schikane haben wir das nicht empfunden. Wer möchte denn schon gern Kinderlähmung kriegen?!
Ohne diese Zwangsimpfungen wäre auch ich nicht geimpft worden. Ohne Schulzahnarzt hätte Mutter mal wieder über all ihrer Arbeit "vergessen", dass das Kind mal wieder zum Zahnarzt muss. Schön, wenn da kompetente Leute sind, die sie dran erinnern.

Und wie Angel schon bemerkte, über solche Untersuchungen kämen höchstwahrscheinlich auch Mißbrauch oder Mißhandlungen ans Tageslicht und Kindern kann geholfen werden. Warum redet Ihr immer nur von den Eltern?!

Und bitte seht das doch auch mal im gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang, und nicht nur als persönlichen Angriff auf Euch. Wenn Ihr Euch so um Eure Kinder kümmert, wie Ihr sagt, ist doch alles in Ordnung! Aber denkt doch bitte auch an die Kinder, die solche Elter NICHT haben. Für die ist es ein Segen, wenn dort ein Schularzt kommt, wenn sich somit endlich "jemand" kümmert, der Staat kümmert und er zumindest gegenüber den Kindern die Fürsorgepflicht wieder einführt/wahrnimmt. Das geht aber nur, wenn Ihr das mal endlich so sehen würdet, wie ich oben geschrieben hab. Ein Solidaritätsbeitrag für Kinder, die es nicht so gut getroffen haben wie Eure!
 
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