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Merkel verlangt mehr Sensibilität für Kinder in Not

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ExitUser

Gast
angel#36 schrieb:
Das Risiko ist besonders hoch, wenn die Mütter vollkommen alleine für ihre Kinder sorgen müssen (das schließt eine Ehe nicht aus).
... zum unlösbaren Spagat gezwungen: das Kind zu versorgen und das Geld dafür zu verdienen und die alleinige Verantwortung für jegliche Entwicklung des Kindes aufgeladen zu bekommen.
Die Ähnlichkeit mit Hartz IV ist meiner Meinung nach frappierend.

Sie werden im Stich gelassen und nehmen irgendwann nur noch das Eine wahr: außer mir interessiert sich kein Schwein für meine Kleinen. Wenn ich zusammenbreche, sind sie verloren, denn es wird sich niemand um sie kümmern.
Und die Gefahr zusammenzubrechen ist riesengroß. Wer keine Familie hat, die zumindest gelegentlich stärkt und hilft, ist definitiv irgendwann am Ende aller Kräfte. Niemand kann auf Dauer für zwei oder drei arbeiten.
Wer kann sich ernsthaft darüber wundern, daß Mütter in abgrundtiefer Verzweiflung, ihr Leben lang im Stich gelassen, so verquer denken und ihre Kinder in den Tod schicken, damit sie es vermeintlich besser haben und dieses unsägliche Elend nicht erleben müssen?
ja so sehe ich das auch

diese Frau hat mich Sicherheit zwischenmenschlich und behördlich entsetzliches erlebt

denn zu welchen kaltschnäuzigen Hammeraussagen und Handlungen ehemalige Lebensgefährten und Behördenmitarbeiter fähig sind, weiss denke ich fast jeder Mensch in dieser Gesellschaft

Ich glaube seit dieser zutiefst menschenverachtenden feudalen Politik gegen die Mehrheit der Bevölkerung, spielen sich ungezählte, alltägliche Dramen hier im Lande ab
 

Bruno1st

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Ich befürchte zwar, ich werde mich aufregen müssen, aber ich schau' wohl mal rein:

"Anne Will"
Thema: Kinder als Opfer - wenn Eltern überfordert sind
Sendung: 09.12.2007, 21.45 Uhr, DasErste
Das Thema diskutieren Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, die Filmemacherin Aelrun Goette, Georg Ehrmann vom Verein Kinderhilfe Direkt und Gina Graichen, die bei der Berliner Polizei für Delikte an Schutzbefohlenen zuständig ist.
http://daserste.ndr.de/annewill/aktuellesendung/t_cid-4260020_.html
Gute Nerven - und schmeiß nicht mit dem Fernseher rum.

Wenn ich mir überlege, wenn man die Kosten der ganzen Mischpoke die jetzt überall durch die Medien tourt und nun Gutachten, usw. abgibt und davon nur 1% davon im Vorfeld in die Betreuung investiert hätte, dann hätte es nicht nur für eine Betreuung gereicht, sondern auch für tatkräftige Hilfe im Haushalt, usw.
Ich kriege jetzt schon wieder einen dicken Hals. Eine Forderung wäre auch, daß alle Verwaltungstypen zuerst 10 Jahre im Außendienst erfolgreich arbeiten müssen. Erfolgreich aber für die Menschen und nicht für die Bürokratie !

Für mich ist jeder, der nun in Talk Shows auftritt, statt direkt zu helfen, tatkräftig mithilft das sich so etwas wiederholt. Wieviel Gage kriegen die eigentlich dafür ?

talk = Geschwätz
 

amondaro

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Moin,

Typisch Merkel,die ihr eigenen Brutkasten nicht in Schwung bekommt muss sich grade dazu äussern.





mfg
 
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Seid doch so nett und lasst das Thema "sexuelle Orientierung" außen vor.
Das kann kein Thema sein, es ist absolutes und jedem Menschen zuzugestehendes Privatleben.

Das Thema hier lautet "Merkel verlangt mehr Sensibilität für Kinder in Not". Eine Aussage von Merkel, die mich zum Ummichschlagen bringt - weil sie von ihr kommt.
Das Thema sollte reichen, einen Thread zu füllen.

Viele Grüße,
angel
 

Maggy

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Zur "Sensibilität"

Wenn ein Bundesverfassungsgericht im Rahmen einer Voranfrage zu einer Verfassungsbeschwerde wegen der Stiefkindregelung darauf hinweist, dass der Stiefvater substantiiert darlegen muss, dass kein Unterhalt von seiner Seite fließt - Eidesstattliche Versicherung genügt nicht -

heißt das im Umkehrschluss, dass das Kind am besten (ver)hungern muss, damit dargelegt werden kann, dass keine Unterstützung fließt?

Wenn ein RA eines Jugendamtes mitteilt, dass das Jugendamt nur in erzieherischen Fragen helfen kann, aber nicht, wenn das Kind kein Geld hat zum leben - man solle sich dafür an die ARGE wenden, ARGE zahlt aber nicht wegen Stiefkindregelung.
Das ist in beiden Fällen staatlich geförderte "Beihilfe zum Hungertod"?! Das ist die "Sensibilität", die heutzutage von Behörden ausgeübt wird, abgesegnet durch HARTZ IV, ein Gesetz, dass durch die Stimmen der CDU und SPD am 01.08.06 das Aus für Stiefkinder bedeutet.

Das hat auch nichts mit elterlicher Überforderung zu tun, sondern damit, dass Kinder und auch Familien regelrecht ausgehungert werden bzw. gezwungen werden sich zu trennen, wenn Kinder überleben wollen.

Maggy1960
 

Dopamin

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Der erste Satz ist doch widersprüchlich. Angst vor Kindesentziehung, dann lieber die Kinder abmurksen?
Das kein Geld für wirkungsvolle Hilfe locker gemacht wird, das kotzt mich genau so an.
Mit, das jeden Tag berichtet wird..... Es ist richtig, es muss darüber berichtet werden. Ich änder mal.
Es kann doch wohl nicht sein, dass fast jeden Tag solchen grausamen Taten passieren.
Mal unter uns, Darry ist hier ums Eck, die Mutter hat lt Medien ein psychisches Problem und ist in einer entsprechenden Klinik... Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 50% dass ich in derselben war... Entweder wird sie in Neustadt sein (die verfügt über eine forensische Abteilung, und die kenne ich nicht - ich war wegen was anderem in der anderen) oder Heiligenhafen da ist die Allgemeinpsychiatrie, das ehemalige, mittlerweile privatisierte Landeskrankenhaus... Und egal wo sie ist, IRGENDWANN wird sie realisieren, WAS sie getan hat... Wer jetzt laut schreit sollte sich mal in ihre Lage versetzen!!!

Heiko, ich kenne deine Erfahrungswerte was psychische Erkrankungen angeht nicht, deswegen möchte ich Dir hier nichts unterstellen, aber ich habe für MEIN Leben ausreichend Menschen mit im Vergleich harmlosen Problemen gesehen (zugegeben einer ist ein schwererer Fall und leider Gottes der Vater meines Sohnes). Eine Wahrnehmungsverzerrung als "Entschuldigung" bezeichnen kann nur einer, der wirklich KEINE Ahnung von der Materie hat.

Ich empfehle jedem Interessierten mal die Suchmaschine nach "Schizophrene Psychose" oder "Wahrnehmungsverzerrung" suchen zu lassen und die erscheinenden Artikel GRÜNDLICH zu lesen...

Diese Frau wird wahrscheinlich selber nicht erkannt haben wie es um sie steht, wo waren die Väter der Kinder (es soll mehr als einen von den Kindern in Darry gegeben haben)? JEDES Kind hat auch einen VATER, WO sind DIE in solchen Fällen? Wer zerrt DIE vor das Objektiv der Fotografen? Es ist ja immer sehr leicht die Mutter zur Verantwortung zu ziehen, SIE hätte ja können, und für Väter endet die Verantwortung in dem Moment, wo sie ihr bestes Stück wieder rausziehen? Nicht nach meiner Meinung, aber die ist ja zum Glück nicht massgeblich...

Dopamin
 

Lothenon

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Naja, Dopamin, so ganz unrecht hat Heiko auch nicht.

Zuerst werden die Gelder für öffentliche Kinderförderung zum Teil drastisch gestrichen um daraufhin dann die Angebote einzuschränken, um dann umsolauter zu heulen, falls dann doch was passiert.

Aber auch Du hast recht, Dopamin, der andere Part darf sich nicht so sang- und klanglos von seiner Pflicht verabschieden.

Was ich mir wünsche: Ein Jugendamt, welches nicht als Amt angesehen wird, wo ich hingehen kann und auch entsprechende Hilfe bekomme, wo mir nicht gleich das Kind entzogen wird. Wo dann eine Person dann ein Ansprechpartner, Kumpel, Freund ist, der mir helfen kann.

Und wenn ich dann lese, wie zum Teil die SBs dann mit den Familien umspringen und die Kinder aus ihrer Familie rausreißen und nicht wieder zurück geben, kommt mir immer das Kotzen. Denn ein Kind hat ein Anrecht auf seine Mutter sowie Vater und nicht auf ein Heim oder eine fremde Familie.
 

Liebe Tweety

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Ja, das müsste sie in der Tat wissen, was in der Ex-DDR mit Kindern bzw. Jugendlichen geschah.

In der Ex-DDR sind z.B. Jugendliche in (Erziehungs)Heimen eingeknastet gewesen, haben ohne Bezahlung malocht bis auf die Knochen ... nee, ich schreib nicht weiter, weil mir der Hut hochgeht.

Warum? Vergiss nicht die andere Seite, denn es wurde entschieden mehr für die Kinder getan und das darf man bitte auch betohnen. Es konnte eine Mutter zum Jugendamt gehen und um Hilfe bitten, denn Kindern hat man nicht eingeredet, deren Eltern wären zu Faul zum Arbeiten. Entschuldige mal wo ich das in den letzten Jahren von mehreren Müttern gehört hatte die um Hilfe baten, wurde es mir schlecht, in übrigen deren Kindern haben es bestätigt. Das nenne ich ganz einfach Hetze auf Menschen die nichts dafür können, arbeitslos zu sein und trotzdem alle Gelegenheit wahr nehmen um zu arbeiten.
Ich bin damals noch zu DDR Zeiten mit 3 kleinen Kindern aus der nicht ehelichen Wohnung geflüchtet. Kaum umgezogen, stand die Mitarbeiterin vom Jugendamt vor der Tür in Begleitung mit der Krippenleiterin ob ich was in meiner Wohnung brauche? Hier muss überall Tepich rein und habe das vom Jugendamt bezahlt bekommen, denn die Mittel waren da.

Gerade im Radio schon wieder zwei Meldungen (Hildesheim und Nds.). Ich frage mich ernsthaft, ob wir auf diese Art und Weise dazu eingestimmt werden sollen, "Überwachungsmaßnahmen" zu akzeptieren.

Da bin ich auch entschieden da gegen, denn auch das weiß ich wie es schmeckt. Leide nicht an irgendwelchen Störungen, aber wenn mir einer heute sagt die Stasi ist überall, gebe ich den Recht, denn durch meine Geschichte bin ich selber sehr sensibel geworden, ich hatte die Stasi in Haus und das lange genug und will mit dieser Brut nichts zu tun haben. Für Petzen hatte ich noch nie was übrig.

Ich weigere mich entschieden dagegen, Eltern bzw. Mütter generell unter "Anfangsverdacht" zu stellen. Wir brauchen keine Überwachung der Eltern, Punkt.
Die Politbonzen (insbesondere die Polit-Emanzen) sollten mal mit klarem Kopf nachrechnen, wieviel Geld für Kinder bei den Almosenzahlungen (sogar ohne Sanktionen) für die Kleinen noch bleibt.
Erbarmen, Mitgefühl, Mitmenschlichkeit ... alles Fremdworte für das (F)Merkel und andere Konsorten *pfui

Van
Stimmt das sollten die mal wirklich, denn viele können nicht mehr ganz normal so wie es sich gehört ihre Kinder ernähren. Eine Lösung sind die Suppenküchen und die Essenausgaben mit Sicherheit nicht. Das Familienleben ist innerhalb einer Wohnung und oftmals das einzigste was eine alleinerziehende Mutter noch hat. Für Familien Vater Mutter Kind/er gilt das gleiche.
 

Liebe Tweety

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Nachtrag:

Der zweite heute geschilderte Fall kommt aus Papenburg.

Cementwut:

Wenn von den fünfen aus Darry zwei behindert waren, ist glasklar für mich, dass diese Frau behördlicherseits allein gelassen wurde. Ich schließe mich deiner Meinung an, dass die Frau nicht "mal eben so" fünf Kinder getötet hat.

Auch nicht "mal eben so" wird ein Staatsanwalt rumtönen, dass noch nicht klar ist, ob die Frau überhaupt schuldfähig ist (wobei uns natürlich weiter permanent Einzelheiten wohlweislich vorenthalten werden. In eine Klapse abzuschieben ist ja ein einfacher Weg, weil mundtot gemacht).

Die Tat der Frau ist erschütternd, gar keine Frage. Jedoch die Frage, weshalb sie nur diesen Ausweg sah, wird uns nicht beantwortet werden ...

Van
Wenn man noch zusätzlich von den lieben Nachbarn durch die Gegend gejagt wird , mehrmals umziehen muss, leidet der Mensch, nicht die Kinder und die Behinderung waren das schlimmste sondern Menschen die ihre Ruhe haben wollten. Wenn man sein eigenes Leben beenden will, nimmt man das mit, was man am meisten liebt, seine / ihre Kinder. Hört sich ein bisschen kalt an, aber eine Mutter beschützt ihre Kinder.
In übrigen Anzeichen waren genug da, um da gegen zu steuern, selbst die vom Kinderschutzbund hat die Augen zu gemacht, Hauptsache die Wohnung ist sauber. Wenn man auch noch die Nacht zum Tage macht, wie es hier der Fall war, kommt irgendwann die Müdigkeit und ein tiefer fester Schlaf, eine Nacht oder auch 2 Nächte kann man über stehen aber nicht 7 Tage in der Woche. Auch das war bekannt und man sieht auch automatisch Gespenster oder andere Erscheinungen, wenn der Schlaf fehlt und die Träume die noch dazu kommen runden noch das Bild ab.
Ich hoffe das die Frau frei gesprochen wird, denn sie wird sich die meisten Vorwürfe machen, sobald sie klar denken kann, denn sie wird erst einmal mit Medikamente voll gestopft.
Hier haben ganz eindeutig die Behörden total versagt.
 
E

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Ja, das müsste sie in der Tat wissen, was in der Ex-DDR mit Kindern bzw. Jugendlichen geschah.

In der Ex-DDR sind z.B. Jugendliche in (Erziehungs)Heimen eingeknastet gewesen, haben ohne Bezahlung malocht bis auf die Knochen ... nee, ich schreib nicht weiter, weil mir der Hut hochgeht.
Jetzt geht mir aber der Hut hoch. Bitte nicht alles pauschalisieren.
Ich war im Kinderheim und nichts von dem fand da statt. Das war allerdings auch ein Heim für Kinder ohne Eltern.
Vielleicht verwechselst du das mit den Jugendwerkhöfen, wo KInder hinkommen, die zum Beispiel abgehauen sind.
Auch da war ich schon, weil ich wegen Missbrauch bei meinen Pflegeeltern abhaute. Ich traute mich leider damals nicht, zum Jugendamt zu gehen, weil ich nicht glaubte, dass die mir glauben.
Ein Pflegevater in gehobener Position, eine gute Familie und dann Missbrauch?
In dem Jugendwerkhof musste man dann zur Strafe arbeiten, aber in dem Kinderheim, wo ich war (Wickersdorf) ging es fast familiär zu.
Ich fühlte mich dort wohler, als bei diesen Pflegeeltern, die mich nur geholt hatten, weil die Mutter dachte, er geht dann nicht mehr fremd.
Ich wäre lieber im Heim geblieben, wenn ich geahnt hätte, was für Abgründe in den Menschen sind!!!
 
E

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Gast
Was Merkel betrifft, scheinheilig.
Mehr gibts da nicht zu sagen.
Was die Sendung gestern betrifft. Alles nur Bla bla, wie immer.
Außer der Arzt, der tut etwas.
 
E

ExitUser

Gast
Was ich gar nicht nachvollziehen kann, warum es so schwierig ist, dass Untersuchungen zur Pflicht werden.
Ich bin der Meinung, dass da Kindeswohl Vorang hat und die Eltern, welche ihre KInder ohnehin zur Untersuchung bringen, wird es sicher nicht stören, dass es Pflicht ist.
 

Bruno1st

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....wo waren die Väter der Kinder (es soll mehr als einen von den Kindern in Darry gegeben haben)? JEDES Kind hat auch einen VATER, WO sind DIE in solchen Fällen? Wer zerrt DIE vor das Objektiv der Fotografen? Es ist ja immer sehr leicht die Mutter zur Verantwortung zu ziehen, SIE hätte ja können, und für Väter endet die Verantwortung in dem Moment, wo sie ihr bestes Stück wieder rausziehen? Nicht nach meiner Meinung, aber die ist ja zum Glück nicht massgeblich...
ich möchte deine Frage "wo waren die Väter?" noch weiterspinnen.
Wo waren die Bürokraten vor der Tat ?
Wo waren die Politiker vor der Tat ?
Wo waren die Reporter vor der Tat, um über die ABSEHBARE Fehlentwicklung der Bürokratie zu Lasten der Menschen und Menschlichkeit zu berichten ? Jeder Artikel der die Wahrheit über diese Behörden-Politikerallmacht schreibt, hilft mit, so ein Drama zu verhindern.

Talk Shows helfen NICHT - es gilt anzufangen.
 
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Naja, Dopamin, so ganz unrecht hat Heiko auch nicht.

Warum nicht?

Für Heiko ist die Mutter die Schuldige: er scheint sie nicht im TV gesehen zu haben, weiß nichts über erweitzerten Selbstmord und was ich und Dopamin zu psychischen Erkrankungen schreiben, auch das interessiert ihn offenbar nicht.

Er verurteilt allein die Mutter...

Zuerst werden die Gelder für öffentliche Kinderförderung zum Teil drastisch gestrichen um daraufhin dann die Angebote einzuschränken, um dann umsolauter zu heulen, falls dann doch was passiert.

Da hast du recht... auch dazu hab ich schon geschrieben, daß man in Fällen von psychischen Erkrankungen helfen könnte, indem man Familienhelfer in die Familie schickt...und nicht nur mal ne Stunde.


Aber auch Du hast recht, Dopamin, der andere Part darf sich nicht so sang- und klanglos von seiner Pflicht verabschieden.

Ganz genau: es gibt ein Umfeld, das mehr oder weniger Einblick hat: das sollte unterstützen udsich nicht zurück ziehen oder "angreifen" - wie zum Beispiel Kindsväter und Nachbarn.

Was ich mir wünsche: Ein Jugendamt, welches nicht als Amt angesehen wird, wo ich hingehen kann und auch entsprechende Hilfe bekomme, wo mir nicht gleich das Kind entzogen wird. Wo dann eine Person dann ein Ansprechpartner, Kumpel, Freund ist, der mir helfen kann.

Auch das hatte ich angesprochen: eine Mutter hat immer Angst, man könnte ihr das Kind entziehen. Damit wird ja auch oft ganz offen gedroht, wenn sie nicht so spurt, wie Behörden es wollen. Und dann soll man um Hilfe bitten? Da muß die Not schon sehr groß sein...und man muß die Gefahr erkennen... und das können psychisch Kranke oft nicht richtig .

Und wenn ich dann lese, wie zum Teil die SBs dann mit den Familien umspringen und die Kinder aus ihrer Familie rausreißen und nicht wieder zurück geben, kommt mir immer das Kotzen. Denn ein Kind hat ein Anrecht auf seine Mutter sowie Vater und nicht auf ein Heim oder eine fremde Familie.
Die Mutter wird irgendwann realisieren, was sie getan hat: und damit wird sie leben müssen...wie man das kann, ich weiß es nicht.
 

Lothenon

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Die Mutter wird irgendwann realisieren, was sie getan hat: und damit wird sie leben müssen...wie man das kann, ich weiß es nicht.
Jap, das kann durchaus passieren, dass sie später deswegen in ein tiefes Loch fallen wird. Wie man damit leben kann? Wahrscheinlich nur durch "vergessen".

Jedoch gebe ich die Mitschuld auch denjenigen, die unsensibel sind, Hilfen verweigern, die Gelder für die Jugend streichen. Ja, auch den Journalisten, die in der großen Mehrheit sehr unkritisch über geplante Sachen berichten.

@andine: Davon, dass die Untersuchungen Pflicht werden sollen, halte ich nichts.
 

Liebe Tweety

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Jap, das kann durchaus passieren, dass sie später deswegen in ein tiefes Loch fallen wird. Wie man damit leben kann? Wahrscheinlich nur durch "vergessen".

Jedoch gebe ich die Mitschuld auch denjenigen, die unsensibel sind, Hilfen verweigern, die Gelder für die Jugend streichen. Ja, auch den Journalisten, die in der großen Mehrheit sehr unkritisch über geplante Sachen berichten.

@andine: Davon, dass die Untersuchungen Pflicht werden sollen, halte ich nichts.
Nimmt man die Pflicht weg und macht ein Recht daraus, dann fühlen sich auch Eltern gleich besser.
 

Lothenon

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Nimmt man die Pflicht weg und macht ein Recht daraus, dann fühlen sich auch Eltern gleich besser.
Genauso sehe ich es auch, dass die Eltern respektiert werden, ihnen geholfen wird, ohne sie zu ihrem "Glück" zu zwingen.

Was macht ein Elefant, wenn man ihn zwingt? Irgendwann wird es ihm zu bunt und ergibt sich seinem Schicksal oder aber der Elefant geht auf denjenigen los. Dass letzteres tödlich enden kann, muss nicht gesagt werden.
Daher werden Tiere neuerdings durch Belohnungen zum _freiwilligen_ Mitmachen animiert, ihnen wird Respekt entgegen gebracht, eine Vertrauensbasis geschaffen.

Die Ärzte aus dem Schunder-Song:

Gewalt erzeugt Gegengewalt - hat man Dir das nicht erzählt.
Oder hast Du da auch, wie so oft, im Unterricht gefehlt.
 
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