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Merkel verlangt mehr Sensibilität für Kinder in Not

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  Th.Starter/in  
Ich verstehe immer noch nicht, wie man solche Untersuchungen mit Arge-Problemen durcheinander wirft.
Ich bleibe bei meiner Meinung, dass es sinnvoll ist und ich finde es seltsam, wenn hier so komische Argumente gebracht werden.
Jemand, der sowieso zu diesen Untersuchungen geht.
Warum verfällt der plötzlich in Hysterie, wenn es Pflicht wird? Warum, wenn er es ohnehin schon tut?

Deshalb denke ich, dass er da nicht hingehen will, weshalb einige Länder mit dem Landeserziehungsgeld einen Anreiz setzten.
Ohne Untersuchung keine Kohle.

Wer von euch, in dessen Bundesland es dieses Geld gibt, hat darauf verzichtet, nur um diesem "Zwang" nicht ausgesetzt zu sein?
 

Heiko1961

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Jetzt ist der Thread aber mächtig vor die Wand geknallt!

Oder traut sich noch einer anderer Meinung zu sein.
Der Wahnsinn ist immer und überall.

Mädels, lasst den Stier schnauben.
Das ist wohl wahr, und meine Frage wurde auch noch nicht beantwortet.
Ferner weiß ich nicht, warum ihr Debra so nieder macht. In gewisser Hinsicht, wenn man einige Sätze von euch ließt, seit ihr doch auch der Meinung. Nur die Umsetzung ist strittig.
 

Debra

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Nein, mich beschimpfen, nur weil ich bei Emily eine Bildungslücke entlarvt habe... ist nicht ok. Die Dame hat selbst größere Probleme. Und die Kinderfeindlichkeit wird sich in absehbarer Zeit in D nicht ändern, bei solchen Ansichten. Vielleicht mal ein anderes "Hobby" suchen, als NUR auf die eigenen Kinder fixiert zu sein.
 

Dopamin

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Warum sollte jemand der sich sowieso um Arbeit bemüht zu Zwangsbewerbungen per EGV verpflichtet werden, und das nachweisen?

andine,

denk mal drüber nach... Wer wird kontrollieren, ob die Untersuchungstermine eingehalten werden? Was für ein Verwaltungsapparat wird da wohl entstehen?

Dopamin
 
E

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Warum sollte jemand der sich sowieso um Arbeit bemüht zu Zwangsbewerbungen per EGV verpflichtet werden, und das nachweisen?

andine,

denk mal drüber nach...


Wer wird kontrollieren, ob die Untersuchungstermine eingehalten werden? Was für ein Verwaltungsapparat wird da wohl entstehen?

Dopamin
Dafür bin ich der falsche Ansprechpartner.
Wenden sie sich vertrauensvoll an ihren SB, da sie hier eh alles vermischen und rumrühren, bis nur noch Nonsens dabei rauskommt. :icon_party:
 
E

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  Th.Starter/in  
Ich verstehe immer noch nicht, wie man solche Untersuchungen mit Arge-Problemen durcheinander wirft.
Ich bleibe bei meiner Meinung, dass es sinnvoll ist und ich finde es seltsam, wenn hier so komische Argumente gebracht werden.
Jemand, der sowieso zu diesen Untersuchungen geht.
Warum verfällt der plötzlich in Hysterie, wenn es Pflicht wird? Warum, wenn er es ohnehin schon tut?

Deshalb denke ich, dass er da nicht hingehen will, weshalb einige Länder mit dem Landeserziehungsgeld einen Anreiz setzten.
Ohne Untersuchung keine Kohle.

Wer von euch, in dessen Bundesland es dieses Geld gibt, hat darauf verzichtet, nur um diesem "Zwang" nicht ausgesetzt zu sein?
Weil ich und andere es einfach selbst entscheiden und gerne jede medizinische Vorsorge annehmen, im Interesse unserer Kinder.
Schön, dass Ärzte/Kassen Untersuchungsmethoden und Intervalle entwickelt haben.
Wozu braucht es da einen Zwang?
Und wenn ja, mit welchem Ziel, unbedingt mit welcher Methode?
- außer Gleichheit.

Warum gibst Du die Verantwortung Deiner Erziehung in die Entscheidung eines "Amtes"? Traust Du Dir selber nicht? ( meine ich nicht böse!)

Jugendarbeit kann gerne in der Öffentlichkeit stattfinden, Spielplätze betreuen, Schulhöfe ... da könnte ich mitgehen. Aber nie und nimmer in meinen eigenen vier Wänden und nicht in den anderer.
 
E

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Hi Heiko,

ja das ist so. Nicht mit Arm auf den Rücken binden und solchen Sachen, aber es passiert eben, zum einen dadurch dass Kinder selbst durch Beobachten und Nachahmen lernen, zum anderen dadurch dass, wenn einem das Thema nicht bewusst ist, eben unbewusst dem Kind Instrumente wie Messer oder Stifte in die Rechte Hand gibt. Meines Erachtens, aber das ist nur rein subjektive Beobachtung, versucht sich ein Kind in schwierigen Lebensverhältnissen, sagen wir einmal wenn Druck auf der Familie lastet egal welcher Form, ebenfalls vermehrt der Umwelt anzupassen, um somit besser zu überleben. Dann, und wenn durch den Druck auch die Aufmerksamkeit der Eltern/ des Elternteils auf solche Themen abgelenkt ist, kann eine Umschulung auf die immer noch kulturell vorherrschende rechte Hand leider recht schnell passieren (es gibt auch Umschulungen von Rechtshändern auf links, aber selten). Auch Erzieherinnen sind oft noch von der "alten Garde" bzw. wurden und werden von dieser ausgebildet, auch sind die Fachleute zu dem Thema selbst uneins. Aus Sicht derer, deren Ansichten ich am besten unterstreichen kann, ist die Umschulung - egal ob also sichtbar erzwungen oder durch die Umstände "erzwungen" - der schwerste unblutige Eingriff ins menschliche Gehirn. Dass es ein erheblicher psychischer Eingriff ist, nicht dein eigenes Leben leben zu dürfen sondern eines, bei dem du deine Stärken gar nicht leben und zur Geltung bringen kannst, kann ich aus Beobachtung und Selbsterfahrung bestätigen. Es ist so, als ob du ein Pony reitest, daneben aber ein Klassepferd zur Verfügung hättest, das weder Auslauf haben darf noch gefordert wird. Ausserdem bockt das Pony noch in speziellen Situationen, und das Pferd wird nicht zu Kenntnis genommen, was es nämlich auch will.

Eigentlich OT, aber gerade Eltern unter besonderen Belastungen haben oft weniger den Zugang zu Wissen dazu, noch die Möglichkeit und Aufmerksamkeit, ihre Kinder diesbezüglich mal bewusster zu beobachten. Auch hier finde ich, dass weitere Belastungen der ELTERN den Kindern nicht helfen.

Ja, es geht SCHON WIEDER um Eltern, die ihre Kinder zu versorgen haben, und das am besten so gut wie es ihnen möglich ist, und das wenns netterweise ginge, MIT HILFE der Gesellschaft, und nicht unter deren Knute.

Ansonsten heisst es nämlich: Gebärmaschine für den Staat, und die Kinder unter dessen Indoktrination. Und auch den hatten wir schon mal.

Andine, Zusammenhänge zu erkennen heisst nicht Dinge zu vermischen. Es ist ja gerade das Problem, dass Leute zwar das eine, oder das andere sehen, aber nicht die Zusammenhänge. Und das ist leider fatal.

Emily
 

Debra

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Weil ich und andere es einfach selbst entscheiden und gerne jede medizinische Vorsorge annehmen, im Interesse unserer Kinder.
Warum wollt Ihr dann die Vorsorgeuntersuchung in den Schulen nicht annehmen? Und umsonst impfen lassen? :confused:

Warum gibst Du die Verantwortung Deiner Erziehung in die Entscheidung eines "Amtes"? Traust Du Dir selber nicht? ( meine ich nicht böse!)
Das tut sie doch gar nicht! :confused:

Jugendarbeit kann gerne in der Öffentlichkeit stattfinden, Spielplätze betreuen, Schulhöfe ... da könnte ich mitgehen. Aber nie und nimmer in meinen eigenen vier Wänden und nicht in den anderer.
Wer hat denn davon gesprochen? - Ich glaub, Ihr seid alle bekifft! :icon_lol:
 
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Warum gibst Du die Verantwortung Deiner Erziehung in die Entscheidung eines "Amtes"? Traust Du Dir selber nicht? ( meine ich nicht böse!)
Es geht doch aber gar nicht um mich, da ich freiwillig hingehe, weil ich mein Kind liebe und der Meinung bin, dass eine regelmäßige Untersuchung dazu gehört.
Es geht um die, die nicht hingehen, denen ihre Kinder egal sind, da sie kein Interesse an ihrer Gesundheit haben.

Nur weil ihr eure Befindlichkeit wahren wollt, sollen weiter Kinder sterben, weil andere Eltern es als Einschränkung empfinden, wenn Untersuchungen der Kinder Pflicht würden.
Ich brauche einen Schnaps, damit ich das alles noch ertragen kann, ohne auszuflippen.
 

Debra

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Ja, es geht SCHON WIEDER um Eltern, die ihre Kinder zu versorgen haben, und das am besten so gut wie es ihnen möglich ist, und das wenns netterweise ginge, MIT HILFE der Gesellschaft, und nicht unter deren Knute.
Könnt Ihr denn nicht einen "Eltern"-Thread aufmachen? :icon_neutral: Und Untersuchungen in der Schule sind HILFE für mißhandelte Kinder, nicht Knute für ALLE ELTERN.
 
E

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Andine, Zusammenhänge zu erkennen heisst nicht Dinge zu vermischen. Es ist ja gerade das Problem, dass Leute zwar das eine, oder das andere sehen, aber nicht die Zusammenhänge. Und das ist leider fatal.

Emily
In diesem Fall ist es aber die Übertreibung des Jahrhunderts.
 
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Ja ja, mobbt mich man, Ihr drei. Das macht mir gar nichts. Jeder kann hier nachlesen, wie Ihr um Euch selbst kreist und egoistisch nur an Euch denkt.
Mobben? Jeder kann es lesen das du dich hier in Ton vergriffen hast. Es geht nur um den Zwang und nicht um Impfungen die hier viele Eltern selber für Sorgen würden. Es geht auch um Erfahrungswerte, die mit Sicherheit jede Mutter oder Vater hat.
 

Debra

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Es geht doch aber gar nicht um mich, da ich freiwillig hingehe, weil ich mein Kind liebe und der Meinung bin, dass eine regelmäßige Untersuchung dazu gehört.

Und Du ja sowieso weißt, dass Du Dein Kind ordentlich versorgst und es ganz bestimmt nicht am Verhungern ist. Und sollte irgendein Problem diagnostiziert werden, dann bist Du doch bestimmt froh, wenn der Arzt Dich drauf hinweist? :confused:
 
E

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Es geht doch aber gar nicht um mich, da ich freiwillig hingehe, weil ich mein Kind liebe und der Meinung bin, dass eine regelmäßige Untersuchung dazu gehört.
Es geht um die, die nicht hingehen, denen ihre Kinder egal sind, da sie kein Interesse an ihrer Gesundheit haben.
Aber das ist es doch. Ich muss die Ursache beseitigen. Den Eltern die Grundlage eines vernünftigen Lebens ermöglichen. Das können sie ihren Kindern mitgeben. So finden sie auch Zeit und besonders sich selbst in der Verantwortung wieder.

Es wird immer Ausnahmen geben, wie "früher".
Wenn es eine Häufung der Fälle tatsächlich gibt (es könnte ja als Mittel zum Zweck[s.o.] medial nur hervorgehoben werden), dann allenfalls deswegen, weil man den Menschen die existenzielle Grundlage wegnimmt.

Das richtet kein Gesetz, kein Amt, keine Behörde, keine Zwangsanordnung mit anschließender Behördenmaschinerie ... bis die ankommen sind die meisten Kinder tot.

Ne, das sind Dinge, die man in die breite Gesellschaft bringen muss.
 

Debra

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Aber das ist es doch. Ich muss die Ursache beseitigen. Den Eltern die Grundlage eines vernünftigen Lebens ermöglichen. Das können sie ihren Kindern mitgeben. So finden sie auch Zeit und besonders sich selbst in der Verantwortung wieder.

Es wird immer Ausnahmen geben, wie "früher".
Wenn es eine Häufung der Fälle tatsächlich gibt (es könnte ja als Mittel zum Zweck[s.o.] medial nur hervorgehoben werden), dann allenfalls deswegen, weil man den Menschen die existenzielle Grundlage wegnimmt.

Das richtet kein Gesetz, kein Amt, keine Behörde, keine Zwangsanordnung mit anschließender Behördenmaschinerie ... bis die ankommen sind die meisten Kinder tot.

Ne, das sind Dinge, die man in die breite Gesellschaft bringen muss.
Was ist "vernünftig" für Einzelne, Fleet? Wer bestimmt das? Bis die "Ursache" - obwohl es bei manchen Kindestötungen gar nicht die Ursache war - beseitigt ist, sind AUCH die meisten Kinder tot! Willst Du das sich um Kinder gekümmert wird, alle Kinder, nicht nur Deine, oder nicht? Ich kann mich auch nicht erinnern, dass nach unserer Impfung eine "Behördenmaschinerie" in Gang gesetzt wurde! Auch nicht, wenn der Zahnarzt meinte, so und so viele Kinder müssen zum Zahnarzt. Meine Güte, Ihr habt echt Paranoia.

Oh, und ich kann van der Leyen nicht ausstehen.
 
E

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In diesem Fall ist es aber die Übertreibung des Jahrhunderts.
Ob es das ist, wirst du schon noch erleben. Aus diesem Grund IST es mir so wichtig. Ob ich es aufhalten kann oder nicht.

Debra, bei dir plöppen die Kinder als Babies aus warmen runden Eiern, kabelversorgt, auf einem Laufband in die Welt? Glücklicherweise immer noch nicht. Also hat das Aufwachsen und Wohl der Kinder immer noch etwas mit der Befindlichkeit der Eltern zu tun, ob du das verstehen willst oder nicht. Sich aus den Befindlichkeiten der Eltern zu befreien, ist eines der grössten Unterfangen, das jeder Mensch im Laufe seines Lebensweges zu erledigen hat. Nichtsdestotrotz wird es den Kinder nicht besser gehen, wenn die Eltern mit dem täglichen Überlebenskampf allein gelassen sind. Und was Fleet gesagt hat, nämlich einfach mal vorbei gucken, die überforderten Eltern nicht allein lassen, einfach mal Gesprächspartner sein - das ist nämlich Menschlichkeit - kann nicht nur Sozialarbeitern überlassen werden.

Bundeskanzlerin Angela Merkel sagte, es dürfe in Deutschland kein Klima des Wegsehens geben. Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen mahnte an, auf Warnsignale zu achten und überforderte Familien nicht alleinzulassen.
Das wäre nämlich alles schön und richtig - käme es aus Mündern, die Macht ihrer Ämter Grundlagen schaffen würden. Da sie es aber nicht tun, sondern das Leben mit Kindern in diesem Land zu einem existenziellen Kampf machen, kann es nur als zynisch bezeichnet werden.

Emily, die nun echt schlafen geht
 
E

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Debra, um Himmelswillen!
Wo tut es weh und wie kann ich Dir helfen?

Vielleicht ist es ein schlichtes "JA", mir liegt am Wohl aller Kinder.
 

Eka

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Eigentlich wollte ich zum zweiten Male ins Bett, aber ich bin noch zu aufgewühlt.

Jede/r von euch hat mit einigen Meinungen, Sätzen recht.
@Debra, dann sollen sie die mißhandelten Kinder untersuchen, aber nicht die, deren Eltern selbstständig zu den Vorsorgeuntersuchungen gehen. Das könnte man evntl. nachweisen mit den Impfausweisen und den Vorsorgeheften, das der Arzt diese Kinder nicht in den Schulen untersuchen muß. Wenn keine solche Unterlagen vorgelegt werden oder das Kind an dem Tag angeblich krank ist, bitteschön, dann soll der Arzt seines Amtes walten. Aber gerade die 'unbekannten' Ärzte, kennen nicht den Gesundheitlichen Werdegang oder die Therapien die dieses Kind hat/te.

Und was mich persönlich betrifft, warum ich mein Kind nicht in einer Schule untersuchen lassen würde, habe ich schon in einem vorherigen posting geschrieben. Ein Kind das in Therapie ist, wo man weiß das es sich nicht von jedem anfassen und untersuchen lässt, kann vieles was man in Therapie aufgebaut hat, kaputt gemacht werden. Alles braucht dahingehend seine Zeit und sowas würde ich ggf. auch attestieren lassen.

Aber was ist mit den Babys? Letztens sah ich ein Babyfoto nur das Hinterteil im Fernsehen, blaugeschlagen. Das war richtig schrecklich. Wie willst du denen helfen, wo setzt man da an, diese Babys können sich noch nicht ausdrücken oder um Hilfe schreien. Da kann man leicht sagen, es hat nur Hunger......
Sollte für die ersten Lebensjahre ein Zentrum aufgebaut werden, wo die Eltern mit ihren Kindern 1mal monatlich hingehen müssen, wo ein Sozialarbeiter/in immer zur Hand ist um auch Gespräche anzubieten etc. Auch konnte man dort wöchentlich hingehen. Ich kenne sowas von einem anderen Land.

Wir wollen uns doch nicht streiten, man versucht ja eine Lösung zu finden, vielleicht geht das auch ohne sich gegenseitig anzugreifen, nur weil man verschiedene Meinung ist.

Gruß
eka
 

Eka

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PS: Die Impfungen gibt es auch jetzt schon für Kinder umsonst. Die Auffrischimpfungen die auch Erwachsene alle 10?? Jahre haben sollten, gibt es auch umsonst.
 
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Aber was ist mit den Babys? Letztens sah ich ein Babyfoto nur das Hinterteil im Fernsehen, blaugeschlagen. Das war richtig schrecklich. Wie willst du denen helfen, wo setzt man da an, diese Babys können sich noch nicht ausdrücken oder um Hilfe schreien. Da kann man leicht sagen, es hat nur Hunger......
Indem ich weitestgehend dafür sorge, dass es den Eltern gut geht. Das sie Zwischenmenschlichkeit erfahren, von ihrer Arbeit "leben" können.


Und nun geh ich zu Bett -- Guts Nächt'lä, gell!
 

Debra

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Debra, bei dir plöppen die Kinder als Babies aus warmen runden Eiern, kabelversorgt, auf einem Laufband in die Welt? Glücklicherweise immer noch nicht.
Du hast echt nen Knall.

Also hat das Aufwachsen und Wohl der Kinder immer noch etwas mit der Befindlichkeit der Eltern zu tun, ob du das verstehen willst oder nicht. [ Sich aus den Befindlichkeiten der Eltern zu befreien, ist eines der grössten Unterfangen, das jeder Mensch im Laufe seines Lebensweges zu erledigen hat.]
Ja, und Deine werden es besonders schwer haben! - Und ob Du es glauben willst oder nicht - ich war auch mal ein Kind! Und es gibt Kinder, die sich absolut GAR NICHT mit ihren Eltern identifizieren. Daher gibt es neun verschiedene Persönlichkeitstypen. Mit dem letzten Satz meinst Du wohl - nicht die Neurosen der Eltern übernehmen.

Nichtsdestotrotz wird es den Kinder nicht besser gehen, wenn die Eltern mit dem täglichen Überlebenskampf allein gelassen sind. Und was Fleet gesagt hat, nämlich einfach mal vorbei gucken, die überforderten Eltern nicht allein lassen, einfach mal Gesprächspartner sein - das ist nämlich Menschlichkeit - kann nicht nur Sozialarbeitern überlassen werden.
IHR braucht Hilfe. Und davon redet Ihr die ganze Zeit, nicht von Kindern und wie man dieses Land kinderfreundlicher gestalten kann.
 

Debra

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Eigentlich wollte ich zum zweiten Male ins Bett, aber ich bin noch zu aufgewühlt.

Jede/r von euch hat mit einigen Meinungen, Sätzen recht.
@Debra, dann sollen sie die mißhandelten Kinder untersuchen, aber nicht die, deren Eltern selbstständig zu den Vorsorgeuntersuchungen gehen.
Eka, wie willst Du denn herausfinden, welche Kinder mißhandelt werden, wenn Du gegen solche Schuluntersuchungen bist? Du kannst doch ein ruhiges Gewissen haben, da Dein Sohn doch sowieso ständig medizinisch versorgt wird.
Das könnte man evntl. nachweisen mit den Impfausweisen und den Vorsorgeheften, das der Arzt diese Kinder nicht in den Schulen untersuchen muß.
Ja, das können Betroffene doch machen!

Wenn keine solche Unterlagen vorgelegt werden oder das Kind an dem Tag angeblich krank ist, bitteschön, dann soll der Arzt seines Amtes walten.
Der Arzt waltet nicht seines Amtes, dazu hat er gar keine Befugnis! Alles was er tut, ist die Kinder zu untersuchen, ob sie normal entwickelt sind. Dann gibt es einen Brief an die Eltern. Wo ein begründeter Verdacht auf Mißhandlung besteht, wird das Jugendamt informiert. (Was ja bekanntlich nichts tut.) Aber denkt Ihr denn nicht auch, dass, wenn jetzt gerade durch HartzIV ein Schularzt Fehl- oder Unternährung feststellt, dass das gut ist für die betroffenen Kinder?

Aber was ist mit den Babys? Letztens sah ich ein Babyfoto nur das Hinterteil im Fernsehen, blaugeschlagen. Das war richtig schrecklich. Wie willst du denen helfen, wo setzt man da an, diese Babys können sich noch nicht ausdrücken oder um Hilfe schreien. Da kann man leicht sagen, es hat nur Hunger......
Sollte für die ersten Lebensjahre ein Zentrum aufgebaut werden, wo die Eltern mit ihren Kindern 1mal monatlich hingehen müssen, wo ein Sozialarbeiter/in immer zur Hand ist um auch Gespräche anzubieten etc. Auch konnte man dort wöchentlich hingehen. Ich kenne sowas von einem anderen Land.
Ich dachte, da gibt es schon Untersuchungen - die man natürlich freiwillig macht. :redface: Um zu verhindern, dass Kleinkinder verhungern, würde ich dies eben zur Pflicht machen.

Wir wollen uns doch nicht streiten, man versucht ja eine Lösung zu finden, vielleicht geht das auch ohne sich gegenseitig anzugreifen, nur weil man verschiedene Meinung ist.

Gruß
eka
Denke ich auch. Schlaf schön!
 

Eka

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Indem ich weitestgehend dafür sorge, dass es den Eltern gut geht. Das sie Zwischenmenschlichkeit erfahren, von ihrer Arbeit "leben" können.


Und nun geh ich zu Bett -- Guts Nächt'lä, gell!

Auch das. Aber mit den Zentrum, wie ich das im anderen Land kennengelernt habe, war/ist nicht mal schlecht. Dort kennt man es nicht anders. Die Kinder bis zum bestimmten Alter wurden einmal monatlich untersucht, man kann auch wöchentlich hingehen nur zum 'Kaffeeklatsch'. Dort gibt es Sozialpädagogen/Sozialarbeiter. Man konnte sich austauschen, basteln, was auch immer. Also schlecht war es nicht. Das fiel mir aber vorhin erst ein, das ich sowas kenne und sowas finde ich besser, als die Untersuchungen in der Schule. Zumal es auch den Kinderärzten in deren Praxen etwas entlastet und man dort für Eltern und ihre Sorgen/Nöten auch ein Ohr hat/te.

Gruß
Eka
 

Eka

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Ja Debra, es gibt schon U-Untersuchungen, aber je älter das Kind wird, desto länger wird auch der Zeitabstand zwischen diesen Untersuchungen.

Gute Nacht ebenso. ;)



Gruß
Eka
 

Georgia

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Jo träum weiter, denn ich muss auch mal zu hören und das kann man mit Sicherheit besser in einen Gespräch wo einer den anderen zuhört. Ursache und Wirkung.
Das grenzt schon an Verfolgungswahn.
Könnte ein Fall aus dem alten DDR Regime gewesen sein. (Falls nicht in Hysterie der Scahverhalt verdreht wurde)
Realität ist, daß es genügend überforderte Eltern gibt und es werden immer mehr werden. Ursachen, dürften jedem bekannt sein.

Es ist zwar makaber, daß ausgerechnet der Verursacher sich nun für Kontrollen ausspricht, aber anders wird es nicht gehen.

Schon mal was von diesen Masernparties gehört ?
Hier z.B. sollte eine gesetzliche Impfpflicht bestehen.
 

Georgia

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Muss man die Kinder in der Schule, darauf aufmerksam machen das der Nachbar aus einen armen Elternhaus kommt? Muss dieses Kind Schikanen erleiden? Ich habe darauf geachtet das mein Kind, das mit nimmt was es haben will. Wir sind alle nicht sollche Obstesser.
Würden die Manager nicht so viel Geld verschlingen wäre für das auch Geld da das es Medikamente kostenlos gibt und es gäbe auch keine Praxisgebühren. Wie willst du dein Kind vor Krankheiten schützen, wenn man die Praxisgebühren auch noch bezahlen muss?
Ich habe vom Schulfrühstück geschrieben.
Ist dir nicht bekannt, daß es viele Kinder gibt, die gar keins mitbekommen ?
Und da redest du von Schikanen ?

Du tust mir leid, wenn du nicht mal 10 € Praxisgebühr und Medikamentenzuzahlung für dein Kind übrig hast. (Kinder bis 12 Jahre zahlen nichts) In Härtefällen zahlst du nur noch 40 € im Jahr und bist dann komplett von irgendwelchen Zahlungen befreit.
 

Bruno1st

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Warum sollte jemand der sich sowieso um Arbeit bemüht zu Zwangsbewerbungen per EGV verpflichtet werden, und das nachweisen?

andine,

denk mal drüber nach... Wer wird kontrollieren, ob die Untersuchungstermine eingehalten werden? Was für ein Verwaltungsapparat wird da wohl entstehen?

Dopamin
kleienr Irrtum - den Verwaltungsapparat haben wir bereits - die suchen nur weitere Gründe für ihre Existenz und gegen die Selbstauflösung.
Erschwerend kommt hinzu, daß die Karriere erst beginnt, wenn ein Beamter "Mitarbeiter unter sich hat" und so scharf darauf ist, auch die sinnlosesten Projekte aufzubauschen.
So viel ich weiß, gibt es auch automatische Beförderungen, die Liegezeitabgängig sind und wenn man befördert wurde, gibt es auch mal ein größeres Büro, usw. Also alles Mehrkosten die mit der Arbeit nichts zu tun haben.
Wenn ich hier in Freiburg schaue, wieviele Behörden sich in bester Citylage eingenistet haben, dann wird mir bereits bei den Mietkosten übel.
 
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Das grenzt schon an Verfolgungswahn.
Könnte ein Fall aus dem alten DDR Regime gewesen sein. (Falls nicht in Hysterie der Scahverhalt verdreht wurde)
Realität ist, daß es genügend überforderte Eltern gibt und es werden immer mehr werden. Ursachen, dürften jedem bekannt sein.

Ich rede von Jetzt hier und heute und ich sagte auch wo die Überforderungen liegen, zumindest habe ich es schon öfter gesagt.

Es ist zwar makaber, daß ausgerechnet der Verursacher sich nun für Kontrollen ausspricht, aber anders wird es nicht gehen.

Ich sagte es gibt einen zweiten Weg indem man erst einmal zu hört

Schon mal was von diesen Masernparties gehört ?
Hier z.B. sollte eine gesetzliche Impfpflicht bestehen.
Die gab es in der DDR, die sollte es auch im Impfprogram geben, aber bitte jeder sorgt selber dafür das sein Kind zum Arzt kommt. Ein guter Kinderarzt regt sich auch dadrüber auf, wenn er gerade ein Kind wieder gesund geschrieben hat und das Kind wird wieder krank, denn er hätte liebend gerne gewartet mit der Impfung. Zumal es in mehreren Familien mehrere Kinder gibt. Und leicht ist es nicht zum Kinderarzt mit 3 Kindern zu gehen. Infektionkrankheiten wurden seperat in einen anderen Raum geführt. Ich habe also beides erlebt die DDR und die BRD mit kleinen Kindern, darum lehne ich doktrin ab. Zumal viele geprügelte und verhungerte Kinder noch nicht mal in Einrichtungen kommen.
 
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Ich habe vom Schulfrühstück geschrieben.
Ist dir nicht bekannt, daß es viele Kinder gibt, die gar keins mitbekommen ?
Und da redest du von Schikanen ?

Da gibt es etliche Aufhänger, wenn die Schule Kinder gesunde Ernährung bei bringen will, denn die kostet auch den Eltern ihre 2 €. Eltern die jeden Monat zu knabbern haben über die Runden zu kommen. Wer Kinder hat die zur Schule gehen, kann ein Lied davon singen. Das was den Kindern zu steht reicht hinten und vorne nicht, es ist schwer genug die Kinder so schon über den Monat zu bringen.

Du tust mir leid, wenn du nicht mal 10 € Praxisgebühr und Medikamentenzuzahlung für dein Kind übrig hast. (Kinder bis 12 Jahre zahlen nichts) In Härtefällen zahlst du nur noch 40 € im Jahr und bist dann komplett von irgendwelchen Zahlungen befreit.
Selbst Husten und Schnupfen geht in der Familie rum, ich hatte eine Kinderärztin, die mich oft genug mit versorgte, nur das macht nicht jede Ärztin. Die Frage die ich stelle ist muss das sein, das man immer mehr zur Kasse gebeten wird? Kinder ab 12 Jahre verdienen noch kein Geld, aber krank werden die trotzdem. Super wenn eine Mutter drei Kinder hat die hinter einander krank werden, denn das übersteigt schon gewaltig das Budget. Aber bitte du kannst gerne zu den Ja Sagern gehören, denn das scheint hier das größte Problem zu sein.
 

Eka

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Aber denkt Ihr denn nicht auch, dass, wenn jetzt gerade durch HartzIV ein Schularzt Fehl- oder Unternährung feststellt, dass das gut ist für die betroffenen Kinder?

Fängt es dann nicht eh schon an zu bröckeln? In den Medien wird verbreitet, das immer mehr Kinder dick (übergewichtig) werden/sind, weil man sie mit dem Hartz4 Satz nicht gesund ernähren kann.
Was soll man da noch glauben?

Spinnen wir den Faden einwenig weiter:
Wenn Unterernährung festgestellt wird, was wird dann gesagt? Oh, sie können nicht mit dem Geld umgehen, wir nehmen ihnen mal das Kind weg oder nennen wir es 'Zwangsenteignung'. Anstätte von vornherein, wenn das Kind schon in den Brunnen fällt, den Regelsatz zu erhöhen, da eh alle Nahrungsmittel teurer geworden sind, damit man diese Kinder gesund ernähren kann.
Und die Regierung sollte jetzt sofort den Regelsatz erhöhen, bevor es zu was kommt, aber diese machen ja gerne die Augen zu, bis wie gesagt das Kind im Brunnen fällt.



Ganz allgemein:
Trotz Zwangsuntersuchen die evntl. eingeführt werden, wird es weiter Vor - und Nach den Untersuchungen von Elternteile:

- Mißhandlungen und Tötungsdelikte an Kinder geben
- Elternteile die trotzdem ihr Kind aus dem Fenster werfen
- Babys die verhungern ( diese verhungern doch innerhalb weniger Tage oder?)
- und auch andere Kinder die verhungern.

Und ich persönlich glaube auch nicht, dass durch irgendwelche angeordneten 'Zwangsuntersuchungen' die Todes/Mißhandlungsrate wesentlich verringert werden.

Gruß
Eka
 

Georgia

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Und ich persönlich glaube auch nicht, dass durch irgendwelche angeordneten 'Zwangsuntersuchungen' die Todes/Mißhandlungsrate wesentlich verringert werden.Gruß
Eka
Wesentlich verringern sicherlich nicht.
Einige Fälle könnten aber doch im Vorfeld untergraben werden. Nehmen wir mal z.B. Drogensüchtige mit einem Baby oder Kleinkind. Nicht wenige Fälle sind bekannt geworden, bei denen es mit Tötung oder Mißhandlung endete.
Oder die 5 Jungs aus SH. Selten dürfte eine alleinerziehende Mutter von 5 noch jüngeren Kinder nicht überfordert sein. (Das soll kein Vorwurf sein, es ist ganz einfach normal mit einer solchen Situation überfordert zu sein)

Daß es natürlich übereifrige möchtegern Fachkräfte gibt, die pflichtbewußte Eltern drangsalieren, anstatt sich um die wirklich bedürftigen Fälle zu kümmern, das ist auch klar.

Gruß :icon_wink:
 
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Wesentlich verringern sicherlich nicht.
Einige Fälle könnten aber doch im Vorfeld untergraben werden. Nehmen wir mal z.B. Drogensüchtige mit einem Baby oder Kleinkind. Nicht wenige Fälle sind bekannt geworden, bei denen es mit Tötung oder Mißhandlung endete.

Hier gibt es einige Hilfsangebote, ist kein Aufhänger für Zwangsuntersuchungen.

Oder die 5 Jungs aus SH. Selten dürfte eine alleinerziehende Mutter von 5 noch jüngeren Kinder nicht überfordert sein. (Das soll kein Vorwurf sein, es ist ganz einfach normal mit einer solchen Situation überfordert zu sein)

Auch hierfür gab es eine sehr gute Erklärung, wo die Probleme lagen, es lag nicht an den Kindern, nur in einer kalten Welt lass ich meine Kinder nicht zurück. Ist eine Schutzfunktion die jede Mutter hat. Es macht gewaltig was aus, wenn man sich überall gestört fühlt. Die Kinder haben die auf den Gewissen die sich von Kinderlärm belästigt fühlen.

Daß es natürlich übereifrige möchtegern Fachkräfte gibt, die pflichtbewußte Eltern drangsalieren, anstatt sich um die wirklich bedürftigen Fälle zu kümmern, das ist auch klar.

Gruß :icon_wink:
Die Bespitzelung und die Anscheißerei läßt auch Grüssen.
Es gibt keinen Grund um Zwangsmaßnahmen ein zu führen.
 
E

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Und Du ja sowieso weißt, dass Du Dein Kind ordentlich versorgst und es ganz bestimmt nicht am Verhungern ist. Und sollte irgendein Problem diagnostiziert werden, dann bist Du doch bestimmt froh, wenn der Arzt Dich drauf hinweist? :confused:
Sicher, denn schließlich bin ich selbst kein Arzt.
 
E

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  Th.Starter/in  
:icon_klarsch: Also, wo ich das hier gelesen hab, konnte ich nur noch mit dem Kopf schütteln. Was glauben die Leute, die sich so gegen HARMLOSE Untersuchungen ihrer Kinder durch einen Arzt sträuben, eigentlich, was da passiert bei so einer Untersuchung?
Debra, ich könnt es dir erklären, aber ich denke, es ist sinnlos, denn nur Dopamin hat ja deiner Ansicht nach den Durchblick!

Nur soviel: meine Kinder entscheiden, von wem sie sich untersuchen und anfassen lassen... nicht der Gesetzgeber!

Es geht nicht um das was ich will, sondern darum, daß meine Kinder jeden Arzt ablehnen konnten, der ihnen unangenehm wäre.

Freie Arztwahl muß auch für Kinder gelten!
 
E

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  Th.Starter/in  
@Ludwigsburg

Es geht um die U-Untersuchungen, die Pflicht werden sollten, nicht um irgendwelche Untersuchungen in der Schule.
Bei diesen U-Untersuchungen hat jeder freie Arztwahl.
 

Dopamin

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Debra, ich könnt es dir erklären, aber ich denke, es ist sinnlos, denn nur Dopamin hat ja deiner Ansicht nach den Durchblick!
Ludwigsburg,

das meinte Debra ironisch, sie wollte damit eigentlich sagen dass ich überhaupt keine Ahnung habe :icon_smile:

Vielleicht kannst Du ihr das erklären...

Dopamin
 

highlander!

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nun jede mutter sollte das recht haben ihr kind selbst gut zu versorgen.
da dies aber erwiesenner maßen nicht immer erfolgt, versucht man
eine lösung zu finden. auf grund der tatsachen, das dies aber sehr
schwirig ist induviduell zu gestalten aus gründen des organisatorischen und finanzellen grund, sollte hier das kind nicht mit den bade ausgeschüttet werden.
die affinität mancher mütter in ehren, aber einzelfälle bedingt durch
bestimmte krankheiten sollte nicht dazu führen, das die kinder wieder nicht davon profitieren, die auf hilfe von außen angewiesen sind, sonst sind wir wieder da, wo wir nicht hinwollten bei der kindsverwahrlosung und tötung.

tut man was, heißt es bevormundung,
tut man nicht schreit man auch.
was für eine perverse gesellschaft haben wir in deutschland.
kein wunder, das in diesen saftladen nichts mehr geht.
jeder will verrückter sein als der andere.


PS:
Debra lass dich nicht beirren
 
E

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Pflichtuntersuchungen "U1 bis ..." enden glaube ich mit dem 3. Lebensjahr.

Da liegst ganz falsch... aber ich hätte nichts dagegen, wenn es mehr U 1 bis.. gäbe.

Müßig auch deswegen, wie will ein Arzt den Alltag einschätzen.

Richtig... ein Arzt hat viel zu wenig Zeit... er muß sich viel auf Aussagen der Eltern verlassen.


Wie will dies eine Behörde und mit welchem Personal, täglich und jederzeit.
Also bleibt nur die Trennung von Eltern und Kindern.

Nein, wieso?

Warum geht niemand auf meinen Vorschlag Familienhelfer als freiwilliges Hilfsangebot ein?

Wieviele arbeitslose Frauen/Männer gibt es, die man dafür einsetzen könnte, ohne große Mehrkosten?

Eine ausgewogene Gesellschaft, soziale Kontakte, besonders die Möglichkeit diese zu pflegen, .
Letzteres wäre auf jeden Fall der richtige Ansatz!
 
E

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  Th.Starter/in  
IHR braucht Hilfe. Und davon redet Ihr die ganze Zeit, nicht von Kindern und wie man dieses Land kinderfreundlicher gestalten kann.
Debra, ich glaube eher, DU brauchst Hilfe, Hilfe, wie man diskutiert!

Ich lese ständig Aussagen von dir wie: ihr seid bekifft usw..., was bringt das die Diskussion voran?

Beschränke dich doch einfach mal auf Argumente für oder gegen staatliche Kontrolle...osder schreib deine Meinung zum THEMA und nicht zu den Usern hier!
 
E

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nun jede mutter sollte das recht haben ihr kind selbst gut zu versorgen.
da dies aber erwiesenner maßen nicht immer erfolgt,

und warum nicht? Wenn man sich das fragt und die Antwort hat, kann man so helfen, daß man den Eltern nicht auf den Schlips tritt.. und den Kindern nichts zumutet!

die affinität mancher mütter in ehren,

Es geht nicht umm Affinität, es geht darum, daß man seine Kinder voptr Zwang schützen will
Es ist ein schwieriges Thema, ja, aber es gibt immer Mittelwege...
und den muß man suchen!
 

highlander!

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Es ist ein schwieriges Thema, ja, aber es gibt immer Mittelwege...
und den muß man suchen!


ich hab doch nichts anders behauptet.
nur manche menschen brauchen offensichtlich den zwang,
sonst kämen doch solche themen garnicht zu stande.
und was die affinität betrifft, die gibt es mehr als man glaubt
und wenn es nicht die affinität ist, dann ist es die alle ich will
nicht mentalität, jeden eine extra wurst, und genau das ist der
grund das vieles in deutschland nicht mehr geht.
aber jeder schreit wenn es denn nicht klappt.
 

Eka

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Kann es vielleicht daran liegen, das einige nur ihre Meinungen zulassen wollen, keine andere akzeptieren, egal was man schreibt etc.? Einige die nur meckern, aber man von denen auch keine anderen Vorschläge zu hören/lesen bekommt, sodaß eine sachliche Diskussion gar nicht mit denen möglich ist?


Ahja, wegen dem Kiffen das sollten wir vielleicht außen vor lassen, den die meisten kiffen nicht und können sich dieses auch gar nicht vom ALG2 Satz erlauben.
Aber sowas (kiffen) bekommt man dann zum lesen.....



Gruß
Eka
 
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Letzteres wäre auf jeden Fall der richtige Ansatz!

Warum geht niemand auf meinen Vorschlag Familienhelfer als freiwilliges Hilfsangebot ein?

Wieviele arbeitslose Frauen/Männer gibt es, die man dafür einsetzen könnte, ohne große Mehrkosten?

Ist eigentlich der beste Vorschlag um überhaupt Vertrauen erst einmal zu schaffem, denn hier sind Menschen die die Situation aus eigenen erleben kennen.
 

Georgia

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Da gibt es etliche Aufhänger, wenn die Schule Kinder gesunde Ernährung bei bringen will, denn die kostet auch den Eltern ihre 2 €. Eltern die jeden Monat zu knabbern haben über die Runden zu kommen. Wer Kinder hat die zur Schule gehen, kann ein Lied davon singen. Das was den Kindern zu steht reicht hinten und vorne nicht, es ist schwer genug die Kinder so schon über den Monat zu bringen.

Selbst Husten und Schnupfen geht in der Familie rum, ich hatte eine Kinderärztin, die mich oft genug mit versorgte, nur das macht nicht jede Ärztin. Die Frage die ich stelle ist muss das sein, das man immer mehr zur Kasse gebeten wird? Kinder ab 12 Jahre verdienen noch kein Geld, aber krank werden die trotzdem. Super wenn eine Mutter drei Kinder hat die hinter einander krank werden, denn das übersteigt schon gewaltig das Budget. Aber bitte du kannst gerne zu den Ja Sagern gehören, denn das scheint hier das größte Problem zu sein.
Du willst mir also erzählen, dass es nicht möglich ist, für einen Hartzer ein gesundes Schulfrühstück mitzugeben ? Aber kommt es bei dir eigentlich überhaupt einmal an, daß ich davon spreche, daß viele Kinder gar kein Frühstück mit bekommen ? Das gilt es zu kontrollieren. Auch Kinder die mit einer Chipstüte in der Schule auftauchen.
Ich weiß selbst, daß es schwer genug ist über die Runden zu kommen. Man muß dann aber Prioritäten setzen, so einfach ist das. Kinder gehen IMMER vor.

Ist es etwa nicht so, daß die Kinder familienversichert sind ? Und bedeutet das dann nicht, daß sie dann in der Bemessunggrenze enthalten sind ? Folglich wärst du im Jahr mit 40 € dabei. Das dürfte für einen 4-5 Pers. Haushalt doch machbar sein. Ich verurteile auch die Zuzahlungen, insbesondere die Praxisgebühr. Und ich gehöre sicherlich nicht zu den Ja-Sagern, wenn ich versuche mich in einigen Dingen dem Gesetz unter zu ordnen.
Mittel für Erkältungen werden schon lange nicht mehr von den Kassen bezahlt, schon vor Hartz IV. Da du mit Gejammer diesen Umstand nicht von heute auf morgen abschaffen wirst, solltest du eine Möglichkeit suchen, mit der man solchen Krankheiten vorbeugen kann.
 

Arania

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Warum geht niemand auf meinen Vorschlag Familienhelfer als freiwilliges Hilfsangebot ein?

Wieviele arbeitslose Frauen/Männer gibt es, die man dafür einsetzen könnte, ohne große Mehrkosten?

Ist eigentlich der beste Vorschlag um überhaupt Vertrauen erst einmal zu schaffem, denn hier sind Menschen die die Situation aus eigenen erleben kennen.

Als 1-Euro-Jobber? Oder wie? So was ist ja schon in Teilen umgesetzt, so als Aufpasser auf Spielplätzen und so?

Ohne Mehrkosten?? Muss ich das verstehen, also ohne Bezahlung?:confused:

Und dann kommt ein Klempner als Familienhelfer?
 
E

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kein wunder, das in diesen saftladen nichts mehr geht.
jeder will verrückter sein als der andere.
Du hast recht. Wenn unter uns "Kleinen" nichts geht, haben wir auch kein Recht mehr, uns über die "Großen" aufzuregen.

Sind wir nicht alle etwas bluna ... :icon_party:
 

Georgia

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Als 1-Euro-Jobber? Oder wie? So was ist ja schon in Teilen umgesetzt, so als Aufpasser auf Spielplätzen und so?

Ohne Mehrkosten?? Muss ich das verstehen, also ohne Bezahlung?:confused:

Und dann kommt ein Klempner als Familienhelfer?
:icon_lol::icon_daumen:
 
E

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Kinder

Früherkennungsuntersuchungen bei Kindern und Jugendlichen sollen Entwicklungsverzögerungen rechtzeitig erkennen und Maßnahmen zur Frühbehandlung und Frühförderung einleiten.
Von der Geburt bis zum 6. Lebensjahr sorgen insgesamt neun Untersuchungen dafür, dass Ihr Nachwuchs unbeschwert aufwachsen kann.

Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr müssen keine Praxisgebühr zahlen! Auch bei Impfungen und Vorsorgeuntersuchungen (U-Untersuchungen und J-Untersuchungen) fällt keine Praxisgebühr an. Mit Ausnahme der Fahrtkosten müssen sie keine Zuzahlungen leisten.

Es gibt daher keinerlei Gründe, medizinisch notwendige Untersuchungen bei Kindern und Jugendlichen auf die lange Bank zu schieben oder nicht wahrzunehmen.

Eine Zuzahlung für rezeptpflichtige Medikamente fällt grundsätzlich bei Kindern und Jugendlichen nicht an. Für Kinder, die jünger als 12 Jahre sind, und für Jugendliche mit Entwicklungsstörungen erstatten die gesetzlichen Krankenkassen auch alle rezeptfreien Arzneimittel.

Zudem erhalten Kinder und Jugendliche bis zum vollendeten 18. Lebensjahr für ihre Brille einen Zuschuss von ihrer Krankenkasse.


Hoffentlich weiß es jetzt auch der Letzte hier.
Vielleicht liegt es auch mit an der Unwissenheit in Bezug auf die Praxisgebühr, dass manche Eltern ihre Kinder nicht untersuchen lassen?
Die Praxisgebühr trat im Januar 2004 in Kraft.
Gestern hat man übrigens schon wieder tote Babys gefunden. :-(

http://www.die-gesundheitsreform.de/presse/pressemitteilung/dokumente/2004_2/pm_2004-04-23-114.html
 

Arania

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Vielleicht liegt es auch mit an der Unwissenheit in Bezug auf die Praxisgebühr, dass manche Eltern ihre Kinder nicht untersuchen lassen?
Das liegt dann aber auch an ihnen, denn die Infos kann man sich leicht beschaffen, einmal beim Arzt fragen würde reichen, zumal dieses Infoblatt in jeder Praxis aushing vor der Einführung der Gebühr
 
E

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  Th.Starter/in  
Das stimmt zum Teil nur. Jemand, der kein Geld hat, geht gar nicht erst zum Arzt und hat daher keine Infos. Ich habe jetzt selbst über Google suchen müssen, um diese Info zu finden, um sie hier einzustellen und ich gebe zu, ich wusste das damals auch nicht, als ich das erste Mal beim Arzt mit der Lütten war. Ich hatte 10 Euro dabei.
Nicht mal bei Wikipedia steht es. Dort ist nur von Freibeträgen die Rede, kein Wort von dem, was ich oben schrieb.
 

Eka

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Hat denn irgendjemand geschrieben, dass man angeblich irgendwas für U-Untersuchungen, Impfungen zahlen muß? Ich hab dergleichen nichts gelesen, oder irgendwo überlesen. *überleg*



So, schönen Tag noch.


Gruß
Eka
 
E

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  Th.Starter/in  
Hallo Eka,
ja , hat man. Teilweise waren auch verkehrte Aussagen dabei.
Dir auch einen schönen Tag und viele Grüße :)
 
E

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  Th.Starter/in  
Als 1-Euro-Jobber? Oder wie? So was ist ja schon in Teilen umgesetzt, so als Aufpasser auf Spielplätzen und so?

Ohne Mehrkosten?? Muss ich das verstehen, also ohne Bezahlung?:confused:

Und dann kommt ein Klempner als Familienhelfer?
Das nennst du eine Diskussion? Wenn ich was nicht verstehe, dann frage ich... und: wenn du mich zitierst, dann bitte richtig: das habe ich SO nicht geschrieben!

Wenn du das noch mal neu formulierst antworte ich: So nicht!

Das hat nichts mit Diskussion zu tun: das sehe ich als reinen Angriff!
Und streiten: dazu hab ich keine Lust!
 
E

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  Th.Starter/in  
Das stimmt zum Teil nur. Jemand, der kein Geld hat, geht gar nicht erst zum Arzt und hat daher keine Infos.
Andine, das glaube ich nicht!
Wenn ein Kind zum Arzt muß, dann würde man das als Mutter auch möglich machen - egal wie!

Mal unabhängig davon, ob es was kostet - was es ja nicht tut!
 

Arania

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Unbezahlte Mehrarbeit? Was soll das anderes sein, als unentgeltlich? Ich denke wir sind uns hier alle einig das Arbeit auch bezahlt werden muss?

Und dann noch von irgendwelchen Arbeitslosen?
 
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Du willst mir also erzählen, dass es nicht möglich ist, für einen Hartzer ein gesundes Schulfrühstück mitzugeben ? Aber kommt es bei dir eigentlich überhaupt einmal an, daß ich davon spreche, daß viele Kinder gar kein Frühstück mit bekommen ? Das gilt es zu kontrollieren. Auch Kinder die mit einer Chipstüte in der Schule auftauchen.
Ich weiß selbst, daß es schwer genug ist über die Runden zu kommen. Man muß dann aber Prioritäten setzen, so einfach ist das. Kinder gehen IMMER vor.

Das kommt schon lange an, nur viele Kinder wollen auch nicht, drücke nicht Etern in eine Ecke rein, wo sie nicht hingehören. Sind Familienangelegenheiten.

Ist es etwa nicht so, daß die Kinder familienversichert sind ? Und bedeutet das dann nicht, daß sie dann in der Bemessunggrenze enthalten sind ? Folglich wärst du im Jahr mit 40 € dabei. Das dürfte für einen 4-5 Pers. Haushalt doch machbar sein. Ich verurteile auch die Zuzahlungen, insbesondere die Praxisgebühr. Und ich gehöre sicherlich nicht zu den Ja-Sagern, wenn ich versuche mich in einigen Dingen dem Gesetz unter zu ordnen.

Klar dann rechne mal zusammen, was dafür in Vorfeld ausgibst, denn die Praxisgebühren fallen für jeden an, auch bei der Familienversicherung und schon hat man ein Problem. 63,- € * 4 = 252,- € die man auf den Tisch packen müsste um eine Befreiung zu bekommen, alles andere wäre Unlogisch, da es auch genug Einzelpersonen gibt die mit H.IV leben und alleine wohnen. Also ist es für jeden Anderen auch schwer.

Mittel für Erkältungen werden schon lange nicht mehr von den Kassen bezahlt, schon vor Hartz IV. Da du mit Gejammer diesen Umstand nicht von heute auf morgen abschaffen wirst, solltest du eine Möglichkeit suchen, mit der man solchen Krankheiten vorbeugen kann.
Ist mir bekannt
Sind auch wieder die Sachen wofür wir uns stark machen müssen, wir lassen uns zu viel gefallen.. Ich spreche das aus was mir nicht passt und weiß das es Anderen genauso wenig passt.
 
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Als 1-Euro-Jobber? Oder wie? So was ist ja schon in Teilen umgesetzt, so als Aufpasser auf Spielplätzen und so?

Ohne Mehrkosten?? Muss ich das verstehen, also ohne Bezahlung?:confused:

Und dann kommt ein Klempner als Familienhelfer?
Es gibt genug gelernte die Arbeitslos sind, da braucht man nicht den Knempner, Aber sinnvoller Arbeitslose da einzusetzen, vielleicht auch mt einer Selbständigkeit, bezahlt vom Jugendamt, denn dieses Geld ist gut investiert. Ein paar Probleme hätten wir hier weniger wenn es Bürgergeld für alle geben würde, denn dass wäre eine Schiene für die Zukunft.
 
E

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  Th.Starter/in  
Und dann noch von irgendwelchen Arbeitslosen?
wieso irgendwelchen?

Es gibt genug, die qualifiziert dazu wären!

Nur Arbeitslose suchen nun mal einen Job... oder sollen Leute ihren Job aufgeben, damit kein Arbeitsloser einen Job bekommen kann? Was willst du eigentlich? Diskutieren oder Streit?
 
E

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  Th.Starter/in  
Ludwigsburg,

das meinte Debra ironisch, sie wollte damit eigentlich sagen dass ich überhaupt keine Ahnung habe :icon_smile:

Vielleicht kannst Du ihr das erklären...

Dopamin
Tja, da hab ich das im Eifer des Gefecht was falsch verstanden, aber: Debra was erklären, dazu hab ich schon was geschrieben... jemand, der beleidigt, weil ihm/ihr anscheinend die Argumente ausgehen, wozu soll man dem/der was erklären?
Dürfte rausgeschmissene Zeit sein... ich erklär lieber denen, was ich meine, die fragen, wenn sie was nicht oder nur teilweise verstehen.
 
E

ExitUser

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  Th.Starter/in  
Unbezahlte Mehrarbeit? Was soll das anderes sein, als unentgeltlich? Ich denke wir sind uns hier alle einig das Arbeit auch bezahlt werden muss?

Und dann noch von irgendwelchen Arbeitslosen?
Wen "zitierst" du hier nun? Ich finde nix zu "unbezahlte Mehrarbeit"!
 
E

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@Arania

---Zitat von Ludwigsburg---
Das nennst du eine Diskussion? Wenn ich was nicht verstehe, dann frage ich... und: wenn du mich zitierst, dann bitte richtig: das habe ich SO nicht geschrieben!

Wenn du das noch mal neu formulierst antworte ich: So nicht!

Das hat nichts mit Diskussion zu tun: das sehe ich als reinen Angriff!
Und streiten: dazu hab ich keine Lust!
---Zitatende---


---Zitat von Arania---

Wer redet denn von Dir das Zitat war von Liebe Tweety oder steht da Ludwigsburg? Und wenn Du das geschrieben hättest- was ich gar nicht gelesen habe- dann wäre meine Antwort dieselbe gewesen

Aber mit dem Lesen hattest Du es ja noch nie so
---Zitatende---

Arania, dann schau mal hier:

http://www.elo-forum.org/showpost.php?p=190384&postcount=245

Ich kenne meine Worte, und wenn du nicht in der Lage bist die Zitatfunktion zu nutzen oder zu erwähnen, wem du antwortest, dann mußt dich nicht wundern, wenn man reagiert, obwohl man nicht gemeint ist!

Dein letzter Satz zeugt übrigens davon, daß du mich kein bißchen kennst...

wie gesagt: in einer Diskussion sind Argumente gefragt und keine Mutmaßungen, was der andere ist/ kann!
 

Dopamin

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Ludwigsburg,

ich glaube ich hatte schon weiter vorne recht verständlich erklärt, dass ich Pflichtuntersuchungen für ähnlich sinn- und zweckvoll halte, wie Pflichtbewerbungen wenns um Verbesserung der Umstände geht...

Auch wenn das nicht für jeden hier nachvollziehbar ist, ich denke man sollte über den eigenen Tellerrand schauen und es wird nicht schwer zu erkennen sein, das hinter beidem dasselbe System steckt: Kontrolle ALLER wegen einem minimalen Bevölkerungsanteil die wirklich HILFE (nicht zu verwechseln mit KONTROLLE!) brauchen...

Dopamin
 

Debra

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Kontrolle ALLER wegen einem minimalen Bevölkerungsanteil die wirklich HILFE (nicht zu verwechseln mit KONTROLLE!) brauchen...

Dopamin
Das ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten. Und Deine "Familienhelfer" Ludwigsburg, werden nichts ausrichten können, wenn ihnen die Problemfälle gar nicht bekannt sind. Oder möchtest Du "Familienhelfer" in jeden Haushalt mit Kindern schicken?!
 

Dopamin

Elo-User/in

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Das ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten. Und Deine "Familienhelfer" Ludwigsburg, werden nichts ausrichten können, wenn ihnen die Problemfälle gar nicht bekannt sind. Oder möchtest Du "Familienhelfer" in jeden Haushalt mit Kindern schicken?!
Debra,

DAS ist doch das was mit der Unterstüzung von Pflichtuntersuchungen langfristig bei rauskommt - dass der Staat direkt steuern kann wer "Hilfe" benötigt bei der "korrekten" Versorgung der Kinder...

Das wird seit einiger Zeit versucht Dir klar zu machen, und Du konterst mit "egozentrischen Eltern" weils dir nicht in den Schädel geht und beschwerst Dich hinterher Du würdest gemobbt werden...:icon_neutral:

Dopamin
 

Zita

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Sorry Leute,
gibt es heute noch so was, das Linkshänder zu Rechtshänder umgeschult werden?:icon_eek:
Ja, leider immer noch. Ich arbeite in diesem Bereich und es kann sich bei der Umstellung von Links auf Rechts auch um eine Umstellung innerhalb des eigenen Umfeldes handeln.

Zum Beispiel: Nimm die gute Hand! Oder gib das rechts Händchen. Oder einfach auch durch das Erlernen eines Sports wie Tischtennis. Man nimmt die rechts Hand, weil der Trainer als Rechtshänder auch die rechte benutzt usw.

Es sind leider immer noch mehr Linkshänder von Legasthenie betroffen. Ob nun eine Rückschulung den erwünschten Erfolg bringt, ist leider noch nicht wissenschaftlich erwiesen und von der jeweiligen Person abhängig.

Schaut mal bei google unter Legasthenie und ADS wenn euch das Thema interessiert. Oder meldet euch per PN. Gebe gerne Auskunft.
 
E

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Andine, das glaube ich nicht!
Wenn ein Kind zum Arzt muß, dann würde man das als Mutter auch möglich machen - egal wie!

Mal unabhängig davon, ob es was kostet - was es ja nicht tut!
Sorry, ich habe nicht die "normale" Mutter damit ansprechen wollen. Ich meinte eigentlich die Mütter, denen es echt egal ist.
 
E

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  Th.Starter/in  
@Liebe Tweety
Zum 1000. Mal auch noch für dich. Für Kinder ist keine Praxisgebühr fällig.

Manchmal denke ich, ich habe es hier mit Dummies zu tun, sorry.
 

highlander!

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Ja, leider immer noch. Ich arbeite in diesem Bereich und es kann sich bei der Umstellung von Links auf Rechts auch um eine Umstellung innerhalb des eigenen Umfeldes handeln.

Zum Beispiel: Nimm die gute Hand! Oder gib das rechts Händchen. Oder einfach auch durch das Erlernen eines Sports wie Tischtennis. Man nimmt die rechts Hand, weil der Trainer als Rechtshänder auch die rechte benutzt usw.

Es sind leider immer noch mehr Linkshänder von Legasthenie betroffen. Ob nun eine Rückschulung den erwünschten Erfolg bringt, ist leider noch nicht wissenschaftlich erwiesen und von der jeweiligen Person abhängig.

Schaut mal bei google unter Legasthenie und ADS wenn euch das Thema interessiert. Oder meldet euch per PN. Gebe gerne Auskunft.

jetzt muß ich mal dumm fragen!
wo lebt ihr eigntlich , in Bayern sicherlich nicht.
bei uns in Bayern erziehen wir schon ewig keine
linkshänder mehr zu rechtshänder um.
entweder wollt ihr uns einen bären aufbinden oder
aber ihr müsst entlich mal anfangen wirklich dagegen
anzugehen.
soviel ich weis, ist dies gesetzlich garnicht mehr
gestattet so eine umerziehung.
wär dies bei meinen kind versuchen wurde, würde
von mir privat belangt.
der würde von mir persönlich eine körperliche
züchtigung erleben.
meine tochter ist nämlich linkshänderin. sie hat weder
im kindergarten noch in der schule sich rechtshändig
bemühen müssen
meine tochter schreibt besser als manch rechtshänder.
gleichmässig und zügig
 
E

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  Th.Starter/in  
Das ist an Zynismus nicht mehr zu überbieten. Und Deine "Familienhelfer" Ludwigsburg, werden nichts ausrichten können, wenn ihnen die Problemfälle gar nicht bekannt sind. Oder möchtest Du "Familienhelfer" in jeden Haushalt mit Kindern schicken?!
Debra, du bringst mich noch zur Verzweiflung!
Warum liest du nicht einfach die Worte, die man geschrieben hat?

Ich hatte mehrfach gesagt, Eltern müßten ohne Angst vor Kindeswegnahme Hilfe anfordern können. Familienhelfer könnten in die Familien gehen. Und wenn sie da anwesend sind, könntenh sie wirklich unterstützen und helfen!

Wie kommt also diese Antwort zustande?

Und zynisch: bin ich sicher so gut wie nie! Was ist denn deiner Meinung nach zynisch? Definiere mal!
 

Dopamin

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Ludwigsburg,

Du ziehst Dir meine Schuhe an :eek:

Debra meint doch schon wieder mich...

Dopamin
 
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Ich habe nun diesen Thread fast komplett durchgelesen und finde es sehr, sehr schade, wie er sich entwickelt hat.

So viele UserInnen hier haben richtig gute Gedanken dazu, eigene Erfahrungen, Kenntnisse und die Möglichkeiten, das zu sinnvollem Tun umzusetzen.

Vielleicht sollten wir eher miteinander überlegen, was bei diesem Problem machbar ist, statt aufeinander einzuhauen? Das ist Ressourcenverschwendung, wenn Ihr mich fragt.

Für mich ist hier der größte Streitpunkt: Zwangsvorsorgeuntersuchung oder nicht?
Bei den Vorschlägen mit freiwilligen Hilfsangeboten stellt sich mir die Frage: was ist mit denen, die sie nicht (mehr?) nutzen können oder nicht nutzen wollen?

Mir ist schon klar, daß bei Eltern die keine Hilfsangebote nutzen können, aus welchen Gründen auch immer, grundlegende Dinge zu verändern wären: sei es das Einkommen, die Bildung oder eben fehlende Unterstützungsangebote. Nur sind das alles langfristige (deswegen nicht weniger wichtige) Optionen. Sie helfen einem heute bedrohten Kind relativ wenig.
Also was tun?

Schwieriger ist das Problem der Eltern, die nicht wollen.
Ich unterstelle jetzt einfach mal Euch allen, daß Ihr Eure Kinder liebt, Euer Bestes für sie tut und auch anderen Kindern nichts Böses wollt.
"Das Beste" ist auch kein einheitliches Dogma, kein Fertigrezept, das weiss wohl jeder selbst. Das ist viel zu abhängig von der individuellen Familiensituation. Insofern habt Ihr wahrscheinlich alle Recht - auf Eure Familie bezogen.
Gerade die Fähigkeit, flexibel auf die individuelle Situation bezogen die bestmöglichste Entscheidung zu treffen, kennzeichnet ja einen guten "Elter" - meiner Meinung nach.
Aber trennt Euch mal von der Vorstellung, alle Eltern dächten so.
Es gibt keine automatisch funktionierende Stimme des Blutes. Schön, wenns so ist. Aber das ist es nicht immer.
Es gibt auch unfähige, egoistische Eltern, die keinerlei Verantwortungsgefühl für ihre Kinder haben.
Die tatsächlich nur sich selbst sehen.
Ich meine hier keine psychisch kranken Menschen, obwohl das gelegentlich Hand in Hand geht. Ich meine ein völlig alltägliches Dreckschwein. Wer ableugnet, daß es die gibt, hat noch nicht genug erlebt. Es gibt eiskalte Menschen, die mit nichts zu rühren sind (sollten nicht gerade wir solche Typen aus "höheren" Kreisen kennen? Genauso gibt es die in weniger betuchten Kreisen.).
Was macht man mit deren Kindern?
Wie kann man ihnen helfen (den Kindern)?
Mit freiwilligen Hilfsangeboten sicherlich nicht. Mit einer Verbesserung der Gesamtsituation wie oben sicherlich auch nicht, ganz im Gegenteil.

Manche hier haben große Angst vor dem Wort "Zwang"- klar, wir sind Hartz IV-Empfänger, da reagiert man höchst allergisch darauf. Ich kann das durchaus nachvollziehen, nur weiss ich nicht, wo die Grenze zu ziehen ist. Wir haben auch einen Schulzwang, einen Ausweiszwang - Ihr könnt die Aufzählung sicher noch ewig weiterführen.

Richtet Eure Intelligenz mal auf die eigentlichen Probleme, da müsste doch was Brauchbares dabei rauskommen!
Miteinander sind wir unschlagbar!

Viele Grüße,
angel
 
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@Liebe Tweety
Zum 1000. Mal auch noch für dich. Für Kinder ist keine Praxisgebühr fällig.

Manchmal denke ich, ich habe es hier mit Dummies zu tun, sorry.
Wer lesen kann ist klar im Vorteil, denn genau das habe ich nirgendwo geschrieben, gibt nämlich kein Grund.
 
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Sorry, ich habe nicht die "normale" Mutter damit ansprechen wollen. Ich meinte eigentlich die Mütter, denen es echt egal ist.
Auch dazu muss man die Frage stellen, warum ist einer Mutter das Kind egal? Was ist passiert? In jeden Menschen ist ein guter Kern und den kann man herraus holen.
 

Dopamin

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Ludwigsburg,

zieh bitte mal den Schlips aus (dann kann ich da nicht drauftreten :icon_party:)

Nu sach nicht, Du bist auch mit 42 unterwegs :icon_eek:

Dopamin
 
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  Th.Starter/in  
Ich habe nun diesen Thread fast komplett durchgelesen und finde es sehr, sehr schade, wie er sich entwickelt hat.

Stimmt

So viele UserInnen hier haben richtig gute Gedanken dazu, eigene Erfahrungen, Kenntnisse und die Möglichkeiten, das zu sinnvollem Tun umzusetzen.

Aber was nutzt das? Hier geht alles durcheinander, man müßte das nach und nach diskutieren, nicht so wild durcheinander.

Vielleicht sollten wir eher miteinander überlegen, was bei diesem Problem machbar ist, statt aufeinander einzuhauen?

Machbar ist wohl gar nichts, oder alles. Je nachdem, wie wichtig es einem ist.

Das ist Ressourcenverschwendung, wenn Ihr mich fragt.

Zumindest wird das Thema mal diskutiert...wen interessiert normalerweise schon das Wohl von Kindern?

Für mich ist hier der größte Streitpunkt: Zwangsvorsorgeuntersuchung oder nicht?

Ich glaube nicht.

Bei den Vorschlägen mit freiwilligen Hilfsangeboten stellt sich mir die Frage: was ist mit denen, die sie nicht (mehr?) nutzen können oder nicht nutzen wollen?

Hat man schon jemals versucht, mit wirklichen Hilfsangeboten für die Betroffenen statt mit Zwang, Druck usw zu helfen? Es ist doch leider so daß zuerst der Spruch kommt, es ist kein Geld da, wenn man um eine bestimmte Hilfe bittet.

Mir hat der Düsseldorfer Jugendamtsleiter sogar ein schlechtes Gewissen versucht einzureden als ich Hilfe einefordert (und zum Glück auch bekommen) habe, weil ich sehr lange und sehr intensiv drum gekämpft habe) ...es gäbe doch so viele Kinder, die Hilfe brauchen könnten, die schlechter dran wären als meine Tochter...und es sei doch so wenig Geld da...


Mir ist schon klar, daß bei Eltern die keine Hilfsangebote nutzen können, aus welchen Gründen auch immer, grundlegende Dinge zu verändern wären: sei es das Einkommen, die Bildung oder eben fehlende Unterstützungsangebote. Nur sind das alles langfristige (deswegen nicht weniger wichtige) Optionen. Sie helfen einem heute bedrohten Kind relativ wenig.
Also was tun?

Dafür käpfen, daß sich da was ändert!
Und die Augen offen halten, sich einischen, wenn man ein schlechtes gefühl hat. Und zwar auf die nette Art... damit man einen wirklichen Einblick bekommt.

Schwieriger ist das Problem der Eltern, die nicht wollen.

Gibts die? Ich denke, es gibt nur Eltern, die nicht können... die selbst Hilfe brauchen.

Ich unterstelle jetzt einfach mal Euch allen, daß Ihr Eure Kinder liebt, Euer Bestes für sie tut und auch anderen Kindern nichts Böses wollt.
"Das Beste" ist auch kein einheitliches Dogma, kein Fertigrezept, das weiss wohl jeder selbst. Das ist viel zu abhängig von der individuellen Familiensituation. Insofern habt Ihr wahrscheinlich alle Recht - auf Eure Familie bezogen.
Gerade die Fähigkeit, flexibel auf die individuelle Situation bezogen die bestmöglichste Entscheidung zu treffen, kennzeichnet ja einen guten "Elter" - meiner Meinung nach.
Aber trennt Euch mal von der Vorstellung, alle Eltern dächten so.

Habe ich zumindest nicht.

Es gibt keine automatisch funktionierende Stimme des Blutes. Schön, wenns so ist. Aber das ist es nicht immer.
Es gibt auch unfähige, egoistische Eltern, die keinerlei Verantwortungsgefühl für ihre Kinder haben.
Die tatsächlich nur sich selbst sehen.

Und warum? Das hat auch Usachen, auch denen müßte man helfen! Im Interesse der Kinder...


Ich meine hier keine psychisch kranken Menschen, obwohl das gelegentlich Hand in Hand geht. Ich meine ein völlig alltägliches Dreckschwein.

Das kommentier ich besser nicht... ich denke aber auch ich weiß, was du meinst.

Wer ableugnet, daß es die gibt, hat noch nicht genug erlebt. Es gibt eiskalte Menschen, die mit nichts zu rühren sind (sollten nicht gerade wir solche Typen aus "höheren" Kreisen kennen? Genauso gibt es die in weniger betuchten Kreisen.).

eiskalt wird niemand geboren...

Was macht man mit deren Kindern?
Wie kann man ihnen helfen (den Kindern)?

Indem man den Eltern hilft...

Mit freiwilligen Hilfsangeboten sicherlich nicht.

Oh doch!

Zur Verbesserung der Gesamtsituation wie oben sicherlich auch nicht, ganz im Gegenteil.

Sehe ich anders.

Manche hier haben große Angst vor dem Wort "Zwang"- klar, wir sind Hartz IV-Empfänger, da reagiert man höchst allergisch darauf. Ich kann das durchaus nachvollziehen,

Zwang ... das hat nichts mit Hartz IV zu tun, daß man dagegen ist: ich hab auch früher schon protestiert, wenn Vorschriften keinen Sinn machen!
Kennst den Spruch: Verbote sind dazu da, sie zu brechen?
Entweder man sieht etwas ein oder nicht...

nur weiss ich nicht, wo die Grenze zu ziehen ist. Wir haben auch einen Schulzwang, einen Ausweiszwang - Ihr könnt die Aufzählung sicher noch ewig weiterführen.

Und jeder kämpft dagegen an, so gut er kann...

Richtet Eure Intelligenz mal auf die eigentlichen Probleme, da müsste doch was Brauchbares dabei rauskommen!

Ja, und das müßte heißen: Hilfe zur Selbsthilfe...nicht Angst, Zwang usw


Miteinander sind wir unschlagbar!
Miteinander wären wir unschlagbar... aber ein Miteinander sehe ich nur vereinzelt..
 

Bruno1st

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ERMORDETE KINDER
Bund plant Programm zu Kinderschutz
Bessere Ausstattung der Jugendämter, neue Vorsorgeuntersuchungen: Mit einem Kinderschutz-Programm reagiert die Politik auf die jüngsten Fälle von Kindstötungen und Vernachlässigungen. Das Konzept umfasse 37 Maßnahmen, erklärte der familienpolitische Sprecher der Union.
Quelle und Rest : http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,523079,00.html
auch wenn es vielleicht hilfreich ist - für mich ist dieses Programm nur ein weiterer Notnagel statt Politik. Oder der einfache Beweis "Operative Hektik ersetzt geistige Windstille.
Die Politiker setzen sich an den grünen Tisch, verfassen ein weiteres Märchen udn glauben dann, das alles chlagartig so umgesetzt wird und es allen gut geht.
Dabei vergessen sie die Ursache des Problems und das sind sie selbst !
 

Arania

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Wegen versuchten gemeinschaftlichen Mordes an einem kleinen Kind müssen sich seit heute ein 30- Jähriger und seine 26-jährige Ex-Freundin vor dem Landgericht Frankfurt (Oder) verantworten. Laut Anklage war der kleine Sohn des Mannes im Jahr 2006 in ihrer Obhut fast verhungert. Vor einer Routineuntersuchung sollen die Beschuldigten das Kind Mitte 2006 aus dem Kindergarten genommen haben, wo es bis dahin noch zu essen bekam.
http://www.computerbild.de/dpanews/...-Mordes-an-Kleinkind-vor-Gericht_2080245.html


Soviel dazu das sich die Eltern dann doch vor den Untersuchungen drücken, wenn es verpflichtend wäre , würde das nicht mehr geschehen, dann würde man nachforschen
 

Eka

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Ist das nicht traurig, wenn man immer wieder sowas liest? Ich mag sowas gar nimmer lesen, weil das so nieder macht. Ich frag mich dann immer, wie können Eltern sowas tun usw.. Wie kann man nur so grausam sein.


Gruß
Eka
 

Debra

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@Arania

Stimmt. Aber einige hier möchten lieber den Tätern "Hilfe" angedeihen lassen, als den Opfern. Dass die eigenen Eltern auch Täter sein können, will ihnen nicht in den Kopf. Die haben eine rosarote Brille auf.
Selbst wenn Eltern psychisch krank wären, alles was denen einfällt, wie man den betroffenen Kindern helfen kann, ist, nach Hilfe für die Täter zu schreien! Bis die nach Jahren einer Therapie endlich gesund sind - wenn sie es überhaupt jemals werden - sind die nächsten 50 Kinder tot. Dann können sie ja die nächsten 30 Jahre wieder Verständnis für die armen Täter haben und nach Hilfen und finanzieller und sonst was für Unterstützung für diese rufen.
Kinder sind denen vollkommen gleichgültig.
 

Arania

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Ich stimme Dir zu, es gibt Eltern die das nur vom Wort her sind und die meisten davon sind noch nicht mal psychisch krank, und selbst wenn sie es sind, es ist richtig das sie Hilfe bekommen müssen, aber wenn einige psychisch Kranke noch nicht mal ein Fahrzeug fahren dürfen, dann kann mir niemand glaubhaft erklären warum man dann bei ihnen keine Kontrolle durchführen darf wie ihre Kinder leben müssen?


Und es gibt diese Eltern, denen ihre Kinder sch.... egal sind, und sie selber sind nicht pschisch krank, jeder, der mir erzählen will eine Frau wird automatisch zur Mutter nur weil sie ein Kind bekommt hat diese rosarote Brille
 
E

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Mein Geständnis:

Und es gibt diese Eltern, denen ihre Kinder sch.... egal sind, und sie selber sind nicht pschisch krank, jeder, der mir erzählen will eine Frau wird automatisch zur Mutter nur weil sie ein Kind bekommt hat diese rosarote Brille
Da hast du aber echt recht.

Ich bekenne mich dazu, dass ich bei meinem ersten Mädchen (mit 19) nicht automatisch Mutter war und nie wurde. Ich habe es auch nicht selbst groß gezogen, nur die ersten zwei Jahre, dann konnte ich nicht mehr. Ich habe Schlimmes befürchtet und deswegen entschloss ich mich zur Adoption.
Aber ich habe dafür gesorgt, dass sie es besser hatte, denn bei mir hätte sie es nicht gut gehabt, denn ich war damals echt unfähig, ein Kind zu haben und zu erziehen und ich hatte auch Angst, ihr aus dieser Unfähigkeit und Frustration etwas anzutun. Mit Geld hatte das nichts zu tun. Ich hatte eher das Gefühl, etwas zu verpassen, war unreif.
Heute studiert sie und ich weiß aus dem Internet (habe sie durch Zufall gefunden und habe auch Bilder im Internet von ihr gesehen), dass sie glücklich ist und das werde ich auch nicht stören.
Das Ganze ist nicht spurlos an mir vorbei gegangen und jetzt habe ich ein zweites Kind, dass nur 13 Tage nach dem ersten Kind kam, aber 19 Jahre später und es ist diesmal ganz anders ...
Wenn Adoption nicht solch ein Tabu wäre ...
 

highlander!

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@Arania

Stimmt. Aber einige hier möchten lieber den Tätern "Hilfe" angedeihen lassen, als den Opfern. Dass die eigenen Eltern auch Täter sein können, will ihnen nicht in den Kopf. Die haben eine rosarote Brille auf.
Selbst wenn Eltern psychisch krank wären, alles was denen einfällt, wie man den betroffenen Kindern helfen kann, ist, nach Hilfe für die Täter zu schreien! Bis die nach Jahren einer Therapie endlich gesund sind - wenn sie es überhaupt jemals werden - sind die nächsten 50 Kinder tot. Dann können sie ja die nächsten 30 Jahre wieder Verständnis für die armen Täter haben und nach Hilfen und finanzieller und sonst was für Unterstützung für diese rufen.
Kinder sind denen vollkommen gleichgültig.

dem ist nichts zu zufügen.
 

Dopamin

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So,

ich würde sagen wir rechnen jetzt mal ein wenig, ich gebe zu alle Zahlen die ich jetzt hier nenne sind von mir grob geschätzt:

Es gibt in diesem Land vielleicht 15 bis 20 Millionen Kinder (20.000.000) von diesen Kindern sind bundesweit vielleicht zwei tausend (2.000) von Misshandlungen (wo ich denke JEDER Fall ist SCHLIMM!!!) betroffen.

Mag mal einer nachrechnen wieviel % das ausmacht? Einfach um einigen hier die Relationen klar zu machen, um was es geht! Und wenns statt 2.000 10.000 sind, ist es schlimmer, das habe ich NIE in Abrede gestellt! Nur wegen dieser Prozentzahl an Eltern sollen demnächst 100% aller Eltern überwacht werden?

Wer schreit denn sonst noch nach einem Überwachungsstaat? Wegen versuchten Anschlägen bestimmter Bevölkerungsgruppen (ist bitte von niemandem persönlich zu nehmen) will jemand die Rasterfahndung durchdrücken und frag mich nicht was sonst an Datenbanken um nachzuvollziehen wer hat mit wem Kontakt gehabt (Vorratsdatenspeicherung ein Begriff?) und das erweitern wir dann doch gerne um die "Schlechte-Eltern-Datenbank"

Entscheiden muss man sich schon, was man denn möchte: Staatskontrolle ja oder nein, oder doch lieber "Bitte wasch mich, aber mach mich nicht nass!"

Dopamin
 

Debra

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So,

ich würde sagen wir rechnen jetzt mal ein wenig, ich gebe zu alle Zahlen die ich jetzt hier nenne sind von mir grob geschätzt:

Es gibt in diesem Land vielleicht 15 bis 20 Millionen Kinder (20.000.000) von diesen Kindern sind bundesweit vielleicht zwei tausend (2.000) von Misshandlungen (wo ich denke JEDER Fall ist SCHLIMM!!!) betroffen.

Mag mal einer nachrechnen wieviel % das ausmacht? Einfach um einigen hier die Relationen klar zu machen, um was es geht! Und wenns statt 2.000 10.000 sind, ist es schlimmer, das habe ich NIE in Abrede gestellt! Nur wegen dieser Prozentzahl an Eltern sollen demnächst 100% aller Eltern überwacht werden?


Du irrst Dich. Nicht die Eltern werden überwacht, sondern die Gesundheit der Kinder. Die haben nämlich ein Recht darauf, unversehrt und gesund zu sein und nicht irgendwelchen Sadisten ausgeliefert zu sein, die sie zu Tode quälen, auch dann nicht, wenn es die eigenen Eltern sind. Es sind Schutzbefohlene. Sie haben ein Recht darauf, dass notfalls der Staat sie schützt.
Im Übrigen ist das eine unglaublich zynische Frage. Und Kindesmißhandlungen oder -tötungen als "schlimm" zu bezeichnen, ist eine maßlose Untertreibung!

Würden in Deutschland Tiere zu Tode gefoltert, dann würdet Ihr nicht mit dem Argument kommen, dass man den Tätern "helfen" muss.

Wer schreit denn sonst noch nach einem Überwachungsstaat? Wegen versuchten Anschlägen bestimmter Bevölkerungsgruppen (ist bitte von niemandem persönlich zu nehmen) will jemand die Rasterfahndung durchdrücken und frag mich nicht was sonst an Datenbanken um nachzuvollziehen wer hat mit wem Kontakt gehabt (Vorratsdatenspeicherung ein Begriff?) und das erweitern wir dann doch gerne um die "Schlechte-Eltern-Datenbank"


Wer hat von Datenbanken gesprochen? Projizierst Du jetzt Deine Paranoia in diesen Thread? Wir reden darüber, wie man Kindern, die akut an Leib und Leben bedroht sind, sofort helfen kann. So, wie man jedem anderen Wesen, das akut an Leib und Leben bedroht ist, auch sofort helfen würde.

Entscheiden muss man sich schon, was man denn möchte: Staatskontrolle ja oder nein, oder doch lieber "Bitte wasch mich, aber mach mich nicht nass!"

Dopamin
Ja, so argumentieren die rosaroten Brillenträger hier. Sie wollen angeblich Kindern helfen, indem sie deren Folterer/möglichen Mörder über Jahre "helfen" möchten, möglichst noch mit ständiger "Familienhelfer"-Begleitung. Das würde ich "Kontrolle" nennen.
 
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Mein Geständnis:

Ich bekenne mich dazu, dass ich bei meinem ersten Mädchen (mit 19) nicht automatisch Mutter war und nie wurde. Ich habe es auch nicht selbst groß gezogen, nur die ersten zwei Jahre, dann konnte ich nicht mehr. Ich habe Schlimmes befürchtet und deswegen entschloss ich mich zur Adoption.

Das find ich prima, daß du das getan hast...für das Kind wars sicher eine gute Entscheidung.

Wenn Adoption nicht solch ein Tabu wäre ...
Aber ich kenne auch Mütter, die das ebenfalls getan haben und sehr darunter leiden...

besser würde ich es finden, wenn das niemand tun müßte und er die nötige Hilfe bekäme, das Kind aufziehen zu können.
Dazu gehört das nötige Kleingeld, Betreuung, daß die Mutter nicht rund um die Uhr eingespannt ist und Hilfe, was die Erziehung angeht.
 
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@Arania

Stimmt. Aber einige hier möchten lieber den Tätern "Hilfe" angedeihen lassen, als den Opfern. .
Das ist in meinen Augen eine böswillige Unterstellung all denen gegenüber, die Menschen nicht für von Grund auf schlecht halten, und sicher nicht geeignet, eine Diskussion in Gang zu halten. Willst du das überhaupt?
 

Dopamin

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Debra,

wie stellst Du Dir die Pflichtuntersuchungen denn in der Praxis vor? Dass der Kinderarzt die Daten vorhält? NEIN, liebste Debra, die würden sicher übers Einwohnermeldeamt oder die Krankenkasse laufen denn DORT laufen die erhebungstechnisch wichtigen Daten zusammen: Geburtsdatum und aktuelle Meldeadresse. Ist die Frage, dürfte die KK den nicht erschienenen Eltern ein Brieflein schicken doch bitte mal zur Pflichtuntersuchung zu erscheinen? Unwahrscheinlich... Also entweder wirds dann eine Gesetzesänderung geben, wg. Datenaustausch oder wer bleibt dann übrig?

Übrigens meine KK verschickt vor jedem U-Termin eine Erinnerung an die Eltern und Infos für den nächsten "Lebensabschnitt" bis zur nächsten U...

Und da nennste mich paranoid? Du hast anscheinend keine Ahnung (trotz Signatur) was das wirklich bedeutet, aber das ist DEIN Problem, nicht MEINS :icon_hihi:

Dopamin
 

Eka

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So, @Debra: Meinst du hier einige Mütter mit rosaroter Brille?

Wenn du u.a. mich meinst, dann solltest du mal vorherige Postings beachten. Als ich hinzukam, war die Rede von Untersuchungen in der Schule, die ich nie von einem fremden Arzt machen würde und da bin ich auch nicht die einzigste. Es war keine Rede davon, wenn ich mich recht erinnere, das die auch beim sowieso schon behandelnen Arzt/Kinderarzt sein sollte, wo man eh schon mit den Kind/er hingeht. Trotzallem gehen Eltern mit gesundem Menschenverstand zum Arzt. Trotz allem werden alle Eltern in einem Topf geworfen, weil es trotzdem zur Zwangspflicht wird. Trotz allem kann wohl jeder sehr gut nachvollziehen, das es Kinder gibt die Schutz brauchen. Wenn man weiterhin eh zum Arzt des Kindes hingehen kann, wird wohl kaum einer noch dagegen sein.
Und auch kann ich dich verstehen, das du so aufgebracht bist, wenn es um die Kinder geht, die Schutz brauchen. Trotzdem gibt es Eltern die überfordert sind und vom Vater Staat im Stich gelassen werden, da muß man auch ansetzen.

Und was Dopamin schrieb, mit evntl. Datenbanken, kam mir allerdings gestern auch im Sinn, bei diesem Staat. Deshalb hat man noch lange keine Paranoia. Allerdings hat jeder Mensch so seine Macken, ich kenne keinen Menschen ohne solche.
Kann ja gut möglich sein, so in Kategorien, schlau, mittelschlau, verhaltensaufällig, könnte man den oder die ja in Katagorie späterer evntl. Kriminalität tun.... usw.

Ich find es unglaublich schlimm, das man hier mit wer weiß für Anschuldigungen angegriffen wird. Mit Ausdrücken wie Paranoia, Schizophrenie, bekifft usw. Und ich meine damit alle, auch alle die sich angegriffen fühlen, weil sie in diesem Thread mitgeschrieben haben.
Kommt man sich nicht langsam vor wie Kinder die sich streiten und die sich irgendwelche Wörter am Kopf schmeißen?

Schlimm, schlimm.


Gruß
Eka

PS: Benehmen wir uns wieder erwachsen? :p
 

Debra

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Debra,

wie stellst Du Dir die Pflichtuntersuchungen denn in der Praxis vor? Dass der Kinderarzt die Daten vorhält? NEIN, liebste Debra, die würden sicher übers Einwohnermeldeamt oder die Krankenkasse laufen denn DORT laufen die erhebungstechnisch wichtigen Daten zusammen: Geburtsdatum und aktuelle Meldeadresse. Ist die Frage, dürfte die KK den nicht erschienenen Eltern ein Brieflein schicken doch bitte mal zur Pflichtuntersuchung zu erscheinen? Unwahrscheinlich... Also entweder wirds dann eine Gesetzesänderung geben, wg. Datenaustausch oder wer bleibt dann übrig?

Übrigens meine KK verschickt vor jedem U-Termin eine Erinnerung an die Eltern und Infos für den nächsten "Lebensabschnitt" bis zur nächsten U...

Und da nennste mich paranoid? Du hast anscheinend keine Ahnung (trotz Signatur) was das wirklich bedeutet, aber das ist DEIN Problem, nicht MEINS :icon_hihi:

Dopamin
Von einer "Schlechte-Eltern-Datenbank" zu faseln ist Projektion Deinerseits - und zeigt auch mal wieder, an wen Du denkst: an die Eltern, nicht die Kinder. Wenn Du weiterhin über Eltern quasseln willst, mach bitte einen "Eltern-helfen-Kindesmißhandlern"-Thread auf. Und nimm Ludwigsburg gleich mit, denn deren Brille ist nicht rosarot, sondern dunkelrosarot.
 

Dopamin

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Okay,

betrachten wir das Problem also isoliert: Die Eltern sind für Kinder also völlig egal, warum gehen wir dann nciht gleich auf Nummer sicher: Fortpflanzung nur noch auf Antrag, nach einem "Eltern-Eignungstest" - erinnert mich stark an die Ein-Kind-Politik der Chinesen, aber die wird langfristig genau den Erfolg haben, der beabsichtigt war - die Bevölkerungsexplosion zu bremsen, ob Deutschland das noch braucht?
Oder aber Kinder, die von Frauen ohne "Mutter-Eignungstest" zur Welt gebracht werden, kommen sofort nach der Geburt sofort in entsprechende Einrichtungen und werden zur Adoption an Ehepaare gegeben die den Test schon gemacht und bestanden haben... :icon_hihi:

Warum sind die Datenbanken so weit hergeholt? Die Zeiten als noch mit Karteikarten gearbeitet wurden, sind schon laaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaange vorbei, aber das solltest Du doch eigentlich wissen...

Was ist eigentlich in deiner Kindheit schiefgelaufen, dass Du so komisches Verhältnis zu Eltern hast?

Dopamin
 

highlander!

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Sehr schöner Beitrag von dir Angel und das Schönste, du hast Recht. :icon_knutsch::icon_daumen:

ja , Angel hat den sinn der sache erfasst uind um nichts anderes geht es.
ich hoffe wir haben glück und der rest begreift auch.

um was geht es eigentlich ?
richtig um kinder, um kinder die gequält, geschunden, geschlagen und getötet
werden. und die sollen möglichst unauffällig auffallen bei den schuluntersuchungen.

was passiert bei einer schuluntersuchung,
sie werden untersucht auf unterernährung, medizinsche vorsorge und ob
gewalt vorliegt, nicht mehr und nicht wieder.

wenn dies jetzt nicht verstanden wurde,
na dann hilft auch eine intelligenz pille nicht mehr.
 
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Aber ich kenne auch Mütter, die das ebenfalls getan haben und sehr darunter leiden...
Ich habe auch sehr darunter gelitten, es aber meist verdrängt, bis ich im Internet ihr Bild sah. Das hat jetzt erst nach der Geburt des zweiten Kindes nachgelassen, seit ich wusste, dass es ihr gut in der neuen Familie geht und aus ihr etwas geworden ist.

besser würde ich es finden, wenn das niemand tun müßte und er die nötige Hilfe bekäme, das Kind aufziehen zu können.
Dazu gehört das nötige Kleingeld, Betreuung, daß die Mutter nicht rund um die Uhr eingespannt ist und Hilfe, was die Erziehung angeht.
Ich hatte mehr Betreuung, als ich mir wünschte (in der DDR). Um 5 aus dem Bett, um 19 Uhr zu Hause. Das Kind war in der Kinderkrippe. Ich habe das nicht geschafft. Vielleicht war ich auch zu jung.
Heute ist es hier umgekeht, zu wenig Betreuung, um den eigenen Lebensunterhalt zu verdienen. Ein Mittelweg ist das Beste.
Der Vater des Kindes hat keinen Schlag getan und gesoffen. Einmal hat er gekocht und uns alle dabei fast getötet. Wir hatten Glück, dass die Gasflamme trotz angebranntem Topf nicht ausgegangen war, als er einschlief. Ich bin vom Rauch wachgeworden.
Das Problem in der DDR war, dass ich ihn nicht aus der Wohnung werfen konnte, weil seine Mutter ihn nicht mehr aufnehmen wollte und das durfte ich nicht.
Ich gebe zu, ich habe mir keine Hilfe geholt und als das Jugendamt vorbei kam, wurde ich eingeschüchtert, dass man mir das Kind ohnehin weg nehmen würde, wenn ich es nicht zur Adoption freigegeben würde und da ich keinen anderen Ausweg sah, habe ich es getan, auch im Hinblick auf das, was ich schon vorher schrieb.
 

Dopamin

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Ich gebe zu, ich habe mir keine Hilfe geholt und als das Jugendamt vorbei kam, wurde ich eingeschüchtert, dass man mir das Kind ohnehin weg nehmen würde, wenn ich es nicht zur Adoption freigegeben würde und da ich keinen anderen Asuweg sah, habe ich es getan, auch im Hinblick auf das, was ich schon vorher schrieb.
andine,

Respekt, ich finde (meine ganz persönliche Meinung) SOWAS darf in diesem Land nicht (wieder) passieren (hätte es auch woanders nicht dürfen, aber das zu diskutieren, dann uferts, fürchte ich, aus). Und so kompetent wie die derzeitige Regierung ist, befürchte ich genau genau DAS... Und nun fröhliches raten WER die Kriterien in solchen Fällen festsetzt...

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andine,

Respekt, ich finde (meine ganz persönliche Meinung) SOWAS darf in diesem Land nicht (wieder) passieren (hätte es auch woanders nicht dürfen, aber das zu diskutieren, dann uferts, fürchte ich, aus). Und so kompetent wie die derzeitige Regierung ist, befürchte ich genau genau DAS... Und nun fröhliches raten WER die Kriterien in solchen Fällen festsetzt...

Dopamin
Ich sehe die Schuld eher bei mir, denn ich habe zu früh aufgegeben. Die hätten nämlich nichts machen können, aber heute bin ich schlauer und heute bin ich auch reif für ein Kind.
 
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Nicht offen für weitere Antworten.
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