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Merkel verlangt mehr Sensibilität für Kinder in Not

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  Th.Starter/in  
#1
das is ja mal wieder die Krönung und blanker Zynismus
Merkel verlangt mehr Sensibilität für Kinder in Not Überblick (fasst Darry und Plauen zusammen; mit Merkel)


Frankfurt/Main (AP) Nach der Tötung von fünf Jungen im schleswig-holsteinischen Dorf Darry und dem Fund von drei Babyleichen in Plauen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) mehr Sensibilität für Kinder in Not verlangt. "Diese unfassbaren Fälle gehen unter die Haut", sagte sie der Berliner Tageszeitung "B.Z.". Natürlich seien zunächst die Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen gefordert, um Kinder besser zu schützen. Aber das genüge nicht: "Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass Kinder als die Schwächsten in unserer Gesellschaft eine gesicherte Zukunft haben", sagte die Kanzlerin.
...
http://www.solms-braunfelser.de/ap/apnews.php?code=20071206APD8890
 

ofra

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#2
da wird ihre beliebtheit in den umfragen wieder steigen, wenn sie sich so "sensibel" zeigt!
 
E

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  Th.Starter/in  
#3
da wird ihre beliebtheit in den umfragen wieder steigen, wenn sie sich so "sensibel" zeigt!
ja, wahrscheinlich , denn auf mind. 40%Dummheit und Ignoranz gegenüber den Tatsachen is in Deutschland für diese CDU eben verlass

P.S was machen die Plätzchen ofra :icon_mrgreen:
 

ofra

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#4
ja, wahrscheinlich , denn auf mind. 40%Dummheit und Ignoranz gegenüber den Tatsachen is in Deutschland für diese CDU eben verlass

P.S was machen die Plätzchen ofra :icon_mrgreen:
ich hab jetzt 3 sorten plätzchen fertig. morgen die nächste partie.
muss mich echt zurückhalten, damit ich sie nicht alle selber aufesse.
 

Arwen

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#5
Jetzt ist mir auch klar, warum plötzlich so viel und oft über Kindervernächlässigung und -tötung berichtet wird... *bla-bla-bla*

@ofra: Finger weg! Die schmecken nach einigen Wochen in der Keksdose erst so rrrrrrrrrrrichtig gut! :icon_wink:

Gruß
Arwen
 

ofra

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#6
Jetzt ist mir auch klar, warum plötzlich so viel und oft über Kindervernächlässigung und -tötung berichtet wird... *bla-bla-bla*

@ofra: Finger weg! Die schmecken nach einigen Wochen in der Keksdose erst so rrrrrrrrrrrichtig gut! :icon_wink:

Gruß
Arwen
ich konnte in den letzten tagen eine interessante entwicklung beobachten: kaum bin ich beim backen, kommen passionierte plätzchen-freunde aus allen löchern und geben bei mir bestellungen auf.
ich hab gleich abgewimmelt - heiß´doch nicht lambertz oder bahlsen!
 

Arwen

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#7
Heißer Tipp: Fenster schließen und kleine, schöne Händer waschen, die riechen nämlich zu toll nach dem Backen!
 
E

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  Th.Starter/in  
#8
ich konnte in den letzten tagen eine interessante entwicklung beobachten: kaum bin ich beim backen, kommen passionierte plätzchen-freunde aus allen löchern und geben bei mir bestellungen auf.
ich hab gleich abgewimmelt - heiß´doch nicht lambertz oder bahlsen!
:icon_lol: das kann ich mir gut vorstellen

aber ofra haste denn nicht mal nen Kostenvoranschlag abgegeben?
wär vielleicht ein zukünftiger lukrativer Nebenjob, und zu Ostern werden dann Osterhasen gebacken :biggrin:

übrigens, seit mir deine Plätzchen "ständig" vor der Nase rumschwirren, bekomme ich grosse Lust, doch noch irgentwie ne Plätzchenaktion zu starten

schon alleine des Geruchs wegen

aber am besten zwei Tage vor Weihnachten - üsch kann mich da nämlich nicht beherrschen, wenn die fertig sind
 

Arwen

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#9
übrigens, seit mir deine Plätzchen "ständig" vor der Nase rumschwirren, bekomme ich grosse Lust, doch noch irgentwie ne Plätzchenaktion zu starten
... wenn DAS nicht mal ihre Absicht war!
 

Heiko1961

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#10
Die Olle soll lieber dafür sorgen, dass Kinder gar nicht erst in Not geraten. Aber diese Politik macht alles nur noch schlimmer.

Wobei ich sagen muss, solche Handlungen sind einfach abscheulich. Kinder kriegen und Kinder großziehen, sind zwei Paar Schuhe. Wer das nicht erkennt, soll lieber auf Kinder verzichten. Auf alle Fälle hätte es auch andere Wege gegeben. Wer seine eigenen Kinder umbringt, aus welchen Gründen auch immer, mit dem habe ich kein Mitleid. Keine Strafe kann da hoch genug sein.:icon_motz:
 

Arwen

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#11
Heiko, Du vestehst nicht... der Staat lässt die Jugendlichen allein... Viele Mädchen bekommen von ihren Müttern eben nur das Mutter-Sein vorgelebt ... Ausbildungsplätze werden nicht versprochen ... viele Kids, gerade die Weiblichen, suchen die Harmonie in der Familie - dem Familienbild, dass sie selbst nicht erlebt haben, sich aber für ihre Kinder wünschen; ich glaub' echt fest daran, dass es so ist! Was passiert? Der Staat lässt sie wiederum allein. Hat sie jemand vorbereitet? Nein! Werden sie dann wenigstens begleitet? Nein! Wenn das Kind in den Brunnen gefallen ist, ist es zu leicht, zu sagen, "seht her! Die da! Wieder mal!"

Menno!
 

Linchen0307

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#12
.. mich wundert an den ganzen Ereignissen zum Einen, das sie monentan so gehäuft vorkommen und zum Zweiten, das grundsätzlich Pschychische Gründe vorliegen...
noch nicht einmal las ich, das diese Babys und Kinder getötet wurden, weil die Mütter keinen Ausweg fanden...
ich will das nun nicht entschuldigen, weiß Gott nicht, Kinder sind das schwächste Glied in der Kette und sie haben keine Lobby!!!!
Wenn ich jetzt Merkeline und von der Leyen lese, höre, wird mir übel.
Die Merkeline weiß nicht mal wie es ist, ein eigenes Kind zu haben und von der Leyen macht dann doch lieber Politik und überlässt ihre Nachkommen dem Personal....
Ich könnt nur noch kotzen....
 

Vanzella

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#13
hallo, gawe,

dein Posting macht mich sehr betroffen.

Hast du die Ratschläge von wolliohne umgesetzt und wenn ja, wie war die Reaktion der ARGE?

Bleib vorerst ganz ruhig (auch wenn es dir schwerfällt). Du bist hier im Forum bestens aufgehoben und wirst sicherlich gute Tips von den Usern bekommen.

Wo wohnst du? Vielleicht kann dich jemand aus dem Forum bei den Behördengängen unterstützen?

Bleib im Forum und vor allem ........ gib nicht auf.

LG
Van
 

Vanzella

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#14
.. mich wundert an den ganzen Ereignissen zum Einen, das sie monentan so gehäuft vorkommen und zum Zweiten, das grundsätzlich Pschychische Gründe vorliegen...
noch nicht einmal las ich, das diese Babys und Kinder getötet wurden, weil die Mütter keinen Ausweg fanden...
ich will das nun nicht entschuldigen, weiß Gott nicht, Kinder sind das schwächste Glied in der Kette und sie haben keine Lobby!!!!
Wenn ich jetzt Merkeline und von der Leyen lese, höre, wird mir übel.
Die Merkeline weiß nicht mal wie es ist, ein eigenes Kind zu haben und von der Leyen macht dann doch lieber Politik und überlässt ihre Nachkommen dem Personal....
Ich könnt nur noch kotzen....
Sorry, für die Sch.... Quelle

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/12/07/saeugling-verdurstet/mutter-berlin,geo=3199402.html

Der Aufruf von (F)Merkel riecht gewaltig nach "Blockwart" (nach meiner Meinung). Dass diese kinderlose Frau sich überhaupt anmaßt, irgendetwas über Kinder zu wissen, empört mich in tiefster Seele. Die Frau weiß - wie so oft - nicht, wovon sie redet.

Täglich jetzt diese Schauermeldungen, gleichzeitig dazu die Spendenaufrufe der örtlichen Radiosender für "die hungernden Kinder".

Van
 
E

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  Th.Starter/in  
#15
bei allen sozialen Einrichtungen wird seit Jahren kräftig zusammen gestrichen, obwohl das Elend bekanntermaßen zunimmt
Millionen von Menschen krebsen vor sich hin, Minijobs, Armut, Verschuldung haben Hochkonjunktur
und Frau Kranzlerin lässt sich von der haute voilet feiern

und stellt die sich allen ernstes feistdreist und fett genährt hin und verzapft solch einen Hohn.

Eine bodenlose Unverfrorenheit und Frechheit ist das
Natürlich seien zunächst die Verantwortlichen in Bund, Ländern und Kommunen gefordert, um Kinder besser zu schützen. Aber das genüge nicht: "Wir müssen gemeinsam dafür sorgen, dass Kinder als die Schwächsten in unserer Gesellschaft eine gesicherte Zukunft haben", sagte die Kanzlerin.
im Grunde ist das ein Aufruf diese ganze Bagage zu entmachten, anders schein es ja nicht zu gehen
 
E

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  Th.Starter/in  
#16
Pflichtuntersuchungen

tzzzzzzzz
das wird den Menschen und Kindern in dieser Gesellschaft auch ungemein weiterhelfen
das einzige was die können ist anstreichen - Selbstkritk und substanzielle Veränderung Fehlanzeige

Nach den Todesfällen von Darry und Plauen
Neue Debatte über Pflichtuntersuchungen für Kinder


Vorsorgeuntersuchung eines Babys in Frankfurt (Oder) Großansicht des Bildes [Bildunterschrift: Regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen können nicht nur medizinische Hinweise geben: Die Länder setzen deshalb auf eine Einladungspflicht ]
Nach den jüngsten Todesfällen von Kindern will Bundeskanzlerin Angela Merkel mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer über einen besseren Kinderschutz und begleitende Elternhilfen reden. Der stellvertretende Regierungssprecher Thomas Steg sagte, die Meldungen aus Darry und Plauen seien Merkel "unter die Haut" gegangen.

Merkel trifft die Regierungschefs der Länder am 19. Dezember. Diese sind gemeinsam mit den Kommunen für Vorsorgeuntersuchungen zuständig. Steg betonte, die Bundesregierung respektiere diese Zuständigkeit. Es könne sich aber "niemand zurücklehnen und sagen: Dafür sind andere zuständig".

Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger plädierte im Bayerischen Rundfunk für Pflichtuntersuchungen. Er trete für eine Pflicht zur regelmäßigen Untersuchung ein. Der Nachweis eines Kinderarztes sei dann den Ämtern vorzulegen.
...
http://www.tagesschau.de/inland/kinderschutz10.html
 

Debra

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#17
Warum bist Du dagegen? Pflichtuntersuchungen sind doch gut für die Kinder, auch wenn es bestimmt manchen traurigen Fall auch nicht verhindern kann.

Übrigens ist mir gestern ein Stein vom Herzen gefallen. Seit zwei Wochen hab ich mir einen Kopf gemacht, was ich tun soll. Bei uns im Haus im (Unter-)Erdgeschoss wohnt ein junges Paar mit Kind. Anfangs hab ich die Frau täglich das Baby ausfahren gesehen, und der Buggy stand im Flur. Seit Wochen ist er verschwunden. Ich hab sie einmal total fertig gesehen, also entweder unter Drogen oder Alk. Und einmal mit ganz viel Alk und auch ganz fertig. Der Mann grüßt immer ganz nett. Vor ein paar Wochen huschte er mit Baby auf dem Arm an mir vorbei. Ohne Karre. Aber er ist gar nicht so nett wie er tut. Der schreit die arme Frau an wie sonst was. Das kann man aber nur hören, wenn man dort vorbeigeht, und das tut kaum einer. Unsere Wohnungen sind so angelegt, dass man die Nachbarn nicht hört. Also hab ich hin und her überlegt, was ich machen soll, wegen dem Baby. Einfach mal klingeln und fragen? Oder Nachbarn unten fragen, die auch Baby haben? Oder das Jugendamt anrufen, ob die was wissen? - Polizei kann man ja entgegen, was hier mal behauptet wurde, nicht einfach so rufen. Da kann man ganz schnell selbst in Teufels Küche kommen wegen "falscher Verdächtigung".

Jedenfalls traf ich einen anderen Nachbarn, der ganz ok ist, und der Mann ging an uns vorbei und grüßte wie immer ganz nett. Und mein Nachbar verdrehte schon so die Augen und so. Dann hat er mir erzählt, dass da schon was vorgefallen war und jemand anders die Polizei gerufen hat und dass das Baby weggenommen wurde. Sind Junkies und hatten gerade frisch einen Entzug (der wohl offensichtlich nicht erfolgreich war). Bin ich froh. Hoffe nur, die beiden berappeln sich irgendwie wieder. Aber es sieht nicht so aus, leider. :frown:
 
E

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  Th.Starter/in  
#18
ich hab garnix gegen fortlaufende U1 bis U9, dann K1 bis K6 und J1 bis J6.
Ganz im Gegenteil, Prävention und Vorsorgeuntersuchung halte ich für sehr sinnig

Nur bezweifle ich, dass dies dazu führt, dass Eltern und Kinder vor Armut, Elend und Prekariat geschützt werden.
^^
 

Debra

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#19
Klar, dazu müsste erstmal dieses Armutsgesetz abgeschafft werden.
 

Kaleika

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#20
Die Olle soll lieber dafür sorgen, dass Kinder gar nicht erst in Not geraten. Aber diese Politik macht alles nur noch schlimmer.

Wobei ich sagen muss, solche Handlungen sind einfach abscheulich. Kinder kriegen und Kinder großziehen, sind zwei Paar Schuhe. Wer das nicht erkennt, soll lieber auf Kinder verzichten. Auf alle Fälle hätte es auch andere Wege gegeben. Wer seine eigenen Kinder umbringt, aus welchen Gründen auch immer, mit dem habe ich kein Mitleid. Keine Strafe kann da hoch genug sein.:icon_motz:
Abwertungen sind leicht!
Verständnis für überforderte, psychisch erkrankte Menschen sollte sensibler gelebt oder erst erlernt werden!


Klar, dazu müsste erstmal dieses Armutsgesetz abgeschafft werden.
Dito!
Es ist ungemein zynisch, Armut erst staatlich zu erzeugen und dann so zu tun, als ließen sich die verhehrenden Auswirkungen mit noch mehr Kontrolle und Abwertung der finanziell Schwachen lösen, reparieren!
Das funktioniert weder gegen Kindstötungen , noch gegen sonst was.
Schärfere Gesetze können keine Familie oder andere Sozialgefüge ersetzen.
Wenn arme Menschen gezwungen werden, in Ghettos zu vegetieren, wo keiner jemand kennt, dann darf sich auch niemand darüber wundern, dass sich keiner für den Anderen interessiert.
Betuchte Menschen können ihre eigenen Inkompetenzen gegenüber ihren Kindern einfach für Geld andern übertragen.
Wenn weder Geld , noch Familie oder Freunde da sind, dann geht es den Schwächsten leicht schlecht. Das sind dann leider allzuoft die Kinder!
Alle Menschen können in Ausnahmesituationen kommen, wo sie die Realität verkennen, schlimmer und auswegloser sehen als sie ist.
Wenn dann keine Familie, keine Freundinnen da sind, sondern nur Einsamkeit und Überforderung, die eine Korrektur geben könnten, dann ist der Nährboden für Tragödien geschaffen und Katastrophen nehmen ihren Lauf!
Kaleika
 
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  Th.Starter/in  
#21
Wenn dann keine Familie, keine Freundinnen da sind, sondern nur Einsamkeit und Überforderung, die eine Korrektur geben könnten, dann ist der Nährboden für Tragödien geschaffen und Katastrophen nehmen ihren Lauf!
Und wenn andere, das Umfeld einen dann nur mit Argusaugen beobachtet, anstatt helfend unter die Arme zu greifen, wenn das Umfeld sich anmaßt Eltern in schwierigen Situationen, anstatt Hilfe auf einer freiwillig annehmbaren Basis anzubieten, ihnen ständig vorzuschreiben wie sie es besser zu machen haben, bewirkt das nichts anderes als eine Verstärkung des Drucks, unter dem belastete Eltern sowieso schon stehen.
So manch ein Möchtegern-Kinderbeschützer bewirkt damit das Gegenteil. Der langfristige Schaden für die Kinder durch beständig wahrnehmbares Misstrauen gegen ihre Eltern, die Macht die andere durch diese Blockwartmentalität über ihre Eltern ausüben, die damit verbundene durchgehende Entwertung ihrer Eltern - ganz natürlich identifizieren sich Kinder mit ihren Eltern, die einfach aus kindlicher Sicht ein größeres eigenes Selbst sind - wird auch noch nicht bedacht. Sie entwertet nämlich auch die Kinder.

Immer wo jemand psychiatrisiert wird, sollte gründlich nachgefragt werden ob dies nicht nur die einfachste und bequemste Variante ist, die Verantwortung auf einen Einzelnen abzuschieben und die ganze Wahrheit nicht ans Licht zu lassen.


Emily
 
E

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  Th.Starter/in  
#22
Im übrigen weise ich darauf hin, dass Kinder in Heimen oder auch Pflegefamilien keinesfalls "sicher" sind. Überall dort wo Berufsbilder Macht über Schwächere erlauben, sind möglicherweise auch verstärkt solche Individuen anzutreffen, die ausschließlich solche Macht über Schwächere suchen!

Wir hier, die manchem Machtmissbrauch wiederholt ausgesetzt sind, sollten uns vielleicht mehr darüber bewusst sein.
 

Bruno1st

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#23
Wieso nur Darry und Plauen? Wo bleibt das Kind, das nach Behördenvorschrift verhungert ist ?

Merkel du hast versagt und beweist es mit deinen unseligen, arroganten Auswürfen auch noch selbst !

Ich habe etwas gegen immer mehr Kontrollen, vor allem unter der Ausrede "wir müssen doch schützen", denn damit wird das Grundgesetz immer mehr untergraben. Außerdem ist das doch nur eine Beschäftigungsmaßnahme für gestörte Bürokraten und Politiker. Die Blockwarte, IM's, Spitzel, Zuträger, usw. kommen alle wieder, schafft ja auch Arbeitsplätze.
Die Politiker können sich nicht mal selbst kontrollieren - maßen sich hier aber wieder einmal an, genau zu wissen, wie sich normale Menschen verhalten müssen.
Der Fisch stinkt vom Kopf an und der deutsche Fisch ist schon in Verwesung übergegangen.

Merkel, was wurde aus deiner Forderung an die Inder, die Armut zu bekämpfen ? Fang doch erst mal im eigenen Land an!

Kläre auf, wieso ein Kind "nach Vorschrift" verhungert ist ! Und hör auf, so unsäglich arrogant zu sein, dir passende tote Kinder auszusuchen, um dir Wählerstimmen zu fangen.

Politik lügt, Bürokratie mordet !


Wie marode dieses System ist, zeigt sich daran, daß meine ARGE, die BA und BMAS die Bedürftigen um die Fahrtkosten betrogen hat und gleichzeitig den Bundestag dazu belügt. Doch das ist nicht das Schlimmste - dei Abgeordneten akzeptieren dies einfach - die wollen betrogen werden. Offensichtlich erwarten sie von den deutschen Behörden die gleichen Lügen, die sie selbst den Bürgern auftischen.

Und wenn andere, das Umfeld einen dann nur mit Argusaugen beobachtet, anstatt helfend unter die Arme zu greifen, wenn das Umfeld sich anmaßt Eltern in schwierigen Situationen, anstatt Hilfe auf einer freiwillig annehmbaren Basis anzubieten, ihnen ständig vorzuschreiben wie sie es besser zu machen haben, bewirkt das nichts anderes als eine Verstärkung des Drucks, unter dem belastete Eltern sowieso schon stehen.
So manch ein Möchtegern-Kinderbeschützer bewirkt damit das Gegenteil. Der langfristige Schaden für die Kinder durch beständig wahrnehmbares Misstrauen gegen ihre Eltern, die Macht die andere durch diese Blockwartmentalität über ihre Eltern ausüben, die damit verbundene durchgehende Entwertung ihrer Eltern - ganz natürlich identifizieren sich Kinder mit ihren Eltern, die einfach aus kindlicher Sicht ein größeres eigenes Selbst sind - wird auch noch nicht bedacht. Sie entwertet nämlich auch die Kinder.

Immer wo jemand psychiatrisiert wird, sollte gründlich nachgefragt werden ob dies nicht nur die einfachste und bequemste Variante ist, die Verantwortung auf einen Einzelnen abzuschieben und die ganze Wahrheit nicht ans Licht zu lassen.
Emily
ich stimme dir voll zu - vor allem, der letzte Absatz. Denn damit hat sich die Bürokratie den alten Persilschein "psychisch krank = unberechenbar = alles war nicht sabsehbar = wir konnten das nicht voraussehen" ausgespielt und damit sind alle zufrieden - bis auf die Opfer. Die Täterin wird weggesperrt und die Bürokratie macht weiter wie bisher.

Zu der Entwertung möchte ich noch anmerken, daß sich mit imme rmehr Kontrolle eine Organisation installiert, die sich Gott gleichstellt. Wenn man deren Regeln befolgt, dann darf man leben. Da diese Bürokratie noch den Anspruch des absoluten Wissens erhebt, den sie mit ganz großen Löffeln gefressen haben will, steht der normale Mensch vor einer schier undurchdringlichen Wand aus "Experten, Sachverständigen, usw." die alles besser zu wissen GLAUBEN. Und damit haben wir eine neue Religion "Bürokratie" mit den Absplitterungen "CDU / CSU / SPD / LINKE / GRÜNE / FDP/ usw."

Zu Opfer zähle ich hier auch die Täterin - denn ich kenne nur die vorsortierten Informationen der Presse und Politik, also viel zu wenig und ich kann mir auch nicht vorstellen, daß eine Mutter ihre Kinder einfach umbringt.
 

Zita

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#24
Auch Eltern merken die Kinderarmut!

Typisch - erst die Armut per Gesetz einführen und dann jammern, dass so viele Kinder in Armut sind. Nachweislich ist die Armutsanzahl von Kindern reichlich gestiegen. Wenn dies kein ERFOLG ist?

So fühlen, so denken, so dumm reden kann nur eine Kanzlierin, die selbst nicht Mutter ist und dise Gefühle nicht kennen lernt und nie kennelernen wird mit ihrem Gehalt.

Wer spricht denn davon, wie viele Mütter nur sehr wenig essen, damit ihre Kinder nicht verhungern? Wer spricht davon, wie viele Eltern sich keine Schuhe kaufen, damit ihre Kinder mit vernünftigem Schuhwerk zur Schule gehen können? Und wer spricht davon, dass Eltern verzweifelt versuchen, Geld aufzutreiben, damit ihre Kinder auch das Weihnachtsgeschenk von der Schule an dem Kind bezahlen können?

Die Kanzlerin habe ich bei solchen realitätsnahen Überlegungen noch nie gehört! Für die Weihnachtstage wünsche ich ihr, dass ihr der großen Gänsebraten mal so richtig im Magen liegt. Vielleicht hilft es beim Nachdenken!
 

Heiko1961

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#26
Das seh ich auch so...
Ich verstehe sehr gut, nur eure Denkweise ist ein bisschen einseitig.
Na klar, wenn man ein Tier nicht mehr will, gibt man es ins Tierheim. Da haben es Kinder "besser", die werden "nur" ermordet.
:eek:
 

Arania

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#27
Ich muss Heiko da zumindest in einem Punkt recht geben, es hat schon immer arme Leute gegeben, die haben aber auch nicht alle ihre Kinder ermordet, da ist es heute mit Hartz IV für einige sogar noch besser als vor 40 Jahren, man kann nicht alles mit Armut entschuldigen

Ausserdem war Armut gar kein Grund bei den toten Kindern von Darry und auch nicht von PLauen
 
E

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  Th.Starter/in  
#28
Ich verstehe sehr gut, nur eure Denkweise ist ein bisschen einseitig.

einseitig?

Das sehe ich eher bei dir... was weißt du über psychische Erkrankungen?

Na klar, wenn man ein Tier nicht mehr will, gibt man es ins Tierheim. Da haben es Kinder "besser", die werden "nur" ermordet.:eek:
Und was haben Tiere damit zu tun? Es geht um Kinder!! Und um überforderte Mütter, die Angst haben, wegen ihrer Erkrankung die Kinder zu verlieren, die nicht die Hilfe bekommen, die nötig wäre!
 

Heiko1961

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#30
Stimmt.. aber recht hat Heiko noch lange nicht!
Recht hin, Recht her. Es geht hier um die Sache. Wir fordern doch auch unser Recht ein. Wenn es sein muss, mit Anwalt. Klar schlafen die Behörden und wollen sich am Liebsten aus der Verantwortung ziehen. Nur können auch solche Mütter, Hilfe fordern und wenn es sein muss mit Nachdruck. Nicht das Wohl der Mütter ist da in erster Linie entscheidend, das Wohl der Kinder ist es. Es kann doch wohl nicht sein, dass fast jeden Tag von solchen grausamen Taten berichtet wird. :icon_neutral:
 
E

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  Th.Starter/in  
#31
Recht hin, Recht her. Es geht hier um die Sache. Wir fordern doch auch unser Recht ein. Wenn es sein muss, mit Anwalt. Klar schlafen die Behörden und wollen sich am Liebsten aus der Verantwortung ziehen. Nur können auch solche Mütter, Hilfe fordern und wenn es sein muss mit Nachdruck.

Das ist keichter gesagt als getan... du vergißt die Angst vor Kindesentziehung. Und daß kein Geld für wirkungsvolle Hilfe da ist...



Nicht das Wohl der Mütter ist da in erster Linie entscheidend, das Wohl der Kinder ist es.

Richtig, sag das aber besser denen, die Gelder locker machen können! Z.B. für eine Betreuung in der Familie...

Es kann doch wohl nicht sein, dass fast jeden Tag von solchen grausamen Taten berichtet wird. :icon_neutral:
Doch, das ist sogar wichtig ;-) Denn nur so weckt man vielleicht irgendwann mal auf!
 

Heiko1961

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#32
Das ist keichter gesagt als getan... du vergißt die Angst vor Kindesentziehung.
Und daß kein Geld für wirkungsvolle Hilfe da ist...

Doch, das ist sogar wichtig ;-) Denn nur so weckt man vielleicht irgendwann mal auf!
Der erste Satz ist doch widersprüchlich. Angst vor Kindesentziehung, dann lieber die Kinder abmurksen?
Das kein Geld für wirkungsvolle Hilfe locker gemacht wird, das kotzt mich genau so an.
Mit, das jeden Tag berichtet wird..... Es ist richtig, es muss darüber berichtet werden. Ich änder mal.
Es kann doch wohl nicht sein, dass fast jeden Tag solchen grausamen Taten passieren.
 
E

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  Th.Starter/in  
#33
Der erste Satz ist doch widersprüchlich.

Wieso?

Angst vor Kindesentziehung, dann lieber die Kinder abmurksen?.
Natürlich nicht... aber wer krank ist, kann sich selbst genauso wenig einschätzen wie die Ärzte oder sonstigen "Fachleute, die hinterher sagen, damit haben wir nicht gerechnet, das war nicht vorhersehbar!

Und als Mutter weiß man ja erst recht nicht, daß man - eventuell - zu so etwas fähig sein kann... woher auch.

Man hofft, wenn es einem schlecht geht, doch immer, daß es einem besser geht, daß man es packt... - du nicht?

Kannst du immer voraus sehen, zu was du in Zukunft fähig bist?
 

Heiko1961

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#34
Kannst du immer voraus sehen, zu was du in Zukunft fähig bist?
Sagen wir mal so, ich kann nicht voraus sehen was die Zukunft bringt, aber ich weiß, dass ich auch in Zukunft zu solchen Taten nicht fähig wäre.
 

Debra

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#35
Du bist ja auch nicht krank, Heiko. Es gibt aber auch Männer, die ihre Kinder ermorden nach Trennung von Ehefrau. Das hat mit Armut nichts zu tun. So etwas gab es schon immer. Meine Antwort war auch nur auf Cementwut gemünzt, nicht auf diese Fälle.
Sehr traurig fand ich auch, dass eine aidskranke Drogensüchtige zusammen mit ihrem Baby tot in ihrer Wohnung gefunden wurde in Berlin. Sie wurde schon betreut vom Jugendamt und die Mitarbeiterin hat auch sofort das Richtige getan, nämlich die Polizei geholt. Trotzdem war es zu spät. Solche traurigen Fälle wird es immer wieder geben und kein Gesetz wird das verhindern können. Aber Kinder untersuchen lassen zu müssen, ist eine Möglichkeit, z.B. Unterernährung schon im Vorfeld zu unterbinden. Pervers ist allerdings, wenn die Politiker sich aufregen, wo sie doch wissen, dass der HartzIV-Regelsatz für eine vernünftige Ernährung von Kindern nicht ausreicht. Entweder beschließen sie also, dass den Kindern mehr Geld zusteht oder ermöglichen diesen Kindern kostenloses Essen an Ganztagsschulen z.B.
 
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#36
Ich zitiere mal ein Posting von mit aus einem anderen Thread:

Aus dem Laufer Wochenblatt vom 30. Juni 1906 zusammengesucht (nur die Gewaltverbrechen):

Raubmord: 1
Verfehlungen "gegen die Sittlichkeit": 2 (Täter: Polizisten), 1 (Täter: Pfarrer)
Notzucht und Mord : 1 (erwachsene Frau), 1 (13jährig)
Mord: 1
Schwere Körperverletzung: 1
Hinrichtung eines Massenmörders (30 aufgefundene Leichen): 1
Kindesmißbrauch: 1 (fünfjährig)
Kindsmord: 1 (elfjährig), 2 (Baby)

Ich habe eine Faksimileausgabe dieser Zeitung. Lauf hatte damals 5000 Einwohner. Über die Möglichkeiten, Nachrichten aus aller Welt zu bekommen, wird man sich wohl keine übertriebenen Vorstellungen machen.
Das sind nur die Gewaltverbrechen, die in dieser einen Woche gemeldet wurden.

Es hat sich nicht wirklich viel geändert, oder?
Ebenso unverändert ist die unglaubliche Energie, mit der betuchte Familien "Interna" abschotten.
Gewalt, Kindesmißbrauch, Kindesmißhandlung ziehen sich durch alle Gesellschaftsschichten. Unterschiede gibt es nur in der Darstellung, überhaupt Kenntnis der Medien.

Cui bono? Wem nützt es, wenn in den Medien einmal mehr zu lesen ist, daß ein Hartzler sein Kind ermordet hat? Na?

Der Nachbar in der Villa fünf Straßen weiter hat möglicherweise schon einen Sohn beerdigt, Diagnose "plötzlicher Kindstod". Und die Tochter mißbraucht er. Nur wird das nie jemand erfahren, außer bestenfalls die Psychologen der mittlerweile erwachsenen, schwer gestörten Tochter. Die sind aber an die Schweigepflicht gebunden.

Hängt Euch nicht so sehr an die Medien, traut lieber Eurer eigenen Wahrnehmung und geht mit offenen Augen durch die Welt.

Seht Euch die Kiddies in den Designerklamotten genauer an. Findet Ihr die Mädchen, dürr wie Skelette? Fallen Euch die aggressiven Schläger auf?
(Tut mir leid, wenn ich hier Geschlechterklischees bediene, aber so ist es am häufigsten)
Von den Mädchen, von einer teuren Privatklinik zur anderen wandernd, werdet Ihr nie mehr hören.
Die Jungs erscheinen bestenfalls im Polizeibericht: der 17jährige..., Name geändert, schlug....

Bei "uns" würde stehen: der 17jährige..., Name geändert, schlug.... Die Familie lebt seit... von der Fürsorge, der Vater ist arbeitslos. Familienverhältnisse...

Peng. Schublade zu.


Nachtrag zur Zeitung von 1906, folgender Artikel:

In Hamburg ist es am Mittwoch zu großen Straßentumulten gekommen; die sich aus sozialdemokratischen Protestversammlungen gegen das neue Hamburger Wahlrecht entwickelten. Bei der Absperrung des Platzes vor dem Rathause nahmen mehrere hundert Personen Latten und Steine von einem Neubau und bombardierten die Polizei. 20 berittene Schutzleute attackierten, wobei verschiedene Demonstranten verletzt wurden. Die Attacke wurde einige Male wiederholt. Ein Ehepaar wurde niedergeritten und schwer verletzt. 2000 Arbeiter zogen vor das Haus des präsidierenden Bürgermeisters, der auf dem Balkon erschien und die Menge zur Ruhe ermahnte. Die Ausschreitungen wurden vom Mob hervorgerufen; die Arbeiter verhielten sich ruhig.


Willkommen in der Gegenwart, Vergangenheit!
Was haben wir uns doch weiterentwickelt, gell?


Kindsmord hat es immer schon gegeben, und zwar weitaus häufiger, als es heute der Fall ist.

Das Risiko ist besonders hoch, wenn die Mütter vollkommen alleine für ihre Kinder sorgen müssen (das schließt eine Ehe nicht aus).
Zu Zeiten ohne jedes Sozialsystem wurden sie zum unlösbaren Spagat gezwungen: das Kind zu versorgen und das Geld dafür zu verdienen und die alleinige Verantwortung für jegliche Entwicklung des Kindes aufgeladen zu bekommen.
Die Ähnlichkeit mit Hartz IV ist meiner Meinung nach frappierend.

Sie werden im Stich gelassen und nehmen irgendwann nur noch das Eine wahr: außer mir interessiert sich kein Schwein für meine Kleinen. Wenn ich zusammenbreche, sind sie verloren, denn es wird sich niemand um sie kümmern.
Und die Gefahr zusammenzubrechen ist riesengroß. Wer keine Familie hat, die zumindest gelegentlich stärkt und hilft, ist definitiv irgendwann am Ende aller Kräfte. Niemand kann auf Dauer für zwei oder drei arbeiten.
Wer kann sich ernsthaft darüber wundern, daß Mütter in abgrundtiefer Verzweiflung, ihr Leben lang im Stich gelassen, so verquer denken und ihre Kinder in den Tod schicken, damit sie es vermeintlich besser haben und dieses unsägliche Elend nicht erleben müssen?

Natürlich halte ich die Tat an sich für falsch. Die Motivation dazu ist meiner Meinung nach aber nur zu oft verständlich.
Im Rückblick auf geschichtliche Ereignisse erkennt man zu diesem Thema vor allem eines: Je ungesicherter das soziale Auffangnetz ist, desto höher die Zahl der Kindstötungen.

Daß in diesem Jahrtausend die "Macht" der Medien allenfalls eine die Machthabenden unterstützende ist, verschärft die Art und Häufigkeit der öffentlichen Darstellung natürlich stark.
Cui bono?

Viele Grüße,
angel
 
E

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#37
Es gibt aber auch Männer, die ihre Kinder ermorden nach Trennung von Ehefrau. Das hat mit Armut nichts zu tun.
Jede Wette, aber auch wirklich jede:
Das sind um Längen mehr, als die von der Mutter verübten Kindstötungen, die momentan so schön mediengeil breitgetreten werden.
Das passt aber anscheinend nicht so gut ins Asoziale-Arbeitlose-Säufer-Kinderverwahrloser-Klischee.

Viele Grüße,
angel
 
E

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#39
Sagen wir mal so, ich kann nicht voraus sehen was die Zukunft bringt, aber ich weiß, dass ich auch in Zukunft zu solchen Taten nicht fähig wäre.
Das hat die Mutter sicher auch mal gesagt...
 

isabel

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#40
Hallo, Angel
Ich antworte jetzt in Off-Topic, weil ich da viel Privates preisgebe und nicht möchte, dass Unbefugte das erfahren.
Vll. hat nicht alles direkt mit Armut zu tun, aber auf jeden Fall mit Familien- und Frauenpolitik, die heutzutage betrieben wird. Von wegen Gleichheit?
Du hast vollkommen Recht.
MfG
Isabell
 

Bruno1st

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#41
Das Risiko ist besonders hoch, wenn die Mütter vollkommen alleine für ihre Kinder sorgen müssen (das schließt eine Ehe nicht aus).
Zu Zeiten ohne jedes Sozialsystem wurden sie zum unlösbaren Spagat gezwungen: das Kind zu versorgen und das Geld dafür zu verdienen und die alleinige Verantwortung für jegliche Entwicklung des Kindes aufgeladen zu bekommen.
Die Ähnlichkeit mit Hartz IV ist meiner Meinung nach frappierend.

Sie werden im Stich gelassen und nehmen irgendwann nur noch das Eine wahr: außer mir interessiert sich kein Schwein für meine Kleinen. Wenn ich zusammenbreche, sind sie verloren, denn es wird sich niemand um sie kümmern.
Und die Gefahr zusammenzubrechen ist riesengroß. Wer keine Familie hat, die zumindest gelegentlich stärkt und hilft, ist definitiv irgendwann am Ende aller Kräfte. Niemand kann auf Dauer für zwei oder drei arbeiten.
Wer kann sich ernsthaft darüber wundern, daß Mütter in abgrundtiefer Verzweiflung, ihr Leben lang im Stich gelassen, so verquer denken und ihre Kinder in den Tod schicken, damit sie es vermeintlich besser haben und dieses unsägliche Elend nicht erleben müssen?
erschwerfend kommt ja noch hinzu, daß wenn sich jemand (egal Frau oder Mann) um Hilfe suchend "seinem" aktullen Fallmanager anvertraut, das große Risiko besteht, daß sich nicht nur wildfremde "Experten/Pseudofachleute" einmischen, sondern auch das dann die Kinder weggenommen werden, bzw. mit dieser Möglichkeit, eher Drohung die Hilfebedürftigen zu einem behördengenehmen Verhalten zusätzlich erpresst werden.
Die Selbstständigkeit oder gar eigene Meinung wird ja von diesen Schreibtischtätern generell abgesprochen. Die Vorschriften werden knallhart umgesetzt, wie die Befehle vor 1.000 Jahren. Mit diesen Methoden wird auch der letzte Rest Menschlichkeit aus der Bürokratie und Politik entfernt.
 
E

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#42
erschwerfend kommt ja noch hinzu, daß wenn sich jemand (egal Frau oder Mann) um Hilfe suchend "seinem" aktullen Fallmanager anvertraut, das große Risiko besteht, daß sich nicht nur wildfremde "Experten/Pseudofachleute" einmischen, sondern auch das dann die Kinder weggenommen werden, bzw. mit dieser Möglichkeit, eher Drohung die Hilfebedürftigen zu einem behördengenehmen Verhalten zusätzlich erpresst werden.
Die Selbstständigkeit oder gar eigene Meinung wird ja von diesen Schreibtischtätern generell abgesprochen. Die Vorschriften werden knallhart umgesetzt, wie die Befehle vor 1.000 Jahren. Mit diesen Methoden wird auch der letzte Rest Menschlichkeit aus der Bürokratie und Politik entfernt.
Zitat von meinem FM:

Sie können ihr Kind nicht den ganzen Tag alleine lassen, weil es schwer traumatisiert ist? Dann werde ich es in eine geschlossene Anstalt einweisen lassen, dann werden Sie schon sehen, was Vollzeitarbeit heisst!

:icon_kotz:
Viele Grüße,
angel
 
E

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#43
Zitat von meinem FM:

Sie können ihr Kind nicht den ganzen Tag alleine lassen, weil es schwer traumatisiert ist? Dann werde ich es in eine geschlossene Anstalt einweisen lassen, dann werden Sie schon sehen, was Vollzeitarbeit heisst!

:icon_kotz:
Viele Grüße,
angel
So idiotisch wie diese Aussage menschlich gesehen ist - wie war das noch gleich mit "nach der Persönlichkeit her befähigt"? - so schwachsinnig ist sie gleichzeitig ökonomisch gesehen.

In beiden Fächern ist dieser FM somit eindeutig durchgefallen. Er kann sich sein Armutszeugnis gerne umgehend persönlich abholen.


Emily
 

Bruno1st

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#44
So idiotisch wie diese Aussage menschlich gesehen ist - wie war das noch gleich mit "nach der Persönlichkeit her befähigt"? - so schwachsinnig ist sie gleichzeitig ökonomisch gesehen.

In beiden Fächern ist dieser FM somit eindeutig durchgefallen. Er kann sich sein Armutszeugnis gerne umgehend persönlich abholen.
Emily
Denken ist offensichtlich Glückssache. Diese Typen bekommen kein Armutszeugnis - mit solchem Vorgehen haben die sich ihre höheren Weihen abgeholt und für Teamleiter, usw. profiliert - vielleicht wird sogar einer von denen Innenminister - die Geisteshaltung stimmt ja.
 

MrsSmith

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#45
Zitat von meinem FM:

Sie können ihr Kind nicht den ganzen Tag alleine lassen, weil es schwer traumatisiert ist? Dann werde ich es in eine geschlossene Anstalt einweisen lassen, dann werden Sie schon sehen, was Vollzeitarbeit heisst!

:icon_kotz:
Viele Grüße,
angel
BOAH, Angel, hattest Du keinen Zeugen dabei? So einer / eine gehört angezeigt. Traumata sind keine psychische Krankheit im klassischen Sinne und eine geschlossene Anstalt ist absolut kontraindikativ. Der gehört wohl selbst in eine solche, das ist ja echt der Oberhammer.

Mrs Smith
 
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#46
BOAH, Angel, hattest Du keinen Zeugen dabei? So einer / eine gehört angezeigt. Traumata sind keine psychische Krankheit im klassischen Sinne und eine geschlossene Anstalt ist absolut kontraindikativ. Der gehört wohl selbst in eine solche, das ist ja echt der Oberhammer.

Mrs Smith
Ich hatte eine Zeugin dabei: die Therapeutin meiner Tochter!!!

Viele Grüße,
angel
 

MrsSmith

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#47
Ja,und machst Du was dagegen? So jemand gehört doch wirklich angezeigt! So was habe ich echt noch nie gehört! Dieser "Mensch" ist doch wohl völlig fehl an seinem Arbeitsplatz.
 
E

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#48
Das werden wohl einige hier nicht so ganz verstehen: Ich will im Moment (noch) keine Anzeige erstatten.
Dieser Erpressungsversuch seitens der Arge hatte natürlich Gründe: Ich hätte zuviel Zeit, mich über Gesetze zu informieren. Dem würden sie schon abhelfen.
Ich habe einige Baustellen laufen mit der Leistungsabteilung, wie wohl die User hier wissen.
Aber das Wichtigste ist immer noch meine Tochter. Diese Erpressung war ein Schuß nach hinten: wenn sie mir nun Ärger machen weil ich nur Teilzeit arbeiten kann, könnte ich ja Anzeige erstatten...

Das wurde meiner Meinung nach auch dem FM nach langem Geschrei und wüsten Beleidigungen klar.
Er "kam wieder zu sich", nachdem wir uns nicht provozieren liessen und machte am Ende sogar Zugeständnisse, meine Arbeitszeit betreffend.

(Allerdings musste meine Begleitung danach länger daran arbeiten, mich soweit zu beruhigen, daß ich mich wieder hinters Steuer setzen konnte. So gezittert habe ich schon lange nicht mehr.)

Noch eine Baustelle aufzureissen übersteigt mein Leistungsvermögen zur Zeit.

Viele Grüße,
angel
 

Bruno1st

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#49
(Allerdings musste meine Begleitung danach länger daran arbeiten, mich soweit zu beruhigen, daß ich mich wieder hinters Steuer setzen konnte. So gezittert habe ich schon lange nicht mehr.)

ist mehr nachvollziehbar

Noch eine Baustelle aufzureissen übersteigt mein Leistungsvermögen zur Zeit.
genau - laufen lassen, statt selbst gejagt zu werden - vor allem sollte man die Karten gezielt ausspielen - solche Trümpfe werden selten verteilt. Ich nehme an, ihr habt anschließend ein gemeinsames Protokoll gemacht, damit nichts vergessen wird.
 

MrsSmith

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#50
Das werden wohl einige hier nicht so ganz verstehen: Ich will im Moment (noch) keine Anzeige erstatten.
......

Noch eine Baustelle aufzureissen übersteigt mein Leistungsvermögen zur Zeit.

Viele Grüße,
angel

Hallo Angel,
doch, klar verstehe ich das. In solcher Situation sind hier bestimmt viele, geht mir zum Teil ähnlich. Man muss eben manchmal, so schwer es fällt, strategisch vorgehen. Habe das nur in Deinem Fall so nicht gewusst, sorry.

Trotzdem: viel Kraft, und lass Dich nicht unterkriegen....

Mrs Smith
 

Bruno1st

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#51
gerade läuft im WDR Köln die Sendung "tag7" "Und plötzlich ist dein Kind weg - Eltern kämpfen gegen Behördenmacht.

Mich hat es gegraust - dabei dachte ich, es gibt kaum noch eine Steigerung zu ARGEn.
Wie die Behörden versuchen offensichtliche eigene Fehlentscheidungen als "richtig und Recht" umzupolen ist kriminell. Die Eltern werden hin und her gescheucht, mit immer neuen Forderungen konfrontiert und irgendwann heißt es "das Kind ist zu lange weg, es hat sich entfremdet" und es bleibt im Heim. Dabei geht es vermutlich auch eher darum, die Pflegeplätze (es waren 4.000,- €/Monat/Kind im Gespräch) ausgelastet zu halten und der "christlichen" Industrie sichere Gewinne zu bescheren.
 

Liebe Tweety

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#52
Sorry, für die Sch.... Quelle

http://www.bild.t-online.de/BTO/news/2007/12/07/saeugling-verdurstet/mutter-berlin,geo=3199402.html

Der Aufruf von (F)Merkel riecht gewaltig nach "Blockwart" (nach meiner Meinung). Dass diese kinderlose Frau sich überhaupt anmaßt, irgendetwas über Kinder zu wissen, empört mich in tiefster Seele. Die Frau weiß - wie so oft - nicht, wovon sie redet.

Täglich jetzt diese Schauermeldungen, gleichzeitig dazu die Spendenaufrufe der örtlichen Radiosender für "die hungernden Kinder".

Van
Dabei müsste sie es wissen, nach den vielen Jahren in der DDR, denn sie lernte alle Vorzüge nicht nur kennen, sondern sie durchlebte sie als Kind und als Jugendliche.
 

Liebe Tweety

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#53
Recht hin, Recht her. Es geht hier um die Sache. Wir fordern doch auch unser Recht ein. Wenn es sein muss, mit Anwalt. Klar schlafen die Behörden und wollen sich am Liebsten aus der Verantwortung ziehen. Nur können auch solche Mütter, Hilfe fordern und wenn es sein muss mit Nachdruck. Nicht das Wohl der Mütter ist da in erster Linie entscheidend, das Wohl der Kinder ist es. Es kann doch wohl nicht sein, dass fast jeden Tag von solchen grausamen Taten berichtet wird. :icon_neutral:
Hast du schon mal Hilfe gefordert? Ich schreibe mal was passiert, wenn es sich um einer Mutter handelt die von H.IV lebt.
Oft genug wird das Kind erst mal eingeredet, die Eltern oder hier auch die Mutter wäre zu Faul zum Arbeiten. Das Kind muss doch Wünsche haben. Auch ein Grund wo man enttäuscht wieder geht, denn statt Hife wird dir deine Existenz in Frage gestellt. Taschengeld braucht das Kind, nur woher nehmen? Viele Mütter bekommen noch nicht mal das Unterhaltsgeld vom Vater oder auch anders herum. H.IV empfänger gehen oft genug auch arbeiten und leben noch von H.IV. Welch ein Hohn. Nicht Eltern sind es die schlecht was kapieren sondern die Jugendämter oder andere wie der Kinderschutzbund, denn auch die predigen nur. Ändert sich irgendwas nach den Berichten die Monat für Monat getippt werden? Der Fisch fängt in der Tat vom Kopf an an zu stinken und das hier entsetzlich.
 

Vanzella

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#54
Dabei müsste sie es wissen, nach den vielen Jahren in der DDR, denn sie lernte alle Vorzüge nicht nur kennen, sondern sie durchlebte sie als Kind und als Jugendliche.

Ja, das müsste sie in der Tat wissen, was in der Ex-DDR mit Kindern bzw. Jugendlichen geschah.

In der Ex-DDR sind z.B. Jugendliche in (Erziehungs)Heimen eingeknastet gewesen, haben ohne Bezahlung malocht bis auf die Knochen ... nee, ich schreib nicht weiter, weil mir der Hut hochgeht.

Gerade im Radio schon wieder zwei Meldungen (Hildesheim und Nds.). Ich frage mich ernsthaft, ob wir auf diese Art und Weise dazu eingestimmt werden sollen, "Überwachungsmaßnahmen" zu akzeptieren.

Ich weigere mich entschieden dagegen, Eltern bzw. Mütter generell unter "Anfangsverdacht" zu stellen. Wir brauchen keine Überwachung der Eltern, Punkt.

Die Politbonzen (insbesondere die Polit-Emanzen) sollten mal mit klarem Kopf nachrechnen, wieviel Geld für Kinder bei den Almosenzahlungen (sogar ohne Sanktionen) für die Kleinen noch bleibt.

Erbarmen, Mitgefühl, Mitmenschlichkeit ... alles Fremdworte für das (F)Merkel und andere Konsorten *pfui

Van
 
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#55
hiermal was der Prof. der psychiatrischen Kieler Uniklinik und Angestellte von Jugendämter sagen; in die Kieler Klinik hatte sich die Mutter aus Darry nach der Tötung ihrer Kinder begeben,
...
Prof. Josef Aldenhoff vom Zentrum für Integrative Psychiatrie an der Kieler Uniklinik forderte gestern deutlich mehr Unterstützung für Familien, damit keine chronische Überforderungssituation entstehe. „Wer psychisch krank und lange alleinerziehend mehrere Kinder durchbringt, von denen möglicherweise auch einige behindert sind, ist in einer extrem schwierigen Situation.“ Von den getöteten Kindern war ein Junge schwerstbehindert, ein anderer leicht behindert. Eine Kinderkrankenschwester aus Kiel wies gestern daraufhin, dass noch in den 80ern Familien von Kinderkrankenschwestern betreut und von Mütterzentren in der Nähe beraten wurden: „Ausgerechnet diese Unterstützung wurde eingespart.“ Und die Mitarbeiterin eines Jugendamtes kritisierte den zunehmenden Zeitmangel: „Wenn sich ein Kollege um fast 40 Familien mit großen Problemen kümmern soll, ist das nicht so zu schaffen, dass man selbst ein gutes Gefühl dabei hat.“ Insgesamt bekommen die Behörden in Schleswig-Holstein zunehmend Hinweise, dass Kinder gefährdet sein könnten. Dann rücken in der Regel zwei Mitarbeiter aus, um die Meldung vor Ort zu überprüfen. Allein im Kreis Plön gab es 2006 167 Meldungen von Kindeswohlgefährdung. Gerade hat der Kreistag zwei zusätzliche Sozialpädagogenstellen für das Jugendamt beschlossen.
Von Heike Stüben
http://www.kn-online.de/artikel/2268831
diese alleinerziehende Frau ist mit Sicherheit lange Zeit erstmal durch die Hölle gegangen ...
so ein schweres Krankheitsbild entsteht nicht über Nacht, und schon garnicht still und leise
 

biddy

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#56
Ich befürchte zwar, ich werde mich aufregen müssen, aber ich schau' wohl mal rein:


"Anne Will"

Thema: Kinder als Opfer - wenn Eltern überfordert sind


Sendung: 09.12.2007, 21.45 Uhr, DasErste


Das Thema diskutieren Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, die Filmemacherin Aelrun Goette, Georg Ehrmann vom Verein Kinderhilfe Direkt und Gina Graichen, die bei der Berliner Polizei für Delikte an Schutzbefohlenen zuständig ist.



http://daserste.ndr.de/annewill/aktuellesendung/t_cid-4260020_.html
 
E

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#57
@biddy
na dann wünsche ich dir starke Nerven für wahrscheinlich wieder schlimmstes, laues Geschwafel ohne Konsequenzen
 
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#58
Ich befürchte zwar, ich werde mich aufregen müssen, aber ich schau' wohl mal rein:


"Anne Will"

Thema: Kinder als Opfer - wenn Eltern überfordert sind


Sendung: 09.12.2007, 21.45 Uhr, DasErste


Das Thema diskutieren Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, die Filmemacherin Aelrun Goette, Georg Ehrmann vom Verein Kinderhilfe Direkt und Gina Graichen, die bei der Berliner Polizei für Delikte an Schutzbefohlenen zuständig ist.



http://daserste.ndr.de/annewill/aktuellesendung/t_cid-4260020_.html

Was bin ich froh, daß ich keinen Fernseher habe!
Würde ich mir sowas ansehen, könnte ich für nichts mehr garantieren!

*zensiert, zensiert, zensiert*: was anderes fiele mit da bestimmt nicht mehr ein.

Wo kommen Betroffene zu Wort? Wo kann man einen, wenn auch nur kleinen Einblick in den Alltag der betroffenen Familien gewinnen?
Wo sind die Alleinerziehenden, die täglich das Rad neu erfinden müssen, um überleben zu können? Die mehr Zeit in den Widerstand gegen die allgegenwärtige Staatsgewalt investieren müssen als in ihre Kinder?

Viele Grüße,
angel
 

Vanzella

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#59
hiermal was der Prof. der psychiatrischen Kieler Uniklinik und Angestellte von Jugendämter sagen; in die Kieler Klinik hatte sich die Mutter aus Darry nach der Tötung ihrer Kinder begeben,

diese alleinerziehende Frau ist mit Sicherheit lange Zeit erstmal durch die Hölle gegangen ...
so ein schweres Krankheitsbild entsteht nicht über Nacht, und schon garnicht still und leise
Nachtrag:

Der zweite heute geschilderte Fall kommt aus Papenburg.

Cementwut:

Wenn von den fünfen aus Darry zwei behindert waren, ist glasklar für mich, dass diese Frau behördlicherseits allein gelassen wurde. Ich schließe mich deiner Meinung an, dass die Frau nicht "mal eben so" fünf Kinder getötet hat.

Auch nicht "mal eben so" wird ein Staatsanwalt rumtönen, dass noch nicht klar ist, ob die Frau überhaupt schuldfähig ist (wobei uns natürlich weiter permanent Einzelheiten wohlweislich vorenthalten werden. In eine Klapse abzuschieben ist ja ein einfacher Weg, weil mundtot gemacht).

Die Tat der Frau ist erschütternd, gar keine Frage. Jedoch die Frage, weshalb sie nur diesen Ausweg sah, wird uns nicht beantwortet werden ...

Van
 
E

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#60
Die Tat der Frau ist erschütternd, gar keine Frage. Jedoch die Frage, weshalb sie nur diesen Ausweg sah, wird uns nicht beantwortet werden ...

Van
Doch, siehe mal in #36.

Viele Grüße,
angel
 
E

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#61
angel#36 sagte :
Das Risiko ist besonders hoch, wenn die Mütter vollkommen alleine für ihre Kinder sorgen müssen (das schließt eine Ehe nicht aus).
... zum unlösbaren Spagat gezwungen: das Kind zu versorgen und das Geld dafür zu verdienen und die alleinige Verantwortung für jegliche Entwicklung des Kindes aufgeladen zu bekommen.
Die Ähnlichkeit mit Hartz IV ist meiner Meinung nach frappierend.

Sie werden im Stich gelassen und nehmen irgendwann nur noch das Eine wahr: außer mir interessiert sich kein Schwein für meine Kleinen. Wenn ich zusammenbreche, sind sie verloren, denn es wird sich niemand um sie kümmern.
Und die Gefahr zusammenzubrechen ist riesengroß. Wer keine Familie hat, die zumindest gelegentlich stärkt und hilft, ist definitiv irgendwann am Ende aller Kräfte. Niemand kann auf Dauer für zwei oder drei arbeiten.
Wer kann sich ernsthaft darüber wundern, daß Mütter in abgrundtiefer Verzweiflung, ihr Leben lang im Stich gelassen, so verquer denken und ihre Kinder in den Tod schicken, damit sie es vermeintlich besser haben und dieses unsägliche Elend nicht erleben müssen?
ja so sehe ich das auch

diese Frau hat mich Sicherheit zwischenmenschlich und behördlich entsetzliches erlebt

denn zu welchen kaltschnäuzigen Hammeraussagen und Handlungen ehemalige Lebensgefährten und Behördenmitarbeiter fähig sind, weiss denke ich fast jeder Mensch in dieser Gesellschaft

Ich glaube seit dieser zutiefst menschenverachtenden feudalen Politik gegen die Mehrheit der Bevölkerung, spielen sich ungezählte, alltägliche Dramen hier im Lande ab
 

Bruno1st

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#62
Ich befürchte zwar, ich werde mich aufregen müssen, aber ich schau' wohl mal rein:

"Anne Will"
Thema: Kinder als Opfer - wenn Eltern überfordert sind
Sendung: 09.12.2007, 21.45 Uhr, DasErste
Das Thema diskutieren Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen, der Innenminister des Landes Schleswig-Holstein, Ralf Stegner, die Filmemacherin Aelrun Goette, Georg Ehrmann vom Verein Kinderhilfe Direkt und Gina Graichen, die bei der Berliner Polizei für Delikte an Schutzbefohlenen zuständig ist.
http://daserste.ndr.de/annewill/aktuellesendung/t_cid-4260020_.html
Gute Nerven - und schmeiß nicht mit dem Fernseher rum.

Wenn ich mir überlege, wenn man die Kosten der ganzen Mischpoke die jetzt überall durch die Medien tourt und nun Gutachten, usw. abgibt und davon nur 1% davon im Vorfeld in die Betreuung investiert hätte, dann hätte es nicht nur für eine Betreuung gereicht, sondern auch für tatkräftige Hilfe im Haushalt, usw.
Ich kriege jetzt schon wieder einen dicken Hals. Eine Forderung wäre auch, daß alle Verwaltungstypen zuerst 10 Jahre im Außendienst erfolgreich arbeiten müssen. Erfolgreich aber für die Menschen und nicht für die Bürokratie !

Für mich ist jeder, der nun in Talk Shows auftritt, statt direkt zu helfen, tatkräftig mithilft das sich so etwas wiederholt. Wieviel Gage kriegen die eigentlich dafür ?

talk = Geschwätz
 

amondaro

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#66
Moin,

Typisch Merkel,die ihr eigenen Brutkasten nicht in Schwung bekommt muss sich grade dazu äussern.





mfg
 
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#67
Seid doch so nett und lasst das Thema "sexuelle Orientierung" außen vor.
Das kann kein Thema sein, es ist absolutes und jedem Menschen zuzugestehendes Privatleben.

Das Thema hier lautet "Merkel verlangt mehr Sensibilität für Kinder in Not". Eine Aussage von Merkel, die mich zum Ummichschlagen bringt - weil sie von ihr kommt.
Das Thema sollte reichen, einen Thread zu füllen.

Viele Grüße,
angel
 

Maggy

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#68
Zur "Sensibilität"

Wenn ein Bundesverfassungsgericht im Rahmen einer Voranfrage zu einer Verfassungsbeschwerde wegen der Stiefkindregelung darauf hinweist, dass der Stiefvater substantiiert darlegen muss, dass kein Unterhalt von seiner Seite fließt - Eidesstattliche Versicherung genügt nicht -

heißt das im Umkehrschluss, dass das Kind am besten (ver)hungern muss, damit dargelegt werden kann, dass keine Unterstützung fließt?

Wenn ein RA eines Jugendamtes mitteilt, dass das Jugendamt nur in erzieherischen Fragen helfen kann, aber nicht, wenn das Kind kein Geld hat zum leben - man solle sich dafür an die ARGE wenden, ARGE zahlt aber nicht wegen Stiefkindregelung.
Das ist in beiden Fällen staatlich geförderte "Beihilfe zum Hungertod"?! Das ist die "Sensibilität", die heutzutage von Behörden ausgeübt wird, abgesegnet durch HARTZ IV, ein Gesetz, dass durch die Stimmen der CDU und SPD am 01.08.06 das Aus für Stiefkinder bedeutet.

Das hat auch nichts mit elterlicher Überforderung zu tun, sondern damit, dass Kinder und auch Familien regelrecht ausgehungert werden bzw. gezwungen werden sich zu trennen, wenn Kinder überleben wollen.

Maggy1960
 

Dopamin

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#69
Der erste Satz ist doch widersprüchlich. Angst vor Kindesentziehung, dann lieber die Kinder abmurksen?
Das kein Geld für wirkungsvolle Hilfe locker gemacht wird, das kotzt mich genau so an.
Mit, das jeden Tag berichtet wird..... Es ist richtig, es muss darüber berichtet werden. Ich änder mal.
Es kann doch wohl nicht sein, dass fast jeden Tag solchen grausamen Taten passieren.
Mal unter uns, Darry ist hier ums Eck, die Mutter hat lt Medien ein psychisches Problem und ist in einer entsprechenden Klinik... Die Wahrscheinlichkeit liegt bei 50% dass ich in derselben war... Entweder wird sie in Neustadt sein (die verfügt über eine forensische Abteilung, und die kenne ich nicht - ich war wegen was anderem in der anderen) oder Heiligenhafen da ist die Allgemeinpsychiatrie, das ehemalige, mittlerweile privatisierte Landeskrankenhaus... Und egal wo sie ist, IRGENDWANN wird sie realisieren, WAS sie getan hat... Wer jetzt laut schreit sollte sich mal in ihre Lage versetzen!!!

Heiko, ich kenne deine Erfahrungswerte was psychische Erkrankungen angeht nicht, deswegen möchte ich Dir hier nichts unterstellen, aber ich habe für MEIN Leben ausreichend Menschen mit im Vergleich harmlosen Problemen gesehen (zugegeben einer ist ein schwererer Fall und leider Gottes der Vater meines Sohnes). Eine Wahrnehmungsverzerrung als "Entschuldigung" bezeichnen kann nur einer, der wirklich KEINE Ahnung von der Materie hat.

Ich empfehle jedem Interessierten mal die Suchmaschine nach "Schizophrene Psychose" oder "Wahrnehmungsverzerrung" suchen zu lassen und die erscheinenden Artikel GRÜNDLICH zu lesen...

Diese Frau wird wahrscheinlich selber nicht erkannt haben wie es um sie steht, wo waren die Väter der Kinder (es soll mehr als einen von den Kindern in Darry gegeben haben)? JEDES Kind hat auch einen VATER, WO sind DIE in solchen Fällen? Wer zerrt DIE vor das Objektiv der Fotografen? Es ist ja immer sehr leicht die Mutter zur Verantwortung zu ziehen, SIE hätte ja können, und für Väter endet die Verantwortung in dem Moment, wo sie ihr bestes Stück wieder rausziehen? Nicht nach meiner Meinung, aber die ist ja zum Glück nicht massgeblich...

Dopamin
 

Lothenon

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#70
Naja, Dopamin, so ganz unrecht hat Heiko auch nicht.

Zuerst werden die Gelder für öffentliche Kinderförderung zum Teil drastisch gestrichen um daraufhin dann die Angebote einzuschränken, um dann umsolauter zu heulen, falls dann doch was passiert.

Aber auch Du hast recht, Dopamin, der andere Part darf sich nicht so sang- und klanglos von seiner Pflicht verabschieden.

Was ich mir wünsche: Ein Jugendamt, welches nicht als Amt angesehen wird, wo ich hingehen kann und auch entsprechende Hilfe bekomme, wo mir nicht gleich das Kind entzogen wird. Wo dann eine Person dann ein Ansprechpartner, Kumpel, Freund ist, der mir helfen kann.

Und wenn ich dann lese, wie zum Teil die SBs dann mit den Familien umspringen und die Kinder aus ihrer Familie rausreißen und nicht wieder zurück geben, kommt mir immer das Kotzen. Denn ein Kind hat ein Anrecht auf seine Mutter sowie Vater und nicht auf ein Heim oder eine fremde Familie.
 
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#71
Ja, das müsste sie in der Tat wissen, was in der Ex-DDR mit Kindern bzw. Jugendlichen geschah.

In der Ex-DDR sind z.B. Jugendliche in (Erziehungs)Heimen eingeknastet gewesen, haben ohne Bezahlung malocht bis auf die Knochen ... nee, ich schreib nicht weiter, weil mir der Hut hochgeht.

Warum? Vergiss nicht die andere Seite, denn es wurde entschieden mehr für die Kinder getan und das darf man bitte auch betohnen. Es konnte eine Mutter zum Jugendamt gehen und um Hilfe bitten, denn Kindern hat man nicht eingeredet, deren Eltern wären zu Faul zum Arbeiten. Entschuldige mal wo ich das in den letzten Jahren von mehreren Müttern gehört hatte die um Hilfe baten, wurde es mir schlecht, in übrigen deren Kindern haben es bestätigt. Das nenne ich ganz einfach Hetze auf Menschen die nichts dafür können, arbeitslos zu sein und trotzdem alle Gelegenheit wahr nehmen um zu arbeiten.
Ich bin damals noch zu DDR Zeiten mit 3 kleinen Kindern aus der nicht ehelichen Wohnung geflüchtet. Kaum umgezogen, stand die Mitarbeiterin vom Jugendamt vor der Tür in Begleitung mit der Krippenleiterin ob ich was in meiner Wohnung brauche? Hier muss überall Tepich rein und habe das vom Jugendamt bezahlt bekommen, denn die Mittel waren da.

Gerade im Radio schon wieder zwei Meldungen (Hildesheim und Nds.). Ich frage mich ernsthaft, ob wir auf diese Art und Weise dazu eingestimmt werden sollen, "Überwachungsmaßnahmen" zu akzeptieren.

Da bin ich auch entschieden da gegen, denn auch das weiß ich wie es schmeckt. Leide nicht an irgendwelchen Störungen, aber wenn mir einer heute sagt die Stasi ist überall, gebe ich den Recht, denn durch meine Geschichte bin ich selber sehr sensibel geworden, ich hatte die Stasi in Haus und das lange genug und will mit dieser Brut nichts zu tun haben. Für Petzen hatte ich noch nie was übrig.

Ich weigere mich entschieden dagegen, Eltern bzw. Mütter generell unter "Anfangsverdacht" zu stellen. Wir brauchen keine Überwachung der Eltern, Punkt.
Die Politbonzen (insbesondere die Polit-Emanzen) sollten mal mit klarem Kopf nachrechnen, wieviel Geld für Kinder bei den Almosenzahlungen (sogar ohne Sanktionen) für die Kleinen noch bleibt.
Erbarmen, Mitgefühl, Mitmenschlichkeit ... alles Fremdworte für das (F)Merkel und andere Konsorten *pfui

Van
Stimmt das sollten die mal wirklich, denn viele können nicht mehr ganz normal so wie es sich gehört ihre Kinder ernähren. Eine Lösung sind die Suppenküchen und die Essenausgaben mit Sicherheit nicht. Das Familienleben ist innerhalb einer Wohnung und oftmals das einzigste was eine alleinerziehende Mutter noch hat. Für Familien Vater Mutter Kind/er gilt das gleiche.
 
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#72
Nachtrag:

Der zweite heute geschilderte Fall kommt aus Papenburg.

Cementwut:

Wenn von den fünfen aus Darry zwei behindert waren, ist glasklar für mich, dass diese Frau behördlicherseits allein gelassen wurde. Ich schließe mich deiner Meinung an, dass die Frau nicht "mal eben so" fünf Kinder getötet hat.

Auch nicht "mal eben so" wird ein Staatsanwalt rumtönen, dass noch nicht klar ist, ob die Frau überhaupt schuldfähig ist (wobei uns natürlich weiter permanent Einzelheiten wohlweislich vorenthalten werden. In eine Klapse abzuschieben ist ja ein einfacher Weg, weil mundtot gemacht).

Die Tat der Frau ist erschütternd, gar keine Frage. Jedoch die Frage, weshalb sie nur diesen Ausweg sah, wird uns nicht beantwortet werden ...

Van
Wenn man noch zusätzlich von den lieben Nachbarn durch die Gegend gejagt wird , mehrmals umziehen muss, leidet der Mensch, nicht die Kinder und die Behinderung waren das schlimmste sondern Menschen die ihre Ruhe haben wollten. Wenn man sein eigenes Leben beenden will, nimmt man das mit, was man am meisten liebt, seine / ihre Kinder. Hört sich ein bisschen kalt an, aber eine Mutter beschützt ihre Kinder.
In übrigen Anzeichen waren genug da, um da gegen zu steuern, selbst die vom Kinderschutzbund hat die Augen zu gemacht, Hauptsache die Wohnung ist sauber. Wenn man auch noch die Nacht zum Tage macht, wie es hier der Fall war, kommt irgendwann die Müdigkeit und ein tiefer fester Schlaf, eine Nacht oder auch 2 Nächte kann man über stehen aber nicht 7 Tage in der Woche. Auch das war bekannt und man sieht auch automatisch Gespenster oder andere Erscheinungen, wenn der Schlaf fehlt und die Träume die noch dazu kommen runden noch das Bild ab.
Ich hoffe das die Frau frei gesprochen wird, denn sie wird sich die meisten Vorwürfe machen, sobald sie klar denken kann, denn sie wird erst einmal mit Medikamente voll gestopft.
Hier haben ganz eindeutig die Behörden total versagt.
 
E

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#73
Ja, das müsste sie in der Tat wissen, was in der Ex-DDR mit Kindern bzw. Jugendlichen geschah.

In der Ex-DDR sind z.B. Jugendliche in (Erziehungs)Heimen eingeknastet gewesen, haben ohne Bezahlung malocht bis auf die Knochen ... nee, ich schreib nicht weiter, weil mir der Hut hochgeht.
Jetzt geht mir aber der Hut hoch. Bitte nicht alles pauschalisieren.
Ich war im Kinderheim und nichts von dem fand da statt. Das war allerdings auch ein Heim für Kinder ohne Eltern.
Vielleicht verwechselst du das mit den Jugendwerkhöfen, wo KInder hinkommen, die zum Beispiel abgehauen sind.
Auch da war ich schon, weil ich wegen Missbrauch bei meinen Pflegeeltern abhaute. Ich traute mich leider damals nicht, zum Jugendamt zu gehen, weil ich nicht glaubte, dass die mir glauben.
Ein Pflegevater in gehobener Position, eine gute Familie und dann Missbrauch?
In dem Jugendwerkhof musste man dann zur Strafe arbeiten, aber in dem Kinderheim, wo ich war (Wickersdorf) ging es fast familiär zu.
Ich fühlte mich dort wohler, als bei diesen Pflegeeltern, die mich nur geholt hatten, weil die Mutter dachte, er geht dann nicht mehr fremd.
Ich wäre lieber im Heim geblieben, wenn ich geahnt hätte, was für Abgründe in den Menschen sind!!!
 
E

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#74
Was Merkel betrifft, scheinheilig.
Mehr gibts da nicht zu sagen.
Was die Sendung gestern betrifft. Alles nur Bla bla, wie immer.
Außer der Arzt, der tut etwas.
 
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#75
Was ich gar nicht nachvollziehen kann, warum es so schwierig ist, dass Untersuchungen zur Pflicht werden.
Ich bin der Meinung, dass da Kindeswohl Vorang hat und die Eltern, welche ihre KInder ohnehin zur Untersuchung bringen, wird es sicher nicht stören, dass es Pflicht ist.
 

Bruno1st

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#76
....wo waren die Väter der Kinder (es soll mehr als einen von den Kindern in Darry gegeben haben)? JEDES Kind hat auch einen VATER, WO sind DIE in solchen Fällen? Wer zerrt DIE vor das Objektiv der Fotografen? Es ist ja immer sehr leicht die Mutter zur Verantwortung zu ziehen, SIE hätte ja können, und für Väter endet die Verantwortung in dem Moment, wo sie ihr bestes Stück wieder rausziehen? Nicht nach meiner Meinung, aber die ist ja zum Glück nicht massgeblich...
ich möchte deine Frage "wo waren die Väter?" noch weiterspinnen.
Wo waren die Bürokraten vor der Tat ?
Wo waren die Politiker vor der Tat ?
Wo waren die Reporter vor der Tat, um über die ABSEHBARE Fehlentwicklung der Bürokratie zu Lasten der Menschen und Menschlichkeit zu berichten ? Jeder Artikel der die Wahrheit über diese Behörden-Politikerallmacht schreibt, hilft mit, so ein Drama zu verhindern.

Talk Shows helfen NICHT - es gilt anzufangen.
 
E

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#77
Naja, Dopamin, so ganz unrecht hat Heiko auch nicht.

Warum nicht?

Für Heiko ist die Mutter die Schuldige: er scheint sie nicht im TV gesehen zu haben, weiß nichts über erweitzerten Selbstmord und was ich und Dopamin zu psychischen Erkrankungen schreiben, auch das interessiert ihn offenbar nicht.

Er verurteilt allein die Mutter...

Zuerst werden die Gelder für öffentliche Kinderförderung zum Teil drastisch gestrichen um daraufhin dann die Angebote einzuschränken, um dann umsolauter zu heulen, falls dann doch was passiert.

Da hast du recht... auch dazu hab ich schon geschrieben, daß man in Fällen von psychischen Erkrankungen helfen könnte, indem man Familienhelfer in die Familie schickt...und nicht nur mal ne Stunde.


Aber auch Du hast recht, Dopamin, der andere Part darf sich nicht so sang- und klanglos von seiner Pflicht verabschieden.

Ganz genau: es gibt ein Umfeld, das mehr oder weniger Einblick hat: das sollte unterstützen udsich nicht zurück ziehen oder "angreifen" - wie zum Beispiel Kindsväter und Nachbarn.

Was ich mir wünsche: Ein Jugendamt, welches nicht als Amt angesehen wird, wo ich hingehen kann und auch entsprechende Hilfe bekomme, wo mir nicht gleich das Kind entzogen wird. Wo dann eine Person dann ein Ansprechpartner, Kumpel, Freund ist, der mir helfen kann.

Auch das hatte ich angesprochen: eine Mutter hat immer Angst, man könnte ihr das Kind entziehen. Damit wird ja auch oft ganz offen gedroht, wenn sie nicht so spurt, wie Behörden es wollen. Und dann soll man um Hilfe bitten? Da muß die Not schon sehr groß sein...und man muß die Gefahr erkennen... und das können psychisch Kranke oft nicht richtig .

Und wenn ich dann lese, wie zum Teil die SBs dann mit den Familien umspringen und die Kinder aus ihrer Familie rausreißen und nicht wieder zurück geben, kommt mir immer das Kotzen. Denn ein Kind hat ein Anrecht auf seine Mutter sowie Vater und nicht auf ein Heim oder eine fremde Familie.
Die Mutter wird irgendwann realisieren, was sie getan hat: und damit wird sie leben müssen...wie man das kann, ich weiß es nicht.
 

Lothenon

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#78
Die Mutter wird irgendwann realisieren, was sie getan hat: und damit wird sie leben müssen...wie man das kann, ich weiß es nicht.
Jap, das kann durchaus passieren, dass sie später deswegen in ein tiefes Loch fallen wird. Wie man damit leben kann? Wahrscheinlich nur durch "vergessen".

Jedoch gebe ich die Mitschuld auch denjenigen, die unsensibel sind, Hilfen verweigern, die Gelder für die Jugend streichen. Ja, auch den Journalisten, die in der großen Mehrheit sehr unkritisch über geplante Sachen berichten.

@andine: Davon, dass die Untersuchungen Pflicht werden sollen, halte ich nichts.
 
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#79
Jap, das kann durchaus passieren, dass sie später deswegen in ein tiefes Loch fallen wird. Wie man damit leben kann? Wahrscheinlich nur durch "vergessen".

Jedoch gebe ich die Mitschuld auch denjenigen, die unsensibel sind, Hilfen verweigern, die Gelder für die Jugend streichen. Ja, auch den Journalisten, die in der großen Mehrheit sehr unkritisch über geplante Sachen berichten.

@andine: Davon, dass die Untersuchungen Pflicht werden sollen, halte ich nichts.
Nimmt man die Pflicht weg und macht ein Recht daraus, dann fühlen sich auch Eltern gleich besser.
 

Lothenon

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#80
Nimmt man die Pflicht weg und macht ein Recht daraus, dann fühlen sich auch Eltern gleich besser.
Genauso sehe ich es auch, dass die Eltern respektiert werden, ihnen geholfen wird, ohne sie zu ihrem "Glück" zu zwingen.

Was macht ein Elefant, wenn man ihn zwingt? Irgendwann wird es ihm zu bunt und ergibt sich seinem Schicksal oder aber der Elefant geht auf denjenigen los. Dass letzteres tödlich enden kann, muss nicht gesagt werden.
Daher werden Tiere neuerdings durch Belohnungen zum _freiwilligen_ Mitmachen animiert, ihnen wird Respekt entgegen gebracht, eine Vertrauensbasis geschaffen.

Die Ärzte aus dem Schunder-Song:

Gewalt erzeugt Gegengewalt - hat man Dir das nicht erzählt.
Oder hast Du da auch, wie so oft, im Unterricht gefehlt.
 

Dopamin

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#81
Es hat vielleicht nur bedingt mit mit dem Thema zu tun, aber ich habe dabei zusehen "dürfen", wie sich eine schizophrene Psychose über Monate/Jahre entwickelte... Die Trennung hat bei meinem Ex wahrscheinlich den ersten Schub ausgelöst, und ich nehme an die Entgiftung die zweite und um vieles heftigere... Er lebte zwei Strassen weiter und hat mir das Leben zur Hölle gemacht - bis ich dann auch nervlich nicht mehr konnte...

Ich habe erst Monate nach dem zweiten Schub erfahren, wie das Problem überhaupt hiess, was genau das war habe ich erst erfahren, als ich selbst wegen Depressionen in Behandlung war. Um sowas (speziell psychische Probleme) zu erkennen reicht oft nicht nur der "gesunde Menschenverstand" sondern Hintergrundwissen, das nicht jeder hat, auch wenns nicht nett ist, ich behaupte mal, wers nie gesehen hat, wirds kaum beurteilen können.

Und wie ich vorher schon schrieb, darüber zu urteilen steht NIEMANDEM zu, der das nicht durchgemacht hat, was der/die Betroffene durchgemacht hat. Ich wünsche NIEMANDEM das, was mein Ex erlebt (nicht mal ihm!), denn er nimmt seine verzerrte Welt als echt wahr, wird den Rest seines Lebens Medikamente nehmen müssen und nicht wissen warum, denn er ist ja gar nicht krank, daher wundert er sich auch, warum er regelmässig zum Psychiater muss und seinen Sohn nicht sehen darf. Wobei "wundern" sich recht friedlich anhört, wenn er seinen Willen nicht durchbekommt kann er auch recht aggressiv und unberechenbar werden, wo er die Kontrolle über sich verlieren kann und sich in dem Moment auch völlig im Recht fühlt (verzerrte Wahrnehmung eben). Ich habe ihn jetzt seit 2 Jahren nicht mehr gesehen und ich werde ihm auch nicht beistehen, weil ich in erster Linie für MICH und die Kinder da sein muss, er ist krank, aber ich werde mir nicht sein Leiden aufbürden und meine seelische und körperliche Unversehrtheit damit aufs Spiel setzen - einmal am Ende hat mir völlig ausgereicht... Das mag sich eiskalt lesen, aber das ist schlicht und ergreifend gesunder Egoismus...

Wenn die Frau aus Darry eines Tages realisiert was sie getan hat, wird niemand vorhersagen können wie sie reagieren wird, ich schätze mal da ist alles drin, und wünsche ihr, sie ist zu dem Zeitpunkt in guten Händen...

Dopamin
 

Vanzella

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#84
Und? Wo ist da jetzt das Problem?:icon_evil:
Ich habe Probleme damit, mir vorzustellen, dass sich jemand, der sich sexuell anderweitig umorientiert hat und demzufolge nie Kinder haben wird (außer adoptierte, wenn die Kohle stimmt), sensibel genug mit dem Thema
"5 Schwangerschaften, 2 behinderte Kinder plus psychische Krankheit" umgehen/moderieren kann.

Jemand, der nie Kinder hatte, kann sich meiner Ansicht nach nicht in jemand hineinfühlen, der eben doch Kinder hat. Jemand, der noch nie H4 bezogen hat, kann sich auch nicht ein jemanden einfühlen, der das eben doch tut, oder?

Nicht mehr und nicht weniger sollte mein Posting ausdrücken.

Falls mein Posting verstanden worden sein sollte, als Diskriminierung homosexueller oder lesbischer Partnerschaften, so war das definitiv nicht so gemeint.

Van
 
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#85
Siehe auch hier: http://www.elo-forum.org/showpost.php?p=189348&p ostcount=80
Das habe ich gelesen, ist aber kein Argument.
Weil die Eltern, die vernünftig genug sind, diese Untersuchungen zu machen, eigentlich damit kein Problem haben sollten. Die anderen schon.
 
E

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#86
Ich habe Probleme damit, mir vorzustellen, dass sich jemand, der sich sexuell anderweitig umorientiert hat und demzufolge nie Kinder haben wird (außer adoptierte, wenn die Kohle stimmt), sensibel genug mit dem Thema
"5 Schwangerschaften, 2 behinderte Kinder plus psychische Krankheit" umgehen/moderieren kann.

Jemand, der nie Kinder hatte, kann sich meiner Ansicht nach nicht in jemand hineinfühlen, der eben doch Kinder hat. Jemand, der noch nie H4 bezogen hat, kann sich auch nicht ein jemanden einfühlen, der das eben doch tut, oder?

Nicht mehr und nicht weniger sollte mein Posting ausdrücken.

Falls mein Posting verstanden worden sein sollte, als Diskriminierung homosexueller oder lesbischer Partnerschaften, so war das definitiv nicht so gemeint.

Van
Ich bin voll Deiner Meinung. Man kann versuchen, sich in eine andere Lage zu versetzen, aber erst wenn man selbst drin ist, weiß man definitiv, wie es ist.
 

Vanzella

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#87
Jetzt geht mir aber der Hut hoch. Bitte nicht alles pauschalisieren.
Ich war im Kinderheim und nichts von dem fand da statt. Das war allerdings auch ein Heim für Kinder ohne Eltern.
Vielleicht verwechselst du das mit den Jugendwerkhöfen, wo KInder hinkommen, die zum Beispiel abgehauen sind.
Auch da war ich schon, weil ich wegen Missbrauch bei meinen Pflegeeltern abhaute. Ich traute mich leider damals nicht, zum Jugendamt zu gehen, weil ich nicht glaubte, dass die mir glauben.
Ein Pflegevater in gehobener Position, eine gute Familie und dann Missbrauch?
In dem Jugendwerkhof musste man dann zur Strafe arbeiten, aber in dem Kinderheim, wo ich war (Wickersdorf) ging es fast familiär zu.
Ich fühlte mich dort wohler, als bei diesen Pflegeeltern, die mich nur geholt hatten, weil die Mutter dachte, er geht dann nicht mehr fremd.
Ich wäre lieber im Heim geblieben, wenn ich geahnt hätte, was für Abgründe in den Menschen sind!!!
Da ich nicht in der Ex-DDR gelebt habe, ist mir nicht bekannt, wie dort die "Erziehungsheime" hießen.

Wenn du "Jugendwerkhof" schreibst, dann dürfte sich das mit meinen Erfahrungen aus "Erziehungsheimen" mehr als nur decken. Man musste dort allerdings nicht "zur Strafe" sondern generell und unentgeltlich malochen.

Von der zwangsverordneten Einzelhaft bei Brot und Wasser bei Widerspruch oder nicht aufgegessenem Teller schreibe ich hier nichts, lässt sich problemlos googeln.

Hier Links für dich, die die Heime betreffen, die ich meine:

http://www.imheim.de/letstalk/hmportal.php?sid=8b0895297fcc1cab1c6a7588940eeb75


http://www.amazon.de/Sonderdrucke-S...bs_sr_1?ie=UTF8&s=books&qid=1197311191&sr=8-1

http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,400215,00.html


Van
 

Vanzella

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#88
Das habe ich gelesen, ist aber kein Argument.
Weil die Eltern, die vernünftig genug sind, diese Untersuchungen zu machen, eigentlich damit kein Problem haben sollten. Die anderen schon.

Noch mal, andine:

Es ist grundfalsch, Eltern "Pflichtuntersuchungen" aufs Auge zu drücken.

Schräuble kommt wohl nicht so ohne weiteres mit seinen spinnerten Ansichten durch, nun drückt man auf die Tränendrüse .... Kinder werden schließlich täglich ermordet. Terror wohin man guckt. Da muss man gegensteuern *g

Pflichtuntersuchungen für die Kids sind die Lösung (denkt die Elite). Da wird das Blödvolk nach den täglichen Horrormeldungen sofort abnicken .... der Rest ist dann einfach (für die Elite).

Ich bin gegen "Pflichtuntersuchungen", Punkt.
 
E

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#89
Da ich nicht in der Ex-DDR gelebt habe, ist mir nicht bekannt, wie dort die "Erziehungsheime" hießen.
Das finde ich jetzt aber echt lustig, aber schreibst hier, wie es dort war. :icon_lol:

Wenn du "Jugendwerkhof" schreibst, dann dürfte sich das mit meinen Erfahrungen aus "Erziehungsheimen" mehr als nur decken. Man musste dort allerdings nicht "zur Strafe" sondern generell und unentgeltlich malochen.
Siehe oben deine eigene Aussage. Du hast dort nicht gelebt und kannst es nicht mit Heimen im Westen vergleichen.
 

Arania

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#92
Ich habe Probleme damit, mir vorzustellen, dass sich jemand, der sich sexuell anderweitig umorientiert hat und demzufolge nie Kinder haben wird (außer adoptierte, wenn die Kohle stimmt), sensibel genug mit dem Thema
"

Van

Das ist echt der grösste Blödsinn den ich je gelesen habe, dann dürften auch nur Lehrer die Kinder haben welche unterrichten, Erzieher müssten generell Kinder haben etc.

Du diskriminierst nicht nur Lesben oder Homosexuelle sondern auch Leute die aus gesundheitlichen Gründen keine Kinder bekommen können
 

Bruno1st

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#93
Nimmt man die Pflicht weg und macht ein Recht daraus, dann fühlen sich auch Eltern gleich besser.
Die nächste Steigerung dieser Untersuchungspflicht sind dann Zwangsimpfungen.
Mir fällt dazu nur noch ein, daß irgendwie typisch deutsch, statt das ursächliche Problem anzugehen, immer mehr Kontrollen gefordert werden. Dabei ist trotz der Sollerfüllung aller Vorschriften in Schwerin ein Kind "nach Vorschrift" verhungert.
Als ursächliches Problem sehe ich die gewollte Verrohung der gesamten Gesellschaft - durch unsere Führung. Denn das sind nur Leid- aber keine Leitfiguren. Außerdem, wieveil Leitfigur hat ein Minister der erfühlen kann, daß sich in einem Umschlag den er nie geöffnet hat 100.000,- befinden - ein laufender Hosenanzug der Indien auffordert die Armut zu bekämpfen und die eigenen Bürge rin die Not treiben läßt, usw..............
 

Vanzella

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#94
Das finde ich jetzt aber echt lustig, aber schreibst hier, wie es dort war. :icon_lol:


Siehe oben deine eigene Aussage. Du hast dort nicht gelebt und kannst es nicht mit Heimen im Westen vergleichen.


Na, dann freuen wir uns doch einfach, dass die "Erziehungsheime" in der Ex-DDR - von denen ich null Ahnung habe und darüber auch nicht geschrieben habe - das glatte Himmelreich sind bzw. gewesen sind. Kann man direkt wieder einführen, oder? Kiddis ab in die Heime ... da haben sie es eh besser *ironie


Macht dann auch Sinn, wenn du plädiert, für "Pflichtuntersuchungen" zu sein. *g
 

Vanzella

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#95
Das ist echt der grösste Blödsinn den ich je gelesen habe, dann dürften auch nur Lehrer die Kinder haben welche unterrichten, Erzieher müssten generell Kinder haben etc.

Du diskriminierst nicht nur Lesben oder Homosexuelle sondern auch Leute die aus gesundheitlichen Gründen keine Kinder bekommen können

Deine Denke, liebe Arania, ist mir seit jeher suspekt.

Leute, die aus gesundheitlichen Gründen keine Kids bekommen können, sehen ihr Glück im (einzelnen) "Kind", ohne eine Ahnung davon zu haben, was fünffache Schwangerschaft und Kindeserziehung bedeutet, gar nicht zu reden davon, was es heißt, nur EIN behindertes Kind aufzuziehen.

Über "Lehrer und Erzieher" hat man aus den Nachrichten genug gelesen. Ist dir das tatsächlich entgangen *wunder
 

Debra

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#96
Die nächste Steigerung dieser Untersuchungspflicht sind dann Zwangsimpfungen.
Mir fällt dazu nur noch ein, daß irgendwie typisch deutsch, statt das ursächliche Problem anzugehen, immer mehr Kontrollen gefordert werden.
Also ich weiß ja nicht, wo ihr alle aufgewachsen seid, aber ich bin in West-Deutschland aufgewachsen. Und da gab es doch tatsächlich "Zwangsimpfungen". Pockenschutzimpfung in den Arm, alle hatten wir die Narbe. Und Polio-Schluckimpfungen. Und damals kam auch immer noch ein fahrbarer Röntgenwagen in die Wohnviertel und es gab eine Pflichtuntersuchung auf Tuberkulose für Erwachsene, soviel ich weiß.

Redet Ihr das einfach nur schlecht, weil der Vorschlag von der CDU kommt? Wer kann denn allen Ernstes etwas Böses in der Gesundheitsvorsorge-Untersuchung von Kindern sehen?

Ach ja, und der Schulzahnarzt kam auch 2mal im Jahr und oftmals ist Mutti erst mit einem zum Zahnarzt gegangen, nachdem dieser einen Brief mitgegeben hatte.

Dabei ist trotz der Sollerfüllung aller Vorschriften in Schwerin ein Kind "nach Vorschrift" verhungert.
Hier hat klar wieder mal das Jugendamt versagt. Warum, werden wir wohl nicht erfahren. Es gab genug Menschen, die sich an das Jugendamt gewandt hatten in der Sache.

Als ursächliches Problem sehe ich die gewollte Verrohung der gesamten Gesellschaft - durch unsere Führung. Denn das sind nur Leid- aber keine Leitfiguren. Außerdem, wieveil Leitfigur hat ein Minister der erfühlen kann, daß sich in einem Umschlag den er nie geöffnet hat 100.000,- befinden - ein laufender Hosenanzug der Indien auffordert die Armut zu bekämpfen und die eigenen Bürge rin die Not treiben läßt, usw..............
Da hast Du schon Recht, ändert aber nichts an der Lage der Kinder im Moment. Und da sollte vorrangig getan werden, was getan werden kann. Wenn manche Leute schon so verroht sind, dass noch nichtmals mehr das "Kindchenschema" greift und Jugendamtsmitarbeiter ein Kleinkind in der Obhut eines gewalttätigen, unberechenbaren Drogensüchtigen "gut aufgehoben" sehen, dann können wir uns, wenn nichts getan wird, nämlich allmählich dran gewöhnen an solche Meldungen.
 

Arania

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#97
Deine Denke, liebe Arania, ist mir seit jeher suspekt.

Leute, die aus gesundheitlichen Gründen keine Kids bekommen können, sehen ihr Glück im (einzelnen) "Kind", ohne eine Ahnung davon zu haben, was fünffache Schwangerschaft und Kindeserziehung bedeutet, gar nicht zu reden davon, was es heißt, nur EIN behindertes Kind aufzuziehen.

Über "Lehrer und Erzieher" hat man aus den Nachrichten genug gelesen. Ist dir das tatsächlich entgangen *wunder
Nun suspekt ist mir das was Du schreibst auch, bei Dir heisst es also tatsächlich alle Erzieher die keine eigenen Kinder haben sollten einen anderen Beruf haben, alle Richter die noch keinen ermordet haben, dürfen keinen Mörder verurteilen etc.

@Debra: das mit dem Impfungen kenne ich genauso
 
E

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#98
Also ich weiß ja nicht, wo ihr alle aufgewachsen seid, aber ich bin in West-Deutschland aufgewachsen. Und da gab es doch tatsächlich "Zwangsimpfungen". Pockenschutzimpfung in den Arm, alle hatten wir die Narbe. Und Polio-Schluckimpfungen. Und damals kam auch immer noch ein fahrbarer Röntgenwagen in die Wohnviertel und es gab eine Pflichtuntersuchung auf Tuberkulose für Erwachsene, soviel ich weiß.
Die Narben habe ich auch. Und hätte ich diese Zwangsimpfung nicht bekommen, wäre ich ganz sicher nicht geimpft worden.
Über Impfungen kann man ja trefflich streiten, aber ich komme aus einer ziemlich üblen Herkunftsfamilie, und ohne die Schuluntersuchungen damals gäbe es mich gar nicht mehr. Ich wäre verhungert.

Das wäre dann genauso ein Fall gewesen, wie sie nun wieder breitgetreten werden. So wurde ich durch die Zwangseinschulungsuntersuchung eine Zeitlang aus der Ursprungsfamilie genommen und aufgepäppelt.

Was um Himmels willen spricht gegen einen Zwang zur regelmäßigen Vorsorgeuntersuchung der Kinder? Wer das sowieso tut, wirds auch weiterhin tun, der hat Verantwortungsgefühl. Wers nicht tut: Der sollte gezwungen werden dazu.
Ich war mit allen meinen Kindern bei allen Vorsorgeuntersuchungen, die empfohlen wurden. Das hat mich nicht im Geringsten gestört, im Gegenteil, ich war beruhigt, daß alles normal verläuft.
Und beruhigt in dem Wissen, daß eventuelle Auffälligkeiten, an denen ich mich durch die Gewöhnung daran gar nicht störte, erkannt werden. Für mich war das "Pflicht", nämlich moralische.
Man ist halt angehalten, eine vertrauenswürdige Kinderärztin/arzt zu suchen. Man kann doch nicht alles alleine beurteilen, die Verantwortung ist zu groß. Ich wollte das gar nicht!!

Könnt Ihr Euch vorstellen, wie glücklich man aus der Praxis schwebt, wenn der Arzt sagte: super, alles rundrum gut entwickelt? Oder wie erleichtert man ist, wenn er sagt: na, der Sehtest war nicht so toll, da machen wir dieses und jenes....und damit die Verantwortung dafür ein Stück weit übernimmt?

Ich empfand alle diese Untersuchungen als große Erleichterung, und mir tat es nur leid, daß sie nicht weiter gingen, als die Kinder älter wurden: wäre sonst der Mißbrauch und die Mißhandlungen durch meinen Ex vielleicht früher entdeckt worden?

Vorsorgeuntersuchungen verpflichtend bis in die Volljährigkeit, bei freier Arztwahl: ich bin dafür!

Viele Grüße,
angel
 
E

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#99
Was ich gar nicht nachvollziehen kann, warum es so schwierig ist, dass Untersuchungen zur Pflicht werden.
Ich bin der Meinung, dass da Kindeswohl Vorang hat und die Eltern, welche ihre KInder ohnehin zur Untersuchung bringen, wird es sicher nicht stören, dass es Pflicht ist.
Doch, es würde mich stören. Da ich eine Mutter bin die trotz Sozialhilfe darauf geachtet hat, dass ihre Kinder stets beste Schuhe tragen damit das Grundgerüst gut wachsen kann, die stets zu Fachstellen marschiert ist wenn etwas anstand, die bei einer vom Kind aspirierten Maroni (Esskastanie) trotz Hinweise der Ärztin, dass die Lungenflügel o.k. klingen, dennoch zum Röntgen gegangen ist und damit ihrem Kind das Leben gerettet hat (und das sind nur ein paar Auszüge aus dem, was ich als für meine Kinder Verantwortliche erlebt habe), bin ich der Meinung dass ein gutes Elter (ich vermeide also den Begriff Mutter, da die Eigenschaft Elter zu sein an sich nicht geschlechtsgebunden ist) ein besseres Elter ist als jede vermeintliche Fachkraft. Die Entmündigung und Erniedrigung die ich in den Jahren als Mutter erleben "durfte" in diesem ziemlich unemanzipierten Land, reicht mir.
Dopamin sagte :
wo waren die Väter der Kinder (es soll mehr als einen von den Kindern in Darry gegeben haben)? JEDES Kind hat auch einen VATER, WO sind DIE in solchen Fällen? Wer zerrt DIE vor das Objektiv der Fotografen? Es ist ja immer sehr leicht die Mutter zur Verantwortung zu ziehen, SIE hätte ja können, und für Väter endet die Verantwortung in dem Moment, wo sie ihr bestes Stück wieder rausziehen? Nicht nach meiner Meinung, aber die ist ja zum Glück nicht massgeblich...
Immer wieder erschreckend wahr. Wenn es darum geht auf Müttern rumzureiten, wird stets "vergessen" anzumerken, dass sie allein die Last zu tragen haben während von Vätern immer noch NICHTS gefordert wird, nicht einmal Unterhalt zu leisten.


Emily
 

Debra

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Genauso sehe ich es auch, dass die Eltern respektiert werden, ihnen geholfen wird, ohne sie zu ihrem "Glück" zu zwingen.
Stop. Es geht hier nicht um Eltern. Es geht auch nicht darum, diese zu etwas zu zwingen oder sie zu bevormunden. Aber Kinder sind nicht "Eigentum" der Eltern, auch wenn manche das gern so hätten... besonders Kinderschänder und -Quäler. Es geht hier einzig und allein um Kinder und deren Wohlergehen. Ich habe es damals so empfunden, dass sich noch jemand um mich sorgt. Nämlich die Gesellschaft, der Staat oder das Land, dessen Sprache ich spreche. Die Ärzte waren nett, die Impfungen aufregend für uns Kinder und als Zwang oder Schikane haben wir das nicht empfunden. Wer möchte denn schon gern Kinderlähmung kriegen?!
Ohne diese Zwangsimpfungen wäre auch ich nicht geimpft worden. Ohne Schulzahnarzt hätte Mutter mal wieder über all ihrer Arbeit "vergessen", dass das Kind mal wieder zum Zahnarzt muss. Schön, wenn da kompetente Leute sind, die sie dran erinnern.

Und wie Angel schon bemerkte, über solche Untersuchungen kämen höchstwahrscheinlich auch Mißbrauch oder Mißhandlungen ans Tageslicht und Kindern kann geholfen werden. Warum redet Ihr immer nur von den Eltern?!

Und bitte seht das doch auch mal im gesamtgesellschaftlichen Zusammenhang, und nicht nur als persönlichen Angriff auf Euch. Wenn Ihr Euch so um Eure Kinder kümmert, wie Ihr sagt, ist doch alles in Ordnung! Aber denkt doch bitte auch an die Kinder, die solche Elter NICHT haben. Für die ist es ein Segen, wenn dort ein Schularzt kommt, wenn sich somit endlich "jemand" kümmert, der Staat kümmert und er zumindest gegenüber den Kindern die Fürsorgepflicht wieder einführt/wahrnimmt. Das geht aber nur, wenn Ihr das mal endlich so sehen würdet, wie ich oben geschrieben hab. Ein Solidaritätsbeitrag für Kinder, die es nicht so gut getroffen haben wie Eure!
 
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