Merkel beim Mindestlohn auf beiden Augen blind (1 Betrachter)

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wolliohne

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"Angela Merkel ist offenbar auf beiden Augen blind", vermutet Werner Dreibus. Anders lasse es sich nicht erklären, dass die Bundeskanzlerin das Lohndumping in der Zeitarbeitsbranche leugne, so der stellvertretende Vorsitzende und gewerkschaftspolitische Sprecher der Fraktion DIE LINKE. Dreibus weiter:

"Die Zeitarbeit könnte nach den zuletzt verabschiedeten Neuerungen ohne weiteres in das Arbeitnehmerentsendegesetz aufgenommen werden. Das wäre für viele der 850 000 Beschäftigten der Branche eine deutliche Verbesserung. Langfristig gilt jedoch: Gleicher Lohn für gleiche Arbeit. Die Möglichkeit, durch Tarifverträge dieses Prinzip in der Zeitarbeit zu umgehen, gehört abgeschafft."

Bundeskanzlerin Angela Merkel hatte sich am Wochenende gegen die Aufnahme der Zeitarbeit in das Arbeitnehmerentsendegesetz ausgesprochen, obwohl ein entsprechender Antrag bereits vorliegt. Dieser war vom DGB und den beiden großen Arbeitgeberverbänden der Branche BZA und iGZ gestellt worden. Neben dem DGB-Tarifvertrag existieren weitere Verträge, abgeschlossen durch die christlichen Gewerkschaften, mit deutlich niedrigeren Löhnen.
Quelle LinksFraktion: Merkel beim Mindestlohn auf beiden Augen blind

Ps. sie kann es einfach nicht ,wer Bretto und Nutto verwechselt......
 

Merkur

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[FONT=verdana,geneva]Nun schon der zweite skandalöse
Fauxpas innerhalb weniger Tage
[/FONT]
[FONT=verdana,geneva] Sie hat in diesen Dingen offensichtlich weder Ahnung, noch geht es ihr um die Wahrheit. Sie schert sich einfach nicht um die Parias des Hartz IV-Kastenwesens.[/FONT]
Linkszeitung - GLOSSE: Jetzt reicht's, Frau Kanzlerin!

Da sieht man doch ,das für sie nur die Reichen das Kapital existiert und das Volk schon lange abgegessen hat oder für die Politik nicht mehr tragbar ist.
Oder auch die Arbeitslosen und Rentner sind frei gegeben ,macht damit was Ihr wollt nur lasst den Kanzler bitte in Ruh.
Aber 65 % lieben unseren Hosenanzug ! Wenn es da nicht klingelt sollte so sein.
 

Tatan

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woher soll die Frau auch wissen was in unseren Land vorgeht, wir haben haben schließlich eine Reisekanzlerin.
Die ist doch nur noch in Deutschland um neues Geld zum verschenken abzuholen.
 

Mario Nette

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Zum Mindestlohn aus der Zeitung

7,50 Euro Mindestlohn kann 200 000 Jobs kosten

weiterlesen

Arbeitsmarkt: 7,50-Euro-Mindestlohn kann 200.000 Jobs kosten - Nachrichten Wirtschaft - WELT ONLINE
Der verlinkte Artikel samt diverser Kommentare ist doch Stuss! Oben schreibt man, der Mindestlohn beträfe "Frauen, Mini-Jobs und Ostdeutschland" - weiter unten heißt es dann:
"Die Arbeitsmarktchancen der gering Qualifizierten verbessert man nicht dadurch, indem man die Kosten ihrer Beschäftigung erhöht."
Mario Nette
 

Merkur

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Diese Version wird den Menschen immer wieder eingehämmert bis sie es glauben. In den anderen Ländern ist es doch auch nicht so . Von Arbeit muss man leben können. Der Kapitalist verkauft doch auch nix umsonst.
 

Sprotte

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Das sehe ich genauso wie Ludwigsburg,denn nur wenn ich vernünftig bezahlt werde kann ich einkaufen gehn und wenn ich das kann geht der Laden nicht pleite,die Fabrik nicht .....usw.

Aber mal ehrlich,was soll man von Politikern erwarten,die von flöten und tröten keine Ahnung haben....... (na ja,von tröten vielleicht :icon_pfeiff: )
 

aeon7

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Ich halte die Aussage, das der Hosenanzug auf zwei (bieden) Augen blind ist für falsch. Diese "Dame" muss auf ihren Hühneraugen auch noch blind sein.
 

marty

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Hallo,

ich dachte, wenn jemand Zeit hat, kann mir vielleicht die zusammenhänge erklären, weil ich diese Artikel nicht verstehe ( der mit 200000 Jobs )

was ist Mindestlohn?
Das?
Ein Mindestlohn ist ein in der Höhe durch eine gesetzliche Regelung oder durch einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag festgeschriebenes oder aufgrund der Unzulässigkeit von Lohnwucher gegebenes kleinstes rechtlich zulässiges Arbeitsentgelt. Eine Mindestlohnregelung kann sich sowohl auf einen Stundensatz als auch auf einen Monatslohn bei Vollzeitbeschäftigung beziehen. Neben nationalen Mindestlöhnen gibt es auch regionale Mindestlöhne, die sich zB auf Bundesstaaten oder Städte beziehen. Als weitere Variante existieren branchenspezifische Mindestlöhne.
ist Mindestlohn gut oder schlecht oder quatsch?
Wikipedia

warum wird die Festzetzung des Mindestlohns mit Verlustzahlen begleitet?


und Was ist mit 1- EUR-Job?
Das?

Verschlechterung des regulären Stellenangebots

Die Vermeidung von Verdrängungseffekten ist anscheinend zumindest in einigen Branchen in großem Umfang gescheitert – im Gegenteil: Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnete beispielsweise einen Rückgang von Stellenangeboten im Pflegebereich, der auch von einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bestätigt wird. Ein-Euro-Jobs verdrängen nach Feststellung dieses Instituts der Bundesagentur selbst tatsächlich reguläre Arbeitsplätze qualifizierter Beschäftigter[41]. In vier Prozent der Einrichtungen, die so genannte Ein-Euro-Jobs anbieten, waren laut der Studie Personaleinsparungen bei der regulären Beschäftigung die Folge. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt der Bundesrechnungshof in einem Prüfbericht von April 2008 und spricht von zwei Dritteln an Arbeitsgelegenheiten, die formal rechtswidrig sind – mehrheitlich wegen einer unzulässigen Stelleneinsparung durch Ein-Euro-Jobber.[42] Dieser Effekt betrifft soziale Einrichtungen, wie Pflegeheime und Kindertagesstätten sowie Hilfsorganisationen.[43] Es handelte sich in der Regel nicht um tatsächlich zusätzliche oder ergänzende Aufgabenfelder, die im Rahmen der Arbeitsgelegenheiten erledigt wurden. Solche Ein-Euro-Jobs führen notwendigerweise zu einer Beschleunigung des Stellenabbaus. Dies ist zwangsläufig, da die eigentlich nötigen Personalkosten der sozialen Einrichtungen und Kommunen durch Bundesmittel (eben den Mehraufwandsentschädigungen) ersetzt werden können. Es wird auch versucht, die Kontrolle durch Personalräte zu umgehen, weshalb es auch zu Rechtsstreitigkeiten gekommen ist. Diese wurden jedoch zu Gunsten der Personalräte und ihrem Beteiligungsrechts bei der Schaffung von Ein-Euro-Jobs entschieden.[44]
Handwerkspräsident Otto Kentzler hat die starke Zunahme der Ein-Euro-Jobs in Deutschland heftig kritisiert. „Bei den Ein-Euro-Jobs brechen alle Dämme“. Ihre Zahl sei 2005 auf weit über 200.000 gestiegen, die Bundesregierung peile sogar 600.000 an, so Kentzler. Die Kommunen setzten die Arbeitslosen oft dort ein, wo sie bis vor kurzem noch Handwerksfirmen beauftragt hätten. Somit verdrängten die Ein-Euro-Jobber die regulär Beschäftigten, die dann auch in der Arbeitslosigkeit landeten.

Auszug aus Wikipedia

Heute wollte ich etwas Zeitung lesen aber verstehe irgendwie nicht.
 

Woodruff

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Hallo,

ich dachte, wenn jemand Zeit hat, kann mir vielleicht die zusammenhänge erklären, weil ich diese Artikel nicht verstehe ( der mit 200000 Jobs )

was ist Mindestlohn?
Das?
Ein Mindestlohn ist ein in der Höhe durch eine gesetzliche Regelung oder durch einen allgemeinverbindlichen Tarifvertrag festgeschriebenes oder aufgrund der Unzulässigkeit von Lohnwucher gegebenes kleinstes rechtlich zulässiges Arbeitsentgelt. Eine Mindestlohnregelung kann sich sowohl auf einen Stundensatz als auch auf einen Monatslohn bei Vollzeitbeschäftigung beziehen. Neben nationalen Mindestlöhnen gibt es auch regionale Mindestlöhne, die sich zB auf Bundesstaaten oder Städte beziehen. Als weitere Variante existieren branchenspezifische Mindestlöhne.
ist Mindestlohn gut oder schlecht oder quatsch?
Wikipedia

warum wird die Festzetzung des Mindestlohns mit Verlustzahlen begleitet?
Die Frage ist, ob diese Behauptung, die vom DIW und den Arbeitgebern immer wieder aufgestellt wird, auch tatsächlich zutrifft:

Anders als deutsche Studien kommen internationale Untersuchungen immer wieder zu differenzierten Einschätzungen. Entsprechend gelangte die Wirtschaftsuniversität Wien in einem "Überblick über neue empirische Literatur" zu dem Ergebnis, dass die einfache Aussage, Mindestlöhne vernichteten Arbeitsplätze, nicht zu halten sei.
=> Maximaler Widerstand


und Was ist mit 1- EUR-Job?
Das?

Verschlechterung des regulären Stellenangebots

Die Vermeidung von Verdrängungseffekten ist anscheinend zumindest in einigen Branchen in großem Umfang gescheitert – im Gegenteil: Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnete beispielsweise einen Rückgang von Stellenangeboten im Pflegebereich, der auch von einer Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB) bestätigt wird. Ein-Euro-Jobs verdrängen nach Feststellung dieses Instituts der Bundesagentur selbst tatsächlich reguläre Arbeitsplätze qualifizierter Beschäftigter [...]
Genau so sieht es aus. Ein-Euro-Jobs verdrängen reguläre Arbeitsverhältnisse und kosten dem Steuerzahler darüber hinaus eine Menge Geld.
 
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