Meldung alle drei Monate?

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ExitUser

Gast
Hallo Leidensgenossen,

mein Arbeitsvermittler hat sich heute beschwert, dass ich ihn lange nicht aufgesucht habe und bat mich, mich in Zukunft alle drei Monate unaufgeforderet bei ihm zu melden und zwar persönlich, auch wenn es keine Neuigkeiten gebe.

Ist das üblich und rechtlich abgesichert? In der EV steht nichts davon.

sds
 
E

ExitUser

Gast
Die Pflicht zur unaufgeforderten Erneuerung der Arbeitslosmeldung alle drei Monate gab es früher nur für Nichtleistungsbezieher. Seit Jahresbeginn 2009 besteht diese auch nicht mehr.

Eine persönliche Meldepflicht besteht ansonsten nur nach ausdrücklicher Meldeaufforderung (die mit Rechtsfolgenbelehrung versehen sein muß) bzw. nach Vereinbarung in einer EGV.
 

münchnerkindl

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und bat mich, mich in Zukunft alle drei Monate unaufgeforderet bei ihm zu melden und zwar persönlich, auch wenn es keine Neuigkeiten gebe.

Ist das üblich und rechtlich abgesichert?

Nein. Und deshalb fordere ihn auf dir mit Hinweis auf die gesetzliche Grundlage dazu eine Schriftliche Aufforderung zu diesen Besuchen zu senden.

Weil ohne schriftliches in der Hand musst du garnix machen.
 

Falcko

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Meldung alle drei Monate? eventuell JA

Hallo en Jordi

Um eine klare Antwort zu geben gibst du zu wenige Infos.

Hallo gurkenaugust
Zu deiner Aussage:
Die Pflicht zur unaufgeforderten Erneuerung der Arbeitslosmeldung alle drei Monate gab es früher nur für Nichtleistungsbezieher. Seit Jahresbeginn 2009 besteht diese auch nicht mehr.
Davon gibt es eine Ausnahme:
Hast du die Vertrauensschutzreglung:
„Altersrente nach Arbeitslosigkeit“
kann für dich KEINE Vermittlungssperre eintreten, dafür
musst du dich weiterhin alle 3 Monate unaufgefordert bei der AfA melden
Telefonisch, persönlich oder schriftlich , alles ist möglich. Link hierzu:

https://www.arbeitsagentur.de/zentral...ung-Anlage.pdf

auch die Anhänge enthalten wichtige Infos

Hallo en Jordi ob dieses für dich in Frage kommt, kannst du aus dieser HeGa ersehen.

Gruss Falcko
 
N

Nustel

Gast
Hallo Leidensgenossen,

mein Arbeitsvermittler hat sich heute beschwert, dass ich ihn lange nicht aufgesucht habe und bat mich, mich in Zukunft alle drei Monate unaufgeforderet bei ihm zu melden und zwar persönlich, auch wenn es keine Neuigkeiten gebe.

Ist das üblich und rechtlich abgesichert? In der EV steht nichts davon.

sds
Der AV hat sich beschwert?. Hat der kein Zuhause oder Langeweile???Ach Gottele.
Der muss aber eine Sehnsucht haben, Dich zu sehen.
Spass beiseite. Sei doch froh..
ich muss wegen jedem Dreckmist in der ARGE Köln antanzen,
und dann gehts rund...
Absolut daneben, siehe Vorposter.....
 
E

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Gast
Danke für die Antworten.

Also ich beziehe Alg2. Da eine berufliche Reha ansteht, kann der Herr mich nicht der üblichen Schikanemaschinerie ausliefern und meint, da ich Leistungen bezöge, müsste ich ab und an persönlich vorsprechen, telefonisch ginge nicht, da ich ja auch von Mallorca aus anrufen könnte ...
 
E

ExitUser

Gast
Eine persönliche Vorsprache kann das Arbeitsamt/die Arge schon verlangen. Selbstverständlich wirst Du dann auf Erstattung der Dir dafür entstehenden Reisekosten bestehen.

Allerdings muß dazu in jedem Einzelfall eine schriftliche Einladung samt Rechtsfolgenbelehrung ergehen, oder es muß in einer EGV so festgelegt sein.
 
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ExitUser

Gast
Ich habe ja extra gefragt, ob ich eine Einladung bekomme. Nein, ich hätte unaufgefordert etwa alle drei Monate zu einer bestimmten Uhrzeit dort vorzusprechen.

Werde ich dann wohl einfach ignorieren ...
 
R

Rounddancer

Gast
Bei uns hier das lokale Jobcenter wünscht nur Besuche von den "Kunden", die dazu vom Jobcenter "eingeladen" werden. Zusätzlicher Kontakt mit den Kunden ist, erst recht ohne vorherige Terminvereinbarung, nicht gewünscht, und hält die Mitarbeiter dort nur von ihrer Arbeit, dem zügigen Bearbeiten von Anträgen ab, wodurch dann andere Kunden verzögert ihre Bescheide und ihr Geld bekämen,- und das kann ja keiner wirklich wollen.


Aber die SB, FM und PAp sind da völlig frei, sie können sich "Kunden", die sie öfter sehen wollen, z.B. weil sie besonders unterhaltsam, interessant sind, oder die sie fester anpacken/führen müssen, natürlich auch öfter einbestellen, oder ihnen auferlegen, in einem bestimmten Abstand gar unaufgefordert aufzutauchen.
 

Muzel

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Hallo Roundancer, dass ist bei uns auch so. Da will man auch eine Einladung sehen.
Im Ergebnis, wird man wohl eine mündliche Mitteilung ignorieren können. Zwar gibt es bei VAs kein besonderes Formerfordernis. Da aber die Behörde grundsätzlich schriftlich arbeitet, wird man dich erst sanktionieren dürfen, wenn du einen schriftlichen Bescheid mit Rechtsfolgenbelehrung hast.
 

PAPMobber

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ist es richtig, daß jede vorsprache beim amt, jedes zuschicken von anträgen wegen bewerbungskosten an das amt diese dreimonatige pflicht erneut zurücksetzt?
ist eine egv rechtswidrig als verwaltungsakt, wenn diese meldefrist drinsteht, die nicht mehr im sgb2 steht?
 
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Ich glaube kaum, dass der SB sich anmaßt, aufgrund einer mündlichen Aussage Sanktionen zu verhängen.

Ich werde wie bisher dort nur nach schriftlicher Einladung vorsprechen.
 
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ist es richtig, daß jede vorsprache beim amt, jedes zuschicken von anträgen wegen bewerbungskosten an das amt diese dreimonatige pflicht erneut zurücksetzt?
ist eine egv rechtswidrig als verwaltungsakt, wenn diese meldefrist drinsteht, die nicht mehr im sgb2 steht?


Wenn Du mit "zurücksetzen" meinst, dass die Frist ab diesem Datum neu zu laufen beginnt, ist es zumindest im Fall der pers. Vorsprache (ohne Termin) richtig.

Wie es sich mit dem Zuschicken von Unterlagen etc. verhält, weiß ich nicht.
 

blattkaktus

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hallo,
also bei mir meinte die FM letztes Mal auch, ich solle Ende April wieder vorbei kommen. Da dachte ich auch gleich: Du kannst mich mal gerne haben :)
Der Sinn der Sache ist wohl, da vergißt sie nicht, mir eine neue EGV anzudrehen.
In der EGV steht zu den Pflichten: - vereinbarte Termine einhalten.
Ich hab aber nicht vor, ohne was Schriftliches da zu erscheinen. Was Sinnvolles außer 1,-Jobs kommt sowieso nie bei raus, weil einfach keine bezahlte Arbeit da ist.
sg
 

Muzel

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Ohne eine schriftliche Einladung würde ich keineswegs zum Amt gehen. Eine Säumnis mit nachfolgenden Sanktionen muss schriftlich mit Rechtsmittelbelehrung erteilt werden.
Ich komme mir ja schon wie ein Störenfried vor, wenn ich mit einer Einladung dort erscheine.
 

PAPMobber

Elo-User'in - eingeschränkt
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an unsere experten:

ist eine egv rechtswidrig als verwaltungsakt, wenn diese dreimonatige meldefrist drinsteht, die nicht mehr im sgb2 steht?
 

PAPMobber

Elo-User'in - eingeschränkt
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ist denn eine eingliderungsvereinbarung, di via verwaltungsakt erlassen wurde, ein belastender verwaltungsakt?

im übrigen steht in §59 sgbII in vebindung des §309 sgbIII, daß die dreimonatige meldung erfolgen muß. ist das richtig?
 
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