Meldebescheinigung ??

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Gisela53

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Hallo

Das Jobcenter hat eine Meldebescheinigung angefordert mit dem Hinweis auf §60 SGB I.

Ich beziehe schon jahrelang ALG II und an meinen Wohnverhältnissen hat sich auch nichts geändert.

Warum brauch das Jobcenter plötzlich eine Meldebescheinigung ??

Es ist schon sehr sehr lange her, das ich umgezogen bin, deshalb kan ich auch keine Meldebescheinigung mehr finden.

Reicht nicht auch der Personalausweis als Meldebestätigung ?

MFG
 
E

ExitUser

Gast
Das Einwohnermeldeamt stellt jederzeit eine Meldebescheinigung aus, für ALGII-Empfänger kostenlos.

Kann es sein, dass die Arge wissen will, wieviele Personen bei dir gemeldet sind?
 

Gisela53

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Hallo

Danke für Eure Antworten.

Für mich wäre es noch wichtig, genau zu wissen ob der Personalausweis als Meldebestätigung dem Jobcenter reicht (reichen muß?) ?? bezüglich der "Mitwirkungspflicht".

Oder ob ich jetzt deswegen extra noch zum Einwohnermeldeamt muß ??:confused:

Das wäre dann doch wieder mal reine Schikane ?:icon_neutral:

MFG
 
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Zahl der Mitgemeldeten??
Die gibt das EWMA nicht an, nur dass der Nachfragende auf eine Bestimmte Adresse gemeldet ist.
Die Meldeadresse ist für ALG II unwichtig, hier zählt der gewöhnliche Aufenthalt. So jedenfalls meine liebe ARGE in einer BG - WG Geschichte.
 

Gisela53

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Hallo

Irgendwie bin ich im Moment auch noch nicht schlauer als vorher.

Im Rahmen einer alljährlichen Mieterhöhung, verlangt das Jobcenter plötzlich eine Meldebescheinigung von mir.
Bisher hatte bei Mieterhöhungen immer die Bescheinigung des Vermieters über die Mieterhöhung gereicht.
Soviel ich weiß ist eine Meldebescheinigung doch nur als Übergang gedacht, z.B. bei Umzug.

Weiß vielleicht jemand von Euch, warum das Jobcenter plötzlich eine Meldebescheinigung haben will ?
Reicht nicht auch der Personalausweis ?

Oder ist das jetzt ein neues Gesetz ab 2009, dass bei Mieterhöhungen nun grundsätzlich jeder,
zusätzlich eine Meldebescheinigung vorlegen muß ?:confused:

MFG
 

Kleeblatt

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Das scheint ein relativ neuer Trend zu sein bei den Jobcentern.

Ein Bekannter sollte urplötzlich seinen seit langem bekannten SB bei einem normalen Termin seinen Personalausweis vorlegen.
Den hatte er nicht dabei, denn einerseits kennt dieser SB, bei dem er seinen Termin hatte, ihn seit langer Zeit, zudem hatte er auch diese Einladung ect. bei sich und einen Ausweis schleppt man nicht ständig mit sich herum, weil man den einerseits zum Einkauf u.ä. Sachen schlichtweg nicht benötigt und auch weil den niemand vorgelegt haben möchte, vor allem niemand der denjenigen kennt.

Nachfrage ergab, - man wolle nur wissen ob man wirklich den Richtigen berate. :eek:
Weiteres Nachbohren ergab dann, daß man wissen wolle ob derjenige dort noch gemeldet sei und dort wirklich wohne. :eek:
Noch mehr Nachbohren ergab, man gehe davon aus das betrogen werde, indem man seine komplett Wohnung untervermiete (damit Einkünfte erziele) und selber woanders wohne.
Ich gehe davon aus das es wohl einige solcher Fälle gegeben haben mag und daher inzwischen eine Anweisung besteht entsprechende Kontrollen durchzuführen.

ALLERDINGS, - weshalb sollte derjenige DANN so dämlich sein und sich offiziell abmelden ???? :icon_neutral:

Letzendlich ist es also wieder nur reine Schikane. Oder nennen wir es mal freundlich "Beschäftigungstherapie" und zugleich soll man eingeschüchtert werden und sich vollumfänglich kontrolliert fühlen.

Die haben dort anscheinend nichts Besseres zu tun.
 
E

ExitUser

Gast
Ich musste in meiner ARGE auch eine Meldebescheinigung vorlegen.
War aber kein Problem für mich. Hab beim Kreisverwaltungsreferat angerufen und die haben es mir kostenfrei für die ARGE übersandt.

(Irgendwie kann ich das von der ARGE schon verstehen. Kann ja sein, daß der Ort an dem man ALG II beantragt z.B. der Zweitwohnsitz ist ....)

Hier sehe ich keine Schikane.
 

Kleeblatt

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Jeder Zweitwohnsitz ist (zumindestens bei meinem Sohn z.B.) noch zusätzlich im Personalausweis vermerkt.

Jeder bekommt nur dort ALG wo er seinen 1. Wohnsitz hat.

Wenn man sich das 1. Mal bei den Jobcentern arbeitslos meldet, muß man dort seinen Ausweis (habe ich mir so sagen lassen) anfangs mehrfach vorweisen.

Zu einem anderen Center kann man dann nicht gehen, - weil eben nur der 1. Wohnsitz bei der Anmeldung gilt.

Also was ist daran so schwer zu verstehen ?

Sogar wenn jemand z.B. einen 1. Wohnsitz mit eigener Wohnung hat und woanders mit 2. Wohnsitz gemeldet ist (wegen der Arbeit zuvor, bei den Eltern aus unterschiedl. Gründen ect.) - dann steht das im PA.

Weshalb dann eine Bescheinigung die GENAU DASSELBE aussagt ? :eek:
 

Susannah

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Für mich wäre es noch wichtig, genau zu wissen ob der Personalausweis als Meldebestätigung dem Jobcenter reicht (reichen muß?) ?? bezüglich der "Mitwirkungspflicht".

Oder ob ich jetzt deswegen extra noch zum Einwohnermeldeamt muß ??:confused:
Der Personalausweis dient lediglich Identifikationszwecken. Die Meldebescheinigung ist ein Dokument, das gem. § 60 SGB I als Nachweis angefordert werden kann.

§ 60 SGB I
(1) Wer Sozialleistungen beantragt oder erhält, hat
1. alle Tatsachen anzugeben, die für die Leistung erheblich sind, und auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers der Erteilung der erforderlichen Auskünfte durch Dritte zuzustimmen,
2. Änderungen in den Verhältnissen, die für die Leistung erheblich sind oder über die im Zusammenhang mit der Leistung Erklärungen abgegeben worden sind, unverzüglich mitzuteilen,
3. [COLOR=red]Beweismittel zu bezeichnen und auf Verlangen des zuständigen Leistungsträgers Beweisurkunden vorzulegen oder ihrer Vorlage zuzustimmen.[/COLOR]
Satz 1 gilt entsprechend für denjenigen, der Leistungen zu erstatten hat.
(2) Soweit für die in Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 und 2 genannten Angaben Vordrucke vorgesehen sind, sollen diese benutzt werden.
Wenn du bereits bei der Beantragung der ALG II-Leistungen bei der zuständigen Behörde die Meldebescheinigung einmal vorgelegt hast, dann gelten diese Angaben noch und du kannst der Einfachheit halber darauf verweisen.
 
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