Meldebescheinigung zur Sozialversicherung Grund 30

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Sunny1

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Gestern bekam ich von meinem Arbeitgeber die Meldebescheinigung mit dem Grund 30, Ende der Beschäftigung.
Zu meinem Fall: ich bin seit November 2017 krankgeschrieben und beziehe seit Mai 2019 Geld vom Arbeitsamt über die Nahtlosigkeitsregelung. Ich hatte im Januar die Erwerbsunfähigkeitsrente beantragt. Bisher habe ich noch keinen Termin bei einem Gutachter gehabt. Hätte diesen Monat einen Termin gehabt, der jedoch abgesagt worden ist vom Gutachter. Was bedeutet der Grund 30? Oder ist es nur ein Versehen vom Arbeitgeber gewesen? Im Personalbüro konnten Sie mir auch noch keine Auskunft geben.
 

gila

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Du schreibst es ja eingangs selbst:

Grund 30, Ende der Beschäftigung.

Im Personalbüro müssten sie eigentlich wissen was sie tun, am Ende kann man tatsächlich auch googeln und findet die Schlüsselverzeichnisse.

Ob das so richtig ist, die Meldung wegen Ende der Beschäftigung, da du noch nicht gekündigt bist aber doch wohl abzusehen ist, dass es keine Beschäftigung mehr werden wird, kann ich nicht sagen, da könnte man aber auch notfalls bei der Rentenversicherung anrufen und nachfragen.
 

Lucky Luke

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Das das Personalbüro dir da keine Auskunft geben konnte glaube ich eher nicht, es liegt wohl am nicht wollen. Also Vorsicht!

Kann dir nur raten, dich nochmals mit deinem AG in Verbindung zu setzen, denn weder ALG1-Bezug noch die Tatsache, dass ein EM-Rentenantrag (oder sogar eine -befristete- EM-Rente) läuft, beendet "automatisch" dein Arbeitsverhältnis! Allenfalls bei einer unbefristeten EM-Rente kann davon ausgegangen werden, dass das Arbeitsverhältnis beendet werden (wird).

Bestimmt steht dir doch auch noch Urlaubsabgeltung zu....

Und diesbezüglich rate ich dringend dazu, diese dir erst beim Rentenbezug auszahlen zu lassen (nicht rentenschädlich...) bei ALG1-Bezug wird's angerechnet.

Dein Arbeitsverhältnis ist NICHT beendet, mach das deinem AG gegenüber deutlich, die sollen/müssen eine Stornomeldung machen. Haben's halt mal probiert....

LG Lucky Luke
 

Sunny1

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Das das Personalbüro dir da keine Auskunft geben konnte glaube ich eher nicht, es liegt wohl am nicht wollen. Also Vorsicht!

Kann dir nur raten, dich nochmals mit deinem AG in Verbindung zu setzen, denn weder ALG1-Bezug noch die Tatsache, dass ein EM-Rentenantrag (oder sogar eine -befristete- EM-Rente) läuft, beendet "automatisch" dein Arbeitsverhältnis! Allenfalls bei einer unbefristeten EM-Rente kann davon ausgegangen werden, dass das Arbeitsverhältnis beendet werden (wird).

Bestimmt steht dir doch auch noch Urlaubsabgeltung zu....

Und diesbezüglich rate ich dringend dazu, diese dir erst beim Rentenbezug auszahlen zu lassen (nicht rentenschädlich...) bei ALG1-Bezug wird's angerechnet.

Den Arbeitsverhältnis ist NICHT beendet, mach das deinem AG gegenüber deutlich, die sollen/müssen eine Stornomeldung machen. Haben's halt mal probiert....

LG Lucky Luke
Ich sah es bisher auch so, das ich noch in Arbeit bin. Es kam ja auch keine Kündigung. Ja es steht mir noch die Urlaubsabgeltung zu. Ich werde mich morgen noch mal bei meinem AG melden. Soll ich bei der RV auch mal nach fragen ?
 

Lucky Luke

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Was möchtest du denn bei der DRV fragen? Ob, und falls ja, welche EM-Rente du zu erwarten hast? Das werden die dir beim augenblicklichen Stand der Dinge nicht sagen können. Da du weißt, dass du noch zum Gutachter musst, ist alles noch völlig offen - leider...
Und inwieweit die DRV sich mit Arbeits-/Tarifrecht auskennt und dir da qualifiziert Auskunft geben kann/darf - keine Ahnung...

Meiner Meinung nach solltest du deinem AG klarmachen, dass du nach wie vor im ungekündigten (wenn auch zur Zeit ruhenden) Arbeitsverhältnis mit ihm stehst... Das kann er zwar beenden, aber dann muss er dir erst kündigen! Und dir dann mit der (letzten) Lohn-/Gehaltsabrechnung die Urlaubsabgeltung auszahlen.

LG Lucky Luke

Nachtrag: solltest du einen GDB 50 oder mehr haben und dein AG zur Abgabe einer Schwerbehindertenangabe verpflichtet sein (kommt auf Mitarbeiterzahl des AG an), sparst du ihm auch noch bares Geld, solange du bei ihm beschäftigt bist!
 
Zuletzt bearbeitet:

Kerstin_K

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Ich weiss jezt nicht, ob das auch auf sozialversicherungspflichtige Arbeitsverhältnisse zutrifft, aber zumindest bei Minijobs ist es so, dass, wenn das Arbeisverhältnis 6 Monate ruht, zum Beispiel weil der Arbeitnehmer lange krank ist, er automatisch von der Minijobzentrale abgemeldet wird. Wenn derjenige die beschäftigung dann wieder aufnimmt, mussman ihn wieder anmelden (Was mit einem Kreuz auf dem Haushaltsscheck erledigt ist.)
 

Sunny1

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Ich habe heute mit meinem AG telefoniert. Sie sagten das dies normal wäre. Mit der Krankenkasse habe ich dann auch noch mal Rücksprache gehalten, die mir das dann auch bestätigt hat. Aber komisch finde ich es trotzdem. Vielen Dank für eure Kommentare

Nein, ist bei SV-pflichtigen AV's nicht so. Gibt nur sog. Unterbrechungsmeldungen, aber NIE automatische Abmeldungen.
Ich h
Nein, ist bei SV-pflichtigen AV's nicht so. Gibt nur sog. Unterbrechungsmeldungen, aber NIE automatische Abmeldungen.
ich habe unten kommentiert, was mit heute gesagt worden ist. Wo kann ich noch nachfragen, was denn jetzt richtig ist. Ich bin sehr verunsichert. Mein Arbeitgeber ( bzw. Eine Sekretärin vom Lidl) sagte mir das ich immer noch im Arbeitsverhältnis stehe.


Moderationshinweis...

2 Beiträge zusammengeführt. Bitte nicht mehrere Beiträge in kurzer Zeit posten. Man kann das eigene Posting innerhalb der Editierzeit (60 Minuten) jederzeit ändern oder erweitern. Des Weiteren lassen sich auch mehrere und auch verschiedene Zitate in einen Beitrag einfügen. Bitte in Zukunft beachten :) LG @HermineL



 

Lucky Luke

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Hallo Sunny1,

wenn du tatsächlich eine SV- Meldung mit Meldegrund 30 erhalten hast, bedeutet das "Ende der Beschäftigung"! Und das setzt eine Kündigung voraus (vom AG oder AN). Da gibt es keine "Grauzone"!

Verstehe ehrlich gesagt auch deinen # 8 nicht so ganz - WAS hat dein AG und die Krankenkasse als normal bezeichnet?!

Ich verweise auf # 5 - würde mir an deiner Stelle evtl. Rat von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht holen. Nicht jeder AG verhält sich immer rechtskonform 😎...
 
G

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Gast
Also ich hab sowas bei meiner Aussteuerung 2016 nicht bekommen.
Wäre daher auch misstrauisch.

Hast du so wenig Geld, dass du Anspruch auf Beratungshilfe hast, eine Rechtsschutzversicherung oder genug Geld, dass eine anwaltliche Beratung eine Option wäre?
Dann würd ich da mal nen Arbeitsrechtler drauf ansetzen.

Was andres fällt mir da auch nicht ein.
An sich ist die Krankenkasse bei solchen Dingen immer eine gute Informationsquelle, aber die wird ja übers ALG I bezahlt... Bin mir nicht sicher, wie dein Versicherungsstatus da dokumentiert sein müsste. Könnte man aber evtl mal nachfragen.
 

Sunny1

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Hallo Sunny1,

wenn du tatsächlich eine SV- Meldung mit Meldegrund 30 erhalten hast, bedeutet das "Ende der Beschäftigung"! Und das setzt eine Kündigung voraus (vom AG oder AN). Da gibt es keine "Grauzone"!

Verstehe ehrlich gesagt auch deinen # 8 nicht so ganz - WAS hat dein AG und die Krankenkasse als normal bezeichnet?!

Ich verweise auf # 5 - würde mir an deiner Stelle evtl. Rat von einem Fachanwalt für Arbeitsrecht holen. Nicht jeder AG verhält sich immer rechtskonform 😎...
Ja, es steht wirklich der Grund 30 da.
Die Begründung vom AG und Krankenkasse, das es normal wäre : Dadurch das ich ausgesteuert bin und jetzt ALG bekomme, könnte man nur dieses ankreuzen. Das Aamt hätte mich schon gemeldet. Ich werde am Montag noch mal den VDK anrufen und mich beraten lassen
 

Lucky Luke

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Mit Verlaub - das ist ja echt ein Hammer was die Damen und Herren dir da erzählen.

Und was wurde dir erzählt, wie das dann ist mit deiner dir zustehenden Urlaubsabgeltung?
Will man da dann eine 10er- Meldung (Beginn der Beschäftigung) machen, oder "vergisst" man das dann eben mal?
Die (einzig sinnvolle) SV-Meldung die in deinem Fall getätigt werden musste, ist die 51er Unterbrechungsmeldung, erstellt das Lohnprogramm (meistens automatisch) nach eine Unterbrechung wegen Lohnersatzleistungen (Krankengeldbezug), wenn ein ganzer Monat Lohnersatzleistung "um" ist. Hätte bei dir bei Lohnfortzahlungsbeginn 11/2017 also zu 12/2017 (evtl. zusammen mit der 50 er Jahresmeldung) erfolgen sollen/müssen.

Ja, wenn du Mitglied bist beim VDK geh da mal hin. Allerdings.... also bei uns in der Gegend (ich spreche aus eigener leidvoller Erfahrung) ist die dortige Rechtsberatung unterirdisch 😤 schlecht und z.T. auch grottenfalsch. Mag bei dir vllt. anders sein, aber bleib misstrauisch; Fachanwalt wäre besser.

Schönes Wochenende! Lucky Luke
 

Sunny1

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Mit Verlaub - das ist ja echt ein Hammer was die Damen und Herren dir da erzählen.

Und was wurde dir erzählt, wie das dann ist mit deiner dir zustehenden Urlaubsabgeltung?
Will man da dann eine 10er- Meldung (Beginn der Beschäftigung) machen, oder "vergisst" man das dann eben mal?
Die (einzig sinnvolle) SV-Meldung die in deinem Fall getätigt werden musste, ist die 51er Unterbrechungsmeldung, erstellt das Lohnprogramm (meistens automatisch) nach eine Unterbrechung wegen Lohnersatzleistungen (Krankengeldbezug), wenn ein ganzer Monat Lohnersatzleistung "um" ist. Hätte bei dir bei Lohnfortzahlungsbeginn 11/2017 also zu 12/2017 (evtl. zusammen mit der 50 er Jahresmeldung) erfolgen sollen/müssen.

Ja, wenn du Mitglied bist beim VDK geh da mal hin. Allerdings.... also bei uns in der Gegend (ich spreche aus eigener leidvoller Erfahrung) ist die dortige Rechtsberatung unterirdisch 😤 schlecht und z.T. auch grottenfalsch. Mag bei dir vllt. anders sein, aber bleib misstrauisch; Fachanwalt wäre besser.

Schönes Wochenende! Lucky Luke
Ich bin auch nicht begeistert von dem Mitarbeiter vom Mdk. Welche Zahl müsste deiner Meinung drin stehen? Wie gesagt : Seit Mitte Mai bekomme ich Geld vom Aamt über die Nahtlosigkeitsregelung
 

Interesierter

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Urlaubsabgeltungen sind Arbeitentgelt und beitragsrechtlich als Einmalzahlungen zu behandeln und Einmalzahlungen sind mit dem Schlüssel 54 (Meldung von einmalig gezahltem Arbeitsentgelt (Sondermeldung) zu melden.
 

Lucky Luke

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Es hätte im Augenblick GAR KEINE Meldung abgesetzt werden sollen/müssen.

Davon ausgehend, dass du seit 11/2017 AU bist, hätten Meldungen (wie in meinem Post 12 aufgezeigt) abgesetzt werden müssen, evt. noch eine 50er Meldung mit "0" Entgelt, Zeitraum 01.01.-31.12 2018, und dann NIX mehr.

Nochmals: eine 30er Meldung heißt: ENDE DER BESCHÄFTIGUNG! Die Konsequenzen daraus sind - dein Arbeitsverhältnis ist beendet....

Googel' mal einfach "SV Meldetatbestände", dann wird es dir bestimmt klarer.

Mit MdK hat du wahrscheinlich VDK gemeint... Wie gesagt, wenn du Mitglied bist kostet da fragen nichts, dürfte aber auch "nichts wert sein" 😎 (meine Meinung).

LG Lucky Luke
 
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Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Jaja, die Experten hier wieder.

„3) Eine Beschäftigung gegen Arbeitsentgelt gilt als fortbestehend, solange das Beschäftigungsverhältnis ohne Anspruch auf Arbeitsentgelt fortdauert, jedoch nicht länger als einen Monat.“


Seite 17:

„Nach dem Ende des Krankengeldbezugs kommt ein Fortbestehen des versicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnisses nach § 7 Abs. 3 SGB IV nicht in Betracht. Der Arbeitgeber hat zum 16.06.2011 eine Abmeldung (Grund der Abgabe „30“) zu erstatten.“

In Personalsbüros und bei Krankenkasses arbeiten nur noch „Bediener“.
Die tippen was ein, haben aber kein Fachwissen.

Dann würd ich da mal nen Arbeitsrechtler drauf ansetzen.
Is klar, der hat da bestimmt den Durchblick.

Wo kann ich noch nachfragen, was denn jetzt richtig ist. Ich bin sehr verunsichert. Mein Arbeitgeber ( bzw. Eine Sekretärin vom Lidl) sagte mir das ich immer noch im Arbeitsverhältnis stehe.
Lass Dich bitte nicht verunsichern.

Du hast beim Arbeitgeber und Krankenkasse gefragt.
Das war richtig und gut.

Man hat Dir die richtige Antwort gegeben, konnte es nur nicht erklären.

Wenn Du Dich besser fühlst, kannst Du bei der DRV fragen, siehe meinen Link.

Notwendig ist das nicht.
 

Lucky Luke

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Hallo RobbiRob,

ja ja die Experten... oder sollte es evtl. besser heissen: die Praktiker und die Theoretiker 🤔

Mea culpa, gebe ehrlich zu, dass MIR diese Auslegung nicht bekannt war und wundere mich, dass keine GKV sich in einem solchen Fall jemals an unseren Betrieb gewandt hat und eine Abmeldung verlangte.
Unterbrechungsmeldungen wurden akzeptiert.
Eine Abmeldung wurde immer erst "ganz am Ende", also wenn die Rente "durch"war (und das Arbeitsverhältnis real beendet war), erstellt. Kam aber auch nicht wirklich häufig vor.

Man lernt nie aus...📚

LG Lucky Luke
 
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Gelöschtes Mitglied 58736

Gast
Alles gut, bin manchmal zu direkt ;-)

Aber ich versuche mal das näher aufzudröseln, falls es jemanden interessiert.

Wenn man sich den Meldegrund 30 ansieht, findet man den Begriff „Ende des Beschäftigung“

Wir haben also eigentlich zwei Begriffe, einerseits das Arbeitsverhältnis und andererseits das Beschäftigungsverhältnis.

Das Beschäftigungsverhältnis stammt aus dem Sozialrecht und ist dort auch definiert:

Diese Abgrenzung war schon oft in der Vergangenheit Gegenstand von rechtlichen Auseinandersetzungen, ich erinnere mich noch sehr an die Diskussionen bei der unwiderruflichen Freistellung.

Im Fall hier bedeutet es, dass das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis endet, das Arbeitsverhältnis aber dennoch fortbesteht.
 

Sunny1

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Alles gut, bin manchmal zu direkt ;-)

Aber ich versuche mal das näher aufzudröseln, falls es jemanden interessiert.

Wenn man sich den Meldegrund 30 ansieht, findet man den Begriff „Ende des Beschäftigung“

Wir haben also eigentlich zwei Begriffe, einerseits das Arbeitsverhältnis und andererseits das Beschäftigungsverhältnis.

Das Beschäftigungsverhältnis stammt aus dem Sozialrecht und ist dort auch definiert:

Diese Abgrenzung war schon oft in der Vergangenheit Gegenstand von rechtlichen Auseinandersetzungen, ich erinnere mich noch sehr an die Diskussionen bei der unwiderruflichen Freistellung.

Im Fall hier bedeutet es, dass das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis endet, das Arbeitsverhältnis aber dennoch fortbesteht.
Ich hatte mich gerade noch mal mit der Krankenkasse unterhalten und sie hat sich auch noch mal informiert. Sie sagte auch so etwas ähnliches. Das die Kennzahl richtig wäre, das Arbeitsverhältnis auch noch besteht, da ich keine Kündigung bekommen habe. Das es aus dem Grund mit der 30 benannt wurde,weil ich jetzt von dem Aamt übergangslos angemeldet wurde. Das "Ende der Beschäftigung", nicht gleichzusetzen ist mit einer Kündigung. Es ist eine rein versicherungstechnische Sache, das sie die 30 angegeben haben. Vielen Dank für die Hilfe
 

saurbier

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Alles gut, bin manchmal zu direkt ;-)

Aber ich versuche mal das näher aufzudröseln, falls es jemanden interessiert.

Im Fall hier bedeutet es, dass das sozialversicherungsrechtliche Beschäftigungsverhältnis endet, das Arbeitsverhältnis aber dennoch fortbesteht.

Also ich kann das nur bestätigen.

Mein ehemaliger Arbeitgeber hat mich 2012 auch bei der KK abgemeldet, als das KG ausgelaufen war. Allerdings hat er den Arbeitsvertrag nie gekündigt, daß hat er sogar der AfA danach nochmals schriftlich mitgeteilt, als die AfA von mir verlangte das ich dort meine Arbeit doch wieder aufnehmen sollte. Mein ehemaliger Chef lehnte dann eine Arbeitsaufnahme aus versicherungsrechtlichen Gründen ab.


Grüße saurbier
 

Doppeloma

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Hallo Sunny1,

Die Begründung vom AG und Krankenkasse, das es normal wäre : Dadurch das ich ausgesteuert bin und jetzt ALG bekomme, könnte man nur dieses ankreuzen. Das Aamt hätte mich schon gemeldet. Ich werde am Montag noch mal den VDK anrufen und mich beraten lassen

Ich weiß zwar nicht warum genau die sich alle so "dumm" stellen, die es wissen sollten aber du solltest diese Bescheinigung einfach wegheften und aufhören dich deswegen "verrückt" zu machen.
Es ist korrekt, dass du aus der "Beschäftigung" abgemeldet wurdest, denn du arbeitest ja nicht (bist also NICHT aktiv beschäftigt bei deinem AG), das Arbeitsverhältnis (der Arbeitsvertrag) besteht trotzdem RUHEND weiter , das ist schon deswegen nötig, weil du sonst kein ALGI (nach der Aussteuerung) bekommen könntest.

Mit einer Kündigung hat das NICHTS zu tun, die müsste man dir schon auf regulärem Wege schriftlich mitteilen, die AG melden meist nur Quartalsweise solche Veränderungen, der AG zahlt ja NICHTS mehr für dich im Moment, also wirst du aus der Beschäftigung "abgemeldet".

Den VDK kannst du dir sparen, die haben davon in der Regel auch keine Ahnung, wenn das (angeblich) nicht mal deine Personal-Abteilung weiß ... die haben ja schließlich diese "Abmeldung" vorgenommen ...

Nimm es einfach als normalen Vorgang zur Kenntnis wenn man so lange durchgehend AU ist und fertig ...

MfG Doppeloma
 
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