Meldeadresse???? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

brunner

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Muß man eigentlich da wohnen ,wo man gemeldet ist???

ich weiß is ne blöde frage,aber es interessiert mich mal.
 

Konstabler

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Nicht unbedingt.

Es kommt auf die Umstände an.

Massgeblich ist eigentlich eher, dass du persönlich und täglich deine Post in Empfang nehmen kannst.

Das Jobcenter zahlt auch nur die tatsächlichen Kosten der Unterkunft, also Wohnung anmieten und leerstehen lassen ist nicht.

Deine Frage ist zu unbestimmt, als dass man sie optimal beantworten könnte.
 

brunner

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mein bekannter wollte zu mir ziehen, aber sich nicht unbedingt sofort bei mir anmelden. Geht das ???
 

Konstabler

Elo-User'in - eingeschränkt
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mein bekannter wollte zu mir ziehen, aber sich nicht unbedingt sofort bei mir anmelden. Geht das ???
Das ergibt ein Problem mit deinem Vermieter, nicht zuletzt wegen der Nebenkostenabrechnung, und verstösst auch gegen die örtlichen Meldegesetze.

Im Zweifelsfalle droht die fristlose Wohnungskündigung.

Wenn du und/oder dein Bekannter ALG II beziehen, sind davon auch die Leistungsberechnungen berührt, möglicherweise setzt du dich/ihr auch noch Leistungsrückforderungen aus.

Bitte keine Experimente veranstalten, das kann teuer werden.

Lasst euch ggf. von der Sozialberatung der Caritas/Diakonie beraten, die können eure Situation kurz umreissen und darstellen.
 
E

ExitUser

Gast
:biggrin:Grundsätzlich gilt es allerdings,
fällt dies in die Privatsphäre mit rein!
Besucher können bis zu drei Monate unangemeldet bleiben,
ebend als Besucher!Die zusätzlichen Kosten sind dann in erster Linie mit dem Gastgeber abzusprechen!
Alles was über diese drei Monate hinausläuft muss gemeldet werden!:biggrin:

Ich habe eine Bekannte die haben welche bei sich gemeldet ,
obwohl diese gar nicht bei einem wohnen sonern in England leben,damit diese das Kindergeld und andere LEISTUNGEN nach EU-RECHT weiterhin für ihre Kinder erhalten können!
Wohlbe,,erkt di macht dies nur für Kinder,
damit es denen Ausbildungstechnisch besser gehen kann als deren Eltern!:biggrin:
 
G

gast_

Gast
Besucher können bis zu drei Monate unangemeldet bleiben,

richtig

ebend als Besucher!

Die zusätzlichen Kosten sind dann in erster Linie mit dem Gastgeber abzusprechen!

Nein - Besuch zahl nicht, sonst ergibt sich ein Mietverhältnis


Alles was über diese drei Monate hinausläuft muss gemeldet werden!:biggrin:

bei JC, zuerst aber mal beim Vermieter

Ich habe eine Bekannte die haben welche bei sich gemeldet ,
obwohl diese gar nicht bei einem wohnen sonern in England leben,damit diese das Kindergeld und andere LEISTUNGEN nach EU-RECHT weiterhin für ihre Kinder erhalten können!
Wohlbe,,erkt di macht dies nur für Kinder,
damit es denen Ausbildungstechnisch besser gehen kann als deren Eltern!:biggrin:
Das geht aber gar nicht - schau mal in die Meldegesetze...
ist auch noch gar nicht lange her, da hat jemand "Hilfe" gerufen... Hatte jemanden bei sich gemeldet, der nie da gewohnt hatte... und JC hat fast 1000 € KDU zurück haben wollen.

Hab der Betreffenden einen Widerspruch geschrieben... glücklicherweise hatte SB einen dummen Fehler gemacht...
so konnte ich die Rückforderung abwehren.
 
G

gast_

Gast
das geht an erster Stelle nur, wenn in Deinem Mietvertrag steht, dass Du Untervermieten darfst.

Richtig, sofern es kein Familienngehöriger ist und er wirklich mit seinem ganzen Kram einzieht, und nicht nur da zu Besuch ist.

Dann gehe ich mal davon aus, dass ein Vermieter in der Pflicht steht, seine Mieter auch zu melden
Du bist schlecht informiert.
Ein Vermieter muß gar nichts melden, der kriegt ja nicht mal mehr mit, wenn sich jemand bei seinem Mieter anmeldet...man braucht bei der Anmeldung ja keine Unterschrift des Vermieters mehr.

Wenn jemand seine Wohnung verliert sollte er sich bei der Caritas eine Meldeadresse besorgen - und dem JC mitteilen, daß er bei einem Bekannten vorübergehend aufgenommen wurde, da "zu Besuch" sei... es also nicht dauerhaft sei.
 
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Besucher können bis zu drei Monate unangemeldet bleiben,
Zitiatende


@technohouse
@Kiwi
Brunner schreibt ganz klar, im #3. dass sein Bekannter zu ihm ziehen wollte sich aber nicht unbedingt sofort anmelden will und fragt, ob das gehe.

Hier ist unmissverständlich von "Wohnen" die Rede und nicht von Besuch!

Zitat von Rosenelfe
das geht an erster Stelle nur, wenn in Deinem Mietvertrag steht, dass Du Untervermieten darfst.

Zitat von Kiwi
Du bist schlecht informiert.
Ein Vermieter muß gar nichts melden,
wer hat denn was von "MUSS" geschrieben? - Ich nicht!

der kriegt ja nicht mal mehr mit, wenn sich jemand bei seinem Mieter anmeldet..
.man braucht bei der Anmeldung ja keine Unterschrift des Vermieters mehr.
wenn im Mietvertrag steht, dass nur mit Genehmigung untervermietet werden darf dann kriegt er es mit

Wenn jemand seine Wohnung verliert sollte er sich bei der Caritas eine Meldeadresse besorgen - und dem JC mitteilen, daß er bei einem Bekannten vorübergehend aufgenommen wurde, da "zu Besuch" sei... es also nicht dauerhaft sei.
Davon steht auch nichts im #3 und bei einem Bekannten wohnen zu wollen heits nicht , dass man seine Wohnung verloren hat - das kann tausend Gründe haben und im # 3 ist auch nichts von "Wohnung verloren" geschreiben sondern ganz einfach und schlicht, dass sein Beaknnter bei ihm einziehen wollte - mehr nicht.
 

esbe

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Was spricht gegen das Ummelden, wenn er tats. dort für 3 Monate wohnt? Wo ist er denn sonst gemeldet? Selber Wohnort?
§ 36 SGB II Örtliche Zuständigkeit

Für die Leistungen nach § 6 Absatz 1 Nummer 1 ist die Agentur für Arbeit zuständig, in deren Bezirk die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat. Für die Leistungen nach § 6 Absatz 1 Satz 1 Nummer 2 ist der kommunale Träger zuständig, in dessen Gebiet die erwerbsfähige leistungsberechtigte Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat. Für Leistungen nach den Sätzen 1 und 2 an Minderjährige, die Leistungen für die Zeit der Ausübung des Umgangsrechts nur für einen kurzen Zeitraum beanspruchen, ist der jeweilige Träger an dem Ort zuständig, an dem die umgangsberechtigte Person ihren gewöhnlichen Aufenthalt hat. Kann ein gewöhnlicher Aufenthaltsort nicht festgestellt werden, so ist der Träger nach diesem Buch örtlich zuständig, in dessen Bereich sich die oder der erwerbsfähige Leistungsberechtigte tatsächlich aufhält. Für nicht erwerbsfähige Personen, deren Leistungsberechtigung sich aus § 7 Absatz 2 Satz 3 ergibt, gelten die Sätze 1 bis 4 entsprechend.
 
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