Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was tun? (1 Betrachter)

Betrachter - Thema (Registriert: 0, Gäste: 1)

verona

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.581
Bewertungen
865
Hallo,


Wer kann helfen? Ist ein bißchen länger, und jetzt schon Danke. Ich hoffe, es blickt jemand durch.

Ich muss Miete bzw. NK nachzahlen. Das Amt übernimmt nur teilweise.

Die Betriebskosten haben sich lt. Abrechnung aus 2013 erhöht. Der Vermieter fordert eine Nachzahlung von 225,51 Euro. Die Erhöhung von 19,83 Euro ist monatlich zu zahlen ab 12/2014.
Der Warmwasserverbrauch ist jedoch gesunken. Lässt sich erklären, da ich für 2013 eine Jahreskarte fürs Freibad hatte. Ist für dieses Jahr garantiert wieder höher.


Im Bewilligungsbescheid von 06/2014 werden 70,- Euro für Heizung-und Warmwasser berechnet. Sowie 70,- Euro für die Betriebskosten. Zusammen also 140,- an NK. Ausgehend von der Betriebskostenabrechnung aus dem Jahr 2012.
Die tatsächlichen Betriebskosten beliefen sich lt. Abrechnung aus 2012 jedoch auf 1015,50 Euro. Monatlich hätten also 84,63 Euro anerkannt werden müssen.
Die tatsächlichen Heiz- und Warmwasserkosten beliefen sich auf 643,29 Euro. Monatlich also nur 53,61 Euro, die für diesen Bedarf hätten anerkannt werden müssen.

Der Bewillungsbescheid war also nicht ok. Ich habe jedoch kein Widerspruch eingelegt.


Am 19.12. 2014 erhielt ich nun den neuen Bewilligungsbescheid.

Betriebskosten
Gemäß der Betriebskostenabrechnung beträgt Ihr Anteil an den Gesamtbetriebskosten (ohne Heizung und Warmwasser) für das Jahr 2013 die Summe: 1306,18 Euro. Bei der Festsetzung Ihrer Leistungen wurden monatlich 70,-Euro für Betriebskosten berücksichtigt. Dies ergibt für den gesamten Zeitraum einen Betrag von 840,- Euro.
Bei den Betriebskosten ergibt sich somit eine Nachzahlung (vom Amt) von 466,18 Euro.

Heiz-und Warmwasser
Es enstanden im Abrechnungszeitraum Kosten in Höhe von 581,37. Bei der Berechnung wurden 70,- Euro berücksichtigt. Das ergibt einen jährlichen Betrag von 840,-Euro.
Somit ergibt sich für Sie ein Guthaben von 258,63 Euro.

Der Gesamtbetrag von 207,55 Euro wird auf Ihr Konto überwiesen.
(errechnet sich aus: 466,18- 258,63= 207,55)

Heißt, ich muss den Differenzbetrag 17,96 Euro zahlen und die 19,83 Euro für den Monat Dezember. Zusammen: 37,79 Euro (Nachzahlung von 225,51 Euro an den Vermieter - 207,55, die das Amt erstattet aus den BK)

Das größere Problem:
Wegen der Jahresabrechnung war ich beim Mieterschutzbund. Einige Posten der Betriebskosten sind nicht umlagefähig. Dadurch reduziert sich sehr wahrscheinlich die Nachzahlung an den Vermieter um ca. 120 Euro. Das heißt ja, dass ich diese Summe auch noch zahlen muss?!

Wer weiß Rat?
 

gizmo

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
12 Dezember 2011
Beiträge
3.832
Bewertungen
1.241
AW: Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was

Hallo,


Wer kann helfen? Ist ein bißchen länger, und jetzt schon Danke. Ich hoffe, es blickt jemand durch.

[...]

Wegen der Jahresabrechnung war ich beim Mieterschutzbund. Einige Posten der Betriebskosten sind nicht umlagefähig. Dadurch reduziert sich sehr wahrscheinlich die Nachzahlung an den Vermieter um ca. 120 Euro. Das heißt ja, dass ich diese Summe auch noch zahlen muss?!

Wer weiß Rat?
Hallo Verona,
rate dir in anbetracht das das Jahr bald vorbei ist einen Ü-Antrag zu stellen, wenn du der Meinung bist da stimmt was nicht, mit der Begründung das du die Frist einhalten willst und die Begründung im einzelnen folgt noch.

Wann ist denn der neue Bescheid gekommen?

LG aus NS
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.305
Bewertungen
15.781
AW: Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was

Einige Posten der Betriebskosten sind nicht umlagefähig. Dadurch reduziert sich sehr wahrscheinlich die Nachzahlung an den Vermieter um ca. 120 Euro. Das heißt ja, dass ich diese Summe auch noch zahlen muss?!
Wenn einzelne Positionen in den Betriebskosten nicht umlagefähig sind, mußt du den Vermieter schriftlich und belegbar anschreiben und um Abänderung der Abrechnung bitten.

Nun stellt sich die Frage welche Position sind hier aufgeführt worden?

Hier mal als Beispiel was nicht in die Betriebskostenabrechnung gehört:


Reparaturkostenversicherung
Umweltschadenversicherung
Rechtschutzversicherung
Mietausfallversicherung (Versicherungen dienen nur dem Vermieterinteresse)
Zinsabschlagsteuer auf Instandhaltungsrücklagen
Zinsen für ein Darlehen zum Einkauf von Heizöl
Wartungskosten für die Klingelsprechanlage
Prozesskosten des Vermieters für Mietzahlungsklage gegen säumigen Mieter
Kosten der Zwischenstandabrechnung beim einen Aus- und Einzug eines Mieters

Einmalige Schädlingsbekämpfung
Anschaffung von Gartengeräten (teils streitig, umständeabhängig)
Fassadenreinigung
Baumfällen, wenn der Baum erkennbar morsch ist oder aufgrund Behördlicher Vorgabe gefällt werden muss (LG Berlin, Az. 64 S 365/87)
Erbpachtzinsen des Vermieters an den Grundstückseigentümer
Installation von Feuerlöschern (Wartungskosten sind umlagefähig)

Quelle:https://www.nebenkostenabrechnung.com/nicht-umlegbare-nebenkosten/

@Gizmo

Wann ist denn der neue Bescheid gekommen?
Am 19.12. 2014 erhielt ich nun den neuen Bewilligungsbescheid.
 

verona

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.581
Bewertungen
865
AW: Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was

Das Problem ist, dass das JC sagt, ich hätte aus den Heiz-und Warmwasserkosten ein Guthaben. Das habe ich aber nie vom Vermieter erhalten. Das JC hat die Kosten für Heizung zu hoch angesetzt und die Betriebskosten zu niedrig. Also ich muss ans JC etwas zurückzahlen, aber vom Vermieter erhalte ich nichts, da sich die Betriebskosten erhöhten und er offenbar damit verrechnete.

Was genau nicht umlagefähig ist, bleibt noch abzuwarten. Der Vermieter muss noch Stellung nehmen. Aber dazu lässt er sich Zeit bzw. reagiert nicht. (Immobiliengesellschaft) Wird vom Anwalt für Mieterschutz erledigt.

Frage ist hier nur, ob es überhaupt günstig ist, gegen diese Abrechnung vorzugehen, da ich ja aus eigener Tasche nachzahlen muss. Das Amt zahlt dann eben weniger Nachzahlung, die zu meinen Lasten geht. Sofern das rechts ist. Das ist die Frage.
 

gizmo

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
12 Dezember 2011
Beiträge
3.832
Bewertungen
1.241
AW: Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was

Erst mal, verspätete Weihnachtsgrüße.

Bitte stelle hier einen Ü- Antrag, auf die schnelle wird das mit dem Nachrechnen nichts. Bin eigentlich auch nur sporadisch hier an Rechner, daher auch, na ja du kannst ja lesen.

Niemand ist ...........

LG
 

biddy

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
13.404
Bewertungen
4.585
AW: Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was

@verona

Was Du im letzten Abrechnungszeitraum monatlich gezahlt hast und ob das Jobcenter Dir "eigentlich" hätte mehr Betriebskosten gewähren müssen als monatlicher Vorauszahlungsbedarf oder weniger Heizkosten als monatl. Vorauszahlung, ist jetzt zum Zeitpunkt der "Endabrechnung" doch völlig irrelevant.

Fakt ist, dass das JC Dir insgesamt 840 + 840 = 1680 € an Betriebs- und Heizkostenbedarf im Abrechnungszeitraum (1.1.2013-31.12.2013??) gewährt hat.

Gebraucht hast Du für beides ingesamt im Abrechnungszeitraum 1306,18 € an Betriebskosten und 581,37 € an Heizkosten = insgesamt 1887,55 €, wenn die JC-Angaben so stimmen.

1887,55 - 1680 = 207,55 € bekommst Du vom JC nachgezahlt, womit die Forderung des Vermieter aus JC-Seite dann beglichen ist.

Dass dieser tatsächlich nicht 207,55 €, sondern 225,51 € fordert, also 17,96 € mehr, liegt doch daran, dass Du diese 17,96 € im Abrechnungseitraum nicht aus den insg. 1680 € vom JC an den Vermieter weitergeleitet hast (ok, weil er monatl., wenn ich es richtig verstanden habe, nicht 70+70, sondern zeitweilig insgesamt weniger gefordert hat, was aber Du ja dem JC nicht mitgeteilt hattest ... bekommen hattest Du jedenfalls insgesamt die 70+70 € monatlich, im Jahr also 1680 € für Vorauszahlungen vom JC).

Wenn die Betriebskostenabrechnung sich um zum Beispiel 120 € mindert, ändert sich für Dich nichts. Die Jahresabrechnung vom Vermieter beträgt dann statt der 225,51 € noch 105,51 €, was bedeutet, dass das Jobcenter dann nicht mehr 207,55 €, sondern 207,55-120= 87,55 € an Dich nachzahlt. 17,96 € bleiben immer noch übrig, die Du selbst zahlen musst (bzw. hattest Du diesen Betrag vom JC im Abrechnungszeitraum ja bereits bekommen).

Die Betriebskostenerhöhung um 19,83 € musst Du natürlich dem JC mitteilen und somit müsste der neue Betriebskostenbedarf vom JC ab Dezember '14 anerkannt werden. Ich weiß ja nicht, ob's da eine Obergrenze (örtliche KdU-Richtlinien) gibt bei euch bzw. ob diese überschritten wird durch die Erhöhrung, also ob das ggf. "Ärger" ins Haus steht.
 
E

ExitUser

Gast
AW: Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was

Und auf den Anwalt des Mieterbundes würde ICH noch lange nicht zählen.
 

Seepferdchen 2010

Super-Moderation
Mitglied seit
19 November 2010
Beiträge
24.305
Bewertungen
15.781
AW: Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was

Frage ist hier nur, ob es überhaupt günstig ist, gegen diese Abrechnung vorzugehen, da ich ja aus eigener Tasche nachzahlen muss. Das Amt zahlt dann eben weniger Nachzahlung, die zu meinen Lasten geht. Sofern das rechts ist. Das ist die Frage.
Wenn dein RA da schon gegen vorgeht und den Vermieter anschreibt, dann kann es
nur zu deinen Gunsten sein, du schreibst hier
die in der Abrechnung nicht sein dürften, warum willst du da selber nachzahlen?

@Gizmo lies bitte doch mal richtig auch deinen Beitrag/Post 2, ich habe höflich dich auf etwas hingewiesen, warum du nun sooo unsachlich schreibst, keine Ahnung.......
Ich habe erst später gesehen das @Curt The Cat breits dein Zitat verändert hat und somit habe ich meinen Beitrag geändert.

Auch dir ein guten Start in das Jahr 2015
 

biddy

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
13.404
Bewertungen
4.585
AW: Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was

verona meinte:
da ich ja aus eigener Tasche nachzahlen muss. Das Amt zahlt dann eben weniger Nachzahlung, die zu meinen Lasten geht.
Das stimmt ja eben nicht. Du zahlst ja auch weniger an den Vermieter nach. Übrig bleiben nach wie vor die 17,96 € - egal, ob geminderte Nebenkostenabrechnung oder nicht -, die Du "selbst" zahlen musst (aber auch diese 17,96 € hattest Du im Abrechnungszeitraum vom JC ja bekommen)
 

verona

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.581
Bewertungen
865
AW: Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was

@verona

Was Du im letzten Abrechnungszeitraum monatlich gezahlt hast und ob das Jobcenter Dir "eigentlich" hätte mehr Betriebskosten gewähren müssen als monatlicher Vorauszahlungsbedarf oder weniger Heizkosten als monatl. Vorauszahlung, ist jetzt zum Zeitpunkt der "Endabrechnung" doch völlig irrelevant.

Fakt ist, dass das JC Dir insgesamt 840 + 840 = 1680 € an Betriebs- und Heizkostenbedarf im Abrechnungszeitraum (1.1.2013-31.12.2013??) gewährt hat.

Gebraucht hast Du für beides ingesamt im Abrechnungszeitraum 1306,18 € an Betriebskosten und 581,37 € an Heizkosten = insgesamt 1887,55 €, wenn die JC-Angaben so stimmen.

Die stimmen. Sind aus der Betriebsabrechnung 2013 ünernommen worden

1887,55 - 1680 = 207,55 € bekommst Du vom JC nachgezahlt, womit die Forderung des Vermieter aus JC-Seite dann beglichen ist.

Woher hast du die 1680,- Euro als Anhaltspkt.?

Dass dieser tatsächlich nicht 207,55 €, sondern 225,51 € fordert, also 17,96 € mehr, liegt doch daran, dass Du diese 17,96 € im Abrechnungseitraum nicht aus den insg. 1680 € vom JC an den Vermieter weitergeleitet hast (ok, weil er monatl., wenn ich es richtig verstanden habe, nicht 70+70, sondern zeitweilig insgesamt weniger gefordert hat, was aber Du ja dem JC nicht mitgeteilt hattest ... bekommen hattest Du jedenfalls insgesamt die 70+70 € monatlich, im Jahr also 1680 € für Vorauszahlungen vom JC).

Es gab Anfang 2013 Schwierigkeiten, da lt. des Anwaltes noch nicht alles klar war. Ich habe aber alles nachbezahlt. Kann, kann sein, dass ein kleine Differenz offen stand. Ich habe die Ko-Auszüge leider nicht mehr von Anfang 2013. Dann lässt sich das aber alles erklären. Da hast du wahr. Die 17,96 Euro sollen dann auch nicht das Problem sein. Aber irgendwie sollte der Vermieter das nachvollziehbar vermerken.

Wenn die Betriebskostenabrechnung sich um zum Beispiel 120 € mindert, ändert sich für Dich nichts. Die Jahresabrechnung vom Vermieter beträgt dann statt der 225,51 € noch 105,51 €, was bedeutet, dass das Jobcenter dann nicht mehr 207,55 €, sondern 207,55-120= 87,55 € an Dich nachzahlt. 17,96 € bleiben immer noch übrig, die Du selbst zahlen musst (bzw. hattest Du diesen Betrag vom JC im Abrechnungszeitraum ja bereits bekommen).

Die Betriebskostenerhöhung um 19,83 € musst Du natürlich dem JC mitteilen und somit müsste der neue Betriebskostenbedarf vom JC ab Dezember '14 anerkannt werden. Ich weiß ja nicht, ob's da eine Obergrenze (örtliche KdU-Richtlinien) gibt bei euch bzw. ob diese überschritten wird durch die Erhöhrung, also ob das ggf. "Ärger" ins Haus steht.

Das habe ich alles gemacht, Das Problem ist, die bewilligen jetzt noch. Ich liege aber mit knapp14,.- Euro drüber. Das wird noch tolleriert. Aufforderung zur Mietsenkung bei weiterer Erhöhung war dabei. Also bei der nächsten Abrechnung aus 2014, die im Okt. kommen wird, sieht es für mich nach Auszug aus.
Kurz noch zu Aufwandsentschädigung nach Übungsleiterpauschale. Ich bekomme 100,- pro Monat und habe 80,- euro aus einem anderen Job. Das JC geht von einem Freibetrag von 100,- euro aus. Muss doch 200,- euro sein, oder?
 

biddy

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
13.404
Bewertungen
4.585
AW: Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was

verona meinte:
Woher hast du die 1680,- Euro als Anhaltspkt.?
Das Jobcenter hat Dir im Abrechnungszeitraum 12 x 70 € = 840 € für Betr.kostenvorauszahlungen plus 12 x 70 € = 840 € für Heizkostenvoraus.zahlungen als Bedarf anerkannt = insgesamt 1680 €

Es gab Anfang 2013 Schwierigkeiten, da lt. des Anwaltes noch nicht alles klar war. Ich habe aber alles nachbezahlt. Kann, kann sein, dass ein kleine Differenz offen stand. Ich habe die Ko-Auszüge leider nicht mehr von Anfang 2013. Dann lässt sich das aber alles erklären. Da hast du wahr. Die 17,96 Euro sollen dann auch nicht das Problem sein. Aber irgendwie sollte der Vermieter das nachvollziehbar vermerken.
Das würde ich, wäre ich betroffen, notfalls anhand meiner Kontoauszüge nachvollziehen, wie viel ich letztendlich gezahlt habe an den Vermieter bzw. an den Unterlagen, die ich dazu hätte, nachvollziehen können.
Das ist aber im Verhältnis von Dir zum Jobcenter egal, denn Fakt ist ja, dass das Jobcenter Dir insgesamt 1680 € gezahlt hat im Abrechnungszeitraum.

Kurz noch zu Aufwandsentschädigung nach Übungsleiterpauschale. Ich bekomme 100,- pro Monat und habe 80,- euro aus einem anderen Job. Das JC geht von einem Freibetrag von 100,- euro aus. Muss doch 200,- euro sein, oder?
Nein, keine 200 €. Dazu habe ich mich absichtlich im anderen Thread von Dir nicht geäußert, weil der Volltext des BSG-Urteils von Oktober 2014 noch nicht vorliegt.

Im Terminbericht steht, dass nach dem BSG (um 12,50 € Übungsleiterpauschale plus Minijob um die 200 € ging's bei der Verhandlung) keine 200 € Grundfreibetrag zu gewähren sind, sondern 100 € Grundfreibetrag (Minijob) plus weitere 12,50 €. Zum weiteren Freibetrag nach § 11b Abs. 3 SGB II (20 % von X € usw.) steht im kurzen Terminbericht nichts, aber m. E. kommen die noch dazu ... so kenne ich es jedenfalls bzw. wird's bei mir gemacht und auch nach FH der BA zu §§ 11ff.. Allerdings weiß ich nicht, wie das BSG es hier beurteilt, wenn die 12,50 € eh frei sind, also ob die dann noch zu der Berechnung des Freibetrags nach § 11b Abs. 3 SGB II (weitere 20 % von x €) dazugehören. Bis zur Veröffentlichung des Volltextes des Urteils kann ich nichts Konkretes sagen.
So ad hoc nach dem Urteil müsstest Du aber - meines Erachtens - 80+100=180 € frei haben.
 

verona

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.581
Bewertungen
865
AW: Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was

Nein, keine 200 €. Dazu habe ich mich absichtlich im anderen Thread von Dir nicht geäußert, weil der Volltext des BSG-Urteils von Oktober 2014 noch nicht vorliegt.

Im Terminbericht steht, dass nach dem BSG (um 12,50 € Übungsleiterpauschale plus Minijob um die 200 € ging's bei der Verhandlung) keine 200 € Grundfreibetrag zu gewähren sind, sondern 100 € Grundfreibetrag (Minijob) plus weitere 12,50 €. Zum weiteren Freibetrag nach § 11b Abs. 3 SGB II (20 % von X € usw.) steht im kurzen Terminbericht nichts, aber m. E. kommen die noch dazu ... so kenne ich es jedenfalls bzw. wird's bei mir gemacht und auch nach FH der BA zu §§ 11ff.. Allerdings weiß ich nicht, wie das BSG es hier beurteilt, wenn die 12,50 € eh frei sind, also ob die dann noch zu der Berechnung des Freibetrags nach § 11b Abs. 3 SGB II (weitere 20 % von x €) dazugehören. Bis zur Veröffentlichung des Volltextes des Urteils kann ich nichts Konkretes sagen.
So ad hoc nach dem Urteil müsstest Du aber - meines Erachtens - 80+100=180 € frei haben.
Heißt das, wenn ich 200,- Euro aus der Nebentätigkeit bekomme, sind diese wenigigstens anrechnungfrei?
Hast du links zu den Urteilen, dass ich mir das mal durchlesen kann?
 

biddy

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
13.404
Bewertungen
4.585
AW: Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was

Heißt das, wenn ich 200,- Euro aus der Nebentätigkeit bekomme, sind diese wenigigstens anrechnungfrei?
Hast du links zu den Urteilen, dass ich mir das mal durchlesen kann?
Ich hatte doch geschrieben, dass der Volltext des BSG-Urteils noch nicht veröffentlicht wurde, deshalb kann ich es Dir nicht mit Sicherheit sagen. Es gibt von Oktober halt die BSG-Terminvorschau und dann den BSG-Bericht nach den Verhandlungen. Siehe hier jeweils unter 3) in den beiden Postings (Terminvorschau und -bericht):

*klick* https://www.elo-forum.org/alg-ii/14...icht-nr-49-14-28-10-2014-14-senat-alg-ii.html
 

verona

VIP Nutzer*in
Startbeitrag
Mitglied seit
30 Mai 2008
Beiträge
2.581
Bewertungen
865
AW: Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was

Ende letzen Jahres kam ja die Betreibskostenabrechnung,. Hier sollte ich nachzahlen. Im Bewilligungsbescheid sicherte mir der SB die Nachzahlung von 207,55 Euro zu, die alsbald überwiesen werden sollten. Da im Bescheid ein Fehler bezüglich der Verrechnung vom Nebenjob und der Aufwandsentschädigung auftauchten, legte ich am 27.12.2014 deswegen Widerspruch ein.
Hierzu bekam ich vor einigen Tagen die Bestätigung, dass dieser bearbeitet wird. Allerdings ist bis jezt noch nicht das Geld für die Nachzahlung auf mein Konto. Der Vermieter schrieb inzwischen eine Mahnung.

Frage:
Kann es sein, dass das JC erst den Wiederspruch bearbeitet und dann überweist oder hat das eine mit dem anderen nichts zu tun und die müssen mir das Geld überweisen, da es ja bereits bewilligt wurde?
 

biddy

StarVIP Nutzer*in
Mitglied seit
6 Mai 2007
Beiträge
13.404
Bewertungen
4.585
AW: Meinem Antrag auf Übernahme der Nebenkosten wurde nur teilweise entsprochen. Was

Wenn Du explizit nur diese eine Sache (Anrechnung Einkommen) im Widerspruch "bemängelt" hast, müsste m. E. die Nebenkostennachzahlung außen vor bleiben.

Ich würde dem JC sofort die Mahnung des Vermieters zukommen lassen und an die JC-Zusage der Übernahme der Nachzahlung "erinnern", die ja längst fällig war.
 
Oben Unten