Meine Zeit bei Nestor - Ein Rückblick

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Detmo2009

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23 Mrz 2009
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Hallo,
meine Maßnahme endet nun am Freitag und ich möchte einen Rückblick wagen. Zum einen um meine Erfahrungen mit diesem Träger öffentlich zu machen und zum anderen um euch vielleicht auch ein wenig zu Unterhalten.

Nun, im April hatte ich mein zweites Gespräch mit meiner damaligen Fallmanagerin. Die Frau war, nach meinem Empfinden (Und auch von weiteren) sehr Hibbelig, sprach nervös schnell und Laut, das war nervig, aber viel nerviger war ihre Art mir und auch anderen ALG2 Empfängern entgegenzutreten. Sie war neu und versuchte wohl sich so einen Namen zu machen (?). Nachdem sie mich nieder machte mit Sprüchen wie "Sie leben von meinen Steuern, sie müssen das tun was ich für sie richtig halte", oder "wie können sie es eigentlich wagen in ihrer Situation ein Kind in die Welt zu setzen?" kam sie dann mit einer Maßnahme.

Name: Re-Aktiva

Grobe Beschreibung: Reaktivierung in den Arbeitsmarkt, psychisches "Fitt machen" für den Job, Berufsorientierung, Bewerbungstraining.

Übersetzt: Arbeitslosenparken, Gelder einstreichen!

Nun, ich war dann mal so Naiv und habe dagegen nichts Unternommen, obwohl ich schon im Vorjahr eine ähnliche Maßnahe durchlebte und weiss, das dies der blödeste Humbuk ist den es zur Zeit in Deutschland gibt.

Anfang Juli ging es dann los und ich war wirklich Bereit, mir das wenigstens einmal unparteisch anzuschauen.

Die Maßnahme war gefüllt mit Menschen reiferen Alters (Ich bin 26...!) die zu 90% eine körperliche oder geistige Behinderung haben, zudem einige mit Sprachproblemen. Das machte mich etwas Stutzig... Wie passte ich denn da bitte hinein?
Im Kennenlernritual bemerkte ich noch eine Unstimmigkeit. Während ich mit abgeschlossener Ausbildung und Abitur dahinvegetierte, war der größte teil der anderen Teilnehmer entweder seit 20 Jahren schon Arbeitslos, ehemalige Servicekräfte oder Putzkräfte, oder hatten in Sibirien Holz geschlagen (Kein Witz). Sprich Menschen mit keiner oder sehr geringer Ausbildung.
Nun, ich mag nicht Überheblich klingen, aber fehl am Platz fühlte ich mich da schon...

Die Maßnahme lief dann folgendermaßen ab:

Montag: EDV (Grundkurs... nein, GRUNDkurs extrem) und Quatschen
Dienstag bis Donnerstag in praktischen Gewerken auf dem Nestorgelände. Auswahlbereiche: Holz, Metal, Hotel/Gastronomie, Lager/Handel.
Freitag: Frühstück und Quatschen...

Ich entschied mich für Holz, nein, nicht weil ich mich für den Beruf Tischler interessiere, sondern weil ich a. dank ITA Ausbildung kein Bock habe auf "So bewege ich die Mouse" und mit Lager/Handel, Metal oder Gastronomie nun wirklich nichts anfangen kann. Dann doch lieber etwas aus Holz basteln. So ne art "Hobby"...
Das lief sogar recht entspannend ab. Unser Aufpasser war Nett und man konnte wirklich mit ihm reden und die Projekte die wir bauen sollten auch recht Interessant.

So verstrichen die Wochen wo wenig passierte. Man lernte so nach und nach die anderen der Re-Aktiva kennen und ich verstand mich sogar mit der Dozentin die diese Maßnahme leitete (Die einzigste mit der ich eine intelligenze Konversation betreiben konnte).

Doch ich würde natürlich nicht hier einen Roman schreiben, wäre da nicht mehr gewesen, oder?

Nach 2 Monaten verlies uns unsere Dozentin. Sie hatte eine andere Stelle erhalten. An ihrer Stelle kam eine "Honorarkraft". Ein Mensch, den ich bis Heute nicht richtig einordnen kann:

Knasttättowierung an der Hand (Wir vermuten, aber wissen nichts mehr dazu), war Selbstständig im Pflegebereich, ist ein Esotheriker, Dozent für alles und Nichts. Ganz genau weiss ich bis jetzt noch nicht WAS er macht und WAS er kann. Bewerbungstraining scheitert schon mal daran das er nicht weiss wie man Texte kopiert, naja, egal...

In unserer Maßnahme brodelte es ein wenig. Ein Teilnehmer, ein älterer Herr mit scheinbaren persönlichkeitsstörungen, hat nicht nur uns alle gegen ihn aufgebracht, sondern gleich alle Kurse die es bei Nestor gab. Er verlangte das man ihn seine Sachen bastelte (Im Holz), tat man es nicht beschimpfte er einen oder hetzte bei anderen herum. Er machte auf ekelhafteste weise alles an, was auch nur im entferntsten Weiblich war, egal ob 15 oder 65. Das ging so weit das er ein 16 jähriges Mädel nach Aktfotos fragte, zermatschte Trauben aus dem Müll fischte und es einer Frau schenken wollte, oder mit geklautem Parfum die runde machte um es einer Frau zu schenken.
Dazu noch seine Lügengeschichten und seine laute Art das macht niemand lange mit ohne das weite suchen zu wollen.

Nun, unser neuer Dozent meinte er könnte die Aggressionen in dem Kurs beseitigen. "Deeskalation". Aber anstatt ruhe reinzubringen schafte er es innerhalb von 3 Wochen das ganze mit eigenen Provokationen gegen den oben genannten Herren und einem Algerier so hoch zu schaukeln das es zu handgreiflichkeiten kam.

Ein absolutes "No-Go" laut Vertrag mit dem Träger. Da ich eines der Opfer war der von dem Herren angegriffen wurde, beschwerte ich mich natürlich auch gleich ganz Oben mit. Resultat: Ermahnende Worte dem gegenüber und uns wurde gesagt wir sollen ihn in ruhe lassen :icon_eek:
Das brodelt bis heute noch vor sich hin und laut Drohung von dem Kerl soll es Freitag richtig rund gehen, na ich bin Gespannt ;)

Abgesehen von diesem Kindertheater fühlte man sich ansonsten wie eine Gelddruckmaschine für den Träger den man ansonsten gerade mal so Duldet, aber am liebsten los werden wollte.

Unser Kurs hatte keinen eigenen Raum und musste täglich schauen, wo wir hin konnten (Sovern wir nicht in den Gewerken waren). Keiner der anderen Dozenten würdigte uns auch nur eines Blickes. Wir sind nur das aosziale faule Pack für die. Das merkt man jeden Tag aufs neue. Nach 4 Monaten schlaucht das schon...

Das dort auch sonst wenig auf uns gegeben wurde, merkte man auch darin wie sie mit Krankheitsfällen umgang.

Ich habe einen Zwerchfelldurchbruch. Das macht sich vor allem darin bemerkbar, das ich ohne Tabletten Magenkrämpfe und schweres Sodbrennen bekomme. Da dies innerhalb der Maßnahme erst festgestellt wurde, war ich des öfteren Krankgeschrieben und beim Arzt anstatt bei Nestor.

Mir wurde dann gedroht nicht einen Tag mehr zu fehlen, sonst würde ich raus fliegen und könnte Sanktionen erwarten (Ist natürlich Quatsch!). Ähnliches durften auch weitere aus dem Kurs hören.

Ich nahm die Leute dort mal bei Wort und als ich vor 3 Wochen mit Grippe flach lag, ging ich trotzdem hin. Inklusive Fieber, Husten, Schnupfen und was sonst so dazu gehört. Sie sahen wie schlecht es mir ging und das ich ansteckend war sollte auch klar gewesen sein. Ich sagte auch nach 3 Stunden das es mir so dreckig ginge das ich lieber nach Hause möchte...

Antwort: "Wenn sie gehen könnten sie rausfliegen, denken sie an ihr Geld".

Paar Tage später hatte ich den halben Kurs angesteckt gehabt. Und selbst mit Schüttelfrost war es dem Dozenten lieber man bliebe da anstatt zum Arzt zu gehen.

Heyho, na denen ist unser Wohl echt wichtig... !

Ich fasse nun einmal zusammen denn sonst wird der Text hier wohl noch ins Bodenlose gehen...

Die Re-Aktiva, durchgeführt von Nestor, war ein konzeptloses Konstrukt reines ALG2 Parkens.

Ich habe in den 4 Monaten absolut GAR NICHTS gelernt. Dafür durfte ich merken, wie hinterhältig und gewinnmaximiert andere Menschen sein können. Das Wohl von uns war denen absolut Egal. So egal das man uns mit unseren Problemen alleine lies, es sogar noch verschlimmerte, dazu ein ungeeigneten Dozenten auf den Hals schickte, der auch noch versuchte in Einzelgesprächen über private Dinge mit uns zu reden, und ansonsten uns nur aus dem Weg haben wollte und tagtäglich zeigte, wie minderwertig wir waren.

Meine Fallmanagerin ist zum Glück gefeuert worden (Jubel!!), denn auch sie hatte viel dazu beigetragen, immerhin sind 9 von den 13 Re-Aktiva Teilnehmer "Kunden" von ihr gewesen :icon_klatsch:

Ich brauche nun wirklich Urlaub und danke allen Göttern die es vielleicht geben möge das dieser Irrsinn nicht länger gedauert hat.

Ich hoffe dieser Text ist für euch gut lesbar und nicht zu durcheinander, es war noch viel mehr Vorgefallen und ich hab noch viel mehr Eindrücke mitnehmen können, leider ist es Spät und ich kann das ganze heute auch nicht mehr Ordnen, mehr vielleicht später, sovern ihr mehr haben mögt ;)
 

hergau

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Du schreibst das nieder, was die meisten von uns bereits erlebt haben.
Alles nur sinnlos und Geldverschwendung.

Für die, die es noch nicht erlebt haben, sollen wissen, was sie erwartet.

Deshalb: Weiter berichten !
 

Mario Nette

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Ich denke auch, du solltest erst einmal alles (ungeordnet) niederschreiben - ggf. nur für dich -, das dann ordnen und vor allem auch mal Meldung an andere Stellen der BA machen. Möglicherweise wäre ja auch ein Artikel in PR Sozial hilfreich. Dazu könntest du sicherlich mit Martin reden.

Falls du noch mal in den Genuss derartiger arbeitsmarktpolitischer Instrumente kommst, bietet sich immer eine Art Tagebuch an.

Mario Nette
 

mrxmen

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Hallo,
meine Maßnahme endet nun am Freitag und ich möchte einen Rückblick wagen. Zum einen um meine Erfahrungen mit diesem Träger öffentlich zu machen und zum anderen um euch vielleicht auch ein wenig zu Unterhalten.

Nun, im April hatte ich mein zweites Gespräch mit meiner damaligen Fallmanagerin. Die Frau war, nach meinem Empfinden (Und auch von weiteren) sehr Hibbelig, sprach nervös schnell und Laut, das war nervig, aber viel nerviger war ihre Art mir und auch anderen ALG2 Empfängern entgegenzutreten. Sie war neu und versuchte wohl sich so einen Namen zu machen (?). Nachdem sie mich nieder machte mit Sprüchen wie "Sie leben von meinen Steuern, sie müssen das tun was ich für sie richtig halte", oder "wie können sie es eigentlich wagen in ihrer Situation ein Kind in die Welt zu setzen?" kam sie dann mit einer Maßnahme.

Name: Re-Aktiva

Grobe Beschreibung: Reaktivierung in den Arbeitsmarkt, psychisches "Fitt machen" für den Job, Berufsorientierung, Bewerbungstraining.

Übersetzt: Arbeitslosenparken, Gelder einstreichen!

Nun, ich war dann mal so Naiv und habe dagegen nichts Unternommen, obwohl ich schon im Vorjahr eine ähnliche Maßnahe durchlebte und weiss, das dies der blödeste Humbuk ist den es zur Zeit in Deutschland gibt.

Anfang Juli ging es dann los und ich war wirklich Bereit, mir das wenigstens einmal unparteisch anzuschauen.

Die Maßnahme war gefüllt mit Menschen reiferen Alters (Ich bin 26...!) die zu 90% eine körperliche oder geistige Behinderung haben, zudem einige mit Sprachproblemen. Das machte mich etwas Stutzig... Wie passte ich denn da bitte hinein?
Im Kennenlernritual bemerkte ich noch eine Unstimmigkeit. Während ich mit abgeschlossener Ausbildung und Abitur dahinvegetierte, war der größte teil der anderen Teilnehmer entweder seit 20 Jahren schon Arbeitslos, ehemalige Servicekräfte oder Putzkräfte, oder hatten in Sibirien Holz geschlagen (Kein Witz). Sprich Menschen mit keiner oder sehr geringer Ausbildung.
Nun, ich mag nicht Überheblich klingen, aber fehl am Platz fühlte ich mich da schon...

Die Maßnahme lief dann folgendermaßen ab:

Montag: EDV (Grundkurs... nein, GRUNDkurs extrem) und Quatschen
Dienstag bis Donnerstag in praktischen Gewerken auf dem Nestorgelände. Auswahlbereiche: Holz, Metal, Hotel/Gastronomie, Lager/Handel.
Freitag: Frühstück und Quatschen...

Ich entschied mich für Holz, nein, nicht weil ich mich für den Beruf Tischler interessiere, sondern weil ich a. dank ITA Ausbildung kein Bock habe auf "So bewege ich die Mouse" und mit Lager/Handel, Metal oder Gastronomie nun wirklich nichts anfangen kann. Dann doch lieber etwas aus Holz basteln. So ne art "Hobby"...
Das lief sogar recht entspannend ab. Unser Aufpasser war Nett und man konnte wirklich mit ihm reden und die Projekte die wir bauen sollten auch recht Interessant.

So verstrichen die Wochen wo wenig passierte. Man lernte so nach und nach die anderen der Re-Aktiva kennen und ich verstand mich sogar mit der Dozentin die diese Maßnahme leitete (Die einzigste mit der ich eine intelligenze Konversation betreiben konnte).

Doch ich würde natürlich nicht hier einen Roman schreiben, wäre da nicht mehr gewesen, oder?

Nach 2 Monaten verlies uns unsere Dozentin. Sie hatte eine andere Stelle erhalten. An ihrer Stelle kam eine "Honorarkraft". Ein Mensch, den ich bis Heute nicht richtig einordnen kann:

Knasttättowierung an der Hand (Wir vermuten, aber wissen nichts mehr dazu), war Selbstständig im Pflegebereich, ist ein Esotheriker, Dozent für alles und Nichts. Ganz genau weiss ich bis jetzt noch nicht WAS er macht und WAS er kann. Bewerbungstraining scheitert schon mal daran das er nicht weiss wie man Texte kopiert, naja, egal...

In unserer Maßnahme brodelte es ein wenig. Ein Teilnehmer, ein älterer Herr mit scheinbaren persönlichkeitsstörungen, hat nicht nur uns alle gegen ihn aufgebracht, sondern gleich alle Kurse die es bei Nestor gab. Er verlangte das man ihn seine Sachen bastelte (Im Holz), tat man es nicht beschimpfte er einen oder hetzte bei anderen herum. Er machte auf ekelhafteste weise alles an, was auch nur im entferntsten Weiblich war, egal ob 15 oder 65. Das ging so weit das er ein 16 jähriges Mädel nach Aktfotos fragte, zermatschte Trauben aus dem Müll fischte und es einer Frau schenken wollte, oder mit geklautem Parfum die runde machte um es einer Frau zu schenken.
Dazu noch seine Lügengeschichten und seine laute Art das macht niemand lange mit ohne das weite suchen zu wollen.

Nun, unser neuer Dozent meinte er könnte die Aggressionen in dem Kurs beseitigen. "Deeskalation". Aber anstatt ruhe reinzubringen schafte er es innerhalb von 3 Wochen das ganze mit eigenen Provokationen gegen den oben genannten Herren und einem Algerier so hoch zu schaukeln das es zu handgreiflichkeiten kam.

Ein absolutes "No-Go" laut Vertrag mit dem Träger. Da ich eines der Opfer war der von dem Herren angegriffen wurde, beschwerte ich mich natürlich auch gleich ganz Oben mit. Resultat: Ermahnende Worte dem gegenüber und uns wurde gesagt wir sollen ihn in ruhe lassen :icon_eek:
Das brodelt bis heute noch vor sich hin und laut Drohung von dem Kerl soll es Freitag richtig rund gehen, na ich bin Gespannt ;)

Abgesehen von diesem Kindertheater fühlte man sich ansonsten wie eine Gelddruckmaschine für den Träger den man ansonsten gerade mal so Duldet, aber am liebsten los werden wollte.

Unser Kurs hatte keinen eigenen Raum und musste täglich schauen, wo wir hin konnten (Sovern wir nicht in den Gewerken waren). Keiner der anderen Dozenten würdigte uns auch nur eines Blickes. Wir sind nur das aosziale faule Pack für die. Das merkt man jeden Tag aufs neue. Nach 4 Monaten schlaucht das schon...

Das dort auch sonst wenig auf uns gegeben wurde, merkte man auch darin wie sie mit Krankheitsfällen umgang.

Ich habe einen Zwerchfelldurchbruch. Das macht sich vor allem darin bemerkbar, das ich ohne Tabletten Magenkrämpfe und schweres Sodbrennen bekomme. Da dies innerhalb der Maßnahme erst festgestellt wurde, war ich des öfteren Krankgeschrieben und beim Arzt anstatt bei Nestor.

Mir wurde dann gedroht nicht einen Tag mehr zu fehlen, sonst würde ich raus fliegen und könnte Sanktionen erwarten (Ist natürlich Quatsch!). Ähnliches durften auch weitere aus dem Kurs hören.

Ich nahm die Leute dort mal bei Wort und als ich vor 3 Wochen mit Grippe flach lag, ging ich trotzdem hin. Inklusive Fieber, Husten, Schnupfen und was sonst so dazu gehört. Sie sahen wie schlecht es mir ging und das ich ansteckend war sollte auch klar gewesen sein. Ich sagte auch nach 3 Stunden das es mir so dreckig ginge das ich lieber nach Hause möchte...

Antwort: "Wenn sie gehen könnten sie rausfliegen, denken sie an ihr Geld".

Paar Tage später hatte ich den halben Kurs angesteckt gehabt. Und selbst mit Schüttelfrost war es dem Dozenten lieber man bliebe da anstatt zum Arzt zu gehen.

Heyho, na denen ist unser Wohl echt wichtig... !

Ich fasse nun einmal zusammen denn sonst wird der Text hier wohl noch ins Bodenlose gehen...

Die Re-Aktiva, durchgeführt von Nestor, war ein konzeptloses Konstrukt reines ALG2 Parkens.

Ich habe in den 4 Monaten absolut GAR NICHTS gelernt. Dafür durfte ich merken, wie hinterhältig und gewinnmaximiert andere Menschen sein können. Das Wohl von uns war denen absolut Egal. So egal das man uns mit unseren Problemen alleine lies, es sogar noch verschlimmerte, dazu ein ungeeigneten Dozenten auf den Hals schickte, der auch noch versuchte in Einzelgesprächen über private Dinge mit uns zu reden, und ansonsten uns nur aus dem Weg haben wollte und tagtäglich zeigte, wie minderwertig wir waren.

Meine Fallmanagerin ist zum Glück gefeuert worden (Jubel!!), denn auch sie hatte viel dazu beigetragen, immerhin sind 9 von den 13 Re-Aktiva Teilnehmer "Kunden" von ihr gewesen :icon_klatsch:

Ich brauche nun wirklich Urlaub und danke allen Göttern die es vielleicht geben möge das dieser Irrsinn nicht länger gedauert hat.

Ich hoffe dieser Text ist für euch gut lesbar und nicht zu durcheinander, es war noch viel mehr Vorgefallen und ich hab noch viel mehr Eindrücke mitnehmen können, leider ist es Spät und ich kann das ganze heute auch nicht mehr Ordnen, mehr vielleicht später, sovern ihr mehr haben mögt ;)

Diese Maßnahme hört sich hargenau so an wie meine bei " Zukunftsscheck" genau das gleiche.....Man sollte echt auf die Barrikaden gehen, und wir sollten uns alle gegen diese sinnlos Maßnahmen zur wehr setzten!
 
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