Meine Tochter

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Sternglitzern

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Hallo,

ich hoffe, ich bekomme vielleicht einige hilfreichen Tipps und auch Erfahrungswerte von euch.

Meine Tochter, 16, hat nebenher scheints auf 400 Euro Basis gejobbt. Jetzt kommt die ARGE mit dem berühmten Brief von wegen Datenausstausch und so und will alle Nachweise von mir.

Ich muss dazu sagen, dass das Verhältnis zwischen mir und meiner Tochter nicht das Beste ist, ich zwar wußte, dass sie ein paar Stunden im Supermarkt hilft aber nicht, dass sie doch soviel dort verdient hat. Sie hat es mir so nicht gesagt bzw. auf meine Nachfrage hin, was sie dort bekommt, meinte sie....so um die 100-150 Euro.

Da sie das seit 7 Monaten macht...wird da wohl eine ziemliche Summe zusammen kommen. Ich habe jetzt in ihrem Zimmer Abrechnungen gefunden, die jedes Monat mit 400 Euro ausweisen.

Was kommt auf mich, bzw. sie zu? In 14 Tagen wandere ich nach Holland aus, meine Tochter (inzwischen 17) bleibt hier und wohnt dann in einer WG.

Was kann ich tun um möglichst viel Schaden abzuwenden? ich hatte ja nix von dem Geld:-(

Wer hat Erfahrung mit so einer Situation? Bin für jeden Tipp dankbar!:icon_cry:

Danke und Grüßle von Sternglitzern
 
G

gast_

Gast
Mein Reden. Man weiß oft nicht, was die Kinder tun - und soll dann daür gerade stehen!

Deshalb, unter anderem, sollte sich jeder sebst vertreten.

Ich fürchte, du hast da schlechte Karten, da du sie vertrittst und sie wird zurück zahlen müsssen - und eine Anzeige wegen Betruges kassieren.

Ich rate dir: Sofort Beratungshilfeschein holen und zum Fachanwalt für Sozialrecht...
 

woodchild

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Also erstmal, ich bin selber nur Arbeitsloser Maler und gleichfalls Bezieher von Hartz IV.
Ich bin also kein Anwalt o.ä. den Du aufsuchen solltest, allerdings geht das meines Wissens nur wenn Du bereits von der Arge diesbezüglich ein schreiben erhalten hast, noch bist Du ja nicht beschwert...
Ich denke vorher wird ein Beratungshilfeschein schwierig.
Aber dann ohne dem Jobcenter zu antworten direkt mit Schein zum Anwalt...

Ich würde folgendermaßen Argumentieren, da muss Deine Tochter aber mitziehen!:

Habt Ihr bei dem Jobcenter einen Freibetrag angegeben, also das Ihr was gespart habt?
Wenn Ihr angegeben habt das Ihr nichts gespart habt dann würde ich zunächst Argumentieren das mit dem Verdienst Vermögen innerhalb der Freigrenze generiert wurde.

§ 12 Zu berücksichtigendes Vermögen

(1) Als Vermögen sind alle verwertbaren Vermögensgegenstände zu berücksichtigen.
(2) Vom Vermögen sind abzusetzen
1.ein Grundfreibetrag in Höhe von 150 Euro je vollendetem Lebensjahr für jede in der Bedarfsgemeinschaft lebende volljährige Person und deren Partnerin oder Partner, mindestens aber jeweils 3 100 Euro; der Grundfreibetrag darf für jede volljährige Person und ihre Partnerin oder ihren Partner jeweils den nach Satz 2 maßgebenden Höchstbetrag nicht übersteigen,
1a.ein Grundfreibetrag in Höhe von 3 100 Euro für jedes leistungsberechtigte minderjährige Kind,.....

Weiterlesen: SGB 2 - Einzelnorm

Vermutlich hat der Verdienst Deiner Tochter diesen Gesamtbetrag nicht überschritten...

Allerdings hätte der Verdienst gemeldet werden müssen.
Da Du (das setze ich jetzt mal voraus) Deine Tochter mit vor dem Jobcenter vertrittst und Deine Tochter zudem nicht Volljährig ist, bist Du als Sorgeberechtigte voll verantwortlich, ob Die Argumentation bzgl. des nicht ganz so guten Verhältnisses was bringt bin ich mir nicht sicher, würde ich aber nicht ungesagt bzw. geschrieben lassen.
Jobcenter=Nur Schriftlich und wenn man dort was abgibt mit Empfangsbestätigung!
Mal ganz nebenbei, ich würde überprüfen auf welchem Wege das Jobcenter an diese Informationen gekommen ist!

Gruß
 

gila

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Guter Denkansatz :icon_daumen:

Ich denke, hier sind einige Dinge zu hinterfragen:

1. was für ein "Datenaustausch"? Wer hat da wen informiert?

2. mit 16 ist man nicht voll deliktfähig - nur bei Vorsatz und entgegen Belehrungen ...

3. wurde sie "belehrt" über die Folgen ihrer Geldeinnahmen?

4. mit 16 darf man einen Arbeitsvertrag unterschreiben ... WENN die Eltern damit einverstanden sind. Frage hier: inwieweit kann man sich da rausreden mit "meine Tochter hat gearbeitet ... scheint's"?

5. Inwieweit greifen die Argumente der berühmten "Aufsichtspflicht" hier noch?

Ich würde einfach einen Anwalt für Sozialrecht anrufen. Ich habe die Erfahrung gemacht (schon bei 3 verschiedenen), dass die sich auf einen Telefonanruf schon mal die Sache in aller Kompaktheit anhören und auch einen ersten Rat erteilen, der weiter helfen kann.
 

Zettelblock

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Habt Ihr bei dem Jobcenter einen Freibetrag angegeben, also das Ihr was gespart habt?
Wenn Ihr angegeben habt das Ihr nichts gespart habt dann würde ich zunächst Argumentieren das mit dem Verdienst Vermögen innerhalb der Freigrenze generiert wurde.

Aber wenn sie arbeiten geht, ist es Einkommen (§ 11), kein Vermögen!! Das sind Äpfel und Birnen :icon_mued:

Darf sie eigentlich unter 18 ohne Zustimmung der Eltern einen Arbeitsvertrag unterschreiben? Oder gab es keinen? :icon_kinn: Das wundert mich doch sehr ...

Hast du deine Tochter mal gefragt, ob ihr bewusst war, dass sie das hätte mitteilen müssen? Oder hat sie gedacht, es passt schon?

@ Gila: SGB 2 - Einzelnorm
 

gila

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Danke, weiß schon - aber es war die Rede von "Datenaustausch" - nicht Datenabgleich. Daher die Nachfrage. Vielleicht wurde das Wort auch aus Versehen benutzt.

Bei "Austausch" wäre ich stutzig :icon_cool:

Bei Arbeitsvertrag schrieb ich: 4. mit 16 darf man einen Arbeitsvertrag unterschreiben ... WENN die Eltern damit einverstanden sind.

Ergibt sich noch die Frage: wie müssen die Eltern das Einverständnis bekunden? Durch eine Erkärung? Mündlich/schriftlich?

Eine Info hier Abschluss von Arbeitsverträgen mit Minderjährigen - gruender-mv.de
 

Knoedels

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Da hat niemand denunziert. Das JC gleicht regelmäßig mit den KK und der RV Daten ab. Wenn du arbeitest, meldet dich dein AG bei der KK an und beim Finanzamt und der RV mit deiner ganz persönlichen Nummer.
Dies wird mit den Datensätzen bei der BfA abgeglichen - daher hat das JC die Informationen.
lg
 

Sternglitzern

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Hallo an alle,

danke für die verschiedenen Antworten von euch. Stimmt, ich hab das Wort falsch geschrieben, nicht Datenaustausch sondern Datenabgleich, ich bitte das zu entschuldigen. Bin halt im MOment voll durch den Wind. Ich stehe voll im Umzugsstress nach Holland....und jetzt zum krönenden Abschluss auch das noch.

Die wollen jetzt den Arbeitsvertrag (gibt es keinen), Lohnabrechnungen (die lauten alle auf 400 Euro)
Kontoauszüge oder Quittungen, was sie bekommen hat..gibt es nicht. Sie hat das Geld in einem Kuvert bekommen, keinen Zettel oder sonst was dabei.

Ich denke, ich werde gleich am Montag einen Anwalt für Sozialrecht anrufen...mal guggen, was er sagt.

Habe eine schlaflose Nacht vor mir....

Danke euch allen

Grüße, Sternglitzern
 

woodchild

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Die wollen jetzt den Arbeitsvertrag (gibt es keinen), Lohnabrechnungen (die lauten alle auf 400 Euro)
Kontoauszüge oder Quittungen, was sie bekommen hat..gibt es nicht.
Verstehe ich das richtig, außer der Lohnabrechnung gibt es nicht Schriftliches/Nachweisbares?
Naja, wenn Die aber vernünftig ausgestellt ist dann sollte die auch reichen...
Sie weist ja dann nach von wem Ihre Tochter wieviel erhalten hat....
 

gila

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Es gibt nichts, was man nicht regeln kann ... irgendwie ... glaube mir ;-)

wenn es nichts gibt - und es kein "Austausch" ist - hat das JC nun konkrete Infos über konkrete Tätigkeit der Tochter?

Da würde ich doch mal mit dem Arbeitgeber reden, was da lief und was "offiziell" und was "inoffiziell" gelaufen ist und nun machbar ist.

Mit diesen Infos nochmal hier auflaufen oder Anwalt kontaktieren.

Und vor allem: trotz allem gut schlafen!

Aufgrund Eurer "Eckdaten" kann ich mir ausmalen, was Ihr für ein Problempaket habt (habe es ähnlich mit meinen Töchtern in dem Alter gehabt :icon_cry:). Sehr schwierig und schmerzhaft. Fühle mit Euch!

Glaube einfach mal fest daran, dass man alles irgendwie regeln und aufklären kann - manchmal sich auch raus reden, denn das Leben ist ... wie sagt man so? Kein Ponyhof. Hin und wieder muss man das auch Sachbearbeitern klar machen.

Toi toi!
:icon_daumen:
 

Sternglitzern

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Hallo,

danke für deinen lieben Worte:icon_daumen:

Die ARGE hat wohl die Daten von diesen Datenabgleich, was immer da auch drinne steht. Ich denke, das sind die Zahlen der Bundesknappschaft (da muss Mini Job gemeldet werden).

Danke nochmals auch an alle anderen!

Grüße, Sternglitzern
 

Hoffmannstropfen

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Hallo,

danke für deinen lieben Worte:icon_daumen:

Die ARGE hat wohl die Daten von diesen Datenabgleich, was immer da auch drinne steht. Ich denke, das sind die Zahlen der Bundesknappschaft (da muss Mini Job gemeldet werden).

Danke nochmals auch an alle anderen!

Grüße, Sternglitzern

SGB II - Grundsicherung für Arbeitsuchende -
Kapitel 6
Datenübermittlung und Datenschutz
§ 52
Automatisierter Datenabgleich

(1) Die Bundesagentur und die zugelassenen kommunalen Träger überprüfen Personen, die Leistungen nach diesem Buch beziehen, zum 1. Januar, 1. April, 1. Juli und 1. Oktober im Wege des automatisierten Datenabgleichs daraufhin,
1. ob und in welcher Höhe und für welche Zeiträume von ihnen Leistungen der Träger der gesetzlichen Unfall- oder Rentenversicherung bezogen werden oder wurden,
2. ob und in welchem Umfang Zeiten des Leistungsbezuges nach diesem Buch mit Zeiten einer Versicherungspflicht oder Zeiten einer geringfügigen Beschäftigung zusammentreffen,

Ich denke wenn es gut geht wird es auf eine Rückzahlung der zuviel erhaltenen Leistung hinauslaufen.
Wenn es schlecht geht kommt noch eine Betrugsanzeige dazu.
 

gila

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Gern geschehen - ich glaub, ich weiß wie es dir geht ... in meiner Scheidung waren beide Töchter früh "weg". Das ist hart.
Eine davon war mit 18 Alki und ist heute psychisch krank. Es gibt dennoch einen Weg zu einander ... irgendwann!

Hoffe, du kannst trotz allem Schlaf finden und ihr mögt (beide!) irgendwie den Weg in ein neues Leben finden...
 

Hartzige

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Hatte das auch mal. Meine Tochter damals unter 18 verdiente 130 Euro, ohne meine Wissen, allerdings nur einen Monat lang. Wie auch immer, durch den Finanzabgleich mit dem Finanzamt, welcher nunmal stattfindet, wurde dies der Arge bekannt.

Die 30 Euro über der 100 Euro Freigrenze musste ich zurückzahlen.
Da kann auch kein Anwalt helfen.

Nun male Dir aus.
Wie kann Deine Tochter monatelang über 400 Euro ohne Dein Wissen verdienen? Sie gibt doch mehr Geld aus. Wieso bleibt Dir sowas verborgen?

Da wird Dir auch das *nicht beste Verhältnis* mit ihr helfen.

Vielleicht hilft es ja, nach Holland auszuwandern.:icon_rolleyes:
 

gila

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Ich denke wenn es gut geht wird es auf eine Rückzahlung der zuviel erhaltenen Leistung hinauslaufen.
Wenn es schlecht geht kommt noch eine Betrugsanzeige dazu.


Danke für deine Info und Mühe - ich glaube mal "einfach so" nicht, dass es zum Letzteren kommt. Man kann alles irgendwie er- und aufklären und ich habe immer wieder die Hoffnung, dass nicht jeder SB menschlich so "verquer" ist, dass das in so einem Fall nicht möglich wäre, eine "böse Absicht" darin NICHT zu sehen.
Ich erahne aus eigenem Weg das, was dort gerade abläuft und habe selbst schon für Dinge meiner Tochter gerade stehen müssen, die man letztlich aber erklären und gerade biegen konnte.

Die Hoffnung... stirbt die nicht zuletzt? :wink:
 

gila

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Hatte das auch mal. Meine Tochter damals unter 18 verdiente 130 Euro, ohne meine Wissen, allerdings nur einen Monat lang. Wie auch immer, durch den Finanzabgleich mit dem Finanzamt, welcher nunmal stattfindet, wurde dies der Arge bekannt.

Die 30 Euro über der 100 Euro Freigrenze musste ich zurückzahlen.
Da kann auch kein Anwalt helfen.

Nun male Dir aus.
Wie kann Deine Tochter monatelang über 400 Euro ohne Dein Wissen verdienen? Sie gibt doch mehr Geld aus. Wieso bleibt Dir sowas verborgen?

Da wird Dir auch das *nicht beste Verhältnis* mit ihr helfen.

Vielleicht hilft es ja, nach Holland auszuwandern.:icon_rolleyes:

Hallöchen!

Habe deinen Post irgendwie erst jetzt mitbekommen.
Dein Einwand ist sehr berechtigt!
Aber glaube mir - es gibt einfach schwierige Lebenssituationen, da bekommt man als Elternteil nicht alles mit.
Noch nicht mal, wenn dein Kind heimlich "Spiegeltrinker" ist. Sorry - erscheine heute vielleicht etwas "seelenweich" - kannst auch sagen neben der Spur - aber es ist so und nicht zu ändern. :icon_sad:
Manchmal kommt es hoch und klopft unangenehm an.
 

Hartzige

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Gila, Du bist doch nicht Sternglitzern.
Das eine hat mit dem anderen nichts zu tun.

Wenn ein Mensch, auch das eigene Kind versucht, seine Sucht zu verheimlichen - ist das was anderes, als wenn ich nicht bemerke, dass mein Kind monatelang ausser Haus ist um Geld zu verdienen - mit 16.
 

gila

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Das denkst DU - aber sicher kann das Kind Art und Umfang und Entlohnung sehr wohl verheimlichen. Wenn du keinen Zugang zu deinem Kind hast, dann kriegst du kein Bein auf die Erde.
 

gila

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Danke Dir - ja, man kann nicht immer nur und für andere "stark" sein... ich werde Deine mitfühlenden Gedanken mitnehmen in den "Schlaf der (hoffentlich) Gerechten", der mich langsam überrumpelt :wink:

Gute Nacht allerseits!
:icon_hug:
 

Hartzige

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Das denkst DU - aber sicher kann das Kind Art und Umfang und Entlohnung sehr wohl verheimlichen. Wenn du keinen Zugang zu deinem Kind hast, dann kriegst du kein Bein auf die Erde.

Hm, da magst Du dann evtl. Recht haben. Hatte auch nicht immer Zugang zu Kind/ern, (zwischen 14 und 17 - eine kl. Hölle) habe deren drei, ganz liebe - lange habe ich das jedoch nicht zugelassen.
Irgendwann wollte/musste ich wissen: was ist los? mein Mädchen, meine Jungs?

Seelenweich? ohja dies kenne ich auch. Ein Ausdruck der Hilflosigkeit. Jedoch gebe ich dann nicht nach.
 

gila

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Ich fasse "Seelenweichheit" es nicht so sehr als Ausdruck von Hilflosigkeit auf - sondern "nur mal eben" als einen tiefen Schmerz, der sich manchmal seinen Weg an die Oberfläche bahnt.
Hat er doch auch seine Berechtigung, oder?

Ohne Licht kein Schatten. Und umgekehrt. Das vergessen wir dann nur gern ;-)

"Liebe Kinder" - nun erwachsene Töchter - habe ich auch.
Nur wünscht man sich als Mutter/Vater ja auch immer, dass die Kinder eine gesunde und unbeschwerte Jugend erleben dürfen. Wenn das nicht so eintrifft, dann schmerzt es.

Nicht nachgeben - das ist gut. Aber "zulassen" auch ;-)
 

Donauwelle

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Das fällt mir hier immer auf - auch wenn sich 18-jährige selbst hier melden, die noch zuhause wohnen - was wissen eure Kinder über eure finanziellen Verhältnisse und die HartzIV-Regelungen?

Ich habe meinem Sohn unsere Finanzen - Ein- und Ausgaben mit HartzIV offengelegt. Ich habe mir zwar dadurch auch einen Kontrolleur meiner Ausgaben geschaffen - aber eben auch jemanden, der selbst versteht, warum X ggf. ausnahmsweise geht, Y eben nicht.

Und seitdem weiß er auch, dass das, was er verdient eben ggf. nicht sein Taschengeld ist, sondern ab Gewissen Grenzen, von der ARGE abgezogen wird. Momentan arbeitet er Vollzeit, bis er im September seine Ausbildung beginnt und ist aus den ARGE-Fängen draussen - es war aber von Anfang an klar, dass er soviel abgeben muss, dass der Haushalt etc. so gestellt ist, wie zuvor.
 
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