Meine Krankenkasse hat angerufen, ich solle einen Antrag auf eine berufliche Reha stellen. Ich würde ja gerne, aber wie gehts dann weiter?

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elasigi

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Hallo, ich bin 54 Jahre , Schwerbehindert 40% mit Gleichstellung ,

arbeite ( noch) seit 25 Jahren als Krankenschwester.

Seit 1 April 2018 bin ich durchgehend krankgeschrieben und beziehe KG von der KK, voraussichtlich bis September 2019.

Die medizinische Reha wurde am 30 August 2018 beendet . Bin Arbeitsunfähig aus der Reha entlassen.

Laut Reha-Entlassungsbericht meinen Beruf als Krankenschwester kann ich nur unter 3 Stunden ausüben, eine innerbetriebliche Umsetzung ist erforderlich. Nach dem Gespäch mit dem Arbeitsgeber , keine Möglichkeit auf innerbetriebliche Umsetzung.

Jetzt hat mich die KK angerufen und ich sollte einen Antrag auf eine berufliche Reha , LTA ,stellen

( 10 Wochen Frist auf Antrag Stellung) , sonnst KG wird beendet, Antrag kommt per Post.

LTA möchte ich gerne durchführen, aber wie geht’s das weiter?

Muss ich LTA beginnen wenn ich noch AU bin?

Wie sollte ich mich verhalten wenn LTA Beginn nach der Aussteuerung aus dem KK stattfindet?



Bis zum LTA kann es ja aber noch dauern, deshalb ist die finanzielle Regelung bis dahin sehr wichtig und damit auch meine Fragen in dem ersten Beitrag von mir.
 

Esperanza

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Also als erstens sollte alles schriftlich von der KK kommen. So kenne ich das.

Du suchst dir die Unterlagen zu Teilhabe am Arbeitsleben auf der Seite der Rentenversicherung. Ausdrucken, ausfüllen und am besten lässt du deinen Arzt drüber schauen. Kopie von deinem rehabericht in Kopie beifügen und per Einschreiben zu der Rentenversicherung schicken.
Beleg wegen dem Nachweis gut aufheben. Das du es belegen kannst.

Wenn du ausgesteuert wirst geht's ab zum Arbeitsamt. Wegen nahtlosreglung.

Wenn die LTA anfängt ist egal. Wenn du arbeitslos in der nahtlosreglung bist bekommst du wenn die LTA anfängt übergangsgeld.

Kann aber alles dauern.

Mein Antrag hab ich im August 2018 gestellt und im Dezember wurde er bewilligt. Im März geht's für mich zu arbeitserprobung.

Du siehst es kann dauern.
 
E

ExitUser

Gast
Muss ich nach der Aussteuerung gleich zum Arbeitsamt?
Es reicht vollkommen aus wenn du ein paar Tage vor der Aussteuerung zur AfA gehst. Vorher macht absolut keinen Sinn, ausser du willst dich von dort nerven lassen.

Wie sieht es aus mit der Kündigung , Resturlaub.
Bloss nicht, es gibt keinerlei Grund den Arbeitsplatz zu kündigen. Das wäre auch fatal ggü. der AfA. Wichtig ist, dass du lückenlos deine AU Bescheinigungen weiterführst, auch über die Aussteuerung hinaus. Nur dann nicht bei der AfA abgeben.

Aber du hast für alles massig Zeit, auch wenn es schwer fällt, es gibt keinen Grund jetzt schon in Richtung AfA aktiv zu werden.

Auch für die 10 Wochen Frist der KK gilt jetzt, nutze diese Frist aus und stell die Anträge erst zum Ende dieser Frist. Es gibt keinen Grund jetzt schon in Panik zu verfallen,
 

elasigi

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Danke für die schnelle Antworten, für mich ist alles NEU,, noch nie arbeitslos gewesen.
Heute kam ein Brief ( Einschreiben mit Rückschein ) von der KK, mit den Unterlagen für REHA.
Morgen werde ich mit dem Antrag beschäftigen.

Wichtig ist, dass du lückenlos deine AU Bescheinigungen weiterführst, auch über die Aussteuerung hinaus. Nur dann nicht bei der AfA abgeben
Wozu braucht man AU Bescheinigungen weiter führen ?
Wer sollte die AU Bescheinigungen kriegen?
 
E

ExitUser

Gast
Stand jetzt läuft ja noch alles normal mit den AUB, bekommt AG und KK.

Nach der Aussteuerung auf jeden Fall weiter an die KK, aber auf keinen Fall an die AfA,sonst würdest du bald gar kein Geld mehr bekommen.
Und weiterführende (lückenlose) AUB ist wichtig, weil ohne AUB kannst du ja auch wieder arbeiten gehen.

Aber noch mal, kein Grund jetzt schon in Panik zu verfallen, mach einen Schritt nach dem anderen. Sonst machst du Fehler in diesem System.

noch nie arbeitslos gewesen
Bist du doch gar nicht, aktuell bist du AU und bekommst KG bis September wie du schreibst

Morgen werde ich mit dem Antrag beschäftigen
Nimm dir die Zeit die dir gegeben ist
 

Kerstin_K

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Es ist übrigens ueberfluessig, den Reha Abschlussbericht zur DRV zu schicken. Wenn die DRV Kostentraeger der Reha war, dann ligt der dort schon vor.

Und telefonieren mit der KK muss man auch nicht.
 

Doppeloma

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Hallo elasigi, :welcome:

Hallo, ich bin 54 Jahre , Schwerbehindert 40% mit Gleichstellung ,
arbeite ( noch) seit 25 Jahren als Krankenschwester.

mal ergänzend zu dem was dir schon geschrieben wurde gehe ich noch etwas näher auf deinen 1. Beitrag ein.

Seit 1 April 2018 bin ich durchgehend krankgeschrieben und beziehe KG von der KK, voraussichtlich bis September 2019.
Die medizinische Reha wurde am 30 August 2018 beendet . Bin Arbeitsunfähig aus der Reha entlassen.

Hatte dich zur med. Reha auch schon die KK aufgefordert oder war das deine eigene Entscheidung ?
AU-Entlassung erfolgte (sehr wahrscheinlich) nur deswegen, weil man eine Umsetzung ermöglichen wollte, denn die bisherige Arbeit sollst du ja (lt. Reha-Bericht) nicht mehr weiter ausüben (unter 3 Stunden) ...

Laut Reha-Entlassungsbericht meinen Beruf als Krankenschwester kann ich nur unter 3 Stunden ausüben, eine innerbetriebliche Umsetzung ist erforderlich. Nach dem Gespäch mit dem Arbeitsgeber , keine Möglichkeit auf innerbetriebliche Umsetzung.

Ist der KK dieser Reha-Bericht auch bekanntgegeben worden ?
Es wurde ja schon angemerkt, dass die KK keinen Anspruch darauf hat, aber (vermutlich) hat man sich "daraus erlesen" dass du eine berufliche Reha brauchst, damit man dich endlich aus dem Krankengeld loswerden könnte ...

Jetzt hat mich die KK angerufen und ich sollte einen Antrag auf eine berufliche Reha , LTA ,stellen

Du solltest deine Telefon-Nummer bei der KK löschen lassen, solche Anrufe haben letztlich ohnehin keine rechtliche Bedeutung, das dient nur der KK, um dir unzulässige Fragen zu deiner Gesundheit und laufenden Behandlungen zu stellen oder dich in anderer Form "unter Druck zu setzen" ...

( 10 Wochen Frist auf Antrag Stellung) , sonnst KG wird beendet, Antrag kommt per Post.

Wozu also dieser Anruf, die Post alleine hätte doch völlig ausgereicht ?

Du solltest dir mal die vorliegenden MDK-Gutachten von deinem behandelnden Arzt besorgen lassen, denn die KK-SB haben das alleine NICHT zu entscheiden, dafür MUSS der MDK eingeschaltet werden und eine Stellungnahme dazu abgeben, welche Reha-Maßnahmen und warum man dir "verordnen" sollte...

Wurde denn in der Med. Reha (oder im Bericht) auch was zu empfohlenen beruflichen Reha-Maßnahmen gesprochen / geschrieben ???

LTA möchte ich gerne durchführen, aber wie geht’s das weiter?

Was bitte stellst du dir denn konkret darunter vor, du bist 54 Jahre alt glaubst du ernsthaft, dass man vor haben könnte dich komplett umzuschulen auf Kosten der DRV ???
Eine LTA bedeutet nicht unbedingt Umschulung oder wenigstens sinnvolle Weiterbildung, wie das immer gerne sofort angenommen wird. :idea:

Muss ich LTA beginnen wenn ich noch AU bin?
Wie sollte ich mich verhalten wenn LTA Beginn nach der Aussteuerung aus dem KK stattfindet?

Rein theoretisch wäre es in diesem Falle völlig EGAL ob du noch im Krankengeldbezug wärst oder bereits ALGI nach der Aussteuerung beziehen würdest ... bei einer bewilligten Umschulung / Weiterbildungs-Maßnahme mit Abschluss, bekommst du ab Beginn der Maßnahme "Übergangsgeld" von der DRV gezahlt ... offiziell muss dann aber deine AU beendet werden, sonst kannst du auch nicht an einer Schulischen LTA - Leistung teilnehmen ... :icon_evil:

Zunächst mal solltest du also sehr gut abwägen, ob du es wirklich besonders eilig hast mit diesem Antrag, du kannst diese 10 Wochen auch (fast) voll ausnutzen und dann erst (gerade noch fristgerecht) den Antrag (bei der KK) nachweisen, den du sinnvollerweise auch NUR DIREKT bei der DRV stellen solltest.

Du kannst diesen Antrag dann auch zunächst nur "Formlos" stellen (z.B. per Fax mit Sendenachweis an die DRV) und hast die Forderung der KK rechtzeitig erfüllt ... den regulären Antrag kannst du dann in Ruhe ausfüllen und bei der DRV einreichen ... auch ein "formloser Antrag" ist ein rechtsgültiger Antrag. :icon_daumen:

Bis zum LTA kann es ja aber noch dauern, deshalb ist die finanzielle Regelung bis dahin sehr wichtig und damit auch meine Fragen in dem ersten Beitrag von mir.

Es ist ziemlich einfach mit den Finanzen bis die DRV dazu mal was entschieden hat, muss die KK weiter Krankengeld zahlen und schon das kann dauern, bis dahin bekommst du ja ganz sicher noch kein Geld von der DRV ...

Deinen Antrag kann die DRV auch ablehnen, weil sie das nicht mehr für sinnvoll halten möchte ODER (was sehr wahrscheinlich ist) du bekommst eine LTA dem "Grunde nach" bewilligt und in einem DRV-Reha-Beratungsgespräch wird man dir einige Wochen später dann erklären, was das zu bedeuten hat ...

Im Ü 50- Bereich kannst du dazu viele Beispiele nachlesen, welche LTA man dann bewilligt bekommt ... es geht dabei in der Regel NUR um finanzielle Zuschüsse für einen AG, der bereit ist, dich so wie du bist "leidensgerecht und versicherungspflichtig" zu beschäftigen ... und den darfst du dir dann selber suchen ...


Die AfA (bei der du dann nach der Aussteuerung bereits angekommen sein dürftest) wird sich dieser Entscheidung der DRV dann fügen müssen und kann dich selber nur noch "bitten" eine EM-Rente zu beantragen (alles andere ist ja schon durch), denn eine Chance dich zu vermitteln, in so eine "zumutbare" Beschäftigung wird man auch nicht sehen (wollen und können) ...

Ohne Geld wirst du vorerst noch nicht dastehen aber die Vorstellungen von einer bewilligten LTA, die du gerne machen würdest ...dürften sich leider bald erledigt haben ... bis eine Umschulung tatsächlich mal beginnen würde bist du mindestens schon 55 Jahre alt und wenn du mal fertig bist ( in rund 2 Jahren ab Beginn wenn alles glatt geht) und den neuen Abschluss in der Tasche hast, bist du mindestens 57 Jahre alt.

Dann wirst du kaum gesünder sein als aktuell und bist mehrere Jahre aus dem regulären Arbeitsleben raus, hast einen tollen neuen Beruf aber KEINE Berufserfahrung ... das kann jeder AG deutlich Jünger, gesünder (und "biegsamer") bekommen ... so offen wird dir die DRV natürlich nicht begründen, warum du keine Umschulung mehr als LTA bekommen wirst ...
Das wäre ja Altersdiskriminierung aber es ist die Realität am Arbeitsmarkt und das wissen die auch sehr genau ...

Im "besten" Falle wird die LTA abgelehnt weil das gesundheitlich nicht mehr als sinnvoll angesehen wird oder vielleicht folgt man sogar der heimlichen Hoffnung der KK, das dann in eine EM-Rente "umzudeuten" ... kommt seltener vor, aber ist auch schon passiert ...

Da sind aktuell noch sehr viele Unwägbarkeiten enthalten ... es geht immer nur einen Schritt nach dem Anderen zu planen, denn die Entscheidungen hängen oft nur zum kleinen Teil (oder auch gar nicht) von deinen Wünschen und Vorstellungen ab.

Es ist besser wenn du dich frühzeitig gedanklich darauf einrichtest ...

MfG Doppeloma
 
G

Gelöschtes Mitglied 65214

Gast
Guten Abend, Kerstin,

erstmal, danke schön für die Antwort auf meine Fragen! Du hast Recht, ich war etwas aufgeregt und habe über meine Situation etwas durcheinander berichtet .

Also, ich arbeitete 8 Jahre als Altenpflegehilfe. Ich besitze eine Kaufmännische Ausbildung, habe gute EDV und Fremdsprachenkenntnisse. Während der Kindererziehung bin ich lange zu Hause geblieben und irgendwann, die Arbeit in der Pflege war alles was mir üblich blieb. Trotzdem, habe ich meine Arbeit geliebt und wollte dort weiter bleiben und mindestens bis 63 durchhalten.

Nun bin ich fast 62 Jahre alt(habe Geb. in Nov), arbeitslos und gesundheitlich eingeschränkt. Ich muss vor allem lernen, mit der Arbeitsagentur umzugehen.

Im 2017 war ich oft krankgeschrieben. Viel Schmerzen im Zervikalbereich, Kopfweh und Erschöpfung. Ich war dann bei vielen Ärzten, keiner hat mich ernst genommen, keiner hat mich richtig untersucht. Mein HA dachte, es wäre Erschöpfung, wir beantragten eine Kur, die in März/18 durchgeführt wurde.

Ich war enttäuscht von der Kur. Es ging nicht darum, mich zu heilen, aber darum, dass ich bei einer Wiedereingliederung zustimme (denn ich war Krankgeschrieben bereits seit 5 Monaten). Der psychische Druck war enorm ( und meine Schmerzen auch), aber ich stimmte nicht zu und wurde krank aus der Kur entlassen.

Ich bat meinen HA um eine Überweisung für einen MRT. Mit der Hilfe eines Freundes, bekam ich schnell einen Termin für den MRT und dann war alles Klar. Ich hatte zwei Halswirbelvorfall und eine gefährliche Zervikalkanal Stenose. Es war so weit, dass ich kaum stehen konnte und konnte meinen Kopf kaum tragen.

Die Behandlung war konservativ. Ich bekam viel Manuelle Therapie und lernte spezielle Übungen, die ich bis zum Ende meines Lebens machen soll. Eine OP ist nicht möglich und ich soll alle 6 Monaten zur Kontrolle zum Neurologe. Ich habe die Ärzteberichte, die besagen, ich soll nicht mehr als 5 KG tragen/heben und darf nicht mehr in der Pflege arbeiten.

Seit Sept/18 fühle mich immer besser. Ich wollte wieder arbeiten, mein Arbeitgeber hatte aber keine andere(leichte) Stelle für mich. Er konnte/wollte mir nichts anbieten, nicht mal einen Aufhebungsvertrag. Deswegen kündigte ich krankheitsbedingt.

Bis dez/18 (Kündigungsfrist) war ich Krankgeschrieben. In Jan./19 bekam ich kein Arbeitslosengeld, weil ich Urlaubsabgeld von meinem ehemaligen Arbeitgeber hatte. (das war auch ein anderer Kampf). Ich schickte meine Unterlagen zum Amtsarzt, weil ich vom Arbeitsamt nicht gezwungen sein wollte, eine Arbeit zu akzeptieren, die mir schaden würde.

Ich ärgere mich deshalb, weil es ein langer Kampf war und ist, Ärzte, Kur, MDK, Arbeitgeber, und das Arbeitsamt, das mir nicht einmal Zeit lässt eine Arbeit zu finden, und als erste ein Formular zur LTA aushändigt... immerhin habe ich jahrelang Arbeitslosenversicherung bezahlt und abgesehen von meinen Einschränkungen, es fehlt mir nichts und ich kann immer noch eine leichte Arbeit irgendwo ausüben.

Sie sagen, wenn ich Einschränkungen habe, sind sie für mich nicht zuständig. Deswegen muss ich mich um die Rentenversicherung wenden. Ich brauche keine Kur, die habe ich schon gemacht.

Ich habe vom denen keinen Frist bekommen. Ich werde den Antrag nicht ausfüllen, werde versuchen die Grad der Behinderung zu erhöhen und währenddessen, werde ich eine neue Arbeit zu finden. Wie findest du das? Hast noch ein Rat für mich ?
 

Curt The Cat

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Moinsen elasigi und willkommen hier ...!

Ich war mal so frei und hab' den Titel Deines Fadens etwas abgerundet. Ein ganzer Satz oder eine vollständige Frage ist immer freundlich und - soviel Zeit sollte sein. Ergänzend verweise ich auch auf die Forenregel #11
11. Themen/Threads erstellen
Beim Erstellen neuer Themen/Threads ist darauf zu achten, eine aussagekräftige Überschrift zu wählen. Themen mit nichtssagenden, allgemeinen Überschriften, oder wie z.B. Alle Reinschauen!!! oder Hilfeee!!! oder Antrag auf LTA, KG Aussteuerung,, sowie Topics mit irreführenden Angaben werden von den Moderatoren i.d.R ohne Ankündigung entfernt!
Unser TechAdmin hat sich die Mühe gemacht und den Editor für die Überschrift auf ausreichend Zeichen erweitert und zudem einen deutlichen Hinweis im Texteingabefeld hinterlassen. Da passt deutlich mehr drei ein bis fünf Worte rein ...

Erhellendes zum Thema findet man auch hier ... ->klick

Ich wünsche Dir weiterhin einen angenehmen Aufenthalt hier im Forum.


:icon_wink:
 

Kerstin_K

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Die DRV it für Dich zuständig, weil Du lange genug eingezahlt hast, nihct für eine Reha, somdern auch für eine LTA. Und gerade wenn Du meinst, wieder arbeiten zu können, st eine LAT keine so schlechte Idee. LTA kann alles mögliche sein. Ein besonderer Stuhl oder Tisch, eine Weiterbildung oder ein Lohnkostenzuschuss für einen Arbeitgeber, der Dich einstellt. Ich würde den Antrag stellen. Du kannst das direkt bei der DRV machen oder auch den von der AfA nehmen, die leiiten den dann weiter. Das birgt allerdings die Gefahr, dass Du alles nochmal ausfüllen darfst, weil die DRV eigene Formulare hat.
 

elasigi

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Hatte dich zur med. Reha auch schon die KK aufgefordert oder war das deine eigene Entscheidung ?
AU-Entlassung erfolgte (sehr wahrscheinlich) nur deswegen, weil man eine Umsetzung ermöglichen wollte, denn die bisherige Arbeit sollst du ja (lt. Reha-Bericht) nicht mehr weiter ausüben (unter 3 Stunden) …
Im April 2018 war ich eine Woche wegen BWS im Krankenhaus, ich habe einen med. Reha Antrag gestellt , abgelehnt aber nach Widerspruch genehmigt. Aus Reha wurde ich als AU entlassen , (unter 3 Stunden) .

Die KK hat nach 8 Monaten reagiert und werde jetzt eine berufliche Reha beantragen. Mit der KK habe ich nie Probleme gehabt und hat mich schon gewundert , dass die KK so lange gewartet hat. In der Zeit 2015-2017 war ich mindestens 14 Monate AU geschrieben, (3 verschiedene Diagnosen ) und KG ohne Nachfragen erhalten.

zum Ende von 10 Wochen Frist werde ich den Antrag abgeben. Finanziell bin ich momentan nicht schlecht gestellt, KB + Berufsunfähigkeitsversicherung ( Antrag gestellt- abwarten was rauskommt). Was später kommt muss ich abwarten.
Für mich wichtigste ist meine Gesundheit.
Als Krankenschwester kann ich leider nicht mehr arbeiten, die beste Lösung wäre eine Rente, aber ich habe noch langen Weg vor mir.
 

elasigi

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ich habe sehr viel über die Rente, Aussteuerung usw. gelesen und möchte keinen Fehler machen.
Beim Ausfüllen des Antrages auf LTA in Anlage G0130 habe ich Zweifel bei der Frage:

Wird eine Weiterbeschäftigung oder Wiederbeschäftigung beim derzeitigen oder letzten Arbeitsgeber gewünscht?

nein ja, gegebenenfalls Wünsche zur innerbetrieblichen Umsetzung



kann ich was falsch machen , wenn ich nein ankreuze?
Hat die Frage vllt was mit geschlossenem Arbeitsmarkt zu tun?
 

saurbier

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Hallo elasigi,

der einfachste Weg für die DRV wäre doch, wenn dein jetziger Arbeitgeber dich weiter beschäftigen würde, nur eben Leidensgerecht in einer anderen Position.

Wenn dir tatsächlich an einer LTA gelegen ist, dann dürfte das vielleicht der beste Weg sein, sofern du mit deinem Arbeitgeber zufrieden bist. Die DRV wird zumindest zuerst mal versuchen, daß du dort weiterhin verbleiben kannst (schriftliche Anfrage etc.), denn damit umgeht man zuerst mal eine Rente, die der DRV weit mehr kosten würde.

Falls du dort aber nicht mehr weiter arbeiten willst, dann solltest du dir in deinem Alter schon darüber im klaren sein, das es kaum Arbeitgeber gibt, die bereit sind Menschen in deinem Alter und dazu noch mit einem GdB zu beschäftigen, denn das Krankheitsrisiko ist für die dann immer mit wohlmöglich unangenehmen Kosten verbunden, genauso wie ein erschwerter Kündigungsschutz.

In dem Alter bedeutet das Angebot einer LTA zumeist, daß man auf dich das Risiko eines Arbeitsplatzes abschiebt, als Gegenleistung erhält ein möglicher Arbeitgeber dann meist einen Lohnzuschuss und ggf. auch entsprechende Hilfsmittel welche dir die Arbeit erleichtern sollen. Ob es das ist, mußt du aber selbst abwägen.


Grüße saurbier
 

elasigi

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In dem Alter bedeutet das Angebot einer LTA zumeist, daß man auf dich das Risiko eines Arbeitsplatzes abschiebt, als Gegenleistung erhält ein möglicher Arbeitgeber dann meist einen Lohnzuschuss und ggf. auch entsprechende Hilfsmittel welche dir die Arbeit erleichtern sollen. Ob es das ist, mußt du aber selbst abwägen.
Ich habe mich für den Kampf um die EM Rente entschlossen. So wie ich schon geschrieben habe , für mich meine Gesundheit wichtiger ist als das Geld was ich NOCH als Krankenschwester verdienen könnte. Von der EMR ( wenn ich die bekomme) + Berufsunfähigkeitsrente + 450 Nebenjob könnte ich gut leben.
Nur die Frage, wie geht's weiter?
Bis Ende April muss ich LTA beantragen.
Aussteuerung von KK im November oder Dezember, (Berechnung der KK läuft noch).
Mein HA schreibt mich weiter krank.
Wie lange muss man auf eine Entscheidung über LTA warten?
 

elasigi

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Warum willst du dann LTA beantragen wenn du du um die EM-Rente kämpfen willst :unsure: Dann stell doch gleich einen Antrag auf EM-Rente
ich will nicht LTA beantragen, ich muss. Überall wird behauptet Reha vor Rente, ich wäre doch blöd , wenn ich auf meine Rechte verzichte.
Gut, ich beantrage die Rente und bekomme nur die Teilweise EMR, was bringt die halbe Rente.
nach LTA , Nahtlosigkeit usw. kommt vllt die volle EM-Rente.
Wenn das nichts bringt , kann ich immer einen Rentenantrag stellen.
 

saurbier

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Hallo elasigi,

Gut, ich beantrage die Rente und bekomme nur die Teilweise EMR, was bringt die halbe Rente.

Nun du hast ja erst im August 2018 eine medizinische Reha vollzogen, aus der du für deinen Beruf unter 3 Std./tägl. eingestuft wurdest.

Aktuell bist du 54 Jahre und da glaube ich mal kaum, daß dir die DRV noch eine 2-jährige Umschulung für eine neue berufliche Orientierung anbieten dürfte/wird. Also würde es bei dir eher mal auf eine kurze Weiterbildung im erlernten Berufsbild oder auf Lohnzuschüsse und notwendige Hilfsmittel hinaus laufen.

Da dich die KV jetzt aber zu einem LTA-Antrag binnen 10 Wochen aufgefordert hat, macht diese von ihrem Dispositionsrecht gebrauch. Da kommst du leider ohne deren Zustimmung auch nicht mehr heraus, leider.

Zuerst einmal wäre hier die Frage zu beantworten, was so im Reha-Abschlussbericht den von den Ärzten angekreuzt bzw. angegeben wurde. Z.B. wie sieht die Leistungsfähigkeit für den allgemeinen Arbeitsmarkt aus, welche Einschränkungen hinsichtlich deiner Leistungsfähigkeit liegen vor, wie z.B. ob du nur noch zwischen 3-6 Std./tägl. oder gar mehr als 6 Std./tägl. auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt Leistungsfähig bist. Ob du nur noch eingeschränkt z.B. im Stehen, Gehen, Sitzen oder gar wechselseitig arbeiten kannst, nichts schweres mehr Heben darfst etc.. Ganz besonderns W I C H T I G ob die Reha-Ärzte ihrerseits in der sozialmedizinischen Beurteilung bereits eine LTA in Erwägung gezogen haben.

Von all diesen Dingen dürfte dann auch deine Rentenvorstellung abhängig sein.

Also grundsätzlich wäre festzustellen, daß eine Teil-EMR lediglich 50% der vollen EMR ausmacht. Das wiederum bedeutet, daß wenn du im Reha-Abschlussbericht keine Leistungseinschränkungen für den allgemeinen Arbeitsmarkt hast, das du dir eine Arbeit suchen darfst welche einem 8-Std./Tag entspricht - und zwar jede Arbeit - bis hin zu Hilfstätigkeiten.

Solltes du hingegen eine Leistungseinschränkung auch in Bezug auf den allgemeinen Arbeitsmarkt haben, dann wird es schon schwieriger seitens der AfA dich in Arbeit zu vermitteln, weil dann die gesundheitlichen Einschränkungen zu berücksichtigen sind, es bliebe dabei aber immer noch bei einem regulären 8 Std./Tag.

Wenn jetzt im Reha-Abschlussbericht bereits vermerkt wurde, daß du lediglich noch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt zwischen 3-6 Std./tägl. mit deiner Leistungsfähigkeit zur Verfügung stehst, nun dann hättest du in der Theorie mal einen Anspruch auf eine Teil-EMR. Das würde bedeuten die AfA müßte versuchen dich mit deinen gesundheitlichen Leistungseinschränkungen in eine sozialversicherungspflichtige Teilzeitarbeitsstelle zu vermitteln. Nur dies dürfte in deinem Alter und bei einem bereits bestehenden GdB mal eher schlecht aussehen. Aber das hängt natürlich sehr vom örtlichen Arbeitsmarkt ab.

Falls tatsächlich eine Vermittlung in dem Fall nicht möglich wäre, könnte man dir seitens der DRV ggf. eine volle EM-Arbeitsmarktrente also 100% Rente bewilligen, die dann jedoch lediglich zeitliche befristet wäre und alle Jahre (im Regelfall max. 3 Jahre) mit einem Weiterbewilligungsantrag von dir zu verlängern wäre - wobei die DRV dann immer frei ist ob sie die Verlängerung vornimmt oder gar ablehnt.

Wie du siehst, ganz so einfach läuft das nicht ab, vor allem ohne genauere Kenntnisse der Umstände.

Wenn du tatsächlich eine Rente der LTA vorziehst, dann bliebe dir jetzt neben dem seitens der KK bereits verlangten Antrag auf LTA (Dispositionsrecht) eigenständig einen Renten-Antrag zu stellen. Diesen Renten-Antrag kannst du jederzeit Online mit allen dazu gehörigen Bögen beziehen. Fülle den dann aus und lege gleich aktuelle Arztberichte in Kopie bei und verschicke das ganze dann nachweislich per Einschreiben an die zuständige DRV.

Z.B. hier:

Deutsche Rentenversicherung - Rente - Rente wegen verminderter Erwerbsfähigkeit einschließlich Krankenversicherung der Rentner

Da du ja wie bereits festgestellt im August 2018 eine Reha absolviert hast, dürfte eine neuerliche Reha wohl eher seitens der DRV nicht in Betracht gezogen werden, dann die letzte dürfte ja noch Aussagekräftig genug sein.

Nichts desto trotz könnte es durchaus passieren, daß die DRV dennoch zuvor eine LTA ins Auge fast und dich dazu noch ggf. zu einer Arbeitserprobung einladen könnte, wie z.B. in ein BfW etc., denn nach den neuestens Gesetzen soll man unsereins ja so lange wie möglich im Arbeitsleben verweilen lassen, um damit auch Kosten zu sparen um auf der anderen Seite dann Beiträge zu kassieren.



Grüße saurbier
 

elasigi

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Nichts desto trotz könnte es durchaus passieren, daß die DRV dennoch zuvor eine LTA ins Auge fast und dich dazu noch ggf. zu einer Arbeitserprobung einladen könnte, wie z.B. in ein BfW etc., denn nach den neuestens Gesetzen soll man unsereins ja so lange wie möglich im Arbeitsleben verweilen lassen, um damit auch Kosten zu sparen um auf der anderen Seite dann Beiträge zu kassieren.
kann mich die DRV in ein BfW zur Arbeitserprobung einladen während meiner AU ?
Kann die DRV einen Antrag auf LTA zustimmen wenn man AU ist ?
 

elasigi

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wenn der Antrag auf LTA (,während des KK- Bezuges oder Nahtlosigkeit) nicht bewilligt wird, wird der Antrag automatisch auf Rentenantrag umgewandelt?
 
E

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wenn der Antrag auf LTA (,während des KK- Bezuges oder Nahtlosigkeit) nicht bewilligt wird
Ich denke du meinst mit "nicht bewilligt" das sich bei der Antragsprüfung herausstellt das LTA nicht zielführend sein wird, weil deine Gesundheit das nicht hergibt? Oder meinst du was anderes?

Wenn das so ist wie von mir angenommen, dann wird der LTA Antrag umgedeutet in einen Antrag auf EM-Rente. Das würde im übrigen auch gelten, wenn so etwas während einer LTA festgestellt würde.
 

elasigi

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Ich denke du meinst mit "nicht bewilligt" das sich bei der Antragsprüfung herausstellt das LTA nicht zielführend sein wird, weil deine Gesundheit das nicht hergibt? Oder meinst du was anderes?

Wenn das so ist wie von mir angenommen, dann wird der LTA Antrag umgedeutet in einen Antrag auf EM-Rente. Das würde im übrigen auch gelten, wenn so etwas während einer LTA festgestellt würde.
danke, so was habe ich gemeint.

Wie lange wartet man auf die DRV-Entscheidung über LTA?
 

saurbier

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Hallo elasigi,

kann mich die DRV in ein BfW zur Arbeitserprobung einladen während meiner AU ?
Kann die DRV einen Antrag auf LTA zustimmen wenn man AU ist ?

Das ist mit JA zu beantworten, solange dein behandelnder Arzt (Ärzte) sich nicht dagegen aussprechen. Ist im Prinzip wie bei einer Reha-Unfähigkeit.

Deine AU ist im Falle einer Reha auch nicht mehr zu beachten, weil du dich dann ja in einer "sozusagen" stationären Behandlung befinden würdest.

Deine AU schützt dich jetzt aktuell nur davor deine bisherige Arbeitskraft umzusetzen, denn für die bist du ja vom behandelnden Arzt AU geschrieben.

Behandlungsmaßnahmen durch die DRV z.B. können durchgeführt werden, sofern nicht besondere medizinische Gründe dagegen sprechen, deshalb verlangt ja die DRV auch vom behandelnden Arzt im Vorfeld eine Bestätigung das man an einer Reha teilnehmen kann.

Eine wie von mir angesprochene ABE (Arbeitserprobung z.B. in einem BfW) käme eh erst nach einer bereits erfolgten Reha in Betracht, denn dann kennt die DRV ja bereits deine gesundheitlichen Einschränkungen und will lediglich über eine ABE den Versuch starten eine noch geeignete Arbeit für dich zu finden. Für sowas hat die DRV eigene Häuser oder nutzt andere Anbieter wie z.B. das BfW (Berufsförderungswerk).

Die Prüfung hinsichtlich einer LTA kann durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen, daß kommt ganz darauf an, was in deinem Reha-Abschlussbericht so alles vermerkt bzw. angeregt wurde.

Sollte dort bereits eine LTA vorgeschlagen worden sein, dann dürfte es leider nicht ganz so einfach werden das raus zu kommen, denn die DRV ist verpflichtet alles zu versuchen um eine Verrentung zu vermeiden.


Grüße saurbier
 

elasigi

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Die Prüfung hinsichtlich einer LTA kann durchaus einige Zeit in Anspruch nehmen, daß kommt ganz darauf an, was in deinem Reha-Abschlussbericht so alles vermerkt bzw. angeregt wurde.
.
Ende April beantrage ich die Berufliche Reha bei DRV . KK Aussteuerung im November 2019,.
Wenn die DRV meinen Antrag auf Berufliche Reha ( vor Aussteuerung) bewilligt , was für eine Geldleistung erhalte ich :
Übergangsgeld oder Arbeitslosengeld?

Ist Berufliche Recha = LTA ?
 
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