Meine H4 Odyssee-etwas längerer Text

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Rüdiger1956

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11 Februar 2013
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Hallo liebe Forumsmitglieder,

seit Tagen lese ich 57Jahre alt, mich durch dieses Forum durch, um Hilfestellung zu finden. Nachfolgend ein etwas längerer Text über meinen derzeitigen Leidensweg
Meine Odyssee begann Ende Oktober 2012. Nach 10jährigem Umsteigerleben (geplante Selbstversorgung) im grenznahen Frankreich entschloss ich mich zwecks Arbeitsuche in D, beim Jobcenter Karlsruhe einzuschreiben. Die Jobberaterin meiner in Deutschland lebenden Freundin (sie bekommt unterstützendes Hartz4)meinte, es wäre sinnvoll, einfach die Bedarfsgemeinschaft zu erweitern und mich also bei ihrem Wohnsitz anzumelden. Am 28.Oktober 2012 hatten wir einen gemeinsamen Termin, bei dem die Änderung der Bedarfsgemeinschaft beantragt wurde. Ich erhielt einen Stapel Antragsformulare und einen weiteren Termin bei einem 50+ Berater. Um eine deutsche Krankenkasse sollte ich mich selbst kümmern. Die Formulare am Schreibtisch ausgefüllt. Nach dem Motto „Ehrlich währt am längsten“ gab ich natürlich die Immobilie in Frankreich an. Kaufpreis ca. 25.000€ incl. Notarkosten. Zusätzliche Formulare wurden mir ausgehändigt und ein weiterer Termin 8 Tage später bei der „Leistungsabteilung“ vereinbart. Anschließend auf das „Bürgerbüro“ um sich am neuen Wohnort anzumelden. Zuhause die restlichen Formulare ausgefüllt.
Am 2.November hatte ich dann einen schweren Fahrradunfall (auf dem Weg zu einer Blindbewerbung) in einer Karlsruher Grünanlage (Günter-Klotz-Anlage). Ich musste mit meinem Fahrrad zwei kindlichen „Skateboard Fahrern „ ausweichen und erlitt dabei eine schwere Schulterverletzung
Das heutige Ergebnis dieses Unfalles ist eine gerissene Sehne, ein Bizeps Muskel welcher aus seiner Rinne gerissen wurde eine steife Schulter und anhaltende Schmerzen. Der linke Arm ist also zurzeit nicht einsatzfähig.
Eine Woche darauf wieder zusammen mit meiner Freundin beim Jobcenter vorgesprochen. Leider war die übliche Sachbearbeiterin nicht da. Im Großraumbüro erwarteten uns eine Gruppe jugendlicher Frauen, die zunächst meinen Einkommensbescheid sehen wollten und meine Versicherten Karte der KV. Beides hatte ich ja nicht, da kein Einkommen und nicht krankenversichert. Nun noch zusätzlich die Situation, dass ich arbeitsunfähig war. Sie verlangte dann noch weitere Formulare, die ich aber gar nicht erhalten hatte. Da ich das Gefühl hatte an eine Wand zu reden, verlangte ich ihren Vorgesetzten zu sprechen. Dieses war eine ältere Mitarbeiterin, die kurz vor ihrer Pensionierung stand, wie sie uns in im Gespräch sagte. Mit ihr wurde dann ein weiterer Termin vereinbart- wieder 8 Tage später. Zusätzlich gab sie mir die fehlenden Formulare zum Ausfüllen mit.
Zuhause angekommen fanden sich dann auch im Briefkasten, die Formulare, die ich morgens ausgefüllt vorlegen sollte. Dieses Timing war schlecht.
In der Zwischenzeit hatte ich es auch geschafft eine KV für mich zu finden, die mich trotz langem Auslandsaufenthalt auch aufnehmen wollte.
Also auf zum nächsten Termin bei der Gruppenleiterin der Leistungsabteilung-weitere 8 Tage später. Voller Erwartung wurden meine Freundin und ich in ihr Büro gebeten. Sie kam gleich auf den Punkt. Sie erklärte uns, dass die Auslandsimmobilie über dem zulässigen Freibetrag unserer Bedarfsgemeinschaft liege. Anmerken muss ich dazu, dass der 19jährige Sohn meiner Freundin mit zur Bedarfsgemeinschaft gehört und dieser auch über einen Freibetrag verfügt, welcher mitangerechnet werden müsst, was aber nicht erfolgte. Wie auch immer, sie meinte dann, dass sie meiner Freundin ihre Hartz4 Leistungen streichen müsse, da wir ja diese „wertvolle“ Immobilie besitzen würden.
Also blieb uns nichts anderes übrig, als den Antrag auf Änderung der Bedarfsgemeinschaft zurückzuziehen, damit meine Freundin nicht ihre benötigte Hartz4 Leistung verliert. Um dieses amtlich zu machen, musste ich mich auch wieder wohnsitztechnisch abmelden. Die Mitarbeiterin im Bürgerbüro fand es merkwürdig, dass ich so kurz in KA angemeldet war.
Nun stand ich also in Karlsruhe, arbeitsunfähig, 24h starke Schmerzen. Zu einem Arzt konnte ich nicht, da ich ja noch nicht/ nicht mehr krankenversichert war. Dazu keine Einkommensmöglichkeit und offiziell keinen Wohnsitz in Karlsruhe. Nach Frankreich zurück konnte ich auch nicht, da ich ja kein Auto lenken konnte, geschweige dieses Leben dort mit der derzeitigen Behinderung zu leben.
Ich suchte daraufhin das Amt für Wohnungslose auf. Nach 2h, kurz vor Ende der Sprechzeit, wurde ich auch bei einer wirklichen netten Sachbearbeiterin empfangen. Sie erhielt meinen kompletten Ordner mit Unterlagen zum Kopieren und meinte nur das sie die Sachbearbeiterin im Jobcenter nicht verstehe. Ich erhielt sogar etwas Taschengeld. Es wurde ein weiterer Termin 8 Tage später vereinbart. In der Zwischenzeit musste ich ein paar Hausaufgaben erfüllen.
Dieser war ein „Anmeldung im Bürgerbüro“ ohne festen Wohnsitz. Dieses bedeutet, es steht nur die Stadt im Ausweis. Auf zum Bürgerbüro um dieses zu erledigen. Mein Anliegen brachte ich vor, aber nach dem sie meinen Datensatz auf dem Bildschirm aufgerufen hatte, meinte sie nur, dass dieses wohl nicht mit rechten Dingen zugehen würde. Erst anmelden, dann abmelden, jetzt wieder anmelden ohne Straße. Sie verweigerte mir also diesen Vorgang und schickte mich zum eigentlichen „Einwohnermeldeamt“. Dort angekommen erklärte ich an der Infothek, welches Problem ich gerade habe. Die freundliche Person verstand die Vorgehensweise ihrer Kollegin im Bürgerbüro nicht und fertigte mir diesen neuen Eintrag in meinem Personalausweis an.
Der nächste Weg war der Gang zum Wohnheim für Obdachlose, da ich mir dort eine „Postadresse“ beantragen musste. Danach noch einmal ein Besuch im Arbeitsamt, wo geprüft werden sollte, ob ich eventuell Anspruch auf ALG habe. Nach 10 Jahren Frankreich besteht dazu nun kein Anspruch.

Der nächste Termin beim Sozialamt war dann recht erfreulich, da die freundliche Sachbearbeiterin wohl erkannte, dass ein Hexenhaus ohne Strom, Wasser , Abwasseranschluss, Telefon, etc. dazu noch im Landschaftsschutzgebiet gelegen, wohl nicht wirklich diesen „Wert“ darstellt. Mir wurde also Leistung gewährt-rückwirkend zum 1. November. Bei der Verabschiedung meinte sie dann nur noch, sie müsste es mit ihrem Vorgesetzten besprechen, aber ich solle darüber keine Gedanken machen.
Am Montag den 04.Januar holte ich dann meine erste Post von der Poststelle im Obdachlosenheim ab. Es war Post von meiner SB. Wie war ihre Aussage vor Weihnachten- Keine Sorgen machen? Nun fordert sie mich auf, die Verkaufsbemühung meiner Immobilie zu dokumentieren. Darüber hatte sie nie einen Ton gesagt. Sollte ich dieses bis 15.März nicht getan haben, werde ich sanktioniert. Woher jetzt diese Kehrtwende? Gab es Druck von Oben? Erstens ist dieses Objekt auf die Schnelle nicht zu verkaufen und zweitens müsste ich vor Ort einen Makler beauftragen, erforderliche Kontrollbescheinigungen die für den Verkauf in Frankreich nötig sind kostenpflichtig besorgen. Mit was soll ich dieses bezahlen. Von meinem knappen Hartz4 Satz in Höhe von 382,00€ bleiben mir nach Abzug einer monatlichen Tilgungsrate noch 182,00€ übrig, von denen der Lebensunterhalt und Zuzahlung von 8X Physiotherapie im Monat bestritten werden muss.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist unklar, ob und wann ich meinen linken Arm wieder funktionsfähig und schmerzfrei bewegen kann. Die Heildauer bei „Steifer Schulter“ liegt zwischen 12- und 36 Monaten.

Meine Absicht ist ja nach Gesundung einen Job zu finden und so schnell wie möglich weg vom Amt. Finanzielle Rücklagen habe ich keine mehr. Das Hexenhaus soll meiner Freundin und mir langfristig als Einkommensquelle(Veranstaltungsort von Seminaren, Naturcamp, etc.) und als mietfreier Altersitz dienen.
Welche Möglichkeiten habe ich, den Zwangsverkauf zu verhindern?

LG

Rüdiger
 

gelibeh

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Ich würde an Deiner Stelle mir einen Beratungshilfeschein beim Amtsgericht holen und dann einen Anwalt für Sozialrecht aufsuchen. Kosten maximal 10€.
Was anderes. Gilt bei Pysiotherapie nicht auch, dass man nicht mehr zuzahlen muss, wenn man die Zuzahlungsgrenze erreicht hat?
 

StartMeUp2013

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Hallo liebe Forumsmitglieder,

seit Tagen lese ich 57Jahre alt, mich durch dieses Forum durch, um Hilfestellung zu finden. Nachfolgend ein etwas längerer Text über meinen derzeitigen Leidensweg
Meine Odyssee begann Ende Oktober 2012. Nach 10jährigem Umsteigerleben (geplante Selbstversorgung) im grenznahen Frankreich entschloss ich mich zwecks Arbeitsuche in D, beim Jobcenter Karlsruhe einzuschreiben. Die Jobberaterin meiner in Deutschland lebenden Freundin (sie bekommt unterstützendes Hartz4)meinte, es wäre sinnvoll, einfach die Bedarfsgemeinschaft zu erweitern und mich also bei ihrem Wohnsitz anzumelden. Am 28.Oktober 2012 hatten wir einen gemeinsamen Termin, bei dem die Änderung der Bedarfsgemeinschaft beantragt wurde. Ich erhielt einen Stapel Antragsformulare und einen weiteren Termin bei einem 50+ Berater. Um eine deutsche Krankenkasse sollte ich mich selbst kümmern. Die Formulare am Schreibtisch ausgefüllt. Nach dem Motto „Ehrlich währt am längsten“ gab ich natürlich die Immobilie in Frankreich an. Kaufpreis ca. 25.000€ incl. Notarkosten. Zusätzliche Formulare wurden mir ausgehändigt und ein weiterer Termin 8 Tage später bei der „Leistungsabteilung“ vereinbart. Anschließend auf das „Bürgerbüro“ um sich am neuen Wohnort anzumelden. Zuhause die restlichen Formulare ausgefüllt.
Am 2.November hatte ich dann einen schweren Fahrradunfall (auf dem Weg zu einer Blindbewerbung) in einer Karlsruher Grünanlage (Günter-Klotz-Anlage). Ich musste mit meinem Fahrrad zwei kindlichen „Skateboard Fahrern „ ausweichen und erlitt dabei eine schwere Schulterverletzung
Das heutige Ergebnis dieses Unfalles ist eine gerissene Sehne, ein Bizeps Muskel welcher aus seiner Rinne gerissen wurde eine steife Schulter und anhaltende Schmerzen. Der linke Arm ist also zurzeit nicht einsatzfähig.
Eine Woche darauf wieder zusammen mit meiner Freundin beim Jobcenter vorgesprochen. Leider war die übliche Sachbearbeiterin nicht da. Im Großraumbüro erwarteten uns eine Gruppe jugendlicher Frauen, die zunächst meinen Einkommensbescheid sehen wollten und meine Versicherten Karte der KV. Beides hatte ich ja nicht, da kein Einkommen und nicht krankenversichert. Nun noch zusätzlich die Situation, dass ich arbeitsunfähig war. Sie verlangte dann noch weitere Formulare, die ich aber gar nicht erhalten hatte. Da ich das Gefühl hatte an eine Wand zu reden, verlangte ich ihren Vorgesetzten zu sprechen. Dieses war eine ältere Mitarbeiterin, die kurz vor ihrer Pensionierung stand, wie sie uns in im Gespräch sagte. Mit ihr wurde dann ein weiterer Termin vereinbart- wieder 8 Tage später. Zusätzlich gab sie mir die fehlenden Formulare zum Ausfüllen mit.
Zuhause angekommen fanden sich dann auch im Briefkasten, die Formulare, die ich morgens ausgefüllt vorlegen sollte. Dieses Timing war schlecht.
In der Zwischenzeit hatte ich es auch geschafft eine KV für mich zu finden, die mich trotz langem Auslandsaufenthalt auch aufnehmen wollte.
Also auf zum nächsten Termin bei der Gruppenleiterin der Leistungsabteilung-weitere 8 Tage später. Voller Erwartung wurden meine Freundin und ich in ihr Büro gebeten. Sie kam gleich auf den Punkt. Sie erklärte uns, dass die Auslandsimmobilie über dem zulässigen Freibetrag unserer Bedarfsgemeinschaft liege. Anmerken muss ich dazu, dass der 19jährige Sohn meiner Freundin mit zur Bedarfsgemeinschaft gehört und dieser auch über einen Freibetrag verfügt, welcher mitangerechnet werden müsst, was aber nicht erfolgte. Wie auch immer, sie meinte dann, dass sie meiner Freundin ihre Hartz4 Leistungen streichen müsse, da wir ja diese „wertvolle“ Immobilie besitzen würden.
Also blieb uns nichts anderes übrig, als den Antrag auf Änderung der Bedarfsgemeinschaft zurückzuziehen, damit meine Freundin nicht ihre benötigte Hartz4 Leistung verliert. Um dieses amtlich zu machen, musste ich mich auch wieder wohnsitztechnisch abmelden. Die Mitarbeiterin im Bürgerbüro fand es merkwürdig, dass ich so kurz in KA angemeldet war.
Nun stand ich also in Karlsruhe, arbeitsunfähig, 24h starke Schmerzen. Zu einem Arzt konnte ich nicht, da ich ja noch nicht/ nicht mehr krankenversichert war. Dazu keine Einkommensmöglichkeit und offiziell keinen Wohnsitz in Karlsruhe. Nach Frankreich zurück konnte ich auch nicht, da ich ja kein Auto lenken konnte, geschweige dieses Leben dort mit der derzeitigen Behinderung zu leben.
Ich suchte daraufhin das Amt für Wohnungslose auf. Nach 2h, kurz vor Ende der Sprechzeit, wurde ich auch bei einer wirklichen netten Sachbearbeiterin empfangen. Sie erhielt meinen kompletten Ordner mit Unterlagen zum Kopieren und meinte nur das sie die Sachbearbeiterin im Jobcenter nicht verstehe. Ich erhielt sogar etwas Taschengeld. Es wurde ein weiterer Termin 8 Tage später vereinbart. In der Zwischenzeit musste ich ein paar Hausaufgaben erfüllen.
Dieser war ein „Anmeldung im Bürgerbüro“ ohne festen Wohnsitz. Dieses bedeutet, es steht nur die Stadt im Ausweis. Auf zum Bürgerbüro um dieses zu erledigen. Mein Anliegen brachte ich vor, aber nach dem sie meinen Datensatz auf dem Bildschirm aufgerufen hatte, meinte sie nur, dass dieses wohl nicht mit rechten Dingen zugehen würde. Erst anmelden, dann abmelden, jetzt wieder anmelden ohne Straße. Sie verweigerte mir also diesen Vorgang und schickte mich zum eigentlichen „Einwohnermeldeamt“. Dort angekommen erklärte ich an der Infothek, welches Problem ich gerade habe. Die freundliche Person verstand die Vorgehensweise ihrer Kollegin im Bürgerbüro nicht und fertigte mir diesen neuen Eintrag in meinem Personalausweis an.
Der nächste Weg war der Gang zum Wohnheim für Obdachlose, da ich mir dort eine „Postadresse“ beantragen musste. Danach noch einmal ein Besuch im Arbeitsamt, wo geprüft werden sollte, ob ich eventuell Anspruch auf ALG habe. Nach 10 Jahren Frankreich besteht dazu nun kein Anspruch.

Der nächste Termin beim Sozialamt war dann recht erfreulich, da die freundliche Sachbearbeiterin wohl erkannte, dass ein Hexenhaus ohne Strom, Wasser , Abwasseranschluss, Telefon, etc. dazu noch im Landschaftsschutzgebiet gelegen, wohl nicht wirklich diesen „Wert“ darstellt. Mir wurde also Leistung gewährt-rückwirkend zum 1. November. Bei der Verabschiedung meinte sie dann nur noch, sie müsste es mit ihrem Vorgesetzten besprechen, aber ich solle darüber keine Gedanken machen.
Am Montag den 04.Januar holte ich dann meine erste Post von der Poststelle im Obdachlosenheim ab. Es war Post von meiner SB. Wie war ihre Aussage vor Weihnachten- Keine Sorgen machen? Nun fordert sie mich auf, die Verkaufsbemühung meiner Immobilie zu dokumentieren. Darüber hatte sie nie einen Ton gesagt. Sollte ich dieses bis 15.März nicht getan haben, werde ich sanktioniert. Woher jetzt diese Kehrtwende? Gab es Druck von Oben? Erstens ist dieses Objekt auf die Schnelle nicht zu verkaufen und zweitens müsste ich vor Ort einen Makler beauftragen, erforderliche Kontrollbescheinigungen die für den Verkauf in Frankreich nötig sind kostenpflichtig besorgen. Mit was soll ich dieses bezahlen. Von meinem knappen Hartz4 Satz in Höhe von 382,00€ bleiben mir nach Abzug einer monatlichen Tilgungsrate noch 182,00€ übrig, von denen der Lebensunterhalt und Zuzahlung von 8X Physiotherapie im Monat bestritten werden muss.

Zum jetzigen Zeitpunkt ist unklar, ob und wann ich meinen linken Arm wieder funktionsfähig und schmerzfrei bewegen kann. Die Heildauer bei „Steifer Schulter“ liegt zwischen 12- und 36 Monaten.

Meine Absicht ist ja nach Gesundung einen Job zu finden und so schnell wie möglich weg vom Amt. Finanzielle Rücklagen habe ich keine mehr. Das Hexenhaus soll meiner Freundin und mir langfristig als Einkommensquelle(Veranstaltungsort von Seminaren, Naturcamp, etc.) und als mietfreier Altersitz dienen.
Welche Möglichkeiten habe ich, den Zwangsverkauf zu verhindern?

LG

Rüdiger
An den Futtertrog möchtest Du. Und nun ist das System dafür schuld, dass Du Dich von diesem losgesagt hast? Wünsche Dir, dass Du aufwachst. Wünsche Dir, dass DU kapierst, dass reines Nutznießertum asozial ist. Zum Lernen: 3 Wochen Stecker aus dem Kühlschrank (der hoffentlich leer ist).

Ansonsten: Tafel!
 

Rüdiger1956

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Der Kaufpreis meines Hexenhauses lag bei ~25.000€ Dieses wird nun als Vermögenswert eingerechnet.
Die 200 € monatliche Tilgung sind eine Darlehensrate, welche noch über 2Jahre läuft.
 

little

Elo-User*in
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15 Februar 2010
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Hallo!

Von 382€ Regelsatz kann man keine Schulden abtragen und das wird die im Jobcenter auch nicht interessieren. Versuch doch die Rate DEUTLICH zu verringern, so auf max. 50€?

Oder eben mit dem Schuldner zu sprechen, dass derzeit, wegen Unfall und Krankheit, keine Tilgung möglich ist.

little
 
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