Meine Freundin hat ihren Minijob zu spät angemeldet. Nun wurde der ganze Regelsatz für den Monat gestrichen.

Sebastian65

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Hallo,
meine Kleine hat folgendes Problem:
Sie hat im Nov. 2019 einen Minijob gemacht und das Jobcenter nicht vorab informiert, sondern erst nach der ersten Lohnzahlung. Eine Verdienstbescheinigung über nur 450 € hat sie dem JC vorgelegt, trotzdem erhielt sie nun anliegenden Erstattungsbescheid über die gesamten monatlichen Leistungen nebst Rückforderung der Krankenkassenbeiträge.

Ich bräuchte Hilfe bei der Formulierung des Widerspruchs, bitte.

Gruß
Sebastian
 

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Nena

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Hier geht es um ALG1 (das muss neu beantragt werden, wenn sie es wieder bekommen möchte). Was hat sie für Schreiben vom JC bekommen?
 

Sodele

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@Sebastian65
Du wirfst ALG und ALG II, JC und AA durcheinander! Die Schreiben sind eindeutig nicht vom JC sondern von der AA.
Wie viele Stunden/Woche (nicht pro Monat!) wurden denn (tatsächlich!) gearbeitet? Waren es einmal mehr als 15 Stunden, dann entfiel ALG zu Recht und eine erneute persönliche Arbeitslosmeldung muss erfolgen!
 

Sebastian65

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Was hat sie für Schreiben vom JC bekommen?
Das war mein Fehler, sie hat nur Schreiben der Arbeitsagentur, die ich oben eingestellt habe. Sie arbeitet ja mitttlerweile, müßte also höchstens für den Nov. 2019 ergänzende Leistungen zu dem Minjob beantragen, was vermutlich nicht geht, oder?
 

Nena

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Möchtest Du mal trennen?

"Ergänzende Leistungen" hieße ALG2. Nein, die kann sie nicht rückwirkend beantragen. Hatte sie im November was mit dem JC zu tun?
Willst Du gegen den Bescheid der AfA widersprechen? Mit welcher Begründung? Seit damals hat sie also kein ALG mehr bekommen? Es stand ihr auch nicht zu?
 

Sebastian65

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Sie hat die ganze Zeit ALGI erhalten und den Minijob aber erst im Januar gemeldet. So einen Minijob hätte ja aufs ALG angerechnet werden können, reicht ja aber nicht zum Lebensunterhalt aus. Daher möchten wir Widerspruch einlegen.
 

Fox29

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Es fehlen immernoch einige Infos:
- in welchem Zeitraum hat sie AlG bekommen?
- wie hoch war das Alg? Am besten mal den Bescheid anonymisiert hier einstellen
- wann hat sie wieder Arbeit aufgenommen?
- wie lange hat sie den Nebenjob ausgeübt? Waren es immer 450€? Hat sie mal 15h/Woche oder mehr gearbeitet?

So einen Minijob hätte ja aufs ALG angerechnet werden können, reicht ja aber nicht zum Lebensunterhalt aus.

Ja, hätte. Wenn man ihn rechtzeitig angezeigt hätte, gäbe es einen Freibetrag von 165€ pro Monat. Alles was darüber hinaus geht wird auf das Alg angerechnet und entsprechend weniger ausgezahlt.

Fakt ist: Sie hat zu viel Geld überwiesen bekommen, da sie vergessen hat der Agentur den Nebenjob mitzuteilen.

Wie hat die Agentur davon erfahren? Selbst gemeldet? Wenn ja wann? Oder ist das über den Datenabgleich rausgekommen?

Wenns ganz schlecht läuft könnte auch noch Post von der Abteilung für Ordnungswidrigkeiten oder gar dem Zoll geben. Immerhin hat sie zu Unrecht Sozialleistungen (in voller Höhe) bezogen.
 
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