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Meine eventuellen Umzugskosten ...

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Nicht offen für weitere Antworten.

Westerwaldfee

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#1
Hallöle,
ich habe mal grob, meine entstehenden Umzugskosten überschlagen ... und nun wird mir auch klar, warum die ARGE ständig etwas als "nicht angemessen" ansieht.
Die wissen genau, was an Kosten auf die zukommt ....

Gehen wir mal davon aus das die neue Wohnung sofort beziehbar ist. Dann fallen drei Monate lang Doppelmieten (Kaltmiete) an. Ich habe ja Kündigungszeit!
Für meine jetzige Wohnung wäre das 1320,- €, für die neue in der Stadt Westerburg, wobei ich da nur die festgelegte Obergrenze berechne, noch mal 810,- €.

Da meine jetzige Wohnung beim Auszug renoviert werden muß, habe ich mir vor einem Jahr, von einem Malermeister, einen Kostenvoranschlag machen lassen (nur Streichen, ohne das Schlafzimmer). Dieser belief sich schon auf 1544,- €. Ob der Preis heute noch gilt, kann ich mir kaum vorstellen.
Dann kommt noch eine eventuelle Renovierung der neuen Wohnung dazu. Gehen wir auch nur mal vom Streichen aus, wären das in etwa, noch mal 1500,- €.

Somit sind wir schon bei 5174,- €.

Da ich einen Umzug nicht alleine bewältigen kann, und meine Freunde fast alle weiblich sind, brauche ich eine Umzugsfirma. Was das kostete, weiß ich nicht. Aber billig ist das sicher nicht.

Nun ja, da die ARGE nach "Beschäftigung" schreit, werde ich nun mal einen Antrag auf Kostenübernahme der Umzugskosten stellen.
Es ist ja schließlich so, dass, wenn mal eine wirklich günstige Wohnung in der Zeitung ist, man sich schnell entscheiden muß, ansonsten ist die weg. Die Möglichkeit hat eigentlich keiner, der zum Umzug aufgefordert wurde.
Und bis die ARGE-Mitarbeiter, ihre Hintern mal in Gang bringen, sind die billigen Wohnungen eh weg ... :|

Irgendwo hier im Forum, habe ich auch mal die Adresse von der obersten ARGE für Rheinland Pfalz gefunden. Was meint ihr? Bringt es was wenn ich den Antrag auch an die schicke?
Und wenn es nur ist, damit die was zu tun haben .... :D

Habt ihr euch den "Spaß" auch mal ausgerechnet?

Grüßle
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Bruno1st

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#2
Hallo,
diese Rechnung habe ich acuh schon öfters angestellt, doch die Arge hat sich verbeten und darauf bestanden, daß sie alleine festlegt, wofür sie ihr Geld ausgibt.
Im Grunde geht es doch nur darum "fehlendes Bemühen" nachzuweisen und die Mietzahlung auf den lokalen Satz zu kürzen.
Ich bin gespannt, was in meinem neuen Bescheid steht (ab 1.4.). Denn ich habe nach einen ernsteren Gespräch mich Arge Geschäftsführer, Leiter Vermittlungs- und Leistungsabteilung - anwesend war dann doch nur der Leiter Vermittlung und der hat solche Dinge weitergeschoben, weil er dazu nichts sagen kann.
Danach einen Brief geschrieben und um schriftliche Antwort zu Kosten für Wohnungssuche und Umzug gebeten. Keine Resonanz, nochmal einen mit Fristsetzung bis 20.01.06 - gleiches Ergebnis. Auch dieser Antrag (ich habe Umzugskosten über doppelte Miete bis zur Renovierung beantragt) ging unter. Und lt. Arge Geschäftsführer liegen überhaupt keine Anträge oder offenen Sachen von mir vor. Pech nur, daß ich die Abgabe quittieren lies :)

Sammel auf jeden Fall Wohnugsangebote, um später auch belegen zu können, daß es keine gab.
Und vielleicht schreibst du auch einen netten Antrag, in dem du vorab die Zusage zu Umzugskosten (doppelte Miete, Makler, Renovierung, .....) beantragst. Damit du Planungssicherheit hast und dich nicht bei Vermietern/Maklern unmöglich machst, weil die Arge dann den Umzug doch nicht zustimmt.

Viel Spaß
 

Westerwaldfee

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#3
Hallo Bruno,
haben die dir auch schon die Unterkunfstkosten gekürzt?
Mir fehlen nun seit Oktober, inklusive der gekürzten Heizkosten, 200 € ...
Das tut verdammt weh ....

Grüßle
Fee
 

Arania

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#4
Meine eventuellen Umzugskosten lägen bei ca. 8000 Euro, das hat die ARge in ca. 7 Jahren heraus, das rechnet sich haben sie mir mitgeteilt, da sie nicht damit rechnen mich noch vermitteln zu können
 

silvermoon

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#5
Unsere Arge sträubt sich strikt dagegen, eine Umzugsfirma zu bezahlen. Obwohl wir aufgefordert wurden, umzuziehen, möchte die Arge lediglich für 2 Tage einen Sprinterbus finanzieren!

Auch andere Kosten, wie Wohnungsbeschaffungskosten, Renovierungskosten, Umzugskisten und Küchenmöbel (haben wir nämlich keine) sind sie nicht bereit, zu zahlen, höchstens als Darlehen. Genauso wie die Kaution. Dieses Darlehen müsste dann binnen 12 Monaten zurückgezahlt werden, was heißen würde, man hätte von seinen 311 Euro am Ende nur noch 50 Euro zum Leben.

Ich finde das alles nicht richtig. Zumal wir noch nichtmal einen Bekanntenkreis hier haben, der uns helfen könnte beim Umzug. Die Arge macht es sich einfach und behauptet einfach, wir Beide seien ja jung und gesund. Aber wie sollen wir zu Zweit bitteschön aus dem 3. Stock die ganzen Möbel schleppen? Ich bin weiblich und packe sowas gar nicht.

Was kann man tun? Hat Jemand einen Vorschlag?
 

Arania

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#6
Ja dagegen klagen, dazu gibt es hier im Forum schon viele Infos, mal die Suche benutzen, wenn die ARGE zum Umzug auffordert muss sie auch sämtliche Kosten übernehmen, zumindest bis jetzt ist das noch so
 

silvermoon

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#7
Was nutzt das Klagen, wo unsere sämtlichen anderen Klagen nach über einem Jahr noch nicht abgeschlossen sind?

Was nutzt mir jetzt ´ne Klage, wo ich wahrsch. noch vor dem 01.05. umziehe? Oder sollen wir monatelang ohne Küche leben? Und der Vermieter will seine Kaution doch auch haben! Und renovieren muss man auch vor Einzug logischerweise.
 

Arania

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#8
Dann hast Du wahrscheinlich etwas spät reagiert, die Klage auf Kostenübernahme müsste eigentlich schon laufen, ob es da jetzt noch eine Möglichkeit gibt kann Dir vielleicht jemand anders aus dem Forum erläutern
 

silvermoon

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#9
Wir haben ja monatelang keine Whg. gefunden und erst letzte Woche persönlich auf der Arge vorgesprochen. Schriftlich haben wir gar keinen Antrag gestellt.
 

Sonntagsmaja

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#10
silvermoon sagte :
Unsere Arge sträubt sich strikt dagegen, eine Umzugsfirma zu bezahlen. Obwohl wir aufgefordert wurden, umzuziehen, möchte die Arge lediglich für 2 Tage einen Sprinterbus finanzieren!

Auch andere Kosten, wie Wohnungsbeschaffungskosten, Renovierungskosten, Umzugskisten und Küchenmöbel (haben wir nämlich keine) sind sie nicht bereit, zu zahlen, höchstens als Darlehen. Genauso wie die Kaution. Dieses Darlehen müsste dann binnen 12 Monaten zurückgezahlt werden, was heißen würde, man hätte von seinen 311 Euro am Ende nur noch 50 Euro zum Leben.

Ich finde das alles nicht richtig. Zumal wir noch nichtmal einen Bekanntenkreis hier haben, der uns helfen könnte beim Umzug. Die Arge macht es sich einfach und behauptet einfach, wir Beide seien ja jung und gesund. Aber wie sollen wir zu Zweit bitteschön aus dem 3. Stock die ganzen Möbel schleppen? Ich bin weiblich und packe sowas gar nicht.

Was kann man tun? Hat Jemand einen Vorschlag?
Ich fasse es nicht :motz:

Laut Gesetz liegt es im Ermessen des SB, die Höhe der Rückzahlungsrate festzulegen, max.10% vom Regelsatz!
D.H. drunter kann er immer bleiben (z.B. auch mtl. 10 Euro).
Von wegen....Rückzahlung binnen eines Jahres.......... :motz:

Außerdem sind die notwendigen Umzugskosten zu gewähren und das NICHT als Darlehn!! :motz: :motz: :motz:

Ab zum Gericht und Antrag auf EA stellen! Was anderes fällt mir dazu nicht ein.
 

silvermoon

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#11
Das Problem bei uns ist doch, dass sich das SG überhaupt nicht juckt!
Fakt ist, dass wir uns Donnerstag ´ne Wohnung ansehen und wenn die uns zusagt, wir quasi auch schon zum 1.4. da rein könnten.
Sie ist zwar klein, knappe 53 m² aber Hauptsache ein Dach überm Kopf.
Aber ich frage mich einfach ernsthaft, von was wir diese ganzen Kosten bitteschön vorlegen sollen, bis sich das SG dann mal nach Monaten oder Jahren entschieden hat! Wir haben ja die bereits im August 2005 beantragten Nebenkosten aus der Nachzahlung bis heute nicht erhalten! Hier wurde ja am 23.2. vorm SG entschieden, dass wir die zunächst als Darlehen erhalten. Bis heute allerdings ohne Bearbeitung seitens der Arge. Was uns der Umzug bis jetzt schon gekostet hat an Wohnungsbeschaffungskosten... (Zeitungsanzeigen, Telefongebühren und ´nen Haufen Fahrtkosten! Von dem Geld sehen wir wohl auch nichts mehr. Und wie gesagt, wir haben Niemanden, der uns helfen könnte beim Umzug. Sollen wir jetzt auch noch fremde Leute suchen und die bezahlen?

Bei uns macht die Arge nur EINS: im 14 Tage-Intervall EEJs und Maßnahmen schicken. Soll ich das in dem ganzen Stress jetzt auch noch machen? Ein kleiner Funken Menschlichkeit wäre doch jetzt mal angebracht, oder?
 

Westerwaldfee

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#12
Brief vom Bürgerbeauftragten ...

Heute erhielt ich ein Schreiben vom Bürgerbeauftragen, Ulrich Galle. In diesem schreibt er mir wie sich die ARGE zu meinem Fall äußert, da heißt es unter anderem:
"Im übrigen bezweifelt die ARGE auch die erfoderliche Ernshaftigkeit und Intensität Ihrer Bemühungen um eine hilferechtlich angemessene Wohnung"
Und ich hätte angeblich seit Juli 2005 keine Bemühungen mehr vorgelegt ... bla bla bla ... Leider habe ich es bisher immer versäumt mir alles von den AR***GE**** bestätigen zu lassen, nun bin ich aber schlauer.

Ich hab noch eine Frage ... mir geht es gesundheitlich schon seit geraumer Zeit nicht so gut. Meint ihr ein Attest vom meinem Psycholgen, dass ich wegen psychischer "Probleme" (Depris, Angst und Panikattacken) oft nicht in der Lage war irgendetwas "zu regeln", bringt was?

Ich glaube ich bin kurz vor dem Ausrasten .... :motz:

Grüßle Fee
 
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