Meine Erlebnisse mit der Arbeitsagentur, und die Frage wie ich mich wehren kann?

Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten. Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln, auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...

otelo

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Juni 2016
Beiträge
2
Bewertungen
0
Hallo,

ich bin mit meinem Latein echt am Ende.... was mich ärgert sind nicht so sehr die Anträge und tausend Unterlagen die gefordert werden, sondern das scheinbare totale Desinteresse und die Arroganz des Amtes bzw. sämtlicher Mitarbeiter dort. Nun zu meinem Fall.

Seit ca 1 Jahr arbeite ich nicht mehr, bin seit 17. März.2016 arbeitsunfähig geschrieben, davor war ich aber schon in Behandlung eines Therapeuten wegen Depression. Zuerst habe ich ALG 1 beantragt (nach Beendigung meiner letzten Tätigkeit)... erst 4 Monate! nach Antragstellung fiel dem Amt ein, das ich bitteschön einen Arbeitsunfähigkeitnachweis beibringen soll. Ich antwortete, das ich zwar in therapeutischer Behandlung bin, dieser Therapeut aber kein Facharzt sei. und ihm nicht erlaubt sei mir eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung auszustellen. Vom Arbeitasamt wurde der AA-Arzt des Amtes eingeschaltet, ich stimmte zu das er die Unterlagen meines Therapeuten einsehen darf. Aufgrund dieser Unterlagen entschied der AA-Arzt, das ich bis JUli dieses Jahres arbeitsunfähig sei. Soweit so gut. Dachte ich. Ich bekam aber laufend weiterhin Briefe vom Arbeitsamt, das über meinen Anspruch auf Leistungen nicht entschieden werden kann, da ihnen ein Arbeitsunfähigkeitsnachweis fehlt. Ich antwortet schriftlich, das ich wie schonmal schriftlich geschrieben, zwar in therapeutscher Behandlung bin, dieser Therapeut aber nicht berechtigt ist mich arbeitsunfähig zu schreiben. Ich würde mich aber um einen Termin kümmern bei einem Facharzt. Allerdings könnte so ein Termin dauern, und das ich kaum erwarte das ein Facharzt mich für die Vergangenheit krank schreibt. Die Briefe vom Arbeitsamt gingen lustig weiter... ich solle einen Arbeitsunfähigkeitsnachweis vorlegen. Und wieder antwortete ich schriftlich das, was ich schon mehrmals geschrieben hatte. Schliesslich bekam ich das Geld dann doch.. habe auch eine Facharzt gefunden, der mich ab dem 17. März arbeitsunfähig geschrieben hat.

Ich dachte ich hätte den ganzen Hickhack überstanden, aber es kommt noch besser. Ich dachte nach 6 Monaten bezieht man dann Hartz 4 also bin ich zur Arge gegangen. Um das alles etwas zu verkürzen, schreibe ich das jetzt stichpunktartig auf:

1. Vorsprache: Vorsprechen beim Schalter das man Bedarf hat.. und ich glaube es war so, das ich dann erstmal auf einen Termin bei einem Sachbearbeiter warten musste, der per Post kam.

2. Termin : 1 Woche später, Aushändigen der Unterlagen , mit der Bitte diese Auszufüllen und dann sich zu melden

3 Termin: 1 Woche später,meien Unterlagen werden überprüft... nach 5 min , sagt die Sachbearbeiterin, die Arge wäre gar nicht zuständig, ich hätte noch Anspruch auf ALG I .. ich sollte dort vorsprechen, und je nach dem mich wiedermelden

4. Termin: noch am selben Tag bin ich zum anderen Amt gefahren und habe dort mein Anliegen vorgebracht. erst am Schalter, dann bei einem Sachbearbeiter.Dort wurde mir mitgeteilt, die Dame vom anderen Amt hätte keien Ahnung... ich hätte wegen Krankheit noch Rest-Anspruch auf ALG I, da ich aber dem Arbeitsmarkt nicht zur verfügung stehen würde, wären sie nicht zuständig. Ich sollte mich melden, wenn ich nicht mehr krankgeschrieben bin. Puhhhhh. Zuhause erstmal wieder Amt wegen ALG II angerufen, und um Termin gebeten.

5. Termin: den Termin bekomme ich für die nächste Woche, am Abend vorher werde ich aber angerufen, das der Termin ausfällt. Ich würde einen Ersatztermin zugeschickt bekommen

6: Termin: 1 Woche später, Am Tag vorher werde ich angerufen, das leider auch dieser Termin ausfallen muss, aber das man jetzt mich zu einem Kollegen schickt.

7. Termin: immerhin nur 4 Tage später, ein gutgelaunter Sachbearbeiter meint, bei mir wäre ja echt viel zeit verstrichen... ob ich die Unterlagen dabei hätte? Er würde dann jetzt mit mir den Antrag zusammenausfüllen , damit endlich das in die Gänge kommt. Mit dem Becheid sollte ich mich aber etwas gedulden, das Amt sei grade überlastet.. 1-2 wochen würde es dauern. Und den nächsten Termin hätte ich bei einem Kollegen der sich um langfristig Krankgeschriebene kümmert.

2 Wochen später: Post von der Arbeitsangentur!! Ohhh kein Bescheid!!! Eine neue Einladung zum Termin und Aufforderung zur Mitwirkung!

8. Termin: 1 Woche später, ich bin wieder bei der Dame wo ich die ersten Termine hatte. Ich erfahre, sie war im Urlaub angeblich (warum bekomme ich Termine bei der Dame wenn sie im Urlaub ist???? und keiner weiss davon?? Und sie sagt zu mir, sie wüsste nicht was der Kollege mit meinen unterlagen gemacht hätte, die würden seit 2 wochen bei denen rumliegen. Na ja... ich lege die Unterlagen erneut vor.. sind soweit ok... nur der ALG I Bescheid passt ihr nicht... das wäre nicht der akutelle! Aktuelle??? Das ist der letzte, aktuelle! NEIN! Meint sie, beim letzten Mal hat sie mir doch gesagt, ich solle mit dem Arbeitsamt klären das ich dort Anspruch habe. Ich habe ihr erzählt, das das dort verneitn wurde.. und auch im Computer festgehalten wurde.. die sachbearbeiterin meint zu mir: im Computer findet sie nix darüber.... ich muss das zuerst klären.. sonst kann nix entscheidne werden

Hiiiiiiilfeeeee

P.S: : da ich seit März keinerlei Einkommen mehr habe... musste ich mich freiwillig versichern damit Krankenversicherungsschutz gewährleistet ist. Von der Krankenkasse habe ich erfahren das ich freiwilliger Versicherter kein Krankengeld bekommen würde.. Das Amt fordert aber einen Nachweis über Krankengeld.
 


G

Gast1

Gast
Hi otelo,

Du bist also seit dem 17.3.2016 krankgeschrieben. Normalerweise macht die Agentur für Arbeit (AfA) Folgendes mit Leuten, die ALG I beziehen und krankgeschrieben sind: Nach 6 Wochen AU stellt die AfA die ALG-I-Leistungen ein. Und dann ist die Krankenkasse zuständig: Ab Ablauf der 6. Woche einer Krankschreibung kriegt man Krankengeld von der Krankenkasse. Und zwar in Höhe des ALG I.

Ich schlage vor, Du rufst mal Deine Krankenkasse an und klärst das erstmal telefonisch mit denen. Verlass Dich aber nicht auf telefonische Auskünfte, denn nur Schriftliches ist rechtsverbindlich.

PS: Die "Arge" gibt es seit ein paar Jahren nicht mehr. Die "Argen" heißen jetzt "Jobcenter" ;-)
 

otelo

Elo-User*in
Startbeitrag
Mitglied seit
8 Juni 2016
Beiträge
2
Bewertungen
0
huhu schlaraffenland,

ich habe für den Zeitraum bis 31.02. ALG I bekommen.. allerdings ausgezahlt auch erst im April. Ab dem 1.3.2016 bin ich ohne Zahlungen vom Arbeitsamt oder Jobcenter. Krankgeschrieben bin ich , wie du schon richtig erwähntest seit dem 17.03.2016 jetzt. Aber ich hab mich freiwillig versichern lassen, weil die krankenkasse wegen fehlender Beiträge Druck gemacht hat. Nun ist es so, das die Krankenkasse sagt, ich würde kein krankengeld bekommen, weil ich freiweillig versichert sei.
 

Wutbuerger

VIP Nutzer*in
Mitglied seit
21 August 2012
Beiträge
4.803
Bewertungen
2.356
Blicke nicht mehr durch... ab 17.3. Krank geschrieben aber seit einem Jahr nicht mehr gearbeitet ?
Krankengeld bekommen ? Ausgesteuert? Der 31.2. ist auch unmöglich.
Bist du bei Beantragung von ALG1 krank ist die KK zuständig. Warst du vorher weder im Arbeitsverhältnis noch im Bezug von ALG1 und bei der KK freiwillig versichert dann gibt es auch kein Krankengeld.
Du solltest aber mal detaliert angeben was du die letzten 18 Monate gemacht hast bzw wo du wie lange versichert warst.
 
Status

Dieses Thema ist geschlossen.
Geschlossene Themen können, müssen aber nicht, veraltete oder unrichtige Informationen enthalten. Bitte erkundige dich im Forum bevor du eigenes Handeln, auf Information aus geschlossenen Themen aufbaust.
Themenstarter können ihre Themen erneut öffnen lassen indem sie sich hier melden...
Oben Unten