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Meine Erfahrungen mit dem Sozialverband

Systemkritikerin

Elo-User/in

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#1
Ich möchte meine Erfahrungen mit dem Sozialverband Celle (aber das gilt auch allgemein für alle SOVDs) gern posten.
Ich bin seit Jahren Mitglied dieses Vereins und frage mich seit einiger Zeit, ob die wirklich noch 'sozial' genannt werden dürfen.

Ich zahle meine Mitgliedsbeiträge (15 Euro im Quartal), da kommt in den Jahren auch schon Einiges zusammen.

In zwei Angelegenheiten habe ich den Verband bisher aufgesucht:
Erhöhung des Schwerbehindertengrades
und eventeulle Beantragung einer Rente.

Im Aufsetzen von Schreiben bin ich fit, deshalb habe ich den Erstantrag auf Schwerbehinderung auch allein hingekommen.
Bei der Erhöhung konsultierte ich den Verein. Was mich da schon sehr aufregt, ist die Tatsache, dass ich trotz des Mitgliederbeitrages noch für jedes Schreiben 6 Euro hinblättern muss. (Ist ja schon viel, wenn man auf Hartz 4 Niveau lebt.) Durch meine hohe Miete ist mein Einkommen gleich mit ALG 2.
Zum 2.Mal habe ich mich dann aufgeregt, als der Verband für den Widerspruch satte 70 Euro haben wollte, denn die Erhöhung wurde abgelehnt. Wofür 70 Euro? Vor allem, wenn man nicht weiß, ob man mit dem Widerspruch durchkommt.
Nun will ich diesen Verein so schnell wie möglich aus meinen finanziellen Verpflichtungen 'entsorgen' und bekomme erst nach meiner 2.Anfrage per Mail bezüglich einer Kündigungsfrist überhaupt eine Antwort. Laut Antwort ist eine Kündigung in diesem Jahr nicht mehr möglich, dafür zum Ende des Nächsten.
Wie bitte? Will der Verband noch ein ganzes Jahr mit meinen Beiträgen arbeiten? Leider finde ich auf der Internetseite von denen auch nichts zu Kündigungsfristen etc.
Also, sozial ist für mich was anderes.:icon_motz:
 

Roter Bock

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#2
Hör doch einfach auf zu zahlen...

Abbuchungsauftrag rückgängig machen und wenn die klagen wollen schön veröffentlichen.

Bei ALG II oder Grusi hast Du doch eh kein Geld - das geht aus wie das Hornberger Schießen.

Roter Bock
 

ingo s.

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#3
hallo,


das ist allerdings reichlich heftig, für einen widerspruch 70 euros zu verlangen...

worin sieht man denn überhaupt den unterschied zwischen einem 'normalen' schreiben und einem widerspruch, was diesen preis (immerhin fast das 12-fache) rechtfertigen könnte...?

wann haben die denn diesen betrag verlangt? gleich mit dem schreiben, oder erst, nachdem die sache nicht durch gekommen ist?

---------------------------------------------------------

versuch' doch mal, eine ausserordentliche kündigung anzusprechen (du weisst schon...: wie bei einer versicherung, wenn ein schadensfall eingetreten ist bzw. abgearbeitet wurde)...

vielleicht ergibt sich ja diese möglichkeit und man verrät es dir nur nicht...
 

Systemkritikerin

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#4
Danke für eure Tipps.
So etwas Ähnliches wie Nicht-mehr-bezahlen, hatte ich sowieso vor.
Und vielleicht lesen die hier auch mit, dann erkennen sie den Fall wieder.

Mit dem Schreiben, in dem stand, ob ich Widerspruch einlegen wolle, kam der Hinweis auf die 70 Euro. Also nicht vorher. Dann hätte ich die Erhöhung des Grades über den Verein gar nicht beantragt, sondern es selbst versucht.

Die beweihräuchern sich in ihren Blättern ständig, was sie für tolle Heldentaten vollbringen, in dieser ach so unsozialen Zeit. Aber jeder, der einigermaßen schreiben kann, kriegt doch so einen Briefentwurf auch noch hin. Ich lass mich aber gern anders überzeugen.

lg
 

gelibeh

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#5
70€ finde ich wirklich heftig. Hier in HH verlangt der VDK dafür 14€, die ich im Falle meiner Rente auch gerne gezahlt habe.
 

Marslicht

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#6
Also der VDK nimmt 70 Euro im Jahr und das war es dann aber auch schon.

Ich denke nicht alle Sozialverbände sind gleich.
Ist leider wie bei diesen kirchlichen Einrichtungen, da versteckt man sich auch unter dem Namen "kirchliche Einrichung"

Was die Kündiungsfrist angeht, stimmt da steht nirgens was, weder auf der Seite, noch im Antrag oder sonst wo.
Eigenartiger e.V. :icon_neutral:

Kündigung fertig machen, per Einwurfeinschreiben hinschicken.
Begründung: Keine durchsichtige Geschäftsbedingungen
Kündigung mit sofortiger Wirkung binnen 14 Werktagen, sollte das nicht der Fall sein wirst Du den Verbraucherschutz einschalten.


MfG
Marslicht
 
E

ExitUser

Gast
#7
War mal im VdK u. bin ausgetreten per Zahlungsverweigerung.

Der hiesige Ortsverband hat zu den normalen monatlichen Beiträgen "auf mehrheitlichen Beschluß" der Mitglieder einfach noch einen (verbindlichen) Zusatzbeitrag von..... hmm.... 10 € (?) erhoben.

Wie haben sie mir geholfen? Wenig bis gar nicht!
Ich stellte z.B. mal per Mail 'ne Anfrage im Bezug auf die Schwerbehindertenvertretung. Die völlig inkompetente Antwort war in ihrer Art sowas von frech/dummdreist.......... es ist unglaublich.

Ein anderes Mal kam überhaupt nichts rum.

Wenn ich mich an deren Zeitung erinnere: Hatte immer das Gefühl, es handelte sich eigentlich um einen Walter-Hirrlinger-Beklatschungs-Verein. (Auf den ersten zwei Seiten fünf Bilder von Hirrlinger = Personenkult um einen abgehalfterten Politiker.)

Andere haben natürlich auch gute Erfahrungen gemacht. Vielleicht gibt es ja auch von OV zu OV qualitative Unterschiede?

RZ
 

gelibeh

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#8
Vielleicht gibt es ja auch von OV zu OV qualitative Unterschiede?
Denke mal ja, von HH hab ich nur Gutes gehört und auch selber erlebt. Kommt wohl auch auf die Größe des Ortsverbandes an.
 

Marslicht

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#9
Na das Ziel dieser Sozialverbände ist doch letztendlich nur eins, Sie wollen nur unser Bestes, unser Geld was anderes auch schon anzapfen.
Jeder eingetragene Verein will ja von was leben, also was braucht man dazu Geld.

Hat jemand vielleicht eine Idee was für ein Verein in unserer Gesellschaft noch fehlt?

Marslicht
 

Heine

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#10
Hallo,

ich bin beim VdK in Mainz.
und ich kann die nur empfehlen, nach 2 Jahren Beitragszahlung sind die Schreiben und klagen kostenfrei. Davor muß man die differenz zu den 2 Jahren zahlen.
Ich habe gerade eine Klage wegen Rente laufen und fühle mich gut aufgehoben.
 

50GdB23

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#11
also ich bin, glaub letztes Jahr auch raus aus dem VDK. Auf raten meiner ehemaligen Sozialhelferin dort eingetretten wegen, weil die Krankenkasse eine Maßnahme verweigerte. Was tat der VDK?? erstmal geld geholt. Zusätzlich müsste ich bei einer Klage 50€ zahlen, wenn die durch geht, bekomme ich die 50€ wieder ??? na klar. Das erste was sie aber gemacht haben war widerspruch, der nichts genützt hat. da ich die 50€ für eine klage nicht zahlen konnte/wollte (Wofür zahle ich denn dann die beiträge) habe ich es sein lassen.

Ich würde auch nie wieder in soetwas gehen. Die Kündigung ging allerdings flotter. Auch das einzigste was ging. -.- Die wollen einfach dein Geld, ob sie was erreichen ist egal. :icon_neutral:
 

Angeloo

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#12
Hallo

Ich war auch mal im VDK hier in Dresden. Bin aber auch wieder ausgetreten, weil die Kosten von ca.32 Euro pro Widerspruch, für mich nicht zu zahlen waren. Dazu kam ja dann noch der monatl. Beitrag von 5 Euro.

Angeloo
 

Systemkritikerin

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#13
Da bin ich ja nicht allein mit meinen schlechten Erfahrungen.
Auf der Internetseite finde ich alles Mögliche, aber keine AGB
Oder ähnliches, aus dem die Kündigungsfristen hervorgehen.
Über Google finde ich zwei Links, die das Wort Kündigung SVOD beinhalten, aber beim Klicken erscheint beim Einen nur ein Flyer., nach dem Motto: 'Enjoy your life with the Sozialverband'. Dazu passt natürlich keine Kündigung.
Der zweite Link führt ebenso ins Leere.

Möchte vielleicht jemand ehrenamtlich bei denen tätig sein? Dafür werben sie auch. Das ist ja fast das Prinzip dieser sektenähnlichen Marketingfirmen, bei denen nur die Oberen verdienen und die Basis so gut wie nichts erhält.

Es gibt auch Ermäßigungen auf die SOVD Card.

Damit kann man dann für 10 Euro weniger als sonst mal eine Lokalität besuchen, die sich sowieso mit geringem Einkommen keiner leisten kann.:icon_neutral:
Oder sich in speziellen Einrichtungen des Verbands erholen, bei denen die Übernachtungspreise sich von denen in Hotels kaum unterscheiden?

Mal wieder ernst: Ich finde es nicht sozial, sich die Kohle von Menschen zu holen, die nichts haben. Am ehesten werde ich wohl von euren hilfreichen Tipps den beherzigen, dass ich nicht bezahle und mich nach dem außerordentlichen Kündigungsrecht erkundige.
Im Übrigen bin ich mir fast sicher, dass dort auch eine Kündigungsfrist zum Monatsende des Quartals möglich ist. Das gibt es doch fast überall.

Viele Grüße
 

Muzel

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#14
So weit ich ich weiß, sind die Kündigungsfristen zumindest beim VdK 1 Jahr. Ich finde den VdK gar nicht so schlecht, wenn ich den mit meinen Raes dies vergleiche. Man kann immer an eine Pfeife geraten und diese Pfeifen sind einfach billiger.
 
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#15
Meine Erfahrungen waren auch nicht berauschend.

VdK: Wertlose weil falsche Beratungen in mehreren Fällen. Gerichtsvertretung nicht kompetent. Verlangen ebenfalls Geld in Nbg zusätzlich für die Gerichtsvertretung. Könnte zwar erlassen werden, wird es aber praktisch nie.

Ein besonders krasses Beispiel erlebte meine Mutter noch beim örtlichen VdK. Es ging damals um eine verweigerte Witwenrente. Der Verband meinte: Nein, sie habe keine Chance, der Anspruch sei nicht mehr vorhanden, da sie in einer Gerichtsverhandlung auf Unterhalt verzichtet habe. Ich war in der Verhandlung anwesend: Kein Verzicht, sondern lediglich eine Einstellung des Unterhalts, da kein Anspruch mehr wegen ausreichend hohem Eigeneinkommen. Davon abgesehen kannte keiner der Berater wohl die gesetzlichen Grundladen. Denn es heißt im BGB ausdrücklich "Auf Unterhalt für die Zukunft kann nicht verzichtet werden!". Und genau auf dieser Basis formulierte ich dann selbst die SG Klage. Meine Mutter erhielt ihre Witwenrente und eine ziemlich große Nachzahlung mit Zins und Zinseszins.

Ich selbst hatte einmal Probleme mit dem Krankengeld, weil die AOK unter fadenscheinigsten Begründungen einfach einstellte. Der MdK hatte haarsträubende Ansichten geäußert, die medizinisch nicht haltbar waren.

VdK: Nein, haben sie keine Chance. Bringt eh nichts.

Habe dann mich dann trotz gerade erfolgter Operation doch selbst gekümmert und gewonnen.

und der SOVD: Gemischte Qualität der Beratung. In speziellen Fragen habe ich mich lieber an die Bundesrechtsabteilung des SOVD gewandt.

Beide Verbände haben sich leider nicht gerade mit großer Sachkenntnis gerade im SGB II hervorgetan. Im SBG XII etc. kommt es sehr auf den einzelnen Gegenüber an. Hier schwanken die Kenntnisse zwischen nicht vorhanden bis durchaus versiert. Hier in Nürnberg kenne ich diverse Fälle. Die Betroffenen lassen kein gutes Haar mehr an den Sozialverbänden.

Besonders lustig: Wenn man aus gesundheitlichen Gründen nicht persönlich vorbeikommen kann, dann bekommt man von beiden keine Hilfe. Es reicht nicht das Anliegen z.B. per Fax mitzuteilen und die Unterlagen zu übersenden. Man muß sich also mit schlimmsten Erkrankungen und Behinderungen noch zur Zweigniederlassung hinschleppen und genauso warten wie alle anderen. Nicht einmal dann gibt es eine Möglichkeit zur Terminvergabe. Ich wartete direkt nach einer Operation beim VdK fast 5 Stunden.

Aber man muß differenzieren. Die Qualität kann sehr schwanken und daher sollte man unbedingt Leute fragen, die bei der für einen zuständigen Zweigstelle schon Hilfe wollten.

Letztendlich habe ich mich gegen beide entschieden und verlasse mich lieber auf einen guten Fachanwalt für Sozialrecht.
 

Muzel

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#16
Ich habe mir eine private Sozial-Rae besorgt. Meint ihr die schickt mit die Gutachten zu? Das würde im übrigen auch der VdK nicht tun, weil sie einen Sperrvermerk haben. Das ist völlig doof, denn in weiteren Gutachten werden die mir verheimlichten Gutachten immer zitiert.
 

50GdB23

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#17
In meinem Falle hat ja der Vdk einen Wiederspruch aufgesetzt, allerdings, hätte ich diesen auch selbst machen können. Vom Vdk bekam ich dann einen Brief mit der Antwort der Krankenkasse und vom Vdk. Wie gesagt, Hilfreich war es nicht gerade. Sie haben lediglich die Arbeit, einen WIederspruch aufzusetzen mir abgenommen.

Ich habe mir über meine damalige Sozialbetreuerin einen Termin geholt, denn auf dem Rathaus wartest du auch mal gut 5 Std. Ich war geschockt, als ich durch den großen Flur rief, wo gut 30 Personen standen, ob sie alle zum Vdk wollen, kam im Chor: "Stöhn, Ja " :icon_evil:
 

Muzel

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#18
Der VdK ist nicht bösartig, aber ich habe schon richtig bösartige FA-Raes erlebt. Fach-Raes leben von ihren Erfolgsquoten (Reklame) und wenn die einen Zweifel haben, das der eigene Fall eine Niete ist, wird man eiskalt abgefertigt.
 

maus94

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#19
Also der VDK nimmt 70 Euro im Jahr und das war es dann aber auch schon.

Ich denke nicht alle Sozialverbände sind gleich.
Ist leider wie bei diesen kirchlichen Einrichtungen, da versteckt man sich auch unter dem Namen "kirchliche Einrichung"

Was die Kündiungsfrist angeht, stimmt da steht nirgens was, weder auf der Seite, noch im Antrag oder sonst wo.
Eigenartiger e.V. :icon_neutral:

Kündigung fertig machen, per Einwurfeinschreiben hinschicken.
Begründung: Keine durchsichtige Geschäftsbedingungen
Kündigung mit sofortiger Wirkung binnen 14 Werktagen, sollte das nicht der Fall sein wirst Du den Verbraucherschutz einschalten.


MfG
Marslicht


Zu Kündigung SOVD....der Tip war super Gut.:icon_daumen::icon_daumen::icon_daumen:
Hab am 20.10.2011 die Mitgliedschaft zum 31.12.2011 mit der Begründung... keine durchsichtige Geschäftsbedingungen und dem Vermerk,sollte das nicht der Fall sein werde ich den Verbraucherschutz einschalten.

Ich muss sagen es hat gewirkt,hab zum 31.12 2011 Schriftlich die Beendigung meiner Mitgliedschaft.
[FONT=&quot][FONT=&quot]

[/FONT]
[/FONT]
 

Muzel

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#20
Das Problem, dass die Fachanwälte auch keine Wunderheiler sind. Dafür sind sie viel teurer. Nach meiner Erfahrung tun sie auch nicht mehr. Hinter einem Verein steht immer eine Machinererie. Der einzelne FA muss sich ganz allein durchboxen. Deshalb sind FA viel vorsichter, wen sie an Mandat annehmen. Die werben immerhin mit ihrer Erfolgsquote.
 

Realist

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#21
Ein freundliches Hallo an alle User dieses Forums.
Auch ich möchte hier mal meine Erfahrungen mit dem SoVD in Celle mitteilen.

Ich bin seid einigen Jahren im SoVD.
Im August 2013 habe ich über den Verband eine weiterzahlung der Erwerbsminderungarente beantragt. Im September 2013 musste ich dann eine Teilhabe am Abeitsleben beantragen. Dieses habe ich direkt bei der Rente in Celle getan.
Nachdem bis Oktober 2014 keine "greifbaren" Ergebnisse vorlagen habe ich mich entschlossen dem SoVD das Mandat zu entziehen und denen Mitgeteilt, dass ich bis zum 17.10.2014 einen Bescheid haben möchte. Dieser war dann auf wundersame Weise am 17. in meinem Briefkasten!!!!:icon_mrgreen::icon_mrgreen: Auch habe ich für die 2. Angelegenheit inzwischen einen Bescheid zu Hause. Wie auch immer das zusammen hängt:icon_frown::icon_frown:. Habe da zwar den einen oder anderen Gedanken kann die aber zur Zeit noch nicht Beweisen.

Hat sonnst noch jemand ähnliche Erfahrungen gemacht??
Freue mich über Rückmeldungen und Infos.

MFG
 

bobby99

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30
#22
Gibt doch in Celle eine gute Alternative! :wink:
Besonders bei Ärger mit dem Jobcenter.....
Bunt-Sozial-Gerecht e.V. in der Neustadt 52

Kostet nur 1€ pro Monat :biggrin: all inclusive!
 

Kerstin_K

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#23
Ein Bekannter bei mir war mal beim VDK. Die kannten nichtmal den Unterschied zwischen GdB und Erwerbsminderung!
 

Realist

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#24
Gibt doch in Celle eine gute Alternative! :wink:
Besonders bei Ärger mit dem Jobcenter.....
Bunt-Sozial-Gerecht e.V. in der Neustadt 52

Kostet nur 1€ pro Monat :biggrin: all inclusive!
Vielen Dank für die Werbemail.
Hilft mir aber nicht weiter.

Ist aber schön zu wissen, dass es da noch andere gibt.
 

Realist

Elo-User/in

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#25
hallo,


das ist allerdings reichlich heftig, für einen widerspruch 70 euros zu verlangen...

worin sieht man denn überhaupt den unterschied zwischen einem 'normalen' schreiben und einem widerspruch, was diesen preis (immerhin fast das 12-fache) rechtfertigen könnte...?

wann haben die denn diesen betrag verlangt? gleich mit dem schreiben, oder erst, nachdem die sache nicht durch gekommen ist?

---------------------------------------------------------

versuch' doch mal, eine ausserordentliche kündigung anzusprechen (du weisst schon...: wie bei einer versicherung, wenn ein schadensfall eingetreten ist bzw. abgearbeitet wurde)...

vielleicht ergibt sich ja diese möglichkeit und man verrät es dir nur nicht...
Die 70 Euro sind doch OK. Die Höhe ( bei uns 50 Euro) hängt doch auch davon ab, wie die Verteilt werden.
MFG
 

Realist

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#26
Na das Ziel dieser Sozialverbände ist doch letztendlich nur eins, Sie wollen nur unser Bestes, unser Geld was anderes auch schon anzapfen.
Jeder eingetragene Verein will ja von was leben, also was braucht man dazu Geld.

Hat jemand vielleicht eine Idee was für ein Verein in unserer Gesellschaft noch fehlt?

Marslicht
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