Meine EGV - ich brauch bitte Hilfe

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Xelya

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Hab heute eine EVG bekommen - überarbeitet.
Hatte Anfang September schonmal eine bekommen, diese aber nicht unterschrieben sondern einige Punkte aufgeführt die nicht konform waren.

In der steht jedoch wieder, daß ich bis März 2013 in einer Vollzeitbeschäftigung sein muß.
Ich arbeite zur Zeit Teilzeit und sozialversicherungspflichtig, bin allein erziehend mit einem knapp 5jährigen Kind.
In meinem erlernten Beruf ist es leider nicht so, daß ich nen Job von 8-16 Uhr habe und danach den Stift fallen lassen kann um mein Kind vom Kiga abzuholen.
Ich arbeite als medizinsiche Fachangestellte und da gehen die Arbeitszeiten in Vollzeit locker mal von 7.30 - 19.00 Uhr oder in manchen Fachgebieten noch länger oder auch schon früherer Arbeitsbeginn.
Kein Kindergarten und keine Tagesmutter könnte diese Zeiten abdecken.
Der Erzeuger kann icht zur Kindesbetreuung hinzugezogen werden, da er sich eh kaum kümmert und zudem auch über 200 km weit weg wohnt.

Meine Eltern sind auch nicht mehr so belastbar da 1. nicht mehr die Jüngsten (beide schon 70) und 2. meine Mutter sehr krank war dieses Jahr und noch lange nicht wieder vollständig genesen ist und es wohl auch nie mehr wird.


Meine Frage jetzt:
Kann ich wirklich zu einer Vollzeitanstellung gezwungen werden?
Wenn Nein - mit welchem § kann ich dem widersprechen?

Ich lade jetzt nur mal die betreffende Seite der Eingliederungsvereinbarung hoch. Wenn die anderen Seiten auch noch gewünscht werden, werde ich diese noch hochladen.


Ich brauch dringend Hilfe -bin fix und fertig mit den Nerven :icon_cry::icon_cry::icon_cry:
 

Hartzeola

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Hallo und willkommen,

hast du EGV unterschrieben?

In der steht jedoch wieder, daß ich bis März 2013 in einer Vollzeitbeschäftigung sein muß.

Vorerst keine Panik. Das ist das Ziel. Die Erfolgsquote aller EGV liegt vermutlich prozentuall nähe Null, höchstens in einem einstelligen Bereich.

Kann ich wirklich zu einer Vollzeitanstellung gezwungen werden?

Du musst alles tun, um deine Bedürftigkeit verringern oder beenden.
Übrigens, auch ohne EGV.

...2. meine Mutter sehr krank war dieses Jahr und noch lange nicht wieder vollständig genesen ist und es wohl auch nie mehr wird.

Könnte u.U. ein Grund sein, eine VZ Beschäftigung nicht aufnehmen zu müssen.

PS. Bist du sicher, dass du deinen Name überall entfernt hast?
 

Xelya

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Natürlich hab ich den Wisch NICHT unterschrieben!!

Ich bin ja in ner Teilzeitbeschäftigung, aber in meiner Arbeitsstelle ist keine Kapazität frei für eine Vollzeitbeschäftigung.
Ergo müsste ich mir eine neue Stelle suchen.
Die sollen mir auch nur einen Arbeitgeber zeigen, der eine allein erziehende Mutter mit nem Kleinkind in Vollzeit einstellt.

Wie soll das dann bitte gehen, wenn mein Kind in die Schule geht?


Hab ich dann auch gerade erst gesehen, daß ich einmal meinen Namen nicht abgedeckt hatte.
Man..........was muß der auch 100000000000 mal in diesem sch**** Wisch vorkommen
 
E

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Kann ich wirklich zu einer Vollzeitanstellung gezwungen werden?

ganz klares nein
da du ein 5jähriges kind hast das deine betreung bedarf
du bist auch nicht verpflichtet das kind ganztags betreuen zu lassen
es währe dann deine entscheidung und die das vom JC weil die das gern hätten^^

wenn kindbetreujung nicht sichergestellt ist
kann der SB machen was der will
also easy angehn lassen die sache und auf VA warten und auch dann
easy angehn lassen da kindsbetreung bestimmt nicht sichergestellt ist das du vollzeit arbeiten kannst ^^^
 
E

ExitUser

Gast
Hallo und willkommen,

hast du EGV unterschrieben?



Vorerst keine Panik. Das ist das Ziel. Die Erfolgsquote aller EGV liegt vermutlich prozentuall nähe Null, höchstens in einem einstelligen Bereich.



Du musst alles tun, um deine Bedürftigkeit verringern oder beenden.
Übrigens, auch ohne EGV.



Könnte u.U. ein Grund sein, eine VZ Beschäftigung nicht aufnehmen zu müssen.

PS. Bist du sicher, dass du deinen Name überall entfernt hast?


das ist fetten schwarz

ja könnte aber warum sichs schwer machen wenns auch einfach geht
schau mehr aufs kind da läst sichs ganz leicht die vollzeit ablocken
 

Hartzeola

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das ist fetten schwarz

ja könnte aber warum sichs schwer machen wenns auch einfach geht
schau mehr aufs kind da läst sichs ganz leicht die vollzeit ablocken

https://www.elo-forum.org/news-disk...tz-iv-empfaenger-vollzeitstelle-annehmen.html

So einfach wie du beschreibst wird es sicherlich mit einem 5-jährigen nicht gehen.

Sollte sie sich auf einen VV nicht bewerben ist Sanktion garantiert.

Es gibt ein Urteil - nur mit 2 Kinder keine Vollzeit.

Mit Pflege dagegen steht viel in FH zu §10.

Mit einem Kind muss sie den Arbeitgeber bezüglich flexibleren Arbeitszeiten ansprechen.
 

Xelya

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Klar, Vollzeitstellen fallen ja auch vom Himmel.
Und dann werd sicher ich als allein erziehende Mutter mit nicht gesicherten Betreuungszeiten genommen.
Alles klar.............wie realitätsfremd leben die vom JC eigentlich?!?!?!

Ich müsste mich dann zwangsläufig neu bewerben, da in meiner jetzigen Arbeitsstelle keine Kapazitäten für eine Vollzeitstelle gegeben sind.

Macht sich dann echt gut in ner Bewerbung "Wurde vom JC gezwungen mich auf eine Vollzeitstelle zu bewerben"

Selbst WENN ich nen AG finden sollte der sich darauf einlässt, daß ich um 8 Uhr anfange und um 16 Uhr aufhöre und Freitags sogar schon im 14.30 Uhr - 1. komme ich da NIE auf 38,5 Wochenstunden (die laut Tarif vereinbart sind, da Mittwoch Nachmittag ja auch noch die Praxen geschlossen sind) und 2. werden die Kolleginnen dann auch sehr begeistert sein über die Extrawurst.


Es ist doch echt alles zum ko******
 

Xelya

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Machen die eigentlich auch Unterschiede??
Eine Freundin von mir mit 2 Kindern (gerade 3 geworden und knapp 5) arbeitet auch Teilzeit als med. FA und ihr Mann arbeitet Vollzeit als Friseur. Sie bekommen aufstockend H4.
Sie oder ihr Mann haben noch NIE was von nem JB gehört oder sind vorgeladen worden und mussten so ne EGV unterschreiben.
Da könnte ihr Mann doch genauso gezwungen werden, sich einen besser bezahlten Job zu suchen. Oder das sie ebenfalls Vollzeit arbeiten geht.

Ist doch wohl auch nicht gerecht
 

gelibeh

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Gerecht ist das nicht, aber es gibt eben Sachbearbeiter mit Sachverstand und welche, die den nicht haben und nur stur nach Vorgabe arbeiten.
 

Xelya

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Kann ich nen Wechsel des SB beantragen?
Der hat neulich nämlich auch so nen Aufstand gemacht als ich die erste NICHT unterschriebene EGV und den "Widerspruch" dazu abgegeben hab. Er wollte mir die Empfangsquittung nicht unterschreiben - so hab ich alle Unterlagen wieder eingepackt und am nächsten Tag unter Zeugen in den Briefkasten geworfen
 

gila

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Ich würde mir kein großes Kopfkino machen.

Fakt ist: Deine Unterschrift unter eine EGV kann niemand erzwingen - und solltest du einem "Vertrag" zustimmen, muss du auch hinter dem, was DU unterschreibst, stehen können und dies erfüllbar sein.

Es könnte m.E. "gern" drin stehen, dass deine Bemühungen dahin gehen sollten, bis zum Tag X eine Vollzeitstelle anzustreben. Das ist aber auch schon alles.
Eine Garantie kannst du nicht geben - egal aus welchen Gründen.

Daher würde ich das so nie unterschreiben und deutlich machen, dass ich doch nicht bescheuert bin, mich selbst durch Unterschrift auf nicht zu garantierende Fakten in die Bredouille zu bringen!
DIES kann auch rechtlich NICHT von dir verlangt werden!!!!!

Hierbei würde ich mich möglichst nicht auf das schmale Brett IRGENDWELCHER Diskussionen über Kita-Plätze, kranke Mutter, Situation in DEINEM JOB (notfalls muss man ja auch unter seiner Kategorie arbeiten!) oder Alleinerziehendenstatus begeben.

Siehe die Bestimmungen, dass man auch dann Vollzeit arbeiten muss (was in erster Linie jedoch fürs Familienrecht gilt gegenüber der Unterhaltspfllicht des Kindesvaters und in dem aufgeführten Urteil etwas "angepasst" wurde, da es um eine Ablehnung einer Vollzeitstelle ging.)

Also: entweder die EGV ist ansonsten für dich akzeptabel und der Dialog mit dem SG "noch" ein freundschaftlicher :biggrin: (ich weiß es ja nicht) und du STREICHST die Passagen, die du nicht unterschreiben KANNST und willst, formulierst das entsprechend um und erklärst (schriftlich), dass von dir NICHT VERLANGT WERDEN KANN, irgendwelche Garantien mit deiner Unterschrift zu bestätigen, die bei Nichterfüllung zu deinem Nachteil werden können. (Sanktion, Existenzminimum, Kind).
Dann aber auch hart bleiben und nicht diskutieren - soll er einen VA machen!

oder (wenn keine Ebene und noch andere Mängel in der EGV) gleich einfach abwarten, ob ein VA folgt.

Ich persönlich würde ersteren Weg gehen und hätte hier die Grenze meiner Mitwirkungsbereitschaft erreicht.
Man sollte keinesfalls zu viel diskutieren, da zieht man evtl. den Kürzeren!
 

gila

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Nachsatz: erst jetzt gelesen, dass der Dialog kein freundlicher ist :icon_twisted:

meine Strategie wäre nun, ein kurzes Anschreiben zu entwerfen, dass es mir leider nicht möglich ist, die EGV in dieser Art zu unterschreiben, da von mir per Unterschrift "Garantien" abgegeben werden sollen bis zu einem bestimmten Tag eine Vollzeitstelle inne zu haben. Dieses "Ziel" kann ich jedoch mit meiner Unterschrift nicht manifestieren, da aufgrund der Tatsache, dass ich derzeit eine Arbeitsstelle - wenn auch in Teilzeit - habe, sowie meiner Lebenssituation noch weitere Faktoren, die ich jedoch letztlich nicht beeinflussen kann, erforderlich sind.

Und dann abwarten, was als nächstes kommt!

Wenn ich eine gute Teilzeitstelle hätte, würde ich eh keine EGV unterschreiben, die noch mehr von mir verlangt. Auch OHNE Kind nicht!
Parallel könntest du deine "Bemühungen" mit der anderen A... backe durch ein paar Bewerbungen belegen.
Mach dir keine Gedanken über das "ob ich da was kriege", sondern warte einfach ab, ob auf die ein oder andere Bewerbung was kommt und beim Vorstellungsgespräch kann man dann auch mal erwähnen, dass das Kind schon sehr häufig kränkelt ... oder so... :icon_twisted:
 

Xelya

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Danke Gila.
Ich muß die neue EGV auch erst nochmal genau durchlesen, inwieweit sie zur 1. geändert wurde - da hatte ich ja auch schon ein paar Punkte beanstandet.

Die Formulierung von Dir ist super. Das werde ich mir mal so notieren und in dem Schreiben erwähnen.
Vielen vielen Dank


Das Ding hat mich heute schon wieder eine schlaflose Nacht gekostet.
Bin leider jemand, der sich solche Sachen immer sehr zu Herzen nimmt. Und Angst hab ich natürlich auch - vor Sanktionen oder was auch immer.
Naja.......wenn dann der VA ins Haus flattert muß ich halt noch anders dagegen vorgehen
 

gila

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Mit deiner "Angst" kannst du parallel "arbeiten" :icon_knutsch:

Du machst mir nicht den Eindruck, als ob du der Sache nicht gewachsen wärest. Etwas mehr Selbstbewusstsein - du LEISTEST ja was als Mutter und mit qualifiziertem Job - und weniger mit dem SB diskutieren.
Dann begibst du dich auch nicht auf jedes mögliche Glatteis :icon_smile:
Manches muss man einfach irgendwie "laufen lassen" und sich seine eigenen Strategien entwickeln.

Die sollen mal diejenigen "in Arbeit bringen", die weniger leisten als Du!
Und sicher würde NIEMAND dir unterschreiben, dass du für einen anderen Vollzeitjob (der ja auch DA sein muss) deine jetzige Arbeit aufgeben darfst.
Was, wenn der Job in der Probezeit nichts ist?
Dann hast auch DU wieder den schwarzen Peter!

In dieser EGV geht es in erster Linie nicht um deine Lebensumstände, sondern darum, dass es ein VERTRAG ist und du nichts zusagen kannst, was Utopie ist! Fertig. Und das brauchst du nicht zu diskutieren und argumentieren!
Das ist einfach ein rechtlicher Fakt.
Und dann abwarten was kommt, wieder hier einstellen.
 

Xelya

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Ich stell jetzt nochmal den Rest der EVG rein.
Könnte da jemand auch nochmal nen Blick drauf werfen?
Hab die am 28.09. bekommen und bis nächste Woche wollte ich den "Widerspruch" eigentlich dort abgeben mitsamt der NICHT unterschriebenen EGV.

Wäre für jede Hilfe dankbar
 

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solang die EGV nicht unterschrieben ist hat sie keine gültigkeit
solang kein VA ersatz der EGV vorliegt must du auch erstmal nicht wiedersprechen und abwarten bis der VA eintrudelt

dann erst kannst du reagieren
 

Xelya

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Ich hatte aber vor dieser EVG schonmal eine bekommen und hab die auch nicht unterschrieben sondern aufgeführt, was eben nicht konform ist.
Darauf hin bekam ich nun diese EGV.

Aber auch da passt das mit der Vollzeitstelle eben nicht.
Ob der Rest nun in Ordnung ist - keinen Schimmer (geb ich offen und ehrlich zu)

Ich kann das doch net einfach so auf sich ruhen lassen und abwarten was kommt bzw. auf den VA warten??
Denn wenn der eintrudelt bleibt mir dann wohl nur noch der Gang zum Anwalt. Denn ich denke mal, daß da dann auch die Vollzeitstelle wieder aufgeführt ist
 

Xelya

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@ Christie - als ich die 2. EGV bekommen habe, hatte ich nen Beistand dabei.
Hab den Wisch nur engegengenommen und eingepackt und dann sind wir wieder gegangen.
 

Christi

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Warum sollst du nicht abwarten ?
Ich habe vor über zwei Monaten auch keine EGV unterschrieben und bis jetzt kam nix mehr.
Ich hatte auch einen Beistand dabei.
Bei meinem Beistand war ich auch vor 4 Monaten dabei als Beistand.
Auch wurde die rechtswidrige EGV nicht unteschrieben.Und auch da kam nix mehr bis heute.
 

Couchhartzer

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Könnte da jemand auch nochmal nen Blick drauf werfen?
Hab ich gerade gemacht und das gleich mehrmals durchgeschaut.
Irgendwie finde ich da nicht ansatzweise etwas, was DIR irgendwelche Pflichten auferlegt, sondern da steht ausschliesslich drin, was das Jobcenter dir an Hilfestellungen zukommen lassen kann.
Ansonsten stehen da nur noch Dinge drin, die sowieso alle bereits gesetzlich fest reguliert sind in den geltenden Gesetzestexten.
Und daraus kann grundsätzlich dann niemand gegen dich einen erweiterten Sanktionsgrund ableiten, wenn nur Pflichten des Jobcenters in der EGV drinstehen, aber du zu nichts weiter zusätzlich verpflichtet wirst.

Es macht also auch keinen Sinn hier jetzt schon einen Widerspruch einzulegen, denn
1.) ist diese EGV von dir nicht unterschrieben (deswegen ist ein Widerspruch dagegen übrigens auch noch gar nicht zulässig)
und
2.) bist du nicht im geringsten durch die inhaltlichen Ausführungen der EGV mehr belastet, ausser wie schon in den Vorgaben die sowieso gesetzlich vorgeschrieben sind.

Hier kannst du also ganz in Ruhe abwarten ob diese EGV auch als VA erlassen wird, wenn du nicht unterschreibst.
Sollte dieser VA dann inhaltlich abweichen vom jetzigen EGV-Vorschlag, dann kannst du immer noch Widerspruch einreichen (und es macht auch erst dann wirklich Sinn!).
 
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