Meine Brüder und ich leben zusammen im Haus meines Vaters. Zählen wir als Haushaltsgemeinschaft?

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pessimisto

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Guten Morgen Freunde :)

ich lebe zusammen mit meinen zwei Brüdern in einem Eigenheim das zu 75% meinem Vater gehört und die restlichen % uns Brüdern, meine Mutter ist bereits verstorben. Mein Vater ist die meiste Zeit in seiner Wohnung im Ausland.

Ich und mein jüngerer Bruder sind erwerbstätig, mein älterer Bruder (Chris) bezieht jedoch bereits seit über 10 Jahren Hartz-4.

Bei uns läuft das seit einiger Zeit so ab, dass wir uns sämtliche Haushaltskosten auf 3 aufteilen, also Heizöl, Strom, Wasser, Abfall.
Lebensmittel, Waschmittel etc. ist jeder für sich zuständig.

Mein Bruder Christian hat jetzt versucht beim Jobcenter eine übername der Haushaltskosten zu bewirken, was vermutlich ein Fehler war.
Seitdem erhält er bis 2022 nurnoch etwas über 250 € bis er Nachweise erbracht hat und das JC verlangt von allen Mitbewohnern die Offenlegung der Kontoauszüge der letzten 3 Monate.

Welche Chance gibt es auf die Übernahme der Kosten? Was wenn wir einen Mietvertrag erstellen?
Geht das überhaupt wenn er ja einen Anteil am Haus von 8,33% hat?
Falls es keine gibt, gibt es wieder einen Weg zurück?
Kann er den Antrag auf die Übernahme abbrechen und alles ist wieder wie früher?


Ich bedanke mich schonmal im Vorraus für eure hilfreichen Antworten :)
Gruß Eduard
 

karuso

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Wenn jeder für sich selbst wirtschaftet und nur die Unkosten also Heizöl, Strom, Wasser, Abfall zu gleichen Teilen bezahlt werden dann seid ihr eine klassische Wohngemeinschaft.Das Jobcenter will natürlich Geld sparen und sagt einfach Haushaltsgemeinschaft was nicht stimmt.
Dein Bruder sollte ein Schriftstück aufsetzen in dem er erklärt das er selber wirtschaftet und von den anderen Geschwistern oder dem Vater nicht unterstützt wird.
Die Geschwister sollten es ablehnen Kontoauszüge offenzulegen da sie für ihren Brüder finanziell nicht verantwortlich sind.
Dein Bruder bildet eine eigene Bedarfsgemeinschaft.Sollte das Jobcenter hier nicht einlenken bleibt wohl nur der Gang vor dem Sozialgericht und muß sich sein Recht erkämpfen. Was anderes sehe ich hier nicht.
 
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