Meine befristete volle Erwerbsminderungsrente reicht nicht zum Leben! Wie geht es weiter?

Lilli71

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Hallo!werde bis Ende Februar 22 rückwirkend von Februar 16 bekommen!Die Rente beträgt um die 705 plus bekomme ich im die 83 Euro Betriebsrente! Ein Umzug steht an da mein Vermieter die Wohnung verkaufen will!Seit 6 Monaten habe ich nach einer Wohnung gesucht und jetzt endlich eins für 500 warm inclusive Strom gefunden!Aber was dann nach der Miete bleibt ist ja sehr knapp!was kann ich machen....da irgendwo bei befristeten Erwerbsminderung sich irgendwie keiner zuständig fühlt....und scheinbar viele Anträge abgelehnt werden.....kann mir hierbei jemand Infos geben???
Danke im Voraus.....
 

Curt The Cat

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Moinsen Lilli71 und willkommen hier ....,

da wir hier verschiedene Subforen vorhalten, die sich speziell mit Problemstellungen rund um die Rente/ Gesundheit befassen *klick*, verschiebe ich Dein Thema mal dorthin - und bitte zukünftig um etwas mehr Sorgfalt bei der Themenerstellung - Danke ...!
 

4ever29

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Und falls dort die Voraussetzungen nicht vorliegen gibt es im SGB 12 Hilfen zum Lebensunterhalt, bzw. falls du mit einem nach den SGB 2 Leistungsberechtigten zusammenlebst Sozialgeld nach diesem Buch.

Ansprechpartner ist dafür die Kommune in der du lebst, bzw. der Landkreis oder das örtliche Jobcenter.
 

hansklein

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Hallo!werde bis Ende Februar 22 rückwirkend von Februar 16 bekommen!Die Rente beträgt um die 705 plus bekomme ich im die 83 Euro Betriebsrente! Ein Umzug steht an da mein Vermieter die Wohnung verkaufen will!Seit 6 Monaten habe ich nach einer Wohnung gesucht und jetzt endlich eins für 500 warm inclusive Strom gefunden!Aber was dann nach der Miete bleibt ist ja sehr knapp!was kann ich machen....da irgendwo bei befristeten Erwerbsminderung sich irgendwie keiner zuständig fühlt....und scheinbar viele Anträge abgelehnt werden.....kann mir hierbei jemand Infos geben???
Danke im Voraus.....
Auf jeden Fall Antrag auf Wohngeld - grobe vorab Berechnung hier und auf Hilfe zum Lebensunterhalt stellen, damit die Finanzen gesichert sind. .Information Hilfe zum Lebensunterhalt.

Solltest du eine Schwerbehinderung (also größer 50%) mit Merkzeichen G haben, gibts evtl. einen Mehrbedarfszuschlag, siehe hier.
Ich an deiner Stelle, würde Anträge sofort stellen, damit keine Zeit verloren geht zur Bearbeitung etc.
 

saurbier

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Hallo Lilli71,

es gab schon einige gute Hinweise, die du dir dann auch zu Herzen nehmen solltest.

Vorab ist hier mal festzuhalten, was du überhaupt für eine EMR bekommst, denn da gibt es leider beachtliche Unterschiede im Hinblick auf die Zuständigkeit der Behörden, also ob das JC oder eben das Sozialamt in frage käme und ob du alleine oder in einer BG lebst.

Auf der Seite 2 deines Rentenbescheides kannst du z.B. genau erfahren, ob du 1.) eine volle EMR aus rein gesundheitlichen Gründen erhälst, welche bis 2022 befristet ist, oder ob es sich wohlmöglich 2.) um eine volle EMR handelt welche nicht alleine auf deine gesundheitlichen Gründen sondern weil der Arbeitsmarkt derzeit als verschlossen anzusehen ist (Arbeitsmarktrente).

Der Unterschied entscheidet zwischen der Behördenzuständigkeit, denn bei Punkt 1.) wäre ggf. das örtliche Sozialamt für eine Aufstockung deiner vollen EMR zuständig (Regelbedarf plus KdU minus eigener EMR), im Falle von Punkt 2.) jedoch hingegen das örtliche JC da du als Arbeitsmarktrenter ja noch theoretisch zwischen 3-6 Std./tägl. leistungsfähig bist und somit einer möglichen sozialversicherungspflichtigen Teilzeitarbeit nach gehen könntest. Auch hier gilt dann wieder (Regelbedarf plus KdU unter Anrechnung deiner Rentenbezüge).

Bei den KdU ist ferner darauf zu achten, daß es hierfür immer eine Obergrenze gibt bis zu der die Ämter nur leisten, alles darüber hinaus ginge zu deinen eigenen Lasten und würde das jetzt ggf. bei dir zutreffen, dann würdest du nach 6 Monaten eine Kostensenkungsaufforderung bezüglich deiner KdU-Kosten erhalten.

Der erste und ggf. auch beste Weg bei derart geringen Renten (EMR) wäre daher zu prüfen, ob nicht ggf. Wohngeld in frage käme. Einen guten Wohngeldrechner z.B. findest du hier ...


... da du dort neben einer möglichen SchwerB auch zusätzlich die örtlich für dich erforderliche Mietstufe erfahren kannst, welche für die Berechnung erforderlich ist.

Auch solltest du ggf. überlegen, ob nicht ein Minijob dir eine finanzielle Unabhängigkeit bieten könnte, mit welchem du dein geringe Rente (EMR) noch aufstocken könntest und somit den Gang zum Amt auf jedenfall ersparen könntest. Als EMR müßtest du dann dabei lediglich die damit ggf. vorhandenen Fallstricke umgehen (max. 3 Std./tägl. am besten nur 2 3/4 Std./tägl. und ebenfalls auf keinen Fall mehr als 14 3/4 Wochenstunden). Bei ersterem unterliegt man mit einer vollen EMR der 3 Std./tägl. Grenze die man am sichersten unterschreiten sollte und bei zweiterem gilt man im Falle einer Arbeitsmarktrente ab 15 Wochenstunden seitens der AfA als erfolgreich in Arbeit vermittelt, also VORSICHT.

Wie schon vom Vorredner erwähnt, auf jeden Fall solltest du zuerst einmal einen Wohngeldanspruch schnellstmöglich prüfen und ggf. dann auch umgehend stellen, denn dort gilt für den Tag der Antragstellung gibt es in dem Antragsmonat das erste Wohngeld. Rückwirkend gibt es dort nichts. In einigen Bundesländern erfolgt die Antragstellung bereits Online und da wo es nicht möglich ist mußt du persönlich bei der Wohngeldstelle vorsprechen. Dazu solltest du dann am besten den aktuellen Mietvertrag, deine aktuellen Rentenbescheide, den Personalausweis und ggf. einen SchwerB-Ausweis mitbringen, damit man vor Ort sich notwendige Kopie anfertigen kann.


Grüße saurbier

- noch einen schönen sonnigen Feiertag -
 

saurbier

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Kerstin_K, ja man kann wohl vieles von zuhause machen, wenn man denn die Formulare findet.

Zu guter letzt kommt dann hier die Frage wie man die Formulare ausfüllen soll, oder wie. Wäre mal nicht das erste mal.

Also warum nicht gleich (sofern nicht kompliziert zu erreichen) vor Ort alles erledigen und man spart sich den einen oder anderen Euro an Porto. Genau da fängt dann nämlich das nächste Spiel an, wenn die Unterlagen per einfachen Brief verschickt werden und urplötzlich die Behörde damit kommt das dort nichts eingegangen ist - warum - na weil beim Porto gespart wurde und eben nicht der sichere Postweg genutzt wurde (Einschreiben).

Aber jedem wie er es gerne will.

Ich finde deine jetzige Aussage - sorry - auch etwas befremdlich, hast du dich bezüglich meinen Hinweisen oft genug damit gemeldet das man die Unterlagen doch auch persönlich vor Ort abgeben könne. Also kommt dein jetziger Einwand nur um was zu schreiben - vielleicht zwecks Bewertung - ?.

Im übrigen habe ich ja ausdrücklich auf die Möglichkeit eines Online-Antrages hingewiesen.

Wie Lilli71 ihren Antrag jetzt auch stellt bzw. stellen mag - sofern sie überhaupt einen stellt - bleibt letzten Endes ihr überlassen, nur zügig sollte es schon gehen denn wir haben bereits den 22.05. und in wenigen Tagen ist der Monat zu ende und damit wohlmöglich dann der eine oder andere Euro zusätzliches Wohngeld verloren. Da mag man sich doch überlegen ob ggf. 100,-€/mtl. zusätzlich den Aufwand nicht wert ist.
 

Lilli71

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Wie soll ich eine Wohnung warm unter 500 Euro finden zudem ich nich durch das mitbürgen für Vater in Schufa stehe....keine Chance habe solange gesucht und dies auch nur über Bekannte bekommen....und ich habe leider nur 50 Prozent Behinderung das gilt glaube ich nicht ....
 

Kerstin_K

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Kerstin_K, ja man kann wohl vieles von zuhause machen, wenn man denn die Formulare findet.

Zu guter letzt kommt dann hier die Frage wie man die Formulare ausfüllen soll, oder wie. Wäre mal nicht das erste mal.

Also warum nicht gleich (sofern nicht kompliziert zu erreichen) vor Ort alles erledigen und man spart sich den einen oder anderen Euro an Porto. Genau da fängt dann nämlich das nächste Spiel an, wenn die Unterlagen per einfachen Brief verschickt werden und urplötzlich die Behörde damit kommt das dort nichts eingegangen ist - warum - na weil beim Porto gespart wurde und eben nicht der sichere Postweg genutzt wurde (Einschreiben).

Aber jedem wie er es gerne will.

Ich finde deine jetzige Aussage - sorry - auch etwas befremdlich, hast du dich bezüglich meinen Hinweisen oft genug damit gemeldet das man die Unterlagen doch auch persönlich vor Ort abgeben könne. Also kommt dein jetziger Einwand nur um was zu schreiben - vielleicht zwecks Bewertung - ?.

Im übrigen habe ich ja ausdrücklich auf die Möglichkeit eines Online-Antrages hingewiesen.
Sorry, aber mir ging es enzig und alleine darum, dass Dein Posng für mich den Eindruck erweckte, als wäre es zwingend erforderlich, dass man üersönlich bei der Wohngeldstelle erscheint, wenn man den Antrag nicht online stellt. Und dem ist eben nicht so. Du schriebst
In einigen Bundesländern erfolgt die Antragstellung bereits Online und da wo es nicht möglich ist mußt du persönlich bei der Wohngeldstelle vorsprechen.
Die persönliche Antragstellung hat sicher Vorteile, aber man kann durchas auch einen formlosen Antrag stellen und um Zusendung der Formulare bitten, wenn man dese im Netz nicht fnden kann.
und ich habe leider nur 50 Prozent Behinderung das gilt glaube ich nicht ....
Ab GdB 50 gilst du aks Schwerbehindert. HAst du noch irgendwelche Merkzeichen?
 

Lilli71

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Nein...aber reicht die 50 Prozent aus
Beitrag wurde automatisch zusammengeführt:

Meine Arbeitsstelle habe ich auchvimmer noch also bin ich wohl arbeitsunfähig wenn ich die Erwerbsminderungsrente bekomme...
 

saurbier

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Wie soll ich eine Wohnung warm unter 500 Euro finden zudem ich nich durch das mitbürgen für Vater in Schufa stehe....keine Chance habe solange gesucht und dies auch nur über Bekannte bekommen...

Nun ja dafür interessiert sich aber leider kein JC bzw. Sozialamt, ob du eine passende Wohnung findest.

Die Herrschaften haben sich in ihren Kommunen einen Mietspiegel ausgedacht der alleine darauf ausgerichtet ist die KdU so gering wie möglich zu halten, ob man damit nun nur eine Bruchbude finden kann oder nicht ist denen völlig egal, die Bürgermeister und Stadträte haben ja ihre Villen.

Eine Wohnung für über 500,-€/mtl. dürfte für so manche Kommune bei den KdU´s weit abseits von gut und böse sein (sofern nicht gerade Großstadt ala Hamburg/Frankfurt etc. pp.) wie z.B. bei mir hier für eine Person eben nur 50qm mit 350,-€/mtl. eingeplant sind, hingegen beim Wohngeld ein Betrag von max. 478,-€/mtl. erlaubt ist.

Glücklich der welcher halt eine EMR erhält die minimal unter oder auf Höhe des Regelsatzes plus KdU ist, kann er sich dann vom JC unabhängig machen und mittels Wohngeld den einen oder anderen Euro zusätzlich erhalten und das ist dann ohne laufende Schikane mit Vermittlung etc. verbunden. Ja alle Jahre wieder ein neuer Antrag, aber das wäre es dann auch. Einzig das Risiko das die Mieten mal wieder stärker steigen als das Wohngeld wie in der Vergangenheit, soll ja lt. Bundesregierung nun durch eine Anpassung beim Wohngeld per Dynamisierung ab 2022 gesichert werden.

und ich habe leider nur 50 Prozent Behinderung das gilt glaube ich nicht ....

Und was solls, stell doch erst einmal den Antrag, dann wirst du doch sehen was man dir bewilligt.

Meine Arbeitsstelle habe ich auchvimmer noch also bin ich wohl arbeitsunfähig wenn ich die Erwerbsminderungsrente bekomme...

Was bitte hat das denn jetzt mit dem Wohngeldantrag zu tun.

Du hast doch geschrieben das du eine EMR bekommst, oder stimmt das etwa nicht. Wenn du eine EMR bekommst wie willst du dann bitte noch deiner bisherigen Arbeit nachgehen. Ich vermute mal das du bei der Summe von 705,-€/mtl. doch sicherlich eine volle EMR erhälst, oder etwas nicht. Wenn das nur eine Teil-EMR wäre, nun ja dann müßtest du wohl oder übel ja noch für die restlichen 50% deiner Arbeit nachgehen und dann hättest du wohl mtl. mehr Geld als lediglich diese 705,-€/mtl. und somit dürfte es dann auch kein Wohngeld geben.

Nochmals, wenn du mit deiner jetzt bis 2022 befristeten vollen EMR nur 705,-€/mtl. plus eben der weiteren 83,-€/mtl. Betriebsrente erhälst, dann stell den Wohngeldantrag. Leg dem eine Kopie deines SchwerB-Ausweises bei und gut ist. Dann wirst du doch sehen was dir das Wohnungsamt zahlt.
 
Zuletzt bearbeitet:

Lilli71

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Ok zwar ist es nicht gerecht dass man nur bei unbefristeten vollen Erwerbsminderung Grundsicherung bekommt.....habe schon gehört das viel an Anträgen abgelehnt wird....ach ja ich würde 381 Euro an Wohngeld bekommen bei und ist es Mietspiegel 2....ich habe Angst das sie sagen ziehen sie dort aus was anders bekomme ich nicht schon gar nicht mit einem kleinen Hund und Schufa Eintrag
 

saurbier

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Hallo Lillii71,

also da hat Kerstin_K vollkommen recht, bei Wohngeld gibt es keinen Zwang die Wohnung aus Kostengründen zu wechseln, es ist ja gerade eine finanzielle Unterstützung um in der bisherigen Wohnung bleiben zu können.

ach ja ich würde 381 Euro an Wohngeld bekommen bei und ist es Mietspiegel 2

Bitte verwechsel hier nicht wohlmöglich die örtlichen KdU z.B. seitens des JC mit dem Wohngeld seitens des Wohungsamtes bzw. der Wohngeldstelle, denn das sind zwei unterschiedliche Paar Schuhe.

Was du seitens des Wohngeldamtes bekommen könntest kannst du dir ja anhand des von mir verlinkten Wohngeldrechners ausrechnen.


Das ist zwar lediglich eine grobe Annäherung, aber in meinem Fall trafen die Angaben zu 100% zu, man muß nur alle Angaben korrekt eingeben.

Solltest du tatsächlich 381,-€ an Wohngeld bekommen, was mich doch etwas verwundern würde außer du wohnst nicht gerade in einer teueren Großstadt, nun dann könntest du dich doch mehr als glücklich schätzen, oder.


Grüße saurbier
 

Else Kling

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381,00 € ist der Höchstbetrag nach Paragraph 12 Wohngeldgesetz (eine Person, Mietstufe 2). Diesen Betrag bekommt man nicht an Wohngeld. Das ist das höchste an Miete, was bei der Wohngeldberechnung berücksichtigt wird.
 

saurbier

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Korrekt, wenn denn für den Wohnort auch die Mietstufe zutreffend ist.

Könnten dann ggf. so um die 228,-€/,mtl. mal pauschal bei Mietstufe 2 und 400,-€/mtl. Kaltmiete heraus kommen. Wie schön das man sowas auf die schnelle pauschal überschlagen kann.

Sollte sich das tatsächlich als Wahr heraus stellen, nun dann wäre das doch ein Anreiz den Wohngeldantrag jetzt schnellstmöglich zu stellen.

Zur kleinen EMR von 788,-€/mtl. noch 228,-€/mtl. als Zuschuss ohne großen Stress wäre doch was, oder.
 

hansklein

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Die Rente beträgt um die 705 plus bekomme ich im die 83 Euro Betriebsrente! Ein Umzug steht an da mein Vermieter die Wohnung verkaufen will!Seit 6 Monaten habe ich nach einer Wohnung gesucht und jetzt endlich eins für 500 warm inclusive Strom gefunden!
Das hatte ich erst überlesen. Inclusive Strom, wie soll ich das verstehen? Wird mit Strom geheizt oder ist da tatsächlich eine Strompauschale in der Miete drin? Im letzten Fall, müsstest du den Strom aus den Mietkosten rausrechnen.
 

bondul

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Könnten dann ggf. so um die 228,-€/,mtl. mal pauschal bei Mietstufe 2 und 400,-€/mtl. Kaltmiete heraus kommen.


Wenn ich die Rechner von bmi.bund.de und wohngeld.org bemühe, komme ich auf andere Zahlen, nämlich 117,00/115,00 € (siehe Anhang). Du kämst damit auf ein Gesamteinkommen von ca. 900 €, abzüglich Gesamtmiete blieben dir ca. 400 €.

Zur Info: Regelsatz bei Grundsicherung SGB II/XII beträgt 432,00 €, zusätzlich besteht „GEZ“ Befreiung. Ich fürchte jedoch, dass die Wohnung den Rahmen der zulässigen Kosten der Unterkunft (KdU) sprengen wird, Mietstufe II dürfte keine Bruttokaltmiete von ca. 400,00 für eine Einzelperson hergeben.

lg, bondul

P.S.: GdB 50 bringt beim Wohngeld leider nichts.
 

Anhänge

  • BMI_Rechner.pdf
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  • wohngeld.org.pdf
    705,4 KB · Aufrufe: 23

HermineL

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Nein...aber reicht die 50 Prozent aus
Nein reichen sie nicht es sei denn du wärst auch noch Pflegebedürftig. Ab einem GDB 100 oder Pflegegrad II (zählt bei Erwachsenen automatisch als GDB 80) bei einem GDB von unter 100 kann man einen einen Freibetrag von 1.500 € auf das anzurechnende Gesamteinkommen (Summe des Jahreseinkommens) erhalten.
 

Luna007

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Ich verstehe nicht, warum du umziehen willst. Nur, weil dein Vermieter die Wohnung verkaufen will, ist das kein Kündigungsgrund.
 

saurbier

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Also soweit ich feststellen konnte beträgt der Freibetrag aktuell aber 1.800,-€ und nicht nur 1.500,-€, daß war noch der bis 12/2019 gültige Freibetrag.

Nun gut ich fände auch 115,-€/mtl. ist gutes Geld, wenn man sich dann vom JC unabhängig machen kann.

Hier kommt es halt immer darauf womit man finanziell am besten fährt, daß muß nun mal jeder für sich selbst entscheiden.
 

bondul

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P.S.: GdB 50 bringt beim Wohngeld leider nichts.

Fast nichts, hätte ich schreiben sollen ... ;)

Ergänzung hierzu, zum besseren Verständnis:

Bei schwerbehinderten Menschen wird bei der Ermittlung des für das Wohngeld maßgeblichen Jahreseinkommens ein Freibetrag von 1.800 € abgezogen (§ 17 Abs. 1 WoGG):

lg, bondul
 
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