Meine Aussteuerung steht bevor und ich bitte um Tips

Ratlos7205

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Danke Manfred_M für dein Verständnis, dass ich versehentlich deinen Thread genutzt habe. Aber wie du schon schreibst, es geht um die gleiche Sache.

Also ich war heute morgen nochmal bei der AfA (die haben ja hier eh nichts zu tun) und da sagte man mir, dass ich definitiv erst nach der Entscheidung des ÄD sozialversichert werden könne. Die Dame am Empfang sagte mir auch, dass ich keine Befunde dem ÄD zur Verfügung stellen müsste. Auf meinen Hinweis, dass meine Hausärztin, wo alle Befunde auflaufen, die nächsten 3 Wochen Urlaub hätte und der ÄD dort vorläufig nichts bekäme und dann der 10.9. schnell ran wäre an dem der Monat Nachversicherung nicht mehr greife, wurde mit einem Schulterzucken abgetan. Ich solle ALGII beantragen. Mir geht es nicht um das laufende monatliche Geld, sondern nur um die Versicherung. 😡 Ich sagte dann der Dame, selbst wenn nach 145 abgelehnt werden würde, steht mir 138 zu und somit auch eine Sozialversicherung. Das ist den Leuten bei der Behörde aber völlig egal.

Ich habe am Montag einen Termin beim VdK und im Notfall wird geklagt, da bei mir die Familienversicherung momentan nicht anwendbar ist.
Ist ja schon schlimm genug, dass man solange krank ist und dann sind solche ‚Spielchen‘ nicht gerade förderlich.
Da war die KK ja noch recht erträglich, wobei ich mit denen auch so einige Diskrepanzen hatte.

Das schärfste von der AfA finde ich aber, was im angehangenen Schreiben steht. Ich wollte keinen Anruf von der Leistungsstelle, aber auf den AB schwätzen sie ‚Sie haben um Rückruf gebeten‘ 🤔

Viele Grüße
 

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saurbier

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Hallo Ratlos7205,

Ich habe am Montag einen Termin beim VdK und im Notfall wird geklagt, da bei mir die Familienversicherung momentan nicht anwendbar ist.
Nun ja, bei mir läuft es ja im Augenblick auch nicht viel besser mit der AfA.

Ich hab da ja bereits meine Ablehnung bezüglich einer vorläufigen Entscheidung nach § 328 SGB III erhalten, die wollen erst das äD-Gutachten bevor die eine Entscheidung treffen.

Nun gut, du kannst zwar klagen, nur solltest du dazu wissen, das sich das hinziehen wird. Einen Eilantrag nach §§ 86a/86b SGG wird dir das Sozialgericht mit Wahrscheinlichkeit mit der selben Begründung ablehnen wie bei mir, wir können bei einer Notlage ja ALG-II beantragen, punkt aus.

Hier bliebe bestenfalls echt nur, sich direkt per Beschwerde ans Kundenreaktionsmanagement in Nürnberg zu wenden oder ab den Dienststellenleiter der AfA.

Letzten Endes steht in den Fachlichen Weisungen zu § 145 SGB III unter Rz. 145.4.1 nicht umsonst drin, das die AfA Leistungsabt. im Falle einer längeren Dauer der ärztlichen Begutachtung spätestens nach Ablauf von 4 Wochen einen vorläufigen Bescheid erlassen soll.

Hinweis zur Fachlichen Weisung der AfA zu § 145 SGB III
Verfahrendauer und vorläufiger Leistungsbescheid nach § 328 As. 3 SGB III gemäß Fachlicher Weisung zu § 145 SGB III Randnummer 145.4.1
Rd-Nr. 145.4.1
Grundsätzlich entscheidet das Team Alg Plus über den Antrag erst nach vorliegender ärztlicher Begutachtung. Liegt die Ärztliche Begutachtung auch nach Ablauf von 4 Wochen nicht vor, soll der Antrag auf Alg auf der Grundlage des § 328 Abs. 1 Nr. 3 vorläufig bewilligt werden. Erweist sich die Entscheidung später als unrichtig, kann aus Billigkeitsgründen auf die Rückforderung verzichtet werden.
Ich hab mich jetzt zum Beispiel an Nürnberg mit einer Beschwerde gewendet, mal schauen was draus wird, denn immerhin dauert bei mir das Verfahren jetzt seit dem 04.07.2019 und in der Zwischenzeit hat man zusätzlich ganze 2 Wochen verschlammt weil meine zusätzliche Schweigepflichtentbindung nicht weitergeleitet wurde was mir die zuständige SchwerB SB auch per E-Mail bestätigte. Aber mal unter uns, die Herrschaften machen sich doch alle keinen Kopf mehr, die Sb hat meinen schriftlichen Antrag vom 18.07. hinsichtlich der vorläufigen Leistungsentscheidung jetzt doch glattweg nochmals an die Leistungsabt. weitergeleite. Da sieht man wie gründlich die doch arbeiten. Noch interessanter ist in meinem Fall ja, daß ich immer noch auf den Bescheid zu meinem Weiterbewilligungsantrag bezüglich der Arbeitsmarktrente warte, eben weil da die med. Sachaufklärung noch nicht abgeschlossen ist. Genau dieses Gutachten will aber der AfA äD haben, ja wie lange soll das dann hngezogen werden.

Wie gesagt, versuch es mit einer Beschwerde E-Mail ans Kundenreaktionsmanagement oder ein eben ein Einschreiben an die Dienststellenleitung, eine Klage dürfte hier zu lange dauern, auch weil du ja nicht zum JC willst.

Ich habe jetzt etwas Glück gehabt, denn mit dem jetzigen Rentenbescheid (basierend auf meinem Rentenurteil aus 2001) bin ich zumindest wieder bei der KVdR Krankenversichert, die Sorge ist mal weg, denn als BTM-Patient bin ich ja zwingend darauf angewiesen. Allerdings fehlt mir bereits das Geld aus dem Juli.


Grüße saurbier
 

Ratlos7205

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wir können bei einer Notlage ja ALG-II beantragen, punkt aus.
Ich brauche das nicht beantragen, da ich da nichts bekommen werde, das ist der Punkt. Außerdem war ich nicht jahrelang arbeiten um jetzt in meiner Krankheit die Ersparnisse für die Rente aufzubrauchen.
Fakt ist doch, dass mir und vielen andern das ALG1 zusteht, egal in welchen Rahmen. Würde ich mich heute gesund melden (was ich natürliche nicht kann) würde ich auch sofort Leistung bekommen und aber als Unterschied, 20 freie Stellen in meinem Fach dazu.
Ich hab mich jetzt zum Beispiel an Nürnberg mit einer Beschwerde gewendet, mal schauen was draus wird
Da fahre ich direkt hin, kostet mir ein breites Lächeln und dann mache ich da drinnen ein Fass auf.

Jetzt hoffe ich mal aufgrund der geringen Auslastung des Amtes, dass es schneller erledigt ist.

Schönen Abend
 

saurbier

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Hallo Ratlos7205,

nun wenn du direkt zu denen hin fahren kannst, o.k.. Ob da aber einer etwas macht, steht wieder auf einem ganz anderen Blatt.

Ich hab am Samstag in meinem Briefksten jetzt ein neuerliches Schreiben der Leistungsabt. vorgefunden.

Auch hier kann man doch nur wieder lachen, jetzt will man meinen Antrag nicht bearbeiten können, weil angeblich der Verdienstbescheinungsnachweis gem. § 312 SGB III fehlt. Zusätzlich hat man dem Brief dann gleich mal einer Rechtsbelehrung bezügl. der §§ 60, 66 SGB I beigefügt als auch eine neues Formular für den Verdienst gem. § 312 SGB III und zu guter letzt ein Antwortbogen.

Hallo wie verrückt sind die Herrschaften eigentlich, hab ich denen doch bereits per Einschreiben am 02.07.2019 entsprechende Bescheinigung ausgefüllt von der DRV per Einschreiben zugeschickt und dazu schriftlich mitgeteilt, daß ich in der Zeit von 2011 - 2019 volle EMR bezogen habe und das dann auch noch mit den passenden Rentenbescheinigungen belegt.

Nein, die wollen uns mit fadenscheinigen Argumenten so lange wie möglich hinhalten, mehr ist das doch nicht. Am liebsten wäre es denen, wenn wir uns bei JC melden würden, dann wären sie uns solange los, bis die DRV mal zur Zahlung fällig wäre. Das uns dadurch ein finanzieller Schaden enststeht, daß scheint die nicht im geringsten zu interessieren, denn das ALG-I ist ja höher als ein ALG-II.

Ich werde mich jetzt zusätzlich noch bei der Geschäftsführung per Einschreiben beschweren, denn mehr als 8 Wochen und nur mit billigen verlogenen Ausflüchten ist zu viel, immerhin kann ich meine Mitwirkung immer mittels Einschreiben nachweisen.


Grüße saurbier
 

Beasterhasi

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Hallo zusammen,

also ich habe mein Recht so durchgesetzt wie in dem Antrag hier im Link

Administration

Keine Werbung hier ...!


****************************************************** (direkter pdf Download)
war bei einer Fachanwältin für Sozialrecht,die hat ein Fax ans Sozialgericht gemacht, innerhalb
2 Tagen war das genehmigt.
Solange die bei der AFA auf Unterlagen warten ist das nicht Dein (euer) Bier, also unverschuldet
Eine Ermessensfrage des SB ist das nicht.
 
Zuletzt bearbeitet von einem Moderator:

Ratlos7205

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Hallo Saurbier,

ich hatte gestern bezüglich der Krankenversicherung ein Gespräch mit dem VdK. Die haben mir von einer Versicherung bei meinem Mann abgeraten und auch von dem Gang zum JC. Sollte es wirklich so weit kommen, dass die AfA die 4 Wochen überschreitet, dann solle ich die Versicherung erstmal selber tragen und über die AfA zurück fordern, da mir auf jeden Fall ALG-I zusteht, egal auf welcher Grundlage.

Zweiter Gang gestern war zur AfA. Dort habe ich den Gesundheitsfragebogen + Befunde abgegeben, die bei der SB im Rollcontainer des Schreibtisches verschwanden. Fand ich schon mal sehr sonderlich. Da werde ich doch ab Donnerstag beim ÄD mal nachfragen, ob die Unterlagen vorliegen.
Außerdem habe ich denen schon mal rein vorsorglich ein Schreiben ausgehändigt, in dem ich auf die Fachlichen Weisungen zum ALG und Paragraph 145 und die 4 Wochen Frist hinweise. Für dieses Schreiben wollte ich auf der Kopie eine Empfangsbestätigung und da fing die große Diskussion an. Die SB wollte mir diese Bestätigung nicht geben und es dauerte gute 10min, bis sie es dann doch quittierte. Unfassbar, wie sich manche Behörden verhalten.

Schönen Tag!
 

Manfred_M

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ich hatte gestern bezüglich der Krankenversicherung ein Gespräch mit dem VdK. Die haben mir von einer Versicherung bei meinem Mann abgeraten und auch von dem Gang zum JC. Sollte es wirklich so weit kommen, dass die AfA die 4 Wochen überschreitet, dann solle ich die Versicherung erstmal selber tragen und über die AfA zurück fordern, da mir auf jeden Fall ALG-I zusteht, egal auf welcher Grundlage.
Das hört sich ja gut an.

Zweiter Gang gestern war zur AfA. Dort habe ich den Gesundheitsfragebogen + Befunde abgegeben, die bei der SB im Rollcontainer des Schreibtisches verschwanden. Fand ich schon mal sehr sonderlich. Da werde ich doch ab Donnerstag beim ÄD mal nachfragen, ob die Unterlagen vorliegen.
Außerdem habe ich denen schon mal rein vorsorglich ein Schreiben ausgehändigt, in dem ich auf die Fachlichen Weisungen zum ALG und Paragraph 145 und die 4 Wochen Frist hinweise. Für dieses Schreiben wollte ich auf der Kopie eine Empfangsbestätigung und da fing die große Diskussion an. Die SB wollte mir diese Bestätigung nicht geben und es dauerte gute 10min, bis sie es dann doch quittierte. Unfassbar, wie sich manche Behörden verhalten.
Warum hast du die Unterlagen nicht in einen Kuvert gelegt den nur der ärztliche Dienst öffnen kann? Ich habe von der SB einen Kuvert dafür bekommen vor 2 Wochen, auf dem ganz groß und in rot drauf stand dass das eben nur der ärztliche Dienst öffnen kann.

Schau in meinen Thread rein, ich habe gestern erfahren dass das Gutachten schon fertig ist, ich hatte wohl Glück. Es sollte heute im Briefkasten bei mir liegen (Teil A und B!).

Lg
 

saurbier

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Hallo Manfred_M,

Warum hast du die Unterlagen nicht in einen Kuvert gelegt den nur der ärztliche Dienst öffnen kann? Ich habe von der SB einen Kuvert dafür bekommen vor 2 Wochen, auf dem ganz groß und in rot drauf stand dass das eben nur der ärztliche Dienst öffnen kann.
Wer bitte garantiert dir dann, daß der SB dort nicht doch vorher mal reingeschaut hat.

Bei uns z.B. gehen alle Schreiben inzwischen über die Hauptgeschäftsstelle und werden dort eingescannt, um im Anschluss mittels interner Post weiter verteilt zu werden. Das heißt doch, alle Briefe werden geöffnet und somit kann jeder Mitarbeiter lesen was da so steht, oder.

Nun ja, wer gerade erst aus einer reha gekommen ist, da dürfte es für den äD der AfA doch ein leichtes sein, das Reha-Gutachten abzuschreiben. Nur wie sieht es bei Leuten aus, die eben keine neuen ärztlichen Befunde etc. haben. Bei mir z.B. liegt der letzte Reha-Bericht nun bereits 7 Jahre zurück, auch wenn sich an meinem Gesundheitszustand nichts positiv ja eher negaiv geändert hat, will der äD das nicht mehr berücksichtigen. Er ist aber auch nicht bereit eine persönliche Untersuchung vorzunehmen, nein er will einfach so lange warten bis die DRV ihm ihr aktuelles ärztliches Gutachten zukommen läßt. Genau deshalb kann nun kein äD-Gutachten angefertigt werden und die AfA meint deshalb nun keinen Bescheid erlassen zu müssen, gleichwohl ja der § 145 SGB III eindeutig was anderes dazu sagt. Und glaub mir, den SB´s fallen Gründe genug ein, daß Spiel unnötigt zu verzögern, warum wohl warte ich jetzt bereits 9 Wochen auf meinen Bescheid.

Klar wenn alles eindeutig ist, dann mag es sehr zügig gehen, was aber wenn es hier und da Probleme gibt, denn genau dafür gibt es a den § 328 SGB III. Nur den will die AfA nicht anwenden, weil man Angst hat wohlmöglich auf den Vorleistungen sitzen zu bleiben.


Grüße saurbier
 

HermineL

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Zweiter Gang gestern war zur AfA. Dort habe ich den Gesundheitsfragebogen + Befunde abgegeben, die bei der SB im Rollcontainer des Schreibtisches verschwanden. Fand ich schon mal sehr sonderlich. Da werde ich doch ab Donnerstag beim ÄD mal nachfragen, ob die Unterlagen vorliegen.
Warum nur gibt man so etwas an den SB und nicht direkt an den ÄD. Da muss man sich auch nicht wundern es wird hier im Forum hundertfach darauf hingewiesen das nie beim SB abzugeben.
 

Kerstin_K

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ich hatte gestern bezüglich der Krankenversicherung ein Gespräch mit dem VdK. Die haben mir von einer Versicherung bei meinem Mann abgeraten und auch von dem Gang zum JC. Sollte es wirklich so weit kommen, dass die AfA die 4 Wochen überschreitet, dann solle ich die Versicherung erstmal selber tragen und über die AfA zurück fordern, da mir auf jeden Fall ALG-I zusteht, egal auf welcher Grundlage.
Warum man dir von der Familienversicherung abgeraten hat, kann ich nicht nachvollziehen.

Wenn die AfA dich dann rückwirkend versichert, bekommst Du das Geld nicht von der AfA zurück, sondern von deiner KK.
 

Doppeloma

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Hallo Ratlos7205,

ich hatte gestern bezüglich der Krankenversicherung ein Gespräch mit dem VdK. Die haben mir von einer Versicherung bei meinem Mann abgeraten und auch von dem Gang zum JC. Sollte es wirklich so weit kommen, dass die AfA die 4 Wochen überschreitet, dann solle ich die Versicherung erstmal selber tragen und über die AfA zurück fordern, da mir auf jeden Fall ALG-I zusteht, egal auf welcher Grundlage.
Bestätigt mal wieder meine Erfahrungen, dass der VDK von AfA und besonders in der Nahtlosigkeit überhaupt KEINE Ahnung hat und von Krankenversicherung oft noch weniger.
Es gibt überhaupt KEINEN plausiblen Grund bei Notwendigkeit auf die (vorübergehende) Familienversicherung zu verzichten. :icon_evil:
Die gesetzliche Nachversicherung läuft übrigens einen vollen Monat und NICHT 4 Wochen und wenn du dann deine Beiträge "lieber selbst" zahlen möchtest, wird man sich bei der KK verständnislos "an den Kopf fassen" ... weil das völlig überflüssig ist ... :doh:

Man wird deinen "Wunsch" ablehnen, weil das überflüssige Bürokratie verursacht und gesetzlich so auch gar nicht vorgesehen ist wenn Familien-Versicherung kein Problem wäre, ist das sowieso vorrangig (wird vorher von der KK geprüft).
Die AfA wird dir also gar nichts "erstatten" (müssen), weil dieser "Kluge Rat" des VDK völliger Unsinn ist.

Dass man NICHT zum JC gehen sollte, wenn man dort ohnehin nichts bekommen wird und einen (gesetzlich) vorrangigen Anspruch auf ALGI hat, kannst du hier schon tausendfach nachlesen ... dafür brauchst du den VDK nicht ...
Wenn die AfA sich dann trotz Verpflichtung quer stellt oder alles endlos verzögert, dann wissen die nämlich noch weniger was man dagegen tun könnte oder sollte.

Recht haben bedeutet eben auch bei der AfA nicht unbedingt auch zügig sein Recht zu bekommen ... :icon_evil:

Zweiter Gang gestern war zur AfA. Dort habe ich den Gesundheitsfragebogen + Befunde abgegeben, die bei der SB im Rollcontainer des Schreibtisches verschwanden. Fand ich schon mal sehr sonderlich. Da werde ich doch ab Donnerstag beim ÄD mal nachfragen, ob die Unterlagen vorliegen.
Hoffendlich hat der auch den richtigen Schlitz im Rollcontainer getroffen, solche Unterlagen gehören NUR DIREKT in die Hände des ÄD (gegen Eingangsbestätigung), damit man relativ sicher sein kann, dass Niemand Unbefugtes da seine neugierige Nase reinstecken wird ...
Das erspart dir dann auch überflüssige Nachfragen beim ÄD, ob die das auch mal bekommen haben ...

Außerdem habe ich denen schon mal rein vorsorglich ein Schreiben ausgehändigt, in dem ich auf die Fachlichen Weisungen zum ALG und Paragraph 145 und die 4 Wochen Frist hinweise. Für dieses Schreiben wollte ich auf der Kopie eine Empfangsbestätigung und da fing die große Diskussion an. Die SB wollte mir diese Bestätigung nicht geben und es dauerte gute 10min, bis sie es dann doch quittierte. Unfassbar, wie sich manche Behörden verhalten.
Unfassbar wie sich manche Antragsteller verhalten, obwohl sie es besser wissen sollten, Fachliche Weisungen sind interne Arbeits-Anweisungen von den Chefs der AfA an ihre Mitarbeiter und die darin genannten "Fristen" haben rechtlich gesehen überhaupt keine Bedeutung, auf die sich ein "Kunde" der AfA rechtswirksam berufen könnte ... :icon_evil:

Dass der den Empfang nicht quittieren wollte kann ich also gut nachvollziehen, immerhin hast du damit schon mal klar gestellt, dass du von NIX wirklich eine Ahnung hast im Bezug auf deine Ansprüche und Rechte als Antragsteller, das wird man ganz sicher im weiteren Vorgehen zu nutzen wissen.
Die Bestätigung hast du letztlich nur bekommen, damit der SB endlich seine Ruhe hat nach 10 Minuten Diskussion dazu ... anschließend ging das bestimmt DIREKT in den Schlitz vom Shredder oder zumindest in die "Rund-Ablage" ... o_O

MfG Doppeloma
 

Ratlos7205

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Warum hast du die Unterlagen nicht in einen Kuvert gelegt den nur der ärztliche Dienst öffnen kann?
Ich habe die Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag abgegeben und nachdem die dort am Amt genug neue haben, ist dir das Nichtöffnen nicht garantiert. Ganz ehrlich, ist mir in meiner Situation auch völlig egal.
Ich war nur nicht willig, 2,70€ für das Porto auszugeben.
Man wird deinen "Wunsch" ablehnen, weil das überflüssige Bürokratie verursacht und gesetzlich so auch gar nicht vorgesehen ist wenn Familien-Versicherung kein Problem wäre, ist das sowieso vorrangig (wird vorher von der KK geprüft).
Ich kann nicht einfach so Familienversichert werden, da ich gesetzlich und mein Partner Privat versichert ist.

Und ja, ich habe keine Ahnung von dieser Materie, da ich bis jetzt nichts damit zu tun hatte.
Die AfA wird dir also gar nichts "erstatten" (müssen), weil dieser "Kluge Rat" des VDK völliger Unsinn ist.
Wenn die AfA den Antrag bewilligt, dann wird man ja schließlich rückwirkend versichert und die KK bekommt also ihre Beiträge. Von einen von Beiden werde ich die Zuviel bezahlten Beiträge schon erstattet bekommen.
Fachliche Weisungen sind interne Arbeits-Anweisungen von den Chefs der AfA an ihre Mitarbeiter
Das ist mir auch klar, aber wenn sie jeder im Internet, sogar über die AfA Seite einsehen kann, dann kann man nicht mehr über „intern“ sprechen. Dann sollte man dafür Sorge tragen, dass solche Sachen wie auch in anderen großen Unternehmen im Intranet für die Außenwelt verschlossen bleibt.
 

Manfred_M

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Also ich habe heute meinen Bescheid bekommen und alles. Hatte wohl Mega Glück...

Mehr dazu in kürze in meinem eigenen Thread.

Ich wünschte alle würden das so schnell bekommen, weil es echt unfair ist dass das so unterschiedlich abläuft.

LG
 

HermineL

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Das ist mir auch klar, aber wenn sie jeder im Internet, sogar über die AfA Seite einsehen kann, dann kann man nicht mehr über „intern“ sprechen. Dann sollte man dafür Sorge tragen, dass solche Sachen wie auch in anderen großen Unternehmen im Intranet für die Außenwelt verschlossen bleibt.
Das würde die Bundesagentur für Arbeit auch liebend gerne so machen weil sie dann ihre kleinen Schweinereien besser vertuschen könnte. Nur blöd das sie mit Hilfe des Informationsfreiheitsgesetz dazu gezwungen sind diese Internen Anweisungen zu veröffentlichen. Freiwillig würde die BA es nie machen.
Die BA wurde von Harald Thomé und dem Verein Tacheles im Rahmen einer Klage nach dem IFG dazu gezwungen, die Fachlichen Hinweisen zum SGB II, SGB III und weitere interne Verwaltungsanweisungen regelmäßig im Netz zu veröffentlichen.

Ganz ehrlich, ist mir in meiner Situation auch völlig egal.Ich war nur nicht willig, 2,70€ für das Porto auszugeben.
Wenn dir das so egal ist wer alles deine medizinischen Unterlagen einsehen kann warum veröffentlichst du diese nicht direkt im Fratzenbuch oder der örtlichen Zeitung.
Mit Verlaub wenn einem das noch keine 2,70 Euro Porto wert ist dann hat man es auch nicht besser verdient.

Wenn die AfA den Antrag bewilligt, dann wird man ja schließlich rückwirkend versichert und die KK bekommt also ihre Beiträge. Von einen von Beiden werde ich die Zuviel bezahlten Beiträge schon erstattet bekommen.
Wenn dir das alles so egal ist und du es sowieso, trotz absoluter Unkenntnis der Materie, alles besser weißt brauchst du ja auch nicht wirklich die Hilfe hier. Deine Statements jedenfalls strafen alle Hohn die hier versucht haben dir zu helfen, ihre Zeit opfern um dir zu antworten und dich versucht haben auf Dinge hinzuweisen über die du stolpern kannst.

Ich für meinen Teil werde hier nun garantiert keine Zeit verschwenden. Mit dieser Einstellung darfst du gerne deine Erfahrungen selber machen.
 

Doppeloma

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Hallo Ratlos7205,

Ich habe die Unterlagen in einem verschlossenen Umschlag abgegeben und nachdem die dort am Amt genug neue haben, ist dir das Nichtöffnen nicht garantiert.
Bei Abgabe DIREKT beim ÄD ist das aber garantiert, dass es NUR beim ÄD gelesen wird und erspart dir die Nachfrage, ob es überhaupt mal dort angekommen ist.
Du warst doch sowieso vor Ort, dort sitzt in der Regel auch der ÄD und wenn nicht hätte man dir genau sagen müssen wo der sitzt (oft steht es auch an den Informations-Tafeln dran).

Ganz ehrlich, ist mir in meiner Situation auch völlig egal.
Ich war nur nicht willig, 2,70€ für das Porto auszugeben.
Wenn das so ist kann das Thema ja beendet werden den ÄD und sensible med. Unterlagen betreffend, machmal sollte man besser nicht an der falschen Stelle zu sparsam sein. :icon_kinn:

Ich kann nicht einfach so Familienversichert werden, da ich gesetzlich und mein Partner Privat versichert ist.
Hast du dem VDK das auch mitgeteilt, dann war deren Info ja noch mehr daneben ...

Und ja, ich habe keine Ahnung von dieser Materie, da ich bis jetzt nichts damit zu tun hatte.
Darum hast du ja hier nachgefragt, was ja auch gut war aber hast du auch mal DEINE bisherige (gesetzliche ?) KK darauf angesprochen, wie man das anders regeln könnte, bis die AfA deine Beiträge dann nachzahlen wird ???

Aus anderen (ähnlichen) Fällen sind hier durchaus "Kulanzlösungen" bekannt, denn die KK wissen auch alle, dass die AfA manchmal länger braucht als die Nachversicherung läuft.
Wenn du bisher als Mitglied selber gesetzlich versichert warst, ist es aus diesem Grunde (Übergang zur AfA nach der Aussteuerung) meist NICHT nötig überhaupt selber Beiträge zu zahlen (oder sich gar über den Partner privat versichern zu müssen) bis der Leistungs-Bescheid von der AfA vorliegt und die dich wieder bei DEINER KK angemeldet haben.

Wenn die AfA den Antrag bewilligt, dann wird man ja schließlich rückwirkend versichert und die KK bekommt also ihre Beiträge. Von einen von Beiden werde ich die Zuviel bezahlten Beiträge schon erstattet bekommen.
Das ist korrekt und genau so kennt das auch JEDE gesetzliche Versicherung und ist in der Regel daran interessiert, dass die Mitglieder auch bleiben, wenn ein anderer Leistungsträger dann wieder (mit Sicherheit) nahtlos die Beiträge zahlen wird.

Manchmal sollte man schon zuerst mit den Leuten (der eigenen KK) vernünftig reden, die dazu ihre Erfahrungen haben und die erforderlichen "Kulanz-Entscheidungen" dann auch treffen könnten ...
Zumindest sollte auch bei DEINER KK eine freiwillige "Pflicht"-Versicherung (als Voll-Mitglied) zur Überbrückung möglich sein und dann bekommst du natürlich diese Beiträge auch von DEINER KK erstattet wenn die AfA das später offiziell übernimmt.

Die AfA erstattet da nichts an dich, die zahlt deine Beiträge aus dem ALGI dann an die KK nach und die KK hat dir zu erstatten was sie dann zu viel an Beiträgen bekommen hat bis dahin ... ich kenne aber viele Fälle wo die KK "still gehalten" hat, bis das Mitglied wieder offiziell Krankenversichert wurde über die AfA ... auch noch nach dem Ablauf der gesetzlichen Nachversicherung ...
Man sollte sich aber wenigstens mal bei der (bisherigen) KK melden und (möglichst persönlich) über bestehende Probleme bei der AfA mit dem Bescheid sprechen, NUR dann kann dir auch von denen geholfen werden.

Das ist mir auch klar, aber wenn sie jeder im Internet, sogar über die AfA Seite einsehen kann, dann kann man nicht mehr über „intern“ sprechen. Dann sollte man dafür Sorge tragen, dass solche Sachen wie auch in anderen großen Unternehmen im Intranet für die Außenwelt verschlossen bleibt.
Dazu wurde die AfA (mit Recht) gezwungen, diese Anweisungen zu veröffentlichen, denn die sind auch nicht alle wirklich rechtskonform (was man sich als Kunde durchaus auch mal zu Nutze machen kann wenn man es weiß) ...
Die AfA ist kein Privat-Unternehmen, sondern "lebt" von den Beiträgen der arbeitenden Bevölkerung, so hat sie auch Rechenschaft abzulegen, über die (angeblich internen) Wege ihrer Entscheidungen.
Die "Außenwelt" hat also einen Anspruch darauf auch hinter die "Kulissen sehen zu dürfen", grundsätzlich hat sich auch die AfA an geltende Gesetze (vorrangig das SGB III) zu halten und eben nicht ihr eigenes "internes" Süppchen zu kochen, um sich selbst die Arbeit zu erleichtern und den "Kunden" das Leben zu erschweren.

Arbeits-Anweisungen und "Fristen" für die Erledigung der täglichen Aufgaben kommen aber trotzdem immer noch vom Chef (aus Nürnberg) und NICHT vom Kunden ... :icon_evil:

MfG Doppeloma
 

Ratlos7205

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Hallo Doppeloma,
Du warst doch sowieso vor Ort, dort sitzt in der Regel auch der ÄD und wenn nicht hätte man dir genau sagen müssen wo der sitzt (oft steht es auch an den Informations-Tafeln dran).
Der ist nicht hier vor Ort, sondern 50km weiter. Mein Amt vor Ort ist nur sehr klein und wenig frequentiert.
Man sollte sich aber wenigstens mal bei der (bisherigen) KK melden und (möglichst persönlich) über bestehende Probleme bei der AfA mit dem Bescheid sprechen, NUR dann kann dir auch von denen geholfen werden.
Das habe ich getan und die sagten mir, dass ich auch über die AfA versichert bin, solange ich mich fristgerecht dort gemeldet habe. Habe ich eine Woche vor Aussteuerung gemacht, aber die haben mir eben das Gegenteilige schriftlich mitgeteilt. Nun warte ich mal bis Anfang September ab und dann melde ich mich nochmals bei der KK, wenn bis dahin nichts von der AfA gekommen ist.

Bezüglich der Familienversicherung hat mir der VdK abgeraten, da es kontraproduktiv wäre. Grundsätzlich würde mich die Beihilfe auch nehmen, aber dazu müsste ich erstmal aktiv nachweisen, dass ich nicht mehr gesetzlich bin, was ich in dem Moment gar nicht aktiv könnte.

Viele Grüsse


@HermineL

Wenn dir das so egal ist wer alles deine medizinischen Unterlagen einsehen kann warum veröffentlichst du diese nicht direkt im Fratzenbuch oder der örtlichen Zeitung.
Mit Verlaub wenn einem das noch keine 2,70 Euro Porto wert ist dann hat man es auch nicht besser verdient.“

Wer garantiert dir jemals, dass deine Akten nur vom ÄD gelesen werden?
Ich komme selber aus dem Gesundheitswesen und unterlag der Schweigepflicht, aber glaube mir, da wird sich mitunter nur sehr wenig daran gehalten. Das möchte man teilweise gar nicht wissen, was alles gelesen und erzählt wird. Ich finde das persönlich auch nicht toll, aber beeinflussen kann ich es nicht. Von daher habe ich da eine ‚mir egal‘ Einstellung eingenommen, denn ansonsten werde verrückt.
 

Kerstin_K

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Das würde die Bundesagentur für Arbeit auch liebend gerne so machen weil sie dann ihre kleinen Schweinereien besser vertuschen könnte. Nur blöd das sie mit Hilfe des Informationsfreiheitsgesetz dazu gezwungen sind diese Internen Anweisungen zu veröffentlichen. Freiwillig würde die BA es nie machen.
Die BA wurde von Harald Thomé und dem Verein Tacheles im Rahmen einer Klage nach dem IFG dazu gezwungen, die Fachlichen Hinweisen zum SGB II, SGB III und weitere interne Verwaltungsanweisungen regelmäßig im Netz zu veröffentlichen.
Ich kann mich sogar noch an einen meiner ersten Widersprüche erinnern, vor vielen, vielen Jahren, da hat ein SB doch tatsächlich den Bescheid mit einer internen Anweisung begründet. Ich habe dan Widerspruch eungelegt und um Zusendung dieser internen Anweisung gebeten. Dass wurde mir verweigert, weil eben intern. Meine Widerspruchbegründung basierte dann darauf, dass eine interne Anweisung, die so vertraulich ist, das ich sie nichtmal sehen darf, ja wohl kaum Aussenwirkung aben dürfte. Beheben musste den Unsinn dann der Petitionsausschuss, da der Widerspruch abgewiesen wurde und ich wegen 44 DM nicht klagen wollte. Da gab es dann eine Anweisung vom BMAS.
Bezüglich der Familienversicherung hat mir der VdK abgeraten, da es kontraproduktiv wäre.
DAs ist dich keine Begründung.Was bitte soll da kontraproduktiv sein?
Wer garantiert dir jemals, dass deine Akten nur vom ÄD gelesen werden?
Ich komme selber aus dem Gesundheitswesen und unterlag der Schweigepflicht, aber glaube mir, da wird sich mitunter nur sehr wenig daran gehalten. Das möchte man teilweise gar nicht wissen, was alles gelesen und erzählt wird. Ich finde das persönlich auch nicht toll, aber beeinflussen kann ich es nicht. Von daher habe ich da eine ‚mir egal‘ Einstellung eingenommen, denn ansonsten werde verrückt.
Mach dir bitte mal klar, dass du mit diesem Verhalten genau diese Missstände unterstützt.
 

Doppeloma

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Hallo Ratlos7205,

in deinem Falle wäre es dann (bei der Entfernung zum ÄD) aber doch sicherer gewesen die Unterlagen DIREKT an den ÄD adressiert per Übergabe-Einschreiben zu schicken, anstatt die vor Ort am Empfang in einen Rollcontainer werfen zu lassen, dafür konkret hast du nun leider überhaupt KEINE Empfangsbestätigung ... :icon_evil:

Das habe ich getan und die sagten mir, dass ich auch über die AfA versichert bin, solange ich mich fristgerecht dort gemeldet habe. Habe ich eine Woche vor Aussteuerung gemacht, aber die haben mir eben das Gegenteilige schriftlich mitgeteilt. Nun warte ich mal bis Anfang September ab und dann melde ich mich nochmals bei der KK, wenn bis dahin nichts von der AfA gekommen ist.
Solange deine Gesundheitskarte noch angenommen wird und funktioniert (wenn du zum Arzt oder zu Therapien gehst) solltest du dir darüber nicht so viele Gedanken machen, ob du noch Krankenversichert bist oder nicht, denn die würde man zuerst zur weiteren Verwendung sperren.

Habe dir ja oben schon beschrieben, dass die gesetzlichen Kassen das meist nicht so eng sehen, weil sie die häufigen Verzögerungen bei der Anmeldung durch die AfA schon kennen und auch das Ende der Nachversicherung tolerieren, wenn sie (vom Mitglied) informiert wurden, dass die Meldung bei der AfA bereits erfolgt ist.

Da war doch deine Anfrage dazu beim VDK schon völlig überflüssig, diese KK-Schreiben gehen auch oft Routine-Mäßig raus und "Textbausteine" kennen dabei keine Rücksichten, auf erfolgte individuelle Absprachen mit den KK-SB. :icon_evil:

Bezüglich der Familienversicherung hat mir der VdK abgeraten, da es kontraproduktiv wäre. Grundsätzlich würde mich die Beihilfe auch nehmen, aber dazu müsste ich erstmal aktiv nachweisen, dass ich nicht mehr gesetzlich bin, was ich in dem Moment gar nicht aktiv könnte.
Hier gibt es wohl auch ein "Begriffs-Problem", denn die (in der GKV übliche und dort beitragsfreie) Familienversicherung (für Kinder und Ehepartner) gibt es bei den Privaten KK in der Form gar nicht und so wäre das (für einen Erwachsenen) ein "Voll-Umstieg" in die Private KV, den man auch besser unterlassen sollte.
Da hat ja so eine "Kontrolle / Bestätigung" direkt mal einen Sinn, denn zurück in die GKV kommt man meist nicht mehr so leicht und ab einem bestimmten Alter bisher gar nicht mehr, soweit mir das bekannt ist.

MfG Doppeloma
 

Ratlos7205

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Hier gibt es wohl auch ein "Begriffs-Problem", denn die (in der GKV übliche und dort beitragsfreie) Familienversicherung (für Kinder und Ehepartner) gibt es bei den Privaten KK in der Form gar nicht und so wäre das (für einen Erwachsenen) ein "Voll-Umstieg" in die Private KV, den man auch besser unterlassen sollte.
Da hat ja so eine "Kontrolle / Bestätigung" direkt mal einen Sinn, denn zurück in die GKV kommt man meist nicht mehr so leicht und ab einem bestimmten Alter bisher gar nicht mehr, soweit mir das bekannt ist.
Die Beihilfe ist die Beamtenversicherung und die nehmen nur unter gewissen Vorraussetzungen auf. Dort ist man dann wie in der GKV Familienversichert, aber dennoch privat. Da kommt man aber ohne Probleme wieder raus und die GKV würde mich nach einer Familienversicherung in der Beihilfe auch sofort wieder nehmen müssen. Das wäre ja auch der Fall, wenn ich zum Beispiel die nächsten Jahre keine Leistungen bekommen würde und dann wieder arbeiten gehen könnte. Ist alles kompliziert. In eine reine private KV würde ich nie gehen.

Schönen Abend!
 
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