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Meine ARGE und der angemessene Wohnraum

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miknuth1

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#1
Meine ARGE heißt nich ARGE, sondern KoBa (Eigenbetrieb Kommunale Beschäftigungsagentur), ich habe nur zum allgemeinen Verständnis in der Überschrift Arge geschrieben.
Beschäftigen tun die einen schon - ab morgen mit EEJ - bisher mit hirnrissigen Bescheiden, gegen welche man widersprechen und klagen muss.

Zum Sachverhalt, bin geschieden, habe eine leibliche süße kleine Tochter :party: , eine Stieftochter :party: und einen Stiefsohn :p , alle drei sind polizeilich gemeldet und haben bei mir Wohnrecht, weil ich mich mit der Mutter auf das gemeinsame Sorgerecht geeinigt habe. Dieser Sachverhalt erscheint nicht nur meiner KoBa als einzigartig im teutschen Familienrechte.

Wat de Buer net kennt, dat fritt de nich, wie man so sagt, deshalb war den Herrschaften meine Wohnung mit zwei Kinderzimmern (90qm) sehr unangemessen. Wie man die ARGES so kennt, wollte man mich zwingen, als Alleinstehender in ein 45 qm Loch zu Pferchen, einschließlich der drei Kinder, die jedes WE und in den Ferien bei mir sind.

Es ist zu bemerken dass mir die KOBA im ersten Bescheid das volle Sozialgeld für die Kiddies bewilligt hat. Mit dem zweiten Bescheid wollte man das dann wiederhaben - da bin ich dann ernsthaft wild geworden, das Gericht hatte mir nach zwei Tagen den ersten Termin zugeschickt.

Dort habe ich mich dann mit Mutti geeinigt, dass sie das Sozialgeld haben soll, ich wollte aber trotzdem meine Wohnung halten und die Rückzahlung abwenden.

Hier hat die KoBa eine erste Lehre erteilt bekommen, in der ER wurde aufschiebende Wirkung angeordnet, die könne mir nix abziehen, es wird so kommen, dass ich nicht zurückzahlen muss.

Mit der angemessenheit der Wohnung habe ich nur einen Teilerfolg erzielen können, aber das Gericht hat mir und den Kindern 65qm statt der vorgegebenen 45 qm zugestanden. Laut Gericht bekomme ich morgen diesen Beschluss, den stelle ich sofort zur Verfügung.

Nun habe ich Fortzahlungsantrag per Fax gestellt, diese Woche konnte man mir nicht einmal sagen, ob dieser eingegangen ist (seit 19.11.05). Erfreulich an der Sache ist aber, dass ich schon ganz schnell einen EEJ bekommen habe, meine diesbezügliche Anfrage datierte vom 16.03.2005.

Auf Grund dieser rasend schnellen Bearbeitung meiner Anliegen habe ich nun Arbeit nd soll gleichzeitig umziehen, nur gibt es in Wernigerode keine Wohnungen in passender Größe, es sei denn, dass man den Kaltmietpreis von 310 EUR oder, und das sei hier betont, 6,22 EUR/qm bei Weitem übersteigt. ( Die Zahlenwerte habe ich aus den Richtlinien des LK Wernigerode zur Angemessenheit der Wohnung)

Nun habe ich durch Zufall (immobilienscout 24) eine Wohnung gefunden, die aber renoviert werden muss, morgen treffe ich den Makler.
Ich habe heute morgen bei der KOBA angerufen, dass ein Sachbearbeiter bei der Besichtigung wegen der Kosten mit dabeisein möchte - denkste - man hat keine Zeit für mich.

Aus diesem Grunde habe ich heute mein Anliegen noch einmal per Fax schriftlich fixiert, denn man muss ja bei Gericht etwas in der Hand haben, das Ergebnis sah dann so aus:


XXXXXXXXXXXX - ich würde bitten, den Text hier einzustellen und nicht auf Seiten Dritter. Danke Janchen


Was meint ihr dazu, gehe ich vielleicht zu rabiat vor, oder darf ich auch Fordern und deren Geschwindigkeit und Emsigkeit förden??
 
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